{"id":6655,"date":"2021-03-22T01:27:54","date_gmt":"2021-03-21T22:27:54","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-sudafrika-verkauft-eine-million-astrazeneca-impfdosen\/"},"modified":"2021-03-22T01:27:54","modified_gmt":"2021-03-21T22:27:54","slug":"corona-news-am-sonntag-sudafrika-verkauft-eine-million-astrazeneca-impfdosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-sudafrika-verkauft-eine-million-astrazeneca-impfdosen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: S\u00fcdafrika verkauft eine Million AstraZeneca-Impfdosen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/66864d64-e0a5-41fe-83a3-c94ef54853e2_w948_r1.77_fpx46.47_fpy49.98.jpg\" title=\"Dieser Patient wird in S\u00fcdafrikas Hauptstadt Pretoria in einer provisorischen Notaufnahme behandelt\" alt=\"Dieser Patient wird in S\u00fcdafrikas Hauptstadt Pretoria in einer provisorischen Notaufnahme behandelt\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Dieser Patient wird in S\u00fcdafrikas Hauptstadt Pretoria in einer provisorischen Notaufnahme behandelt<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Themba Hadebe \/ AP  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>EU-Kommissar: Herdenimmunit\u00e4t in der EU bis Mitte Juli m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>21.44 Uhr:<\/strong> In der EU kann nach \u00dcberzeugung von Binnenmarktkommissar Thierry Breton bis Mitte Juli eine Herdenimmunit\u00e4t gegen das Coronavirus erreicht werden. \u00bbDie Impfstoffe kommen, sie werden da sein\u00ab, versicherte Breton gegen\u00fcber dem franz\u00f6sischen Fernsehsender TF1. Zwischen M\u00e4rz und Juni werde die EU zwischen 300 und 350 Millionen Impfdosen an die Mitgliedstaaten liefern.<\/p>\n<p>Der Binnenmarktkommissar stellte ein st\u00e4ndig wachsendes Volumen der Lieferungen von 60 Millionen Dosen im M\u00e4rz auf 100 Millionen im April und 120 Millionen im Mai in Aussicht. Inzwischen werde in 55 Werken in Europa Corona-Impfstoff hergestellt.<\/p>\n<h3>Serbien schlie\u00dft Gastst\u00e4tten<\/h3>\n<p><strong>20.52 Uhr:<\/strong> Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Corona-Zahlen m\u00fcssen in Serbien ab Montag alle Gastst\u00e4tten und Einkaufszentren schlie\u00dfen. Das verf\u00fcgte der Krisenstab der Regierung in Belgrad am Sonntagabend. Nur noch Hotelg\u00e4ste d\u00fcrfen in den Restaurants ihrer Herbergen bewirtet werden. Lebensmittell\u00e4den und Kultureinrichtungen d\u00fcrfen bis 21.00 Uhr ge\u00f6ffnet bleiben, unter Einhaltung von Abstandsregeln und mit Begrenzung der Besucherzahl. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Fitnessclubs.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Einschr\u00e4nkungen hatten in Serbien bisher nur an Wochenenden gegolten. Nach einer abrupten Talfahrt im Februar schnellte die Corona-Inzidenz im M\u00e4rz wieder in die H\u00f6he. Am Sonntag lag sie bei 512,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen.<\/p>\n<h3>Tausende feiern trotz Corona-Auflagen Karneval in Marseille<\/h3>\n<p><strong>20.25 Uhr:<\/strong> Ungeachtet aller Corona-Auflagen haben tausende Menschen am Sonntag in Marseille Karneval gefeiert. Bei einem nicht genehmigten Karnevalsumzug zogen nach Polizeisch\u00e4tzungen rund 6500 Feiernde ohne Mund-Nasen-Bedeckung und dicht gedr\u00e4ngt durch die Stra\u00dfen der s\u00fcdfranz\u00f6sischen Hafenstadt.<\/p>\n<p>Ein Polizeisprecher sprach von einem unverantwortlichen Verhalten. Verst\u00f6\u00dfe gegen die Schutzmaskenpflicht w\u00fcrden geahndet.<\/p>\n<p>Unterdessen meldeten die franz\u00f6sischen Gesundheitsbeh\u00f6rden eine wachsende Belastung der Intensivstationen. Dort wurden am Sonntag mehr als 2200 Covid-19-Patienten behandelt, die h\u00f6chste Zahl seit Ende November.<\/p>\n<p>In weiten Teilen Frankreichs war am Samstag ein dritter Lockdown in Kraft getreten. Fast alle Gesch\u00e4fte des nicht t\u00e4glichen Bedarfs m\u00fcssen dort f\u00fcr vier Wochen schlie\u00dfen. Auch die Bewegungsfreiheit wird eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<h3>Algarve gilt nicht mehr Risikogebiet<\/h3>\n<p><strong>19.25 Uhr: <\/strong>Ein weiteres beliebtes Reiseziel wurde von der Bundesregierung von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen: die Algarve. Quarant\u00e4ne und Testpflicht fallen f\u00fcr Urlauber weg. Aber: Die Hotels an der Algarve sind noch geschlossen.