{"id":6260,"date":"2021-03-03T20:47:15","date_gmt":"2021-03-03T17:47:15","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfungen-durch-hausarzte-sollen-spatestens-anfang-april-beginnen\/"},"modified":"2021-03-03T20:47:15","modified_gmt":"2021-03-03T17:47:15","slug":"corona-impfungen-durch-hausarzte-sollen-spatestens-anfang-april-beginnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfungen-durch-hausarzte-sollen-spatestens-anfang-april-beginnen\/","title":{"rendered":"Corona-Impfungen durch Haus\u00e4rzte sollen sp\u00e4testens Anfang April beginnen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/1de64431-8374-4f42-b322-7bd86e39da14_w948_r1.77_fpx34.66_fpy49.99.jpg\" title=\"Impfung gegen Covid-19\" alt=\"Impfung gegen Covid-19\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Impfung gegen Covid-19<\/p>\n<p>  Foto:\u2002FatCamera \/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Niedergelassene \u00c4rzte sollen ab Ende M\u00e4rz oder Anfang April an der Corona-Impfkampagne beteiligt werden. Die Gesundheitsministerkonferenz soll ein Konzept entwickeln, um die Arztpraxen in den Kampf gegen das Coronavirus einzubinden. Darauf einigten sich nach SPIEGEL-Informationen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der L\u00e4nder bei ihrer Videokonferenz.<\/p>\n<p>Das Personal an Schulen und Kindertagesst\u00e4tten soll ab sofort in den Impfzentren eine Vakzine verabreicht bekommen. Weil infolgedessen nicht genug Impfstoff zur Verf\u00fcgung stehen d\u00fcrfte, k\u00f6nnten \u00c4rzte nicht schon jetzt hinzugezogen werden, hie\u00df es dem Vernehmen nach.<\/p>\n<p>Zuvor war bekannt geworden, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn k\u00fcnftig Haus- und Betriebs\u00e4rzte st\u00e4rker in den Kampf gegen das Coronavirus einbinden will. Das geht aus einem Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums f\u00fcr eine Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung vom 18. Dezember 2020 hervor, der dem SPIEGEL vorliegt.<\/p>\n<p>Weitere wichtige \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen aus dem Entwurf:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben<\/strong>, sollen demnach k\u00fcnftig vorrangig mit dem Impfstoff des Herstellers <strong>AstraZeneca<\/strong> versorgt werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Es wird ausdr\u00fccklich geregelt, dass Personen, die aufgrund ihres Alters Anspruch auf die Corona-Schutzimpfung haben, getrennt nach Geburtsjahrg\u00e4ngen, <strong>beginnend mit den \u00e4ltesten Jahrg\u00e4ngen<\/strong>, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Aufgrund neuer wissenschaftlicher Daten erfolgt eine <strong>Anpassung der Liste der Krankheitsbilder<\/strong>, mit denen Menschen verschiedenen Priorit\u00e4tsgruppen zugeordnet werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die <strong>Anzahl der anspruchsberechtigten engen Kontaktpersonen<\/strong> wird von einer auf zwei erh\u00f6ht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Der Entwurf fordert die <strong>Einhaltung der Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission<\/strong> des Robert Koch-Instituts <strong>zu den Abst\u00e4nden zwischen Erst- und Zweitimpfung<\/strong>.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die geplante Einbeziehung niedergelassener \u00c4rztinnen und \u00c4rzte entstehen dem Bund laut Gesundheitsministerium erhebliche Kosten. Pro eine Million Impfungen in Arztpraxen fallen demnach Kosten in H\u00f6he von 20 Millionen Euro an. Bei Hausbesuchen entstehen demnach zus\u00e4tzliche Kosten.<\/p>\n<p>Hinzu kommen laut Gesundheitsministerium Kosten in nicht quantifizierbarer H\u00f6he f\u00fcr die Ausstellung von Zeugnissen zur Impfberechtigung einzelner \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie f\u00fcr die \u00e4rztliche Verg\u00fctung der Impfberatung ohne nachfolgende Schutzimpfung. Pro 100.000 ausgestellte \u00e4rztliche Zeugnisse entsteht demnach eine Kostenbelastung f\u00fcr den Bund in H\u00f6he von bis zu 590.000 Euro. Pro 100.000 Impfberatungen fallen Kosten in H\u00f6he von einer Million Euro an.<\/p>\n<p>Nach Ansicht des Bundes rechtfertigen die Ma\u00dfnahmen die zus\u00e4tzlichen Kosten. Die Impfkampagne m\u00fcsse deutlich an Fahrt aufnehmen, hei\u00dft es aus dem Gesundheitsministerium. Die Hilfe der niedergelassenen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sei daher dringend notwendig.<\/p>\n<p>Bis zum Ende der laufenden Kalenderwoche werden laut den Angaben des Ministeriums \u00fcber elf Millionen Impfdosen an die L\u00e4nder ausgeliefert worden sein. Tats\u00e4chlich verabreicht wurden demnach aber bislang gerade einmal rund sechs Millionen Dosen. Aktuell werden am Tag bis zu 170.000 Impfungen durchgef\u00fchrt. Diese Zahl m\u00fcsse verdoppelt werden, hei\u00dft es in einem Statement des Gesundheitsministeriums zu dem Entwurf.<\/p>\n<h3>Impfangebote inzwischen auch f\u00fcr Menschen der zweiten Priorit\u00e4tsgruppe<\/h3>\n<p>Erfolge habe es bislang vor allem bei der Impfung von Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern gegeben, hei\u00dft es dort. Mittlerweile seien \u00fcber 800.000 von ihnen mindestens einmal geimpft worden. \u00dcber 570.000 haben demnach bereits ihre Zweitimpfung erhalten. Die Wirkung sei statistisch mittlerweile deutlich zu sehen.<\/p>\n<p>Inzwischen h\u00e4tten alle L\u00e4nder im flie\u00dfenden \u00dcbergang bereits begonnen, auch Personen der zweiten Priorit\u00e4tsgruppe ein Impfangebot zu machen. Nach entsprechender, durch Bund und L\u00e4nder erbetener Pr\u00fcfung sind die Besch\u00e4ftigten in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in Grund-, F\u00f6rder- und Sonderschulen seit dem 24. Februar 2021 ebenfalls dieser Gruppe zugeordnet.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Impfung gegen Covid-19 Foto:\u2002FatCamera \/ Getty Images Niedergelassene \u00c4rzte sollen ab Ende M\u00e4rz oder Anfang April an der Corona-Impfkampagne beteiligt werden. 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