{"id":6601,"date":"2021-03-19T12:29:51","date_gmt":"2021-03-19T09:29:51","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-17-482-neuinfektionen-in-deutschland-sieben-tage-inzidenz-steigt-auf-956\/"},"modified":"2021-03-19T12:29:51","modified_gmt":"2021-03-19T09:29:51","slug":"corona-news-am-freitag-17-482-neuinfektionen-in-deutschland-sieben-tage-inzidenz-steigt-auf-956","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-17-482-neuinfektionen-in-deutschland-sieben-tage-inzidenz-steigt-auf-956\/","title":{"rendered":"Corona-News am Freitag: 17.482 Neuinfektionen in Deutschland, Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 95,6"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f1dd855a-6ed5-4c69-8d09-59a705ccaba5_w948_r1.77_fpx68.54_fpy50.98.jpg\" title=\"Testzentrum in Magdeburg\" alt=\"Testzentrum in Magdeburg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Testzentrum in Magdeburg<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Klaus-Dietmar Gabbert \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Neuer H\u00f6chstwert: Mehr als 10.000 Neuinfektionen in Ungarn<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr:<\/strong> Ungarn verzeichnet mit 10.759 Corona-Neuinfektionen einen neuen Rekord. Auch die Zahl der t\u00e4glich gemeldeten Todesf\u00e4lle in Verbindung it dem Virus sei mit 213 auf einen H\u00f6chstwert gestiegen, teilt die Regierung mit. Die hohen Infektionszahlen belasteten auch die Krankenh\u00e4user, wo derzeit mehr als 10.000 Covid-19-Patienten behandelt w\u00fcrden, sagt Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n im H\u00f6rfunk. Dank der Impffortschritte gebe es aber eine gute Chance f\u00fcr einen Sommer ohne Corona-Einschr\u00e4nkungen. In diesem Zusammenhang bekr\u00e4ftigte er seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Nutzung chinesischer und russischer Impfstoffe, die Ungarn als erstes Land der Europ\u00e4ischen Union genehmigt hat und einsetzt.<\/p>\n<h3><strong>Spahn f\u00fcr fr\u00fcheren Impfbeginn in Hausarztpraxen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.16 Uhr: <\/strong>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn tritt f\u00fcr einen fr\u00fcheren Beginn der Impfungen in den Hausarztpraxen ein. Die Gesundheitsminister der L\u00e4nder hatten vorgeschlagen, sp\u00e4testens ab dem 19. April damit zu beginnen. \u00bbIch h\u00e4tte nichts dagegen, wenn wir fr\u00fcher in den Hausarztpraxen beginnen k\u00f6nnen\u00ab, sagt Spahn. <\/p>\n<p>Die Hoffnungen auf weitere \u00d6ffnungsschritte d\u00e4mpft Spahn. \u00bbDie steigenden Fallzahlen k\u00f6nnen bedeuten, dass wir in den kommenden Wochen keine weiteren \u00d6ffnungsschritte vornehmen k\u00f6nnen. Im Gegenteil vielleicht sogar Schritte r\u00fcckw\u00e4rts gehen m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Sputnik V k\u00f6nnte in Schwaben produziert werden<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr: <\/strong>In Deutschland w\u00e4chst das Interesse am russischen Coronaimpfstoff Sputnik V. Der k\u00f6nnte bald im bayerisch-schw\u00e4bischen Illertissen produziert werden. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3><strong>Luxemburg nimmt AstraZeneca-Impfungen wieder auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.02 Uhr: <\/strong>Luxemburg nimmt die Corona-Impfungen mit dem Pr\u00e4parat des Herstellers AstraZeneca wieder auf: Der Impfstoff werde ab dem heutigen Freitag wieder regul\u00e4r eingesetzt, teilte das Gesundheitsministerium mit. Grundlage ist die Entscheidung der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) vom Donnerstag, die die Vakzine von AstraZeneca als sicher eingestuft hat.