{"id":6922,"date":"2021-04-03T08:58:36","date_gmt":"2021-04-03T05:58:36","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-18-000-neuinfektionen-inzidenz-fallt-weiter\/"},"modified":"2021-04-03T08:58:36","modified_gmt":"2021-04-03T05:58:36","slug":"corona-news-am-samstag-18-000-neuinfektionen-inzidenz-fallt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-18-000-neuinfektionen-inzidenz-fallt-weiter\/","title":{"rendered":"Corona-News am Samstag: 18.000 Neuinfektionen, Inzidenz f\u00e4llt weiter"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/3c7ff404-3292-49ae-907f-c500731b2ae3_w948_r1.77_fpx28_fpy60.jpg\" title=\"Ein Flugzeug zieht \u00fcber Hamburg seine Kreise \u2013 mit dem Banner \u00bbStay at Home\u00ab (Bleibt zu Hause)\" alt=\"Ein Flugzeug zieht \u00fcber Hamburg seine Kreise \u2013 mit dem Banner \u00bbStay at Home\u00ab (Bleibt zu Hause)\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Ein Flugzeug zieht \u00fcber Hamburg seine Kreise \u2013 mit dem Banner \u00bbStay at Home\u00ab (Bleibt zu Hause)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Christian Charisius\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Hier sind die Corona-News am 3. April. <\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Argentiniens Pr\u00e4sident positiv auf Corona getestet \u2013 trotz Impfung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.37 Uhr:<\/strong> Argentiniens Pr\u00e4sident Alberto Fern\u00e1ndez ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden, obwohl ihm bereits vor Wochen der russische Impfstoff Sputnik V gespritzt wurde. Der ern\u00fcchternde Testbefund habe ihn ausgerechnet an seinem 62. Geburtstag ereilt, schrieb der Staatschef in der Nacht zu Samstag auf Twitter. Aufgrund seiner Kopfschmerzen und erh\u00f6hten Temperatur von 37,3 Grad habe er sich zun\u00e4chst einem Antigen-Test unterzogen und nach dem positiven Ergebnis in Quarant\u00e4ne begeben. Zur Best\u00e4tigung habe er einen genaueren PCR-Test vornehmen lassen, dessen Resultat noch ausstehe.<\/p>\n<p>Fern\u00e1ndez war nach Angaben seines B\u00fcros Anfang des Jahres in einer Klinik in Buenos Aires mit dem russischen Corona-Vakzin Sputnik V geimpft worden. Das Pr\u00e4parat ist in Deutschland und der Europ\u00e4ischen Union bislang nicht zugelassen. Die Europ\u00e4ische Arzneimittel-Agentur (EMA) pr\u00fcft derzeit einen Antrag auf Zulassung in der EU.<\/p>\n<p>In Argentinien haben sich bislang gut 2,3 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 56 000 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Angesichts des nahenden Herbstes auf der S\u00fcdhalbkugel wappnen sich die Beh\u00f6rden des Landes f\u00fcr die n\u00e4chste Corona-Welle.<\/p>\n<h3><strong>Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg und Berlin weitgehend eingehalten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>5.04 Uhr:<\/strong> Bei der Kontrolle der neuerdings geltenden Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Hamburg und Berlin sind der Polizei in der Nacht zum Samstag keine nennenswerten Verst\u00f6\u00dfe aufgefallen. In der Hansestadt h\u00e4tten zahlreiche Beamten das Einhalten der Ma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcft, teilte die Polizei am Morgen mit. Allem Anschein nach schien sich die Bev\u00f6lkerung dort aber in der ersten Nacht nach Inkrafttreten der neuen Vorschriften weitestgehend regelkonform zu verhalten.<\/p>\n<p>Auch in Berlin kam es zu keinen gr\u00f6\u00dferen Verst\u00f6\u00dfen gegen die neuen geltenden Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Im Laufe des Samstags sollen weitere Details bei einer Pressekonferenz des Berliner Innensenators mitgeteilt werden.<\/p>\n<p>Wegen der Corona-Pandemie sind in Berlin und Hamburg seit Freitagabend n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Kraft. Die neuen Regeln gelten in Deutschlands gr\u00f6\u00dften beiden St\u00e4dten zwischen 21.00 und 5.00 Uhr. In der Hauptstadt d\u00fcrfen sich Menschen in dieser Zeit nur noch allein oder zu zweit im Freien aufhalten, Hamburger d\u00fcrfen ihre Wohnungen nur noch aus triftigem Grund verlassen. Ausnahmen von der bis zum 18. April geltenden Regel gibt es in der Hansestadt beispielsweise f\u00fcr berufliche T\u00e4tigkeiten, Gassigehen mit dem Hund und Sport im Freien, allerdings immer nur f\u00fcr eine Person.<\/p>\n<h3><strong>Umfrage: Mehrheit f\u00fcr mehr Kompetenzen des Bundes in Krisen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>4.30 Uhr:<\/strong> Eine Mehrheit der Deutschen w\u00fcnscht sich in Krisenzeiten mehr Entscheidungsspielraum f\u00fcr die Bundesregierung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 53 Prozent der Befragten daf\u00fcr aus, dem Bund mehr M\u00f6glichkeiten zu geben, Ma\u00dfnahmen zur Krisenbew\u00e4ltigung auch ohne Zustimmung der L\u00e4nder zu beschlie\u00dfen. 36 Prozent meinten dagegen, Bund und L\u00e4nder sollten die wesentlichen Entscheidungen weiterhin gemeinsam treffen. 