{"id":6223,"date":"2021-03-02T04:36:48","date_gmt":"2021-03-02T01:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-1-3-mehr-als-50-millionen-us-burger-haben-erstimpfung-bekommen\/"},"modified":"2021-03-02T04:36:48","modified_gmt":"2021-03-02T01:36:48","slug":"corona-news-am-1-3-mehr-als-50-millionen-us-burger-haben-erstimpfung-bekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-1-3-mehr-als-50-millionen-us-burger-haben-erstimpfung-bekommen\/","title":{"rendered":"Corona-News am 1.3.: Mehr als 50 Millionen US-B\u00fcrger haben Erstimpfung bekommen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/1dbc710b-fcdf-43bb-a065-b4f925d53df7_w948_r1.77_fpx57.34_fpy50.jpg\" title=\"Drive-in-Impfung in Los Angeles: Zuletzt wurden in den USA t\u00e4glich 1,7 Millionen Menschen vakziniert\" alt=\"Drive-in-Impfung in Los Angeles: Zuletzt wurden in den USA t\u00e4glich 1,7 Millionen Menschen vakziniert\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Drive-in-Impfung in Los Angeles: Zuletzt wurden in den USA t\u00e4glich 1,7 Millionen Menschen vakziniert<\/p>\n<p>  Foto:\u2002ETIENNE LAURENT \/ EPA  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das war das Corona-Update am Montag.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Twitter will st\u00e4rker gegen Falschinformationen \u00fcber Impfungen vorgehen<\/h3>\n<p><strong>22.10 Uhr: <\/strong>Twitter hat ein st\u00e4rkeres Vorgehen gegen die Verbreitung falscher Informationen \u00fcber Corona-Impfungen angek\u00fcndigt. Ab sofort w\u00fcrden Tweets, die irref\u00fchrende Informationen rund um das Thema enthalten k\u00f6nnten, entsprechend gekennzeichnet, teilte der Kurznachrichtendienst mit.<\/p>\n<p>Twitter hatte in der Fr\u00fchphase der Pandemie im vergangenen Jahr zun\u00e4chst seine Definition zu \u00bbsch\u00e4dlichen\u00ab Inhalten ausgeweitet und dann ein h\u00e4rteres Vorgehen gegen Tweets mit falschen Informationen \u00fcber das Coronavirus angek\u00fcndigt. Seit der Einf\u00fchrung der neuen Corona-Richtlinie hat das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8400 Tweets entfernt und Ma\u00dfnahmen gegen 11,5 Millionen Konten ergriffen.<\/p>\n<h3>Frankreich will auch \u00fcber 65-J\u00e4hrige mit AstraZeneca impfen<\/h3>\n<p><strong>22 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitet die franz\u00f6sische Regierung die Anwendung des Impfstoffs von AstraZeneca aus. Auch Menschen in der Altersgruppe von 65 bis 75 Jahren k\u00f6nnen nun den Impfstoff dieses Herstellers erhalten, falls sie beispielsweise an Diabetes oder Bluthochdruck leiden, k\u00fcndigte Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran im TV-Sender France 2 an. Von der Ausweitung seien potenziell rund 2,5 Millionen Franzosen betroffen.<\/p>\n<p>In Frankreich hatte die oberste Gesundheitsbeh\u00f6rde bisher empfohlen, den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca vorzugsweise bei Erwachsenen unter 65 Jahren einzusetzen. Auch in Deutschland wird dies so gehandhabt. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen, es starben nach Beh\u00f6rdenangaben bereits \u00fcber 86.000 Menschen.<\/p>\n<h3>Tschechien startet Corona-Massentests in Unternehmen<\/h3>\n<p><strong>21.35 Uhr:<\/strong> Tschechien ordnet verpflichtende Corona-Massentests in allen mittleren und gro\u00dfen Unternehmen an. Das beschloss die Regierung auf einer Kabinettssitzung. Innerhalb der n\u00e4chsten zwei Wochen sollen rund 2,1 Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden. Danach gelten w\u00f6chentliche Intervalle. Ausgenommen sind Kleinbetriebe mit weniger als 50 Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Firmen und Mitarbeiter ist die Teilnahme obligatorisch. Die gesetzliche Krankenkasse \u00fcbernimmt die Kosten der Corona-Antigen-Tests. Alternativ k\u00f6nnen auch Selbsttests zum Einsatz kommen, die mit umgerechnet rund zweieinhalb Euro je Test bezuschusst werden. Bei Missachtung drohen den Unternehmen empfindliche Geldstrafen.