<\/p>\n<p>Wie zahlreiche andere europ\u00e4ische L\u00e4nder hatte Luxemburg die Impfungen mit AstraZeneca in den vergangenen Tagen vor\u00fcbergehend ausgesetzt. Hintergrund waren Meldungen von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Pr\u00e4parat.<\/p>\n<h3><strong>Von der Leyen sieht Impf-Zielmarke bis Ende des Sommers nicht gef\u00e4hrdet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.55 Uhr: <\/strong>Trotz der Verz\u00f6gerungen im Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Impfstoff ist EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen \u00bb\u00e4u\u00dferst zuversichtlich\u00ab, dass das Ziel eingehalten werden k\u00f6nne, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der Europ\u00e4ischen Union zu impfen. Zum russischen Impfstoff Sputnik V sagt sie der italienischen Zeitung \u00bbLa Repubblica\u00ab, dieser werde noch gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Was den anhaltenden Streit mit den USA und Gro\u00dfbritannien \u00fcber Vakzine-Exporte angeht, so sagte von der Leyen, die EU und die Regierung in London st\u00fcnden in Kontakt. Details zu ihren Gespr\u00e4chen mit Premierminister Boris Johnson will sie nicht nennen. Sie pl\u00e4diert aber f\u00fcr \u00bbmehr Offenheit\u00ab und gegenseitiges Vertrauen.<\/p>\n<h3><strong>Schwesig bef\u00fcrwortet \u00bbkontaktlosen Urlaub\u00ab <\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.40 Uhr: <\/strong>Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) will sich f\u00fcr \u00bbkontaktlosen Urlaub\u00ab im eigenen Bundesland einsetzen. \u00bbDass jetzt wieder der Mallorca-Urlaub sozusagen dem Urlaub im eigenen Land aus epidemiologischen Gr\u00fcnden vorgezogen wird, das versteht niemand\u00ab, sagte sie am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. Im Interview mit der \u00bbBild\u00ab hatte sich zuvor auch der Ministerpr\u00e4sident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), f\u00fcr ein \u00e4hnliches Modell ausgesprochen. \u00bbDas w\u00e4re ja f\u00fcr die Menschen im eigenen Land der Urlaub in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus\u00ab, sagte Schwesig.<\/p>\n<p>Losgetreten wurde die Debatte mit der Streichung unter anderem von Mallorca von der Liste der Corona-Risikogebieten am vergangenen Freitag. Damit ist seit Sonntag der Urlaub auf der Insel im Mittelmeer wieder ohne Quarant\u00e4ne und Testpflicht bei der R\u00fcckkehr m\u00f6glich. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur halten auch fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland die Aufhebung der Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr falsch.<\/p>\n<p>Zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie hierzulande die Impfreihenfolge aufzuweichen, lehnte die SPD-Politikerin ab: \u00bbWir haben viel, viel mehr Impfwillige, als wir Impfstoff haben. Und es ist wichtig, jetzt erst mal in der Reihenfolge zu bleiben\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Kleinere Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen in D\u00e4nemark<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen d\u00fcrfen sich ab Montag wieder mit bis zu 10 Menschen unter freiem Himmel treffen. Die Obergrenze f\u00fcr organisierte und drau\u00dfen stattfindende Sport-, Freizeit- und Vereinsaktivit\u00e4ten wird dann zudem von 25 auf 50 Teilnehmer angehoben, wie Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen nach einer Einigung mit den Parlamentsparteien mitteilte.