{"id":6529,"date":"2021-03-16T05:06:43","date_gmt":"2021-03-16T02:06:43","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-impfgipfel-am-mittwoch-soll-voraussichtlich-verschoben-werden\/"},"modified":"2021-03-16T05:06:43","modified_gmt":"2021-03-16T02:06:43","slug":"corona-news-am-montag-impfgipfel-am-mittwoch-soll-voraussichtlich-verschoben-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-impfgipfel-am-mittwoch-soll-voraussichtlich-verschoben-werden\/","title":{"rendered":"Corona-News am Montag: Impfgipfel am Mittwoch soll voraussichtlich verschoben werden"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/985cda99-a337-42c6-b4e3-8307bd51afd0_w948_r1.77_fpx42.67_fpy50.jpg\" title=\"Angela Merkel (CDU) und der regierende B\u00fcrgermeister von Berlin Michael M\u00fcller (SPD) beim letzten Impfgipfel\" alt=\"Angela Merkel (CDU) und der regierende B\u00fcrgermeister von Berlin Michael M\u00fcller (SPD) beim letzten Impfgipfel\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Angela Merkel (CDU) und der regierende B\u00fcrgermeister von Berlin Michael M\u00fcller (SPD) beim letzten Impfgipfel <\/p>\n<p>  Foto:\u2002Steffen Kugler \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Vertreter der EU-Kommission: Impfstoffdebatte mit Pragmatismus l\u00f6sen<\/h3>\n<p><strong>23.18 Uhr:<\/strong> Die EU-Kommission hofft in der von \u00d6sterreichs Kanzler Sebastian Kurz (\u00d6VP) losgetretenen Impfstoffdebatte auf konstruktive und pragmatische L\u00f6sungen. \u00bbWenn wir alle gemeinsam anpacken, (&#8230;), dann werden wir es bis zum Sommer schaffen, dass 70 Prozent der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung, die das will, geimpft werden\u00ab, sagte der Vertreter der EU-Kommission in \u00d6sterreich, Martin Selmayr, am Montag in der ORF-Nachrichtensendung \u00bbZiB2\u00ab. Selmayr wies wie andere EU-Vertreter darauf hin, dass es keinen geheimen Mechanismus zur Verteilung von Impfstoffen gebe. Vielmehr habe eine an der Bev\u00f6lkerungszahl orientierte Verteilung der Impfdosen weitgehend geklappt. \u00bb\u00d6sterreich hat genau die bestellten Impfmengen in H\u00f6he seiner Bev\u00f6lkerung bekommen\u00ab, sagte Selmayr.<\/p>\n<p>In einer gemeinsame Entscheidung h\u00e4tten die EU-Staaten einen Mechanismus abgesegnet, falls Impfdosen nicht abgerufen werden. Hier h\u00e4tten einige L\u00e4nder zugegriffen, andere nicht. Aber das werde sich alles wieder ausgleichen, so der fr\u00fchere EU-Generalsekret\u00e4r. \u00c4rmere L\u00e4nder seien wegen ihres geringeren Budgets benachteiligt. \u00bbIch hoffe, dass der Appell des Bundeskanzlers jetzt eine gro\u00dfe Solidarit\u00e4tsaktion f\u00fcr L\u00e4nder wie Bulgarien oder auch Lettland ausl\u00f6st\u00ab, sagte Selmayr.<\/p>\n<h3>Auch Slowenien und Zypern setzen AstraZeneca-Impfungen aus<\/h3>\n<p><strong>23.09 Uhr: <\/strong>Weitere europ\u00e4ische Staaten setzen die Impfungen mit AstraZeneca aus. In Slowenien beruft sich die Nachrichtenagentur STA auf Gesundheitsminister Janez Poklukar, auf Zypern gibt das Gesundheitsministerium die Entscheidung bekannt.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu anderen EU-Staaten h\u00e4lt \u00d6sterreich dagegen mehreren Medienberichten zufolge an Impfungen mit AstraZeneca fest. Das nationale Impfgremium habe am Abend eine entsprechende vorl\u00e4ufige Empfehlung ausgesprochen, hei\u00dft es.<\/p>\n<h3>Mexiko bittet USA um Lieferung von AstraZeneca-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>22.56 Uhr:<\/strong> Mexiko hat die USA nach Regierungsangaben um eine Lieferung von AstraZeneca-Impfstoff gebeten. Dies sagte die f\u00fcr multilaterale Fragen zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4rin im mexikanischen Au\u00dfenministerium, Martha Delgado, Reuters in einem Interview Ende vergangene Woche. Da der Impfstoff in Mexiko bereits zugelassen sei, aber noch nicht in den USA, k\u00f6nne die Regierung in Washington zun\u00e4chst einen Teil ihrer Vorr\u00e4te abgeben.<\/p>\n<p>Aus US-Kreisen verlautete, entsprechenden Bitten seien bislang nicht stattgegeben worden. Der Direktor der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (NIH), Francis Collins, sagte Reuters am Montag, mit der AstraZeneca-Zulassung werde in einem Monat gerechnet.<\/p>\n<h3>Oslo verh\u00e4ngt strengste Ma\u00dfnahmen seit Beginn der Panemie<\/h3>\n<p><strong>22.33 Uhr:<\/strong> Oslo verh\u00e4ngt angesichts steigender Fallzahlen die strengsten Beschr\u00e4nkungen seit dem Beginn der Pandemie, wie der Regierende B\u00fcrgermeister Raymond Johansen bekanntgibt. Die Reproduktionszahl in Norwegens Hauptstadt sei inzwischen auf 1,5 gestiegen, sagt Johansen. \u00bbEs gibt keinen Zweifel, dass wir jetzt von einer dritten Welle erfasst werden.\u00ab Unter anderem werden die Schulen f\u00fcr \u00e4ltere Kinder geschlossen.<\/p>\n<h3>Auch Portugal setzt Impfungen mit AstraZeneca aus<\/h3>\n<p><strong>21.46 Uhr:<\/strong> Auch Portugal setzt Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca zun\u00e4chst aus. Die Direktorin der Gesundheitsbeh\u00f6rde DGS, Graca Freitas, erkl\u00e4rt vor der Presse, in ihrem Land habe es keinen bekannten Thrombose-Fall gegeben, wie er bei dem Impfstoff gepr\u00fcft werde.<\/p>\n<h3>S\u00f6der: Zweitimpfungen strecken und Reihenfolge lockern<\/h3>\n<p><strong>21.32 Uhr:<\/strong> CSU-Chef Markus S\u00f6der hat sich f\u00fcr mehrere Ma\u00dfnahmen ausgesprochen, um die Zeit des Impfstoffmangels bis zu gr\u00f6\u00dferen Liefermengen zu \u00fcberbr\u00fccken. Der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung sollte weiter gestreckt werden, schlug der bayerische Ministerpr\u00e4sident am Montagabend in der ARD vor. \u00bbZweitens die \u00c4rzte fr\u00fchzeitig einbinden, m\u00f6glicherweise in den Hotspots beginnend\u00ab, forderte er weiter. <\/p>\n<p>Als Drittes sollte \u00bbdie Impfb\u00fcrokratie\u00ab deutlich verschlankt werden. \u00bbEs braucht auch zu viel Zeit, um in der recht starren Impffolge, die wir jetzt haben, auch m\u00f6glichst schnell und viel zu verimpfen\u00ab, erkl\u00e4rte S\u00f6der. Es brauche da mehr Freiheit. \u00bbDann k\u00f6nnten wir, glaube ich, schon noch einen Schritt nach vorne machen, bis dann hoffentlich im April mehr Impfstoff kommt.\u00ab<\/p>\n<p>Er glaube nicht, dass die Impfungen mit dem Pr\u00e4parat von Astrazeneca generell ausgesetzt blieben. Es w\u00fcrden nach der Pr\u00fcfung der Vorf\u00e4lle im Zusammenhang damit noch viele Gruppen geimpft werden k\u00f6nnen, sagte S\u00f6der. Er kenne Viele, die sich sofort damit impfen lassen w\u00fcrden. \u00bbIch w\u00fcrde mich auch sofort hinstellen\u00ab, sagte S\u00f6der.<\/p>\n<h3>UN-Chef bei Frauenkonferenz: \u00bbCorona-Krise hat Gesicht einer Frau\u00ab<\/h3>\n<p><strong>21.23 Uhr: <\/strong>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat zum Auftakt einer Konferenz zu Frauenrechten erneut die ungleichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf M\u00e4nner und Frauen beklagt. Die Corona-Krise sei \u00bbeine Krise mit dem Gesicht einer Frau\u00ab, sagte Guterres am Montag bei der gr\u00f6\u00dftenteils im Internet abgehaltenen 65. Konferenz der UN-Frauenrechtskommission, bei der in den kommenden zwei Wochen hunderte Teilnehmer erwartet werden. \u00bbDie Auswirkungen haben gezeigt, wie tief die Geschlechterungerechtigkeit noch in den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Systemen der Welt steckt.\u00ab<\/p>\n<p>So h\u00e4tten in der Krise beispielsweise deutlich mehr Frauen als M\u00e4nner ihre Jobs und Einkommen verloren, Frauen seien deutlich st\u00e4rker mit der unbezahlten Betreuung von Kindern oder Angeh\u00f6rigen besch\u00e4ftigt worden und zudem sei die Gewalt gegen\u00fcber Frauen stark angestiegen. \u00bbJetzt ist die Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen\u00ab, forderte Guterres. \u00bbDie gleiche Teilhabe von Frauen ist der Paradigmenwechsel, den wir brauchen.\u00ab <\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Konferenz &#8211; die gr\u00f6\u00dfte, die sich bei den UN mit Frauen-Themen befasst &#8211; besch\u00e4ftigt sich diesmal unter anderem auch mit Frauen in F\u00fchrungspositionen.<\/p>\n<h3>Estlands Regierungschefin positiv auf Corona getestet<\/h3>\n<p><strong>21.02 Uhr: <\/strong>Estlands Ministerpr\u00e4sidentin Kaja Kallas ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Staatskanzlei in Tallinn habe die Regierungschefin des baltischen EU- und Nato-Landes leichtes Fieber, zeige bislang aber keine anderen Symptome und f\u00fchle sich im Allgemeinen gut. \u00bbIch beobachte meine Gesundheit genau und bleibe zu Hause, bis ich genesen bin. Ich werde weiterhin meine Aufgaben als Regierungschef von zu Hause aus wahrnehmen\u00ab, wurde sie am Montagabend in einer Mitteilung zitiert.<\/p>\n<p>Die 43-j\u00e4hrige Regierungschefin rief ihre Landsleute dazu auf, sich an die Vorsichtsma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie zu halten und wenn m\u00f6glich, zu Hause zu bleiben, da sich das Virus stark verbreite. Das 1,3-Millionen-Einwohner-Land weist nach Angaben der EU-Beh\u00f6rde ECDC aktuell eine der h\u00f6chsten Infektionsraten in Europa auf.<\/p>\n<h3>Beh\u00f6rde schlie\u00dft erneut D\u00fcsseldorfer Restaurant &#8211; G\u00e4ste fl\u00fcchten<\/h3>\n<p><strong>20.44 Uhr:<\/strong> Nur einen Tag nach der Schlie\u00dfung eines Restaurants in D\u00fcsseldorf sind der Inhaber und eine Kellnerin bei der Kontrolle durch das Ordnungsamt erneut erwischt worden. Laut Mitteilung der Stadt von Montag sa\u00dfen bei der Nachkontrolle am Freitag sechs G\u00e4ste an einem Tisch, obwohl im Corona-Lockdown niemand bewirtet werden darf. Die G\u00e4ste fl\u00fcchteten \u00fcber einen Hinterausgang und versteckten sich zeitweise mit Weinflaschen und Gl\u00e4sern in einem Holzverschlag. <\/p>\n<p>Der Betrieb wurde erneut geschlossen, die Notausg\u00e4nge im Innenhof und die Eingangst\u00fcr wurden versiegelt. Schon am Donnerstag war das Restaurant im Stadtteil Oberkassel aufgefallen: G\u00e4ste sa\u00dfen dort ohne Mund-Nasen-Schutz und lie\u00dfen sich bewirten.<\/p>\n<h3>Kassen\u00e4rzte-Institut &#8211; Impfzeitplan der Bundesregierung in Gefahr<\/h3>\n<p><strong>20.29 Uhr:<\/strong> Das Zentralinstitut f\u00fcr die Kassen\u00e4rztliche Versorgung (ZI) rechnet laut \u00bbHandelsblatt\u00ab damit, dass es den Impfzeitplan der Bundesregierung um mehrere Wochen zur\u00fcckwerfen k\u00f6nnte, wenn ab sofort ohne das Vakzin von Astrazeneca geimpft w\u00fcrde. \u00bbDies w\u00fcrde das Impfergebnis um einen Monat rechnerisch nach hinten verschieben\u00ab, wird ZI-Chef Dominik von Stillfried zitiert. Dann h\u00e4tten statt im August erst im September alle B\u00fcrger eine zweite Impfung erhalten.<\/p>\n<h3>Drive-in f\u00fcr Corona-Impfung in Mailand er\u00f6ffnet<\/h3>\n<p><strong>20.03 Uhr:<\/strong> Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat in Italien der erste Impf-Drive-in in der norditalienischen Metropole Mailand er\u00f6ffnet. Auf einem 20 000 Quadratmeter gro\u00dfen Parkplatz k\u00f6nnen sich die Menschen in ihren Autos das Vakzin spritzen lassen, wie das Verteidigungsministerium am Montag mitteilte. Betrieben wird das Areal vom italienischen Milit\u00e4r. Die Streitkr\u00e4fte mit ihrer Spezialisierung und ihrer logistischen Kapazit\u00e4t st\u00fcnden der Gemeinde zur Verf\u00fcgung, um mit Ernst, Engagement und ohne viele Worte zu arbeiten, sagte Verteidigungsminister Lorenzo Guerini.<\/p>\n<p>Die Fahrspuren zum Impfen sind von Montag bis Samstag rund acht Stunden ge\u00f6ffnet. Dort arbeiten \u00c4rzte und Pflegepersonal der Armee. Nach rund f\u00fcnf Minuten ist es mit der Impfung getan. Danach sollen die Menschen noch 15 Minuten vor Ort in ihren Autos bleiben, um m\u00f6gliche Nebenwirkungen abzuwarten. 600 Impfungen an einem Tag sind derzeit geplant. Die Kapazit\u00e4t solle aber auf 2000 erweitert werden.