{"id":6689,"date":"2021-03-23T12:48:29","date_gmt":"2021-03-23T09:48:29","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-danemark-plant-das-ende-der-corona-masnahmen\/"},"modified":"2021-03-23T12:48:29","modified_gmt":"2021-03-23T09:48:29","slug":"corona-news-am-dienstag-danemark-plant-das-ende-der-corona-masnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-danemark-plant-das-ende-der-corona-masnahmen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: D\u00e4nemark plant das Ende der Corona-Ma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/07e20c3d-e5b1-46b5-9456-fcccbd83ef22_w948_r1.77_fpx53_fpy56.jpg\" title=\"Abstandhalten in Kopenhagen: D\u00e4nemark plant das Ende der Coronaregeln (Archivbild)\" alt=\"Abstandhalten in Kopenhagen: D\u00e4nemark plant das Ende der Coronaregeln (Archivbild)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Abstandhalten in Kopenhagen: D\u00e4nemark plant das Ende der Coronaregeln (Archivbild)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Ida Guldbaek Arentsen\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Bundesregierung f\u00fcr europ\u00e4ischen Corona-Impfpass bis 1. Juni<\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr:<\/strong> Mit Blick auf einen Sommerurlaub trotz Corona stellt sich Deutschland ausdr\u00fccklich hinter EU-Pl\u00e4ne, bis 1. Juni ein \u00bbdigitales gr\u00fcnes Zertifikat\u00ab f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete einzuf\u00fchren. \u00bbWir wollen mit Kraft dazu beitragen, dass dieser Zeitplan eingehalten werden kann\u00ab, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) am Dienstag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen. \u00bbWir k\u00f6nnen uns hier keine leere Versprechungen leisten.\u00ab<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hatte ein solches Zertifikat vor einigen Tagen vorgeschlagen. Ziel ist eine gemeinsame technische L\u00f6sung der 27 EU-Staaten, damit der Nachweis von Coronaimpfungen, aber auch von \u00fcberstandenen Erkrankungen und frischen Tests \u00fcberall anerkannt wird. Der Zeitplan sei sehr ambitioniert, sagte Roth. Es sei jedoch von gemeinsamem Interesse, dass die EU hier erfolgreich sei.<\/p>\n<h3>Mallorca-Fluggesellschaften warten auf Details zu Coronatests<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>Die Fluggesellschaften warten auf Details zu den Coronatests, die sie Mallorcatouristen vor der R\u00fcckreise nach Deutschland anbieten sollen. Man ben\u00f6tige f\u00fcr die weitere Planung die genaue Ausgestaltung der angek\u00fcndigten Verordnung, hie\u00df es am Dienstag bei den Ferienfliegern Condor und TUIfly nach einer Ank\u00fcndigung der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz.<\/p>\n<p>Mit den Tests befinde man sich grunds\u00e4tzlich auf einem guten Weg, weil damit Quarant\u00e4nen bei der R\u00fcckkehr aus dem Urlaub verhindert w\u00fcrden, sagte eine Condor-Sprecherin. Zur genauen Ausgestaltung der Tests werde man sich auch mit den anderen Anbietern verst\u00e4ndigen. Beide Fluggesellschaften erkl\u00e4rten zudem, \u00fcber die Osterfeiertage keine zus\u00e4tzlichen Fl\u00fcge mehr zu planen. Das hatten Bund und L\u00e4nder verlangt.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte die Insel vor einer Woche von der Liste der Risikogebiete gestrichen und die Reisewarnung wegen stark gesunkener Infektionszahlen aufgehoben. Damit entfiel auch die Testpflicht und die Quarant\u00e4ne f\u00fcr R\u00fcckkehrer. Das hat zu einem Buchungsboom gef\u00fchrt, aber auch zu Diskussionen, ob man damit einen neuen Infektionsherd riskiert.