<\/p>\n<p>Auch bei Gottesdiensten unter freiem Himmel d\u00fcrfen jetzt bis zu 50 Menschen dabei sein. Zudem gibt es gewisse weitere Lockerungen f\u00fcr Schulen in der Region um die Hauptstadt Kopenhagen.<\/p>\n<p>D\u00e4nemark befindet sich angesichts niedriger Neuinfektionszahlen seit einigen Wochen auf dem Weg vom strikten Lockdown nach und nach hin zur Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen. J\u00fcngere Sch\u00fcler konnten bereits am 8. Februar in ihre Klassenzimmer zur\u00fcckkehren, seit Anfang M\u00e4rz ist unter anderem auch der Gro\u00dfteil des Einzelhandels wieder offen. Restaurants, Caf\u00e9s, Kneipen und Fitnessstudios bleiben dagegen zun\u00e4chst bis einschlie\u00dflich Ostern geschlossen.<\/p>\n<p>Die Neuinfektionszahlen sind in D\u00e4nemark seit Mitte Dezember stark gesunken. Derzeit liegen sie auf die Bev\u00f6lkerung heruntergerechnet in etwa auf dem Niveau von Deutschland.<\/p>\n<h3><strong>Auch Ramelow will sich bei Impfgipfel f\u00fcr Sputnik V einsetzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.22 Uhr:<\/strong> Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow will sich bei dem Impf-Gipfel von Bund und L\u00e4ndern f\u00fcr den russischen Impfstoff Sputnik V stark machen. \u00bbWir pl\u00e4dieren erst mal daf\u00fcr, dass wir wieder in Ruhe in das Verimpfen von AstraZeneca einsteigen k\u00f6nnen. Und ich pers\u00f6nlich pl\u00e4diere auch daf\u00fcr, dass die Bundesregierung jetzt die Vorvertr\u00e4ge f\u00fcr Sputnik V fertig macht\u00ab, sagt der Linken-Politiker in der ARD. Vorbehalte gegen den russischen Impfstoff habe er nicht. \u00bbEs geht darum, dass wir viel mehr Vakzine brauchen.\u00ab Andere europ\u00e4ische Staaten seien schon l\u00e4ngst bei Vorbereitungen oder sogar bei Verimpfungen mit Sputnik V wie Ungarn und die Slowakei.<\/p>\n<p>Zuvor hatten bereits Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der und Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller f\u00fcr eine rasche Zulassung des Impfstoffs geworben.<\/p>\n<h3><strong>Ethikrat-Vorsitzende pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t beim Impfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.10 Uhr: <\/strong>Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, pl\u00e4diert f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t bei der Impf-Reihenfolge. Die Priorisierung d\u00fcrfe \u00bbkein Knebel\u00ab sein, sagt sie in der ARD. Das Impfen m\u00fcsse mit einem gewissen Pragmatismus und mit Flexibilit\u00e4t laufen. \u00bbWir alle wissen, dass wir jetzt schnell voranschreiten m\u00fcssen, damit wir dann die Priorisierung gar nicht mehr brauchen und \u00f6ffnen k\u00f6nnen.\u00ab Noch, und gerade jetzt in der dritten Welle sei es \u00bbrichtig und wichtig\u00ab, zun\u00e4chst die zu sch\u00fctzen, die am meisten gef\u00e4hrdet seien. \u00bbGleichzeitig m\u00fcssen wir Meter machen.