{"id":6877,"date":"2021-04-01T08:57:29","date_gmt":"2021-04-01T05:57:29","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-intensivstationen-konnten-in-vier-wochen-uberfullt-sein\/"},"modified":"2021-04-01T08:57:29","modified_gmt":"2021-04-01T05:57:29","slug":"corona-krise-intensivstationen-konnten-in-vier-wochen-uberfullt-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-intensivstationen-konnten-in-vier-wochen-uberfullt-sein\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Intensivstationen k\u00f6nnten in vier Wochen \u00fcberf\u00fcllt sein"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/6d60b348-a1ad-4656-9906-61be9b68e3f9_w948_r1.77_fpx37.24_fpy50.jpg\" title=\"Intensivstation in Ludwigsburg (Symbolbild): \u00bbWir malen keine Schreckensbilder\u00ab\" alt=\"Intensivstation in Ludwigsburg (Symbolbild): \u00bbWir malen keine Schreckensbilder\u00ab\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Intensivstation in Ludwigsburg (Symbolbild): \u00bbWir malen keine Schreckensbilder\u00ab<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sebastian Gollnow \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Erst vor rund einer Woche hie\u00df es von den Verantwortlichen, die deutschen Intensivstationen w\u00fcrden \u00bbauf sehr hohem Niveau\u00ab in die dritte Coronawelle starten. Nun wird der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, noch deutlicher. Er warnt vor einer \u00dcberf\u00fcllung von Deutschlands Intensivstationen binnen vier Wochen.<\/p>\n<p>\u00bbSeit Mitte M\u00e4rz sind unterm Strich 1000 Intensivpatienten zus\u00e4tzlich in den Krankenh\u00e4usern gelandet. Wenn sich diese Geschwindigkeit fortsetzt, sind wir in weniger als vier Wochen an der regul\u00e4ren Kapazit\u00e4tsgrenze angelangt\u00ab, sagte Karagiannidis der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Aktuell seien noch 1500 Intensivbetten f\u00fcr Covid-Patienten frei.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier ein SPIEGEL-Interview mit Christian Karagiannidis: \u00bbDie Situation kann schnell au\u00dfer Kontrolle geraten\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Karagiannidis, der auch Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin ist, sagte: \u00bbWir malen keine Schreckensbilder, unsere Warnungen sind von den Zahlen gedeckt. Es braucht jetzt dringend einen harten Lockdown f\u00fcr zwei Wochen, verpflichtende Tests an Schulen zweimal in der Woche und deutlich mehr Tempo bei den Impfungen in den Zentren und Arztpraxen.\u00ab<\/p>\n<p>Der neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Ga\u00df, kritisierte, ebenfalls in der \u00bbRheinischen Post\u00ab, solche Warnungen: \u00bbIch bin auch davon \u00fcberzeugt, dass die Schreckensszenarien, die aus dem Bereich der Intensivmedizin seit Tagen verbreitet werden, weder in der Politik noch in der Bev\u00f6lkerung zu den damit wahrscheinlich beabsichtigten Reaktionen f\u00fchren werden.\u00ab Ga\u00df hatte zum 1. April die Nachfolge von Georg Baum an der Spitze der Krankenhausgesellschaft angetreten.<\/p>\n<h3>Die Patienten landen verz\u00f6gert auf der Intensivstation<\/h3>\n<p>In der vergangenen Woche hatte das Divi-Register erkl\u00e4rt, dass die aktuelle Belastung der Intensivstationen bereits zu diesem Zeitpunkt so hoch gewesen sei, wie zu den Spitzenzeiten der ersten Welle im Fr\u00fchjahr 2020. Das sei besorgniserregend, weil die echte Welle der Intensivpatienten immer zwei bis drei Wochen nach der Infektionswelle zu erwarten sei.<\/p>\n<p>Virologen haben wiederholt davor gewarnt, dass das Impfen der \u00e4ltesten Jahrg\u00e4nge allein noch keine Entspannung f\u00fcr die Krankenh\u00e4user bringe. Denn schon in der ersten Welle war lediglich etwa ein Viertel der Intensivpatienten \u00fcber 80 Jahre alt. Viele Altenheimbewohner starben in ihren Einrichtungen und kamen gar nicht auf Intensivstationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Intensivstation in Ludwigsburg (Symbolbild): \u00bbWir malen keine Schreckensbilder\u00ab Foto:\u2002Sebastian Gollnow \/ dpa Erst vor rund einer Woche hie\u00df es von den Verantwortlichen, die deutschen Intensivstationen w\u00fcrden \u00bbauf sehr<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6878,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6877","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6877\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}