<\/p>\n<h3>Briten droht bei Auslandsreisen Strafe von 5000 Pfund<\/h3>\n<p><strong>10.26 Uhr:<\/strong> Briten, die vor Ende Juni unerlaubt ins Ausland reisen, m\u00fcssen 5000 Pfund Strafe zahlen. Man halte weiter an dem Plan fest, internationale Reisen ab dem 17. Mai zu erlauben, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Dienstag bei Sky News. Aber die Geldstrafen von umgerechnet gut 5800 Euro seien in die Gesetzgebung aufgenommen worden, f\u00fcr den Fall, dass dies nicht m\u00f6glich sein sollte. Auslandsreisen sind derzeit f\u00fcr Briten verboten. Ausnahmen sind Aufenthalte mit triftigem Grund \u2013 wie Gesch\u00e4ftsreisen oder ausbildungsbedingte Reisen. Am 12. April werde die Regierung dar\u00fcber beraten, sagte Hancock.<\/p>\n<p>Europas Fluggesellschaften droht damit ein kr\u00e4ftiger R\u00fcckschlag f\u00fcr das so wichtige Sommergesch\u00e4ft, das bereits 2020 weitgehend ausgefallen war. Die Airlines sind von den weltweiten Reisebeschr\u00e4nkungen schwer getroffen. Nach Bekanntwerden der Strafen f\u00fcr Auslandsreisen sanken die Aktienkurse der Luftfahrtbranche umgehend. Die Papiere der British Airways-Mutter verloren im fr\u00fchen Handel rund zwei Prozent, die Titel des Billigfliegers Easyjet etwa drei Prozent. Auch die Aktien des weltgr\u00f6\u00dften Tourismuskonzerns TUI lagen rund drei Prozent im Minus.<\/p>\n<p>Hancock erkl\u00e4rte, er k\u00f6nne noch nicht sagen, was die Regierung \u00fcber die Ferien entscheiden werde. \u00bbDer Grund daf\u00fcr ist, dass wir sehen, dass diese dritte Welle in einigen Teilen Europas anzieht\u00ab, so der Minister. \u00bbUnd wir sehen auch neue Varianten und es ist sehr wichtig, dass wir den Fortschritt, den wir hier in Gro\u00dfbritannien machen konnten, sch\u00fctzen.\u00ab Gro\u00dfbritannien war Ende 2020 stark von der Pandemie betroffen und verzeichnete viele Todesf\u00e4lle. Bei der Impfkampagne hat die britische Regierung seitdem aber gro\u00dfe Fortschritte gemacht.<\/p>\n<h3>Pharmaverband wehrt sich gegen WHO-Kritik an Impfstoffherstellung<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr: <\/strong>Der Weltpharmaverband wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Industrie trage zu einer Ungleichverteilung der Coronaimpfstoffe bei. In einer Stellungnahme reagierte der Verband IFPMA am Montagabend auf \u00c4u\u00dferungen von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.<\/p>\n<p>Tedros hatte kurz zuvor bei einer Pressekonferenz kritisiert, dass nur eines der Unternehmen, die Coronaimpfstoff herstellen, zugesagt habe, w\u00e4hrend der Pandemie auf Profite durch den Impfstoff zu verzichten: AstraZeneca. Das Unternehmen, das einen in Oxford entwickelten Impfstoff vertreibt, sei auch das einzige, das durch Lizenzvergaben an andere Unternehmen zur Herstellung des Impfstoffs einen Beitrag zu gr\u00f6\u00dferer Produktion und damit zur z\u00fcgigen Versorgung der ganzen Welt mit Impfstoff leite.<\/p>\n<p>\u00bbDie Kritik der WHO zeigt einen Mangel an Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Komplexit\u00e4t der Impfstoffherstellung und die globalen Lieferketten, und eine Geringsch\u00e4tzung f\u00fcr die gewaltige Herausforderung, die globale Kapazit\u00e4ten zur Herstellung von Impfstoffen f\u00fcr eine einzige Krankheit praktisch \u00fcber Nacht zu verdreifachen\u00ab, teilte der Generaldirektor des Verbandes IFPMA, Thomas Cueni, mit. Die Unternehmen arbeiteten mit Herstellern in armen und reichen L\u00e4ndern zusammen. Technologietransfer finde in gro\u00dfem Umfang statt. China und Indien w\u00fcrden zusammen in diesem Jahr mehr Coronaimpfstoff herstellen als die USA und Europa.