\u00ab<\/p>\n<p>Sobald genug Impfstoff vorhanden sei, sollte man daher in die niedergelassenen Praxen gehen und dort den \u00c4rzten \u00bbein bisschen Ermessensspielraum\u00ab geben. Es hapere nicht an den ethischen Ma\u00dfst\u00e4ben als solche, sondern an der Umsetzung. Eine Herausforderung sei etwa der Datenschutz. Dieser d\u00fcrfe nicht ignoriert werden. Man m\u00fcsse ihn aber funktionaler machen und anpassen \u00bban das, was jetzt passiert und nicht das, wovor wir uns vor 20 Jahren Sorgen gemacht haben\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Laschet<\/strong> und Kurz fordern europ\u00e4ische L\u00f6sungen im Kampf gegen Corona<\/h3>\n<p><strong>08.57 Uhr:<\/strong> Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet und der \u00f6sterreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz haben im Kampf gegen die Corona-Pandemie europ\u00e4ische L\u00f6sungen angemahnt. \u00bbDas Virus macht nicht an einer Grenze halt\u00ab, sagte CDU-Chef Laschet vor einem Vier-Augen-Gespr\u00e4ch mit Kurz in Berlin. \u00bbWir brauchen eine Kooperation \u00fcber die Grenzen hinweg. Wir k\u00f6nnen in der Pandemie nur voneinander lernen.\u00ab<\/p>\n<p>Kurz sieht Europa bei der Corona-Pandemie \u00bbauf den letzten Metern\u00ab. \u00bbSo dramatisch es ist, dass wir jetzt noch immer diese Pandemie ertragen m\u00fcssen, so sch\u00f6n wird es sein, wenn wir im Sommer endlich wieder normal leben k\u00f6nnen\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>In Hinblick darauf seien europ\u00e4ische L\u00f6sungen gefordert. Dabei gehe es darum, \u00bbdass es notwendig ist, auch Grenzkontrollen wieder abzubauen, quer durch Europa Quarant\u00e4neregelungen wieder abzubauen, damit die Menschen hoffentlich so bald wie m\u00f6glich auch ihre Reisefreiheit zur\u00fcckerhalten\u00ab, sagte Kurz. \u00d6sterreich als Tourismusland freue sich darauf, schon bald wieder \u00bbviele deutsche G\u00e4ste und auch viele G\u00e4ste aus NRW begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen\u00ab.<\/p>\n<h3>Nach AstraZeneca-Impfstopp: Risikoforscher zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Skepsis<\/h3>\n<p><strong>08.03 Uhr:<\/strong> Der Impfstopp bei der AstraZeneca-Vakzine ist aufgehoben, die Skepsis bleibt. Ein Experte hat Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bedenken \u2013 und Ideen, wie wir die Vorbehalte gegen das Mittel \u00fcberwinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>M\u00fcller und S\u00f6der lieb\u00e4ugeln mit russischem Impfstoff Sputnik V<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.55 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) und Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) werben vor dem n\u00e4chsten Gipfel von Bund und L\u00e4ndern f\u00fcr eine rasche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. \u00bbWir brauchen jeden Impfstoff, den wir kriegen k\u00f6nnen\u00ab, sagte M\u00fcller am Donnerstag nach einer Video-Schalte der L\u00e4nderchefs. S\u00f6der verwies darauf, dass Sputnik V nach allen Gutachten ein guter Impfstoff sei. \u00bbZum Teil ein besserer als bereits zugelassene\u00ab, f\u00fcgte er hinzu. Hier erfahren Sie mehr zu dem Thema.<\/p>\n<h3><strong>Sachsen-Anhalt plant baldige \u00d6ffnungen f\u00fcr Touristen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.31 Uhr:<\/strong> Reiner Haseloff plant den n\u00e4chsten \u00d6ffnungsschritt \u2013 \u00fcber Ostern will der Ministerpr\u00e4sident von Sachsen-Anhalt seinen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern den Urlaub im eigenen Bundesland erm\u00f6glichen. Der CDU-Politiker sagt: \u00bbIch kann doch niemandem erkl\u00e4ren, warum der gleiche Hausstand, der ohnehin zusammen wohnt, sich nicht mit den Kindern ins Auto setzen und in eine Ferienwohnung im eigenen Bundesland fahren darf.