<\/p>\n<p>Italien wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen und hatte zuletzt die Regeln landesweit im Kampf gegen die dritte Infektionswelle versch\u00e4rft. Bislang wurden rund 6,715 Millionen Impfdosen verabreicht. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden verzeichneten insgesamt etwa 102 500 Tote mit Sars-CoV-2 und mehr als 3,238 Millionen Corona-Infektionen.<\/p>\n<h3>S<strong>panien setzt AstraZeneca f\u00fcr mindestens zwei Wochen aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.34 Uhr:<\/strong> Nach Deutschland, Frankreich und Italien hat auch Spanien die Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca ausgesetzt. Als \u00bbVorsichtsma\u00dfnahme\u00ab werde der Impfstoff f\u00fcr mindestens zwei Wochen nicht mehr eingesetzt, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias. Nach einer Reihe von F\u00e4llen schwerer Blutgerinnsel haben mehr und mehr L\u00e4nder in den vergangenen Tagen ihre Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin vorsorglich gestoppt.<\/p>\n<h3>Kassen\u00e4rzte-Institut sieht Impfzeitplan in Gefahr<\/h3>\n<p><strong>18.58 Uhr: <\/strong>Das Zentralinstitut f\u00fcr die Kassen\u00e4rztliche Versorgung (ZI) rechnet laut \u00bbHandelsblatt\u00ab damit, dass es den Impfzeitplan der Bundesregierung um mehrere Wochen zur\u00fcckwerfen k\u00f6nnte, wenn ab sofort ohne das Vakzin von Astrazeneca geimpft w\u00fcrde. \u00bbDies w\u00fcrde das Impfergebnis um einen Monat rechnerisch nach hinten verschieben\u00ab, sagt ZI-Chef Dominik von Stillfried. Dann h\u00e4tten statt im August erst im September alle B\u00fcrger eine zweite Impfung erhalten.<\/p>\n<h3>Corona-Impfstoff von Johnson &amp; Johnson wird in Dessau abgef\u00fcllt<\/h3>\n<p><strong>18.55 Uhr:<\/strong> Nach AstraZeneca will auch der US-Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson seinen Corona-Impfstoff teilweise in Dessau produzieren. Die Firma IDT Biologika teilte am Montag mit, dass sie den Impfstoff in der Stadt in Sachsen-Anhalt abf\u00fcllen und verpacken werde. Daf\u00fcr st\u00fcnden ab sofort f\u00fcr zun\u00e4chst drei Monate Kapazit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung, die eigentlich f\u00fcr die Produktion eines Impfstoffkandidaten des japanischen Pharmakonzerns Takeda gegen das Dengue-Fieber reserviert waren. Nun einigten sich IDT Biologika und Takeda, die Maschinen zun\u00e4chst f\u00fcr den Corona-Impfstoff einzusetzen.<\/p>\n<h3>WHO \u00fcber Impfstopp: \u00bbEs ist eine Routinepraxis, das zu untersuchen\u00ab<\/h3>\n<p><strong>18.30 Uhr:<\/strong> Dass mehrere L\u00e4nder die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ausgesetzt haben, ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch kein Alarmzeichen. Die Vorf\u00e4lle seien nicht notwendigerweise auf das Impfen zur\u00fcckzuf\u00fchren, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. \u00bbEs ist eine Routinepraxis, das zu untersuchen.\u00ab Au\u00dferdem zeige es, dass das \u00dcberwachungssystem funktioniere und wirksame Kontrollen stattf\u00e4nden, so der WHO-Chef. Eine WHO-Fachgruppe zur Impfstoffsicherheit analysiere die Daten und werde sich am Dienstag mit Vertretern der Europ\u00e4ischen Arzneimittel-Agentur (Ema) beraten.<\/p>\n<p>Nach den bisher vorliegenden Daten gebe es keine H\u00e4ufung schwerwiegender medizinischer Vorf\u00e4lle, hie\u00df es. \u00bbBisher haben wir keine Verbindung zwischen den Ereignissen und den Impfungen gefunden\u00ab, sagte WHO-Expertin Soumya Swaminathan. Unter den weltweit bisher verabreichten 300 Millionen Impfdosen verschiedener Hersteller gebe es bisher keinen dokumentierten Fall eines kausalen Zusammenhangs mit t\u00f6dlichen Vorf\u00e4llen. Der Vorteil einer Impfung \u00fcberwiege nach aktuellem Stand das Risiko bei Weitem.<\/p>\n<h3>US-Experten pr\u00fcfen Studiendaten zu AstraZeneca-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>18.22 Uhr:<\/strong> In den USA nehmen derzeit unabh\u00e4ngige Berater Studiendaten zum AstraZeneca-Impfstoff unter die Lupe, um dessen Wirksamkeit und Sicherheit festzustellen. Die Daten stammen aus einer US-Studie mit 30.000 Personen. Sollten diese positiv ausfallen und alles nach Plan laufen, k\u00f6nnte die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA ihre Notzulassung f\u00fcr die Vakzine in etwa einem Monat erteilen, sagte der Chef der Nationalen Gesundheitsdienste, Francis Collins. AstraZeneca ist bislang in der Europ\u00e4ischen Union und vielen anderen L\u00e4ndern zugelassen, allerdings noch nicht in den USA.<\/p>\n<h3>Dresdens Polizeipr\u00e4sident: Corona-Demos sind Ausdruck zunehmender Frustration<\/h3>\n<p><strong>18.13 Uhr<\/strong>: Die Dresdner Polizei sp\u00fcrt bei Protesten gegen die Coronapolitik eine zunehmende Frustration \u00fcber den Staat und eine Radikalisierung auf der Stra\u00dfe. \u00bbManchmal sind nur es nur abf\u00e4llige Bemerkungen, mitunter aber auch Gewalt. Je l\u00e4nger die staatlichen Ma\u00dfnahmen der Pandemiebek\u00e4mpfung andauern, umso angespannter ist die Stimmung\u00ab, sagte Polizeipr\u00e4sident J\u00f6rg Kubiessa am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der Gewaltausbruch bei der j\u00fcngsten Demonstration am Samstag in Dresden sei f\u00fcr ihn die \u00bbAntwort der \u203aQuerdenker\u2039 auf den konsequenten Rechtsstaat\u00ab: \u00bbSie entlud sich, als wir sie nicht gew\u00e4hren lie\u00dfen und zur Verantwortung zogen.\u00ab Nicht die Zahl der Beamten sei das Problem gewesen, sondern die Dynamik der Einsatzlage.<\/p>\n<h3>Tschechien und Polen wollen AstraZeneca-Impfstoff weiter verwenden<\/h3>\n<p><strong>18.06 Uhr:<\/strong> Anders als andere europ\u00e4ische Staaten setzen Tschechien und Polen die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca vorerst nicht aus. \u00bbDer positive Nutzen des Impfstoffs ist unleugbar \u2013 und es gibt keinen Grund f\u00fcr Bef\u00fcrchtungen\u00ab, sagte der tschechische Gesundheitsminister Jan Blatny nach einer Kabinettssitzung am Montag in Prag. Zugleich sagte er, dass man die j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle in anderen L\u00e4ndern und ihre Untersuchung sehr sorgf\u00e4ltig verfolge. Nach Berichten \u00fcber Blutgerinnsel hatten unter anderem Deutschland, Frankreich und Italien die Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffs vor\u00fcbergehend unterbrochen.<\/p>\n<p>Auch Polen h\u00e4lt nach Angaben des Gesundheitsministeriums an dem Impfstoff fest. Polen richte sich nach den Empfehlungen der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur (Ema). \u00dcber eine halbe Million Dosen von AstraZeneca seien bereits verimpft worden.<\/p>\n<p>In Tschechien mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern sind bisher mehr als eine Million Impfstoffdosen verabreicht worden \u2013 von Biontech\/Pfizer, Moderna und AstraZeneca. Derzeit k\u00e4mpft das Land mit einer dritten Coronawelle. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich mehr als 720 Menschen je 100.000 Einwohner mit dem Virus Sars-CoV-2 an. In Deutschland liegt dieser Wert bei 82,9.<\/p>\n<h3>Ema h\u00e4lt vorerst an positiver Risikobewertung von AstraZeneca-Impfstoff fest<\/h3>\n<p><strong>17.53 Uhr: <\/strong>Die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur Ema h\u00e4lt vorerst an ihrer Bewertung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca fest. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass das Mittel ein ernstes Gesundheitsrisiko darstelle, sagte der Chef der Ema-Abteilung f\u00fcr Impfstrategien, Marco Cavaleri, am Montag bei einer Anh\u00f6rung im EU-Parlament. \u00bbWir sehen kein Problem darin, die Impfkampagne mit diesem Impfstoff fortzusetzen.\u00ab<\/p>\n<p>Cavaleri sprach im Gesundheitsausschuss des Parlaments, kurz bevor Deutschland, Frankreich und Italien die Verabreichung des Mittels aussetzten. Erste L\u00e4nder hatten dies in den vergangenen Tagen bereits getan, nachdem F\u00e4lle schwerer Blutgerinnsel nach AstraZeneca-Impfungen bekannt geworden waren.<\/p>\n<p>Die Ema soll deshalb am Dienstag einen Bericht zur Sicherheit des Mittels des britisch-schwedischen Herstellers ver\u00f6ffentlichen. Laut Cavaleri basiert diese Bewertung vor allem auf Informationen aus Gro\u00dfbritannien, wo der Impfstoff seit Dezember massiv verabreicht wurde. \u00bbWir nehmen nat\u00fcrlich alle Daten unter die Lupe, insbesondere die t\u00f6dlichen F\u00e4lle, die gemeldet wurden.\u00ab Das Nutzenrisiko des Impfstoffs werde aber weiterhin positiv bewertet.<\/p>\n<p>Frankreich und Italien \u00e4u\u00dferten die Hoffnung, die Impfungen mit der Vakzine nach der erneuten Stellungnahme der Ema wieder aufnehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>AstraZeneca-Impfstopp: Institut sieht H\u00e4ufung bestimmter Thrombosen<\/h3>\n<p><strong>17.42 Uhr:<\/strong> Wegen Meldungen \u00fcber Thrombosen in Hirnvenen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die vor\u00fcbergehende Aussetzung von Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff AstraZeneca empfohlen. Seit dem 11. M\u00e4rz seien weitere F\u00e4lle in Deutschland gemeldet worden, erkl\u00e4rte das f\u00fcr Impfstoffe in Deutschland zust\u00e4ndige PEI am Montag in Langen.<\/p>\n<p>Bei der Analyse des neuen Datenstands sehe man eine auff\u00e4llige H\u00e4ufung einer speziellen Form von sehr seltenen Thrombosen in Hirnvenen in Verbindung mit einem Mangel an Blutpl\u00e4ttchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher N\u00e4he zu Impfungen mit AstraZeneca. Die Daten w\u00fcrden von der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur (EMA) weiter analysiert und bewertet.<\/p>\n<p>Wenn Menschen sich mehr als vier Tage nach der AstraZeneca-Impfung zunehmend unwohl f\u00fchlten, sollten sie sich unverz\u00fcglich in \u00e4rztliche Behandlung begeben, riet das PEI. M\u00f6gliche Beschwerden seien starke und anhaltende Kopfschmerzen oder punktf\u00f6rmigen Hautblutungen.<\/p>\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium hatte zuvor mitgeteilt, man setze deutschlandweit die Impfungen mit AstraZeneca vorerst aus. Es handele sich um einen vorsorglichen Schritt. Dabei berief sich das Ministerium auf die PEI-Empfehlung. Vergangene Woche hatte das PEI noch erkl\u00e4rt, bislang gebe es keine Hinweise, dass ein Todesfall in D\u00e4nemark mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca in kausaler Verbindung stehe.<\/p>\n<p>\u00bbBis zum Abschluss der Bewertung durch die EMA werden die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca in Deutschland ausgesetzt\u00ab, erkl\u00e4rte das PEI. Die heutige Entscheidung betreffe sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen.<\/p>\n<h3>Quarant\u00e4ne im Elternhaus: Ralf Moeller ist mit Corona infiziert<\/h3>\n<p><strong>17.39 Uhr:<\/strong> Der Schauspieler wurde bei einem TV-Termin positiv auf das Coronavirus getestet. Seitdem ist er in h\u00e4uslicher Quarant\u00e4ne \u2013 und kann seine Eltern nicht zum Impftermin begleiten, f\u00fcr den er lange gek\u00e4mpft hat. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3>Virologe warnt vor steigenden Infektionszahlen wegen Urlaubsreisen<\/h3>\n<p><strong>17.37 Uhr:<\/strong> Der Mainzer Virologe Bodo Plachter hat angesichts zunehmender Reisebuchungen f\u00fcr Urlaubsgebiete wie Mallorca vor steigenden Infektionszahlen gewarnt. \u00bbWenn die Reiseaktivit\u00e4t steigt, dann werden auch die Inzidenzraten steigen. Das ist relativ klar\u00ab, sagte Plachter der Deutschen Presse-Agentur. \u00bbIm Urlaub m\u00f6chte man sich erholen, m\u00f6chte man dann auch Corona vergessen. Und das f\u00fchrt dazu, dass die Vorsicht sinkt und die Infektionsraten steigen.\u00ab Das sei auch schon im vergangenen Sommer so gewesen.