{"id":6968,"date":"2021-04-05T13:36:08","date_gmt":"2021-04-05T10:36:08","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-lauterbach-kurswechsel-brachte-60-millionen-erstgeimpfte-bis-juli\/"},"modified":"2021-04-05T13:36:08","modified_gmt":"2021-04-05T10:36:08","slug":"coronavirus-news-am-montag-lauterbach-kurswechsel-brachte-60-millionen-erstgeimpfte-bis-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-lauterbach-kurswechsel-brachte-60-millionen-erstgeimpfte-bis-juli\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Montag: Lauterbach &#8211; Kurswechsel br\u00e4chte 60 Millionen Erstgeimpfte bis Juli"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/37b0d2be-c86c-4157-a951-e5b0afe30b87_w948_r1.77_fpx48.67_fpy45.jpg\" title=\"Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD\" alt=\"Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Kay Nietfeld \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Portugal \u00f6ffnet Museen, Caf\u00e9terrassen und Schulen wieder<\/h3>\n<p><strong>12.24 Uhr:<\/strong> In Portugal sind Museen, weiterf\u00fchrende Schulen und Au\u00dfenbereiche von Caf\u00e9s erstmals seit mehr als zwei Monaten wieder ge\u00f6ffnet worden. Allerdings gelten dabei nach Beh\u00f6rdenangaben nach wie vor Einschr\u00e4nkungen. Pro Tisch d\u00fcrfen Caf\u00e9s demnach auf ihren Terrassen nur vier G\u00e4ste empfangen.<\/p>\n<p>Gruppensport in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt verboten, und die Museen m\u00fcssen ihre \u00d6ffnungszeiten einschr\u00e4nken. Die Infektionszahlen waren in dem kleinen EU-Land nach Weihnachten und Silvester dramatisch angestiegen und hatten zu einer \u00dcberlastung der Krankenh\u00e4user gef\u00fchrt. Mitte Januar erlie\u00df die Regierung daraufhin einen allgemeinen Shutdown, der seit Mitte M\u00e4rz schrittweise gelockert wird. Die Grundschulen haben den Unterricht im Klassenzimmer bereits wieder aufgenommen.<\/p>\n<h3>Spahn: Bis Anfang Mai jeder f\u00fcnfte Deutsche geimpft<\/h3>\n<p><strong>11.27 Uhr:<\/strong> \u00bbBis Anfang Mai werden 20 Prozent der Deutschen geimpft sein k\u00f6nnen\u00ab, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim Besuch eines Berliner Impfzentrums. Seit Jahresanfang seien drei Monate ben\u00f6tigt worden, um etwa zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung zu impfen. \u00bbWir werden die n\u00e4chsten zehn Prozent jetzt in einem Monat schaffen k\u00f6nnen angesichts der zu erwartenden Lieferungen.\u00ab Die Impfgeschwindigkeit werde im zweiten Quartal immer weiter zulegen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem warnte Spahn vor der anhaltenden Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus. \u00bbImpfen verhindert nicht die dritte Welle, die dritte Welle w\u00e4chst\u00ab, sagt der CDU-Politiker in Berlin w\u00e4hrend eines Besuches im Impfzentrum Messe. L\u00e4nder mit bereits h\u00f6herer Impfquote wie Chile, Gro\u00dfbritannien oder die USA zeigten, dass Kontaktbeschr\u00e4nkungen weiter notwendig seien. Spahn nennt \u00fcberdies die Situation auf den Intensivstationen und in den Kliniken angesichts steigender Auslastungszahlen besorgniserregend.<\/p>\n<h3>Corona-Leugner-Demo vor Haus von Ministerpr\u00e4sident Weil verhindert<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr:<\/strong> Mit einer gro\u00dfen Zahl an Einsatzkr\u00e4ften hat die Polizei am Abend des Ostersonntages eine Versammlung von Anh\u00e4ngern der sogenannten \u00bbQuerdenken\u00ab\u2013Bewegung vor dem Haus des nieders\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Stephan Weil (SPD) verhindert. Trotz eines Verbots habe eine kleine zweistellige Zahl an Personen vor Weils Privatwohnsitz in Hannover demonstrieren wollen, teilte die Polizei mit. Sie seien jedoch an Kontrollstellen in den umliegenden Stra\u00dfen von Polizeibeamten abgewiesen worden. Zu einer Versammlung sei es nicht gekommen.