\u00ab<\/p>\n<h3>Virologe Dittmer zu Osterurlaub: \u00bbIch w\u00fcrde es jetzt nicht tun\u00ab<\/h3>\n<p><strong>07.15 Uhr: <\/strong>Der Essener Virologe Ulf Dittmer r\u00e4t dazu, auf Urlaubsreisen rund um Ostern zu verzichten. \u00bb\u00dcber Ostern haben wir in den allermeisten L\u00e4ndern au\u00dfer Israel keine stabile Lage\u00ab, sagte der Leiter des Instituts f\u00fcr Virologie an der Uniklinik Essen. \u00bbAuch die Lage auf den Balearen halte ich nicht f\u00fcr stabil.\u00ab Es k\u00f6nne auch dort schnell wieder in die andere Richtung gehen. \u00bbIch w\u00fcrde es jetzt nicht tun \u00fcber Ostern.\u00ab<\/p>\n<p>Er sehe mehrere Risiken: \u00bbDass man sich infiziert und dort ins Krankenhaus muss oder dass man von Gegenma\u00dfnahmen wie Quarant\u00e4ne betroffen ist oder wieder Fl\u00fcge ausfallen\u00ab. Jede und jeder solle sich genau \u00fcberlegen, was man an Urlaub verantworten k\u00f6nne. Das gelte auch f\u00fcr einen innerdeutschen Urlaub etwa in einer Ferienwohnung: \u00bbVirusverbreitung und Infektionszahlen haben etwas mit Mobilit\u00e4t zu tun. Und nat\u00fcrlich w\u00fcrde das die Mobilit\u00e4t erh\u00f6hen.\u00ab<\/p>\n<p>Dittmer pl\u00e4dierte daf\u00fcr, bei der Betrachtung der Corona-Lage neben der Wocheninzidenz st\u00e4rker die Altersstruktur der Infizierten, die Zahl der Krankenhaus-Neuaufnahmen und die Impfquote der \u00fcber 70-J\u00e4hrigen einzubeziehen. Die Gesamtlage habe sich \u00bbklar ge\u00e4ndert durch die Impfungen\u00ab, sagte Dittmer. In Essen etwa seien nach dem Impfstart mittlerweile deutlich weniger \u00fcber 80-J\u00e4hrige infiziert als in den ersten beiden Wellen.<\/p>\n<p>\u00bbEs hat sich verschoben hin zu j\u00fcngeren Leuten, die h\u00e4ufig nicht schwer erkranken.\u00ab Der Inzidenzwert sei im Begriff, sich von der Situation im Krankenhaus zu entkoppeln. Auch in der Uniklinik Essen sei die Zahl der Covid-19-Patienten zuletzt gesunken. Habe sie Anfang des Jahres noch bei \u00fcber 130 gelegen, liege sie mittlerweile bei 50. Aktuell stagniere die Zahl jedoch.<\/p>\n<h3>Bildungskrise wegen Corona: Studierende protestieren in mehreren St\u00e4dten<\/h3>\n<p><strong>06.59 Uhr:<\/strong> Offene Briefe, Tweets, eine symbolische Versteigerung \u2013 vor der n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am Montag protestieren in mehreren Unist\u00e4dten Studierende. Sie wollen verhindern, wieder einmal vergessen zu werden.<\/p>\n<h3>Tausende Demonstrierende in Argentinien fordern Lebensmittelhilfen in Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>05.05 Uhr:<\/strong> In Argentinien sind tausende Menschen f\u00fcr Lebensmittelhilfen in der Coronakrise auf die Stra\u00dfe gegangen. Sie versammelten sich vor dem Regierungssitz in Buenos Aires und hielten Plakate mit der Aufschrift \u00bbSchluss mit dem Hunger\u00ab hoch. Die Demonstration, zu der soziale Organisationen aufgerufen hatten, stand unter dem Motto \u00bbel polentazo\u00ab. Polenta aus Maisgrie\u00df geh\u00f6rt in Argentinien zu den Grundnahrungsmitteln, die sich immer mehr Menschen kaum noch leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Argentinien haben sich nachweislich rund zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, rund 54.000 Infizierte starben. Gesundheitsexperten warnen derzeit vor einer zweiten Infektionswelle.