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte die Bundesregierung entschieden, Mallorca und andere Urlaubsgebiete in Spanien, Portugal und D\u00e4nemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Ausw\u00e4rtigen Amts aufzuheben. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf der Insel wieder ohne Quarant\u00e4ne und Testpflicht bei der R\u00fcckkehr m\u00f6glich. Lediglich bei der Einreise nach Spanien muss ein negativer Test vorgewiesen werden. Die Buchungen f\u00fcr Mallorca waren daraufhin sprunghaft angestiegen \u2013 gerade mit Blick auf die Osterferien, die in den meisten Bundesl\u00e4ndern in zwei Wochen beginnen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung r\u00e4t aber weiterhin grunds\u00e4tzlich von touristischen Reisen im In- und Ausland ab. Der Virologe Plachter sieht auch eine Gefahr in Familienbesuchen \u00fcber Ostern. \u00bbGrunds\u00e4tzlich haben wir gesehen, dass \u00fcber Weihnachten die Zahlen relativ stark nach oben gegangen sind. Das ist nat\u00fcrlich auch auf Besuche bei Verwandtschaft zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das gleiche Problem wird auch an Ostern wieder auftreten.\u00ab \u00dcber Tests k\u00f6nne zwar etwas mehr Sicherheit erreicht werden. Sie seien aber nur eine Momentaufnahme. \u00bbEs gibt etwas mehr Sicherheit, aber sie sollten trotzdem nicht dazu f\u00fchren, dass man leichtsinnig wird\u00ab, sagte Plachter.<\/p>\n<h3>Spanien ber\u00e4t \u00fcber AstraZeneca-Impfstopp<\/h3>\n<p><strong>17.33 Uhr:<\/strong> Bis zum Wochenende hie\u00df es im spanischen Gesundheitsministerium, dass AstraZeneca weiter verimpft wird. Nun wird eilig in einer Dringlichkeitssitzung des Gesundheitsministeriums mit den autonomen Regionen neu beraten. Das berichten mehrere spanische Medien \u00fcbereinstimmend. Bisher hatten nur einige spanische Regionen einzelne Chargen des Impfstoffes vorerst nicht mehr verimpft. Nach den Ank\u00fcndigungen in Italien, Frankreich und Deutschland steht offensichtlich auch ein genereller Kurswechsel zur Disposition.<\/p>\n<h3>Politiker kritisieren AstraZeneca-Impfstopp<\/h3>\n<p><strong>16.55 Uhr:<\/strong> Der AstraZeneca-Impfstopp in Deutschland st\u00f6\u00dft in der Politik auf Kritik. Irritiert \u00e4u\u00dferte sich die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley. \u00bbDie neueste Generation der Antibabypille hat als Nebenwirkung Thrombosen bei acht bis zw\u00f6lf von 10.000 Frauen. Hat das bisher irgendwen gest\u00f6rt?\u00ab, fragte sie bei Twitter. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuvor von sieben berichteten F\u00e4llen von Thrombosen in Hirnvenen bei einer Gesamtzahl von mehr als 1,6 Millionen Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland gesprochen.<\/p>\n<p>\u00bbDie AstraZeneca-Aussetzung zerst\u00f6rt Vertrauen in einen guten Impfstoff\u00ab, schrieb auf Twitter der Gr\u00fcnen-Europapolitiker Erik Marquardt, \u00bbblo\u00df weil niemand mehr Verantwortung f\u00fcr Entscheidungen \u00fcbernehmen\u00ab wolle. \u00bbMit dieser b\u00fcrokratischen Lethargie w\u00fcrde man bei Seenot auch nicht vom sinkenden Schiff springen, weil man dabei nass werden k\u00f6nnte\u00ab, so Marquardt weiter.<\/p>\n<p>\u00bbHerr Spahn muss seine erratische Kehrtwende erkl\u00e4ren\u00ab, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer in Berlin. Dazu geh\u00f6re auch die Frage, warum die Entscheidung unmittelbar nach den Landtagswahlen vom Sonntag bekannt gegeben werde und ob daf\u00fcr neue Daten vorl\u00e4gen, so Theurer weiter. Der FDP-Politiker wies darauf hin, dass die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur Ema die bislang bekannt gewordenen F\u00e4lle von Thrombosen als \u00bbstatistisch v\u00f6llig unauff\u00e4llig\u00ab einstufe, und empfehle, den Impfstoff von AstraZeneca weiterzunutzen.<\/p>\n<p>Vor gravierenden Konsequenzen der Entscheidung warnte auf Twitter der Gr\u00fcnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen. Die Aussetzung der Nutzung von AstraZeneca treffe nun mit dem \u00bbHereinbrechen der dritten Welle\u00ab der Coronapandemie zusammen. Die Konsequenz m\u00fcsse sein: \u00bbDie Corona-Schutzma\u00dfnahmen m\u00fcssen nun hochgefahren werden.\u00ab<\/p>\n<h3>Italien schlie\u00dft sich AstraZeneca-Impfstopp an<\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr: <\/strong>Italien hat die Verabreichung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca landesweit gestoppt. Das teilte die italienische Arzneimittelagentur Aifa am Montag mit. Die Verwendung werde vorsorglich und vor\u00fcbergehend eingestellt, bis eine Entscheidung der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde Ema vorliege, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. Die Entscheidung fiel demnach im Einklang mit denen anderer L\u00e4nder in Europa.<\/p>\n<p>In Italien waren in der vergangenen Woche und am Wochenende Menschen gestorben, die zuvor mit der Vakzine von AstraZeneca geimpft worden waren. Die Aifa hatte die Verwendung der betreffenden Chargen zun\u00e4chst gestoppt. Italienische Experten hatten die Coronavakzine zuletzt weiter f\u00fcr sicher befunden. Sie hatten auch betont, dass es zwar einen zeitlichen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Todesf\u00e4llen gegeben habe, jedoch kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen wurde.<\/p>\n<h3>Auch Frankreich stoppt AstraZeneca-Impfungen<\/h3>\n<p><strong>16.37 Uhr: <\/strong>Auch Frankreich setzt den Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca vorerst aus. Das teilte Pr\u00e4sident Emmanuel Macron mit. Der Impfstopp gelte zun\u00e4chst bis Dienstag gegen Mittag, dann werde eine Entscheidung der Europ\u00e4ischen Arzneimittelaufsicht (Ema) erwartet.<\/p>\n<h3>Scholz: Noch kein Fr\u00fchlingserwachen<\/h3>\n<p><strong>16.35 Uhr:<\/strong> Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die Wirtschaft in der Coronakrise so lange wie n\u00f6tig weiter st\u00fctzen. \u00bbWir d\u00fcrfen nicht gegen die Krise ansparen\u00ab, sagte der SPD-Politiker am Montag vor einer Sitzung der Euro-Gruppe. \u00bbWir werden weiter mit aller Kraft dagegenhalten und Besch\u00e4ftigte und Unternehmen unterst\u00fctzen, solange es die pandemische und die wirtschaftliche Lage erfordert.\u00ab<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Pandemie m\u00fcsse man angesichts steigender Fallzahlen und ansteckenderer Virusvarianten genau im Blick behalten und Impfzahlen erh\u00f6hen. \u00bbEin echtes Fr\u00fchlingserwachen aus diesem Coronawinter wird leider noch etwas dauern\u00ab, sagte Scholz.<\/p>\n<p>Die in Europa vereinbarten Coronahilfen im Umfang von 750 Milliarden Euro seien eine historische Chance, nun kr\u00e4ftig zu investieren, f\u00fcgte Scholz hinzu. Ambitionierte Reformpl\u00e4ne k\u00f6nnten einen echten Modernisierungsschub bringen. Das in den USA verabschiedete, 1,9 Billionen Dollar schwere Coronapaket und die dynamische Entwicklung in China zeigten, \u00bbdass Europa jetzt entschlossen anpacken muss und wir keine Zeit verlieren d\u00fcrfen\u00ab, sagte der Bundesfinanzminister.<\/p>\n<h3>Lauterbach h\u00e4lt AstraZeneca-Impfstopp f\u00fcr einen Fehler<\/h3>\n<p><strong>16.18 Uhr:<\/strong> Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach h\u00e4lt es f\u00fcr falsch, dass nun auch in Deutschland die Impfungen mit AstraZeneca-Impfdosen ausgesetzt werden. \u00bbAuf der Grundlage der vorliegenden Daten halte ich das f\u00fcr einen Fehler\u00ab, twitterte Lauterbach. \u00bbDie Pr\u00fcfung ohne Aussetzung der Impfung w\u00e4re wegen der Seltenheit der Komplikation besser gewesen. In der jetzt Fahrt aufnehmenden 3. Welle w\u00e4ren die Erstimpfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff Lebensretter.\u00ab<\/p>\n<p>Der \u00bbRheinischen Post\u00ab sagte Lauterbach \u00fcber den Impfstopp: \u00bbDas schafft nur gro\u00dfe Verunsicherung und Misstrauen in einer Situation, in der es auf jede Impfung ankommt\u00ab. Besser sei eine Pr\u00fcfung bei laufenden Impfungen. \u00bbIch kenne keine Analysen, die ein Aussetzen rechtfertigen w\u00fcrden\u00ab, so der Epidemiologe. Das Risiko einer Thrombose l\u00e4ge \u00bbin der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 1 zu 100.000 oder weniger\u00ab und scheine im Vergleich zu Ungeimpften nicht erh\u00f6ht zu sein.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat die Impfungen mit der AstraZeneca-Vakzine nach einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorsorglich ausgesetzt.<\/p>\n<p>Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa halte das Institut weitere Untersuchungen f\u00fcr notwendig. Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde (Ema) werde entscheiden, \u00bbob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken\u00ab.<\/p>\n<p>Anlass der Stopps sind Berichte \u00fcber Komplikationen nach den Impfungen, konkret ging es um die Bildung von Blutgerinnseln. Der Ema wurden bislang rund 30 F\u00e4lle von Gerinnungsst\u00f6rungen nach einer AstraZeneca-Impfung gemeldet \u2013 und das bei bislang knapp f\u00fcnf Millionen Geimpften. \u00bbDie Zahl der thrombembolischen Vorf\u00e4lle bei geimpften Menschen ist nicht h\u00f6her als die Zahl in der Gesamtbev\u00f6lkerung\u00ab, schrieb die Ema in einem Statement.<\/p>\n<h3>Coronapandemie: Impfung mit AstraZeneca in Deutschland wird ausgesetzt<\/h3>\n<p><strong>16.03 Uhr: <\/strong>In Deutschland wird f\u00fcrs Erste nicht mehr mit der Vakzine von AstraZeneca geimpft. Die Bundesregierung hat die Impfungen nach einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorsorglich ausgesetzt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.<\/p>\n<p>Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa halte das Institut weitere Untersuchungen f\u00fcr notwendig. Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde (Ema) werde entscheiden, \u00bbob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken\u00ab.<\/p>\n<p>Anlass der Stopps sind Berichte \u00fcber Komplikationen nach den Impfungen, konkret ging es um die Bildung von Blutgerinnseln. Der Ema wurden bislang rund 30 F\u00e4lle von Gerinnungsst\u00f6rungen nach einer AstraZeneca-Impfung gemeldet \u2013 und das bei bislang knapp f\u00fcnf Millionen Geimpften. \u00bbDie Zahl der thrombembolischen Vorf\u00e4lle bei geimpften Menschen ist nicht h\u00f6her als die Zahl in der Gesamtbev\u00f6lkerung\u00ab, schrieb die Ema in einem Statement.<\/p>\n<h3>B.1.1.7 ist laut einer Studie t\u00f6dlicher als das urspr\u00fcngliche Virus<\/h3>\n<p><strong>15.40 Uhr:<\/strong> Eine Analyse britischer Forscher hat weitere Hinweise daf\u00fcr erbracht, dass die zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Coronavirusvariante B.1.1.7 t\u00f6dlicher ist als das urspr\u00fcngliche Virus. Der Studie zufolge, die am Montag im Fachmagazin \u00bbNature\u00ab ver\u00f6ffentlicht wurde, rechnen die Wissenschaftler der London School of Hygiene and Tropical Medicine mit einem um 55 Prozent h\u00f6heren Sterberisiko bei Infektionen mit B.1.1.7 im Vergleich zu dem urspr\u00fcnglichen Virus. Bekannte Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht und Ethnie seien dabei ber\u00fccksichtigt worden.<\/p>\n<p>Das absolute Sterberisiko bei einer Coronavirusinfektion erh\u00f6he sich f\u00fcr einen Mann aus der Gruppe der 55- bis 69-J\u00e4hrigen damit von 0,6 auf 0,9 Prozent innerhalb von vier Wochen nach einem positiven Test.<\/p>\n<p>In die Studie aufgenommen wurden Daten von rund 2,2 Millionen positiven F\u00e4llen in Gro\u00dfbritannien vom 1. September 2020 bis zum 14. Februar 2021. Rund die H\u00e4lfte davon war im Labor genauer auf die Variante untersucht worden. Rechne man ungepr\u00fcfte und m\u00f6glicherweise mangelhaft untersuchte F\u00e4lle von B.1.1.7 mit ein, m\u00fcsse sogar von einem sch\u00e4tzungsweise 61 Prozent h\u00f6heren Sterberisiko im Vergleich zur Ursprungsvariante ausgegangen werden, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Eine in der vergangenen Woche im \u00bbBritish Medical Journal\u00ab ver\u00f6ffentlichte Analysen hatte \u00e4hnliche Ergebnisse erbracht. Forscher der University of Exeter ermittelten dabei ein rund 64 Prozent h\u00f6heres Sterberisiko bei einer Infektion mit B.1.1.7 im Vergleich zu anderen Coronavarianten. Die Wissenschaftler hatten die Todesf\u00e4lle von knapp 110.000 infizierten Menschen im Alter von \u00fcber 30 Jahren analysiert, die in Coronatestzentren gekommen waren. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die aktuellen Impfstoffe Todesf\u00e4lle zum gr\u00f6\u00dften Teil verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Ermittlungen wegen Coronahilfen f\u00fcr Islamisten \u2013 60 Verfahren<\/h3>\n<p><strong>15.30 Uhr: <\/strong>Islamistische Extremisten haben wom\u00f6glich in zahlreichen F\u00e4llen in Berlin Coronasoforthilfen erhalten. Etwa 60 entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Betrugs w\u00fcrden derzeit bei der Generalstaatsanwaltschaft gef\u00fchrt, sagte eine Sprecherin der Beh\u00f6rde am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Ermittelt werde zum Teil auch wegen des Verdachts der Terrorismusfinanzierung. Bisher gebe es aber keinen Nachweis, dass Coronasoforthilfen an die Terrormiliz IS weitergeflossen seien.<\/p>\n<p>\u00bbIn vielen F\u00e4llen ist es gelungen, die erlangten Gelder rechtzeitig durch die Ermittlungsbeh\u00f6rden zu sichern\u00ab, sagte die Sprecherin. In anderen F\u00e4llen h\u00e4tten Betr\u00fcger Geld zur\u00fcckgezahlt, als sie von Ermittlungen gegen andere h\u00f6rten. Statistiken zu den Summen in diesem Bereich w\u00fcrden nicht gef\u00fchrt. \u00bbDie Annahme einer Schadenssumme von einer Million Euro sowie einem Gesamtsicherstellungsbetrag von 250.000 Euro erscheint jedoch nicht unplausibel.\u00ab<\/p>\n<p>Die \u00bbWelt am Sonntag\u00ab hatte von mehr als 100 Ermittlungsverfahren gegen 60 Islamisten und Moscheevereine durch Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei berichtet. In drei F\u00e4llen gebe es Hinweise, dass Coronahilfen zur Terrorismusfinanzierung im Nahen Osten genutzt worden seien. Auch der k\u00fcrzlich in Berlin verbotene Nachfolgeverein der Fussilet-Moschee, in der der Attent\u00e4ter vom Weihnachtsmarkt verkehrte, soll Geld erhalten haben.<\/p>\n<p>Der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, sagte am Montag: \u00bbEs gibt Hinweise darauf, dass in Zusammenhang mit der Auszahlung der Coronasoforthilfen auch Einzelpersonen beg\u00fcnstigt waren, die dem extremistischen Spektrum zuzuordnen sind.\u00ab Und weiter: \u00bbEs gab auch schon polizeiliche Ma\u00dfnahmen; dabei konnten Teile auch dieser Auszahlung sichergestellt werden.\u00ab Ob Verd\u00e4chtige, die sich Geld beschafft haben sollen, Netzwerken angeh\u00f6rten, m\u00fcsse noch ermittelt werden. Zu F\u00e4llen in anderen Bundesl\u00e4ndern sei bislang nichts bekannt.<\/p>\n<h3>Sch\u00fclervertreter beklagen fehlende Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>15.12 Uhr:<\/strong> Die Bundessch\u00fclerkonferenz hat die weiteren Schul\u00f6ffnungen in mehreren Bundesl\u00e4ndern begr\u00fc\u00dft, gleichzeitig aber das Fehlen von Schnelltests kritisiert. Man halte die Schul\u00f6ffnungen aus der Bildungsperspektive f\u00fcr einen sehr wichtigen Schritt, hie\u00df es in einer Mitteilung. \u00bbAllerdings bereiten die noch immer fehlenden Strukturen gro\u00dfe Sorgen, Schnelltests sind noch immer nicht an allen Schulen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch bin zutiefst entt\u00e4uscht und w\u00fctend, dass die L\u00e4nder noch immer an den Schnelltests scheitern\u00ab, sagte der Generalsekret\u00e4r der Bundessch\u00fclerkonferenz, Dario Schramm. \u00bbWir fahren aktuell wieder mit dem Kurs \u203awird schon gut gehen\u2039. Mit dieser Einstellung und ohne die Tests werden diese \u00d6ffnungen aber wohl kaum gut gehen\u00ab, sagte Schramm.<\/p>\n<h3>Nieders\u00e4chsische Regierung warnt vor Mallorcaurlaub<\/h3>\n<p><strong>14.42 Uhr: <\/strong>Die nieders\u00e4chsische Landesregierung warnt vor den Gefahren eines kurzfristigen Mallorcaurlaubs und denkt \u00fcber das Testen von Reiser\u00fcckkehrern an Flugh\u00e4fen nach. Der Chef der Staatskanzlei berate dazu gerade mit der Bundesregierung, sagte Regierungssprecherin Anke P\u00f6rksen am Montag in Hannover. Die Menschen, die nun nach Mallorca reisen wollten, m\u00fcssten wissen, dass sie sich einem gewissen Risiko aussetzen.<\/p>\n<p>Vor Ort tr\u00e4fen sich Menschen aus ganz Deutschland und Europa, und es bestehe die Gefahr einer Verbreitung des Virus. Und selbst wenn am Flughafen ein PCR-Test negativ ausfalle, bedeute dies nicht, dass ein Reiser\u00fcckkehrer das Virus nicht bereits in sich trage. \u00bbMan holt sich da sehenden Auges ein richtiges Problem ins Land\u00ab, so P\u00f6rksen.<\/p>\n<p>\u00bbIn den Urlaub fliegen muss niemand\u00ab, sagte die stellvertretende Leiterin des Coronakrisenstabs der Landesregierung, Claudia Schr\u00f6der. \u00bbIch kann nur raten, sich das gut zu \u00fcberlegen\u00ab, sagte sie. \u00bbDie Menschen werden nicht am Urlaubsort krank, sie stecken auf dem Weg zur\u00fcck und zu Hause weitere an und verbreiten das Virus weiter.\u00ab<\/p>\n<p>P\u00f6rksen und Schr\u00f6der betonten, dass ein nieders\u00e4chsischer Alleingang im Umgang mit Reiser\u00fcckkehrern, was Tests und eine Quarant\u00e4ne angeht, keinen Sinn habe. Eine Regelung, f\u00fcr die es eine Rechtsgrundlage geben m\u00fcsse, sei bundesweit zu treffen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte am Freitag entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und D\u00e4nemark von der Liste der Coronarisikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Ausw\u00e4rtigen Amts aufzuheben. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf der Insel wieder ohne Quarant\u00e4ne und Testpflicht bei der R\u00fcckkehr m\u00f6glich. Lediglich bei der Einreise nach Spanien muss ein negativer Test vorgewiesen werden.<\/p>\n<h3>Corona und der Kampf um Fakten: Wissenschaft im Visier<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> Morddrohungen, Hass-Tweets, Anfeindungen \u2013 damit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konfrontiert, die in der Pandemie informieren und aufkl\u00e4ren. Woher kommt der Kampf um die Fakten? Ab wann wird aus Wissenschaftsfeindlichkeit auch Demokratiefeindlichkeit? Das fragen wir die Virologin Melanie Brinkmann, den SPD-Politiker und Epidemiologen Karl Lauterbach und die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim im neuen Podcast SPIEGEL Daily.<\/p>\n<h3>Weitere Lockerungen in Th\u00fcringen trotz steigender Inzidenz<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr:<\/strong> Trotz steigender Infektionszahlen ist in Th\u00fcringen wieder Kosmetik und Fu\u00dfpflege erlaubt. Nach der seit Montag im Freistaat geltenden neuen Verordnung d\u00fcrfen nun auch erneut diese k\u00f6rpernahen Dienstleistungen angeboten werden. Die Friseursalons haben bereits seit Anfang M\u00e4rz ge\u00f6ffnet. Jetzt ziehen Solarien, Buchl\u00e4den, Bibliotheken und Kinderschuhgesch\u00e4fte nach.<\/p>\n<p>Es gelten jedoch Auflagen. So ist die Anzahl der Kunden im Verh\u00e4ltnis zur Verkaufsfl\u00e4che begrenzt. Dort, wo das Tragen einer Maske nicht m\u00f6glich ist \u2013 wie bei der Gesichtskosmetik \u2013 muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Die jetzige Verordnung gilt bis Ende M\u00e4rz. In Th\u00fcringen war am Montag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf rund 168 gestiegen (Vortag: 161,6).<\/p>\n<h3>Schwesig fordert fr\u00fchere Einbindung der Haus\u00e4rzte ins Impfen<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr:<\/strong> Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert, die Haus\u00e4rzte fr\u00fcher als geplant in Impfungen gegen Covid-19 einzubeziehen. \u00bbMeine Forderung ist ganz klar, dass die niedergelassenen \u00c4rzte nicht erst ab 19. April einbezogen werden, so wie es jetzt die Gesundheitsminister beschlossen haben, sondern eher\u00ab, sagte Schwesig am Montag beim Besuch eines Corona-Schnelltestzentrums in Ludwigslust. Am Mittwoch findet eine Bund-L\u00e4nder-Telefonkonferenz zum Impfen statt.<\/p>\n<p>In Mecklenburg-Vorpommern sollen die niedergelassenen \u00c4rzte vom kommenden Montag an 15.000 Impfdosen des Herstellers AstraZeneca erhalten, um sich selbst und das Praxispersonal zu sch\u00fctzen. Sie sollen damit auch chronisch Kranke impfen, sagte Schwesig. Au\u00dferdem forderte sie, \u00bbdass zus\u00e4tzlicher Impfstoff, der vielleicht aus der Europ\u00e4ischen Union kommt, dann dar\u00fcber auch noch st\u00e4rker eingesetzt werden soll\u00ab. Die Arztpraxen sollen nach Schwesigs Worten eine Erg\u00e4nzung zu den Impfzentren sein, um weiter in die Fl\u00e4che zu gehen.<\/p>\n<h3>Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen haben auf die <strong>CO\u2082<\/strong>-Belastung kaum Auswirkungen<\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr:<\/strong> Die Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen haben auf den Klimawandel und die Kohlendioxidbelastung kaum Auswirkungen. Gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt lasse sich sagen, \u00bbdie \u00f6konomische Minderung ist nicht mehr als acht Prozent. Das entspricht einem Monat weniger Emissionen\u00ab, sagte Hans von Storch am Montag zum Auftakt der zw\u00f6lften Deutschen Klimatagung in Hamburg. Das sei nicht sehr viel bei j\u00e4hrlich 40 Gigatonnen CO\u2082-Emissionen. Der Gr\u00fcnder der Tagung und ehemalige Leiter des Instituts f\u00fcr K\u00fcstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht betonte, wenn die Pariser Klimaschutzziele eingehalten werden sollen, dann m\u00fcssten diese 40 Gigatonnen bis 2050 ganz zur\u00fcckgehen. \u00bbDas w\u00fcrde hier bedeuten, dass wir (&#8230;) den Lockdown unbegrenzt fortsetzen und jedes Jahr eine weitere Ma\u00dfnahme mit \u00e4hnlicher Wirkung installieren.\u00ab<\/p>\n<h3>Salzburger Osterfestspiele wegen Corona nun im Herbst<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>Die Salzburger Osterfestspiele werden wegen der angespannten Coronasituation in den Herbst verlegt. Neuer Termin f\u00fcr das Festival sei nun der 29. Oktober bis 2. November 2021, teilten die Festspiele am Montag in Salzburg mit. Trotz aller Bem\u00fchungen und einer zweimaligen Spielplan\u00e4nderung sei nun endg\u00fcltig klar, dass die aktuellen Vorgaben der \u00f6sterreichischen Bundesregierung Festspiele im April unm\u00f6glich machten, sagte der kaufm\u00e4nnische Leiter, Nikolaus Bachler.<\/p>\n<p>\u00bbIch denke, dass die Osterfestspiele auch im Herbst durchaus ihren Reiz haben werden und hoffe, dass es uns gelingt, den Gro\u00dfteil des Osterprogramms auf Ende Oktober verschieben zu k\u00f6nnen\u00ab, sagte der k\u00fcnstlerische Leiter Christian Thielemann.<\/p>\n<p>Das detaillierte Programm sowie Informationen zum Kartenvorverkauf sollen im Mai ver\u00f6ffentlicht werden. Bereits erworbene Karten f\u00fcr Ostern verlieren den Angaben zufolge ihre G\u00fcltigkeit und werden r\u00fcckabgewickelt.<\/p>\n<h3>Eurostat: \u00dcbernachtungszahl 2020 um mehr als die H\u00e4lfte eingebrochen<\/h3>\n<p><strong>13.25 Uhr:<\/strong> Die Zahl der \u00dcbernachtungen in europ\u00e4ischen Touristenunterk\u00fcnften ist im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent gesunken. Insgesamt seien es 1,4 Milliarden \u00dcbernachtungen gewesen, teilte die europ\u00e4ische Statistikbeh\u00f6rde Eurostat am Montag mit. Am st\u00e4rksten seien Malta, Zypern und Griechenland betroffen gewesen. Dort sei es zu R\u00fcckg\u00e4ngen von mehr als 70 Prozent gekommen. Am geringsten habe es die Niederlande und D\u00e4nemark mit Reduktionen von weniger als 35 Prozent getroffen. Deutschland ist mit rund minus 40 Prozent das Land mit dem sechsgeringsten R\u00fcckgang hinter Finnland und \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Inl\u00e4nder im EU-Schnitt knapp 40 Prozent weniger \u00dcbernachtungen buchten, waren es bei Ausl\u00e4ndern fast 70 Prozent innerhalb der EU. Lediglich in Zypern, Malta und Slowenien buchten Inl\u00e4nder 2020 mehr \u00dcbernachtungen als 2019, wobei dies den R\u00fcckgang der ausl\u00e4ndischen Touristen bei Weitem nicht ausgeglichen hat.