{"id":6394,"date":"2021-03-10T05:16:53","date_gmt":"2021-03-10T02:16:53","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-corona-schnelltests-von-aldi-offenbar-betrugsanfallig\/"},"modified":"2021-03-10T05:16:53","modified_gmt":"2021-03-10T02:16:53","slug":"corona-news-am-dienstag-corona-schnelltests-von-aldi-offenbar-betrugsanfallig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-corona-schnelltests-von-aldi-offenbar-betrugsanfallig\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: Corona-Schnelltests von Aldi offenbar betrugsanf\u00e4llig"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/93150e0c-7222-4367-8df3-f50ec9226852_w948_r1.77_fpx38.8_fpy44.98.jpg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>  Foto:\u2002LEON KUEGELER \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"caps\"><em>Das waren die Corona-News vom 9. M\u00e4rz<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Biontech stellt f\u00fcr 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht<\/h3>\n<p><strong>23.51 Uhr: <\/strong>Der Impfstoffhersteller Biontech stellt f\u00fcr den Fall einer entsprechenden Nachfrage eine deutliche Steigerung der Produktion mit seinem Partner Pfizer in Aussicht. Im Jahr 2022 k\u00f6nne die Kapazit\u00e4t f\u00fcr drei Milliarden Corona-Impfdosen erreicht werden, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin der Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag. Das h\u00e4nge aber auch von der Nachfrage ab und davon, ob etwa Auffrischimpfungen ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Drei Milliarden Dosen w\u00e4ren nochmals 50 Prozent mehr als die f\u00fcr 2021 geplanten zwei Milliarden.<\/p>\n<h3>Merkel spricht mit Besch\u00e4ftigten von Krisentelefonen \u00fcber Pandemie-Folgen<\/h3>\n<p><strong>23 Uhr:<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Mittwoch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Hilfs- und Krisentelefonen \u00fcber deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie sprechen. In dem digitalen B\u00fcrgerdialog soll es nach Angaben der Bundesregierung um Themen wie psychische Krisen, Stress in der Familie, Einsamkeit, finanzielle Not durch Jobverlust und Sorgen von Kindern und Jugendlichen gehen. Die Kanzlerin erhoffe sich dadurch Eindr\u00fccke von der \u00bbLebenswirklichkeit der Menschen, die sich bei Hilfs- und Krisentelefonen melden.\u00ab<\/p>\n<p>Seit dem vergangenen Jahr hatte Merkel schon f\u00fcnf digitale B\u00fcrgerdialoge mit Bev\u00f6lkerungsgruppen gef\u00fchrt, die von der Pandemie besonders betroffen sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach Regierungsangaben nicht vom Bundeskanzleramt, sondern von verschiedenen Kooperationspartnern benannt. Der Dialog wird live im Internet gestreamt.<\/p>\n<h3>Chile \u00fcberholt Israel als am schnellsten gegen Corona impfendes Land<\/h3>\n<p><strong>22.26 Uhr:<\/strong> Chile ist das Land mit den weltweit meisten geimpften Menschen pro 100 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Damit hat das s\u00fcdamerikanische Land Israel \u00fcberholt. \u00bbHeute haben wir einen neuen Grund, stolz zu sein: Chile hat den ersten Platz im weltweiten Ranking der (innerhalb der letzten sieben Tage) verabreichten Dosen pro 100 Einwohnern eingenommen\u00ab, schrieb die chilenische Regierung auf Twitter, nachdem die Daten des Statistikportals \u00bbOur World in Data\u00ab bekannt geworden waren. Demnach hat Chile im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 1,08 Dosen am Tag pro 100 Einwohnern geimpft, Israel 1,03.<\/p>\n<p>Insgesamt hat das 18-Millionen-Einwohner-Land seit Beginn seiner Impfkampagne im Dezember 4.176.094 Millionen Menschen mindestens eine Impfstoff-Dosis verabreicht. Das entspricht mehr als 21 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Am Montag registrierte Chile einen Tagesrekord mit 319.014 Geimpften, wie die Zeitung \u00bbLa Tercera\u00ab berichtete. Chile hatte zusammen mit Mexiko und Costa Rica zu den L\u00e4ndern in Lateinamerika geh\u00f6rt, die als erste mit der Impfung der Bev\u00f6lkerung begannen und hatte fr\u00fchzeitig wegen des Erwerbs von Impfstoffen verhandelt. So gelang es, 35 Millionen Dosen zu garantieren, von denen 10 Millionen bereits eingetroffen sind. Die meisten stammen von dem chinesischen Unternehmen Sinovac.<\/p>\n<p>Trotz der vergleichsweise erfolgreichen Impfkampagne verzeichnet das Land hohe Infektionszahlen \u2013 zuletzt mehr als t\u00e4glich 5000 neue infizierte \u2013 und das an mehreren Tagen hintereinander. Insgesamt 864.064 Menschen in Chile haben sich nach den j\u00fcngsten Daten des Gesundheitsministeriums nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 1.182 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben<\/p>\n<h3>EU will digitalen Impfpass bis zum Sommer anbieten k\u00f6nnen<\/h3>\n<p><strong>22.02 Uhr:<\/strong> Die EU-Kommission hat einem Medienbericht zufolge das Ziel, bis zum Sommer einen europ\u00e4ischen Impfpass entwickelt zu haben. \u00bbDas w\u00fcnschen wir uns alle\u00ab, sagt Vizepr\u00e4sidentin Margrethe Vestager dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. \u00bbDenn es ist extrem wichtig \u2013 f\u00fcr uns alle, um wieder aufatmen zu k\u00f6nnen. Gerade die Tourismusbranche hat einen unglaublich heftigen Schlag abbekommen. Die Situation ist ernst, vor allem Frauen sind betroffen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Daten sollten so privat wie m\u00f6glich bleiben, sagt Vestager. Gleichzeitig solle man diesen Impfpass nutzen k\u00f6nnen, wo man wolle. Ziel sei au\u00dferdem nicht nur, den Impfstatus nachweisen zu k\u00f6nnen, sondern auch negative Coronatests.<\/p>\n<h3>\u00bbCoronavirus-Update\u00ab: H\u00f6heres Coronarisiko in Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft<\/h3>\n<p><strong>21.42 Uhr: <\/strong>Nicht nur \u00c4ltere oder Menschen mit Vorerkrankungen sollten gezielt vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus gesch\u00fctzt werden, sondern auch Angeh\u00f6rige bestimmter Berufsgruppen. Diese Auffassung vertrat die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek am Dienstag im NDR-Podcast \u00bbDas Coronavirus-Update\u00ab. Die Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt verwies daf\u00fcr auf eine Preprint-Studie aus San Francisco.<\/p>\n<p>Wissenschaftler hatten daf\u00fcr die Daten von mehr als 10.000 an Covid-19 Verstorbener aus Kalifornien im berufst\u00e4tigen Alter nach Beruf und Ethnie durchsucht. Das h\u00f6chste Risiko hatten Mitarbeiter der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft. Danach folgten Transport und Logistik, Baugewerbe und Fabriken. Von der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit her hatten Latinos das h\u00f6chste Risiko.