<\/p>\n<p>Tedros kritisiert auch oft die Impfstrategie reicher L\u00e4nder. Dort w\u00fcrden inzwischen j\u00fcngere gesunde Menschen geimpft, statt dass diese L\u00e4nder Impfdosen an \u00e4rmere L\u00e4nder abgeben, damit dort Gesundheitspersonal und besonders Gef\u00e4hrdete geimpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Kirchen beraten zu Oster-Gottesdiensten \u2013 Katholiken wollen Pr\u00e4senz<\/h3>\n<p><strong>10.15 Uhr:<\/strong> Die katholische Kirche in Deutschland will an Pr\u00e4senzgottesdiensten zu Ostern festhalten. Man sei von der Bitte von Bund und L\u00e4ndern, darauf zu verzichten, \u00fcberrascht worden, schrieb der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing, am Dienstag auf Twitter. Ostern sei das wichtigste Fest f\u00fcr die Christen. \u00bbZu Weihnachten haben wir gezeigt, wie wir mit Vorsicht Messe feiern k\u00f6nnen. Darauf wollen wir Ostern nicht verzichten. Wir werden es in die Gespr\u00e4che einbringen.\u00ab<\/p>\n<p>Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: \u00bbDer Beschluss des Coronagipfels hat uns sehr \u00fcberrascht, zumal davon das wichtigste Fest der Christen betroffen w\u00e4re. Wir werden uns in den von der Bundeskanzlerin angek\u00fcndigten Gespr\u00e4chen zun\u00e4chst genau erl\u00e4utern lassen, warum die bew\u00e4hrten Hygieneschutz-Ma\u00dfnahmen, die alle Landeskirchen f\u00fcr ihre Gottesdienste haben, nun nicht mehr ausreichen sollen. Anschlie\u00dfend werden wir in unseren Gremien beraten, wie wir mit der Bitte umgehen.\u00ab<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, die Religionsgemeinschaften bitten zu wollen, an Ostern auf Pr\u00e4senzgottesdienste zu verzichten. Bisher waren die Kirchen davon ausgegangen, an Ostern Gottesdienste unter Einhaltung der Coronaregeln abhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>USA: Zweifel an ver\u00f6ffentlichten Daten von neuer AstraZeneca-Studie<\/h3>\n<p><strong>09.53 Uhr:<\/strong> Die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde NIAID hat Zweifel an der Aussagekraft von Daten einer neuen Untersuchung des Pharmakonzerns AstraZeneca zu dessen Impfstoff ge\u00e4u\u00dfert. Dabei geht es um Ergebnisse einer sogenannten Phase-III-Studie mit etwa 32.500 Probanden, die laut Hersteller eine hohe Wirksamkeit des Impfstoffs zeigen. Fr\u00fchere Untersuchungen, die ebenfalls f\u00fcr eine gute Wirksamkeit des Pr\u00e4parats sprechen, zweifelt die NIAID in ihrem Statement nicht an.<\/p>\n<p>\u00bbDer DSMB hat sich besorgt gezeigt, dass AstraZeneca m\u00f6glicherweise veraltete Informationen aus dieser Studie aufgenommen hat, die eine unvollst\u00e4ndige Ansicht der Wirksamkeitsdaten geliefert haben k\u00f6nnten\u00ab, teilte das Nationale Institut f\u00fcr Infektionskrankheiten (NIAID) am Montag unter Berufung auf den Daten\u00fcberwachungsausschuss Data and Safety Monitoring Board (DSMB) mit. Das Unternehmen m\u00fcsse die Daten \u00fcberpr\u00fcfen und sicherstellen, dass die genauesten und aktuellsten Wirksamkeitsdaten so schnell wie m\u00f6glich ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p>AstraZeneca hatte am Montag mitgeteilt, dass eine Phase-III-Studie mit etwa 32.500 Probanden in den USA, Chile und Peru die hohe Wirksamkeit des Coronaimpfstoffs best\u00e4tigt habe. So sch\u00fctze das Vakzine mit einer Wirksamkeit von 79 Prozent vor Covid-19, bei \u00fcber 65-J\u00e4hrigen betrage dieser Wert 80 Prozent. Das bedeutet, dass unter den \u00e4lteren Probanden einer geimpften Gruppe 80 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als unter denen einer Kontrollgruppe. Die Wirksamkeit \u00fcber alle Altersgruppen hinweg in Bezug auf schwere Krankheitsverl\u00e4ufe liege sogar bei 100 Prozent. Auch zuvor hatten Studien dem Impfstoff unabh\u00e4ngig voneinander eine hohe Effektivit\u00e4t bescheinigt.<\/p>\n<h3>Mehr als 25.000 Coronatote in Tschechien seit Pandemiebeginn<\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Ein Jahr nach Beginn der Coronapandemie in Tschechien hat die Zahl der offiziell registrierten Todesf\u00e4lle die Schwelle von 25.000 \u00fcberschritten. Das gab das Gesundheitsministerium in Prag am Dienstag bekannt. Bisher starben insgesamt 25.055 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 \u2013 mehr als die H\u00e4lfte davon in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Tschechien k\u00e4mpft mit der dritten Welle. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich nach Berechnungen mehr als 580 Menschen je 100.000 Einwohner neu an. In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 108,1. Doch es gab auch positive Nachrichten: Inzwischen erhielten mehr als eine Million Menschen in Tschechien zumindest eine Impfstoffdosis. Das ist fast jeder zehnte Einwohner.<\/p>\n<p>Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, wird die Antigen-Testpflicht f\u00fcr Unternehmen nun auch auf kleine Firmen und Selbstst\u00e4ndige, die in Kundenkontakt kommen, ausgeweitet. Die Minderheitsregierung hat sich zudem f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung des Corona-Notstands bis zum 27. April ausgesprochen.<\/p>\n<p>Regierungschef Andrej Babi\u0161 will sich zu Gespr\u00e4chen mit der Opposition treffen, um daf\u00fcr eine Mehrheit im Parlament auszuloten. Die Bewegungsfreiheit soll \u00fcber Ostern eingeschr\u00e4nkt bleiben. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger d\u00fcrfen ihren Bezirk derzeit nur in Ausnahmef\u00e4llen verlassen.<\/p>\n<h3>Bund-L\u00e4nder-Runde mit Merkel: Chaos Corona Club<\/h3>\n<p><strong>09.26 Uhr: <\/strong>Am Ende haben sie sich noch mal zusammengerauft: Die Ministerpr\u00e4sidenten und Kanzlerin Merkel verst\u00e4ndigen sich nach einer siebenst\u00fcndigen Unterbrechung auf einen harten Oster-Shutdown. Doch so m\u00fchsam war es noch nie.<\/p>\n<h3>Epidemiologe: Oster-Shutdown k\u00f6nnte \u00bbsehr positiven Effekt haben\u00ab<\/h3>\n<p><strong>09.14 Uhr:<\/strong> Der Epidemiologe Dirk Brockmann vom Robert Koch-Institut (RKI) h\u00e4lt die Versch\u00e4rfung der Corona-Ma\u00dfnahmen \u00fcber Ostern f\u00fcr wirksam. \u00bbDas k\u00f6nnte nach meiner Ansicht einen sehr positiven Effekt haben, weil eine ganze Reihe von Tagen dann quasi Ruhetage sind, also Sonntage\u00ab, sagte Brockmann am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk. Schon beim \u00bbWellenbrecher\u00ab im Fr\u00fchjahr habe sich gezeigt, dass viele Menschen ihre Aktivit\u00e4ten runtergefahren h\u00e4tten. \u00bbUnd das hatte dann (&#8230;) ein, zwei Wochen sp\u00e4ter einen sehr starken Effekt auf die Fallzahlen, weil sehr viel weniger Kontakte stattfinden\u00ab.<\/p>\n<p>Laut Beschluss von Bund und L\u00e4ndern soll von Gr\u00fcndonnerstag bis Ostermontag (1. bis 5. April) deutschlandweit das \u00f6ffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen. Nur am Karsamstag (3. April) soll demnach der Lebensmittelhandel ge\u00f6ffnet bleiben.<\/p>\n<p>\u00bbNat\u00fcrlich werden diese Ma\u00dfnahmen sich positiv darauf auswirken, aber wie stark, das l\u00e4sst sich nur sehr, sehr schwer berechnen\u00ab, sagte Brockmann. In Deutschland erlebe man gerade einen \u00bbexponentiellen Anstieg\u00ab der Infektionszahlen, \u00bbbei dem sich die Fallzahlen alle zwei Wochen etwa, vielleicht sogar noch auf einer k\u00fcrzeren Skala, verdoppeln\u00ab, so Brockmann. Ohne weitere Ma\u00dfnahmen zu Ostern k\u00f6nne es unter diesen Voraussetzungen in Deutschland bis zu 60.000 Neuinfektionen jeden Tag geben.<\/p>\n<p>\u00bbAlles, was Kontakte reduziert, bringt ja was\u00ab, sagte Brockmann auf die Frage nach der Wirksamkeit von den unter anderem in dem Beschluss genannten Ausgangsbeschr\u00e4nkungen und versch\u00e4rften Kontaktbeschr\u00e4nkungen im Rahmen der \u00bbNotbremse\u00ab. \u00bbGanz wichtig sind aber in meinen Augen, dass gerade in den Betrieben systematische Teststrategien gemacht werden\u00ab, so der Epidemiologe.