<\/p>\n<h3>Impfstoff: Russland meldet Einigung \u00fcber Sputnik-V-Produktion in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>13.10 Uhr: <\/strong>Russland hat nach eigenen Angaben in Deutschland und anderen EU-Staaten Partner f\u00fcr die Produktion des Impfstoffs Sputnik V gefunden. Eine Best\u00e4tigung von deutscher Seite gibt es bisher nicht. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Bundesregierung ruft zum Verzicht auf Urlaubsreisen auf<\/h3>\n<p><strong>13.05 Uhr:<\/strong> Nach dem sprunghaften Anstieg der Urlaubsbuchungen f\u00fcr die Ferieninsel Mallorca hat die Bundesregierung zum generellen Verzicht auf touristische Reisen wegen der Coronapandemie aufgerufen. \u00bbDer Appell ist, auf jede nicht unbedingt notwendige Reise zu verzichten\u00ab, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich die Sprecherin des Ausw\u00e4rtigen Amts, Maria Adebahr: \u00bbDas Fehlen einer Reisewarnung ist keine Einladung zum Reisen.\u00ab Die Entscheidung m\u00fcsse aber jeder f\u00fcr sich treffen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte am Freitag entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und D\u00e4nemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Ausw\u00e4rtigen Amts aufzuheben. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf der Lieblingsinsel der Deutschen wieder ohne Quarant\u00e4ne und Testpflicht bei der R\u00fcckkehr m\u00f6glich. Lediglich bei der Einreise nach Spanien muss ein negativer Test vorgewiesen werden.<\/p>\n<p>Nach der Entscheidung der Bundesregierung stiegen die Flugbuchungen f\u00fcr Mallorca sprunghaft an. Der gr\u00f6\u00dfte Anbieter Eurowings legte deswegen f\u00fcr die Osterzeit 300 zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge auf die Balearen-Insel auf. Tui will die ersten Hotels auf Mallorca nun bereits am n\u00e4chsten Wochenende \u00f6ffnen. In zwei Wochen beginnen in den meisten Bundesl\u00e4ndern die Osterferien.<\/p>\n<h3>Bundesregierung mahnt L\u00e4nder zur Umsetzung der Corona-Notbremse<\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr: <\/strong>Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hat die Bundesregierung die L\u00e4nder zur Einhaltung der beschlossenen Notbremse aufgerufen. \u00bbWir m\u00fcssen den Beschluss vom 3. M\u00e4rz umsetzen, nicht nur in seinen erfreulichen Passagen, sondern eben auch in seinen schwierigen\u00ab, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Bund und L\u00e4nder hatten beschlossen, dass die Shutdownregeln wieder in Kraft treten, wenn die Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf \u00fcber 100 steigt, es also mehr Infektionen als 100 pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen gibt. \u00bbDieser Beschluss ist umzusetzen\u00ab, sagte Seibert.<\/p>\n<p>\u00bbWenn man Beschl\u00fcsse fasst, geht man immer davon aus, dass sie dann auch Realit\u00e4t werden. Die Umsetzung liegt bei den L\u00e4ndern\u00ab, sagte Seibert. Die Bundesregierung stehe zu diesem Beschluss. Zwei Landkreise in Brandenburg hatten angek\u00fcndigt, trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz \u00fcber 100 keine sch\u00e4rferen Coronaregeln einf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Landkreis Elbe-Elster hatte zwar erkl\u00e4rt, er geh\u00f6re seit mehreren Wochen zu den Regionen mit den h\u00f6chsten Infektionswerten im Land. Aber: \u00bbWenn die geltenden Regelungen beachtet werden, bedarf es keiner neuen Einschr\u00e4nkungen\u00ab, so Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) am Freitag bei Facebook.<\/p>\n<p>Seibert sagte am Montag: \u00bbWir erkennen als Bundesregierung die Gef\u00e4hrlichkeit der jetzt herrschenden Situation an, und das sollte jeder. Steigende Inzidenzen, steigende Fallzahlen, insbesondere auch in der j\u00fcngeren Bev\u00f6lkerung, kein R\u00fcckgang mehr der Belegung der Intensivbetten \u2013 das sind ungute Entwicklungen, auf die wir alle zusammen reagieren m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es realistisch sei, dass es zu Ostern weitere \u00d6ffnungen gibt, machte Seibert darauf aufmerksam, dass am kommenden Montag \u2013 zwei Wochen vor Ostern \u2013 Bund und L\u00e4nder erneut \u00fcber die Lage beraten und dabei die dann herrschende Lage ber\u00fccksichtigen wollen. Bereits an diesem Mittwoch gebe es eine Bund-L\u00e4nder-Telefonkonferenz zum Thema der Einbeziehung der Haus\u00e4rzte ins Impfen.<\/p>\n<h3>Studie: Junge Selbstst\u00e4ndige leiden besonders unter Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr:<\/strong> Junge Selbstst\u00e4ndige, die erst kurze Zeit am Markt sind, leiden unter der Coronapandemie besonders. Das zeigt eine am Montag in Frankfurt ver\u00f6ffentlichte Umfrage der staatlichen F\u00f6rderbank KfW. Seit Ausbruch der Krise haben demnach 40 Prozent der Befragten mehr als die H\u00e4lfte ihrer Ums\u00e4tze verloren. Wegen der coronabedingten Einbu\u00dfen hielten es 30 Prozent mindestens f\u00fcr wahrscheinlich, ihre Selbstst\u00e4ndigkeit aufgeben zu m\u00fcssen. Ebenso viele mussten wegen der Krise ihren Lebensstandard sehr stark einschr\u00e4nken, so die nicht repr\u00e4sentative Studie mit 710 Befragten.<\/p>\n<p>Knapp die H\u00e4lfte der jungen Selbstst\u00e4ndigen (49 Prozent) gab an, dass f\u00fcr sie die Kontaktbeschr\u00e4nkungen besonders gravierende Folgen haben. F\u00fcr 41 Prozent ist zudem eine Kundenzur\u00fcckhaltung, etwa wegen Ansteckungssorgen, problematisch. Von den jungen Selbstst\u00e4ndigen, die seit Krisenausbruch Firmen gr\u00fcndeten, hatten 35 Prozent ihren Start bereits coronabedingt verschoben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend f\u00fcr 41 Prozent der selbstst\u00e4ndigen Frauen Lockdowns besonders gesch\u00e4ftssch\u00e4digend waren, gaben das nur 27 Prozent der M\u00e4nner an. Die befragten Frauen seien \u00f6fter in Branchen aktiv, die von Corona-Einschr\u00e4nkungen besonders betroffen waren, so die KfW \u2013 etwa in der Gastronomie, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Kunst-, Kultur- und Kreativgewerbe. Hingegen hatten Pandemiema\u00dfnahmen f\u00fcr den IT-Sektor mit seinem hohen M\u00e4nneranteil kaum Folgen. Frauen m\u00fcssten h\u00e4ufiger gro\u00dfe Einschnitte beim Lebensstandard hinnehmen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der beste Weg, Selbstst\u00e4ndigen eine Perspektive zu geben, sei es, weitere Lockdowns zu vermeiden, sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi K\u00f6hler-Geib. \u00bbHierf\u00fcr erscheint eine &#039;Whatever-it-takes&#039;-Mentalit\u00e4t bei Impfungen, Tests und der Kontaktnachverfolgung jetzt dringend erforderlich.\u00ab<\/p>\n<h3>Tel Aviver Ichilov-Krankenhaus schlie\u00dft letzte Coronastation<\/h3>\n<p><strong>12.25 Uhr: <\/strong>Knapp drei Monate nach Beginn der Impfkampagne in Israel hat das gro\u00dfe Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv am Montag seine letzte Coronastation geschlossen. Zum H\u00f6hepunkt der Pandemie seien es noch sechs Coronastationen gewesen, teilte die Klinik mit. Die 18 verbleibenden Coronapatienten, alle nicht vollst\u00e4ndig geimpft, sollten nun abgesondert in den regul\u00e4ren Intensivstationen untergebracht werden. Es sei ein \u00bbbewegender Tag\u00ab.<\/p>\n<p>Nach Medienberichten wurden auch im bekannten Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv zwei Coronastationen geschlossen. Die Zahl der Schwerkranken war zuletzt stetig gesunken. Sie lag am Montag bei 627. Bei der letzten Coronawelle war sie noch etwa doppelt so hoch gewesen.<\/p>\n<p>In dem Land mit rund neun Millionen Einwohnern hatte am 19. Dezember eine Impfkampagne begonnen, die zu den erfolgreichsten weltweit geh\u00f6rt. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen der Schwerkranken und der Neuinfektionen deutlich zur\u00fcck. Eine Erstimpfung erhielten in Israel bislang etwa 5,2 Millionen Menschen, davon bekamen auch mehr als 4,2 Millionen die zweite Dosis. Mehr als 786.000 Israelis gelten nach einer Coronaerkrankung als genesen.<\/p>\n<p>Damit haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 55 Prozent der Bev\u00f6lkerung eine Erstimpfung und mehr als 45 Prozent eine Zweitimpfung erhalten. Israel ist ein sehr junges Land, rund 30 Prozent der B\u00fcrger sind unter 16 Jahre alt. Sie k\u00f6nnen bisher noch nicht geimpft werden. Experten rechnen aber damit, dass bis zum Sommer auch die Impfung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren beginnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Habeck f\u00fcr schlankere Entscheidungsprozesse bei Impfkampagne<\/h3>\n<p><strong>12.07 Uhr<\/strong>: Gr\u00fcnenchef Robert Habeck hat sich f\u00fcr schlankere Strukturen in der Organisation der Coronaimpfungen starkgemacht. Habeck zog Parallelen zu den Jahren 2015 und 2016, als zahlreiche Schutzsuchende nach Deutschland kamen. Damals habe es im Bundesinnenministerium eine mit Entscheidungsmacht ausgestattete Bund-L\u00e4nder-Gruppe gegeben, die t\u00e4glich zusammengetreten sei und Ankunft und Unterbringung der Menschen organisiert habe, sagte Habeck am Montag in Berlin.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die aktuelle Impfkampagne sagte er: \u00bbEs fehlt eine permanent tagende, dann auch mit Prokura ausgestattete Gruppe, die von der Bestellung der Glasflaschen bis zur Spritze in den Arm die Gesamtverantwortung \u00fcbernimmt und durchsteuert.\u00ab Die Verantwortung ende immer dort, wo die Kompetenz ende. Es gebe ein \u00bbMissmanagement im Verwaltungsf\u00f6deralismus\u00ab, das nicht aufgebrochen worden sei.<\/p>\n<p>Eine solche Struktur k\u00f6nnte auch die nun anstehenden Impfungen durch Haus\u00e4rzte massiv beschleunigen, so Habeck, der mehr Pragmatismus forderte. Diese m\u00fcssten mehr Handlungsspielraum bekommen, auch wenn es dann mal zu Problemen mit den Empfehlungen der Ethik- oder der Impfkommission kommen k\u00f6nne. F\u00fcr den Fall, dass es Irritationen \u00fcber Entscheidungen im Einzelfall gebe, m\u00fcsse die Politik zusichern, dass sie die Verantwortung \u00fcbernehme. \u00bbAber Hauptsache, das Zeug kommt halt schnell unter die Bev\u00f6lkerung.\u00ab<\/p>\n<h3>Experten in Italien halten an AstraZeneca-Impfstoff fest<\/h3>\n<p><strong>11.51 Uhr:<\/strong> Nach dem zwischenzeitlichen Stopp f\u00fcr Impfungen mit der Coronavakzine von AstraZeneca in Teilen Italiens haben Experten vor \u00fcbereilten R\u00fcckschl\u00fcssen auf die Sicherheit des Produkts gewarnt. Die Impfstoffe seien sicher, sagte der Pr\u00e4sident der italienischen Arzneimittelagentur Aifa, Giorgio Pal\u00f9, im Interview mit der Zeitung \u00bbLa Repubblica\u00ab. Mit mehr Impfungen w\u00fcrden auch mehr unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen registriert.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche hatte die Aifa auf Sizilien die Verabreichung einer Charge von AstraZeneca gestoppt, nachdem ein Marinesoldat rund einen Tag nach der Impfung gestorben war. Am Wochenende hatte au\u00dferdem die nordwestliche Region Piemont f\u00fcr wenige Stunden die Impfungen mit der Vakzine des britisch-schwedischen Pharmakonzerns eingestellt. Wie die Region mitteilte, wurde in dieser Zeit die Charge ausfindig gemacht, aus der eine Lehrkraft geimpft wurde, die verstorben war.