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland habe man gro\u00dfe Ausbr\u00fcche in solchen Berufen gesehen, sagte Ciesek. Dort arbeiteten oft Menschen, die extra f\u00fcr diese Arbeiten nach Deutschland k\u00e4men und hier zum Teil in Gruppenunterk\u00fcnften lebten. \u00bbDas zeigt noch mal, wie wichtig es ist, dass es f\u00fcr diese Berufsgruppen gute Konzepte gibt, auch gute Teststrategien\u00ab, sagte Ciesek. Wichtig sei auch, \u00bbdass man gut aufkl\u00e4rt, dass die Impfquote in diesen Berufen nicht zu niedrig ist, um das Infektionsgeschehen effizient eind\u00e4mmen zu k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3>Britische Regierung: Haben kein Exportverbot f\u00fcr Impfstoffe<\/h3>\n<p><strong>20.40 Uhr:<\/strong> Die britische Regierung hat mit deutlichen Worten einer \u00c4u\u00dferung von EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel zu einer angeblichen Sperre f\u00fcr Impfstoff-Exporte aus ihrem Land widersprochen. \u00bbDie britische Regierung hat nicht einmal den Export einer einzigen Covid-19-Impfung blockiert\u00ab, teilte ein Sprecher der Downing Street am Dienstagabend mit. Alle Verweise auf ein britisches Exportverbot oder jegliche Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Impfstoffe seien komplett falsch.<\/p>\n<p>Michel hatte zuvor in seinem Newsletter das Programm zu Impfstoffbeschaffung der EU-Kommission verteidigt. Behauptungen, die EU betreibe Impf-Nationalismus seien schockierend, schrieb er. Beispielsweise stamme der gr\u00f6\u00dfte Teil des in Israel verabreichten Impfstoffs aus Belgien. Die EU habe nie aufgeh\u00f6rt zu exportieren. Anders sei das in den USA und Gro\u00dfbritannien. \u00bbDas Vereinigte K\u00f6nigreich und die Vereinigten Staaten haben eine regelrechte Sperre verh\u00e4ngt f\u00fcr den Export von Impfstoffen oder Impfstoff-Komponenten, die auf ihrem Gebiet produziert werden\u00ab, schrieb Michel in seinem Newsletter am Dienstagabend.<\/p>\n<p>London hatte Br\u00fcssel k\u00fcrzlich wegen des Stopps einer Lieferung von AstraZeneca-Impfstoff an Australien kritisiert. Die EU hatte einen Export-Kontrollmechanismus eingef\u00fchrt, nachdem das britisch-schwedische Unternehmen seine Lieferzusage erheblich gek\u00fcrzt hatte. Gro\u00dfbritannien ist von den Lieferproblemen AstraZeneca aber nicht betroffen.<\/p>\n<h3>Kanzleramtsminister Braun dr\u00e4ngt auf kurzfristige App-L\u00f6sung<\/h3>\n<p><strong>19.34 Uhr: <\/strong>Der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun (CDU), hat sich f\u00fcr eine schnelle Entscheidung f\u00fcr eine Corona-Kontaktverfolgungsl\u00f6sung wie die Luca-App starkgemacht. Ein m\u00f6glicher Start der zus\u00e4tzlichen App k\u00f6nnte beispilsweise zum 22. M\u00e4rz erfolgen, wenn in manchen Regionen die Au\u00dfengastronomie wieder ge\u00f6ffnet werde, sagte Braun am Dienstag auf einer Veranstaltung des Softwarekonzerns Microsoft.<\/p>\n<p>Braun betonte, der Bund sei bereit, die Infrastruktur (Backend) f\u00fcr eine digitale Vernetzung der Gesundheits\u00e4mter in Deutschland zu finanzieren. Bei den diskutierten den Kontaktverfolgungs-Apps wollte sich Braun aber nicht ausdr\u00fccklich auf das von vielen Politikern favorisierte Luca-System festlegen. Die App-L\u00f6sung m\u00fcsse \u00bbhinreichend kleinteilig sein\u00ab, um etwa bei einer Gro\u00dfveranstaltung in einem Stadion zu verhindern, dass bei einem Infektionsfall 30.000 Besucher dem Gesundheitsamt gemeldet werden.<\/p>\n<p>Mit den L\u00e4ndern sei vereinbart worden, dass die sich auf ein m\u00f6glichst \u00bbeinheitliches System\u00ab einigen sollten, sagte Braun weiter. Mit der besseren Verf\u00fcgbarkeit von Impfstoffen komme es auf die kommenden drei bis vier Monate an. \u00bbUns w\u00e4re es sehr recht, wenn die L\u00e4nder eine m\u00f6glichst einheitliche L\u00f6sung haben, die wir schnell an die Gesundheits\u00e4mter anbinden k\u00f6nnen \u2013 also kein Schnittstellen-Wirrwarr, sondern m\u00f6glichst eine klare L\u00f6sung.\u00ab<\/p>\n<h3>Mecklenburg-Vorpommern versch\u00e4rft Einreiseregeln f\u00fcr Polen<\/h3>\n<p><strong>18.17 Uhr:<\/strong> Diebundesweit strengsten Einreiseregelungen f\u00fcr Menschen aus dem Nachbarland Polen hat Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Sie sollen in Kraft treten, wenn das Nachbarland zum Corona-Hochrisikogebiet erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n<p>Dann m\u00fcssen Grenzpendler alle 48 Stunden einen negativen Coronatest vorlegen, sagte der Vorpommern-Staatssekret\u00e4r Patrick Dahlemann (SPD) nach einer Kabinettssitzung in Schwerin. Schnelltestzentren sollen noch in dieser Woche an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen Ahlbeck und Linken in Betrieb genommen werden.<\/p>\n<p>Mit den Ma\u00dfnahmen bereite sich die Landesregierung auf eine m\u00f6gliche Einstufung Polens als Hochrisikogebiet vor. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald gebe es gegenw\u00e4rtig sinkende Infektionszahlen, in ganz Polen hingegen stiegen sie. Dahlemann sagte, Mecklenburg-Vorpommern habe jetzt die strengste Testpflicht aller Bundesl\u00e4nder. Sie seien auch strenger als die Bundeseinreiseverordnung.<\/p>\n<h3>In New York sollen schon diese Woche Menschen ab 60 geimpft werden<\/h3>\n<p><strong>18.03 Uhr: <\/strong>Der US-Bundesstaat New York weitet den Kreis der Berechtigten f\u00fcr die Coronaimpfung aus. Von diesem Mittwoch an d\u00fcrfen sich alle B\u00fcrger \u00fcber 60 Jahre mit einem der drei zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel impfen lassen, wie Gouverneur Andrew Cuomo mitteilte. Eine Woche sp\u00e4ter sollen weitere Gruppen von sogenannten lebenswichtigen Arbeitern folgen, darunter Hausmeister.<\/p>\n<p>Die Zulassung des Impfstoffs des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson gab der Kampagne in den USA zuletzt einen weiteren Schub. In New York sollen deswegen mehrere Impfzentren nun rund um die Uhr arbeiten. In den Vereinigten Staaten haben bereits knapp ein Viertel aller Erwachsenen mindestens eine Dosis erhalten \u2013 dies entspricht rund 60 Millionen Menschen. In der Altersgruppe \u00fcber 65 Jahren sind bereits etwa 60 Prozent mit mindestens einer Dosis geimpft.<\/p>\n<h3>Rewe will allen Besch\u00e4ftigten kostenlose <strong>Corona<\/strong>tests bieten<\/h3>\n<p><strong>17.46 Uhr: <\/strong>Der Rewe-Konzern will seinen mehr als 250.000 Besch\u00e4ftigten in Deutschland schnellstm\u00f6glich kostenlose Corona-Selbsttests zur Verf\u00fcgung stellen. Rewe unterst\u00fctze damit die Teststrategie von Bund und L\u00e4ndern, sagt Konzernchef Lionel Souque. Zu dem K\u00f6lner Konzern geh\u00f6ren neben der Supermarktkette Rewe unter anderem auch der Discounter Penny, die Toom-Baum\u00e4rkte und die DER Touristik.<\/p>\n<h3>Betrugsverdacht bei Coronahilfen f\u00fcr Unternehmen<\/h3>\n<p><strong>17.37 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung hat Hinweise auf Betrugsversuche bei den Corona-Staatshilfen f\u00fcr Unternehmen. Es bestehe \u00bbin einigen F\u00e4llen der Verdacht, dass unrechtm\u00e4\u00dfig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden\u00ab, teilten Wirtschafts- und Finanzministerium auf einer Internetseite zu den unterschiedlichen Coronahilfen mit. \u00bbDie zust\u00e4ndigen Stellen haben bereits Ermittlungen aufgenommen\u00ab, hie\u00df es dort. Nach Informationen des \u00bbBusiness Insider\u00ab wurden Abschlagszahlungen daher vorl\u00e4ufig gestoppt. Die H\u00f6he des Schadens war zun\u00e4chst nicht bekannt, das Wirtschaftsministerium f\u00fcr eine Stellungnahme zun\u00e4chst nicht zu erreichen.