{"id":6373,"date":"2021-03-09T06:16:52","date_gmt":"2021-03-09T03:16:52","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-7-3-spahn-erwartet-uber-60-millionen-impfdosen-im-zweiten-quartal\/"},"modified":"2021-03-09T06:16:52","modified_gmt":"2021-03-09T03:16:52","slug":"corona-news-am-7-3-spahn-erwartet-uber-60-millionen-impfdosen-im-zweiten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-7-3-spahn-erwartet-uber-60-millionen-impfdosen-im-zweiten-quartal\/","title":{"rendered":"Corona-News am 7.3.: Spahn erwartet \u00fcber 60 Millionen Impfdosen im zweiten Quartal"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/190d9cca-64cd-4467-89c1-6cfd9a891dbb_w948_r1.77_fpx43_fpy15.jpg\" title=\"Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, setzt auf eine starke Steigerung der gelieferten Impfdosen\" alt=\"Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, setzt auf eine starke Steigerung der gelieferten Impfdosen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, setzt auf eine starke Steigerung der gelieferten Impfdosen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Pool \/ Getty Images<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das war das Corona-Update am Montag.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Estland verh\u00e4ngt einmonatigen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>23.10 Uhr: <\/strong>Angesichts einer rapiden Ausbreitung der britischen Variante des Coronavirus wird Estland am Donnerstag in einen einmonatigen Lockdown gehen. Dies k\u00fcndigte Regierungschefin Kaja Kallas an. Demnach soll der Schulbetrieb in dem baltischen EU-Land fast vollst\u00e4ndig auf Fernunterricht umgestellt werden. Gastronomische Betriebe und Einzelhandelsgesch\u00e4fte m\u00fcssen schlie\u00dfen. Ausnahmen gelten f\u00fcr L\u00e4den des t\u00e4glichen Bedarfs. Auch Sport in Innenr\u00e4umen wird untersagt.<\/p>\n<p>\u00bbDie Situation von Covid-19 in Estland ist \u00e4u\u00dferst kritisch. Dies muss schnell angegangen werden. Wir haben beschlossen, das Land so weit wie m\u00f6glich zu schlie\u00dfen\u00ab, sagte Kallas. \u00bbDies alles dient dazu, Kontakte zu reduzieren und die Infektionsketten zu durchbrechen.\u00ab<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die neuen Beschr\u00e4nkungen ist die rasche Verbreitung des britischen Coronavirus-Stammes. Nach Kallas&#039; Angaben wurde die Variante, die als ansteckender als die urspr\u00fcngliche Form gilt, in Estland zuletzt in 98 Prozent aller analysierten Proben gefunden.<\/p>\n<h3>Eisenmann fordert L\u00f6bel nach Maskenaff\u00e4re zu Spende auf<\/h3>\n<p><strong>22.35 Uhr: <\/strong>Die CDU-Spitzenkandidatin f\u00fcr die Landtagswahl in Baden-W\u00fcrttemberg, Susanne Eisenmann, hat den in der Maskenaff\u00e4re zur\u00fcckgetretenen Bundestagsabgeordneten Nikolas L\u00f6bel (CDU) aufgefordert, die Provision f\u00fcr die fragw\u00fcrdigen Gesch\u00e4fte zu spenden. <\/p>\n<p>Sie habe die Erwartung, dass L\u00f6bel das Geld an eine gemeinn\u00fctzige Organisation spende, sagte die Kultusministerin im Online-Wahlkampfduell der \u00bbStuttgarter Zeitung\u00ab mit Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne). \u00bbIch hoffe, dass er diesem auch folgt.\u00ab Das Verhalten des Mannheimer Politikers sei \u00bbzutiefst sch\u00e4dlich\u00ab gewesen. \u00bbDas geh\u00f6rt sich schlicht nicht.\u00ab<\/p>\n<p>L\u00f6bel hatte \u00fcber seine Firma Kaufvertr\u00e4ge von Schutzmasken vermittelt und daf\u00fcr Provisionen von rund 250.000 Euro kassiert. Nach Bekanntwerden des Deals hatte er seinen Austritt aus der Unionsfraktion bekannt gegeben, wollte aber sein Mandat aber zun\u00e4chst bis Ende August behalten. Nach wachsendem \u00f6ffentlichen Druck hatte er das Mandat schlie\u00dflich bereits am Montag niedergelegt.<\/p>\n<h3>WHO prangert zu langsame Reaktion auf Corona an<\/h3>\n<p><strong>21.35 Uhr: <\/strong>Aus tr\u00fcgerischer Sicherheit haben viele L\u00e4nder nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die ersten Warnungen vor dem Coronavirus im vergangenen Jahr zu langsam reagiert. \u00bbVielleicht brauchen einige Leute H\u00f6rger\u00e4te\u00ab, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan.<\/p>\n<p>\u00bbWenn man im Tal ist und der Damm bricht, f\u00fchlt man die Gefahr\u00ab, so Ryan. Wer auf dem Berg stehe, sp\u00fcre die Gefahr nicht, bis das Wasser anschwelle. \u00bbIch f\u00fcrchte, zu viele L\u00e4nder dachten, sie stehen auf einem Berg.\u00ab Angesichts des bevorstehenden Jahrestags der Pandemie am 11. M\u00e4rz sagte Ryan, die Einstufung als gesundheitliche Notlage von internationaler Bedeutung Ende Januar 2020 sei die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Warnung gewesen.<\/p>\n<p>Zugleich zeigte sich die WHO erneut skeptisch, ob ein Impfpass ein Zugang zum Reisen oder andere Erleichterungen sein sollte. Die Organisation sieht Probleme etwa in der global ungleichen Verteilung der Impfstoffe \u2013 und darin, dass einige Menschen aus bestimmten Gr\u00fcnden nicht geimpft werden d\u00fcrften.<\/p>\n<h3>Niederlande verl\u00e4ngern Ausgangssperre bis Ende M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>20.55 Uhr:<\/strong> In den Niederlanden wird der Corona-Shutdown und die stark umstrittene Ausgangssperre um weitere zwei Wochen bis Ende M\u00e4rz verl\u00e4ngert. Erst wenn die Infektionszahlen deutlich zur\u00fcckgingen, k\u00f6nne es deutliche Lockerungen geben, sagte Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte.<\/p>\n<p>Ab dem 16. M\u00e4rz soll es allerdings leichte Lockerungen geben. So d\u00fcrfen etwa Gesch\u00e4fte unnter bestimmten Umst\u00e4nden bis zu 50 Kunden einlassen. Angesichts des weiter hohen Drucks auf die Krankenh\u00e4user w\u00e4ren gr\u00f6\u00dfere Erleichterungen zur Zeit unverantwortlich, sagte Rutte. \u00bbBei uns ist es echt schlechter als in Deutschland und D\u00e4nemark.\u00ab<\/p>\n<p>Auf Reisen ins Ausland sollen die Niederl\u00e4nder noch bis mindestens 15. April verzichten. Zu Ostern k\u00f6nnen jedoch m\u00f6glicherweise die Terrassen von Caf\u00e9s und Restaurants \u00f6ffnen. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre hatte bereits in Vergangenheit f\u00fcr heftige Krawalle gesorgt.<\/p>\n<p>Seit Mitte Dezember ist das \u00f6ffentliche Leben stark eingeschr\u00e4nkt. Seit Februar gibt es einige Erleichterungen wie Pr\u00e4senzunterricht an weiterf\u00fchrenden Schulen und Einkaufen auf Termin. Pro 100.000 Einwohner wurden zuletzt etwa 160 Infektionen in einer Woche registriert.