<\/p>\n<h3>M\u00fcller und <strong>S\u00f6der<\/strong> f\u00fcr Test- oder Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Reisende<\/h3>\n<p><strong>18.38 Uhr:<\/strong> Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) und Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) haben am Tag vor dem Bund-L\u00e4nder-Gipfel eine Test- und Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Auslandsreisen ins Gespr\u00e4ch gebracht. \u00bbIch glaube so ein ungesch\u00fctzter Reiseverkehr geht nicht\u00ab, sagt M\u00fcller, der derzeit auch Vorsitzender der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz ist, in der ARD mit Blick auf das Osterreisen. Es sei f\u00fcr die Menschen unverst\u00e4ndlich, dass in Deutschland nicht gereist werden solle, aber nach Mallorca dies m\u00f6glich sei. Zudem m\u00fcsse man im Kampf gegen die Pandemie nicht nur an Schlie\u00dfung von Schulen denken, sondern auch \u00fcber regelm\u00e4\u00dfige Pflichttests f\u00fcr Arbeitnehmer in Firmen nachdenken. S\u00f6der sagt, es m\u00fcsse dringend \u00bbeine Testpflicht und Quarant\u00e4ne f\u00fcr Mallorca geben\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfbritannien stellt neuen Impfrekord auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.37 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien wurden am Samstag 844.285 Menschen gegen das Coronavirus geimpft \u2013 das ist ein neuer Rekord. Fast 28 Millionen Briten haben nun mindestens ihre erste Impfdosis erhalten, das entspricht mehr als der H\u00e4lfte der erwachsenen Bev\u00f6lkerung. 2,2 Millionen Briten wurden schon zweimal geimpft. Gro\u00dfbritannien ist damit weiterhin Impf-Europameister. Die Regierung hat schon einen \u00bbSummer of Fun\u00ab in Aussicht gestellt: Kommt nichts Gravierendes mehr dazwischen, werden die Briten ab Mitte Mai wieder reisen k\u00f6nnen und ab 21. Juni, p\u00fcnktlich zur Sommersonnenwende, ihr altes Leben zur\u00fcckbekommen.<\/p>\n<h3>Corona-<strong>Demo<\/strong>nstrationen in Amsterdam mit Wasserwerfern aufgel\u00f6st<\/h3>\n<p><strong>18.02 Uhr:<\/strong> In Amsterdam ist die Polizei am Wochenende mit Wasserwerfern gegen Hunderte Teilnehmer nicht genehmigter Kundgebungen gegen die staatlichen Corona-Beschr\u00e4nkungen vorgegangen. Fast 60 Menschen wurden allein am Samstag festgenommen, berichtete die niederl\u00e4ndische Nachrichtenagentur ANP. Am Sonntag kamen wie schon am Vortag trotz Verbots zahlreiche Demonstranten auf dem zentralen Platz vor dem Reichsmuseum zusammen \u2013 und wurden kurz darauf von der Polizei abgedr\u00e4ngt. Die Stadtverwaltung von Amsterdam begr\u00fcndete das Vorgehen der Polizei damit, dass die Kundgebungsteilnehmer Abstandsregeln missachtet und Beamte beschimpft h\u00e4tten.<\/p>\n<h3>Flensburg muss wegen Infektionslage Bombenentsch\u00e4rfung absagen<\/h3>\n<p><strong>17.53 Uhr:<\/strong> Die Stadt Flensburg sagt wegen erneut steigender Zahlen eine f\u00fcr kommenden Samstag geplante Bombenentsch\u00e4rfung ab. Dies sei in Abstimmung mit dem Kampfmittelr\u00e4umdienst so entschieden worden, teilt die Stadt mit. Nach zwischenzeitlichem R\u00fcckgang n\u00e4herte sich Flensburg am Wochenende wieder der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. \u00bbBei der Entscheidung haben wir neben der Inzidenzzahl auch die Zahl der Mutationen sowie die Situation in den Krankenh\u00e4usern im Blick, mit denen wir uns eng abstimmen\u00ab, erl\u00e4utert Oberb\u00fcrgermeisterin Simone Lange. \u00bbAlle drei Werte zeigen, dass eine Bombenentsch\u00e4rfung, bei der viele Menschen gemeinsam in Notunterk\u00fcnften ausharren m\u00fcssten, in der aktuellen Entwicklung, die sich \u00fcber das Wochenende leider versch\u00e4rft hat, nicht zu verantworten ist.\u00ab<\/p>\n<h3>Indien: H\u00f6chste Zahl an Neuinfektionen seit November<\/h3>\n<p><strong>17.00 Uhr:<\/strong> In Indien hat das Gesundheitsministerium 43.846 best\u00e4tigte Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet \u2013 so viele wie seit Mitte November nicht mehr. In mehreren Teilen des Landes traten neue Beschr\u00e4nkungen in Kraft. Mehr als die H\u00e4lfte der Neuinfektionen wurden im Bundesstaat Maharashtra registriert, in dem auch die Finanzmetropole Mumbai liegt. In einigen Bezirken gilt dort ein Lockdown bis Ende des Monats. In Mumbai selbst soll es an belebten Orten verpflichtende Tests geben. Laut dem Ministerium meldeten auch sieben andere indische Bundesstaaten eine Erh\u00f6hung der Infektionszahlen gegen\u00fcber der vergangenen Woche, teilweise seien deshalb wieder Restaurants und Schulen geschlossen worden.<\/p>\n<h3>90 Infektionen in Baptistengemeinde \u2013 \u00fcber 1000 Menschen in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>16.21 Uhr:<\/strong> In einer Baptistengemeinde in Lage im Kreis Lippe (NRW) hat es binnen kurzer Zeit etwa 90 best\u00e4tigte Coronaf\u00e4lle gegeben. Alle 1100 Gemeindemitglieder sollten getestet werden und befinden sich in Quarant\u00e4ne, wie der Kreis in Detmold mitteilte. Die gro\u00dfe Zahl an Neuinfektionen sei bis zum Wochenende festgestellt worden. Ob die Coronainfektionen bei Pr\u00e4senzgottesdiensten oder im Familienverbund entstanden seien, lasse sich noch nicht mit Sicherheit sagen.