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Coronakrise wurden nach Angaben des Ministeriums bereits mehr als 86 Milliarden Euro Staatshilfen f\u00fcr die Wirtschaft bewilligt. Allein f\u00fcr die sogenannte \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III, die seit dem 10. Februar beantragt werden kann, wurden demnach Abschlagszahlungen in einer H\u00f6he von mehr als 650,7 Millionen Euro ausgezahlt.<\/p>\n<h3>Reiseausgaben der Deutschen um \u00fcber die H\u00e4lfte eingebrochen<\/h3>\n<p><strong>17.32 Uhr: <\/strong>Der deutsche Reisemarkt ist im Coronajahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben hierzulande um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) mitteilte. Der Umsatz von Reiseb\u00fcros und -veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein.<\/p>\n<p>\u00bbDie Reisewirtschaft ist von Corona gezeichnet und beendet das Touristikjahr mit deutlichen Verlusten, obwohl das Jahr vielversprechend begonnen hatte\u00ab, erkl\u00e4rte der DRV. Zahlreiche Unternehmen der Branche k\u00e4mpften um ihr wirtschaftliches \u00dcberleben: \u00bbSie haben seit fast einem Jahr kaum etwas, was sie verkaufen k\u00f6nnen. Damit sind auch die fast drei Millionen Arbeitspl\u00e4tze, die die Tourismuswirtschaft bietet, in Gefahr.\u00ab<\/p>\n<h3>Merkel fordert von Firmen Umsetzung von Schnelltest-Angeboten<\/h3>\n<p><strong>17.08 Uhr: <\/strong>Kanzlerin Angela Merkel hat einen Appell der deutschen Wirtschaft zu mehr Corona-Schnelltests in den Betrieben begr\u00fc\u00dft, pocht aber auch auf breite Umsetzung. \u00bbWir erwarten, dass wirklich substanziell die Wirtschaftsunternehmen daran teilnehmen\u00ab, sagte sie. Die Teststrategie sei \u00bbein Muss f\u00fcr die M\u00f6glichkeit von \u00d6ffnungen\u00ab und eine Br\u00fccke bis zu Impfungen gr\u00f6\u00dferer Bev\u00f6lkerungsteile. Merkel betonte, sie k\u00f6nne nur alle einzelnen Unternehmen aufrufen, sich dem Appell anzuschlie\u00dfen. Anfang April solle eine erste \u00dcberpr\u00fcfung der Beteiligung vorliegen. Die Regierung werde dann sehr genau anschauen, was herausgekommen sei.<\/p>\n<h3>EU-Ratspr\u00e4sident Michel wirft China und Russland Impfstoff-Propaganda vor<\/h3>\n<p><strong>17.06 Uhr: <\/strong>EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel hat China und Russland vorgeworfen, ihre Coronaimpfstoffe als Propagandamittel einzusetzen. \u00bbWir sollten uns nicht von China und Russland in die Irre f\u00fchren lassen\u00ab, erkl\u00e4rte Michel am Dienstag. Beide \u00bbRegimes\u00ab w\u00fcrden \u00bbstark begrenzt, aber daf\u00fcr sehr \u00f6ffentlichkeitswirksam\u00ab Impfstoff an andere L\u00e4nder liefern. Die EU hingegen werde \u00bbImpfstoffe nicht f\u00fcr Propagandazwecke nutzen\u00ab.<\/p>\n<p>Angesichts von Lieferengp\u00e4ssen der Impfstoffhersteller und Kritik an der Impfstrategie der EU blicken Mitgliedstaaten wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei zunehmend nach Osten. Der russische Coronaimpfstoff Sputnik V und das chinesische Mittel von Sinopharm sind in der EU nicht zugelassen. Die EU-L\u00e4nder k\u00f6nnen aber nationale Notfallzulassungen erteilen.<\/p>\n<h3>Kreml weist Vorwurf der Desinformationskampagne \u00fcber US-Impfstoffe zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>16.53 Uhr: <\/strong>Der Kreml hat Vorw\u00fcrfe, er leite eine Desinformationskampagne gegen Coronaimpfstoffe aus den USA, als \u00bbabsurd und unbegr\u00fcndet\u00ab zur\u00fcckgewiesen. \u00bbRussland hat und wird sich nie an solchen Informationskampagnen gegen andere Impfstoffe beteiligen\u00ab, erkl\u00e4rte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. \u00bbWir waren immer dagegen, Themen im Zusammenhang mit dem Impfstoff in irgendeiner Weise zu politisieren.\u00ab<\/p>\n<p>Das US-Au\u00dfenministerium hatte dem russischen Geheimdienst vorgeworfen, \u00fcber vier Websites falsche Informationen \u00fcber zwei in den USA zugelassene Coronaimpfstoffe zu verbreiten, um russischen Impfstoffen einen Vorteil zu verschaffen.<\/p>\n<h3>AstraZeneca-Entwickler zu Impfstoff: \u00bbHat keine Wirkung, wenn er im Regal herumliegt\u00ab<\/h3>\n<p><strong>15.42 Uhr: <\/strong>Die Entwickler des AstraZeneca-Impfstoffs werben um Vertrauen f\u00fcr die in Europa verf\u00fcgbaren Impfstoffe. \u00bb\u00d6ffentliches Vertrauen ist entscheidend. Wissenschaft und Politiker m\u00fcssen klare Botschaften vermitteln\u00ab, sagt Andrew Pollard von der Universit\u00e4t Oxford, der die klinischen Studien mit dem Pr\u00e4parat betreut. \u00bbImpfstoffe haben keine Wirkung, wenn sie im Regal herumliegen.\u00ab In Deutschland blieb in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von AstraZeneca-Impfdosen ungenutzt \u2013 unter anderem, weil fr\u00fchere Berichte \u00fcber eine geringere Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen die Skepsis gegen\u00fcber dem Impfstoff erh\u00f6ht hatten. Zudem empfahl die St\u00e4ndige Impfkomission (Stiko) das Pr\u00e4parat zun\u00e4chst nur f\u00fcr Menschen unter 65 Jahren. Mittlerweile r\u00e4t sie, die Vakzine f\u00fcr alle zu verwenden.<\/p>\n<h3>DGB fordert kostenlose Schnelltests f\u00fcr Besch\u00e4ftigte<\/h3>\n<p><strong>15.31 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) pocht auf kostenlose Coronatests f\u00fcr Arbeitnehmer. DGB-Chef Reiner Hoffmann begr\u00fc\u00dft den Appell der Wirtschaftsverb\u00e4nde an Unternehmen, das Testangebot auszuweiten. \u00bbAllerdings darf es nicht bei Appellen bleiben: Arbeitnehmer brauchen Sicherheit\u00ab, erkl\u00e4rt Hoffmann. \u00bbBesch\u00e4ftigten, die in Pr\u00e4senz arbeiten, m\u00fcssen kostenlose Tests angeboten werden. Die Kosten f\u00fcr die Tests m\u00fcssen vom Arbeitgeber getragen werden.\u00ab<\/p>\n<h3>Wieder mehr Neuansteckungen in der Schweiz<\/h3>\n<p><strong>15.15 Uhr:<\/strong> In der Schweiz zeigt der Trend bei den Neuinfektionen seit Mitte Februar wieder nach oben. Zur\u00fcckzuf\u00fchren sei das auf ansteckendere Virusvarianten, wie das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) mitteilt. Diese sind demnach inzwischen f\u00fcr mehr als 70 Prozent der neuen Ansteckungen verantwortlich, vor allem die in Gro\u00dfbritannien erstmals nachgewiesene Mutation. Entscheidend f\u00fcr die weitere Entwicklung und m\u00f6gliche Lockerungsschritte werde sein, wie schnell die Impfungen vorankommen. Die Schweiz habe in den ersten beiden Monaten des Jahres mehr als 1,1 Millionen Dosen Coronavirus-Impfstoff von den Herstellern Moderna sowie Pfizer\/Biontech erhalten und rechne im M\u00e4rz mit einer weiteren Million.