<\/p>\n<h3>Keine Lockerungen beim Breitensport<\/h3>\n<p><strong>07.50 Uhr: <\/strong>Der Amateur- und Breitensport muss weiter auf die erhofften Lockerungen in der Coronapandemie warten. In den Beschl\u00fcssen von Bund und L\u00e4ndern stehen die Zeichen stattdessen sogar wieder auf Versch\u00e4rfung. Der Sport wird erst gar nicht erw\u00e4hnt. W\u00e4hrend des Oster-Shutdowns vom 1. bis 5. April soll ein generelles \u00bbAnsammlungsverbot\u00ab im \u00f6ffentlichen Raum gelten. Kontaktsport im Freien oder auch kontaktloser Sport im Innenbereich sind damit ausgeschlossen. In vielen Regionen droht im Amateurfu\u00dfball, aber auch in anderen Sportarten immer mehr der Abbruch der Saison.<\/p>\n<p>Auch eine Zulassung von Zuschauern in der Fu\u00dfball-Bundesliga ist somit weiter nicht in Sicht.<\/p>\n<h3>Hornbach mit Gewinnsprung<\/h3>\n<p><strong>07.40 Uhr:<\/strong> Die Lust auf ein sch\u00f6nes Zuhause in der Coronapandemie hat dem Baumarktkonzern Hornbach ein deutlich h\u00f6heres operatives Ergebnis beschert. Vorl\u00e4ufigen Berechnungen zufolge d\u00fcrfte der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Ende Februar abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr um mehr als 40 Prozent auf rund 325 Millionen Euro gestiegen sein, teilte die Hornbach-Holding am Dienstag in Bornheim mit. Der R\u00fcckzug in die eigenen vier W\u00e4nde, das verst\u00e4rkte Arbeiten von daheim und ein ver\u00e4ndertes Verbraucherverhalten h\u00e4tten die Nachfrage nach Bau- und Heimwerkersortimenten kr\u00e4ftig angekurbelt.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz stieg dadurch um mehr als 15 Prozent auf knapp 5,46 Milliarden Euro. Im vierten Gesch\u00e4ftsquartal machten sich die j\u00fcngsten Versch\u00e4rfungen zur Eind\u00e4mmung der Coronapandemie bemerkbar: So mussten die Bau- und Gartenm\u00e4rkte der Hornbach-Gruppe fl\u00e4chenbereinigt einen Umsatzr\u00fcckgang von 3,5 Prozent hinnehmen.<\/p>\n<h3>Reiseverband erleichtert<\/h3>\n<p><strong>07.15 Uhr:<\/strong> Die Reisebranche zeigt sich erleichtert, dass beim Bund-L\u00e4nder-Gipfel keine Quarant\u00e4nepflicht bei der R\u00fcckkehr aus Nicht-Risiko-Gebieten beschlossen wurde. Dies sei zu begr\u00fc\u00dfen, sagt der Pr\u00e4sident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, im ZDF. Er pl\u00e4dierte zugleich daf\u00fcr, auch Inlandsreisen zu erm\u00f6glichen, wo dies \u00bbgesundheitlich vertretbar\u00ab sei. Dies sei wichtig, damit die Branche wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen k\u00f6nne. Dazu seien ferner Fortschritte bei den Impfungen und ein \u00bbintelligentes Testverfahren\u00ab n\u00f6tig.<\/p>\n<h3><strong>Frontex<\/strong>-Chef: Wiederanstieg der Fl\u00fcchtlingszahlen nach Corona<\/h3>\n<p><strong>7.00 Uhr:<\/strong> Die EU-Grenzschutzbeh\u00f6rde Frontex rechnet nach der Coronapandemie mit einer deutlichen Zunahme der Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me nach Europa. \u00bbIch bin mir sicher, dass nach Corona wieder mehr Fl\u00fcchtlinge versuchen werden, nach Europa zu kommen\u00ab, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der R\u00fcckgang der Migrantenzahlen an den EU-Au\u00dfengrenzen liege vor allem an den Corona-Auflagen. \u00bbSchon im Sommer 2020, als die Corona-Reisebeschr\u00e4nkungen wieder gelockert wurden, kamen mehr Migranten nach Europa\u00ab, so Leggeri.<\/p>\n<p>Die Pandemie habe die Fluchtursachen in den letzten Monaten sogar versch\u00e4rft. \u00bbAuch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden wird die Zahl der Migranten wieder zunehmen\u00ab, so Leggeri. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten m\u00fcssten sich deshalb bald auf eine Reform der europ\u00e4ischen Migrationspolitik einigen.