{"id":6229,"date":"2021-03-02T11:06:29","date_gmt":"2021-03-02T08:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/arbeiten-in-corona-zeiten-zahl-der-beschaftigten-im-homeoffice-deutlich-gestiegen\/"},"modified":"2021-03-02T11:06:29","modified_gmt":"2021-03-02T08:06:29","slug":"arbeiten-in-corona-zeiten-zahl-der-beschaftigten-im-homeoffice-deutlich-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/arbeiten-in-corona-zeiten-zahl-der-beschaftigten-im-homeoffice-deutlich-gestiegen\/","title":{"rendered":"Arbeiten in Corona-Zeiten: Zahl der Besch\u00e4ftigten im Homeoffice deutlich gestiegen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f6de35ba-d676-46a5-90ea-96afd64f0516_w948_r1.77_fpx52_fpy50.jpg\" title=\"Arbeitsplatz zu Hause: Mehr als doppelt so viele im Homeoffice wie vor der Pandemie\" alt=\"Arbeitsplatz zu Hause: Mehr als doppelt so viele im Homeoffice wie vor der Pandemie\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Arbeitsplatz zu Hause: Mehr als doppelt so viele im Homeoffice wie vor der Pandemie<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sebastian Gollnow \/ picture alliance\/dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>49 Prozent aller abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten arbeiteten Mitte Februar st\u00e4ndig oder an manchen Tagen von Hause oder einem anderen frei bestimmten Ort. Zu diesem Ergebnis kommt eine repr\u00e4sentative Befragung des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums, die dem SPIEGEL vorliegt. Der Anteil liegt damit etwa 13 Prozent \u00fcber dem Wert im ersten Shutdown bei einer vergleichbaren Befragung im Sommer 2020. Gegen\u00fcber den Zeiten vor der Pandemie habe sich der Anteil der Besch\u00e4ftigten im Homeoffice sogar mehr als verdoppelt, sch\u00e4tzen die IZA-Forscher.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu anderen Studien wurde auch die stundengenaue Arbeitszeit und Homeoffice-Zeit erfragt. Von denen, die im Homeoffice arbeiten, verbringt dort mehr als die H\u00e4lfte (56 Prozent) mehr als 80 Prozent ihre Arbeitszeit dort. Lediglich f\u00fcnf Prozent arbeiteten nur sporadisch von zu Hause aus, das hei\u00dft weniger als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit. Die Befragung zeigt aber auch erneut, dass mit h\u00f6herem Schulabschluss und Einkommen die Nutzung von Homeoffice steigt.<\/p>\n<h3>Frauen bekommen seltener Arbeitsmittel zur Verf\u00fcgung gestellt<\/h3>\n<p>Computer, Laptops und Tablets bekommt mittlerweile die \u00fcberwiegende Mehrheit der Besch\u00e4ftigten (85 Prozent) zur Verf\u00fcgung gestellt, bei Smartphones und Handys sind es 44 Prozent. B\u00fcrom\u00f6bel wie etwa Schreibtische oder B\u00fcrost\u00fchle bekommt allerdings nur jeder Zehnte.<\/p>\n<p>Acht Prozent bekommen \u00fcberhaupt keine Arbeitsmittel von ihren Arbeitgebern gestellt. Allerdings f\u00f6rdert die Umfrage einen bemerkenswerten Geschlechterunterschied zutage: W\u00e4hrend dies bei den M\u00e4nnern in nur sechs Prozent der Fall ist, gehen Frauen fast doppelt so h\u00e4ufig (elf Prozent) leer aus. Generell, stellten die IZA-Forscher fest, bekamen die weiblichen Homeoffice-Besch\u00e4ftigten seltener Arbeitsmittel zur Verf\u00fcgung gestellt als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen.<\/p>\n<h3>Und die anderen 50 Prozent?<\/h3>\n<p>Der Hauptgrund daf\u00fcr, warum die andere H\u00e4lfte im Februar nicht im Homeoffice war, ist eindeutig. 86 Prozent der Besch\u00e4ftigten gab an: \u00bbDie Arbeit, die ich mache, ist daf\u00fcr nicht geeignet.\u00ab Mit 28 Prozent landete bereits an zweiter Stelle als Grund, dass den Befragten der pers\u00f6nliche Kontakt zu dem Kollegen und Kolleginnen wichtig sei. 19 Prozent wollen Arbeit und Privatleben trennen. Etwa die gleiche Zahl sagte, dass zu Hause die technischen Gegebenheiten schlechter oder nicht vorhanden seien. Lediglich neun Prozent gaben an, erlaube dies nicht und sieben Prozent Homeoffice sei im Unternehmen nicht gern gesehen.<\/p>\n<h3>Die meisten f\u00fchlen sich am Arbeitsplatz sicher<\/h3>\n<p>Das IZA fragte auch nach den Auswirkungen der Versch\u00e4rfung der Corona-Arbeitsschutzverordnung Ende Januar 2021. Ein Viertel gab an, dass sie nach dem Inkrafttreten Ver\u00e4nderungen wahrgenommen h\u00e4tten. 22 Prozent der Besch\u00e4ftigten im Homeoffice arbeiteten im Februar gegen\u00fcber dem Januar mehr von zu Hause. Bei 72 Prozent \u00e4ndert sich der Umfang nicht. Nur sechs Prozent arbeiten weniger im Homeoffice als im Vormonat.<\/p>\n<p>87 Prozent der Besch\u00e4ftigten gab an, dass den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in ihrem Betrieb von den Arbeitgebern medizinische Masken angeboten wurden. Noch im Dezember bekamen ein Viertel von ihnen noch kein solches Angebot.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der befragten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (82 Prozent) h\u00e4lt die Schutzma\u00dfnahmen der Arbeitgeber in den Betrieben f\u00fcr gerade richtig. Lediglich elf Prozent f\u00fchlen sich nicht ausreichend von ihren Arbeitgebern gesch\u00fctzt. Insofern haben auch nur 17 Prozent der Besch\u00e4ftigten sehr gro\u00dfe oder gro\u00dfe Sorgen, sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus anzustecken.<\/p>\n<h3>Das Gef\u00fchl der Belastung steigt dennoch<\/h3>\n<p>Doch die Pandemie dr\u00fcckt zunehmend auf das Belastungsempfinden und Lebenszufriedenheit der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. 42 Prozent der Befragten antworteten, momentan stark oder sehr stark belastet zu sein. Bei den Frauen ist dieses Befinden mit 48 Prozent deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als bei den M\u00e4nnern (36 Prozent).<\/p>\n<p>Der zunehmende Stresspegel dr\u00fcckt auch auf die Lebenszufriedenheit. Auf einer Skala von 0 wie ganz und gar unzufrieden bis zu 10 gleich ganz und gar zufrieden pendelte sich bei der Befragung der Durchschnittswert bei 6,7 ein. Bei einer vergleichbaren Ermittlung im April 2020, also zu Beginn der Coronakrise, lag dieser Wert bei 7,4 Prozent f\u00fcr die in Deutschland lebende Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Arbeitsplatz zu Hause: Mehr als doppelt so viele im Homeoffice wie vor der Pandemie Foto:\u2002Sebastian Gollnow \/ picture alliance\/dpa 49 Prozent aller abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten arbeiteten Mitte Februar st\u00e4ndig<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6230,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6229","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}