<\/p>\n<h3>US-Pharmakonzern steht \u00bbunter Stress\u00ab f\u00fcr Impfstoff-Lieferungen an EU<\/h3>\n<p><strong>15.12 Uhr:<\/strong> Ein weiterer Covid-19-Impfstoffhersteller steht wom\u00f6glich vor Lieferproblemen. Der US-Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson hat gegen\u00fcber der EU erkl\u00e4rt, dass er mit Problemen k\u00e4mpft, die die geplante Auslieferung von 55 Millionen Impfstoffdosen im zweiten Quartal erschweren k\u00f6nnte, wie die Nachrichtenagentur Reuters von einem EU-Vertreter erfuhr. In der vergangenen Woche habe J&amp;J mitgeteilt, dass das Unternehmen wegen Problemen bei der Versorgung mit Impfstoff-Inhaltsstoffen und Ausr\u00fcstung \u00bbunter Stress\u00ab steht, das vereinbarte Lieferziel bis Ende Juni zu erf\u00fcllen. Dem Insider zufolge hat der Konzern erkl\u00e4rt, es sei nicht ausgeschlossen, das Ziel zu erreichen, J&amp;J sei aber vorsichtig.<\/p>\n<p>J&amp;J wollte sich dazu nicht \u00e4u\u00dfern und erkl\u00e4rte, der Konzern erwarte, im zweiten Quartal mit der Lieferung der zugesagten Impfdosen an die Europ\u00e4ische Union beginnen zu k\u00f6nnen. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte sich nicht dazu \u00e4u\u00dfern. Die Staatengemeinschaft hat sich bei dem Unternehmen f\u00fcr dieses Jahr insgesamt 200 Millionen Dosen gesichert. Es wird erwartet, dass die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur EMA am 11. M\u00e4rz gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Einsatz der Vakzine gibt.<\/p>\n<h3>Kliniken im Westjordanland durch <strong>Corona<\/strong>f\u00e4lle an Kapazit\u00e4tsgrenze<\/h3>\n<p><strong>14.29 Uhr:<\/strong> Nach einem deutlichen Anstieg der Coronainfektionen haben die Krankenh\u00e4user im Westjordanland nach Angaben der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen erreicht. Ministerpr\u00e4sident Mohammed Schtaje sagte bei einer Kabinettssitzung, die Kliniken seien zu 100 Prozent ausgelastet. Die Intensivstationen seien sogar \u00fcberbelegt. Schtaje k\u00fcndigte den Aufbau weiterer Coronastationen in den Krankenh\u00e4usern an.<\/p>\n<p>Die Zahl der Infektionen nimmt seit einigen Wochen stark zu. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Ramallah wurden am Dienstag 1693 neue F\u00e4lle verzeichnet. Auf den Intensivstationen wurden 155 Menschen behandelt, davon wurden 39 beatmet. Strenge Restriktionen hatten zu Jahresbeginn noch f\u00fcr einen R\u00fcckgang gesorgt. Das Gesundheitsministerium f\u00fchrt den Anstieg vor allem auf die zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Variante des Virus zur\u00fcck. Im Westjordanland leben etwa vier Millionen Menschen. Davon sind nur sehr wenige geimpft.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark vor weiteren Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>14.29 Uhr:<\/strong> In D\u00e4nemark sieht die Regierung dank einer Stabilisierung der Coronasituation Spielraum f\u00fcr mehr Lockerungen. Der R-Wert liege nun bei 1,0 und das bedeute, dass das Infektionsgeschehen nicht zunehme, teilt Gesundheitsminister Magnus Heunicke auf Twitter mit. \u00bbDamit haben wir die Grundlage f\u00fcr eine weitere kontrollierte \u00d6ffnung.\u00ab Trotz der j\u00fcngsten Lockerungen habe sich die Lage nicht verschlechtert, obwohl die als infekti\u00f6ser geltende britische Virusvariante inzwischen bei etwa 80 Prozent aller positiven Tests gefunden worden sei. Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Liegt der R-Wert \u00fcber eins, kann es zu einem verst\u00e4rkten und sogar exponentiellen Wachstum der Ansteckungen kommen, liegt er darunter, schw\u00e4cht sich die Epidemie ab.<\/p>\n<h3>Rekordumsatz f\u00fcr Gartenbranche<\/h3>\n<p><strong>14.05 Uhr: <\/strong>Viele Haushalte haben in Zeiten von Homeoffice und Reisebeschr\u00e4nkungen mehr Geld f\u00fcr Garten und Balkon ausgegeben. Die deutsche Gartenbaubranche konnte ihre urspr\u00fcnglichen Erwartungen im Coronajahr 2020 nach vorl\u00e4ufigen Zahlen deutlich \u00fcbertreffen. Mit einem Umsatzplus von mehr als 9 Prozent h\u00e4tten die Betriebe \u00bbeinen vermutlich auf lange Sicht nicht zu schlagenden Rekordumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro\u00ab erzielt, teilte der Industrieverband Garten (IVG) in D\u00fcsseldorf mit.<\/p>\n<h3>Olympische Spiele in Tokio ohne ausl\u00e4ndische Besucher<\/h3>\n<p><strong>13.52 Uhr: <\/strong>Japan wird einem Medienbericht zufolge bei den Olympischen Spielen im Sommer keine ausl\u00e4ndischen Besucher zulassen. Das habe die Regierung entschieden, berichtet die Agentur Kyodo unter Berufung auf Insider. Grund daf\u00fcr sei die Sorge in der Bev\u00f6lkerung vor einer Ausbreitung des Coronavirus. Die Regierung hat angek\u00fcndigt, \u00fcber das Thema bis Ende M\u00e4rz zu entscheiden. Eigentlich waren die Spiele f\u00fcr den Sommer 2020 geplant. Nach dem Ausbruch der Coronapandemie wurden sie aber um ein Jahr verlegt.<\/p>\n<h3>England schlie\u00dft seine Coronalazarette dank sinkender Fallzahlen<\/h3>\n<p><strong>13.43 Uhr: <\/strong>Angesichts sinkender Infektionszahlen und der Fortschritte der Impfkampagne schlie\u00dft England ab April seine Coronalazarette. Die sieben Notfalleinrichtungen, die w\u00e4hrend der ersten Welle der Pandemie vergangenes Jahr er\u00f6ffnet worden waren, w\u00fcrden nun nicht mehr gebraucht, teilte die Regierung in London mit. Die Regierung hatte damals nach eigenen Angaben 532 Millionen Pfund (620 Millionen Euro) f\u00fcr sie ausgegeben, um die bestehenden Kliniken zu entlasten.<\/p>\n<p>Nach einem H\u00f6hepunkt von fast 40.000 Coronapatienten in station\u00e4rer Behandlung im Januar seien es nun weniger als 10.000, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock in einem im Onlinedienst Twitter verbreiteten Video. Die Schlie\u00dfung der Coronalazarette sei \u00bbein wichtiger Moment unserer nationalen Erholung\u00ab von der Pandemie. Laut dem Nationalen Gesundheitsdienst NHS beginnen die Schlie\u00dfungen im April, zwei Einrichtungen w\u00fcrden jedoch zu Impfzentren umfunktioniert.<\/p>\n<h3>Zahl der <strong>Corona<\/strong>-Intensivpatienten in Deutschland sinkt wieder<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr:<\/strong> Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Intensivpatienten ist nach einem Anstieg am Montag wieder gesunken. Das Register der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) verzeichnet am Mittag 2776 Patienten. Am Montag waren es 2857, am vergangenen Samstag 2746.<\/p>\n<h3>Handelsverband: \u00bbViele Einzelh\u00e4ndler stecken in einer ausweglosen Lage\u00ab<\/h3>\n<p><strong>13.07 Uhr: <\/strong>Seit Montag ist in zahlreichen Regionen nach Terminvereinbarung einzukaufen \u2013 doch diese Regelung hilft vielen Einzelh\u00e4ndlern nach eigener Einsch\u00e4tzung nicht wirklich. Laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 1100 Unternehmen beurteilen 37 Prozent \u00bbClick &amp; Meet\u00ab als negativ oder sehr negativ. Knapp ein Viertel der Befragten sehe bei hohem Aufwand und gro\u00dfen Kosten nur geringe Umsatzeffekte, 13 Prozent sch\u00e4tzten \u00bbClick &amp; Meet\u00ab mit Blick auf Personal- und Geb\u00e4udekosten sogar als reines Verlustgesch\u00e4ft ein.