<\/p>\n<p>\u00bbIm Fall von Sizilien handelt es sich um 500.000 Dosen, von denen 250.000 in Italien eingetroffen sind und 170.000 ohne unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen verabreicht wurden\u00ab, so Pal\u00f9. Auch das Gesundheitsministerium h\u00e4lt an dem Impfstoff fest. \u00bbAstraZeneca tr\u00e4gt dazu bei, vor der Epidemie zu sch\u00fctzen\u00ab, sagte Franco Locatelli, ein Experte des Ministeriums, der Zeitung \u00bbCorriere della Sera\u00ab. Es sollten keine voreiligen Schl\u00fcsse \u00fcber einen kausalen Zusammenhang gezogen werden. Millionen Menschen in Europa h\u00e4tten die Vakzine von AstraZeneca erhalten, ohne Probleme zu entwickeln.<\/p>\n<h3>S\u00f6der f\u00fcr Exportstopp von AstraZeneca-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>11.48 Uhr:<\/strong> Wegen des weiter langsamen Verlaufs bei den Coronaimpfungen fordert CSU-Chef Markus S\u00f6der einen Exportstopp f\u00fcr die in Europa hergestellte Vakzine von AstraZeneca. \u00bbEs kann nicht sein, dass aus Europa heraus st\u00e4ndig Impfstoff abflie\u00dft\u00ab, sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in M\u00fcnchen. Zudem m\u00fcsse mit den USA \u00fcber die Probleme gesprochen werden. \u00bbEs kann nicht sein, dass die USA an der Stelle Impfstoff vielleicht hortet und umgekehrt Europa darauf wartet. Gute Partnerschaft bedeutet auch, im Impfen eine Br\u00fccke \u00fcber den Atlantik zu bauen.\u00ab Europa m\u00fcsse daf\u00fcr \u00bballe Hebel\u00ab in Bewegung setzen.<\/p>\n<p>Nach der Aussetzung von Coronaimpfungen mit AstraZeneca in mehreren EU-L\u00e4ndern braucht es aus S\u00f6ders Sicht zudem eine Positionierung der deutschen Beh\u00f6rden zu dem Impfstoff. Es brauche eine klare Aussage, \u00bbist der Impfstoff gut oder schlecht\u00ab, sagte er. Um Akzeptanzprobleme zu verhindern, sollten dann auch gerade bei AstraZeneca Vorbilder wie Politiker ganz gezielt mit dem Impfstoff geimpft werden. \u00bbIch glaube, da braucht es jetzt auch Statements daf\u00fcr, dass dieser Impfstoff wirksam ist und auch funktionieren kann.\u00ab<\/p>\n<h3>Bund will Coronahilfe f\u00fcr internationale Kultur fortsetzen<\/h3>\n<p><strong>11.43 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung setzt in der Coronapandemie weiter auf die Unterst\u00fctzung internationaler Kulturprojekte. Daf\u00fcr soll in diesem Jahr ein 2020 eingerichteter Hilfsfonds ausgebaut werden, hie\u00df es aus dem Ausw\u00e4rtigen Amt. Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) informierte sich am Montag online \u00fcber vier Projekte des Hilfsfonds in Brasilien, Georgien, Libanon und Bosnien-Herzegowina.<\/p>\n<p>Die Mittel gehen laut Ausw\u00e4rtigem Amt an Organisationen in Kunst, Kultur und Bildung, die mit ihrer Arbeit gesellschaftliche Vielfalt und das kulturelle Leben vor Ort st\u00e4rken. Der Hilfsfonds habe dazu beigetragen, kulturelle Partnerstrukturen im Ausland zu erhalten und zu st\u00e4rken. Deswegen sollen die Mittel von zuletzt drei auf nun sechs Millionen Euro verdoppelt werden.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr wurden 141 Projekte mit bis zu 25.000 Euro gef\u00f6rdert. Beworben hatten sich gut 440 ausl\u00e4ndische Organisationen aus Kultur und Bildung in 75 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Neben Ausw\u00e4rtigem Amt und Goethe-Institut, das die Vergabe der Mittel koordiniert, sind auch dabei: das Berliner K\u00fcnstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), die deutsche Unesco-Kommission, die S. Fischer Stiftung, die Stiftung Mercator, die Robert Bosch Stiftung und die Siemens Stiftung.<\/p>\n<h3>Warum manche L\u00e4nder vorerst auf AstraZeneca verzichten \u2013 Deutschland aber nicht<\/h3>\n<p><strong>11.15 Uhr:<\/strong> In Europa sind 30 F\u00e4lle von Gerinnungsst\u00f6rungen nach einer AstraZeneca-Impfung bekannt \u2013 bei knapp f\u00fcnf Millionen Geimpften. Einen Zusammenhang sehen Experten nicht, in Deutschland wird der Stoff weiter verimpft. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Geschlossene Ladengesch\u00e4fte vermiesen Quartalsumsatz von H&amp;M<\/h3>\n<p><strong>11.11 Uhr:<\/strong> Die Corona-Zwangsschlie\u00dfungen seiner Gesch\u00e4fte setzen dem schwedischen Textilh\u00e4ndler Hennes &amp; Mauritz weiter zu. Das florierende Gesch\u00e4ft im Internet konnte das nicht ausgleichen. In den ersten drei Monaten des neuen Gesch\u00e4ftsjahres (Dezember bis Februar) sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel auf 40,1 Milliarden schwedische Kronen (3,95 Milliarden Euro) eingebrochen, teilte der Konzern am Montag in Stockholm mit.<\/p>\n<p>Allerdings sieht H&amp;M einen ersten Trend wieder nach oben: So seien die Erl\u00f6se in den ersten Tagen im M\u00e4rz dank einer teilweisen \u00d6ffnung der L\u00e4den unter anderem in Deutschland, dem gr\u00f6\u00dften Markt des Unternehmens, im Jahresvergleich in lokalen W\u00e4hrungen um zehn Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Am 13. M\u00e4rz waren den Angaben nach rund 900 L\u00e4den des Konzerns geschlossen. Damit waren rund 400 L\u00e4den weniger geschlossen als Ende Februar. Die vollst\u00e4ndigen Zahlen zum ersten Quartal will der Konzern am 31. M\u00e4rz ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<h3>Auftaktfeier zum Olympia-Fackellauf ohne Zuschauer<\/h3>\n<p><strong>10.58 Uhr:<\/strong> Die Zeremonie zum Auftakt des olympischen Fackellaufs im japanischen Fukushima wird ohne Publikum stattfinden. Angesichts der andauernden Coronapandemie werde die Auftaktfeier am 25. M\u00e4rz im J-Village einfacher ausfallen, wie die Organisatoren am Montag mitteilten. Alle 47 Pr\u00e4fekturen Japans sollen bei dem Lauf angesteuert werden, bevor das Feuer im Olympiastadion in Tokio entfacht wird.<\/p>\n<p>Das J-Village ist ein Fu\u00dfballtrainingszentrum, das w\u00e4hrend der Atomkatastrophe im M\u00e4rz 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier f\u00fcr die Krisenmanager des Super-GAU gedient hatte. Den Anfang des Fackellaufs machen Mitglieder des japanischen Fu\u00dfballnationalteams der Frauen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Zuschauer entlang der Route sollen nur klatschen, die L\u00e4ufer aber nicht laut anfeuern. Die Organisatoren ermunterten die Bev\u00f6lkerung, den 121 Tage dauernden Lauf live im Internet zu verfolgen. Auch die Auftaktzeremonie wird im Internet zu sehen sein. Am Ende jedes Tages w\u00e4hrend des Laufs sind an den einzelnen Orten Veranstaltungen geplant, doch m\u00fcssen die Teilnehmer grunds\u00e4tzlich vorher reservieren.<\/p>\n<p>Der olympische Fackellauf war im Zuge der Coronavirus-Pandemie genauso wie die Sommerspiele verlegt worden. Die Olympischen Spiele werden nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 ausgetragen.<\/p>\n<h3>K\u00f6ln bei Inzidenz jetzt \u00fcber 100<\/h3>\n<p><strong>10.48 Uhr:<\/strong> In der gr\u00f6\u00dften nordrhein-westf\u00e4lischen Stadt K\u00f6ln liegt die Corona-Inzidenzzahl nun wieder \u00fcber 100. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag stieg die Sieben-Tage-Inzidenz f\u00fcr die Millionenstadt auf 100,7. Ein Sprecher von Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte, man wolle nun erst einmal abwarten, ob der Wert in den n\u00e4chsten Tagen stabil und signifikant \u00fcber der Marke bleibe.<\/p>\n<p>Wenn das der Fall sein sollte, wolle die Stadt Mitte der Woche Kontakt mit der Landesregierung aufnehmen. M\u00f6glicherweise sei dann mit weiteren Ma\u00dfnahmen zu rechnen. Dabei k\u00f6nne es gegebenenfalls aber auch um eine angepasste Test- und Impfstrategie gehen. Denkbar ist zum Beispiel, dass in mehr Bereichen als bisher negative Schnelltests vorgelegt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte der Krisenstab der Stadt K\u00f6ln bereits eine Ausweitung der Maskenpflicht beschlossen. Seit Samstag gilt sie auch in einem Teil des Ausgehviertels am Br\u00fcsseler Platz und am Rheinufer zwischen Drehbr\u00fccke Deutz und Zoobr\u00fccke. Um Ansammlungen von Personen, die keine Maske tragen, auf dem Rheinboulevard vorzubeugen, ist dort zus\u00e4tzlich Essen und Trinken verboten. Das Alkoholkonsumverbot an Hotspots wurde erweitert um den Abschnitt zwischen Drehbr\u00fccke Deutz und Zoobr\u00fccke.<\/p>\n<h3>Gesundheitsministerium: AstraZeneca-Vakzine wird in Deutschland weiter verimpft<\/h3>\n<p><strong>10.37 Uhr:<\/strong> Deutschland h\u00e4lt an dem Einsatz des Coronaimpfstoffs von AstraZeneca fest. Die Meldungen \u00fcber Nebenwirkungen w\u00fcrden sehr ernst genommen und die Datenlage best\u00e4ndig gepr\u00fcft, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Zuvor hatten einige europ\u00e4ische L\u00e4nder wie die Niederlande, Irland oder D\u00e4nemark Impfungen mit dem Mittel von AstraZeneca vorerst ausgesetzt. Derzeit bleibe es aber bei der Linie der Bundesregierung, den Impfstoff weiterzuverwenden, der von der europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA als sicher eingestuft worden sei, sagte der Sprecher. Im Laufe der Woche f\u00e4nden beim Paul-Ehrlich-Institut und der EMA verschiedene Expertenrunden statt. Anlass der Debatte sind Berichte \u00fcber Komplikationen nach den Impfungen. Die Firma weist dies zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Lehrerverband fordert Impfung von Lehrkr\u00e4ften an allen Schulen<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Lehrerverband fordert vor dem Hintergrund steigender Coronazahlen schnellere Impfungen f\u00fcr alle Lehrer und dringt auf mehr Tests bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. \u00bbWenn wir nicht wollen, dass die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Schulen wieder auf Distanzunterricht umsteigen muss, weil dort die 100-er-Inzidenzgrenze \u00fcberschritten wird, m\u00fcssen wir jetzt sofort die Impfungen von Lehrkr\u00e4ften an allen Schularten vorziehen, alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mindestens zweimal w\u00f6chentlich testen\u00ab, sagte Verbandspr\u00e4sident Heinz-Peter Meidinger der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Im Zuge der Wieder\u00f6ffnung von Kitas und Grundschulen war die Impfreihenfolge ge\u00e4ndert worden, sodass Kitabesch\u00e4ftigte und Grundschullehrkr\u00e4fte fr\u00fcher als urspr\u00fcnglich geplant drankommen. F\u00fcr Lehrer weiterf\u00fchrender Schulen gilt das nicht.<\/p>\n<p>Meidinger sagte zum Thema Tests, es sei zu \u00fcberlegen, ob regelm\u00e4\u00dfige Schnell- oder Selbsttests als verbindliche Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme am Pr\u00e4senzunterricht festgeschrieben werden sollten. \u00bbBundesl\u00e4nder, die auch bei regionalen Inzidenzen \u00fcber 150 Pr\u00e4senzunterricht ohne Mindestabstand und die erw\u00e4hnten zus\u00e4tzlichen Gesundheitsschutzma\u00dfnahmen anordnen, handeln verantwortungslos.\u00ab Er kritisierte zudem, dass es noch Bundesl\u00e4nder ohne Maskenpflicht an Grundschulen gebe und dass Zusch\u00fcsse f\u00fcr Raumluftfilter nur teilweise abgerufen w\u00fcrden, weil Kommunen als Schultr\u00e4ger nicht bereit seien, ihren Eigenanteil daran zu leisten.<\/p>\n<h3>USA: Corona-Neuinfektionen weiter r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h3>\n<p><strong>10.00 Uhr:<\/strong> In den USA ist die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Beh\u00f6rden meldeten f\u00fcr Sonntag 37.669 neue F\u00e4lle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging. Am Sonntag der Vorwoche waren noch 40.966 neue Infektionen gemeldet worden. Der bisherige Tagesh\u00f6chstwert wurde am 2. Januar mit 300.416 neuen F\u00e4llen gemeldet.<\/p>\n<p>Die Zahl der Toten mit einer best\u00e4tigten Coronavirus-Infektion lag den Angaben zufolge am Sonntag bei 568. Am gleichen Tag der Vorwoche waren 678 Todesf\u00e4lle gemeldet worden.<\/p>\n<p>Mit bisher mehr als 534.000 Toten und 29,4 Millionen Infizierten sind die USA in absoluten Zahlen, aber nicht gemessen an der Bev\u00f6lkerung, das weltweit am st\u00e4rksten von der Coronapandemie betroffene Land.