<\/p>\n<p>Argentinien steckte schon vor der Pandemie in einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit liegt mittlerweile bei \u00fcber zehn Prozent, mehr als 40 Prozent der 44 Millionen Einwohner sind von Armut betroffen. Die Inflation lag im Januar und Februar bei fast acht Prozent.<\/p>\n<p>\u00bbViele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, sogar diejenigen, die eine richtige Arbeit haben\u00ab, sagte Monica Sulio von der Sozialistischen Arbeiterbewegung. \u00bbEs wird immer schlimmer\u00ab, so Noemi Avalos von der Protestbewegung FOL. Der Andrang in den Suppenk\u00fcchen sei kaum noch zu bew\u00e4ltigen. Unter der Hilfesuchenden seien auch alte Menschen und Kinder.<\/p>\n<h3><strong>Offene L\u00e4den trotz hoher Infektionszahlen \u2013 so k\u00f6nnte es klappen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.30 Uhr:<\/strong> Im s\u00e4chsischen Augustusburg liegt der Inzidenzwert \u00fcber 200, trotzdem sollen Restaurants bald wieder \u00f6ffnen. Hier erkl\u00e4rt der B\u00fcrgermeister, warum das Modellprojekt auch au\u00dferhalb von Sachsen funktionieren k\u00f6nnte. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Immunologe: AstraZeneca-Impfungen schnell wieder hochfahren<\/h3>\n<p><strong>04.10 Uhr: <\/strong>Nach der geplanten Wiederaufnahme der Corona-Impfungen mit dem Produkt von AstraZeneca in Deutschland hofft Immunologe Carsten Watzl auf ein schnelles Wiederhochfahren dieser Impfungen. Es gelte, beim Impfen jetzt wieder aufzuholen, sagte der Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie der dpa. Nach bisherigen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) seien durch das Aussetzen der Impfungen mit dem Pr\u00e4parat des britisch-schwedischen Herstellers mindestens mehrere Zehntausend Impfungen pro Tag verpasst worden. Das k\u00f6nne perspektivisch mehr Todesf\u00e4lle durch Covid-19 bedeuten.<\/p>\n<p>Die Empfehlung der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA zur Fortsetzung der Impfungen sei zu begr\u00fc\u00dfen und auch so zu erwarten gewesen, sagte Watzl. \u00bbEs muss nun gut dar\u00fcber informiert werden, dass es das Risiko der seltenen Hirnvenenthrombosen gibt.\u00ab Nach Einsch\u00e4tzung des Immunologen w\u00e4re es hilfreich, wenn bereits genug Daten vorl\u00e4gen, um m\u00f6glicherweise besonders gef\u00e4hrdete Gruppen je nach Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen zu benennen und sie von der Impfung mit AstraZeneca auszuschlie\u00dfen. Noch k\u00f6nne man dies aber nicht.<\/p>\n<p>Ausgehend von den von der EMA genannten, bisher bekannten 25 F\u00e4llen bei 20 Millionen Impfungen sei das Risiko seltener Thrombosen \u00bbverschwindend gering\u00ab, sagte Watzl. Es sei auch geringer, als durch einen mRNA-Impfstoff einen allergischen Schock zu erleiden. Angesichts der Wahrscheinlichkeiten, schwere oder t\u00f6dliche Covid-19-Verl\u00e4ufe zu bekommen, sei es auch in jedem Fall sinnvoller, sich jetzt mit dem Produkt von AstraZeneca impfen zu lassen, anstatt gegebenenfalls Monate auf einen anderen verf\u00fcgbaren Impfstoff zu warten.<\/p>\n<p>Obwohl der Nutzen der Impfung klar \u00fcberwiege, sei zu bef\u00fcrchten, dass der AstraZeneca-Impfstoff nach dem Aussetzen der Impfungen bei manchen Menschen mit einem negativen Bauchgef\u00fchl verbunden bleiben werde. \u00bbDa hilft nur, die Daten n\u00fcchtern zu betrachten.