<\/p>\n<p>Im Januar hatten in mehreren niederl\u00e4ndischen St\u00e4dten etliche Jugendliche randaliert, es kam zu Pl\u00fcnderungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Im Zuge der Krawalle waren Hunderte Menschen festgenommen worden.<\/p>\n<h3><strong>\u00c4rzte sollen im April mit Corona-Impfungen beginnen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19:35 Uhr:<\/strong> Ab Anfang April sollen die niedergelassenen \u00c4rzte in Deutschland fl\u00e4chendeckend mit Corona-Impfungen beginnen. Darauf einigten sich die Fachminister von Bund und L\u00e4ndern am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.<\/p>\n<p>Der Impfstoff soll auf dem normalen Weg \u00fcber Gro\u00dfhandel und Apotheken in die Praxen kommen. Der b\u00fcrokratische Aufwand f\u00fcr die Arztpraxen solle auf ein Minimum reduziert werden, hie\u00df es. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben. Vereinbarte Termine dort sollen erhalten bleiben.<\/p>\n<h3>US-Gesundheitsbeh\u00f6rde lockert Kontaktbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>18:25 Uhr:<\/strong> Angesichts der wachsenden Zahl von Corona-Impfungen in den USA lockert die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC die Beschr\u00e4nkungen sozialer Kontakte. Nach neuen Empfehlungen, die am Montag ver\u00f6ffentlicht wurden, k\u00f6nnen voll geimpfte Menschen in geschlossenen R\u00e4umen in kleinen privaten Runden wieder ohne Maske und ohne Mindestabstand zusammenkommen. Auf gleiche Weise k\u00f6nnen sie sich auch mit Ungeimpften treffen, sofern diese nicht zu einer Risikogruppe geh\u00f6ren \u2013 etwa wegen ihres Alters oder einer Vorerkrankung.<\/p>\n<h3>Italienischer Regierungschef bittet Bev\u00f6lkerung um Zuversicht: \u00bbJedes Leben z\u00e4hlt\u00ab<\/h3>\n<p><strong>18:08 Uhr: <\/strong>Italiens Regierungschef Mario Draghi hat sein Land trotz steigender Corona-Zahlen um Zuversicht gebeten. \u00bbWir stehen alle in diesen Tagen vor einer neuen Verschlechterung beim Gesundheitsnotstand\u00ab, sagte der ehemalige Zentralbankchef in einer Videobotschaft. Doch wenn die Impfkampagne wie geplant beschleunigt werden k\u00f6nne, gebe es Anlass, auf Besserung zu vertrauen, sagte Draghi.<\/p>\n<p>Am 10. M\u00e4rz 2020 hatte in Italien der erste volle Corona-Lockdown begonnen. \u00bbWir h\u00e4tten nie gedacht, dass wir uns ein Jahr sp\u00e4ter einem \u00e4hnlichen Notfall gegen\u00fcber sehen w\u00fcrden und dass die offizielle Zahl der Todesopfer sich der schrecklichen Schwelle von 100.000 F\u00e4llen n\u00e4hern w\u00fcrde\u00ab, so Draghi. Er versicherte: \u00bbJedes Leben z\u00e4hlt.\u00ab<\/p>\n<h3>Infektionen in Gro\u00dfbritannien auf niedrigstem Wert seit Ende September<\/h3>\n<p><strong>17.35 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien f\u00e4llt die Zahl der neuen Corona-Infektionen auf den niedrigsten Stand seit dem 28. September. In den vergangenen 24 Stunden wurden 4712 positive Tests nach 5177 am Vortag gemeldet, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. An oder mit dem Virus starben am Montag 65 Menschen. Das ist der geringste Wert seit dem 12. Oktober. In Gro\u00dfbritannien haben mehr als 22,37 Millionen Menschen eine erste Impfdosis erhalten.<\/p>\n<h3>Brandenburg erh\u00f6ht <strong>Inzidenz-<\/strong>Notbremse auf 200<\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr: <\/strong>Obwohl die Infektionszahlen in vielen Regionen steigen, werden in den meisten Bundesl\u00e4ndern an diesem Montag weitere Corona-Regeln gelockert. Auch das Land Brandenburg k\u00fcndigte neue Verordnungen an. Neben der \u00d6ffnung von Baum\u00e4rkten und dem Angebot von Terminshopping, hat Brandenburg nun auch die Notbremse von 100 auf 200 erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Eigentlich hatten sich die Ministerpr\u00e4sidenten bei dem Corona-Gipfel vergangenen Woche auf eine Schwelle von 100 geeinigt. Diese soll greifen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf \u00fcber 100 steigt. Dann sollen \u00bbab dem zweiten darauffolgenden Werktag\u00ab die bislang g\u00fcltigen Kontaktbeschr\u00e4nkungen wieder in Kraft treten. Brandenburg umgeht damit den Beschluss.<\/p>\n<p>Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach reagierte mit Emp\u00f6rung auf die Erh\u00f6hung der Notbremse. \u00bbDas ist mittelgradig unglaublich\u00ab, teilte Lauterbach bei Twitter mit. \u00bbWenn das alle Bundesl\u00e4nder machen, wird es schwere 3. Welle geben und dann langen Lockdown.\u00ab<\/p>\n<h3>Finanzminister Scholz stellt zehn Millionen Impfungen pro Woche in Aussicht<\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr: <\/strong>Bundesfinanzminister Olaf Scholz verk\u00fcndete, dass Deutschland seine Impfkapazit\u00e4ten in den kommenden Monaten massiv ausbauen werde. \u00bbEs wird bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben\u00ab, sagt der Vizekanzler und SPD-Spitzenkandidat f\u00fcr die Bundestagswahl im ZDF.<\/p>\n<p><strong>Kann Deutschland so viele Impfungen schaffen?<\/strong> SPIEGEL-Datenredakteur Holger Dambeck hat das Vorhaben nachgerechnet. Nach 18,3 Millionen Impfdosen im laufenden ersten Quartal sollen laut den aktuellen Lieferpl\u00e4nen im zweiten Quartal voraussichtlich bis zu 77 Millionen Dosen folgen.<\/p>\n<p>\u00bbBei gleichm\u00e4\u00dfiger Belieferung w\u00e4ren das knapp sechs Millionen pro Woche\u00ab, erkl\u00e4rt Dambeck. \u00bbSteigen die Lieferungen hingegen Woche f\u00fcr Woche von Anfang April bis Ende Juni linear an und startet Deutschland bei circa drei Millionen pro Woche im April, kommen Ende Juni circa neun Millionen Dosen pro Woche heraus.\u00ab<\/p>\n<p>Die 10 Millionen Impfungen pro Woche w\u00e4ren theoretisch m\u00f6glich, wenn alle Kapazit\u00e4ten voll hochgefahren w\u00fcrden. \u00bbDaf\u00fcr m\u00fcsste es also 550.000 Impfungen pro Tag in Impfzentren, 7,0 Millionen pro Woche in Arztpraxen und bei Betriebs\u00e4rzten geben\u00ab, sagt Dambeck.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Zumindest kurzzeitig k\u00f6nnte es im Fr\u00fchjahr 10 Millionen Impfungen pro Woche geben \u2013 wahrscheinlich im Juni. Die Kapazit\u00e4ten von Arztpraxen und Impfzentren w\u00fcrden theoretisch daf\u00fcr reichen. Damit das aber gelingt, m\u00fcsste auch das Terminmanagement und die Logistik einwandfrei funktionieren.