<\/p>\n<p>\u00bbViele Einzelh\u00e4ndler stecken in einer ausweglosen Lage. Mit den Beschl\u00fcssen aus der vergangenen Woche wurde der Lockdown faktisch f\u00fcr zahlreiche H\u00e4ndler bis Ende M\u00e4rz verl\u00e4ngert\u00ab, sagte HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth. Die M\u00f6glichkeit, Kunden nach Terminvereinbarung ins Gesch\u00e4ft einzulassen, wollen der Umfrage zufolge trotz der teils recht negativen Beurteilung mehr als 90 Prozent der Einzelh\u00e4ndler anbieten.<\/p>\n<p>Der HDE forderte am Dienstag die Regierung auf, die Auszahlungsbetr\u00e4ge f\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe r\u00fcckwirkend zum 1. M\u00e4rz zu verdoppeln. In der Umfrage h\u00e4tten 45 Prozent der Lockdown-H\u00e4ndler angegeben, sie s\u00e4hen sich f\u00fcr den weiteren Jahresverlauf in Insolvenzgefahr.<\/p>\n<h3>Sterbef\u00e4lle im Februar drei Prozent unter Schnitt der Vorjahre<\/h3>\n<p><strong>12.58 Uhr:<\/strong> Die Sterbefallzahlen in Deutschland haben im Februar drei Prozent unter dem Durchschnitt der Vorjahre gelegen. Laut einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden starben im vergangenen Monat insgesamt 81.746 Menschen. Das waren 2632 weniger als im Februar der Jahre 2017 bis 2020.<\/p>\n<p>Nachdem bereits in der dritten Februarwoche die Sterbef\u00e4lle erstmals seit L\u00e4ngerem wieder unter den Schnitt der Vorjahre gefallen waren, setzte sich dieser Trend in der letzten Februarwoche fort. In der Woche vom 22. bis 28. Februar lagen die Sterbef\u00e4lle um elf Prozent unter dem Vierjahresdurchschnitt.<\/p>\n<p>Weiter sanken auch die Covid-19-Todesf\u00e4lle. In der sechsten Kalenderwoche wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) demnach 666 Todesf\u00e4lle weniger gemeldet als in der Vorwoche. Auch insgesamt gingen die Sterbef\u00e4lle weiter zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>AfD-Mitglied vergleicht Covid-Impfung mit Gift Zyklon B \u2013 Beh\u00f6rden ermitteln<\/h3>\n<p><strong>12.41 Uhr: <\/strong>Der Verfassungsschutz in \u00d6sterreich ermittelt gegen ein AfD-Mitglied, das vor der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen eine Covid-Impfung mit dem Einsatz des t\u00f6dlichen Giftgases Zyklon B verglichen haben soll.<\/p>\n<p>\u00bbDerartiges in einer Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr die Opfer des Holocaust zu tun, ist an Geschmacklosigkeit kaum zu \u00fcberbieten\u00ab, sagte \u00d6sterreichs Innenminister Karl Nehammer (\u00d6VP). Das Mauthausen-Komitee sah in dem im Au\u00dfenbereich der Gedenkst\u00e4tte aufgenommenen Video eine v\u00f6llig inakzeptable Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.<\/p>\n<h3>Staat st\u00fctzt Reiseanbieter Berge &amp; Meer mit 20 Millionen Euro<\/h3>\n<p><strong>12.20 Uhr: <\/strong>Das Westerw\u00e4lder Reiseunternehmen Berge &amp; Meer erh\u00e4lt zum Ausgleich von Ausf\u00e4llen wegen Corona einen staatlichen Unterst\u00fctzungskredit von 20 Millionen Euro. Das Geld komme vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Nach Angaben des 1978 gegr\u00fcndeten Tourismusunternehmens in Rengsdorf im Kreis Neuwied verreisten vor der Coronapandemie j\u00e4hrlich mehr als 300.000 Urlauber mit Berge &amp; Meer. Der Anbieter, der auch Pauschalreisen \u00fcber die Einzelhandelsunternehmen Aldi und Tchibo vermarktet, geh\u00f6rte nach eigener Auskunft lange zum Tui-Reisekonzern, bis er an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui ging.<\/p>\n<h3>Spahn will Regeln f\u00fcr Maskenvermittlung durch Abgeordnete pr\u00fcfen lassen<\/h3>\n<p><strong>11.51 Uhr: <\/strong>Als Konsequenz aus der Aff\u00e4re um Gesch\u00e4fte mit Schutzmasken will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kl\u00e4ren lassen, inwieweit sich Abgeordnete k\u00fcnftig bei der Vermittlung von Gesch\u00e4ftsabschl\u00fcssen bet\u00e4tigen k\u00f6nnen. Er habe die Bundestagsdirektion gebeten, mit seinem Ministerium ein entsprechendes Verfahren zu entwickeln, schrieb Spahn bei Twitter. Nur der Bundestag selbst k\u00f6nne entscheiden, wie mit den Rechten der Abgeordneten umgegangen werde.<\/p>\n<p>\u00bbWir wollen zu voller Transparenz beim Thema Maskenvermittlung beitragen\u00ab, schrieb Spahn. Der Minister betonte, dass die Verfahren zur Angebotspr\u00fcfung, zum Zuschlag und zur Abwicklung von Vertr\u00e4gen in seinem Ministerium auf Fachebene \u00bbin einem standardisierten Verfahren\u00ab erfolgten. Dies gelte \u00bbegal, durch wen oder von wem ein Angebot abgegeben wurde\u00ab.<\/p>\n<h3>Knapp die H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung hat bereits Coronatest gemacht<\/h3>\n<p><strong>11.15 Uhr: <\/strong>Wie aus Umfragedaten des Bundesinstituts f\u00fcr Risikobewertung (BfR) hervorgeht, lie\u00dfen sich bereits 43 Prozent der Befragten auf das Virus testen. Das Bundesinstitut dokumentiert seit knapp einem Jahr in seinem Corona-Monitor, wie die Bev\u00f6lkerung mit der Pandemie umgeht, wie sie sich sch\u00fctzt und informiert.<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen wie die Absage von Veranstaltungen, die Abstandsregelungen und die Maskenpflicht werden demnach seit Monaten recht konstant von der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung akzeptiert. Andere Regelungen verlieren jedoch seit einigen Wochen an R\u00fcckhalt. So sank die Zustimmung zur Schlie\u00dfung von Gesch\u00e4ften auf 37 Prozent, Anfang Januar waren es noch 61 Prozent gewesen.<\/p>\n<h3>Verband: Einkaufen mit Termin f\u00fcr viele H\u00e4ndler Verlustgesch\u00e4ft<\/h3>\n<p><strong>11.15 Uhr: <\/strong>Das seit Montag in vielen Bundesl\u00e4ndern und Regionen m\u00f6gliche Einkaufen nach Terminvereinbarung kommt bei vielen H\u00e4ndlern nicht so gut an, teilt der Branchenverband HDE mit. Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband vertritt er die Interessen des Einzelhandels in Deutschland und der Europ\u00e4ischen Union. Zwar wollten mehr als 90 Prozent der Einzelh\u00e4ndler ihren Kunden diese M\u00f6glichkeit anbieten, knapp ein Viertel der vom Verband Befragten sehe aber bei hohem Aufwand und gro\u00dfen Kosten nur geringe Umsatzeffekte.<\/p>\n<p> \u00bb13 Prozent sch\u00e4tzen Click &amp; Meet mit Blick auf Personal- und Geb\u00e4udekosten als reines Verlustgesch\u00e4ft ein.\u00ab Die vom Lockdown betroffenen H\u00e4ndler verloren laut HDE in der vergangenen Woche im Vergleich zum Vorjahr drei Viertel ihrer Einnahmen. \u00bbRund 45 Prozent der Lockdown-H\u00e4ndler sehen sich demnach f\u00fcr den weiteren Jahresverlauf in Insolvenzgefahr.\u00ab Der HDE fordert nun die Verdoppelung der Auszahlungsbetr\u00e4ge f\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe r\u00fcckwirkend zum 1. M\u00e4rz.