<\/p>\n<h3>Trotz Corona: Deutsche Kliniken lagern immer mehr Personal aus<\/h3>\n<p><strong>10.03 Uhr:<\/strong> Ungeachtet der Coronakrise und der dadurch verursachten zeitweisen \u00dcberlastung der Kranken- und Intensivstationen lagern Deutsche Krankenh\u00e4user einem Zeitungsbericht zufolge immer mehr Aufgaben in Servicegesellschaften aus. Die Personalausgaben in ausgelagerten Bereichen haben sich zwischen 2010 und 2018 mehr als verdoppelt, und zwar von knapp zwei auf vier Milliarden Euro. Das geht laut dem \u00bbRedaktionsNetzwerk Deutschland\u00ab (RND) aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor. Ihr Anteil an allen Personalaufwendungen der Kliniken stieg von vier auf sechs Prozent und damit um 50 Prozent.<\/p>\n<h3>Handel f\u00fcr sp\u00e4ten Beginn von Ausgangssperren<\/h3>\n<p><strong>09.29 Uhr:<\/strong> Der Handelsverband HDE pl\u00e4diert f\u00fcr Ausgangssperren erst nach 22.00 Uhr. Griffen sie zu fr\u00fch, g\u00e4be es in den Stunden davor ein erh\u00f6htes Kundenaufkommen, sagt HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth der \u00bbWirtschaftswoche\u00ab. \u00bbDas gilt es im Sinne einer wirkungsvollen Bek\u00e4mpfung der Pandemie zu verhindern.\u00ab Bei Sperren ab 22.00 Uhr w\u00e4ren die Auswirkungen f\u00fcr den Einzelhandel sicherlich \u00fcberschaubar. \u00bbWenn die Regelung fr\u00fcher ansetzen w\u00fcrde, g\u00e4be es wohl Auswirkungen auf die Lebensmittelh\u00e4ndler, die ihre Gesch\u00e4fte oft auch in den Abendstunden f\u00fcr die Berufst\u00e4tigen noch ge\u00f6ffnet halten.\u00ab In jedem Fall m\u00fcsse es Sonderregelungen f\u00fcr die Angestellten im Lebensmittelhandel f\u00fcr den Weg zur Arbeit und nach Hause geben.<\/p>\n<h3>Weiter keine Probleme mit Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg<\/h3>\n<p><strong>09.08 Uhr:<\/strong> Die n\u00e4chtlichen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg sind \u00fcber das Osterwochenende weitgehend eingehalten worden. Es habe einige \u00dcberpr\u00fcfungen und nur einzelne Verst\u00f6\u00dfe gegen Auflagen gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Wegen der Coronapandemie sind in Hamburg seit Freitagabend n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Kraft.<\/p>\n<p>Sie gelten zwischen 21.00 und 5.00 Uhr. Hamburger d\u00fcrfen ihre Wohnungen nur noch aus triftigem Grund verlassen. Ausnahmen von der bis zum 18. April geltenden Regel gibt es in der Hansestadt beispielsweise f\u00fcr berufliche T\u00e4tigkeiten, Gassigehen mit dem Hund und Sport im Freien, allerdings immer nur f\u00fcr eine Person.<\/p>\n<h3>Kaffeekonsum im Coronajahr 2020 gestiegen<\/h3>\n<p><strong>08.20 Uhr:<\/strong> Die Menschen in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 mehr Kaffee getrunken als im Jahr zuvor. Wegen der Einschr\u00e4nkungen durch die Pandemie und des vermehrten Homeoffice-Einsatzes h\u00e4tten die Menschen den Konsum in die eigenen vier W\u00e4nde verlagert, teilte der Deutsche Kaffeeverband in Hamburg mit.<\/p>\n<p>Insgesamt legte der Kaffeemarkt den Angaben zufolge 2020 um 1,5 Prozent zu. Das entspreche pro Kopf einer <strong>Steigerung von 20 Tassen Kaffee auf insgesamt 168 Liter<\/strong>. \u00bbLockdown hei\u00dft nicht, dass der Konsument keinen Kaffee mehr trinkt, wenn Coffeeshop und Kantine geschlossen sind. Vielmehr haben sich die Konsumorte in dieser Zeit ver\u00e4ndert\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Holger Preibisch.<\/p>\n<p>So verbrauchten die Menschen den Angaben zufolge zu Hause<strong> 37.900 Tonnen R\u00f6stkaffee<\/strong> mehr als 2019. Das entspreche einer Steigerung von elf Prozent. Auf der anderen Seite ging der Konsum au\u00dferhalb der eigenen vier W\u00e4nde etwa in der Gastronomie oder am Arbeitsplatz um 30.300 Tonnen zur\u00fcck. Das sei ein Minus von 23 Prozent.<\/p>\n<h3>Chance f\u00fcr Oktoberfest \u00bbfifty-fifty\u00ab<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr: <\/strong>Niemand wei\u00df, ob das Oktoberfest dieses Jahr stattfinden kann, doch bei den Festzelten stapeln sich bereits die Reservierungsanfragen. \u00bbDie Resonanz ist sehr positiv\u00ab, sagt der Sprecher der Wiesnwirte, Peter Inselkammer. \u00bbDie Leute wollen kommen.