<\/p>\n<h3>Mehr als 7000 Neuinfektionen, Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 108,1<\/h3>\n<p><strong>05.50 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7485 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 250 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das Institut binnen eines Tages 5480 Neuinfektionen und 238 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.10 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen des RKI sind m\u00f6glich<\/p>\n<p>Der Inzidenzwert ist demnach weiter gestiegen: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 108,1 \u2013 und damit etwas h\u00f6her als am Vortag (107,3).<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neu gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert erreicht worden \u2013 er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.674.710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.433.800 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.964.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,12 (Vortag 1,22). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend dar\u00fcber, steigen die Fallzahlen.<\/p>\n<h3>Psyche leidet im zweiten Lockdown mehr<\/h3>\n<p><strong>05.15 Uhr:<\/strong> Der zweite Lockdown schl\u00e4gt deutlich mehr Menschen in Deutschland auf die Psyche als der erste vor einem Jahr. Das geht aus einer Sondererhebung des \u00bbDeutschland-Barometers Depression\u00ab hervor, f\u00fcr das Mitte bis Ende Februar rund 5100 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren repr\u00e4sentativ online befragt wurden.<\/p>\n<p>Fast drei Viertel (71 Prozent) der Bundesb\u00fcrger gaben dabei an, die Situation im zweiten Lockdown als bedr\u00fcckend zu empfinden. Im Vergleich dazu waren es im Fr\u00fchjahr 2020 weniger als zwei Drittel (59 Prozent) der Befragten, hei\u00dft es in der Erhebung, die von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Der erste Lockdown begann am 22. M\u00e4rz 2020 und wurde bereits von Ende April an nach und nach aufgehoben.<\/p>\n<p>Fast die H\u00e4lfte (46 Prozent) der Bundesb\u00fcrger erlebt seine Mitmenschen nach der Umfrage inzwischen auch als r\u00fccksichtsloser als im Fr\u00fchjahr 2020 (40 Prozent).<\/p>\n<p>F\u00fcr Psychiater Ulrich Hegerl, Vorstandschef der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, sind diese Ergebnisse Ausdruck einer allgemeinen Demoralisierung der Bev\u00f6lkerung. \u00bbDie Menschen bewegen sich nicht mehr, sie nehmen zu, liegen l\u00e4nger im Bett und schlafen dann nachts schlecht\u00ab, sagte er. \u00bbSie sitzen noch l\u00e4nger vor Bildschirmen. Das ist alles nichts, was einen aufbaut. Dazu kommen ganz normale psychische Reaktionen wie berufliche Sorgen, \u00c4ngste und h\u00e4usliche Konflikte.\u00ab<\/p>\n<p>Hegerl geht aber nicht davon aus, dass sich die Zahl der Depressiven durch den langen Lockdown massenhaft erh\u00f6ht. \u00bbAllein die Wahrnehmung, dass das Leben gerade bitter ist, f\u00fchrt noch nicht zu einer Depression\u00ab, sagte er. \u00bbDarauf reagieren Menschen mit Angst, Sorge und Verzweiflung. Dies sind zwar leidvolle, aber nicht krankhafte menschliche Reaktionen.\u00ab Habe ein Mensch jedoch eine Veranlagung zu einer Depression, k\u00f6nne durch die Ma\u00dfnahmen gegen Corona eine depressive Krankheitsphase getriggert werden.<\/p>\n<p>Das \u00bbDeutschland-Barometer Depression\u00ab erhebt seit 2017 repr\u00e4sentative Daten zur psychischen Gesundheit in der Bev\u00f6lkerung. Die gesamte Sondererhebung soll am Dienstagvormittag ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<h3>Merkel gegen \u00bbgenerelle Exportverbote\u00ab f\u00fcr Corona-Impfstoffe<\/h3>\n<p><strong>04.00 Uhr: <\/strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen \u00bbgenerelle Exportverbote\u00ab f\u00fcr Corona-Impfstoffe ausgesprochen. Es gebe bei der Impfstoff-Produktion verschiedenste internationale Abh\u00e4ngigkeiten, sagte die CDU-Politikerin in Berlin am fr\u00fchen Dienstagmorgen nach Beratungen mit den Regierungschefs der L\u00e4nder. Man m\u00fcsse sich die Lieferketten sehr genau anschauen.