<\/p>\n<h3><strong>\u00d6sterreich riegelt erstmals eine ganze Stadt ab <\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.27 Uhr:<\/strong> In \u00d6sterreich m\u00fcssen sich erstmals Einwohner einer gr\u00f6\u00dferen Stadt auf Ausreisebeschr\u00e4nkungen wegen vieler Corona-Neuinfektionen einstellen. Wer Wiener Neustadt, einen Ort mit 45 000 B\u00fcrgern, verlassen wolle, ben\u00f6tige ab Mittwoch einen negativen Coronatest, teilte die Stadt am Montag mit. Sanktionen f\u00fcr Ausreisen ohne negatives Testergebnis solle es allerdings erst ab Samstag geben. Zugleich werde die Zahl der Teststra\u00dfen unter anderem f\u00fcr die vielen Tausend Pendler bis dahin von 16 auf 40 erh\u00f6ht hie\u00df es. F\u00fcr die Kontrollen seien auch 300 Soldaten angefordert worden.<\/p>\n<p>In der Stadt, die etwa 50 Kilometer s\u00fcdlich von Wien liegt, steht die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei etwa 560. Ab einer Inzidenz von 400 sieht eine Verordnung des Gesundheitsministeriums Ausreisebeschr\u00e4nkungen vor. Betroffen waren davon bisher aber eher kleine Gemeinden.<\/p>\n<h3><strong>Niederlande<\/strong> wollen Corona-Pass<\/h3>\n<p><strong>16.14 Uhr:<\/strong> Die Niederlande wollen einen Corona-Pass einf\u00fchren und damit geimpften oder negativ getesteten B\u00fcrgern mehr Freiheiten geben. Eine entsprechende App f\u00fcrs Handy werde zurzeit entwickelt, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge dem TV-Sender NOS am Montag in Den Haag. Damit k\u00f6nnten B\u00fcrger zum Beispiel reisen, ein Konzert oder Festival besuchen oder ins Restaurant oder Kino gehen.<\/p>\n<p>Zuvor m\u00fcssen rechtliche Fragen gekl\u00e4rt werden. Die App solle nur angeben, ob die Person immun sei, sagte der Minister. Man k\u00f6nne aber nicht sehen, ob jemand geimpft oder negativ getestet sei. \u00bbWir wollen keine Impfpflicht, auch keine indirekte\u00ab, sagte der Minister. Zun\u00e4chst m\u00fcsse aber zweifelsfrei gekl\u00e4rt sein, dass Geimpfte das Virus nicht doch verbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Ministers gibt es bereits eine App, die einen QR-Code erstellt bei einem negativen Testergebnis. Das k\u00f6nne man erweitern, sodass auch ein entsprechender Code bei einer Impfung erstellt werde. Technisch k\u00f6nnte ein solcher Handy-Pass bereits vor dem Sommer zur Verf\u00fcgung stehen. Er k\u00f6nne auch f\u00fcr freies Reisen innerhalb der EU eingesetzt werden.<\/p>\n<h3>Finnland schr\u00e4nkt \u00f6ffentliches Leben weiter ein<\/h3>\n<p><strong>16.01 Uhr:<\/strong> In Finnland sind am Montag weitere Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt worden, die eine Verbreitung des Coronavirus stoppen sollen. In vielen Regionen des Landes m\u00fcssen Studenten und Sch\u00fcler der Oberstufen f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Wochen zu Hause unterrichtet werden. Trainings- und Freizeitaktivit\u00e4ten f\u00fcr Kinder \u00fcber 12 Jahren wurden eingestellt. Es wird empfohlen, dass sich nicht mehr als sechs Personen an einem Ort treffen.<\/p>\n<p>Das finnische Parlament beschloss am Montag au\u00dferdem zahlreiche Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Gastronomie: In 15 der 19 finnischen Regionen m\u00fcssen die Restaurants, Kneipen und Nachtklubs schlie\u00dfen. Zul\u00e4ssig ist nur noch der Verkauf von Gerichten zum Mitnehmen. Bereits am Freitag trat ein Gesang- und Tanzverbot in Kraft, das bis Ende Juni gilt. Demnach ist es nicht erlaubt, in Lokalen zu tanzen oder Karaoke zu singen.<\/p>\n<h3><strong>Gesch\u00e4fte in Hannover \u00f6ffnen trotz Verbots <\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.50 Uhr:<\/strong> Mehrere Gesch\u00e4fte in der Region Hannover haben Terminshopping angeboten und damit gegen die Corona-Verordnung versto\u00dfen. Darunter waren mindestens zwei M\u00f6belh\u00e4user, die telefonisch und im Internet \u00fcber ihre Er\u00f6ffnung berichteten. \u00bbIch bin der Meinung, dass die RKI-Werte gelten\u00ab, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des M\u00f6belhauses Staude, Helmut Staude.<\/p>\n<p>Ihm zufolge gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Inzidenzwert f\u00fcr die Region Hannover am Montagmorgen mit 99,2 an. \u00bbWir wollen nicht irgendetwas Unrechtm\u00e4\u00dfiges machen.\u00ab Bislang habe niemand mitgeteilt, dass die Region Hannover ein Hochinzidenzgebiet sei. Zuvor hatten mehrere Medien \u00fcber das Terminshopping in M\u00f6belh\u00e4usern berichtet.<\/p>\n<h3>Kurz warnt nach <strong>Corona<\/strong>-Demonstrationen vor \u00bbHooligan-Mentalit\u00e4t\u00ab<\/h3>\n<p><strong>14.56 Uhr: <\/strong>\u00d6sterreichs Kanzler Sebastian Kurz hat die Ausschreitungen bei den j\u00fcngsten Anti-Corona-Demonstrationen in Wien scharf kritisiert. Das Recht, andere Meinungen auszudr\u00fccken, sei zwar selbstredend zu garantieren, aber angesichts einzelner \u00bbSieg Heil\u00ab-Rufe sei er angewidert, sagte Kurz am Montag im Parlament. Eine \u00bbHooligan-Mentalit\u00e4t\u00ab sowie Antisemitismus seien inakzeptabel.<\/p>\n<p>Die konservative \u00d6VP griff zugleich die rechte FP\u00d6 scharf an. Deren Fraktionschef Herbert Kickl hatte bei den Kundgebungen sehr polemische Auftritte. \u00bbKickls B\u00fcndnis mit Rechtsextremen gef\u00e4hrdet unseren Rechtsstaat und bringt die Gesundheit sowie die Sicherheit der \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher in Gefahr\u00ab, so \u00d6VP-Generalsekret\u00e4r Alexander Melchior.<\/p>\n<p>Laut Polizei waren am Samstag in Wien rund 20.000 Menschen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen auf die Stra\u00dfe gegangen.<\/p>\n<h3>S\u00f6der will Impfungen f\u00fcr junge Menschen erm\u00f6glichen.<\/h3>\n<p><strong>14.32 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat sich daf\u00fcr ausgesprochen, schon bald das \u00bbstarre Impfprotokoll\u00ab zu lockern und auch jungen Menschen Zugang zu Impfstoff zu erm\u00f6glichen. Das k\u00f6nne bald etwa auch f\u00fcr Studierende an Universit\u00e4ten gelten, sagte S\u00f6der am Montag in M\u00fcnchen. Von April an sollen in Bayern auch Lehrer, die nicht an Grundschulen t\u00e4tig sind, geimpft werden.<\/p>\n<p>S\u00f6der will auch mehr Impfstoff in Corona-Hotspots umverteilen, etwa an die Grenze zu Tschechien. Auch Pendler k\u00f6nnten f\u00fcr Impfungen infrage kommen. Er habe bei der EU zu verstehen gegeben: \u00bbWir brauchen mehr Impfstoff f\u00fcr die Hotspots\u00ab, sagte S\u00f6der. \u00bbWenn Impfstoff kommt und mehr kommt \u2013 und zwar sehr viel mehr kommt \u2013 dann muss man das breit aufstellen\u00ab, sagte S\u00f6der. Auch Haus-, Betriebs- und Schul\u00e4rzte m\u00fcssten dann einbezogen werden.