<\/p>\n<p>Der Corona-Ausbruch ist der Hauptgrund f\u00fcr den sprunghaften Anstieg der Coronainzidenz in Lippe um etwa 20 auf 160 binnen eines Tages. 800 der 1100 Tests stehen noch aus. Es werde davon ausgegangen, dass die Zahl der Neuinfektionen in der Evangeliums-Christen Baptistengemeinde noch deutlich steigen werde.<\/p>\n<h3>K\u00fcstenl\u00e4nder wollen Osterurlaub erm\u00f6glichen<\/h3>\n<p><strong>16.21 Uhr:<\/strong> Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen werben f\u00fcr einen kontaktarmen Osterurlaub im jeweils eigenen Bundesland. Dort solle Urlaub in Einrichtungen mit Selbstversorgung und eigenen sanit\u00e4ren Anlagen m\u00f6glich sein, hei\u00dft es in einer Mitteilung \u2013 etwa in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus, einem Campingwagen oder einem Wohnmobil. F\u00fcr die angrenzenden Stadtstaaten seien gesonderte Regelungen zu treffen.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr einen solchen Urlaubsaufenthalt im eigenen Land ist den drei L\u00e4ndern zufolge ein negativer PoC-Antigentest kurz vor der Anreise. Weitere Bedingungen wie Hygienekonzepte und Kapazit\u00e4tsbeschr\u00e4nkungen seien auf Landesebene zu treffen. Die K\u00fcstenl\u00e4nder wollen ihren Vorschlag am Montag bei den Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Coronakrise einbringen.<\/p>\n<h3>Europ\u00e4ische St\u00e4dte planen Schweigeminute<\/h3>\n<p><strong>16.02 Uhr:<\/strong> In vielen St\u00e4dten Europas soll es am Mittwoch eine gemeinsame Schweigeminute f\u00fcr die Corona-Opfer geben. Das k\u00fcndigte der Verband Eurocities an, in dem rund 200 St\u00e4dte aus knapp 40 L\u00e4ndern zusammengeschlossen sind. \u00bbEuropa braucht einen gemeinsamen Augenblick des Gedenkens\u00ab, erl\u00e4uterte der Pr\u00e4sident des Verbandes, Dario Nardella, der B\u00fcrgermeister der italienischen Stadt Florenz ist. Dazu soll am 24. M\u00e4rz um zw\u00f6lf Uhr mittags eine Minute lang geschwiegen werden.<\/p>\n<p>Aus Deutschland sind in dem Verband unter anderem Berlin, Dresden, D\u00fcsseldorf, Essen, Hamburg, M\u00fcnchen und Stuttgart dabei. Nardella sagte, es gehe darum, die Toten zu betrauern und an die Menschen zu denken, die unter den Folgen der Pandemie litten. Wie ein Sprecher erl\u00e4uterte, wollen die B\u00fcrgermeister mit der Schweigeminute auch unterstreichen, dass die Pandemie eine grenz\u00fcberschreitende Krise ausgel\u00f6st habe. Dazu soll es auf YouTube auch einen Livestream geben.<\/p>\n<h3>Lehrerverbandschef bef\u00fcrchtet wieder Schulschlie\u00dfungen<\/h3>\n<p><strong>15.49 Uhr:<\/strong> Lehrerverbandspr\u00e4sident Heinz-Peter Meidinger bef\u00fcrchtet, dass wegen fehlender Coronatests und Impfungen von Lehrern Schulen bald wieder in den Distanzunterricht zur\u00fcckkehren m\u00fcssten. \u00bbEs gibt nur eine M\u00f6glichkeit, die Schulen auch in einer dritten Welle zu einigerma\u00dfen sicheren Orten zu machen: indem man die Lehrer impft und gleichzeitig mindestens zweimal in der Woche einen Schnelltest f\u00fcr alle Lehrer und Sch\u00fcler durchf\u00fchrt\u00ab, sagte Meidinger der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. Bei beidem w\u00fcrde es massiv haken. \u00bbIch glaube deshalb nicht, dass wir die Schulen in der dritten Welle offen lassen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Meidinger.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie seien 500 bis 600 Stunden Unterricht weggefallen, beklagte der Lehrerverbandschef. Selbst der beste Distanzunterricht habe nicht dieselbe Qualit\u00e4t wie Pr\u00e4senzunterricht. \u00bbLangsam stellt sich die Frage, was dieses Schuljahr noch wert ist\u00ab, sagte Meidinger. Alle Sch\u00fcler h\u00e4tten L\u00fccken aufgebaut. Bei 20 Prozent seien sie so gro\u00df, dass sie gar nicht mehr begleitend aufgeholt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Madagaskar setzt im Kampf gegen <strong>Corona<\/strong> auf Naturheilmittel statt auf Impfungen<\/h3>\n<p><strong>15.21 Uhr:<\/strong> Madagaskars Pr\u00e4sident Andry Rajoelina setzt im Kampf gegen die Coronapandemie statt auf Impfstoffe lieber auf Naturheilmittel, die auf der Insel im Indischen Ozean hergestellt werden. \u00bbIch bin noch nicht geimpft und ich habe nicht vor, mich impfen zu lassen\u00ab, sagte Rajoelina in einer Fernsehansprache. Mit einem einheimischen Heiltee, der aus Artemisia-Pflanzen gewonnen werde, wolle er sich selbst und seine Familie sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die madagassische Regierung hatte im vergangenen Jahr einen Kr\u00e4utertrunk auf Basis von Beifu\u00df pr\u00e4sentiert, der angeblich vorbeugend und heilend gegen das Coronavirus wirken soll. An der Wirksamkeit des Gebr\u00e4us namens \u00bbCovid Organics\u00ab bestehen jedoch erhebliche Zweifel, eine Heilkraft wurde durch keinerlei wissenschaftliche Studie belegt.