\u00ab Bei den Hotelbuchungen gibt es dagegen merkliche Zur\u00fcckhaltung. Wie von Hotelketten und Reiseportalen zu h\u00f6ren ist, gehen dort weniger Reservierungen, Buchungen und Suchanfragen nach \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten zur Wiesnzeit ein.<\/p>\n<p>In normalen Jahren kommen in den beiden Festwochen sechs Millionen Besucher zum gr\u00f6\u00dften Volksfest der Welt. Sie trinken, singen und feiern in den Zelten auf engstem Raum. Ohne wirksamen Impfschutz b\u00f6te das Fest alle Voraussetzungen f\u00fcr ein internationales Superspreader-Event. In diesem Jahr ist das Oktoberfest vom 18. September bis 3. Oktober geplant.<\/p>\n<h3>Umfrage: Gro\u00dfe Mehrheit zweifelt an Merkels Impfversprechen<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr: <\/strong>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vollst\u00e4ndig gegen Corona geimpften Menschen Hoffnung auf mehr Freiheiten gemacht \u2013 viele glauben aber nicht an eine Impfung bis zum Ende des Sommers. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>erwartet nur knapp ein Viertel (23 Prozent), dass das Ziel eingehalten wird, bis zum 21. September jedem Impfwilligen eine Corona-Impfung anzubieten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>62 Prozent rechnen dagegen nicht damit. 15 Prozent machten keine Angaben.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehrfach angek\u00fcndigt, bis zum 21. September allen impfwilligen Erwachsenen in Deutschland ein entsprechendes Angebot machen zu wollen. Das Vertrauen in dieses Versprechen ist gesunken: In einer vergleichbaren YouGov-Umfrage Anfang Februar hatten noch 26 Prozent daran geglaubt, dass das Ziel erreicht wird. 57 Prozent hatten schon damals kein Vertrauen in das Versprechen.<\/p>\n<h3>Bislang kaum Erfolge bei Suche nach Medikamenten<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr:<\/strong> Wissenschaftler d\u00e4mpfen die Hoffnung auf einen baldigen Durchbruch bei der Suche nach Medikamenten gegen das Coronavirus. Man d\u00fcrfe nicht sehr optimistisch sein, dass Arzneimittel in K\u00fcrze die Sterblichkeit bei intensivmedizinisch behandelten Patienten drastisch senken k\u00f6nnten, sagt Stefan Kluge, Direktor der Klinik f\u00fcr Intensivmedizin am Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf.<\/p>\n<p>Im Laufe der Pandemie habe es immer wieder Glauben und Hoffen gegeben \u2013 doch 95 oder eher sogar 99 Prozent der Medikamente seien in Studien durchgefallen, sagte Kluge, der Koordinator der Behandlungsleitlinien der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist.<\/p>\n<p>Bisher werden vor allem Mittel eingesetzt, um Symptome zu lindern. So kommt bei Klinik-Patienten vor allem das entz\u00fcndungshemmende und lange bekannte Dexamethason zum Einsatz. Es soll eine \u00fcberschie\u00dfende Immunreaktion bremsen, die bei Covid h\u00e4ufig auftritt. Dexamethason geh\u00f6rt zu den laut nationaler Leitlinie empfohlenen Medikamenten.<\/p>\n<h3>Landsberg: Bundesgesetz zu Coronaregeln kommt f\u00fcr dritte Welle nicht in Betracht<\/h3>\n<p><strong>04.35 Uhr: <\/strong>Der St\u00e4dte- und Gemeindebund hat mit Skepsis auf den Vorsto\u00df von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) reagiert, einheitliche Corona-Regeln per Bundesgesetz durchzusetzen. Zwar w\u00e4re mehr Einheitlichkeit zwischen den Bundesl\u00e4ndern \u00bbw\u00fcnschenswert, weil die Menschen die unterschiedlichen Regelungen sonst kaum nachvollziehen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies per Bundesgesetz zu regeln, komme f\u00fcr die jetzt laufende dritte Welle aber nicht mehr in Betracht.<\/p>\n<p>Ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren w\u00fcrde die Zustimmung des Bundesrates voraussetzen, \u00bbwas erfahrungsgem\u00e4\u00df mehrere Wochen lang dauert\u00ab, sagte Landsberg. Bund und L\u00e4nder k\u00f6nnten sich auch kurzfristig auf strengere gemeinsame Regeln verst\u00e4ndigen. \u00bbDas w\u00fcrde allerdings voraussetzen, dass sich dann auch alle wirklich an die getroffenen Vereinbarungen halten.\u00ab<\/p>\n<p>Landsberg rief die Bundesl\u00e4nder dazu auf, die Corona-Notbremse wie mit dem Bund vereinbart einzuhalten. Das Infektionsgeschehen sei \u00bbdramatisch\u00ab. \u00bbDie Notbremse muss jetzt konsequent umgesetzt werden.