<\/p>\n<h3>TUI plant Mallorca-Start zu Ostern<\/h3>\n<p><strong>14.03 Uhr: <\/strong>Reiseveranstalter TUI setzt in den bevorstehenden Osterferien auf einen Wiederanlauf des wichtigen Mallorca-Gesch\u00e4fts. \u00bbDie Hotellerie hat sich intensiv vorbereitet, sicheren und verantwortungsvollen Urlaub anzubieten\u00ab, sagte TUI-Deutschlandchef Marek Andryszak am Montag vor dem Start der Onlineausgabe der weltgr\u00f6\u00dften Reisemesse ITB. Entsprechende Hygienekonzepte g\u00e4ben Zuversicht, die Abstimmung mit den Beh\u00f6rden sei eng. Daher wolle man den Kunden \u00bbOsterurlaub auf Mallorca erm\u00f6glichen\u00ab, so der Manager.<\/p>\n<p>Zuletzt wurde Spanien vom Robert Koch-Institut noch als normales Risikogebiet eingestuft \u2013 also als Land ohne au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Corona-Neuansteckungen. TUI wies darauf hin, dass die Werte auf Mallorca \u00bbweit unter denen der meisten deutschen Bundesl\u00e4nder\u00ab l\u00e4gen.<\/p>\n<h3><strong>Drei Prozent der Bev\u00f6lkerung nun vollst\u00e4ndig geimpft <\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.41 Uhr:<\/strong> In Deutschland sind inzwischen mindestens drei Prozent der Bev\u00f6lkerung vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Rund 2,5 Millionen Menschen haben bereits die zweite Dosis Impfstoff erhalten, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Datenstand 8. M\u00e4rz, 8.00 Uhr). Insgesamt 6,2 Prozent (circa 5,2 Millionen) haben demnach mindestens eine Dosis erhalten.<\/p>\n<p>Begonnen hatten die bundesweiten Impfungen \u2013 nach ersten Impfungen in Sachsen-Anhalt \u2013 offiziell am 27. Dezember. Im Fokus standen zun\u00e4chst \u00e4ltere Menschen in Heimen. Aktuell werde bei gut 203.000 Impfungen pro Tag im Schnitt alle 0,4 Sekunden eine Impfung durchgef\u00fchrt, hie\u00df es am Montag auf dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums. Die bisher meisten Impfungen wurden demnach mit 235.912 Dosen am 3. M\u00e4rz 2021 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Syriens Machthaber Baschar al-Assad mit Corona infiziert<\/h3>\n<p><strong>13.14 Uhr: <\/strong>Syriens Pr\u00e4sident Baschar al-Assad und seine Frau Asma sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beiden gehe es gesundheitlich gut, teilte das syrische Pr\u00e4sidialamt am Montag mit. Beide seien in ihrem Haus in Selbstisolation und w\u00fcrden von dort aus weiter arbeiten.<\/p>\n<p>In Syrien wurden seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr mehr als 15.000 Corona-Infektionen und 1000 Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Hilfsorganisationen warnen, dass das Corona zunehmend um sich greift, vor allem in Nordwesten des Landes.<\/p>\n<h3><strong>Mehrheit der Japaner gegen ausl\u00e4ndische Olympia-Fans <\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.09 Uhr<\/strong>: Eine klare Mehrheit der Japaner ist gegen die Einreise ausl\u00e4ndischer Zuschauer zu den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August). In einer Umfrage der Tageszeitung Yomiuri Shimbun sprachen sich 77 Prozent der Befragten daf\u00fcr aus, wegen der Coronakrise keine Fans aus anderen L\u00e4ndern zu den Spielen einreisen zu lassen. Nur 18 Prozent waren daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Die Organisatoren um die neue OK-Chefin Seiko Hashimoto hatten Anfang des Monats erkl\u00e4rt, dass noch im M\u00e4rz eine Entscheidung dar\u00fcber fallen werde, ob ausl\u00e4ndische Olympia-Touristen ins Land gelassen w\u00fcrden. Bei den \u00dcberlegungen m\u00fcsse die Sicherheit der japanischen Bev\u00f6lkerung im Vordergrund stehen, sagte Hashimoto.<\/p>\n<h3><strong>Maskenaff\u00e4re: CDU-Politiker L\u00f6bel legt Bundestagsmandat nieder<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr:<\/strong> Mehrere Spitzenpolitiker hatten seinen R\u00fccktritt gefordert \u2013 nun reagiert Nikolas L\u00f6bel. Der unter Druck geratene CDU-Politiker legt wegen der Aff\u00e4re um Corona-Masken sein Bundestagsmandat sofort nieder. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Rund 46.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag in den <strong>USA<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr: <\/strong>In den USA ist die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Beh\u00f6rden meldeten f\u00fcr Sonntag rund 46.000 neue F\u00e4lle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 299.786 neuen F\u00e4llen gemeldet. Die Zahl der Toten mit einer best\u00e4tigten Coronavirus-Infektion lag den Angaben zufolge am Sonntag bei 669.<\/p>\n<h3>Menschen in Pflegeberufen am h\u00e4ufigsten wegen Covid-19 krankgeschrieben<\/h3>\n<p><strong>12.24 Uhr:<\/strong> Die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, unterscheidet sich einer Studie der Techniker Krankenkasse zufolge je nach Arbeitsfeld deutlich. Menschen in Pflegeberufen sowie Erzieherinnen und Erzieher werden der Untersuchung zufolge am h\u00e4ufigsten wegen Covid-19 krankgeschrieben. Das geht aus vorab ausgewerteten Daten zum TK-Gesundheitsreport 2021 hervor, der im Juni erscheinen soll.<\/p>\n<p>Die bundesweit gr\u00f6\u00dfte gesetzliche Krankenversicherung hat f\u00fcr das vergangene Jahr alle Corona-Diagnosen ihrer erwerbst\u00e4tigen Mitglieder erfasst, insgesamt knapp 28.000 Diagnosen bei rund 5,4 Millionen TK-Versicherten.<\/p>\n<p>Demnach wurden 2020 aus der Berufsgruppe der sogenannten Haus- und Familienpflege 1242 Menschen je 100.000 Erwerbst\u00e4tige mit Covid-19 krankgeschrieben. Darunter fallen auch die Besch\u00e4ftigten ambulanter Pflegedienste. Auf Platz zwei und drei folgen jeweils die Besch\u00e4ftigten in der Altenpflege mit 1205 Betroffenen pro 100.000 Erwerbst\u00e4tige und die Kita-Besch\u00e4ftigten mit 1127 krankgeschriebenen Personen pro 100 000. Krankenpflegerinnen und -pfleger (1101 pro 100.000) landen auf Platz vier. Auch Ergo- und Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie \u00e4rztliches Personal wurden nach TK-Angaben im Jahr 2020 \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig mit der Diagnose Covid-19 krankgeschrieben.