{"id":6959,"date":"2021-04-05T02:57:19","date_gmt":"2021-04-04T23:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-ungarn-schrankt-berichterstattung-uber-impfkampagne-ein\/"},"modified":"2021-04-05T02:57:19","modified_gmt":"2021-04-04T23:57:19","slug":"corona-news-am-sonntag-ungarn-schrankt-berichterstattung-uber-impfkampagne-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-ungarn-schrankt-berichterstattung-uber-impfkampagne-ein\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Ungarn schr\u00e4nkt Berichterstattung \u00fcber Impfkampagne ein"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/32bdb950-2c62-4e8f-a148-e8b3c6e8d09a_w948_r1.77_fpx46_fpy16.jpg\" title=\"Im ungarischen Nyiregyhaza wird einer Patientin eine Dosis vom russischen Impfstoff Sputnik V gespritzt\" alt=\"Im ungarischen Nyiregyhaza wird einer Patientin eine Dosis vom russischen Impfstoff Sputnik V gespritzt\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Im ungarischen Nyiregyhaza wird einer Patientin eine Dosis vom russischen Impfstoff Sputnik V gespritzt<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Attila Balazs \/ AP<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das waren die Corona-News am 4. April.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Slowenien stoppt Impfungen mit AstraZeneca f\u00fcr unter 60-J\u00e4hrige<\/h3>\n<p><strong>20.58 Uhr:<\/strong> Auch Slowenien will keine Menschen unter 60 Jahren mehr mit dem Vakzin von AstraZeneca impfen. Man wolle abwarten, ob die Untersuchungen einen kausalen Zusammenhang zwischen diesem Impfstoff und den Hirnthrombosen ergeben, die weltweit in einigen F\u00e4llen nach dessen Verabreichung aufgetreten waren, sagte die Chefin der Beratungskommission des Gesundheitsamts, Bojana Beovic, dem Sender POP TV.<\/p>\n<p>Ab kommender Woche ist in Slowenien die Altersgruppe der \u00fcber 60-J\u00e4hrigen f\u00fcr die Impfungen vorgesehen. Bisher waren die \u00fcber 64-J\u00e4hrigen sowie Risikopatienten und Personal gef\u00e4hrdeter Berufsgruppen aller Altersgruppen an der Reihe gewesen. 13,4 Prozent der Slowenen haben bereits die erste Impfdosis erhalten, 6,5 Prozent auch die zweite.<\/p>\n<h3>Tschechien beendet Corona-Notstand<\/h3>\n<p><strong>20.17 Uhr:<\/strong> Tschechien wird den derzeit geltenden Corona-Notstand nicht weiter verl\u00e4ngern. Wie Premierminister Andrej Babis am Sonntag in einem Interview der Nachrichtenseite tn.cz sagte, soll der Notstand nach dem 11. April enden. Dann sollen auch die Reisebeschr\u00e4nkungen zwischen den Regionen des Landes und die n\u00e4chtliche Ausgangssperre aufgehoben werden, sagte Babis nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK.<\/p>\n<p>Der Notstand gibt der Regierung weitreichende Vollmachten und erm\u00f6glicht es, Grundrechte auszusetzen. Die Regierung wollte ihn urspr\u00fcnglich bis zum 27. April verl\u00e4ngern, doch das Parlament stimmte nur einer Verl\u00e4ngerung bis zum 11. April zu.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz verzeichnete Tschechien fast 5800 coronabedingte Todesf\u00e4lle \u2013 mehr als in jedem anderen Monat bisher in der Pandemie. Das Land mit rund 10,7 Millionen Einwohnern ist nach wie vor eines der am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffenen L\u00e4nder in der Europ\u00e4ischen Union, aber die Zahlen sinken derzeit landesweit.<\/p>\n<h3>Geburtstagsfeier mit 40 Menschen in <strong>K\u00f6ln<\/strong> aufgel\u00f6st<\/h3>\n<p><strong>18.00 Uhr: <\/strong>Eine illegale Geburtstagsfeier mit 40 Menschen ist mitten in der Corona-Pandemie in K\u00f6ln aufgel\u00f6st worden. Das Ordnungsamt hatte den Hinweis zu einem 60. Geburtstag im Stadtbezirk Ehrenfeld erhalten, wie eine Sprecherin der Stadt K\u00f6ln am Sonntag mitteilte. Zuvor hatte der \u00bbExpress\u00ab dar\u00fcber berichtet. Weil bei dem Einsatz am Freitagabend nach mehrmaligem Klingeln niemand die T\u00fcr \u00f6ffnete, riefen die st\u00e4dtischen Mitarbeiter laut der Sprecherin einen Schl\u00fcsseldienst. Die Beamten stellten die Personalien der 40 Anwesenden fest. Sie erwarte ein Verfahren wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Coronaschutzverordnung, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Portugal verl\u00e4ngert Einreisebeschr\u00e4nkungen bis Mitte April<\/h3>\n<p><strong>17.42 Uhr: <\/strong>Zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie hat Portugal die Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Touristen bis Mitte April verl\u00e4ngert. In Absprache mit dem Nachbarland Spanien gebe es bis zum 15. April Grenzkontrollen zu Lande sowie auf Fl\u00fcssen, teilte das Innenministerium in Lissabon am Sonntag mit. Au\u00dferdem bleibe der touristische Schienenverkehr zwischen beiden L\u00e4ndern ausgesetzt. Diese Ma\u00dfnahme gelte nicht f\u00fcr den G\u00fcterverkehr sowie f\u00fcr Berufspendler und Mitarbeiter der Notdienste.<\/p>\n<p>Menschen, die aus einem Land mit einem Inzidenzwert von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf dem Landweg nach Portugal einreisen, m\u00fcssen 14 Tage in Quarant\u00e4ne. Das Innenministerium stellte \u00fcberdies klar, dass es f\u00fcr Menschen mit portugiesischer Staatsb\u00fcrgerschaft und mit einer Aufenthaltsgenehmigung f\u00fcr Portugal keine Einreisebeschr\u00e4nkungen gebe. Ausl\u00e4nder k\u00f6nnten au\u00dferdem problemlos ausreisen.<\/p>\n<p>Nach einem zweimonatigen allgemeinen Shutdown hatte Portugal Mitte M\u00e4rz mit schrittweisen Lockerungen begonnen. Am Ostermontag sollen Museen und Au\u00dfenbereiche von Caf\u00e9s wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Au\u00dferdem wird in weiterf\u00fchrenden Schulen der Unterricht wieder aufgenommen. Nach fast 16.500 Corona-Neuinfektionen t\u00e4glich Ende Januar registrierten die Beh\u00f6rden des Zehn-Millionen-Einwohner-Landes am Ostersonntag lediglich 193 Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie vier Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.<\/p>\n<h3>In Italien werden Kirchen und Museen zu Impfstationen<\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr: <\/strong>Italien hat bei seinen ehrgeizigen Pl\u00e4nen zur Beschleunigung der Corona-Impfkampagne auch ungew\u00f6hnliche Orte wie Kirchen und Museen eingebunden. Wie die Zeitung \u00bbCorriere della Sera\u00ab am Sonntag berichtete, w\u00fcrden in Venedig ab Montag Menschen auf einem umgebauten Vaporetto, einem Wassertaxi, geimpft. Es werde an einem bestimmten Ort anlegen, um die \u00fcber 80-J\u00e4hrigen zu immunisieren.<\/p>\n<p>In Monza in der Lombardei w\u00fcrden an zwei Wochenenden auch R\u00e4umlichkeiten an der Trib\u00fcne der Motorsport-Rennstrecke genutzt. Im s\u00fcditalienischen Neapel wiederum machten mehrere Museen mit, wie es hie\u00df. Die Geimpften h\u00e4tten die Ruhezeit nach der Spritze dort teilweise zwischen Gem\u00e4lden verbringen k\u00f6nnen. Auf der Insel Sizilien lief gerade eine Impfaktion in zahlreichen katholischen Kirchen und Pfarreien. Sizilianer konnten an kirchlichen Ritualen teilnehmen und sich dabei gleich immunisieren lassen. Daf\u00fcr hatten die Region und Kirchenvertreter extra eine \u00dcbereinkunft geschlossen, wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb.<\/p>\n<p>Italien hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Ende des Sommers, also bis September, 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung zu impfen. Bisher wurden in dem Land mit 60 Millionen Einwohnern mehr als 11 Millionen Dosen gespritzt.<\/p>\n<h3>Mehr als 10.000 Corona-Todesf\u00e4lle in der <strong>Slowakei<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.14 Uhr: <\/strong>In der Slowakei \u00fcbersteigt die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Corornavirus den Wert von 10.000. Die Beh\u00f6rden melden 77 weitere Todesf\u00e4lle, seit Beginn der Pandemie starben damit 10.025 Menschen in dem Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern. Die erste Corona-Welle im vergangenen Jahr hat die Slowakei wie andere L\u00e4nder Mitteleuropas mit relativ wenigen Infektions- und Todesf\u00e4llen \u00fcberstanden. Die j\u00fcngste Welle aber belastet die Krankenh\u00e4user erheblich und hat zu st\u00e4rkeren Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens gef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Guinea-Bissau beginnt seine Impfkampagne mit AstraZeneca<\/h3>\n<p><strong>17.12 Uhr:<\/strong> Ungeachtet der Vorbehalte gegen den Corona-Impfstoff von AstraZeneca in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hat das westafrikanische Guinea-Bissau seine Impfkampagne mit der Vakzine des britisch-schwedischen Herstellers begonnen. \u00bbIch rufe all meine Landsleute auf, zu kommen und sich impfen zu lassen\u00ab, sagte Staatschef Umaro Sissoco Embalo am Samstag, nachdem er selbst seine erste Impfdosis erhalten hatte.<\/p>\n<p>Zudem rief der Pr\u00e4sident die rund zwei Millionen Bewohner des Landes auf, sich weiter an die Regeln zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie wie Abstandhalten und das Tragen einer Maske zu halten.<\/p>\n<p>Das kleine Guinea-Bissau, eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder weltweit, verf\u00fcgt vorerst \u00fcber 12.000 Corona-Impfdosen. In den kommenden Tagen sollen 10.000 weitere eintreffen. Zun\u00e4chst sollen \u00e4ltere Menschen und das Gesundheitspersonal geimpft werden. Daf\u00fcr wurden laut Gesundheitsminister Antonio Deuna 275 Kr\u00e4fte geschult. Nach offiziellen Angaben infizierten sich in Guinea-Bissau bislang gut 3600 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. Mehr als 60 Infizierte starben.<\/p>\n<h3><strong>Wettbewerb der Systeme: <\/strong><strong><em>No time for Losers<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.00 Uhr: <\/strong>China f\u00fchrt, die USA ziehen nach, Europa ist noch gar nicht losgelaufen: Andere Wirtschaftsr\u00e4ume sind l\u00e4ngst dabei, den Corona-Einbruch aufzuholen, doch Europa durchleidet den n\u00e4chsten Shutdown. Lesen Sie hier die Kolumne von Henrik M\u00fcller.<\/p>\n<h3>Bangladesch geht am Montag in siebent\u00e4gigen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>16.52 Uhr:<\/strong> Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen hat die Regierung von Bangladesch einen siebent\u00e4gigen landesweiten Lockdown beschlossen. Ausgenommen von der am Montag in Kraft tretenden Schlie\u00dfung seien Rettungsdienste, M\u00fchlen und Fabriken, solange sie die Vorsichtsma\u00dfnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einhielten, sagte Farhad Hossain, der Staatsminister f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung, am Samstag in der Hauptstadt Dhaka.<\/p>\n<p>Das s\u00fcdasiatische Land verzeichnete am Freitag mit 6830 F\u00e4llen den bisher h\u00f6chsten Anstieg an Infektionen an einem Tag seit dem Auftreten des ersten Falles dort im M\u00e4rz 2020. Bereits in den Vortagen hatte es t\u00e4glich mehr als 5000 Neuinfektionen gegeben. Am Donnerstag verh\u00e4ngte die Regierung ein zweiw\u00f6chiges Einreiseverbot f\u00fcr Flugreisende aus Europa und zw\u00f6lf anderen L\u00e4ndern. Au\u00dferdem wurden wichtige Reiseziele geschlossen.<\/p>\n<p>Bisher hat das Land mit seinen 163 Millionen Einwohnern 624.596 Infektionsf\u00e4lle und 9155 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die geltenden Corona-Regeln werden von vielen ignoriert.<\/p>\n<h3>Drei neue Blutgerinnsel-F\u00e4lle nach AstraZeneca-Impfung in <strong>Frankreich \u2013 12 insgesamt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.41 Uhr: <\/strong>Frankreichs Medikamentenbeh\u00f6rde hat drei neue F\u00e4lle mit Thrombosen an \u00bbatypischen\u00ab Stellen nach einer Impfung mit dem Covid-Impfstoff von AstraZeneca festgestellt. In der Woche zwischen dem 19. und 25. M\u00e4rz seien diese Blutgerinsel-F\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet worden, teilte die Beh\u00f6rde ASNM mit.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Impfung seien in Frankreich damit zw\u00f6lf F\u00e4lle, darunter vier Todesf\u00e4lle, aufgetreten. Bei den gemeldeten F\u00e4llen traten die Thrombosen meist im Hirn innerhalb von neun Tagen nach der Impfung auf. Betroffen sind haupts\u00e4chlich Frauen. In neun F\u00e4llen waren die geimpften Personen j\u00fcnger als 55 Jahre, in drei F\u00e4llen \u00e4lter.<\/p>\n<p>Frankreichs oberste Gesundheitsbeh\u00f6rde empfiehlt die Impfung mit AstraZeneca bereits nach dem kurzzeitigen Impfstopp Mitte M\u00e4rz nur noch f\u00fcr Menschen \u00fcber 55 Jahre. Bis zum 25. M\u00e4rz wurde das Pr\u00e4parat in Frankreich gut 1,9 Millionen Mal gespritzt. Bis Freitag haben in dem Land mehr als neun Millionen Menschen mindestens eine erste Impfung erhalten. Das entspricht etwa 13,6 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<h3>Branche f\u00fcr \u00d6ffnung von <strong>Spielhallen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr:<\/strong> Der monatelange Corona-Shutdown trifft auch die Spielhallen hart \u2013 die Branche beobachtet eine Verlagerung ins illegale Gl\u00fccksspiel im Internet und in Hinterzimmer. \u00bbUm den Schwarzmarkt zu bek\u00e4mpfen, braucht es einen funktionierenden Vollzug und ein ausreichendes, attraktives legales Angebot \u2013 das zeigt der Lockdown einmal mehr\u00ab, sagte der Vorstandssprecher des Verbands Deutsche Automatenwirtschaft, Georg Stecker, der Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>Der Gesundheitsschutz stehe an oberster Stelle. \u00bbWir halten Tests der Bev\u00f6lkerung aber f\u00fcr eine gute Idee.\u00ab Sie er\u00f6ffneten die Option, Spielhallen wieder zu \u00f6ffnen. Dort herrsche striktes Alkoholverbot, und es sei ausreichend Platz f\u00fcr Besucher, die sich kaum bewegten.<\/p>\n<p>Die Lage der Branche sei dramatisch, sagte Stecker. \u00bbDie Spielhallen sind seit Anfang November abermals geschlossen. Im Jahr 2020 hatte die Branche im Bereich der Automatenaufstellung einen Umsatzeinbruch von 50 Prozent.\u00ab Das treffe auch die Industrie, die Ger\u00e4te etwa an Spielbanken liefert, die auch dicht seien. Viele Unternehmen h\u00e4tten Reserven aufgebraucht. Hilfen flie\u00dfen weiter nur schleppend. \u00bbWir erwarten Betriebsschlie\u00dfungen\u00ab, sagte Stecker.