{"id":693,"date":"2020-06-25T07:45:58","date_gmt":"2020-06-25T04:45:58","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3\/"},"modified":"2020-06-25T07:45:58","modified_gmt":"2020-06-25T04:45:58","slug":"coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Donnerstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/d9e51cd2-0001-0004-0000-000001382977_w948_r1.77_fpx57.4_fpy49.86.jpg\" title=\"Polizisten bei einer Razzia vor einer Shisha-Bar in Bochum: Haben kriminelle Clans staatliche Hilfen erhalten?\" alt=\"Polizisten bei einer Razzia vor einer Shisha-Bar in Bochum: Haben kriminelle Clans staatliche Hilfen erhalten?\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Polizisten bei einer Razzia vor einer Shisha-Bar in Bochum: Haben kriminelle Clans staatliche Hilfen erhalten?<\/p>\n<p> Bernd Thissen\/ dpa <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter.<\/em><\/p>\n<h3>630 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>04.50 Uhr: <\/strong>Die lokalen Gesundheitsbeh\u00f6rden haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 630 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Coronakrise 192.079 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie das RKI mitteilte (Datenstand 25. Juni, 0 Uhr).<\/p>\n<p>8927 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland &#8211; das bedeutet ein Plus von 13 im Vergleich zum Vortag. Etwa 176.800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Sch\u00e4tzungen \u00fcberstanden. Das sind 500 mehr als noch einen Tag zuvor.<\/p>\n<p>Die Reproduktionszahl lag nach RKI-Sch\u00e4tzungen bei 0,72 (Vortag: 2,02). Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Der Sieben-Tage-R auf einen l\u00e4ngeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Sch\u00e4tzungen sank dieser Wert auf 1,17 (Vortag: 1,67). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.<\/p>\n<h3>Clan-Mitglieder k\u00f6nnten Soforthilfen kassiert haben<\/h3>\n<p><strong>03.55 Uhr:<\/strong> Das nordrhein-westf\u00e4lische Landeskriminalamt (LKA) geht dem Verdacht nach, dass kriminelle Clans staatliche Corona-Soforthilfegelder abgegriffen haben k\u00f6nnten. Es gebe in vereinzelten F\u00e4llen Hinweise darauf, dass Clan-Mitglieder solche Finanzhilfen der Bundesregierung erhalten h\u00e4tten, sagte der leitende LKA-Kriminaldirektor Thomas Jungbluth der &quot;Rheinischen Post&quot;. Er betonte aber, dass auch ein Clan-Mitglied etwa als Betreiber einer Shisha-Bar unter Umst\u00e4nden Anspruch auf die Soforthilfe habe.<\/p>\n<p>&quot;Ein Clan-Angeh\u00f6riger bleibt grunds\u00e4tzlich anspruchsberechtigt&quot;, sagte Jungbluth. Die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem Familienclan lasse die Anspruchsberechtigung nicht erl\u00f6schen. Mit den Soforthilfen will die Bundesregierung durch die Coronakrise in N\u00f6te geratenen Unternehmen und Selbstst\u00e4ndigen z\u00fcgig unter die Arme greifen. In mehreren Bundesl\u00e4ndern gehen die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden dem Verdacht auf Betr\u00fcgereien bei Antragstellungen nach.<\/p>\n<h3>Todesf\u00e4lle in Lateinamerika k\u00f6nnten bis Oktober auf fast 400.000 steigen<\/h3>\n<p><strong>03.43 Uhr:<\/strong> Laut der j\u00fcngsten Hochrechnung des medizinischen Instituts IHME der Universit\u00e4t in Washington steigt die Zahl der Todesopfer in Lateinamerika bis Oktober auf 388.300 steigt. Demnach wird Brasilien voraussichtlich 166.000 und Mexiko 88.000 Tote verzeichnen. Ohne Ma\u00dfnamen wie das Tragen von Gesichtsmasken k\u00f6nnte sich im schlimmsten Fall die Zahl der Todesopfer in Brasilien auf 340.476 und in Mexiko auf 151.433 erh\u00f6hen, hei\u00dft es in dem Bericht. Lateinamerika hat sich zu einem Hotspot der Pandemie entwickelt: Gro\u00dfe Armut, dichte Siedlungen und mangelnde Gesundheitsversorgung haben zu einer Verdreifachung der F\u00e4lle auf nun zwei Millionen gef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Qantas Airways baut mindestens 6000 Stellen ab<\/h3>\n<p><strong>03.20 Uhr: <\/strong>Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways plant infolge der der Coronakrise mindestens 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen und \u00fcber Abschreibungen rund 1,3 Milliarden Dollar Liquidit\u00e4t aufzubringen. &quot;Wir m\u00fcssen uns f\u00fcr mehrere Jahre positionieren, wenn der Umsatz viel niedriger ausf\u00e4llt&quot;, sagte Qantas-Chef Alan Joyce. &quot;Und das bedeutet, kurzfristig eine viel kleinere Fluggesellschaft zu werden.