<\/p>\n<p>Frauen (574 je 100.000) seien im Schnitt etwas h\u00e4ufiger betroffen als M\u00e4nner (420 je 100.000). Am wenigsten betroffen sind der Auswertung zufolge Besch\u00e4ftigte an den Hochschulen (194) sowie Berufst\u00e4tige in den klassischen B\u00fcrojobs, wie zum Beispiel in der IT (245) oder im Controlling (248).<\/p>\n<p>Insgesamt spielt die Diagnose Covid-19 der Auswertung zufolge aber eher eine untergeordnete Rolle bei den Krankschreibungen im vergangenen Jahr.<\/p>\n<h3>Weitere Corona-F\u00e4lle auf <strong>Kreuzfahrtschiff<\/strong> \u2013 1000 Arbeiter sitzen fest<\/h3>\n<p><strong>12.18 Uhr<\/strong>: Nach weiteren Corona-Infektionen auf dem Meyer-Kreuzfahrtschiff \u00bbOdyssey of the Seas\u00ab sitzen rund 1000 Arbeiter und Besatzungsmitglieder auf dem Luxusliner in Bremerhaven fest. Bei f\u00fcnf weiteren Personen an Bord seien Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden, wie ein Sprecher der Bremer Senatorin f\u00fcr Gesundheit am Montag sagte. Die Infizierten w\u00fcrden nun von Bord gebracht und in einem Hotel isoliert. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Papenburger Meyer-Werft, bei der das Schiff gebaut wurde, zwei Corona-Infektionen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die nun infizierten Personen waren laut der Gesundheitsbeh\u00f6rde als Kontaktpersonen der ersten beiden F\u00e4lle eingestuft und umgehend in Einzelkabinen isoliert worden. \u00bbWir rechnen nicht mit weiteren F\u00e4llen\u00ab, sagte der Sprecher. Um ganz sicherzugehen, gebe es f\u00fcr das Schiff zun\u00e4chst aber noch keine Freigabe. Rund 1000 Menschen, darunter Arbeiter und Besatzungsmitglieder, sitzen daher nun weiter auf dem Luxusliner fest.<\/p>\n<h3>Israel beginnt Corona-Impfung pal\u00e4stinensischer Arbeiter<\/h3>\n<p><strong>12.13 Uhr:<\/strong> Die israelischen Beh\u00f6rden haben offiziell begonnen, Pal\u00e4stinenser zu impfen, die eine Arbeitserlaubnis f\u00fcr Israel und die Siedlungen im Westjordanland besitzen. Dazu wurden an mehreren Kontrollpunkten Impfstationen errichtet. Die Ma\u00dfnahme sei \u00bbin unserem gemeinsamen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interesse, da wir in einer einzigen epidemiologischen Region leben\u00ab, sagte der Leiter der israelischen Beh\u00f6rde Cogat, Generalmajor Kamil Abu Rukun, einer Mitteilung zufolge.<\/p>\n<p>Rund 100.000 Pal\u00e4stinenser besitzen eine Arbeitserlaubnis f\u00fcr Israel. Viele von ihnen arbeiten dort auf dem Bau. Impfwillige konnten \u00fcber ihre israelischen Arbeitgeber Termine vereinbaren.<\/p>\n<p>Im Westjordanland leben etwa vier Millionen Menschen. Dort hat es bislang nur in sehr geringem Umfang Impfungen gegeben, bestellte Lieferungen trafen nicht ein. Die Verteilung der ersten Dosen durch die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde (PA) unter anderem an Fu\u00dfballer und Minister f\u00fchrte zu \u00c4rger. In Israel erhielten bislang rund f\u00fcnf Millionen Menschen eine Erst- und etwa 3,8 Millionen auch eine Zweitimpfung.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Lieferungen und Impfungen durch Israel waren in den vergangenen Wochen kontrovers diskutiert worden. Organisationen wie Amnesty International hatten das Land dazu aufgerufen und dies mit dessen Verantwortung als Besatzungsmacht begr\u00fcndet. Die PA hat Israel offiziell nie um Impfstoffe gebeten, sieht es als Besatzungsmacht aber ebenfalls zu Unterst\u00fctzung verpflichtet.<\/p>\n<h3>St\u00e4dte- und Gemeindebund fordert mehr Tempo bei <strong>Corona<\/strong>-Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>11.56 Uhr: <\/strong>Angesichts der bundesweiten Lockerungen der Corona-Regeln am Montag hat der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, mehr Tempo beim Angebot kostenloser Schnelltests gefordert. \u00bbWir m\u00fcssen besser, schneller, unb\u00fcrokratischer, auch mutiger werden\u00ab, sagte Landsberg am Montag im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. Er h\u00e4tte sich eine fr\u00fchere Schnellteststrategie gew\u00fcnscht, aber nun m\u00fcsse nach vorn geschaut werden.<\/p>\n<p>Landsberg forderte zudem, dass Bund und L\u00e4nder mehr auf die Erfahrungen in den Kommunen vor Ort h\u00f6ren sollten. Er h\u00f6re auch viel Unmut von B\u00fcrgermeistern, weil die Menschen ihren Frust nicht in Berlin, sondern vor Ort zeigten. Die seit Montag geltenden Lockerungen bezeichnete Landsberg als \u00bbrichtig\u00ab.<\/p>\n<h3>Frankreich hat seit Freitag fast 600.000 Menschen geimpft<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr:<\/strong> \u00bb585.000 Franzosen sind seit Freitag geimpft worden\u00ab, schrieb der franz\u00f6sische Premierminister Jean Castex auf Twitter. Besonders in Corona-Hotspots wie Paris und Nizza wurde zahlreichen Menschen am Samstag und Sonntag eine Dosis verabreicht.<\/p>\n<p>Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran teilte mit, an den Wochenendimpfungen festhalten zu wollen. \u00bbJedes Mal, wenn Impfstoff zur Verf\u00fcgung steht, muss ein Franzose geimpft werden \u2013 ob es nun Montag oder Sonntag ist\u00ab, sagte er am Sonntagabend nach einem Besuch von zwei Impfzentren in Tourcoing in Nordfrankreich. In Frankreich lag zuletzt vor allem die Vakzine von AstraZeneca auf Halde.<\/p>\n<h3>Thailand k\u00fcndigt verk\u00fcrzte Quarant\u00e4ne f\u00fcr geimpfte Ausl\u00e4nder an<\/h3>\n<p><strong>10.36 Uhr: <\/strong>Thailand schw\u00e4cht ab April die Quarant\u00e4nevorschriften f\u00fcr geimpfte Reisende aus dem Ausland ab. Nach Angaben von Gesundheitsminister Anutin Charnvirankul wird die Quarant\u00e4nefrist auf sieben Tage halbiert. Dies gilt f\u00fcr Ausl\u00e4nder, die sich bis zu drei Monate vor der Reise geimpft haben und zudem einen negativen Corona-Test pr\u00e4sentieren. Reisende, die nicht geimpft sind, sondern nur einen negativen Test vorweisen, m\u00fcssen f\u00fcr zehn Tage in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<h3>Homeschooling funktioniert f\u00fcr die meisten Eltern gut<\/h3>\n<p><strong>10.33 Uhr:<\/strong> Die meisten Eltern sehen einer Umfrage zufolge in Homeschooling und Homeoffice keine unzumutbare Belastung. Nur 14 Prozent der Befragten h\u00e4tten angegeben, diese Doppelbelastung \u00bbgar nicht gut\u00ab zu bew\u00e4ltigen, 26 Prozent hielten sie f\u00fcr \u00bbweniger gut\u00ab miteinander vereinbar, berichtet das Institut Forsa unter Berufung auf eine Befragung von 3055 Eltern mit schulpflichtigen Kindern im Alter zwischen 5 und 17 Jahren.<\/p>\n<p>57 Prozent geben an, das funktioniere gut oder sehr gut. Die Befragung zeige, dass die Doppelfunktion schwieriger werde, je j\u00fcnger die Kinder seien. 