<\/p>\n<h3>Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen so hoch wie nie<\/h3>\n<p><strong>16.26 Uhr: <\/strong>Im Gazastreifen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf einen Rekordwert gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in dem von der islamistischen Hamas beherrschten Pal\u00e4stinensergebiet am Sonntag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1628 neue F\u00e4lle registriert \u2013 so viele wie nie zuvor an einem Tag. Insgesamt wurden den Angaben zufolge am Samstag 3728 Tests gemacht, von diesen fielen somit rund 44 Prozent positiv aus. Seit Beginn der Pandemie sind in dem K\u00fcstenstreifen laut Ministerium insgesamt 630 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.<\/p>\n<p>Im Gazastreifen leben etwa zwei Millionen Menschen auf sehr engem Raum unter teilweise miserablen Bedingungen und bei schlechter medizinischer Versorgung. Die Pandemie bringt das Gesundheitssystem in dem Gebiet an seine Grenzen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Ministeriums stehen im Gazastreifen 81.600 Corona-Impfdosen zur Verf\u00fcgung, insgesamt wurden demnach bisher mehr als 24.000 Einwohner geimpft. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Zehntausende Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik gespendet. Am 22. Mai ist in den Pal\u00e4stinensergebieten die erste Parlamentswahl seit 15 Jahren geplant.<\/p>\n<h3>Nach rund einem Jahr: Deutsche d\u00fcrfen wieder nach Russland einreisen<\/h3>\n<p><strong>16.17 Uhr: <\/strong>Nach rund einem Jahr sollen Deutsche mit g\u00fcltigem Visum wieder auf dem Luftweg nach Russland einreisen d\u00fcrfen. Das geht aus \u00c4nderungen einer Verordnung hervor, die die russische Regierung in der Nacht zum Sonntag in Moskau ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Die neue Regelung gilt demnach auch f\u00fcr Ausl\u00e4nder, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung f\u00fcr Deutschland haben. Auch die deutsch-russische Auslandshandelskammer informierte \u00fcber die gelockerten Einreisebeschr\u00e4nkungen. Auf der Einreise-Liste der russischen Regierung stehen neben Deutschland auch Venezuela, Syrien, Tadschikistan, Usbekistan und Sri Lanka.<\/p>\n<p>Ab wann wieder russische Touristenvisa f\u00fcr Deutsche vergeben werden sollen, blieb aber zun\u00e4chst unklar. Vor rund einem Jahr wurden wegen der Corona-Pandemie die Visavergabe weitgehend und der Flugverkehr zwischen den beiden L\u00e4ndern komplett eingestellt. Russland hatte bereits zum 1. April den regul\u00e4ren Flugverkehr mit Deutschland wieder freigegeben, die Verordnung \u00fcber die Einreisebestimmungen erg\u00e4nzte den Vorgang jetzt. Zuvor hatten deutsche Passagiere nur mit Sondergenehmigungen einreisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Erstes Bundeswehr-Impfzentrum arbeitet rund um die Uhr<\/h3>\n<p><strong>16.11 Uhr: <\/strong>Das bundesweit erste Impfzentrum der Bundeswehr im saarl\u00e4ndischen Lebach arbeitet seit Sonntag rund um die Uhr. Im Drei-Schicht-Betrieb seien bis zu 1000 Impfungen pro Tag m\u00f6glich, teilte das Verteidigungsministerium bei Twitter mit. Rund 110 Soldaten w\u00fcrden dazu eingesetzt. Mehr als 14.000 Nachttermine bis Mai seien vergeben, erkl\u00e4rte das Ministerium am Sonntag.<\/p>\n<p>Das Impfzentrum auf dem Gel\u00e4nde einer Kaserne ist eines von vier im Saarland, in dem Einwohnerinnen und Einwohner gegen Corona geimpft werden. Es ist seit Anfang M\u00e4rz in Betrieb. Bislang gibt es noch ein weiteres Impfzentrum der Bundeswehr in Berlin, ein drittes sei in Bonn im Aufbau.<\/p>\n<p>Um sich ein Bild von der Premiere zu machen, war Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vor Ort, ebenso wie der saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU). Hans hatte zuvor einen \u00bbImpf-Marathon\u00ab angek\u00fcndigt: Das Saarland hatte vor wenige Tagen 81.900 zus\u00e4tzliche Impfdosen Biontech-Impfstoff aus dem EU-Kontingent f\u00fcr Grenzregionen erhalten. Auch die anderen Impfzentren im Land sind \u00fcber die Osterfeiertage, auch am Ostersonntag, ge\u00f6ffnet. Den Betrieb in Lebach hatte das Saar-Gesundheitsministerium bei der Bundeswehr beantragt.<\/p>\n<h3><strong>Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg und Berlin: Kontrollen verlaufen friedlich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.04 Uhr: <\/strong>In Deutschlands beiden gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten haben sich die Menschen am Osterwochenende weitgehend an die n\u00e4chtlichen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen gehalten. Doch nicht jeder hat Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die neuen Regeln. Sehen Sie hier die Reaktionen im Video.<\/p>\n<h3>Kaum noch Impftermine in NRW f\u00fcr Menschen \u00fcber 60<\/h3>\n<p><strong>15.33 Uhr: <\/strong>Einen Tag nach dem Start der Vergabe von Impfterminen f\u00fcr die Altersgruppe \u00fcber 60 mit dem Impfstoff von AstraZeneca sind die meisten Termine schon vergeben. Viele Kreise oder St\u00e4dte wie K\u00f6ln, Heinsberg, Mettmann, Oberhausen, D\u00fcren, Bielefeld oder Recklinghausen seien komplett ausgebucht, meldeten die Kassen\u00e4rztliche Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe am Sonntag. Nur noch rund 25.000 Impftermine seien im Bereich Nordrhein frei. Im Bereich Westfalen-Lippe seien alle 167.000 Termine bereits vergeben, teilte das NRW-Gesundheitsministerium bei Twitter mit.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Ministeriums laufen die Impfungen, auch bereits f\u00fcr die ab 60-J\u00e4hrigen, bislang problemlos.<\/p>\n<p>Die Gruppe ab 60 Jahren kommt au\u00dferhalb der \u00fcblichen Reihenfolge beim Impfen zum Zuge, nachdem die St\u00e4ndige Impfkommission empfohlen hatte, die Vakzine von AstraZeneca f\u00fcr J\u00fcngere nicht mehr einzusetzen. Hintergrund sind F\u00e4lle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Damit wurden allein in NRW kurzfristig 450.000 Impfdosen frei.<\/p>\n<h3>H\u00f6chste Zahl an Corona-Intensiv-Patienten seit rund zwei Monaten<\/h3>\n<p><strong>15.24 Uhr:<\/strong> Erstmals seit Anfang Februar liegen in Deutschland wieder mehr als 4000 Corona-Patienten auf der Intensivstation. So wurden am Ostersonntag 4051 Menschen intensivmedizinisch behandelt, wie die Deutsche Interdisziplin\u00e4re Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in ihrem t\u00e4glichen Corona-Bericht schreibt (Stand 4.4., 12.15 Uhr). Das sind 133 Patienten mehr als am Vortag. Rund 55 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstation werden invasiv beatmet.<\/p>\n<p>Anfang Januar erreichte die Zahl der Covid-Intensivpatienten einen H\u00f6hepunkt mit mehr als 5500 F\u00e4llen. Mit dem Abschwellen der zweiten Welle ging diese Zahl deutlich zur\u00fcck, Anfang M\u00e4rz waren es weniger als 3000 Patienten. Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen in der dritten Welle geht auch die Zahl der Intensivpatienten wieder nach oben. Dies geschieht mit Verz\u00f6gerung, auch weil zwischen einer Infektion und einer Einlieferung ins Krankenhaus einige Zeit vergeht.<\/p>\n<p>Mediziner und Wissenschaftler fordern seit Tagen eindringlich einen harten Lockdown, um die Infektionszahlen zu dr\u00fccken und dadurch auch den Druck von den Kliniken zu nehmen. Wenn sich der derzeitige Trend fortsetze, \u00bbsind wir in weniger als vier Wochen an der regul\u00e4ren Kapazit\u00e4tsgrenze angelangt\u00ab, sagte Christian Karagiannidis k\u00fcrzlich der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Divi-Intensivregisters.<\/p>\n<h3>Landkreis Vechta k\u00fcndigt Ausgangssperre an<\/h3>\n<p><strong>15.15 Uhr: <\/strong>Weil die Inzidenz im Kreisgebiet den dritten Tag in Folge \u00fcber 150 liegt, will der Landkreis Vechta ab Mittwoch eine Ausgangssperre anordnen. Diese befinde sich gerade in der Ausgestaltung und soll Dienstag bekannt gegeben werden. Sie soll nicht das gesamte Kreisgebiet betreffen, sondern lediglich die Kommunen mit einer Inzidenz \u00fcber 150, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Dies sei aktuell in Vechta, Visbek, Steinfeld, Lohne und Goldenstedt der Fall. In diesen Kommunen ist ab Mittwoch der Aufenthalt au\u00dferhalb der eigenen Wohnung in der Zeit von 21 bis 5 Uhr grunds\u00e4tzlich untersagt, hei\u00dft es.<\/p>\n<h3>Strengere Corona-Beschr\u00e4nkungen in ganz Frankreich in Kraft<\/h3>\n<p><strong>15.00 Uhr:<\/strong> In ganz Frankreich gelten im Kampf gegen das Coronavirus f\u00fcr mindestens vier Wochen h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen. Die neuen Regeln sind laut Regierung formal am Samstag um 19.00 Uhr in Kraft getreten \u2013 dann beginnt die landesweite n\u00e4chtliche Ausgangssperre. Diese gilt mit unterschiedlichen Uhrzeiten bereits seit Monaten. Faktisch kamen die neuen Regeln dann aber weitgehend erst mit Ende der Ausgangssperre am Sonntagmorgen ab 6.00 Uhr zum Tragen.<\/p>\n<p>Konkret sind nun im ganzen Land die meisten Gesch\u00e4fte geschlossen. Au\u00dferdem gelten wieder Bewegungseinschr\u00e4nkungen. So sind zum Beispiel Spazierg\u00e4nge oder Ausfl\u00fcge nur im Radius von zehn Kilometern zur eigenen Wohnung erlaubt. F\u00fcr weitere Reisen brauchen die Menschen triftige Gr\u00fcnde. Die regionalen Beh\u00f6rden sind au\u00dferdem aufgefordert, den Alkoholkonsum in der \u00d6ffentlichkeit zu verbieten.<\/p>\n<p>Die Regeln galten zum Gro\u00dfteil zuvor schon in zahlreichen schwer vom Virus getroffenen Gegenden \u2013 darunter auch im Gro\u00dfraum Paris. Dort \u00e4ndert sich nun f\u00fcr die Menschen nicht viel. Die neuen Ma\u00dfnahmen sind deutlich laxer, als die Regeln, die w\u00e4hrend der Lockdowns im vergangenen Fr\u00fchjahr und Herbst galten. Damals war der Passierschein bei jedem Gang vor die T\u00fcr Pflicht, Spazierg\u00e4nge waren auf eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<h3><strong>Deutsche Auswanderer in der S\u00fcdsee: \u00bbWir sitzen im Paradies fest\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr: <\/strong>Freunde rieten ab, aber Tina K\u00e4stner und Olaf Weinhold haben eine Tauchschule auf Samoa gekauft. Alles lief gut, bis Corona kam. Hier erz\u00e4hlen sie, warum sie trotzdem gl\u00fccklich sind. <\/p>\n<h3><strong>Debatte \u00fcber Freiheiten f\u00fcr Geimpfte: \u00bbEine sch\u00f6ne Osteroffenbarung\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.43 Uhr: <\/strong>Gesundheitsminister Spahn will, dass Geimpfte bald wieder mehr Freiheiten haben \u2013 und erh\u00e4lt daf\u00fcr Zuspruch aus fast allen Richtungen. Patientensch\u00fctzer sehen allerdings noch einige offene Fragen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 90.000 Neuinfektionen in Indien an einem Tag<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.26 Uhr: <\/strong>Die Anzahl der Neuinfektionen in Indien hat den h\u00f6chsten Stand seit mehr als sechs Monaten erreicht. Binnen 24 Stunden seien 93.249 neue Ansteckungen gez\u00e4hlt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das ist der h\u00f6chste Wert seit dem 19. September vergangenen Jahres. Premierminister Narendra Modi habe angesichts der Lage ein Treffen mit seinen Corona-Beratern einberufen, meldete der Sender NDTV.<\/p>\n<h3><strong>\u00bbQuerdenker\u00ab-Kundgebung in Stuttgart: Alle sind emp\u00f6rt, niemand ist verantwortlich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>Die \u00bbQuerdenker\u00ab-Gro\u00dfdemo in Stuttgart hat sich als kollektiver Regelversto\u00df und potenzielles Superspreading-Event erwiesen. Der Frust in den Beh\u00f6rden ist gro\u00df, die Ratlosigkeit offenbar auch. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Auch f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte gelten AHA-Regeln weiter<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13:50 Uhr:<\/strong> Auch f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte werden in der aktuellen Phase der Pandemie weiterhin Regeln wie Abstand, Hygiene und Schutzmasken gelten. \u00bbDenn sowohl der tagesaktuelle Test als auch die vollst\u00e4ndige Impfung reduzieren das Infektionsrisiko zwar deutlich, aber sie geben keine hundertprozentige Sicherheit davor, andere zu infizieren\u00ab, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Andererseits k\u00f6nne jemand, der vollst\u00e4ndig geimpft wurde, beim Reisen oder beim Einkaufen wie jemand behandelt werden, der ein negatives Testergebnis hat. \u00bbDas ist eine wichtige Erkenntnis und erleichtert den Alltag enorm.\u00ab<\/p>\n<p>Im j\u00fcngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Risiko einer Weitergabe des Virus durch vollst\u00e4ndig Geimpfte an Spahns Ministerium hei\u00dft es: \u00bbNach gegenw\u00e4rtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virus\u00fcbertragung durch Personen, die vollst\u00e4ndig geimpft wurden, sp\u00e4testens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.\u00ab Das Risiko einer \u00dcbertragung erscheine \u00bbnach gegenw\u00e4rtigem Kenntnisstand in dem Ma\u00df reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Hohe Reha-Nachfrage bei ehemaligen Corona-Patienten in Th\u00fcringen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.43 Uhr:<\/strong> Die drei Th\u00fcringer Kliniken, die Langzeitsch\u00e4den nach einer Covid-19-Erkrankung behandeln, haben laut einem Bericht des mdr ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen erreicht. \u00bbWir verzeichnen eine extrem gestiegene Nachfrage bei Anschlussheilbehandlungen nach einer Covid-19-Erkrankung und bei Reha-Ma\u00dfnahmen bei Long Covid-Patienten\u00ab, sagte Professor Andreas D\u00f6sch von der Asklepios Parkklinik Bad Salzungen. T\u00e4glich habe er zwei- bis dreimal so viele Neuantr\u00e4ge auf dem Tisch, wie bisher.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches berichtet Mark F\u00f6rste, Verwaltungsleiter des Klinikzentrums Bad Sulza: \u00bbDie Nachfrage ist sehr, sehr hoch. Unsere Fachabteilung der Pneumologie ist ausgebucht.