<\/p>\n<p>Bislang haben in den USA mehr als 69,7 Millionen Menschen die erste Impfung gegen das Virus erhalten, rund 37,4 Millionen schon beide Impfdosen, wie aus Daten der Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC hervorgeht. Es sind drei Impfstoffe zugelassen: Biontech\/Pfizer, Moderna und Johnson &amp; Johnson.<\/p>\n<h3>Intensiv\u00e4rzte fordern sofortigen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr:<\/strong> Angesichts steigender Coronazahlen fordern Deutschlands Intensiv\u00e4rzte eine sofortige R\u00fcckkehr in den Lockdown. \u00bbVon den Daten, die wir jetzt haben und sehen und mit dem Durchsetzen der britischen Mutante w\u00fcrden wir sehr stark daf\u00fcr pl\u00e4dieren, jetzt sofort wieder in einen Lockdown zu gehen, um einfach eine starke dritte Welle zu verhindern\u00ab, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, am Montag im rbb-Sender Radioeins. Divi ist die Deutsche Interdisziplin\u00e4re Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin.<\/p>\n<p>Karagiannidis sagte, er hoffe sehr, dass die L\u00e4nder die beschlossene Notbremse eines Inzidenzwerts von 100 durchsetzen. Bund und L\u00e4nder hatten eine R\u00fcckkehr in den Lockdown vereinbart, wenn in einer Region die Zahl der Neuinfektionen wieder die Marke von 100 pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen erreicht. \u00bbAnsonsten w\u00fcrden wir jetzt noch einmal 5000, 6000 Patienten auf der Intensivstation sehen\u00ab, sagte Karagiannidis. \u00bbMan sieht sehr deutlich, dass wir sehr schnell jetzt wieder in steigende Intensivzahlen geraten werden, sofern wir dem Virus jetzt die M\u00f6glichkeit dazu geben.\u00ab Derzeit sind rund 2800 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.<\/p>\n<p>\u00bbWir gewinnen auch nicht viel, wenn wir jetzt die n\u00e4chsten ein, zwei Wochen offen lassen, weil wir ganz schnell auf einem hohen Niveau ankommen und es auf dem hohen Niveau doppelt so schwierig sein wird, von den Zahlen wieder herunterzukommen\u00ab, sagte Karagiannidis. Wichtig sei es, nun die \u00fcber 50- und \u00fcber 60-J\u00e4hrigen schnell zu impfen. Dann w\u00fcrden auch weniger infizierte Menschen schwer krank.<\/p>\n<p>Die Belastung f\u00fcr das Personal auf den Intensivstationen sei bis heute ohne Unterbrechung sehr hoch und steige nun wieder weiter. Es gelte, sich in den Sommer zu retten, sagte Karagiannidis, der selbst Arzt an einer K\u00f6lner Lungenklinik ist.<\/p>\n<p>Positiv sei es, wenn umfangreich auf Corona getestet werde. So k\u00f6nnten wahrscheinlich rund 50 bis 60 Prozent der Infektionsf\u00e4lle entdeckt werden.<\/p>\n<p>Am Montag gab es 6604 registrierte Corona-Neuinfektionen. Das sind rund 1600 mehr als am Montag vor einer Woche. Der Inzidenzwert stieg von 79 auf 82,9. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit Covid-19 stieg um 47 auf 73.418. Dem bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert zufolge stecken 100 Infizierte derzeit rechnerisch 119 weitere Menschen an. Das ging aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.<\/p>\n<h3>Britische Beh\u00f6rde h\u00e4lt AstraZeneca-Impfstoff f\u00fcr sicher<\/h3>\n<p><strong>09.37 Uhr: <\/strong>Anders als mehrere andere europ\u00e4ische L\u00e4nder nutzt Gro\u00dfbritannien weiter den Coronaimpfstoff von AstraZeneca. \u00bbWir pr\u00fcfen die Berichte genau, aber angesichts der gro\u00dfen Anzahl verabreichter Dosen und der H\u00e4ufigkeit, mit der Blutgerinnsel auf nat\u00fcrliche Weise auftreten k\u00f6nnen, deuten die verf\u00fcgbaren Beweise nicht darauf hin, dass der Impfstoff die Ursache ist\u00ab, sagte Phil Bryan von der britischen Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr Arzneimittel (MHRA) einer Mitteilung zufolge. \u00bbAlle Menschen sollten sich gegen Covid-19 impfen lassen, wenn sie dazu aufgefordert werden\u00ab, sagte Bryan. In Gro\u00dfbritannien wurden bisher keine F\u00e4lle schwerer Nebenwirkungen bekannt.<\/p>\n<p>Zuletzt hatte die Impfkommission sich f\u00fcr einen vor\u00fcbergehenden Stopp der Impfungen mit dem Pr\u00e4parat ausgesprochen, das der britisch-schwedische Konzern AstraZeneca gemeinsam mit der Universit\u00e4t Oxford entwickelt hat. Es handele sich um eine Vorsichtsma\u00dfnahme. Zuvor waren einzelne F\u00e4lle in D\u00e4nemark und Norwegen bekannt geworden, in denen schwere Blutgerinnsel nach der Verabreichung des Mittels auftraten. Ob die Impfung die Ursache f\u00fcr die Blutgerinnsel war, ist aber nach wie vor unklar.<\/p>\n<p>Seither verk\u00fcndeten auch Norwegen, Island, Bulgarien und zuletzt Irland die Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca. In Italien war die Verabreichung einer bestimmten Charge des Impfstoffes nach dem Tod einer geimpften Lehrkraft gestoppt worden.<\/p>\n<p>Der Impfstoff von AstraZeneca ist seit Januar in der EU zugelassen. Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde Ema hatte erkl\u00e4rt, dass es keine auff\u00e4llige H\u00e4ufung von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gebe und dass der Nutzen der Verabreichung des AstraZeneca-Mittels gr\u00f6\u00dfer sei als die Risiken. Der britisch-schwedische Pharmakonzern selbst wies nach einer Analyse von Impfdaten erneut Zweifel an der Sicherheit seines Coronaimpfstoffes zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Coronakrise drosselt privaten Konsum<\/h3>\n<p><strong>09.32 Uhr:<\/strong> Die Coronakrise hat den privaten Konsum in Deutschland stark gedrosselt. Die Haushalte gaben im vergangenen Jahr preisbereinigt 5,0 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Das war der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit 1970 und unterscheidet sich fundamental vom Verbraucherverhalten in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009, als der private Konsum weniger zur\u00fcckging und die deutsche Volkswirtschaft st\u00fctzte.<\/p>\n<p>Vor allem w\u00e4hrend der ersten Jahresh\u00e4lfte gingen die Ausgaben in fast allen Bereichen zur\u00fcck. Im ersten Lockdown entfielen unter anderem Kosten f\u00fcr Bahn- und Flugreisen genauso wie f\u00fcr Restaurantbesuche. Lediglich f\u00fcr Nahrungsmittel und Getr\u00e4nke gaben die Menschen mehr Geld aus. Im Gesamtjahr stieg dieser Posten um 6,3 Prozent.<\/p>\n<p>Im zweiten Halbjahr wuchs aber die Bereitschaft, langlebige Konsumg\u00fcter anzuschaffen. Dazu z\u00e4hlen Autos, M\u00f6bel oder gr\u00f6\u00dfere Elektroger\u00e4te. Nach einem R\u00fcckgang um 8,5 Prozent in der ersten Jahresh\u00e4lfte wurden im zweiten Halbjahr 7,8 Prozent mehr ausgegeben als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hier d\u00fcrfte auch die vor\u00fcbergehende Absenkung der Mehrwertsteuer eine Rolle gespielt haben, vermuteten die Statistiker.<\/p>\n<h3>Zahl der Coronatoten in Israel steigt \u00fcber 6000<\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Coronatoten in Israel hat die Zahl von 6000 \u00fcberstiegen. Wie das Gesundheitsministerium in der Nacht auf Montag mitteilte, starben seit Beginn der Pandemie 6011 Menschen in Verbindung mit dem Virus. Zum Jahreswechsel hatte die Zahl der Toten etwa 3400 betragen, Anfang Februar waren 5000 verzeichnet worden.<\/p>\n<p>In dem Land mit seinen etwa 9,3 Millionen Einwohnern hatte kurz vor Weihnachten eine Impfkampagne begonnen, die zu den erfolgreichsten weltweit geh\u00f6rt. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen der Schwerkranken und der Neuinfektionen deutlich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eine Erstimpfung erhielten in Israel bislang etwa 5,2 Millionen Menschen, davon bekamen auch rund 4,2 Millionen die zweite Dosis.<\/p>\n<h3>Niederlande: Wahl unter Coronabedingungen beginnt<\/h3>\n<p><strong>09.24 Uhr:<\/strong> Die Wahlen zum neuen niederl\u00e4ndischen Parlament haben begonnen. Am Mittwochmorgen um 7.30 Uhr \u00f6ffneten rund 1600 Wahllokale. Rund 13 Millionen B\u00fcrger sind aufgerufen, die 150 Abgeordneten der Zweiten Kammer zu w\u00e4hlen. Wegen der Coronapandemie wird die Parlamentswahl zum ersten Mal an insgesamt drei Tagen stattfinden. Hauptwahltag ist der Mittwoch.<\/p>\n<p>Am Montag und Dienstag sollen vorwiegend diejenigen ihre Stimme abgeben, die besonders wegen einer Coronainfektion gef\u00e4hrdet sind. Dann sind erst knapp 20 Prozent der Wahllokale ge\u00f6ffnet. Erstmals war auch Briefwahl f\u00fcr im Land wohnende B\u00fcrger ab 70 Jahre gestattet.<\/p>\n<p>37 Parteien stellen sich zur Wahl \u2013 ein neuer Rekord. In den Umfragen liegt die rechtsliberale VVD von Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte unangefochten auf dem ersten Rang mit etwa 24 Prozent, gefolgt von der PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders mit etwa zw\u00f6lf Prozent. Unsicher ist, ob die bisherige Koalition \u2013 VVD, christdemokratische CDA, linksliberale D66 und ChristenUnie \u2013 erneut eine Mehrheit erzielen wird. Ergebnisse werden erst am sp\u00e4ten Mittwochabend erwartet.<\/p>\n<p>In allen Wahllokalen gelten Schutzbestimmungen. So werden Tische, Kabinen und andere Objekte regelm\u00e4\u00dfig desinfiziert. In einigen Kommunen bekommt jeder W\u00e4hler einen eigenen Rotstift \u2013 damit machen die niederl\u00e4ndischen W\u00e4hler traditionell ihr Kreuz auf dem Wahlzettel.<\/p>\n<h3>Sportsoziologe Gebauer: Coronakrise ver\u00e4ndert Verh\u00e4ltnis von Fu\u00dfballern und Schiedsrichtern<\/h3>\n<p><strong>09.13 Uhr:<\/strong> Die Coronakrise hat nach Einsch\u00e4tzung des Sportsoziologen Gunter Gebauer vor dem Hintergrund der Spiele ohne Zuschauer das Verh\u00e4ltnis zwischen Fu\u00dfballern und Schiedsrichtern ver\u00e4ndert. Man k\u00f6nne sehen, \u00bbdass sich die Spieler offenbar st\u00e4rker den Schiedsrichtern zuwenden und sie mehr beachten. Ein Schiedsrichter musste manchmal jemanden, der ein b\u00f6ses Foul ver\u00fcbt hat, zur\u00fcckholen lassen, damit er \u00fcberhaupt seine Gelbe oder Rote Karte in Empfang nehmen konnte\u00ab, sagte der emeritierte Professor f\u00fcr Philosophie und Sportsoziologie an der FU Berlin der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Die Schiedsrichter h\u00e4tten \u00bbin der jetzigen Situation eine viel st\u00e4rkere Autorit\u00e4t auf dem Spielfeld. Sie haben nicht das Publikum gegen sich und k\u00f6nnen auch besser mit den Spielern sprechen, da kein ohrenbet\u00e4ubender L\u00e4rm herrscht\u00ab, sagte Gebauer. \u00bbDer Fu\u00dfballstar, hinter dem bis dahin zigtausend Menschen standen und durch Gebr\u00fcll unterst\u00fctzt wurde, ist jetzt machtlos gegen\u00fcber dem Schiedsrichter und steht dort allein. Das ergibt eine vollkommen andere Balance im Verh\u00e4ltnis von Spieler zu Schiedsrichter.\u00ab<\/p>\n<h3>Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 82,9<\/h3>\n<p><strong>06.50 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 6604 Corona-Neuinfektionen gemeldet \u2013 und damit 1593 mehr als vor genau einer Woche. Allerdings ist die Zahl der gemeldeten F\u00e4lle nach dem Wochenende aufgrund weniger Tests niedriger als an anderen Tagen. Au\u00dferdem lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) am Montagmorgen bundesweit bei 82,9 und damit deutlich h\u00f6her als am Vortag (79). Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor.<\/p>\n<p>Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 06.30 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 47 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 5011 Neuinfektionen und 34 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<p>Vor vier Wochen, am 15. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 58,9 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar \u00fcber Wochen deutlich zur\u00fcckgegangen. Zuletzt stieg sie jedoch wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neu gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert erreicht worden \u2013 er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.575.849 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.365.