{"id":6873,"date":"2021-04-01T04:47:56","date_gmt":"2021-04-01T01:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/johnson-johnson-15-millionen-impfdosen-nach-panne-unbrauchbar-geworden\/"},"modified":"2021-04-01T04:47:56","modified_gmt":"2021-04-01T01:47:56","slug":"johnson-johnson-15-millionen-impfdosen-nach-panne-unbrauchbar-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/johnson-johnson-15-millionen-impfdosen-nach-panne-unbrauchbar-geworden\/","title":{"rendered":"Johnson &amp; Johnson: 15 Millionen Impfdosen nach Panne unbrauchbar geworden"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c66c472d-8c17-44da-ab88-8c42aba2bcb8_w948_r1.77_fpx38.53_fpy49.99.jpg\" title=\"Produkt des Konzerns Johnson &amp; Johnson (Archivbild)\" alt=\"Produkt des Konzerns Johnson &amp; Johnson (Archivbild)\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Produkt des Konzerns Johnson &amp; Johnson (Archivbild)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002DADO RUVIC \/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die US-Impfkampagne l\u00e4uft bisher gut an, fast 100 Millionen Dosen konnten schon verabreicht werden. Nun jedoch hat es einen Zwischenfall gegeben, der sich zumindest mittelfristig auf die Verf\u00fcgbarkeit bestimmter Mittel auswirken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wegen eines Herstellungsfehlers ist eine Charge des Covid-19-Impfstoffes von Johnson &amp; Johnson (J&amp;J) unbrauchbar. Es habe ein Problem mit einer Arzneimittelsubstanz f\u00fcr seinen Impfstoff gegeben, die in der Produktionsst\u00e4tte von Emergent Biosolutions nicht den Qualit\u00e4tsstandards entsprochen habe, teilte das US-Pharmaunternehmen am Mittwoch mit.<\/p>\n<p>Der Fehler sei der Gesundheitsbeh\u00f6rde FDA mitgeteilt worden und es seien nun mehr Mitarbeiter zur \u00dcberwachung der Produktion eingesetzt. Auf die bis Ende M\u00e4rz zugesagte Lieferung von mehr als 20 Millionen Dosen in den USA habe das Problem keine Auswirkung gehabt. Diese wurden in den Niederlanden produziert und sind von dem aktuellen Vorfall nicht betroffen.<\/p>\n<p>Arbeiter in dem Werk in Baltimore, das sowohl Impfstoff f\u00fcr J&amp;J als auch AstraZeneca herstellt, hatten vor einigen Wochen versehentlich die Inhaltsstoffe der beiden Vakzine verwechselt, berichtete die Zeitung &quot;New York Times&quot;. Betroffen seien 15 Millionen Impf-Einheiten von J&amp;J. Bundesbeamte w\u00fcrden den Fehler auf menschliches Versagen zur\u00fcckf\u00fchren, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>F\u00fcr Johnson &amp; Johnson bedeutet der Vorfall einen erheblichen Imageschaden. Immerhin galt der Wirkstoff des Herstellers, der nur einmalig verabreicht werden muss, als ein wichtiger Faktor in der US-Impfkampagne.<\/p>\n<h3>Der US-Pr\u00e4sident verspricht noch mehr Eile bei den Impfungen<\/h3>\n<p>Erst vor wenigen Tagen hatte US-Pr\u00e4sident Joe Biden erkl\u00e4rt, das Tempo bei den Impfungen noch einmal anziehen zu wollen. Bis zum 19. April sollen 90 Prozent der Erwachsenen f\u00fcr eine Impfung infrage kommen, sagte Biden an diesem Montag im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC sind bereits 52,6 Millionen Menschen voll geimpft. Mehr als 98 Millionen haben mindestens eine Impfung bekommen. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>In absoluten Zahlen ist das Land weltweit am schwersten von der Pandemie betroffen: Die Zahl der Toten liegt \u00fcber 552.000 zu, mehr als 30 Millionen Ansteckungen mit Sars-CoV-2 wurden bereits nachgewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Produkt des Konzerns Johnson &amp; Johnson (Archivbild) Foto:\u2002DADO RUVIC \/ REUTERS Die US-Impfkampagne l\u00e4uft bisher gut an, fast 100 Millionen Dosen konnten schon verabreicht werden. 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