\u00ab T\u00e4glich k\u00e4men neue Anfragen hinzu, so dass Patienten priorisiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Laut ersten Hochrechnungen sind bis zu 11.300 Th\u00fcringer von Langzeitsch\u00e4den betroffen.<\/p>\n<h3>Geimpfte m\u00fcssen laut RKI-Chef wohl nicht mehr getestet werden<\/h3>\n<p><strong>13.38 Uhr:<\/strong> Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat keine Einw\u00e4nde gegen einen Verzicht auf Corona-Schnelltests bei geimpften Menschen. Das Risiko einer Virus\u00fcbertragung erscheine nach gegenw\u00e4rtigem Kenntnisstand so weit reduziert, \u00bbdass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen\u00ab, erkl\u00e4rt RKI-Chef Lothar Wieler in einem Bericht f\u00fcr das Bundesgesundheitsministerium.<\/p>\n<h3><strong>Papst<\/strong> Franziskus fordert solidarische Verteilung der Corona-Impfstoffe<\/h3>\n<p><strong>13.29 Uhr:<\/strong> Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft eine solidarische Verteilung der Corona-Impfstoffe angemahnt. In seiner Ansprache im Petersdom am Ostersonntag forderte er die internationale Gemeinschaft auf, \u00bbin gemeinsamer Anstrengung die Verz\u00f6gerungen bei der Impfstoffversorgung zu \u00fcberwinden und eine solidarische Verteilung, speziell mit den \u00e4rmsten L\u00e4ndern, zu f\u00f6rdern\u00ab.<\/p>\n<p>Der Papst hat wegen der Pandemie auch in diesem Jahr seine Messe zum Ostersonntag nur in kleinem Rahmen gefeiert. Normalerweise begeht das katholische Kirchenoberhaupt das Fest der Auferstehung von Jesus Christus vor Zehntausenden Besuchern auf dem Petersplatz. Diesmal wurde der Gottesdienst wie bereits im Vorjahr w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle in den Petersdom verlegt.<\/p>\n<p>In der riesigen Basilika im Vatikan durften wegen des Gesundheitsschutzes nur etwa 200 W\u00fcrdentr\u00e4ger und andere Zuh\u00f6rer die Zeremonie am Vormittag verfolgen. Gegen 12.00 Uhr stand der f\u00fcr katholische Gl\u00e4ubige wichtigste Papst-Segen \u00bbUrbi et Orbi\u00ab auf dem Programm.<\/p>\n<h3>Polizei l\u00f6st Party in Berlin auf<\/h3>\n<p><strong>13.24 Uhr: <\/strong>Einsatzkr\u00e4fte der Polizei haben in der Nacht zum Sonntag eine illegale Party im Berliner Stadtteil Lichtenberg aufgel\u00f6st. Wie die Polizei mitteilte, waren die Beamten durch einen anonymen Anruf auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Vor Ort seien 47 Menschen aus verschiedenen Haushalten angetroffen worden, die unter Missachtung der geltenden Corona-Schutzma\u00dfnahmen in einem Mehrfamilienhaus zusammen gefeiert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Einige von ihnen verbargen sich demnach hinter einer versteckten T\u00fcr, als die Polizei die Personalien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Party aufnehmen wollte. Diese h\u00e4tten keine Mund-Nase-Bedeckungen getragen und auch keine Abstandsregeln eingehalten. Die Polizei stellte bei ihnen jeweils Verst\u00f6\u00dfe gegen die Infektionsschutzma\u00dfnahmenverordnung fest.<\/p>\n<h3><strong>Bildung in der Coronakrise: Wie lange waren die Schulen wirklich geschlossen?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.15 Uhr: <\/strong>Der Unterrichtsausfall in der Pandemie wurde nicht zentral erfasst. Was also haben Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler tats\u00e4chlich vers\u00e4umt? Die Frage ist einfach, die Antwort leider nicht. Lesen Sie hier die Datenanalyse:<\/p>\n<h3>Bundesregierung stuft Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein<\/h3>\n<p><strong>13.14 Uhr: <\/strong>Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein. Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss bereits bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag bekannt gab. Die Quarant\u00e4nepflicht von zehn Tagen mit der M\u00f6glichkeit, sich nach f\u00fcnf Tagen mit einem zweiten Test zu befreien, bleibt unver\u00e4ndert. F\u00fcr Pendler gibt es Ausnahmeregelungen.<\/p>\n<p>Nach Tschechien, Polen und Frankreich sind die an Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen grenzenden Niederlande das vierte Nachbarland, das als Hochinzidenzgebiet mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) eingestuft wird. Zuvor galten die Niederlande laut RKI als Risikogebiet, Einreisende mussten erst nach 48 Stunden ein Corona-Testergebnis vorlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in dem Land bei etwa 300 Infektionen pro 100.000 Einwohner. NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) und der niederl\u00e4ndische Regierungschef Mark Rutte hatten bereits am Karfreitag vor grenz\u00fcberschreitendem Reiseverkehr an Ostern gewarnt. \u00bbBleiben Sie zu Hause. Verzichten Sie auf Urlaubsreisen und Ausfl\u00fcge ins Nachbarland\u00ab, appellierten sie in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n<h3>Richter in Brasilien l\u00e4sst Pr\u00e4senzgottesdienste zu Ostern zu<\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr:<\/strong> Trotz H\u00f6chstwerten bei den Corona-Zahlen hat in Brasilien ein Richter am Obersten Gerichtshof den Weg f\u00fcr Pr\u00e4senzgottesdienste zu Ostern freigemacht. Er erlie\u00df am Samstag eine einstweilige Verf\u00fcgung, der zufolge Bundesstaaten und Gemeinden den Besuch religi\u00f6ser Feiern wegen der Pandemie nicht komplett untersagen d\u00fcrfen. Bereits verh\u00e4ngte Verbote erkl\u00e4rte der Richter f\u00fcr ung\u00fcltig, wie brasilianische Medien berichteten. Gleichwohl gebe es mehrere Auflagen: Die Gottesh\u00e4user d\u00fcrften nur bis 25 Prozent ihrer Kapazit\u00e4t ausgelastet sein, es m\u00fcssten Masken getragen und Abstand gehalten werden.<\/p>\n<p>Eine Vereinigung evangelikaler Juristen hatte geklagt, weil die in Teilen des s\u00fcdamerikanischen Landes erlassenen Verbote aus ihrer Sicht gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit und das Prinzip des staatlichen S\u00e4kularismus verstie\u00dfen. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt w\u00e4hrend der Pandemie sei der Trost durch religi\u00f6se Aktivit\u00e4ten unverzichtbar, argumentierte der Richter nun den Berichten zufolge. Die Karwoche sei f\u00fcr ein mehrheitlich christliches Land von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>In keinem anderen Staat werden derzeit t\u00e4glich mehr Todesf\u00e4lle infolge einer Covid-19-Erkrankung verzeichnet als in Brasilien, dem mit 210 Millionen Einwohnern bev\u00f6lkerungsreichsten katholischen Land der Welt. Seit Beginn der Pandemie wurden dort mehr als 330.000 Tote registriert \u2013 mehr sind es nur in den USA. Am vergangenen Mittwoch meldete Brasiliens Gesundheitsministerium den bisherigen H\u00f6chstwert von 3869 Todesf\u00e4llen innerhalb von 24 Stunden.<\/p>\n<h3><strong>Cartoons der Woche: Kennen Sie Corona-D\u00e9j\u00e0-vu?