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 73.418.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,19 (Vortag ebenfalls 1,19). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 119 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend dar\u00fcber, steigen die Fallzahlen.<\/p>\n<h3>Trotz hoher Inzidenz: Keine Corona-\u00bbNotbremse\u00ab in Pirmasens<\/h3>\n<p><strong>06.10 Uhr: <\/strong>Pirmasens zieht die Corona-\u00bbNotbremse\u00ab nur mit halber Kraft, obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in der rheinland-pf\u00e4lzischen Stadt seit mehr als drei Tagen bei \u00fcber 100 liegt. Zwar gelten ab Montag strengere Regeln wie zum Beispiel eine Kontaktbeschr\u00e4nkung im \u00f6ffentlichen Raum und beim Einkaufen, die Gesch\u00e4fte bleiben aber weiter ge\u00f6ffnet. Das geht aus einer Allgemeinverf\u00fcgung der Stadt vom Sonntag hervor. Pirmasens weicht damit von der Coronastrategie des Landes ab.<\/p>\n<p>Die rheinland-pf\u00e4lzische Corona-Bek\u00e4mpfungsverordnung sieht in dem Fall eigentlich eine \u00bbNotbremse\u00ab vor: Zu veranlassen sind demnach etwa eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung, eine Begrenzung der Mobilit\u00e4t auf h\u00f6chstens 15 Kilometer und Schlie\u00dfungen von Gesch\u00e4ften. In Pirmasens darf man ab Montag zwar nur noch eine Person eines anderen Hausstandes treffen, auch wird die maximale Kundenzahl im Einzelhandel verringert. Doch die Gesch\u00e4fte bleiben grunds\u00e4tzlich offen, au\u00dferdem gibt es keine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung oder 15-Kilometer-Begrenzung. In Pirmasens liegt die Inzidenz seit Donnerstag bei \u00fcber 100, am Sonntag lag sie bei 154,1 \u2013 H\u00f6chstwert in Rheinland-Pfalz.<\/p>\n<p>Eine g\u00e4nzliche Schlie\u00dfung der Gesch\u00e4fte \u00bbw\u00e4re aufgrund der besonderen Situation vor Ort unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und rechtswidrig\u00ab, wird der Pirmasenser Oberb\u00fcrgermeister Markus Zwick (CDU) in einer Mitteilung der Stadt vom Sonntag zitiert. Der starke Anstieg lasse sich insbesondere auf Corona-Ausbr\u00fcche in mehreren Kinderg\u00e4rten zur\u00fcckf\u00fchren. Die seien f\u00fcr knapp 44 Prozent der 64 Neuinfektionen der vergangenen Woche verantwortlich.<\/p>\n<p>\u00bbBei der Entscheidung \u00fcber zus\u00e4tzliche Schutzma\u00dfnahmen d\u00fcrfen Inzidenzen allein nicht isoliert betrachtet werden\u00ab, wird Zwick weiter zitiert. Es sei nicht ersichtlich, dass der lokale Einzelhandel und k\u00f6rpernahe Dienstleistungen am aktuellen Infektionsgeschehen \u00fcberhaupt einen ma\u00dfgeblichen Anteil h\u00e4tten. Zwick beruft sich au\u00dferdem auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des benachbarten Saarlandes vom Dienstag, in der einzelne Beschr\u00e4nkungen des Einzelhandels kassiert worden waren.<\/p>\n<h3>Lehrerverband fordert verbindliches Testen von Sch\u00fclern<\/h3>\n<p><strong>04.25 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Lehrerverband ist besorgt \u00fcber die steigenden Infektionszahlen bei Kinder und Jugendlichen, warnt aber vor erneuten Schulschlie\u00dfungen. \u00bbWenn wir nicht wollen, dass die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Schulen wieder auf Distanzunterricht umsteigen muss, weil dort die 100er-Inzidenzgrenze \u00fcberschritten wird, m\u00fcssen wir jetzt sofort die Impfungen von Lehrkr\u00e4ften an allen Schularten vorziehen, alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mindestens zweimal w\u00f6chentlich testen\u00ab, sagt der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Zeitung \u00bbRheinische Post\u00ab.<\/p>\n<h3>Auch die Niederlande stoppen AstraZeneca-Impfungen<\/h3>\n<p><strong>04.05 Uhr: <\/strong>Die Niederlande setzen AstraZeneca-Impfungen wegen Bedenken \u00fcber Blutgerinnungsst\u00f6rungen aus. Die Vorsichtsma\u00dfnahme gelte bis mindestens 29. M\u00e4rz, teilte die Regierung mit. Die Arzneimittelbeh\u00f6rde habe diese \u00bbVorsichtsma\u00dfnahme\u00ab auf Grundlage neuer Informationen empfohlen, hie\u00df es seitens des Gesundheitsministeriums. Es w\u00fcrden nun weitere Untersuchungen vorgenommen.<\/p>\n<p>\u00bbDie entscheidende Frage ist, ob die Beschwerden nach oder wegen der Impfung auftraten\u00ab, erkl\u00e4rte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. Dabei bezog er sich auf sechs F\u00e4lle m\u00f6glicher Nebenwirkungen in D\u00e4nemark und Norwegen an diesem Wochenende. In den Niederlanden sei bislang kein Fall bekannt, bei dem es zu schwereren Nebenwirkungen gekommen sei. Der Minister empfahl jedoch allen Geimpften, die nach einer Injektion des Impfstoffs unerwartete Symptome entwickeln, einen Arzt zu kontaktieren.<\/p>\n<p>Zuerst hatte D\u00e4nemark am Donnerstag die Impfungen mit der Vakzine des britisch-schwedischen Herstellers ausgesetzt. Die d\u00e4nische Gesundheitsbeh\u00f6rde verwies auf Berichte \u00fcber schwere F\u00e4lle von Blutgerinnseln bei Geimpften. Es sei allerdings noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsst\u00f6rungen gebe. Seither verk\u00fcndeten auch Norwegen, Island, Bulgarien und zuletzt Irland die Aussetzung der Impfungen mit AstraZeneca. In Italien war die Verabreichung einer bestimmten Charge des Impfstoffes nach dem Tod einer geimpften Lehrkraft gestoppt worden.<\/p>\n<p>Der Impfstoff von AstraZeneca ist seit Januar in der EU zugelassen. Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde Ema hatte erkl\u00e4rt, dass es keine auff\u00e4llige H\u00e4ufung von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gebe und dass der Nutzen der Verabreichung des AstraZeneca-Mittels gr\u00f6\u00dfer sei als die Risiken. Der britisch-schwedische Pharmakonzern selbst wies nach einer Analyse von Impfdaten erneut Zweifel an der Sicherheit seines Coronaimpfstoffes zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Gedenken an \u00fcber 30.000 Coronatote in New York<\/h3>\n<p><strong>03.05 Uhr: <\/strong>Ein Jahr, nachdem der erste Mensch in New York nach einer best\u00e4tigten Coronainfektion gestorben ist, hat die Millionenmetropole der mehr als 30.000 weiteren Toten seitdem gedacht. Bei einer live \u00fcbertragenen Gedenkveranstaltung traten am Sonntagabend (Ortszeit) unter anderem Musiker der New Yorker Philharmoniker auf. Bilder von einigen Gestorbenen wurden w\u00e4hrenddessen auf die Pfeiler der Brooklyn Bridge projiziert.<\/p>\n<p>\u00bbWir ehren die Leben derjenigen, die wir an diese schlimme Pandemie verloren haben, und kommen als Stadt zusammen, um zu trauern, zu heilen und in eine bessere Zukunft zu schauen\u00ab, hatte B\u00fcrgermeister Bill de Blasio vor der Veranstaltung gesagt. Die Metropole war im Fr\u00fchjahr 2020 zum Zentrum der Pandemie in den USA geworden, inzwischen hat sich das Infektionsgeschehen aber relativ stabilisiert.<\/p>\n<h3>Mehr als 25.000 Strafverfahren mit Pandemiebezug<\/h3>\n<p><strong>02.50 Uhr: <\/strong>Bundesweit sind bei den Staatsanwaltschaften im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Verfahren wegen erschlichener Corona-Soforthilfen oder anderer Delikte mit Pandemiebezug aufgelaufen. Das berichtet das \u00bbRedaktionsnetzwerk Deutschland\u00ab (RND) unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Richterbundes (DRB) bei Landesjustizverwaltungen und Staatsanwaltschaften der L\u00e4nder. Neben missbr\u00e4uchlichen Antr\u00e4gen auf Coronahilfen besch\u00e4ftigen laut Bericht auch Betrugsmaschen wie Verk\u00e4ufe gef\u00e4lschter Schutzmasken, Medikamente oder Impfstoffe bundesweit die Ermittler.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark lockert Coronabeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>02.20 Uhr: <\/strong>W\u00e4hrend in den meisten nordischen L\u00e4ndern die Zahl der Infektionen mit dem Covid-19-Virus in die H\u00f6he geschnellt ist, sieht D\u00e4nemark Anlass zum Optimismus. Die Neuansteckungen sind hier r\u00fcckl\u00e4ufig, sodass die Regierung am Montag eine Reihe von Beschr\u00e4nkungen zur\u00fccknimmt. Hochschulstudenten und Sch\u00fcler der Internatsschulen d\u00fcrfen wieder an ihre Pulte zur\u00fcckkehren. Au\u00dferdem k\u00f6nnen in vielen Regionen die \u00e4lteren Jahrg\u00e4nge an den \u00f6ffentlichen Schulen jede zweite Woche kommen. Die 5. bis 8. Klassen hingegen haben nur die M\u00f6glichkeit, ihren Lehrer einmal die Woche zum Unterricht im Freien zu treffen.<\/p>\n<p>Auch der Handel freut sich \u00fcber Lockerungen. Gesch\u00e4fte, die gr\u00f6\u00dfer als 5000 Quadratmeter sind, d\u00fcrfen wieder mehr Kunden empfangen. Von Samstag auf Sonntag waren in D\u00e4nemark 541 neue Coronaf\u00e4lle registriert worden. Der sogenannte R-Wert liegt nun bei rund 1, das hei\u00dft, dass ein infizierter Mensch einen anderen ansteckt. Die britische Virusvariante B117 mache 80 Prozent aller F\u00e4lle aus.<\/p>\n<p>In den anderen L\u00e4ndern im Norden ist die Entwicklung nicht so positiv. Finnland erreichte am Sonntag mit 863 Neuinfektionen ein Rekordhoch. Auch in Norwegen stiegen die Zahlen in den letzten Wochen rasant. Von Samstag auf Sonntag gab es 854 neue F\u00e4lle. In der Hauptstadt Oslo sind die Infektionen innerhalb einer Woche sogar um fast 50 Prozent gestiegen.<\/p>\n<h3><strong>Region in Italien setzt Impfungen mit AstraZeneca zeitweise aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>01.50 Uhr:<\/strong> Nach dem Tod einer geimpften Lehrkraft hat die Region Piemont in Italien vor\u00fcbergehend die Impfung mit AstraZeneca ausgesetzt. Man handle aus \u00bbextremer Vorsicht\u00ab, bis man herausfinde, ob die Impfung mit dem Tod in Verbindung stehe, sagte der Gesundheitsbeauftragte der norditalienischen Region, Luigi Genesio Icardi, laut einer Mitteilung vom Sonntag. Nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rden starb der Mann am Sonntag in Biella, nachdem er am Vortag geimpft wurde. Bisher seien im Piemont keine Probleme mit dem Impfstoff gemeldet worden.<\/p>\n<p>Am Abend wurden die Impfungen wieder aufgenommen, nachdem eine Charge ausgemacht wurde, mit der die Person geimpft worden war. Die Impfungen w\u00fcrden mit anderen Chargen weitergehen, teilte die Region mit.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte die Arzneimittelbeh\u00f6rde Aifa die Verabreichung einer Charge von AstraZeneca gestoppt, nachdem ein Soldat auf Sizilien gestorben war. Eine Verbindung zwischen Impfung und Tod wurde bisher nicht festgestellt. Generell h\u00e4lt die Regierung an der Impfung mit AstraZeneca fest. Gesundheitsminister Robert Speranza betonte am Sonntag in einem Interview der Zeitung \u00bbLa Repubblica\u00ab: \u00bbDie Impfstoffe in Italien und Europa sind alle wirksam und sicher.\u00ab<\/p>\n<h3>AstraZeneca findet keine Hinweise f\u00fcr erh\u00f6htes Blutgerinnsel-Risiko<\/h3>\n<p><strong>0.30 Uhr: <\/strong>Der Pharmakonzern AstraZeneca hat nach einer Analyse von Impfdaten erneut Sorgen \u00fcber die Sicherheit seines Coronaimpfstoffes zur\u00fcckgewiesen. Eine sorgf\u00e4ltige Analyse der Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Geimpften in der EU und Gro\u00dfbritannien habe keine Belege f\u00fcr ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Lungenembolien, tiefen Venenthrombosen und Thrombozytopenie geliefert, wie der britische-schwedische Konzern am Sonntag in London mitteilte. Damit bezieht sich das Unternehmen nun auf noch mehr Datens\u00e4tze.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte AstraZeneca sich bereits ebenso ge\u00e4u\u00dfert und dabei auf zehn Millionen Datens\u00e4tze verwiesen. Der Grund: D\u00e4nemark und andere L\u00e4nder hatten Impfungen mit dem Stoff ausgesetzt. Als Grund wurden Berichte \u00fcber einen Todesfall und schwere Erkrankungen durch Blutgerinnsel nach der Impfung genannt. 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