<\/p>\n<p>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte die Regierung f\u00fcr ihre Haltung. W\u00e4hrend andere L\u00e4nder auf von der Weltgesundheitsorganisation WHO zugelassene Impfstoffe setzten, empfehle die madagassische Regierung eine von ihr als \u00bbZauber-Heilmittel\u00ab beworbene Behandlung auf Pflanzenbasis. Damit werde der Bev\u00f6lkerung eine angemessene medizinische Versorgung vorenthalten.<\/p>\n<p>Rajoelina r\u00e4umte ein, dass sich in Madagaskar eine zweite Corona-Welle breitmacht, die auf die Auswirkungen der s\u00fcdafrikanischen Coronamutante zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Im Februar wurden knapp 2500 Infektionen und 45 Todesf\u00e4lle registriert. Diese Zahlen seien jedoch \u00bbnicht beunruhigend\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident. Innerhalb eines Jahres wurden in Madagaskar mehr als 22.000 Corona-Infektionen und 340 Todesf\u00e4lle festgestellt.<\/p>\n<h3>SPD-Chefin Esken: Noch mal Schritt zur\u00fcck in den Lockdown<\/h3>\n<p><strong>15.09 Uhr:<\/strong> Angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen fordert SPD-Chefin Saskia Esken, die staatlichen Beschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie wieder zu versch\u00e4rfen. \u00bbBei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere Fr\u00fchlingsgef\u00fchle und f\u00fcr die N\u00f6te in der Kultur, in Handel, Gastro und Tourismus: Solange Testen und Impfen nicht greifen, m\u00fcssen wir die geplanten \u00d6ffnungen verschieben und noch mal einen Schritt zur\u00fcckgehen in den Lockdown\u00ab, schrieb sie am Sonntag auf Twitter.<\/p>\n<p>Vor erneuten Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidenten an diesem Montag hatten auch andere Politiker und Mediziner vor einer Zuspitzung der Lage gewarnt. Kurz nach den ersten \u00d6ffnungsschritten kommt deshalb zusehends die von Bund und L\u00e4ndern vereinbarte \u00bbNotbremse\u00ab in den Blick \u2013 also die R\u00fccknahme von Lockerungen, wenn sich in Regionen zu viele Menschen anstecken. Diskutiert werden aber auch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen Osterurlaub zumindest im eigenen Bundesland und der Kurs bei den Schulen.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>-Impfkampagne in Pal\u00e4stinensergebieten l\u00e4uft<\/h3>\n<p><strong>15.06 Uhr:<\/strong> In den Pal\u00e4stinensergebieten ist die Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. Im Westjordanland begann am Sonntag die Impfung \u00e4lterer Menschen sowie chronisch Kranker. Am Samstag hatte sich bereits Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmud Abbas (85) impfen lassen. Ministerpr\u00e4sident Mohammed Schtaje betonte, der Impfstoff solle auf faire und transparente Weise verteilt werden. Im Westjordanland war am Mittwoch die erste Lieferung von Impfstoffen \u00fcber die internationale Covax-Initiative eingetroffen, die \u00e4rmeren L\u00e4ndern im Kampf gegen die Pandemie helfen soll. Die Lieferung umfasst mehr als 62.000 Dosen der Impfstoffe von Biontech\/Pfizer und AstraZeneca.<\/p>\n<p>Auch im Gazastreifen, wo die islamistische Hamas herrscht, l\u00e4uft eine Impfkampagne. Das Gesundheitsministerium in Gaza teilte am Sonntag mit, es seien bereits 11.000 Menschen geimpft worden. Insgesamt stehen dort 60.000 Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik zur Verf\u00fcgung, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten gespendet wurden.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien warnt EU vor AstraZeneca-Exportstopp<\/h3>\n<p><strong>14.46 Uhr:<\/strong> Die britische Regierung hat die EU vor einem Exportverbot f\u00fcr den Corona-Impfstoff von AstraZeneca gewarnt. Ein Ausfuhrverbot f\u00fcr in der EU produziertes Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers w\u00e4re \u00bbkontraproduktiv\u00ab, da die Produktion von Impfstoffen nur \u00fcber Zusammenarbeit gelinge, sagte Verteidigungsminister Ben Wallace dem Sender Sky News.<\/p>\n<p>Wallace warnte Br\u00fcssel in diesem Zusammenhang auch vor einem weltweiten Imageverlust. \u00bbWenn Vertr\u00e4ge und Verpflichtungen gebrochen werden, dann ist dies eine sehr sch\u00e4dliche Sache f\u00fcr einen Handelsblock, der stolz ist auf Rechtsstaatlichkeit\u00ab, sagte Wallace. Ein Exportstopp f\u00fcr Impfstoffe w\u00fcrde die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die europ\u00e4ische Impfkampagne schm\u00e4lern, zudem seien andere Staaten weltweit von Einschr\u00e4nkungen betroffen. Dies w\u00fcrde einen \u00bbReputationsschaden\u00ab der EU nach sich ziehen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte zuvor AstraZeneca mit einem Exportverbot gedroht, sollte der Pharmakonzern nicht zuerst seine vertraglichen Lieferpflichten gegen\u00fcber der EU erf\u00fcllen.