&quot;<\/p>\n<p>Qantas k\u00fcndigte an, mindestens 6000 der 29.000 Stellen zu streichen, weitere 15.000 Mitarbeiter blieben vor\u00fcbergehend freigestellt, bis vor allem der internationale Flugverkehr wieder zunehme. Joyce sagte, dass rund 100 Flugzeuge f\u00fcr bis zu 12 Monate oder l\u00e4nger am Boden bleiben m\u00fcssten, die sechs in der Flotte verbliebenen Boeing 747 sollen sofort &#8211; und nicht wie geplant erst in sechs Monaten &#8211; in den Ruhestand geschickt werden. Zudem wolle die Fluggesellschaft \u00fcber die Abschreibung ihrer derzeit stillgelegten Airbus A380-Flotte bis zu 1,3 Milliarden Dollar aufbringen, um die Liquidit\u00e4t des Unternehmens zu sichern.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Drei-Jahres-Plans erkl\u00e4rte sich Joyce bereit, bis mindestens Juni 2023 an der Spitze des Konzerns zu bleiben. Die Regierung in Australien hatte vergangene Woche angek\u00fcndigt, dass internationale Reisen wahrscheinlich erst wieder im kommenden Jahr m\u00f6glich sein werden, allerdings werde eine Lockerung der Einreisebestimmungen f\u00fcr Studenten und andere Langzeitbesucher in Betracht gezogen.<\/p>\n<h3>Brasilien meldet mehr als 40.000 Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>01.08 Uhr:<\/strong> Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter rasant aus. Das Gesundheitsministerium meldete 42.725 Neuinfektionen, damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf knapp 1,2 Millionen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle stieg innerhalb von 24 Stunden um 1185 auf 53.830. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesf\u00e4lle auf.<\/p>\n<p>Ganz S\u00fcdamerika ist schwer von der Coronakrise betroffen, es wird angenommen, dass die Opferzahlen zumindest Brasilien noch h\u00f6her als ohnehin angenommen sein k\u00f6nnten. Das legen Berichte von Bestattern und medizinischem Personal nahe, in einzelnen Regionen im brasilianischen Regenwald wurden bereits Massengr\u00e4ber ausgehoben.<\/p>\n<p>Kritiker werfen Staatschef Jair Bolsonaro vor, die Gefahren des Coronavirus noch immer zu untersch\u00e4tzen. Bolsonaro hatte die Pandemie zun\u00e4chst mit einer &quot;kleinen Grippe&quot; verglichen. Noch Mitte Mai hatte er vor Anh\u00e4ngern gesagt, dass man das Coronavirus bald los sei. Seither hat sich das Land zum globalen Zentrum der Pandemie entwickelt.<\/p>\n<h3>G\u00fctersloh laut Laschet nicht so schlimm wie Ischgl &#8211; Kritik an \u00d6sterreich<\/h3>\n<p><strong>00.45 Uhr: <\/strong>Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis G\u00fctersloh w\u00e4chst unmittelbar vor Beginn der Sommerreisesaison die Sorge vor einer Verbreitung in anderen Bundesl\u00e4ndern. Wie zuvor schon Bayern und Schleswig-Holstein k\u00fcndigte nun auch Niedersachsen ein Beherbergungsverbot f\u00fcr Touristen aus der Region an.<\/p>\n<p>Nach einer Telefonkonferenz der Gesundheitsminister der L\u00e4nder zeichnet sich jedoch keine bundesweite Regelung ab &#8211; anders als in \u00d6sterreich. Das deutsche Nachbarland sprach eine Reisewarnung f\u00fcr ganz Nordrhein-Westfalen aus. Diese Entscheidung kritisierte Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU). &quot;Als in Ischgl mal etwas passiert ist, haben wir nicht eine Reisewarnung f\u00fcr ganz \u00d6sterreich ausgesprochen&quot;, sagte Laschet der &quot;Bild&quot;-Zeitung. &quot;Ich glaube nicht, dass G\u00fctersloh schlimmer ist als Ischgl.&quot;<\/p>\n<h3>Weiterer H\u00f6chststand an Neuinfektionen in den USA<\/h3>\n<p><strong>00.15 Uhr: <\/strong>Die USA haben einen weiteren H\u00f6chststand an Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Am Dienstag wurden rund 34.700 neue Infektionen best\u00e4tigt &#8211; der h\u00f6chste Stand seit Ende April und der dritth\u00f6chste Tageswert seit Beginn der Pandemie, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t in Baltimore hervorgeht. Im Vergleich: Am 1. Juni lag der Tageswert bei rund 17.400 Neuinfektionen. Die bisher h\u00f6chste Zahl (36.400) wurde am 24. April verzeichnet.<\/p>\n<p>Nach anderen Bundesstaaten verzeichnete auch der bev\u00f6lkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien die h\u00f6chste je gemessene Zahl an Neuinfektionen. Am Dienstag seien 7149 neue F\u00e4lle hinzugekommen, sagte Gouverneur Gavin Newsom. Die Belegung der Krankenh\u00e4user habe im Vergleich zu vor zwei Wochen um fast 30 Prozent zugenommen. Newsom rief die knapp 40 Millionen Einwohner auf, wenn m\u00f6glich Zuhause zu bleiben, Abstand zu halten und Masken zu tragen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Polizisten bei einer Razzia vor einer Shisha-Bar in Bochum: Haben kriminelle Clans staatliche Hilfen erhalten? Bernd Thissen\/ dpa Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. 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