\u00ab<\/p>\n<h3>Fast 100 Millionen Impfungen in den USA seit Bidens Amtsantritt<\/h3>\n<p><strong>03.50 Uhr: <\/strong>Seit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung vor knapp zwei Monaten sind in den Vereinigten Staaten fast 100 Millionen Impfungen verabreicht worden. Bereits am Freitag werde diese Marke \u00fcberschritten sein, sagte US-Pr\u00e4sident Joe Biden im Wei\u00dfen Haus. \u00bbDamit liegen wir Wochen vor dem Zeitplan\u00ab, sagte Biden. Die Leben von Millionen Menschen seien dank der Impfung, \u00bbeiner Dosis Hoffnung\u00ab, zum Besseren gewandelt worden.<\/p>\n<p>Biden hatte bei seiner Vereidigung am 20. Januar versprochen, dass es in seinen ersten 100 Tagen im Amt mindestens 100 Millionen Impfungen geben sollte. Das Ziel werde nun bereits nach 58 Tagen erreicht, sagte er.<\/p>\n<p>Seit dem Start der Impfkampagne Mitte Dezember wurden in den USA, einem Land mit 330 Millionen Einwohnern, nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC knapp 116 Millionen Dosen Coronaimpfstoff verabreicht. Gut 75 Millionen Menschen erhielten demnach mindestens eine Dosis, rund 41 Millionen gelten bereits als voll geimpft. In den USA wird neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech\/Pfizer, bei denen zwei Dosen gespritzt werden, auch der Impfstoff von Johnson &amp; Johnson eingesetzt, der bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet. Der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca ist in den USA bislang nicht zugelassen.<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcnde und Folgen des Impfstopps<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.10 Uhr: <\/strong>Wie kam es zur AstraZeneca-Impfpause, die das Land tiefer in die dritte Welle treiben k\u00f6nnte? Ein Grund war wohl eine fehlende Information im Kleingedruckten. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>St\u00e4dte- und Gemeindebund fordert m\u00f6glichst bald Impfung in den Praxen<\/h3>\n<p><strong>02.50 Uhr:<\/strong> Der Deutsche St\u00e4dte- und Gemeindebund hat Bund und L\u00e4nder vor ihren Gespr\u00e4chen am Freitag aufgefordert, fr\u00fchzeitig mit den Corona-Impfungen in den Praxen zu beginnen. \u00bbAuch wenn derzeit noch nicht genug Impfdosen vorhanden sind, sollten bestimmte Kontingente alsbald \u00fcber die Apotheken an die Haus\u00e4rzte gehen\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<\/p>\n<p>\u00bbWir werden in absehbarer Zeit eine so gro\u00dfe Menge an Impfdosen zur Verf\u00fcgung haben, dass wir diese nicht mehr allein in den Impfzentren verimpfen k\u00f6nnen.\u00ab Die neue Impfstrategie solle auch die Betriebs\u00e4rzte einbinden, die gerade bei gro\u00dfen Unternehmen eine Vielzahl von Menschen impfen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Landsberg forderte zudem, die Priorisierung der Impfgruppen zu lockern. Wenn in einem Impfzentrum Impfdosen in gro\u00dfer Zahl \u00fcbrig blieben, sollte vor Ort entschieden werden d\u00fcrfen, dass auch Personen aus Gruppen geimpft werden, die noch nicht an der Reihe seien. \u00bbEine Impfdosis im Arm ist immer besser als eine Impfdosis, die im K\u00fchlschrank lagert, nur um b\u00fcrokratische Vorgaben zu erf\u00fcllen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern hatten sich darauf geeinigt, Mitte April mit dem Impfen in Praxen zu starten. Endg\u00fcltige Beschl\u00fcsse sollen am Freitag gefasst werden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Testzentrum in Magdeburg Foto:\u2002Klaus-Dietmar Gabbert \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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