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.57 Uhr: <\/strong>Seit einem Jahr leben wie bereits im Pandemiemodus \u2013 und das zehrt, wie der Wochenr\u00fcckblick von Thomas Pla\u00dfmann und Klaus Stuttmann zeigt:<\/p>\n<h3>Lauterbach unterst\u00fctzt Spahns Vorsto\u00df zu Geimpften<\/h3>\n<p><strong>12.43 Uhr: <\/strong>Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bef\u00fcrwortet den Vorsto\u00df von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), vollst\u00e4ndig geimpfte Menschen k\u00fcnftig zu behandeln wie negativ getestete. \u00bbIch unterst\u00fctze diesen Vorschlag, weil es sich gezeigt hat, dass Geimpfte sich nur noch selten anstecken und sie wahrscheinlich bei Ansteckung nicht mehr ansteckend f\u00fcr andere sind\u00ab, sagt Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. \u00bbAllerdings sollte das jeweils nur nach der zweiten Impfung gelten.\u00ab<\/p>\n<h3>Englisches Ligapokal-Finale soll vor 8000 Zuschauern stattfinden<\/h3>\n<p><strong>12.34 Uhr: <\/strong>Das Endspiel des englischen Fu\u00dfball-Ligapokals zwischen Tottenham Hotspur und Manchester City soll trotz der noch aktuellen Corona-Pandemie vor Publikum ausgetragen werden. Wie der nationale Fu\u00dfballverband am Sonntag bekannt gab, ist das Finale Teil eines Pilotprogramms der Regierung, um die R\u00fcckkehr gro\u00dfer Zuschauerzahlen bei Sportveranstaltungen zu testen. Bei der Partie am 25. April d\u00fcrfen 8000 Fans im Londoner Wembley-Stadion dabei sein. Neben Anh\u00e4ngern der Spurs und der Citizens sollen auch Mitarbeiter des britischen Gesundheitsdienstes NHS Eintrittskarten bekommen.<\/p>\n<p>Bereits am 18. April sind beim Halbfinale des FA Cups zwischen Leicester City und dem FC Southampton 4000 Fans zugelassen. Beim FA-Cup-Endspiel am 15. Mai d\u00fcrfen dann sogar 21.000 Zuschauer ins Wembley-Stadion, das 90.000 Sitzpl\u00e4tze hat.<\/p>\n<p>Von einem \u00bbwichtigen Schritt\u00ab sprach FA-Chef Mark Bullingham, der die Hoffnung \u00e4u\u00dferte, dass schon zum Ende der Fu\u00dfball-Europameisterschaft wieder volle Stadien m\u00f6glich sind. Im Wembley-Stadion finden unter anderem die beiden Halbfinals und das Endspiel der EM statt.<\/p>\n<h3>Mehr als 500 Tagesbesucher in Mecklenburg-Vorpommern abgewiesen<\/h3>\n<p><strong>12.27 Uhr: <\/strong>Die Polizei in <strong>Mecklenburg-Vorpommern<\/strong>hat allein am Samstag mehr als 500 Touristinnen und Touristen abgewiesen, die zu wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht erlaubten Tagesbesuchen in das Bundesland gekommen waren. Die Kontrollen erfolgten demnach sowohl an den Landesgrenzen als auch mit mobilen Teams im Landesinneren.<\/p>\n<p>Im Bereich des Polizeipr\u00e4sidiums Rostock wurden am Samstag 348 Menschen aufgefordert, das Bundesland wieder zu verlassen, wie die Polizei am Samstagabend mitteilte. Weitere 193 Abweisungen gab es nach Angaben vom fr\u00fchen Sonntagmorgen im Bereich des Polizeipr\u00e4sidiums Neubrandenburg. In dieser Region wurden demnach 790 Fahrzeuge kontrolliert.<\/p>\n<p>Abgewiesen wurden demnach alle Reisenden, die keinen triftigen Grund f\u00fcr den Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern im Sinne der Corona-Eind\u00e4mmungsverordnung nachweisen konnten. Die meisten der Betroffenen h\u00e4tten sich kooperativ verhalten, hie\u00df es. \u00c4hnliche Kontrollen und Abweisungen hatte es auch bereits am Freitag gegeben.<\/p>\n<p>In <strong>Schleswig-Holstein<\/strong>habe es am Samstag wenig Reiseverkehr gegeben, wie die Autobahnpolizei Scharbeutz mitgeteilt hatte. An <strong>Niedersachsens Nordseek\u00fcste<\/strong> waren dagegen zahlreiche Touristen in Wohnmobilen unterwegs, berichtet der NDR. Tagestourismus und \u00dcbernachtungen seien nicht gestattet. \u00bbViele Wohnmobil-Touristen hoffen, dass sie durchs Netz rutschen\u00ab, wird ein Polizeisprecher im NDR zitiert.<\/p>\n<h3>Briten planen Impfnachweise nach israelischem Vorbild<\/h3>\n<p><strong>11.57 Uhr: <\/strong>Die britische Regierung will Impfnachweise einf\u00fchren, damit Stadien, Kinos oder Nachtklubs mit m\u00f6glichst niedrigem Corona-Risiko wieder f\u00fcr Besucher \u00f6ffnen k\u00f6nnen. \u00bbAngesichts des Schlags, den das Nachtleben und die Unterhaltungsbranche im vergangenen Jahr hinnehmen mussten, m\u00fcssen wir \u00fcber alles nachdenken, was Betrieben helfen k\u00f6nnten, fr\u00fcher zu \u00f6ffnen\u00ab, schrieb der britische Staatsminister Michael Gove am Ostersonntag in einem Gastbeitrag im \u00bbSunday Telegraph\u00ab.<\/p>\n<p>In Israel habe sich mit den sogenannten gr\u00fcnen P\u00e4ssen gezeigt, wie das \u00f6ffentliche Leben mit solchen Zertifikaten wieder Fahrt aufnehmen k\u00f6nne, so Gove. Au\u00dferdem verlangten bereits einige L\u00e4nder bei der Einreise entsprechende Nachweise.<\/p>\n<p>Nutzer sollen per App \u2013 oder alternativem Papierdokument \u2013 nachweisen k\u00f6nnen, dass sie entweder gegen Corona geimpft oder negativ getestet sind. Bereits im April und Mai soll das Modell bei ausgew\u00e4hlten Veranstaltungen \u2013 etwa den Endspielen des FA Cups im Londoner Wembley-Stadion sowie einer Klubnacht und einem Kinoabend in Liverpool \u2013 getestet werden. Bis tats\u00e4chlich eine entsprechende App startklar ist, k\u00f6nnte es dem \u00bbTelegraph\u00ab zufolge jedoch noch Monate dauern. Premierminister Boris Johnson wollte am Ostermontag die Pl\u00e4ne f\u00fcr Impfp\u00e4sse sowie f\u00fcr internationale Reisen genauer vorstellen.<\/p>\n<p>Die Impfzertifikate sind in Gro\u00dfbritannien nicht unumstritten: So kritisierten nicht nur Vertreter der Opposition, sondern auch etliche Mitglieder aus Johnsons konservativer Tory-Partei die Pl\u00e4ne als diskriminierend und spaltend. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Parlament einer Einf\u00fchrung zustimmen m\u00fcsste. Bereits Mitte M\u00e4rz hatte Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pl\u00e4ne f\u00fcr einen EU-Impfpass vorgestellt.<\/p>\n<h3>Zweifel an Berufspflicht in der Pandemie: Anzeigen gegen \u00c4rzte<\/h3>\n<p><strong>11.41 Uhr: <\/strong>Bei der Berliner \u00c4rztekammer sind bisher 278 Patienten-Beschwerden \u00fcber irritierendes Verhalten von Medizinern in der Pandemie eingegangen. Zumeist gehe es dabei um Anzeigen, weil im Wartezimmer keine Maskenpflicht galt, teilte Sprecher Ole Eggert auf Anfrage mit. Manchmal seien Patienten sogar dazu aufgefordert worden, ihre Mund-Nasen-Bedeckung abzunehmen. In fast 50 Beschwerden gab es Zweifel an Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht. Die Bescheinigungen seien nicht mit der erforderlichen Sorgfalt oder vors\u00e4tzlich falsch ausgestellt worden, lautete der Verdacht.<\/p>\n<p>Seit M\u00e4rz 2020 sind nach Angaben der Kammer rund 200 Verfahren nach einer deutlichen Ermahnung mit Blick auf die Berufspflicht wieder eingestellt worden. Zweimal aber sei ein formelles berufsrechtliches Verfahren eingeleitet worden. Dabei k\u00f6nnen hohe Geldbu\u00dfen drohen. In Berlin gibt es mehr als 34.000 \u00c4rzte. Die Zahl der gemeldeten Beschwerden \u00fcber Mediziner in der Pandemie ist damit sehr klein.<\/p>\n<p>In Berliner Praxen stehen \u00c4rzte jedoch nicht immer hinter den Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission \u2013 und raten in Einzelf\u00e4llen mit irref\u00fchrenden Behauptungen von einer Immunisierung gegen Covid-19 ab. So berichteten Patienten, dass ihnen gesagt worden sei, es handele sich um Impfstoff gegen die Grippe aus dem vergangenen Jahr. Nicht alle legen dann aber gleich Beschwerde ein, denn viele sch\u00e4tzten ihre Haus\u00e4rzte.