11 Prozent machten keine Angaben.<\/p>\n<p>Die wesentlichen Entscheidungen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie werden derzeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der L\u00e4nder gef\u00e4llt. Die Umsetzung liegt in vielen F\u00e4llen aber bei den L\u00e4ndern und wird unterschiedlich gehandhabt. Merkel hatte zuletzt mehrere Bundesl\u00e4nder wegen ihres Krisenmanagements kritisiert. Sie dr\u00e4ngt auf h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen und beh\u00e4lt sich vor, diese notfalls \u00fcber das Infektionsschutzgesetz durchzusetzen. Aber auch solche \u00c4nderungen m\u00fcssten \u00fcber den Bundesrat von den L\u00e4ndern mitgetragen werden.<\/p>\n<p>Besonders gro\u00df ist der Wunsch nach mehr Kompetenzen des Bundes bei den W\u00e4hlern der Gr\u00fcnen mit 66 Prozent. Dahinter folgen die Anh\u00e4nger von CDU\/CSU (64 Prozent), SPD (62%), Linke (56%), FDP (55%) und AfD (39%).<\/p>\n<h3><strong>Corona-Beschr\u00e4nkungen in Rio de Janeiro werden verl\u00e4ngert<\/strong><\/h3>\n<p><strong>1.45 Uhr: <\/strong>Wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen hat der B\u00fcrgermeister der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro eine Verl\u00e4ngerung der Corona-Beschr\u00e4nkungen angeordnet. Die vor zwei Wochen ergriffenen Ma\u00dfnahmen zeigten ihre Wirkung, sagte Stadtoberhaupt Eduardo Paes am Freitag. Die Zahl der Corona-Ansteckungen sei aber weiterhin zu hoch. Er w\u00fcrde die Str\u00e4nde, Restaurants und Bars gerne wieder \u00f6ffnen, daf\u00fcr sei es aber noch zu fr\u00fch, sagte Paes. Die Auslastung der Intensivstationen liege weiterhin bei \u00fcber 90 Prozent.<\/p>\n<p>Die ber\u00fchmten Str\u00e4nde in Rio bleiben nach Angaben des B\u00fcrgermeisters bis zum 19. April geschlossen. Bis dahin bleibt auch die n\u00e4chtliche Ausgangssperre in Kraft. Die Schulen in Rio k\u00f6nnen ab Dienstag wieder Pr\u00e4senzunterricht anbieten. Gesch\u00e4fte sowie Bars, Restaurants, Kinos und Theater d\u00fcrfen erst ab Freitag wieder \u00f6ffnen. Allerdings gelten dann eingeschr\u00e4nkte \u00d6ffnungszeiten.<\/p>\n<p>Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien war im M\u00e4rz auf den mit Abstand h\u00f6chsten Stand seit dem Beginn der Pandemie gestiegen. Binnen eines Monats wurden 66.573 Sterbef\u00e4lle verzeichnet. Das waren mehr als doppelt so viele als im vergangenen Juli, dem mit fast 33.000 Toten bisher schlimmsten Monat der Pandemie in dem s\u00fcdamerikanischen Land. Insgesamt wurden bereits mehr als 325.000 Corona-Tote in Brasilien gez\u00e4hlt. Weltweit haben nur die USA mehr Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.<\/p>\n<h3>Steinmeier: Raufen wir uns alle im Kampf gegen <strong>Corona<\/strong> zusammen<\/h3>\n<p><strong>0.35 Uhr: <\/strong>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat verst\u00e4ndliche und pragmatische Regelungen im Kampf gegen Corona verlangt und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zum gemeinsamen Kraftakt gegen die dritte Pandemiewelle aufgerufen. \u00bbRaufen wir uns alle zusammen, liebe Landsleute! Holen wir raus, was in uns steckt\u00ab, sagte er in einer am Freitag aufgezeichneten Fernsehansprache, die am Samstag ausgestrahlt werden sollte.<\/p>\n<h3><strong>St. Gallen: Gummigeschosse und Reizgas gegen Anti-Corona-Proteste<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.01 Uhr: <\/strong>Bei Protesten Hunderter Jugendlicher gegen staatliche Corona-Beschr\u00e4nkungen sind in St. Gallen in der Schweiz Polizisten mit Molotow-Cocktails, Flaschen und anderen Gegenst\u00e4nden beworfen worden. Die Beamten h\u00e4tten am Freitagabend \u00bbaus Notwehr\u00ab mit Gummischrot zur\u00fcckgeschossen, schrieb die Stadtpolizei auf Twitter. Auf von der Zeitung \u00bbTagblatt\u00ab ver\u00f6ffentlichten Videos war zu sehen, wie aus gr\u00f6\u00dferen Ansammlungen heraus Pyrotechnik gez\u00fcndet wurde. Gegen 23.30 Uhr berichtete die Polizei, dass sie auch Reizgas gegen Randalierer eingesetzt habe \u2013 \u00bbinfolge anhaltender Pyro-W\u00fcrfe gegen die Polizei\u00ab und weil diverse Gegenst\u00e4nde angez\u00fcndet worden seien. Die Polizei schrieb auf Twitter: \u00bbWir fordern die betroffenen Personen auf, sich friedlich zu verhalten. Die vielen Schaulustigen bitten wir, nach Hause zu gehen.\u00ab St. Gallen hat rund 75 000 Einwohner und liegt s\u00fcdlich des Bodensees im Nordosten der Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Ein Flugzeug zieht \u00fcber Hamburg seine Kreise \u2013 mit dem Banner \u00bbStay at Home\u00ab (Bleibt zu Hause) Foto:\u2002Christian Charisius\/ dpa Hier sind die Corona-News am 3. April. 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