<\/p>\n<h3>Lauterbach fordert harten Lockdown f\u00fcr drei bis vier Wochen<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr:<\/strong> Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen eine R\u00fccknahme der j\u00fcngsten Lockerungsschritte und sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen, als sie bis Anfang M\u00e4rz gegolten hatten. \u00bbWir brauchen eigentlich einen h\u00e4rteren Lockdown, als wir ihn bis Anfang M\u00e4rz hatten \u2013 und zwar jetzt bis Mitte April\u00ab, sagte Lauterbach am Sonntag im \u00bbWelt\u00ab\u2013Interview vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen am Montag. Es gehe darum, die Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken, bis die Impfungen an Tempo aufn\u00e4hmen und fl\u00e4chendeckend in allen Schulen und Betrieben Schnelltests zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/p>\n<p>Lauterbach warnte eindringlich vor den Folgen der Ausbreitung der Virus-Variante B.1.1.7. Diese sei ansteckender und t\u00f6dlicher. Daher steckten sich auch Kinder leichter an, und 70-J\u00e4hrige w\u00fcrden fast so h\u00e4ufig wie fr\u00fcher 80-J\u00e4hrige sterben. \u00bbAlle L\u00e4nder, die die Mutation B.1.1.7 in den Griff bekommen haben, brauchten dazu einen h\u00e4rteren Lockdown, als wir ihn derzeit haben. Niemand kam dabei ohne Ausgangssperren aus\u00ab, sagte Lauterbach.<\/p>\n<h3>Bund will Test- und Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr alle Reisenden<\/h3>\n<p><strong>12.26 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung will einem Konzeptpapier zufolge eine Test- und Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr alle Auslandsreisenden und damit auch f\u00fcr Mallorca-Urlauber einf\u00fchren. \u00bbReisen, insbesondere Urlaubsreisen ins Ausland m\u00fcssen daher unabh\u00e4ngig von Inzidenzen im Zielland mit einer epidemiologisch gebotenen Quarant\u00e4ne und einer Testpflicht vor R\u00fcckreise und bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verbunden sein\u00ab, hei\u00dft es in dem Entwurf des Bundes f\u00fcr die Konferenz mit den L\u00e4ndern am Montag, der Reuters vorliegt.<\/p>\n<h3>Israel lockert Einreisebeschr\u00e4nkungen an Flughafen Ben Gurion<\/h3>\n<p><strong>11.59 Uhr:<\/strong> An Israels internationalem Flughafen Ben Gurion sind die Corona-Beschr\u00e4nkungen auf Beschluss des Obersten Gerichts gelockert worden. Die zwischenzeitlich geltende Obergrenze von 3000 Einreisen pro Tag wurde in der Nacht zum Sonntag aufgehoben. Israels h\u00f6chstes Gericht hatte die Regel als Versto\u00df gegen Grundrechte eingestuft und ihre Abschaffung angeordnet. Israel w\u00e4hlt am Dienstag ein neues Parlament. Viele Wahlberechtigte, die im Ausland leben, haben sich auf die Heimreise gemacht, um ihre Stimme abgeben zu k\u00f6nnen. In Israel gibt es keine Briefwahl.<\/p>\n<h3>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident pl\u00e4diert f\u00fcr Mallorca-Reisewarnung<\/h3>\n<p><strong>11.37 Uhr:<\/strong> Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil pl\u00e4diert daf\u00fcr, f\u00fcr Mallorca wieder eine Reisewarnung auszusprechen. \u00bbDie Aufhebung der Reisewarnung f\u00fcr Mallorca durch die Bundesregierung war ein schwerer Fehler\u00ab, zitiert das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) den SPD-Politiker. \u00bbDas Beste w\u00e4re es, die Bundesregierung w\u00fcrde ihre Entscheidung revidieren.\u00ab Wenn sie dazu nicht bereit sei, m\u00fcsse \u00fcber eine strenge und mehrfache Testpflicht bei der Wiedereinreise oder eine Quarant\u00e4nezeit gesprochen werden.<\/p>\n<p>\u00bbNoch mag das Infektionsgeschehen auf Mallorca unkritisch sein, aber wenn \u00fcber Ostern Menschen aus ganz Europa auf der Insel zusammenkommen, haben wir sofort wieder einen neuen Hotspot.\u00ab Zudem k\u00f6nne er \u00bbniemandem erkl\u00e4ren, warum er mit seiner Familie kein Ferienhaus in der L\u00fcneburger Heide buchen darf, aber sehr wohl den Flieger nach Mallorca\u00ab. Mindestens m\u00fcsse es auch in Deutschland die M\u00f6glichkeit zu kontaktlosem Urlaub in Ferienwohnung oder Ferienh\u00e4usern geben.