64 Prozent der Eltern bewerten Fernunterricht w\u00e4hrend der Pandemie als gut oder sehr gut.<\/p>\n<h3>Mehr als 10 Millionen Menschen in T\u00fcrkei geimpft<\/h3>\n<p><strong>10.13 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in der T\u00fcrkei mehr als zehn Millionen Menschen geimpft worden. Rund 7,6 Millionen Menschen haben bisher nur die erste, 2,4 Millionen auch die zweite Dosis erhalten. Dies geht aus am Montag vom Gesundheitsministerium ver\u00f6ffentlichten Zahlen hervor.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei hat mit ihren rund 84 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie knapp 2,8 Millionen Coronavirus-Infektionen und rund 29.000 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Mitte Januar hatte die T\u00fcrkei mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac Impfungen gegen das Coronavirus begonnen.<\/p>\n<h3><strong>Hotels k\u00f6nnten in Schleswig-Holstein \u00fcber Ostern \u00f6ffnen <\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.06 Uhr:<\/strong> Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) rechnet mit einer \u00d6ffnung der Hotels in seinem Bundesland \u00fcber Ostern. \u00bbWenn sich die Situation nicht dramatisch ver\u00e4ndert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein \u00fcber Ostern \u00f6ffnen\u00ab, sagte G\u00fcnther der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbWarum sollen die Menschen an Ostern nicht in Hotels und Ferienwohnungen sein k\u00f6nnen \u2013 unter der Voraussetzung eines aktuellen Negativ-Tests und einer Nachverfolgung \u00fcber Apps\u00ab, sagte der Regierungschef.<\/p>\n<p>\u00bbIm Gegensatz zu Oktober gibt es jetzt genug verf\u00fcgbare Schnelltests. L\u00f6sungen in diesem Bereich zu finden, ist auch ein Gebot des Respekts der Branche und den Menschen gegen\u00fcber, die dort arbeiten\u00ab, sagte der CDU-Politiker. \u00bbDie Scheu vor innerdeutschem Reiseverkehr kann ich angesichts der derzeit moderaten Inzidenzwerte nicht nachvollziehen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>5011 Corona-Neuinfektionen und 34 neue Todesf\u00e4lle registriert <\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 5011 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Vergleich zum Vortag auf 68,0 von 66,1. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 34 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet \u2013 und damit ein neuer Tiefstand im Jahr 2021.<\/p>\n<p>Der Wert ist aber mit Vorsicht zu genie\u00dfen: Er bezieht sich explizit nicht darauf, wie viele Menschen binnen einem Tag gestorben sind. Es geht um die Zahl der Meldungen an das RKI. Darin k\u00f6nnen auch Todesf\u00e4lle enthalten sein, die schon einige Zeit zur\u00fcckliegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen zudem meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.<\/p>\n<p>Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 4.40 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen des RKI sind m\u00f6glich. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 4732 Neuinfektionen und 60 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Am Montag davor lag die Zahl der neuen Todesf\u00e4lle bei 62, am Montag, dem 11. Januar, lag der Wert bei 343.<\/p>\n<p>Niedriger als an diesem Montag war die Zahl der neuen Todesf\u00e4lle zuletzt am 1. November 2020 gewesen: An dem Sonntag wurden 29 neue F\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<h3><strong>Olaf Scholz verspricht bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.20 Uhr: <\/strong>International hinkt Deutschland bei der Impfrate bedenklich hinterher. Nun stellt Olaf Scholz Abhilfe in Aussicht. Ab Ende des Monats sollen die Kapazit\u00e4ten deutlich hochgefahren werden. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>\u00dcber 10.000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.11 Uhr:<\/strong> Die Corona-Verordnungen haben die Gerichte im vergangenen Jahr stark in Anspruch genommen. Nach Angaben des Deutschen Richterbunds (DRB) gingen 2020 bei den Gerichten mehr als 10 000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen ein. \u00bbDie Gerichte haben Ma\u00dfnahmen des Infektionsschutzes inzwischen in Tausenden Verfahren \u00fcberpr\u00fcft und n\u00f6tigenfalls korrigiert\u00ab, sagte DRB-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sven Rebehn im Gespr\u00e4ch mit der \u00bbNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00ab.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dftenteils h\u00e4tten die Gerichte die angegriffenen Corona-Beschr\u00e4nkungen best\u00e4tigt. Trotz starker Auslastung h\u00e4tten die Kammern das Aufkommen gut bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, berichtete Rebehn. Ein deutlicher R\u00fcckgang der Fallzahlen zeichne sich noch nicht ab.<\/p>\n<h3><strong>Apotheken<\/strong>: Schnelltests noch nicht \u00fcberall ab sofort m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>8.09 Uhr: <\/strong>Die Organisation von Schnelltests stellt die Apotheken in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Es werde nicht m\u00f6glich sein, dies sofort \u00fcberall umzusetzen, sagte die Pr\u00e4sidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (Abda), Gabriele Regina Overwiening, am Montag im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. So m\u00fcsse die Wegef\u00fchrung f\u00fcr Testkunden zumeist eine andere sein als f\u00fcr andere Kunden. Es bestehe aber die M\u00f6glichkeit, au\u00dferhalb der Apotheken R\u00e4ume anzumieten. Die Mitarbeiter br\u00e4uchten zudem f\u00fcr den eigenen Schutz eine entsprechende Ausr\u00fcstung.<\/p>\n<p>Eine Vergabe von Terminen nannte Overwiening sinnvoll. Es gebe auch Apotheken, wo man sich spontan testen lassen k\u00f6nne. Die Arbeitslast m\u00fcsse aber f\u00fcr die Apotheken kalkulierbar sein.<\/p>\n<h3>\u00bbBack for Good\u00ab: Englische Schule begr\u00fc\u00dft Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit selbst gesungenem R\u00fcckkehrvideo<\/h3>\n<p><strong>7.55 Uhr: <\/strong>In England \u00f6ffnen die Schulen wieder \u2013 und das Lehrerkollegium der King&#039;s-Rochester-Schule nutzte das Wiedersehen f\u00fcr ein emotionales Webvideo. Die Lehrerinnen und Lehrer des Hauses, nach eigenen Angaben die zweit\u00e4lteste Schule der Welt, nahmen eine umgedichtete Version des Take-That-Klassikers \u00bbBack for good\u00ab auf.