<\/p>\n<h3>Umfrage: fast zwei Drittel der Deutschen f\u00fcr Verbot von Auslandsreisen<\/h3>\n<p><strong>11.07 Uhr: <\/strong>Fast zwei Drittel der Deutschen sind f\u00fcr ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland im Kampf gegen die Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa sprachen sich 64 Prozent f\u00fcr einen solchen Schritt aus, nur 26 Prozent sind dagegen. Zehn Prozent machten keine Angaben.<\/p>\n<p>Angesichts der hitzigen Diskussion \u00fcber Urlaub auf Mallorca hatte die Bundesregierung erwogen, Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland vor\u00fcbergehend zu unterbinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die zust\u00e4ndigen Fachressorts beauftragt, die rechtlichen M\u00f6glichkeiten zu pr\u00fcfen. Am vergangenen Montag hie\u00df es dann, dass ein solcher Schritt \u00bbzum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant\u00ab sei.<\/p>\n<p>Mallorca war am 14. M\u00e4rz wegen sinkender Infektionszahlen von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen worden, was vor\u00fcbergehend zu einem Buchungsboom f\u00fcr die Osterzeit gef\u00fchrt hatte. Urlauber, die von der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen zur\u00fcckkehren, m\u00fcssen nun nicht mehr in Quarant\u00e4ne. Bund und L\u00e4nder raten aber weiterhin eindringlich von touristischen Reisen im In- und ins Ausland ab.<\/p>\n<p>Der Wunsch nach einem Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland ist zwar bei den \u00fcber 55-J\u00e4hrigen mit 71 Prozent besonders gro\u00df. Aber auch in allen anderen Altersklassen ist eine Mehrheit der 2073 befragten Personen daf\u00fcr. Bei den 18- bis 24-J\u00e4hrigen sind es immer noch 54 Prozent.<\/p>\n<h3>Proteste in Halle gegen Ausgangsbeschr\u00e4nkung<\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr:<\/strong> Am ersten Abend der Corona-Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Halle haben mehrere Menschen gegen diese Ma\u00dfnahme protestiert. Bei einer Versammlung kamen etwa 140 Menschen zusammen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach der Versammlung zogen etwa 60 Personen in Richtung des Marktes. Sie zeigten Transparente, riefen Sprechch\u00f6re und brannten Pyrotechnik ab. Nach Angaben der Polizei wurde diese nicht angemeldete Versammlung nach wenigen Minuten aufgel\u00f6st. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Versto\u00dfes gegen das Versammlungsrecht. Es habe aber keine schwerwiegenden Zuwiderhandlungen gegen die Eind\u00e4mmungsverordnung des Landes gegeben.<\/p>\n<p>Die Stadt hat wegen des hohen Corona-Infektionsgeschehens am Samstag eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung zwischen 21.00 und 5.00 Uhr eingef\u00fchrt. Sie gilt, bis die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt wieder unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinkt. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts lag dieser Wert am Samstag in Halle bei etwa 237.<\/p>\n<h3><strong>Vorf\u00e4lle auf \u00bbQuerdenker\u00ab-Demo in Stuttgart: \u00bbDas sind Angriffe auf die Pressefreiheit\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr: <\/strong>Einzelne Schl\u00e4ge und Steinw\u00fcrfe, Tausende Ordnungswidrigkeiten: Die \u00bbQuerdenker\u00ab-Demo in Stuttgart hat eine Debatte \u00fcber Grundrechte und Gewalt ausgel\u00f6st. Auch der Au\u00dfenminister zeigt sich emp\u00f6rt. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>S\u00f6der<\/strong> f\u00fcr kurzen aber strikten Lockdown<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der spricht sich f\u00fcr einen kurzen, harten Lockdown aus. \u00bbWir sollten \u00fcberlegen, ob ein erneuter kurzer, aber daf\u00fcr konsequenter Lockdown nicht der bessere Weg w\u00e4re als ein halbherziges und daf\u00fcr endloses Corona-Konzept, das die Zahlen der Neuinfektionen auch nicht wirklich reduziert hat\u00ab, sagte er der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. \u00bbLieber kurz und konsequent als lange hin und her.\u00ab Umfragen zeigten, dass dies auch dem Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung lieber w\u00e4re, sagte der CSU-Chef.<\/p>\n<p>Der Charit\u00e9-Virologie Christian Drosten hatte zuletzt prognostiziert, dass ein Teillockdown nicht ausreichen w\u00fcrde, um die dritte Welle in Deutschland zu brechen.<\/p>\n<h3>Hamburger halten sich an Ausgangsbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>10.00 Uhr: <\/strong>Auch in der zweiten Nacht mit Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg hat es keine gr\u00f6\u00dferen Probleme gegeben. In Bereichen wie Elbstrand oder Alstervorland, wo sonst zu Ostern viel Betrieb ist, sei es am Abend sehr ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag.<\/p>\n<p>Wegen der Corona-Pandemie sind in Hamburg seit Freitagabend n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Kraft. Sie gelten zwischen 21.00 und 5.00 Uhr. Hamburger d\u00fcrfen ihre Wohnungen nur noch aus triftigem Grund verlassen. Ausnahmen von der bis zum 18. April geltenden Regel gibt es in der Hansestadt beispielsweise f\u00fcr berufliche T\u00e4tigkeiten, Gassigehen mit dem Hund und Sport im Freien, allerdings immer nur f\u00fcr eine Person.<\/p>\n<h3>Kanada \u00fcberschreitet Schwelle von einer Million Corona-Infektionen<\/h3>\n<p><strong>09.41 Uhr: <\/strong>In Kanada haben sich seit Pandemie-Beginn mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie mehrere kanadische Fernsehsender am Samstagabend berichteten, wurde diese Marke erreicht, nachdem die Beh\u00f6rden in der westkanadischen Provinz British Columbia 2000 weitere Neuinfektionen gemeldet hatten. Seit Beginn der Coronakrise starben in Kanada 23.000 Menschen an Covid-19.<\/p>\n<p>Kanada befindet sich derzeit in einer dritten Ansteckungswelle. Die beiden bev\u00f6lkerungsreichsten Provinzen Qu\u00e9bec und Ontario hatten wegen der steigenden Infektionszahlen vor Ostern zus\u00e4tzliche Beschr\u00e4nkungen verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>In Ontario \u2013 auf das ein Drittel aller in Kanada registrierten Infektionsf\u00e4lle entf\u00e4llt \u2013 wurden unter anderem Sportst\u00e4tten und Friseursalons f\u00fcr mindestens vier Wochen geschlossen. In Qu\u00e9bec versch\u00e4rften die Beh\u00f6rden die Ma\u00dfnahmen in einzelnen Regionen, zudem wurde eine seit Januar geltende n\u00e4chtliche Ausgangssperre verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Die Impfkampagne in Kanada kommt wegen Lieferverz\u00f6gerungen bei Impfstoffdosen der Unternehmen Biontech\/Pfizer und Moderna nur schleppend voran. Seit Dezember erhielten 14,6 Prozent der Kanadier die erste Impfung.