<\/p>\n<h3>China beschleunigt Impfkampagne<\/h3>\n<p><strong>11.33 Uhr:<\/strong> In China wird abh\u00e4ngig von der Impfkampagne und der Coronalage in einzelnen L\u00e4ndern eine flexiblere Handhabung bei der Erteilung von Visa und der Kontrolle von Einreisenden erwogen. \u00bbDerzeit machen wir f\u00fcr geimpfte Personen keine Ausnahmen beim Testen und bei Isolationsma\u00dfnahmen\u00ab, sagt der Vizedirektor des Zentrums f\u00fcr Krankheitskontrolle und Pr\u00e4vention, Feng Zijian, auf einer Pressekonferenz. China k\u00f6nnte aber Visa-H\u00fcrden senken, sobald in der eigenen Bev\u00f6lkerung ein hohes \u00bbImmunit\u00e4tsniveau\u00ab erreicht sei.<\/p>\n<p>Die Entwicklungen rund um einen internationalen Impfpass werde man verfolgen. China beschleunigt nach Angaben des Sprechers der Gesundheitskommission, Mi Feng, derzeit seine Impfkampagne. Bis Samstag seien knapp 75 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht worden. Das Land beabsichtigt, bis Mitte des Jahres 40 Prozent der 1,4 Milliarden Einwohner geimpft zu haben.<\/p>\n<h3>Bayerns Gesundheitsminister: \u00bbWir brauchen weiter Geduld\u00ab<\/h3>\n<p><strong>11.19 Uhr:<\/strong> Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen ruft Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek dazu auf, die Kontakte auf das N\u00f6tigste zu beschr\u00e4nken. \u00bbWir brauchen weiter Geduld, um Corona einzud\u00e4mmen. Dazu geh\u00f6rt, die Abstands- und Maskenregeln einzuhalten\u00ab, betont der CSU-Politiker gegen\u00fcber der Deutschen Presse-Agentur. \u00bbEs war richtig zu entscheiden, dass es am morgigen Montag keine weiteren \u00d6ffnungsschritte in Bayern gibt.<\/p>\n<p>Denn der Schutz vor weiteren Infektionen muss Vorrang haben\u00ab, erkl\u00e4rt Holetschek, der derzeit auch der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz ist. Eigentlich waren in Bayern f\u00fcr kommende Woche weitere \u00d6ffnungen geplant. Doch wegen der hohen Infektionszahlen m\u00fcssen Bierg\u00e4rten, Kinos und Theater bayernweit geschlossen bleiben, hatte das Gesundheitsministerium mitgeteilt.<\/p>\n<h3>Vorerst keine Impfstoffspenden der EU an \u00e4rmere L\u00e4nder<\/h3>\n<p><strong>10.29 Uhr:<\/strong> Die EU wird nach Angaben von Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen vorerst keine Impfstoffspenden f\u00fcr \u00e4rmere L\u00e4nder zur Verf\u00fcgung stellen. Die EU unterst\u00fctze bereits finanziell die internationale Covax-Initiative, die \u00e4rmeren L\u00e4ndern Zugang zum Impfstoff gegen Covid-19 erm\u00f6glicht, mit 2,2 Milliarden Euro, sagte von der Leyen den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p>\u00bbEinen zus\u00e4tzlichen Mechanismus der EU, mit dem wir als Union Impfstoff mit anderen L\u00e4ndern teilen, werden wir aber erst starten, wenn wir eine bessere Produktionslage in der EU haben\u00ab, betonte die Kommissionspr\u00e4sidentin. \u00bbJetzt gibt es erst mal einen ziemlichen Druck in den Mitgliedstaaten, selbst Impfstoff zu bekommen.\u00ab<\/p>\n<h3>Impfgegnerin in Israel darf nicht mehr zur Arbeit an Schule<\/h3>\n<p><strong>10.18 Uhr:<\/strong> In Israel k\u00f6nnen Angestellte, die eine Coronaimpfung oder regelm\u00e4\u00dfige Tests verweigern, an der R\u00fcckkehr zum Arbeitsplatz gehindert werden. Dies entschied ein Arbeitsgericht in Tel Aviv. In dem konkreten Fall hatte eine Hilfslehrerin, die an einer Grundschule besch\u00e4ftigt ist, sowohl Impfung als auch Tests verweigert und gegen ihren Arbeitgeber geklagt.<\/p>\n<p>Das Gericht wies die Klage mit der Begr\u00fcndung zur\u00fcck, das Recht der Hilfslehrerin sei nicht st\u00e4rker als das \u00bbRecht der Sch\u00fcler, Eltern und der Lehrerschaft auf Leben\u00ab. Zugleich rief es den Gesetzgeber auf, bei diesem Thema Klarheit zu schaffen. Es gibt bereits eine Reihe israelischer Unternehmen, die Sanktionen gegen Mitarbeiter verh\u00e4ngt haben, die sich nicht impfen lassen wollen.<\/p>\n<h3>Polnische Grenzpendler fordern finanzielle Hilfe<\/h3>\n<p><strong>09.52 Uhr:<\/strong> Nachdem die Bundesregierung Polen zum Hochinzidenzgebiet erkl\u00e4rt hat, fordern Pendler aus dem Nachbarland finanzielle Hilfe zur Abdeckung der Testkosten. \u00bbDie deutsche Seite sollte eine L\u00f6sung finden, bei der die betroffenen Personen f\u00fcr die Tests nichts bezahlen m\u00fcssen\u00ab, sagte Bartosz Marosz von der B\u00fcrgerinitiative \u00bbFreie Grenzen \u2013 Wolne Granice\u00ab. Die neue Verpflichtung zu h\u00e4ufigen Tests bedeute eine zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung f\u00fcr Berufspendler.<\/p>\n<p>Die Einreise aus dem an Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen grenzenden Land ist derzeit nur noch mit einem negativen Coronatest erlaubt. Der Test darf fr\u00fchestens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Mecklenburg-Vorpommern hat seit Mitte M\u00e4rz Testzentren an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen in Linken und Ahlbeck eingerichtet. Die Geb\u00fchr f\u00fcr einen Coronatest betr\u00e4gt dort f\u00fcr Berufspendler zehn Euro, f\u00fcr alle anderen 20 Euro.