<\/p>\n<p>Das Video verbreitete sich insbesondere via Twitter massiv, 415.000 Mal wurde es bis zum Sonntagabend dort gesehen. Weitere 33.000 Klicks holten die singenden Lehrkr\u00e4fte auf YouTube.<\/p>\n<p>Die Schul\u00f6ffnungen in England sind der erste Schritt eines Lockerungsplans der britischen Regierung. Weiterf\u00fchrende Schulen k\u00f6nnen nach Bedarf stufenweise \u00f6ffnen. So soll Zeit f\u00fcr mehrere freiwillige Corona-Tests sein. Die Regierung stellt zu Beginn 57 Millionen Schnelltests bereit. Danach kann jede Familie mit einem Schulkind pro Woche zwei Selbsttests je Haushaltsmitglied in Anspruch nehmen.<\/p>\n<h3>S\u00fcdkorea pr\u00fcft Zusammenhang von Impfstoff und Todesf\u00e4llen<\/h3>\n<p><strong>7.51 Uhr:<\/strong> In S\u00fcdkorea hat die Seuchenbeh\u00f6rde KDCA den Tod von acht Menschen nach Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffs ins Visier genommen. Die Patienten hatten nach der Impfung Nebenwirkungen gezeigt. KDCA-Direktor Jeong Eun Kyeong sagt nun: \u00bbWir sind vorl\u00e4ufig zu dem Ergebnis gekommen, dass es schwierig ist, irgendeinen Zusammenhang zwischen ihren Nebenwirkungen nach der Impfung und ihrem Tod festzustellen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Mehrheit der Stadtr\u00e4te will Hallenser Oberb\u00fcrgermeister Amtsgesch\u00e4fte verbieten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>7.41 Uhr: <\/strong>Gemeinsam mit 28 weiteren Kommunalpolitiker hatte sich Halles Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand Anfang des Jahres gegen das Coronavirus impfen lassen, obwohl er noch nicht an der Reihe war. Im Februar hatte der Parteilose die Impfung einger\u00e4umt. Nun gibt es im Stadtrat von Halle eine Mehrheit, die dem Oberb\u00fcrgermeister die F\u00fchrung seiner Dienstgesch\u00e4fte verbieten will.<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur dpa hat nun alle 56 Stadtr\u00e4te befragt \u2013 mindestens 32 seien gewillt, einem entsprechenden Vorschlag von Linken, Gr\u00fcnen, SPD und FDP in einer Sondersitzung am kommenden Montag zu folgen. Wiegand hatte seine Impfung nicht sofort, sondern erst Wochen sp\u00e4ter \u00f6ffentlich gemacht. Laut der von Bund und Land festgelegten Priorit\u00e4tenliste der Dringlichkeit der Impfberechtigten w\u00e4re Wiegand noch nicht an der Reihe gewesen. Der Oberb\u00fcrgermeister selbst sagt, bei seiner Impfung sei alles \u00bbordnungsgem\u00e4\u00df\u00ab verlaufen. W\u00e4hrend der Aufarbeitung der vorzeitigen Impfungen verwickelte sich Wiegand jedoch in Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<h3>Gesund wegen Corona: <strong>Verkauf von Erk\u00e4ltungsmitteln bricht ein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>7.07 Uhr:<\/strong> Weil die Menschen in Corona-Zeiten auf Abstand gehen und sich dadurch weniger erk\u00e4lten, ist der Verkauf von rezeptfreien Arzneimitteln in Deutschland deutlich abgesackt. Bayer-Chef Werner Baumann nennt bei Erk\u00e4ltungspr\u00e4paraten ein Marktminus von \u00fcber 20 Prozent im vergangenen Jahr \u2013 diese Entwicklung betreffe auch seine Firma. Procter &amp; Gamble, Stada und Sanofi vermeldeten ebenfalls Einbu\u00dfen, ohne das mit Zahlen zu konkretisieren. Die Unternehmen sind bekannt f\u00fcr Mittel wie etwa Wick, Grippostad, Mucosolvan und Alka-Seltzer Plus.<\/p>\n<p>Die gesunkene Nachfrage bekamen auch die Apotheken in Deutschland zu sp\u00fcren. Die Apothekervereinigung ABDA teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, dass bei Erk\u00e4ltungs-, Durchfall- und L\u00e4usemitteln in den ersten drei Quartalen 2020 der Absatz rezeptfreier Medikamente deutlich gefallen sei. Dabei bezog sich die Vereinigung auf Daten des Marktforschers Insight Health.<\/p>\n<p>Den Daten zufolge wurden bei Durchfallmitteln in den ersten neun Monaten der Vorjahre etwa 15 Millionen Packungen nachgefragt \u2013 2020 waren es dagegen nur knapp zw\u00f6lf Millionen, also ein F\u00fcnftel weniger. Auch bei Erk\u00e4ltungsmitteln gab es R\u00fcckg\u00e4nge: Fragten Apothekenkunden normalerweise knapp 150 Millionen Arzneimittel in den ersten drei Quartalen nach, waren es 2020 noch knapp 130 Millionen. Bei L\u00e4usemitteln habe sich zudem der Absatz von etwa zwei Millionen auf 1,2 Millionen Medikamente fast halbiert. In den Zahlen sind das Apothekengesch\u00e4ft vor Ort und der Versandhandel inbegriffen.<\/p>\n<h3><strong>WHO-Bericht \u00fcber Corona-Untersuchung in China erst Mitte M\u00e4rz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.38 Uhr:<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Pl\u00e4ne f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung erster Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus in China aufgegeben. Statt eines Vorabberichts werde nun erst der Gesamtbericht vorgestellt, voraussichtlich in der Woche nach dem 14. M\u00e4rz, sagte der WHO-Teamchef Peter Ben Embarek am Freitag in Genf. Er war mit rund einem Dutzend Kollegen im Januar nach China gereist. Gr\u00fcnde f\u00fcr die \u00c4nderung der Pl\u00e4ne nannte die WHO nicht.<\/p>\n<p>Die Reise kam erst nach monatelangen Verhandlungen mit den chinesischen Beh\u00f6rden zustande. Das Unterfangen ist h\u00f6chst komplex, weil China verhindern will, als Ausl\u00f6ser und Schuldiger der Pandemie an den Pranger gestellt zu werden. Das Expertenteam suchte in China nach dem Ursprung der Pandemie.<\/p>\n<p>Die bei einer ersten Pressekonferenz zum Ende der Reise in China vorgestellten Ergebnisse waren nach Einsch\u00e4tzung von Experten d\u00fcrftig. WHO-Teamchef Peter Ben Embarek best\u00e4tigte dort, dass das Virus wie bereits angenommen wahrscheinlich von Flederm\u00e4usen \u00fcber einen Zwischenwirt auf den Menschen \u00fcbergesprungen war.<\/p>\n<h3>Englische Sch\u00fcler kehren nach zwei Monaten Lockdown in Schulen zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>6.01 Uhr: <\/strong>Nach Monaten im Lockdown kehren an diesem Montag in England die Sch\u00fcler in ihre Schulen zur\u00fcck. Es ist der erste Schritt eines Lockerungsplans der Regierung. Weiterf\u00fchrende Schulen k\u00f6nnen nach Bedarf stufenweise \u00f6ffnen. So soll Zeit f\u00fcr mehrere freiwillige Corona-Tests sein. Die Regierung stellt zu Beginn Dutzende Millionen Schnelltests bereit. Danach kann jede Familie mit einem Schulkind pro Woche zwei Selbsttests je Haushaltsmitglied in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson begr\u00fc\u00dfte die \u00d6ffnung und wies Kritik zur\u00fcck. \u00bbDas Risiko liegt eher darin, nicht morgen in die Schulen zu gehen, angesichts des Leidens und des Lernverlustes, der zu beklagen war\u00ab, sagte Johnson am Sonntag. Die englische Schulbeauftragte Amanda Spielman warnte vor Essst\u00f6rungen und Selbstverletzungen unter Sch\u00fclern, die im Lockdown \u00bbLangeweile, Einsamkeit, Elend und Angst\u00ab erlebt h\u00e4tten. Die Regierung hatte Anfang Januar zum dritten Mal wegen der Corona-Pandemie scharfe Ausgangs- und Kontaktbeschr\u00e4nkungen erlassen.