\u00ab<\/p>\n<h3>China meldet gr\u00f6\u00dften Tagesanstieg an Neuinfektionen seit zwei Monaten<\/h3>\n<p><strong>03.11 Uhr:<\/strong> China meldet binnen 24 Stunden den gr\u00f6\u00dften Anstieg an neuen Corona-Infektionen seit mehr als zwei Monaten. 32 weitere best\u00e4tigte F\u00e4lle seien aufgetreten, davon 15 in der Provinz Yunnan, die auf ein Cluster in der Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar zur\u00fcckzuf\u00fchren seien, erkl\u00e4rt die nationale Gesundheitskommission. Die Zahl der neuen asymptomatischen F\u00e4lle, die China nicht als best\u00e4tigte F\u00e4lle einstuft, wird mit 18 angegeben. Die Gesamtzahl der best\u00e4tigten F\u00e4lle auf dem chinesischen Festland steigt demnach offiziellen Angaben zufolge auf 90.305, w\u00e4hrend die Zahl der Todesf\u00e4lle unver\u00e4ndert bei 4636 liegt.<\/p>\n<h3>Reuters-Z\u00e4hlung \u2013 weltweit mehr als 131,11 Millionen Infektionsf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>01.39 Uhr: <\/strong>Weltweit haben sich bislang mehr als 131,11 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 2.989.217 Menschen starben nach einer Infektion mit dem Virus, ergibt eine Auswertung der offiziellen Beh\u00f6rdenangaben der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<h3>Zwei kostenlose Coronatests pro Woche f\u00fcr B\u00fcrger in England<\/h3>\n<p><strong>01.01. Uhr:<\/strong> Die Briten sollen sich bald zweimal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen k\u00f6nnen. Die Schnelltests sollen k\u00fcnftig neben Schulen und Arbeitspl\u00e4tzen auch gro\u00dffl\u00e4chig f\u00fcr alle an lokalen Teststationen angeboten werden, wie die britische Regierung am Ostermontag mitteilte. Bislang waren frei verf\u00fcgbare Schnelltests auf besonders gef\u00e4hrdete Gruppen beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Das Testen sei unbedingt notwendig, um w\u00e4hrend der geplanten Lockerungen die Erfolge der britischen Impfkampagne nicht zu gef\u00e4hrden, sagte Premierminister Boris Johnson. \u00bbDeshalb machen wir Schnelltests jetzt f\u00fcr alle in England verf\u00fcgbar \u2013 um Ausbr\u00fcche schnell zu stoppen, damit wir wieder die Menschen, die wir lieben, sehen und die Dinge, die wir genie\u00dfen, tun k\u00f6nnen\u00ab, sagte Johnson einer Mitteilung zufolge.<\/p>\n<h3>GEW: Notfalls wegen Coronapandemie auf Abiturpr\u00fcfungen verzichten<\/h3>\n<p><strong>00.15 Uhr: <\/strong>Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, wegen der Corona-Pandemie die Abiturpr\u00fcfungen in diesem Jahr notfalls ausfallen zu lassen. \u00bbSollte das Infektionsgeschehen so dramatisch ansteigen, wie die dritte Welle in anderen europ\u00e4ischen Nachbarstaaten bef\u00fcrchten l\u00e4sst, m\u00fcssen die L\u00e4nder flexibel reagieren und von Pr\u00fcfungen absehen\u00ab, sagte GEW-Chefin Marlis Tepe den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.<\/p>\n<p>\u00bbDann k\u00f6nnten zum Beispiel die Leistungen aus dem Unterricht zur Grundlage der Notengebung gemacht werden\u00ab, sagte Tepe. \u00bbDie GEW hat sich sehr daf\u00fcr eingesetzt, dass die Kultusministerinnen und -minister erkl\u00e4rt haben, die Abiture mit verschiedenen Pr\u00fcfungsformaten gegenseitig anzuerkennen.\u00ab Diese Erkl\u00e4rung m\u00fcsse eingehalten werden, sollten Pr\u00fcfungen pandemiebedingt ausfallen m\u00fcssen. Das Abitur 2021 brauche die volle Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p>Der hessische Kultusminister Alexander Lorz sagte im RND-Podcast \u00bbDie Schulstunde\u00ab, die Kultusministerkonferenz (KMK) gehe davon aus, dass die Abiturpr\u00fcfungen in diesem Jahr \u00fcberall stattf\u00e4nden. Lorz, der die Unions-L\u00e4nder in der KMK koordiniert, sagte, eine Absage von Pr\u00fcfungen w\u00e4re zum Nachteil der Sch\u00fcler: \u00bbSie w\u00fcrden den Jugendlichen f\u00fcrs Leben einen Malus mitgeben.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD Foto:\u2002Kay Nietfeld \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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