<\/p>\n<h3><strong>Gesundheitsminister Spahn: \u00bbWer geimpft ist, kann ohne Test ins Gesch\u00e4ft oder zum Friseur\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.19 Uhr: <\/strong>Keine Quarant\u00e4ne, keine Testpflicht: Gesundheitsminister Spahn k\u00fcndigt neue Freiheiten f\u00fcr Menschen an, die vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft sind. Bis das gilt, werden aber noch einige Wochen vergehen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Tourismus auf den Seychellen: Sonne satt \u2013 aber ist es hier sicher?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Die Seychellen im Indischen Ozean locken coronam\u00fcde Touristen aus aller Welt. Angeblich steht das Land dank schneller Impfkampagne vor der Herdenimmunit\u00e4t. Doch viele Einheimische sind besorgt. Sehen Sie hier das Video:<\/p>\n<h3>Seehofer wirbt f\u00fcr einheitliche <strong>Corona<\/strong>regeln per Bundesgesetz<\/h3>\n<p><strong>08.11 Uhr:<\/strong> Die Coronaregeln in Deutschland sollten nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer einheitlich per Bundesgesetz verankert werden. \u00bbEs gibt die gro\u00dfe Sehnsucht in der Bev\u00f6lkerung nach einheitlichen Regeln. Mein Vorschlag ist deshalb, die einheitlichen Regeln durch ein Bundesgesetz festzulegen\u00ab, sagte der CSU-Politiker der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. \u00bbDieses Gesetz sollte genau vorschreiben, welche Schritte bei den jeweiligen Inzidenzwerten unternommen werden m\u00fcssten \u2013 von der Versch\u00e4rfung bis zur Lockerung.\u00ab<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte vor einer Woche in der ARD-Sendung \u00bbAnne Will\u00ab einen Teil der L\u00e4nder daf\u00fcr kritisiert, dass sie die vereinbarten Beschl\u00fcsse gegen die Pandemie nicht umsetzten. Wenn das nicht \u00bbin sehr absehbarer Zeit\u00ab geschehe, m\u00fcsse sie sich \u00fcberlegen, wie sich das vielleicht auch bundeseinheitlich regeln lasse. \u00bbDas ist mein Amtseid, das ist meine Verpflichtung\u00ab, sagte Merkel und verwies auch auf das Infektionsschutzgesetz.<\/p>\n<p>Am Karsamstag sagte ein Regierungssprecher, um die dritte Coronawelle zu brechen, werde derzeit \u00fcberlegt, ob und wie der Bund einheitliche Vorgaben zur Eind\u00e4mmung der Pandemie machen solle \u2013 falls das Vorgehen der L\u00e4nder nicht ausreiche. \u00bbDie L\u00e4nder haben das ganze Instrumentarium zur Verf\u00fcgung. Und wir beobachten, dass in vielen L\u00e4ndern jetzt auch zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden\u00ab, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Seehofer sagte, ein Bundesgesetz k\u00f6nne in k\u00fcrzester Zeit beschlossen werden. \u00bbDa es wie alle Bundesgesetze durch den Bundestag und den Bundesrat verabschiedet w\u00fcrde, w\u00e4re auch gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Legitimation hergestellt, was die Opposition immer wieder gefordert hat.\u00ab<\/p>\n<p>Auch CSU-Chef Markus S\u00f6der pl\u00e4dierte f\u00fcr ein Bundesgesetz. Der \u00bbBild am Sonntag\u00ab sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident: \u00bbUm Corona effektiv zu bek\u00e4mpfen, braucht es einen einheitlichen bundesweiten Pandemieplan anstelle eines Flickenteppichs mit un\u00fcberschaubaren Regeln in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern.\u00ab<\/p>\n<h3>US-Regierung entzieht AstraZeneca nach Impfpanne Fabrik<\/h3>\n<p><strong>07.25 Uhr:<\/strong> Die US-Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden hat dem britisch-schwedischen Konzern AstraZeneca die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr eine Produktionsst\u00e4tte entzogen und diese vollst\u00e4ndig an Johnson &amp; Johnson (J&amp;J) \u00fcbertragen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die \u00bbNew York Times\u00ab.<\/p>\n<p>Arbeiter in dem Werk in Baltimore, das sowohl Impfstoff f\u00fcr Johnson &amp; Johnson als auch AstraZeneca herstellt, hatten vor einigen Wochen versehentlich die Inhaltsstoffe der beiden Vakzinen verwechselt. Betroffen waren 15 Millionen J&amp;J-Impfeinheiten, die so unbrauchbar wurden. Bundesbeamte w\u00fcrden den Fehler auf menschliches Versagen zur\u00fcckf\u00fchren, hie\u00df es.<\/p>\n<p>AstraZeneca, deren Impfstoff in den Vereinigten Staaten bislang nicht zugelassen ist, \u00e4u\u00dferte sich zu der jetzigen Entscheidung verhalten: Man werde mit der US-Regierung \u00fcber eine alternative Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr die eigene Impfstoffherstellung beraten.<\/p>\n<h3><strong>RKI registriert 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesf\u00e4lle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.15 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 12.196 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 68 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor.<\/p>\n<p>Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 17.176 Neuinfektionen und 90 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das RKI weist darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Zudem k\u00f6nne es sein, dass nicht alle Gesundheits\u00e4mter und zust\u00e4ndigen Landesbeh\u00f6rden an allen Tagen ihre Daten an das RKI \u00fcbermitteln. Das kann zur Folge haben, dass die vom RKI berichteten Fallzahlen eine eingeschr\u00e4nkte Aussagekraft haben.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 127,0. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 131,4 angegeben, vor drei Wochen mit 79,1. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagnachmittag bei 1,02 (Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken.<\/p>\n<h3><strong>Stiftung warnt vor steigender Obdachlosigkeit unter Kindern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.11 Uhr: <\/strong>Wegen der Pandemie sind Kinder und Jugendliche nach Beobachtung der Stiftung \u00bbOff Road Kids\u00ab verst\u00e4rkt von Obdachlosigkeit bedroht. \u00bbWo es brodelt in Familien, kann es im Lockdown zum totalen Zerw\u00fcrfnis kommen. Das endet dann schon mal mit dem Rausschmiss\u00ab, sagt Markus Seidel, Vorstandssprecher der Stiftung. Betroffen seien vor allem Jugendliche und Heranwachsende ab 17 Jahre.<\/p>\n<p>Das vergangene Jahr habe bei der bundesweit t\u00e4tigen Hilfsorganisation alle traurigen Rekorde gebrochen: \u00bbWir haben 2474 Hilferufe von verzweifelten Stra\u00dfenkindern und jungen Menschen erhalten, die in Deutschland akut von Obdachlosigkeit bedroht sind. Das waren doppelt so viele wie im Vorjahr\u00ab, so Seidel. Weil in Coronazeiten keine Streetworker unterwegs sind, versucht die Stiftung, bedrohte Kinder durch das Onlinehilfsangebot sofahopper.de zu erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Im ungarischen Nyiregyhaza wird einer Patientin eine Dosis vom russischen Impfstoff Sputnik V gespritzt Foto:\u2002 Attila Balazs \/ AP Das waren die Corona-News am 4. April. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Slowenien stoppt Impfungen mit AstraZeneca f\u00fcr unter 60-J\u00e4hrige 20.58 Uhr: Auch Slowenien will [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6960,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6959","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}