<\/p>\n<p>Gesundheit ist im Vereinigten K\u00f6nigreich Sache der einzelnen Landesteile. In Schottland etwa sind die j\u00fcngeren Grundsch\u00fcler bereits seit vorigem Monat wieder in der Schule, die \u00e4lteren sollen erst am 15. M\u00e4rz zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<h3><strong>Kanzleramtschef will zivile Reserve zur Unterst\u00fctzung staatlicher Beh\u00f6rden<\/strong><\/h3>\n<p><strong>5.25 Uhr:<\/strong> Als Konsequenz aus der Corona-Pandemie hat Kanzleramtsminister Helge Braun die Schaffung einer zivilen Reserve zur Unterst\u00fctzung staatlicher Beh\u00f6rden in Krisenlagen vorgeschlagen. \u00bbWir brauchen geschulte Helfer aus der breiten Bev\u00f6lkerung. Eine Art zivile Reserve \u2013 wie es auch eine milit\u00e4rische Reserve gibt\u00ab, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p>Die Bundesl\u00e4nder m\u00fcssten aktuell Aufgaben in Gr\u00f6\u00dfenordnungen bew\u00e4ltigen, die vorher nicht da gewesen seien. Als Beispiel nannte Braun die Kontaktnachverfolgung in der Pandemie. Es gebe pl\u00f6tzlich einen Ansturm von Aufgaben, den die Staatsbediensteten nicht mehr bew\u00e4ltigen k\u00f6nnten. Zwar gebe es Organisationen wie das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr als Helfer in der Not. Die Frage sei aber, ob man sich auf solche Lagen nicht besser vorbereiten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Der Kanzleramtschef regte zudem an, nach dem Ende der Pandemie \u00fcber die Zusammenarbeit zwischen den Bundesl\u00e4ndern zu sprechen. Der F\u00f6deralismus sei in der Pandemie ein gro\u00dfer Gewinn, er finde es daher auch v\u00f6llig falsch, ihn infrage zu stellen. N\u00f6tig sei aber eine bessere Abstimmung zwischen den L\u00e4ndern: \u00bbWenn die Pandemie ein St\u00fcck hinter uns liegt, muss man \u00fcber einen Punkt noch mal sprechen: Wie k\u00f6nnen wir m\u00f6glichst einheitlich vorgehen?\u00ab, so Braun.<\/p>\n<h3>Italien erkl\u00e4rt S\u00fcdregion Kampanien zur roten Zone<\/h3>\n<p><strong>3.40 Uhr:<\/strong> Italien hat wegen steigender Corona-Zahlen in mehreren Regionen die Beschr\u00e4nkungen versch\u00e4rft. Viele Schulen bleiben dort ab Montag wieder geschlossen, Restaurants in betroffenen Gebieten d\u00fcrfen nicht mehr f\u00fcr G\u00e4ste \u00f6ffnen. Die s\u00fcditalienische Urlaubsregion Kampanien, zu der Neapel und die Amalfik\u00fcste geh\u00f6ren, ist nun als dritte Region in dem 60-Millionen-Einwohner-Land eine Rote Zone mit den sch\u00e4rfsten Corona-Sperren. Das hatte das Gesundheitsministerium in Rom am Freitag festgelegt.<\/p>\n<p>Bisher sind schon die Basilikata im S\u00fcden und die kleine Adria-Region Molise solche roten Zonen. In diesen Gebieten m\u00fcssen alle Schulen zu sein. Die Menschen sollen ihre Wohnungen m\u00f6glichst selten verlassen.<\/p>\n<p>Italiens Regierung k\u00e4mpft seit Herbst 2020 mit dem Instrument einer regionalen Einteilung in mehrere, farblich gekennzeichnete Risikozonen gegen die Pandemie. Am Montag wurden in diesem System auch weitere Gebiete wegen steigender Werte hochgestuft zu Orangen Zonen. Darunter ist Venetien im Norden. Die benachbarte Lombardei, wo rund zehn Millionen Menschen leben, geh\u00f6rt ohnehin schon zu der mittleren Risikozone. Das gilt ebenso f\u00fcr die Toskana und Umbrien. Der Agrarverband Coldiretti rechnete vor, dass seit Montag zwei von drei Restaurants f\u00fcr G\u00e4ste dicht sind. Au\u00dfer-Haus-Verkauf ist aber m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In ganz Italien gilt zudem weiter eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab 22.00 Uhr. Die Regionalgrenzen d\u00fcrfen nur in Ausnahmef\u00e4llen \u00fcberschritten werden. Wegen der nach oben gehenden Corona-Kurve hatten Experten am Wochenende von der Regierung eine weitere Versch\u00e4rfung der Schutzma\u00dfnahmen gefordert. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden in dem Land z\u00e4hlten am Sonntag fast 21.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Damit gibt es in Italien, wo die Pandemie seit Februar 2020 um sich gegriffen hatte, bisher fast 3,07 Millionen Virusinfizierte.<\/p>\n<h3><strong>G\u00fcnther will Hotels in Schleswig-Holstein \u00fcber Ostern \u00f6ffnen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>2.07 Uhr: <\/strong>Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) rechnet mit einer \u00d6ffnung der Hotels in seinem Bundesland \u00fcber Ostern. \u00bbWenn sich die Situation nicht dramatisch ver\u00e4ndert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein \u00fcber Ostern \u00f6ffnen\u00ab, sagte G\u00fcnther der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbWarum sollen die Menschen an Ostern nicht in Hotels und Ferienwohnungen sein k\u00f6nnen \u2013 unter der Voraussetzung eines aktuellen Negativ-Tests und einer Nachverfolgung \u00fcber Apps\u00ab, sagte der Regierungschef. \u00bbIm Gegensatz zu Oktober gibt es jetzt genug verf\u00fcgbare Schnelltests. L\u00f6sungen in diesem Bereich zu finden, ist auch ein Gebot des Respekts der Branche und den Menschen gegen\u00fcber, die dort arbeiten\u00ab, sagte der CDU-Politiker. \u00bbDie Scheu vor innerdeutschem Reiseverkehr kann ich angesichts der derzeit moderaten Inzidenzwerte nicht nachvollziehen.\u00ab<\/p>\n<p>Schleswig-Holstein verzeichnet in einigen Regionen seit L\u00e4ngerem im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern relativ niedrige Werte bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb dieses Zeitraums an. Ab Montag erlaubt Schleswig-Holstein bereits wieder den regul\u00e4ren Einkauf in Gesch\u00e4ften. \u00d6ffnen d\u00fcrfen zudem auch Museen, Galerien, Zoos und botanische G\u00e4rten.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, setzt auf eine starke Steigerung der gelieferten Impfdosen Foto:\u2002 Pool \/ Getty Images Das war das Corona-Update am Montag. 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