<\/p>\n<h3>Indien meldet so viele Neuinfektionen wie seit Monaten nicht mehr<\/h3>\n<p><strong>09.20 Uhr:<\/strong> Indien meldet den st\u00e4rksten Anstieg bei den Neuinfektionen seit vier Monaten. Binnen einem Tag seien 43.846 Coronaf\u00e4lle best\u00e4tigt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. 197 weitere Menschen seien gestorben. Das ist der h\u00f6chste Wert seit mehr als zwei Monaten. Indien geh\u00f6rt neben den USA und Brasilien zu den von der Pandemie am meisten betroffenen L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>EU-Gipfel wegen steigender Coronazahlen nur online<\/h3>\n<p><strong>09.10 Uhr:<\/strong> Wegen stark steigender Coronazahlen in vielen EU-L\u00e4ndern wird der Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag nicht wie geplant in Br\u00fcssel stattfinden, sondern nur als Videokonferenz. Dies habe EU-Ratschef Charles Michel entschieden, teilte dessen Sprecher am Sonntag auf Twitter mit. Es ist der erste regul\u00e4re EU-Gipfel seit Mitte 2020, der nicht vor Ort stattfinden kann. \u00dcblicherweise treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen alle drei Monate. Dazwischen gab es zuletzt zus\u00e4tzlich Videokonferenzen, um einen gemeinsamen Kurs in der Coronakrise zu finden.<\/p>\n<p>Die Pandemie steht auch f\u00fcr den jetzt geplanten M\u00e4rz-Gipfel ganz oben auf der Tagesordnung. Ziel ist vor allem eine Beschleunigung der Impfkampagne. Dar\u00fcber hinaus soll es unter anderem um die schwierigen Themen der k\u00fcnftigen Beziehungen zu Russland und zur T\u00fcrkei gehen.<\/p>\n<h3>Miami Beach verh\u00e4ngt Ausgangssperre wegen \u00bbSpring Break\u00ab-Feiern<\/h3>\n<p><strong>08.21 Uhr:<\/strong> Wegen der vielen \u00bbSpring Break\u00ab-Feiernden hat die Stadt Miami Beach eine Ausgangssperre verh\u00e4ngt. Sie gelte f\u00fcr die kommenden drei Tage ab 20.00 Uhr in den wichtigsten touristischen Vierteln der Stadt, teilten die Beh\u00f6rden mit. Auch Restaurants m\u00fcssen demnach um 20.00 Uhr schlie\u00dfen. Zudem werden die drei Br\u00fccken zum Festland ab 22.00 Uhr gesperrt. Nur Anwohner, Pendler und Hotelg\u00e4ste d\u00fcrfen sie dann noch nutzen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen waren Studierende in Scharen nach Miami im US-Bundesstaat Florida gekommen, um die Semesterferien (\u00bbSpring Break\u00ab) trotz der Coronapandemie mit wilden Partys zu feiern. Miami ist seit Langem ein beliebtes Ziel von Partyg\u00e4ngern. In diesem Jahr waren es jedoch nach Angaben von B\u00fcrgermeister Dan Gelber deutlich mehr Feiernde als in den Vorjahren. \u00bbIch denke, es liegt zum Teil daran, dass es nur sehr wenige Orte im Land gibt, die ge\u00f6ffnet sind\u00ab, sagte Gelber.<\/p>\n<h3><strong>Rio de Janeiro sperrt ber\u00fchmte Str\u00e4nde <\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.10 Uhr:<\/strong> Wegen der dramatischen Entwicklung der Coronapandemie in Brasilien sind die weltber\u00fchmten Str\u00e4nde der Millionenmetropole Rio de Janeiro f\u00fcr Badeg\u00e4ste gesperrt worden. Vor den Str\u00e4nden von Copacabana, Ipanema und Barra da Tijuca bezogen am Samstag Polizisten Stellung, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.<\/p>\n<p>Brasilien ist nach den USA das von der Pandemie am st\u00e4rksten betroffene Land der Welt. Im gr\u00f6\u00dften Staat Lateinamerikas wurden zuletzt \u00fcber 90.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden vermeldet, pro Tag sterben rund 3000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.<\/p>\n<h3>St\u00e4dtetag fordert bessere Schnellteststrategie<\/h3>\n<p><strong>07.45 Uhr: <\/strong>Vor den n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Coronapandemie hat der Deutsche St\u00e4dte- und Gemeindebund eine systematische Verst\u00e4rkung der Schnellteststrategie und einen B\u00fcrokratieabbau gefordert. \u00bbWir m\u00fcssen alles unternehmen, dass m\u00f6glichst schnell alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mindestens zweimal pro Woche sich einem Schnelltest unterziehen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg der Zeitung \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz d\u00fcrfe nicht der \u00bbeinzige Ma\u00dfstab\u00ab f\u00fcr m\u00f6gliche Lockerungen sein.