<\/p>\n<p>Merkel sagte weiter, die EU sei der Bereich, aus dem im Augenblick am meisten exportiert werde. Sie unterst\u00fctze daher EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, die sehr deutlich gemacht habe, dass Vertr\u00e4ge nicht erf\u00fcllt w\u00fcrden. Merkel verwies auf Probleme mit AstraZeneca. Man werde \u00bbin verantwortungsvoller Weise\u00ab entscheiden und das Gespr\u00e4ch mit der britischen Regierung suchen, wie sie es bereits mit Premierminister Boris Johnson gemacht habe.<\/p>\n<p>Von der Leyen hatte am Wochenende vor allem dem britisch-schwedischen Hersteller AstraZeneca damit gedroht, Exporte zu verbieten. Die Firma hatte ihre Lieferungen an die EU einseitig drastisch gek\u00fcrzt: Statt der urspr\u00fcnglich anvisierten 120 Millionen Impfdosen sollen im ersten Quartal nur 30 Millionen kommen, im zweiten Quartal 70 Millionen statt 180 Millionen Dosen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien hatte sich zuversichtlich gezeigt, Exportverbote der Europ\u00e4ischen Union abwenden zu k\u00f6nnen. \u00bbIch bin nach Gespr\u00e4chen mit EU-Partnern in den vergangenen Monaten sicher, dass sie keine Blockaden wollen\u00ab, sagte Premierminister Boris Johnson am Montag der Agentur Bloomberg. \u00bbIch denke, das ist sehr, sehr wichtig.\u00ab Die EU-Kommission stellte in Br\u00fcssel klar, dass auch sie eigentlich keine Exportverbote wolle. Doch m\u00fcsse die EU bestellte Impfstoffe von Herstellern rasch und verl\u00e4sslich bekommen.<\/p>\n<h3>M\u00fcller sieht Unternehmen bei Teststrategie in der Pflicht<\/h3>\n<p><strong>03.45 Uhr:<\/strong> Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller sieht bei der Teststrategie gegen Corona auch die Unternehmen in der Pflicht. Viele Firmen machten hier ihren Besch\u00e4ftigten schon Angebote. \u00bbAber es k\u00f6nnen und m\u00fcssen deutlich mehr werden\u00ab, sagte der SPD-Politiker am fr\u00fchen Dienstagmorgen nach den Beratungen der L\u00e4nderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU).<\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung der Wissenschaft sei hier eindeutig. \u00bbEs gibt gro\u00dfes Infektionsgeschehen an den Punkten, wo sich Menschen sicher glauben.\u00ab Das sei in der Familie der Fall, aber auch in Unternehmen am Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>Deshalb sei es richtig zu sagen: \u00bbWir brauchen die Hilfe der Unternehmen, und es soll auch ein Testangebot geben f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, das die Unternehmen umzusetzen haben, zweimal die Woche\u00ab, so M\u00fcller. \u00bbSo ein Testangebot f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten zu machen, das finde ich, kann man erwarten.\u00ab<\/p>\n<p>Allerdings setzen Bund und L\u00e4nder dem Beschlusspapier zufolge bei den Coronatests f\u00fcr Besch\u00e4ftigte zun\u00e4chst weiter auf die Freiwilligkeit von Unternehmen. Anfang April w\u00fcrden die Wirtschaftsverb\u00e4nde einen ersten Umsetzungsbericht vorlegen, wie viele Unternehmen sich beteiligen, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Auf dieser Grundlage und auf der Grundlage einer eigenen Erhebung werde die Bundesregierung dann bewerten, ob regulatorischer Handlungsbedarf in der Arbeitsschutzverordnung bestehe.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Abstandhalten in Kopenhagen: D\u00e4nemark plant das Ende der Coronaregeln (Archivbild) Foto:\u2002Ida Guldbaek Arentsen\/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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