<\/p>\n<h3>Drogeriemarkt-Kette dm will ab Freitag Schnelltests verkaufen<\/h3>\n<p><strong>10.56 Uhr: <\/strong>Die Drogeriemarkt-Kette dm will ab Freitag Corona-Schnelltests verkaufen. Auch Rossmann k\u00fcndigt den Verkaufsstart \u00bbim Laufe der Woche\u00ab an. Urspr\u00fcnglich war der Verkaufsbeginn bei dm f\u00fcr heute geplant, doch die Tests kamen offenbar nicht so schnell an wie gedacht. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sebastian Bayer sagte laut Mitteilung: \u00bbDie Schnelltests werden einzeln verkauft, die Abgabemenge ist zun\u00e4chst auf f\u00fcnf St\u00fcck pro Einkauf begrenzt.\u00ab Ein Test, der per Nasenabstrich durchgef\u00fchrt wird, soll weniger als f\u00fcnf Euro kosten.<\/p>\n<h3><strong>Berlin: Impfen in Arztpraxen l\u00e4uft an <\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.39 Uhr: <\/strong>In Berlin wird ab dieser Woche auch in Arztpraxen gegen das Coronavirus geimpft. Es soll ein Modellprojekt sein, so Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. 100 Praxen von Haus\u00e4rzten sind zum Start dabei. Ab April sollen Haus\u00e4rzte dann bundesweit fl\u00e4chendeckend impfen k\u00f6nnen. In dem Modellprojekt soll unter anderem herausgearbeitet werden, wie der Impfstoff in die Praxen kommt. Die SPD-Politikerin betonte gegen\u00fcber dem RBB-Inforadio, dass die Impfreihenfolge trotzdem weiter eingehalten werden soll. Wie dies gew\u00e4hrleistet werden kann, m\u00fcsse noch gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<h3>Umsatzeinbruch im Profifu\u00dfball: <strong>Corona<\/strong> sorgt f\u00fcr Minus von 300 Millionen<\/h3>\n<p><strong>09.36 Uhr: <\/strong>Nach 15 Steigerungen in Folge ist es f\u00fcr die 36 Erst- und Zweitligisten in der vergangenen Saison erstmals wieder wirtschaftlich bergabgegangen. Der Umsatz der Vereine ist im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit um 300 Millionen Euro eingebrochen. Das geht aus dem Wirtschaftsreport der Deutschen Fu\u00dfball Liga (DFL) hervor.<\/p>\n<p>Erwirtschafteten die Profiklubs in der Saison 2018\/19 noch den bisherigen H\u00f6chstwert von 4,8 Milliarden Euro wurden in der zur\u00fcckliegenden Spielzeit \u00bbnur\u00ab noch 4,5 Milliarden umgesetzt. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang war in erster Linie der Wegfall der Zuschauereinnahmen an den letzten neun Spieltagen \u2013 also rund einem Viertel der Saison.<\/p>\n<p>Noch schlechter werden die Zahlen f\u00fcr die laufende Spielzeit aussehen. Es droht ein Minus von einer Milliarde Euro im Vergleich zu den Zahlen vor der Krise.<\/p>\n<h3>Erstmals seit Oktober wieder weniger als 10.000 neue Positivtests in Russland<\/h3>\n<p><strong>09.32 Uhr: <\/strong>Die Zahl der neuen Positivtests in Russland sinkt nach Angaben der Beh\u00f6rden erstmals seit Anfang Oktober wieder unter die Marke von 10.000. Zuletzt gab es demnach binnen 24 Stunden 9445 neue F\u00e4lle, nach 10.253 am Vortag. Die Zahl der Todesf\u00e4lle habe sich um 336 erh\u00f6ht, nach 379 am Vortag. Insgesamt sind damit den Beh\u00f6rden zufolge in rund 4,34 Millionen F\u00e4llen Personen positiv getestet worden und 89.809 gestorben, die positiv getestet wurden.<\/p>\n<h3>Italien bekommt erstes Sputnik-V-Werk in Europa<\/h3>\n<p><strong>09.17 Uhr: <\/strong>Die erste Produktionsst\u00e4tte in Europa f\u00fcr den russischen Impfstoff Sputnik V kommt nach Italien. Der russische Fonds RDIF, der Sputnik V vermarktet, habe eine entsprechende Vereinbarung mit der in der Schweiz ans\u00e4ssigen Pharmafirma Adienne unterzeichnet, teilt die italienisch-russische Handelskammer mit. Damit sei der Weg bereitet, um das erste Sputnik-V-Werk in Europa zu errichten. Die Produktion solle im Juni beginnen. Bis Ende des Jahres k\u00f6nnten in Italien zehn Millionen Dosen des Impfstoffes hergestellt werden. Eine Zulassung in der EU hat Sputnik V noch nicht, er wird aber bereits von Ungarn genutzt, und auch Tschechien plant dies.<\/p>\n<h3>China f\u00fchrt digitales <strong>Impfzertifikat<\/strong> f\u00fcr Auslandsreisen ein<\/h3>\n<p><strong>08.35 Uhr: <\/strong>China pr\u00e4sentiert ein digitales Impfzertifikat. Es soll dazu beitragen, dass heimische B\u00fcrger wieder Auslandsreisen unternehmen k\u00f6nnen. Das Zertifikat soll Informationen zur Impfung des Inhabers enthalten und zu Testresultaten, wie das beim Au\u00dfenministerium angesiedelte Amt f\u00fcr konsularische Angelegenheiten auf seiner Internetseite mitteilt.<\/p>\n<h3>Novartis und Molecular Partners: Positive Daten bei Covid-Medikament<\/h3>\n<p><strong>07.40 Uhr:<\/strong> Eine Phase-I-Studie der Schweizer Biotechfirma Molecular Partners und des Pharmakonzerns Novartis mit einem Covid-Medikament ist nach Firmenangaben erfolgreich verlaufen. In der fr\u00fchen klinischen Studie wurde das Antivirusmittel Ensovibep an gesunden Probanden getestet und habe sich als gut vertr\u00e4glich erwiesen, hei\u00dft es in einer Mitteilung von Molecular Partners. Der Start f\u00fcr zulassungsrelevante Studien der Phase II\/III ist laut Mitteilung nun f\u00fcr das zweite Quartal 2021 geplant.<\/p>\n<p>Die Daten h\u00e4tten auch gezeigt, dass der DARPin-Kandidat im Serum eine Halbwertszeit von zwei bis drei Wochen habe, wie aus pr\u00e4klinischen Experimenten zu erwarten war. Diese Daten best\u00e4tigen laut Molecular Partners, dass die systemische Verabreichung einer multispezifischen antiviralen Therapie mit DARPin sicher und gut vertr\u00e4glich ist.<\/p>\n<h3>Biontech-Impfstoff neutralisiert offenbar Brasilien-Variante<\/h3>\n<p><strong>06.22 Uhr: <\/strong>Der Impfstoff der Partner Biontech und Pfizer zeigt in einer im New England Journal of Medicine ver\u00f6ffentlichten Studie, dass es auch die Coronavariante neutralisiert, die zuerst in Brasilien entdeckt wurde. Unterdessen hat nach Eintreffen einer wichtigen Lieferung mit Grundstoffen die Forschungseinrichtung \u00bbFunda\u00e7ao Oswaldo Cruz\u00ab (Fiocruz) in Rio de Janeiro mit der gro\u00df angelegten Produktion des Impfstoffs von AstraZeneca begonnen. Dies berichteten brasilianische Medien unter Berufung auf die Fiocruz am Montag (Ortszeit). Demnach habe der mit aus China importierten Arzneistoffen produzierte Impfstoff die Tests bestanden und es k\u00f6nnten dem Gesundheitsministerium in Bras\u00edlia 3,8 Millionen Dosen bis Ende M\u00e4rz \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p>Der Import von Grundstoffen zur Herstellung von 12,2 Millionen Dosen der AstraZeneca-Vakzine hatte inmitten der rasanten Verbreitung des Coronavirus in Brasilien neue Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Impfungen geweckt. Mit der Fiocruz verf\u00fcgt Brasilien \u00fcber eine Impfstofffabrik, die als die gr\u00f6\u00dfte Lateinamerikas gilt.<\/p>\n<p>Bis zur Jahresmitte will die Fiocruz gut 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca auf der Basis von importiertem Arzneistoff herstellen, in der zweiten Jahresh\u00e4lfte dank Technologietransfers dann weitere 110 Millionen Dosen v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig produzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 4000 Neuinfektionen und 255 neue Todesf\u00e4lle in Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.10 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 4252 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 255 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 3943 Neuinfektionen und 358 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.40 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 67,5 \u2013 und damit etwas niedriger als am Vortag (68,0). Vor vier Wochen, am 9. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 72,8 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar \u00fcber Wochen deutlich zur\u00fcckgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neu gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert erreicht worden \u2013 er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.509.445 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.319.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 72.189.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,03 (Vortag 1,06). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend dar\u00fcber, steigen die Fallzahlen.<\/p>\n<h3>Erstmals seit Ende November unter tausend Coronatote t\u00e4glich in den USA<\/h3>\n<p><strong>05.05 Uhr:<\/strong> Zum ersten Mal seit knapp dreieinhalb Monaten sind in den USA binnen einem Tag weniger als tausend Coronatote verzeichnet worden. In den vergangenen 24 Stunden seien 749 Todesf\u00e4lle registriert worden, teilte die Johns-Hopkins-Universit\u00e4t am Montag (Ortszeit) mit. Am 12. Januar hatte der bisherige H\u00f6chststand noch 4473 Tote betragen. Zuletzt lag die Zahl am 29. November unter tausend, damals starben mindestens 822 Menschen binnen 24 Stunden.<\/p>\n<p>In den USA hatten die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus im Dezember begonnen. Mittlerweile haben fast zehn Prozent aller US-B\u00fcrger ihren vollen Impfschutz erhalten, das entspricht rund 31,5 Millionen Menschen. Am Montag erlaubten die US-Beh\u00f6rden mehr Kontakte f\u00fcr diese Menschen, sie d\u00fcrfen nun in geschlossenen R\u00e4umen ohne Maske und Mindestabstand mit anderen Geimpften zusammenkommen.<\/p>\n<h3>Stiko-Vorsitzender: L\u00e4nder setzen sich \u00fcber Impfverordnung hinweg<\/h3>\n<p><strong>04.45 Uhr:<\/strong> Der Vorsitzende der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bundesl\u00e4nder daf\u00fcr kritisiert, dass sie sich eigenm\u00e4chtig \u00fcber die Impfverordnung des Bundes hinwegsetzten. \u00bbDe facto wird in den L\u00e4ndern schon lange gegen die Priorisierung versto\u00dfen\u00ab, sagte der Ulmer Virologe im Gespr\u00e4ch mit der dpa. Es seien schon jetzt viele geimpft worden, die nach wissenschaftlichen Kriterien der Priorisierung noch nicht an der Reihe w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Wenn nun bereits Erzieher, Lehrkr\u00e4fte oder Polizisten geimpft werden, r\u00fccken die Regierungen aus Sicht Mertens vom Ziel ab, die Schw\u00e4chsten und Gef\u00e4hrdetsten f\u00fcr schwere Covid-19-Verl\u00e4ufe zuerst zu sch\u00fctzen. Ein Lockern der Priorisierung d\u00fcrfe aber nicht dazu f\u00fchren, dass diese benachteiligt werden. Zugleich sagte er, dass die Impfreihenfolge bislang ihre gew\u00fcnschte Wirkung zeige. \u00bbDie Priorisierung mit Blick auf den Individualschutz funktioniert\u00ab, sagte Mertens. Die Daten etwa aus Mecklenburg-Vorpommern zeigten, dass es bereits deutlich weniger schwere Erkrankungen und Todesf\u00e4lle in der Gruppe der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen gebe. Sollte in Deutschland bald gen\u00fcgend Impfstoff zur Verf\u00fcgung stehen, sollte es deshalb hei\u00dfen: \u00bbDas eine tun, ohne das andere zu lassen\u00ab, sagte Mertens.<\/p>\n<p>Durch die beginnenden Impfungen bei Haus\u00e4rzten erwartet der Virologe eine weitere Aufweichung der Impfreihenfolge. Diese w\u00fcrden \u00bbeine Priorisierung m\u00f6glicherweise schwieriger machen\u00ab. Aber er traue den Haus\u00e4rzten zu, sich m\u00f6glichst bei ihren Patienten an die Empfehlungen der Stiko zu halten. Zur zum Teil lautstarken Kritik am schleppenden Fortgang bei den Corona-Impfungen sagte Mertens, er k\u00f6nne beide Seiten verstehen. Die L\u00e4nder m\u00fcssten den Mangel an Impfstoff verwalten, zugleich m\u00f6chten viele Menschen, die laut Priorisierung noch nicht an der Reihe sind, geimpft werden. \u00bbDie Priorisierung war und ist nicht das eigentliche Problem, sondern der Mangel an Impfstoff\u00ab, sagte Mertens. Auch die fehlenden M\u00f6glichkeiten zur Umsetzung der Impfreihenfolge seien ein Problem.<\/p>\n<p>Zu einer nachtr\u00e4glichen Impfung mit einem zweiten Corona-Impfstoff sagte Mertens, zun\u00e4chst sei es wichtig, dass die ersten beiden Impfungen mit demselben Impfstoff erfolgten, um eine vollst\u00e4ndige Immunisierung zu erreichen. Aus immunologischer Sicht sollte es aber kein Problem sein, im Anschluss an eine Grundimmunisierung etwa mit einem Vektorimpfstoff, wie AstraZeneca, eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff, wie etwa dem von Biontech, zu erhalten. In Gro\u00dfbritannien gebe es erste Studien zu dieser Frage.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie h\u00e4lt der Stiko-Vorsitzende es f\u00fcr m\u00f6glich, dass k\u00fcnftig jedes Jahr, wie gegen die Grippe, eine Impfung gegen das Coronavirus n\u00f6tig sein wird. Angesichts der steigenden Impfstofflieferungen sagte Mertens, er hoffe nicht, dass wir demn\u00e4chst \u00fcber eine zu geringe Impfbereitschaft diskutieren m\u00fcssten. Aber auch deshalb bleibe der Schutz der Schw\u00e4chsten so wichtig.<\/p>\n<h3>Laschet fordert Konsequenzen aus Maskenaff\u00e4re bei der Union<\/h3>\n<p><strong>03.30 Uhr:<\/strong> In der Maskenaff\u00e4re hat CDU-Chef Armin Laschet Unionspolitiker aufgefordert, \u00bbreinen Tisch\u00ab zu machen. \u00bbSollte irgendjemand noch solche Gesch\u00e4fte gemacht haben, hat er sehr schnell Zeit, mir das pers\u00f6nlich zu sagen, bevor es auff\u00e4llt, damit die Konsequenzen gezogen werden\u00ab, sagte er am Montag in den ARD-Tagesthemen. Er wisse nicht, ob es weitere F\u00e4lle gebe: \u00bbAber wenn es sie gibt, ist jetzt die Zeit, reinen Tisch zu machen. Wenn nicht, machen wir das.\u00ab<\/p>\n<p>Er wolle sich als CDU-Chef um \u00bbdie Modernisierung in den n\u00e4chsten Jahren\u00ab k\u00fcmmern und lasse es nicht zu, sich dieses Projekt \u00bbdurch Alleing\u00e4nge einzelner Abgeordneter, die nichts anderes im Kopf haben als Geld verdienen\u00ab zerst\u00f6ren zu lassen, sagte Laschet.<\/p>\n<p>Zuvor hatte bereits die Unionsfraktionsspitze versichert, die Vorg\u00e4nge \u00bbmit gro\u00dfer Konsequenz\u00ab aufzukl\u00e4ren. Es werde dabei auch gekl\u00e4rt, \u00bbob weitere Bundestagsabgeordnete Geldleistungen f\u00fcr die Vermittlung von Schutzausr\u00fcstung oder \u00e4hnlichem entgegengenommen haben\u00ab.