<\/p>\n<p>Landsberg warb f\u00fcr \u00bbverst\u00e4ndliche und nachvollziehbare Leitplanken\u00ab f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen. \u00bbDabei sollte klargestellt werden, dass der Inzidenzwert nicht der einzige Ma\u00dfstab ist, sondern auch zus\u00e4tzliche Aspekte wie etwa die Belastung der Krankenh\u00e4user in der Region oder klar eingrenzbare Hotspots ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<h3>Forschungsministerin Anja Karliczek fordert europ\u00e4ische Gesundheitsbeh\u00f6rde<\/h3>\n<p><strong>4.05 Uhr: <\/strong>Bundesforschungsministerin Anja Karliczek spricht sich f\u00fcr die Schaffung einer neuen starken europ\u00e4ischen Institution aus, die sich ganz massiv der Vorsorge gegen Pandemien und andere Gesundheitsnotf\u00e4lle annehmen soll. \u00bbWir brauchen insgesamt einen umfassenderen gesundheitlichen Katastrophenschutz\u00ab, sagte Karliczek in einem Interview mit der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab laut Vorabbericht. Die Amerikaner profitierten davon, dass sie umfangreiche Produktionsst\u00e4tten in ihrem eigenen Land h\u00e4tten. In Europa sollten Anreize f\u00fcr den Aufbau von Produktionsst\u00e4tten geschaffen und Produktionsnetzwerke unter Unternehmen gekn\u00fcpft werden.<\/p>\n<h3>Lehrerverbandspr\u00e4sident rechnet mit R\u00fcckkehr zum Distanzunterricht<\/h3>\n<p><strong>02.45 Uhr:<\/strong> Die Schulen werden nach Ansicht von Lehrerverbandspr\u00e4sident Heinz-Peter Meininger bald wieder in den Distanzunterricht zur\u00fcckkehren m\u00fcssen. Es gebe zu wenige Tests und die Lehrerimpfungen k\u00e4men nicht voran, sagte Meininger laut einem Vorabbericht der \u00bbBild am Sonntag\u00ab: \u00bbEs gibt nur eine M\u00f6glichkeit, die Schulen auch in einer dritten Welle zu einigerma\u00dfen sicheren Orten zu machen: indem man die Lehrer impft und gleichzeitig mindestens zweimal in der Woche einen Schnelltest f\u00fcr alle Lehrer und Sch\u00fcler durchf\u00fchrt\u00ab. Doch bei beidem w\u00fcrde es in den Bundesl\u00e4ndern massiv haken. Auch der beste Distanzunterricht sei nicht so gut wie Pr\u00e4senzunterricht. Bei 20 Prozent der Sch\u00fcler seien die L\u00fccken schon so gro\u00df, dass sie nicht mehr in diesem Schuljahr aufgeholt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Verband bef\u00fcrchtet Taxi-Sterben in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>02.11 Uhr:<\/strong> Zahlreiche Taxi-Unternehmen werden laut einem Medienbericht die Coronakrise nicht \u00fcberstehen und haben bereits ihre Konzessionen zur\u00fcckgegeben. Beim Bundesverband Taxi und Mietwagen rechne man laut einem Vorabbericht der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab damit, dass Ende dieses Jahres ein Drittel der Fahrzeuge nicht mehr als Taxis unterwegs sein werde. \u00bbWir gehen davon aus, dass es nur etwa 24.000 Taxis geben wird, vor der Pandemie waren es rund 36.000\u00ab, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Oppermann der Zeitung. Im Jahr 2020 habe die Branche einen Umsatzr\u00fcckgang um 43 Prozent verkraften m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Zahl der mit Corona verbundenen Todesf\u00e4lle steigt auf mehr als 2,8 Millionen<\/h3>\n<p><strong>00.44 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Corona-Toten weltweit stieg auf 2.828.303. Die Zahl der Infektionen in \u00fcber 210 L\u00e4ndern stieg auf mehr als 122,34 Millionen F\u00e4lle, wie eine Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis offizieller Daten ergibt. Die ersten Corona-Infektionen waren im Dezember 2019 in China registriert worden. Die USA sind mit 541.219 Toten und mehr als 29,7 Millionen Infizierten am schwersten betroffen.<\/p>\n<h3>Biontech-Gr\u00fcnder erwarten Ende der Lockdown-Politik im Herbst<\/h3>\n<p><strong>00.07 Uhr: <\/strong>Die beiden Gr\u00fcnder des Mainzer Corona-Impfstoffherstellers Biontech rechnen sp\u00e4testens im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Politik in Deutschland. \u00bbIn vielen L\u00e4ndern in Europa und in den USA, werden wir wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu m\u00fcssen\u00ab, sagte Ugur Sahin laut einem Vorabbericht in einem Interview mit der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>Das Virus werde nicht verschwinden, aber sobald in Deutschland rund 70 Prozent der Menschen geimpft seien, werde die Lage beherrschbarer. Wenn man die Haus\u00e4rzte und das medizinische Personal einbinde, w\u00e4re es danach auch kein Problem, 80 Millionen Menschen jedes Jahr einmal gegen das Coronavirus zu impfen.<\/p>\n<p>Die Biontech-Gr\u00fcnder und Ugur Sahin waren vor Kurzem f\u00fcr ihren Beitrag zur Eind\u00e4mmung der Coronapandemie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Sie hatten gemeinsam mit dem US-Konzern Pfizer einen der zugelassenen Corona-Impfstoffe entwickelt und auf den Markt gebracht.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Dieser Patient wird in S\u00fcdafrikas Hauptstadt Pretoria in einer provisorischen Notaufnahme behandelt Foto:\u2002Themba Hadebe \/ AP Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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