<\/p>\n<p>Die Bundestagsabgeordneten Nikolas L\u00f6bel und Georg N\u00fc\u00dflein sollen Provisionen in sechsstelliger H\u00f6he f\u00fcr die Vermittlung von Gesch\u00e4ften mit Corona-Schutzmasken kassiert haben. Auf massiven parteiinternen Druck zogen sie Konsequenzen. L\u00f6bel legte sein Bundestagsmandat nieder und trat Presseberichten zufolge auch aus der CDU aus, N\u00fc\u00dflein beendete seine CSU-Mitgliedschaft, will aber bis zum Ende der Legislaturperiode im Parlament bleiben.<\/p>\n<h3>Deutschland verliert in der Pandemie offenbar Tausende Pflegekr\u00e4fte<\/h3>\n<p><strong>01.50 Uhr: <\/strong>Seit Beginn der Coronapandemie hat Deutschland einem Medienbericht zufolge Tausende Pflegekr\u00e4fte verloren. Der R\u00fcckgang betreffe Krankenh\u00e4user ebenso wie die Altenpflege, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf bislang unver\u00f6ffentlichte Zahlen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA), die die Linken-Bundestagsfraktion anfragte.<\/p>\n<p>Demnach ging die Zahl der Besch\u00e4ftigten in der Pflege zwischen Anfang April und Ende Juli 2020 um mehr als 9000 zur\u00fcck \u2013 dies entspreche einem R\u00fcckgang um 0,5 Prozent. Insgesamt waren demnach in Deutschland zuletzt rund 1,8 Millionen Menschen in der Pflege t\u00e4tig. Vor der Pandemie seien die Besch\u00e4ftigtenzahlen in der Pflegebranche dagegen leicht gestiegen.<\/p>\n<p>Besonders von dem j\u00fcngsten R\u00fcckgang betroffen war dem Bericht zufolge die Krankenpflege in den Kliniken. Das Minus bei den Besch\u00e4ftigtenzahlen lag demnach in der ersten Hochphase der Coronakrise bei 5124. In der Altenpflege sei die Zahl der Besch\u00e4ftigten im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juli um 3885 zur\u00fcckgegangen \u2013 in der Summe 9009 Pflegekr\u00e4fte weniger.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge waren alle 16 Bundesl\u00e4nder betroffen. Im klinischen Bereich sei der R\u00fcckgang des Personals in Bremen mit 1,7 Prozent am st\u00e4rksten, gefolgt von Sachsen-Anhalt, Th\u00fcringen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz. In der Altenpflege habe Hessen mit einem Minus von 1,6 Prozent den gr\u00f6\u00dften Einbruch verzeichnet. Danach folgten Bremen, Bayern, Hamburg und Niedersachsen.<\/p>\n<p>Die pflegepolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Pia Zimmermann, machte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr diese Entwicklung verantwortlich und warf der Regierung vor, die Lage durch eine verfehlte finanzielle Ausgestaltung der Kranken- und Pflegeversicherung zu versch\u00e4rfen. \u00bbZus\u00e4tzliche und deutlich besser entlohnte Pflegekr\u00e4fte werden sofort gebraucht.\u00ab Hierzu m\u00fcssten bislang privat versicherte Spitzenverdiener \u00bbauf alle ihre Eink\u00fcnfte einheitlich und solidarisch Beitr\u00e4ge entrichten\u00ab.<\/p>\n<h3>Transparency fordert nach Maskenaff\u00e4re sch\u00e4rfere Sanktionsm\u00f6glichkeiten<\/h3>\n<p><strong>01.30 Uhr: <\/strong>Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency fordert in der Maskenaff\u00e4re um die Unionspolitiker Georg N\u00fc\u00dflein und Nikolas L\u00f6bel Konsequenzen f\u00fcr den parlamentarischen Betrieb. \u00bbDie Gesch\u00e4ftsordnung des Bundestags m\u00fcsste erg\u00e4nzt werden und bestimmte Formen von Lobbyismus, wie bei N\u00fc\u00dflein und L\u00f6bel, ausdr\u00fccklich sanktionieren\u00ab, sagt Transparency Deutschland-Chef, Hartmut B\u00e4umer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Fraktionen sollten \u00e4hnliche interne Regelungen aufstellen, \u00bbmit einem abgestuften Sanktionsmechanismus von der Abmahnung bis zum Fraktionsausschluss\u00ab.<\/p>\n<h3>Kassen\u00e4rzte: Spahn hat direkt beim Start Testchaos angerichtet<\/h3>\n<p><strong>0.50 Uhr:<\/strong> Die niedergelassenen \u00c4rzte haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeworfen, f\u00fcr ein Testchaos gesorgt zu haben. Zwar komme nun endlich der vermehrte Einsatz von Schnelltests, \u00bbdoch leider in einer absolut kurzfristigen, ja formal sogar r\u00fcckwirkenden Umsetzung, die direkt beim Start zum Chaos gef\u00fchrt hat\u00ab, sagte der Vizevorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<\/p>\n<p>Die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die die Grundlagen der Testungen regele, habe die Kassen\u00e4rzte erst am Montag erreicht, so Hofmeister. \u00bbKein Wunder, dass die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sich \u00fcberrollt f\u00fchlen.\u00ab Es werde offenbar vergessen, \u00bbdass die vertrags\u00e4rztlichen Praxen jeden Tag Millionen akut und chronisch Kranke sehen, diagnostizieren und behandeln und schon damit reichlich ausgelastet sind\u00ab.<\/p>\n<p>Voraussetzungen f\u00fcr ein Angebot in Arztpraxen seien \u00bbeine ausreichende Verf\u00fcgbarkeit von Tests, die fr\u00fchzeitig in den Praxen zur Verf\u00fcgung stehen und ein klares, unb\u00fcrokratisches und rechtzeitig geregeltes Verfahren\u00ab, sagte Hofmeister. Grunds\u00e4tzlich sei der vermehrte Einsatz von Schnelltests aber sinnvoll, f\u00fcgte er hinzu. Das habe die KBV bereits im Oktober in ihrem Diskussionspapier gefordert.<\/p>\n<h3>Tschentscher warnt vor Gefahr eines erneuten Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr:<\/strong> Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor der Gefahr eines erneuten Lockdowns in der Coronakrise gewarnt. \u00bbIch sehe durchaus die Gefahr eines erneuten Lockdowns, deswegen habe ich ja f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Zur\u00fcckhaltung bei den \u00d6ffnungen pl\u00e4diert\u00ab, sagte Tschentscher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00bbWir sind bereits in einer dritten Welle, die von den neuen Virusvarianten bestimmt wird. Es kommt jetzt darauf an, dass sie nicht zu heftig wird und wir die Zeit \u00fcberbr\u00fccken, bis die Impfungen ausreichend vorangeschritten sind.\u00ab<\/p>\n<p>Der Erwartungsdruck f\u00fcr schnelle Lockerungen sei gro\u00df gewesen, sagte Tschentscher. Er halte schnelle gro\u00dfe \u00d6ffnungsschritte f\u00fcr riskant. \u00bbUnser Konzept enth\u00e4lt daf\u00fcr jetzt eine sogenannte Notbremsenregelung, wenn die Infektionszahlen in einem Bundesland oder einer Region zu hoch werden.\u00ab Klar sei: \u00bbWir sind immer noch in einer kritischen Pandemielage. Viele Mediziner und Virologen haben die Bef\u00fcrchtung, dass wir mit der beschlossenen \u00d6ffnungsstrategie zu weit gehen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbEs gibt L\u00e4nder, die von einem Totallockdown mit Ausgangssperren in gro\u00dfe \u00d6ffnungen wechseln und dann wieder zur\u00fcckgehen in den Lockdown. Das ist f\u00fcr den Gesundheitsschutz und f\u00fcr die Wirtschaft kein gutes Konzept\u00ab, sagte der SPD-Politiker. Deutschland k\u00f6nne sich bei einer zunehmenden Impfquote in den vulnerablen Bev\u00f6lkerungsgruppen durchaus h\u00f6here Inzidenzen erlauben. \u00bbAber noch ist es nicht so weit.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Foto:\u2002LEON KUEGELER \/ AFP Das waren die Corona-News vom 9. M\u00e4rz Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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