<\/p>\n<p>Die Regierung reagiert damit auf Forderungen, st\u00e4rker gegen die Ausbreitung des Coronavirus in B\u00fcros und Fabrikhallen vorzugehen. Der Gewerkschaftsdachverband CMKOS hatte sich f\u00fcr eine einw\u00f6chige Zwangs-Betriebspause \u00fcber Ostern ausgesprochen.<\/p>\n<p>In Tschechien wurden seit Beginn der Pandemie 1,2 Millionen Corona-Infektionen registriert \u2013 angesichts der Einwohnerzahl von 10,7 Millionen ein extrem hoher Wert. Offizielle Kennzahlen zur 7-Tage-Inzidenz werden nicht ver\u00f6ffentlicht, Berechnungen ergeben aber eine Zahl von rund 770 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen. Das entspricht mehr als dem Zehnfachen des deutschen Werts.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich plant Lockerungen trotz steigender Infektionszahlen<\/h3>\n<p><strong>21 Uhr: <\/strong>\u00d6sterreich will der Gastronomie zu Ostern das \u00d6ffnen der Au\u00dfenbereiche erlauben. Das teilte die Regierung mit. Jugend- und Schulsport soll bereits ab Mitte M\u00e4rz wieder erlaubt sein und auch f\u00fcr Kultur und Tourismus gebe es \u00d6ffnungsperspektiven, berichtete die Nachrichtenagentur APA.<\/p>\n<p>Die Regierung setze dabei auf eine regionale Strategie, bei der je nach Infektionsgeschehen unterschiedlich stark gelockert werden soll. Eine Sonderregelung gebe es f\u00fcr das Bundesland Vorarlberg, wo die Inzidenzzahlen derzeit am niedrigsten sind. Bundeskanzler Sebastian Kurz versprach dort \u00bbsehr deutliche Schritte\u00ab in Kultur, Sport und Gastronomie bereits ab Mitte M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Seit Montag werden in \u00d6sterreich kostenlose Corona-Schnelltests verteilt. Jeder \u00d6sterreicher \u00fcber 15 Jahre kann sich in den Apotheken des Landes f\u00fcnf Tests pro Monat abholen. In der ersten Woche sollten rund drei Millionen Tests f\u00fcr 600.000 Personen zur Verf\u00fcgung stehen. Zuletzt war die Zahl der Corona-Infektionen in dem Land wieder leicht angestiegen.<\/p>\n<h3>Altmaier macht Unternehmen Hoffnung<\/h3>\n<p><strong>19.44 Uhr:<\/strong> Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier macht Unternehmen Hoffnung auf baldige Corona-Lockerungen. Noch im M\u00e4rz k\u00f6nne es weitere \u00d6ffnungen von zwangsweise geschlossenen Unternehmen geben, sagte der CDU-Politiker am Montagabend bei einer virtuellen Veranstaltung des Mittelstandsverbands BVMW. \u00bbWir brauchen eine klare Perspektive.\u00ab Dies gelte besonders f\u00fcr die Gastronomie und den Einzelhandel.<\/p>\n<p>Es m\u00fcsse Corona-Lockerungen geben, trotzdem gleichzeitig eine dritte Infektionswelle verhindert werden, erg\u00e4nzte Altmaier, der zuletzt mit zahlreichen Verb\u00e4nden und den Wirtschaftsministern der Bundesl\u00e4nder ein Konzept f\u00fcr \u00d6ffnungen erarbeitet hat. Dies werde hoffentlich am Mittwoch bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpr\u00e4sidenten zur Corona-Lage in die Ergebnisse einflie\u00dfen. Die Umst\u00e4nde vor Ort m\u00fcssten st\u00e4rker ins Visier genommen werden, so Altmaier. Dabei k\u00f6nne es keine Orientierung mehr nur an einer bestimmten Infektionszahl geben, auch die Lage der Gesundheits\u00e4mter und Krankenh\u00e4user m\u00fcsse ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<h3>Spahn warnt vor schnellen Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>18.43 Uhr:<\/strong> Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor raschen Lockerungen der Corona-Regeln gewarnt. \u00bbWir w\u00fcrden es uns allen nicht verzeihen, aber Sie auch Ihrer Regierung nicht, wenn wir jetzt zu schnell lockerten und auf einmal in vier oder sechs Wochen wieder vor ganz anderen Fragen st\u00fcnden\u00ab, sagte er am Montagabend bei einer Veranstaltung des Mittelstandsverbands BVMW. Auch er habe das Bed\u00fcrfnis, einen Plan f\u00fcr Schritte zu mehr Normalit\u00e4t zu haben. \u00bbAber wir schaffen gerade halt nur eine schwierige Balance\u00ab, r\u00e4umte Spahn ein. Lockerungen k\u00f6nnten nur Schritt f\u00fcr Schritt passieren, allein die \u00d6ffnung von Schulen und Kitas f\u00fchre zu Millionen Bewegungen jeden Tag.<\/p>\n<p>Zugleich zeigte sich der Minister optimistisch. \u00bbWir haben den Weg raus aus der Pandemie begonnen\u00ab, sagte er. Dies k\u00f6nne das letzte Fr\u00fchjahr in der Corona-Pandemie sein, m\u00f6glicherweise habe man im April das Schlimmste hinter sich. Gerade beim Testen gebe es mit Schnell- und Selbsttests gro\u00dfe Fortschritte, die auch konkrete Situationen im Alltag absichern k\u00f6nnten \u2013 Gastronomie- und Kinobesuche genauso wie Familientreffen. Auch das Impfen machen einen Unterschied, so gehe die Zahl der Krankenhausaufenthalte von \u00dcber-80-J\u00e4hrigen deutlich zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>WHO: Weltweite <strong>Corona<\/strong>-Zahlen steigen wieder<\/h3>\n<p><strong>18.19 Uhr:<\/strong> Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen steigen wieder. Nach sechs Wochen mit sinkender Tendenz gebe es nun wieder einen Zuwachs, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf. Abgesehen von Afrika und der Region im westlichen Pazifik sei \u00fcberall ein Aufw\u00e4rtstrend zu beobachten. \u00bbDas ist entt\u00e4uschend, aber nicht \u00fcberraschend.\u00ab Ursachen k\u00f6nnten die Corona-Lockerungen und die ansteckenderen Varianten des Virus sein \u2013 \u00bbund dass die Menschen weniger vorsichtig werden\u00ab, sagte Tedros.<\/p>\n<p>Der WHO-Chef ermahnte die internationale Gemeinschaft erneut, nicht allein auf Impfungen zu setzen. Grunds\u00e4tzliche Hygieneregeln seien weiterhin Fundament der Pandemie-Bek\u00e4mpfung. Erfreulich sei, dass endlich die Impfung von medizinischem Personal in den \u00e4rmeren L\u00e4ndern begonnen habe, zum Beispiel in Ghana und der Elfenbeink\u00fcste. Bis Ende Mai erwarte die WHO, dass 237 Millionen Dosen Impfstoff zur Verteilung in 142 \u00e4rmeren L\u00e4ndern bereitst\u00fcnden. Tedros f\u00fcgte hinzu: \u00bbEs ist bedauerlich, dass dies beinahe drei Monate nach dem Impfstart in manch besonders reichen L\u00e4ndern passiert.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Gesundheitsamt schickt Regensburg in Quarant\u00e4ne \u2013 DFB verlegt Pokalspiel gegen Bremen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.42 Uhr: <\/strong>Nach mehreren Corona-F\u00e4llen stellt das Gesundheitsamt Regensburgs Kader unter Quarant\u00e4ne. Wie der DFB am Abend best\u00e4tigte, wird das Pokalspiel gegen Bremen am Dienstagabend nicht stattfinden. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Israel erw\u00e4gt Kauf von 36 Millionen Auffrischungsimpfungen<\/h3>\n<p><strong>17.34 Uhr<\/strong>: Israel erw\u00e4gt den Kauf von 36 Millionen Covid-19-Auffrischungsimpfungen. Das gibt Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanyahu bekannt. Das w\u00e4re dreimal so viel wie das Land bereits erworben hat. Die Dosen w\u00fcrden f\u00fcr den Fall gelagert, dass Auffrischungsimpfungen im sp\u00e4teren Jahresverlauf ben\u00f6tigt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wissenschaftler haben die M\u00f6glichkeit von regelm\u00e4\u00dfigen Auffrischungsimpfungen angeregt, um mit den Coronavirus-Mutationen fertig zu werden.<\/p>\n<h3>Merkel lehnt \u00f6ffentliche Impfung mit AstraZeneca ab<\/h3>\n<p><strong>17.25 Uhr:<\/strong> Mit der erwarteten Lieferung von mehr als einer Million Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs k\u00f6nnte sich der Impfstau in den Bundesl\u00e4ndern bis Ende der Woche nochmals vergr\u00f6\u00dfern. Bis Donnerstag sollen knapp 1,1 Millionen Dosen des Vakzins geliefert werden, insgesamt erh\u00f6ht sich die Liefermenge damit auf fast 3,2 Millionen, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Bis einschlie\u00dflich Sonntag haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts aber nur rund 455.000 Menschen eine Impfung mit dem Pr\u00e4parat des britisch-schwedischen Herstellers erhalten.<\/p>\n<p>In der Frage nach der \u00f6ffentlichen Impfung von Politikerinnen und Politikern, um das Image des AstraZeneca-Impfstoffs aufzupolieren, zeigte sich die Bundesregierung zur\u00fcckhaltend. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich derzeit nicht im Fernsehen mit AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen, wie Seibert deutlich machte. Das hatte der Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie, Carsten Watzl, vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Seibert erl\u00e4uterte, Merkel habe immer wieder gesagt, sie lasse sich dann impfen, wenn sie an der Reihe sei. Merkel sei zudem 66 Jahre alt, und derzeit sei der Impfstoff nur f\u00fcr Unter-65-J\u00e4hrige empfohlen, so Seibert. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) hingegen w\u00fcrde sich \u00bbsofort mit AstraZeneca impfen lassen\u00ab, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sowohl Seibert als auch M\u00fcller wiesen auf die Sicherheit des Impfstoffs hin.<\/p>\n<h3>62 Prozent der Russen wollen sich nicht mit Sputnik V impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>17.01 Uhr<\/strong>: 62 Prozent der Russen wollen sich einer Umfrage zufolge nicht mit dem heimischen Vakzin Sputnik V impfen lassen. Am meisten Widerstand gibt es in der Gruppe der 18- bis 24-J\u00e4hrigen, wie die Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Levada Center ergibt. Als Grund werden demnach vor allem m\u00f6gliche Nebenwirkungen genannt. Ferner \u00e4u\u00dfern 64 Prozent der Befragten die Einsch\u00e4tzung, dass das neue Coronavirus k\u00fcnstlich hergestellt worden sei als biologische Waffe. Lesen Sie hier mehr \u00fcber die weltweite Impfstoff-Verteilung.<\/p>\n<h3><strong>Arzthelferin mit Corona-Mutation infiziert \u2013 Bis zu 600 Kontakte <\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.17 Uhr:<\/strong> Eine Arzthelferin in D\u00fcsseldorf, die mit der hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 infiziert wurde, hatte zu noch mehr Menschen Kontakt als bislang bekannt. Sie sei mit bis zu 600 Personen in Kontakt gekommen, teilte die Stadt D\u00fcsseldorf am Montag auf Anfrage mit. Am Wochenende war von 450 m\u00f6glichen Kontaktpersonen die Rede.<\/p>\n<p>Die Frau soll zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen. Von den rund 600 m\u00f6glichen Kontakten seien bis Montag 60 Prozent telefonisch erreicht worden. Jeder Einzelfall werde gepr\u00fcft und je nach Kontakt wird f\u00fcr die Personen Quarant\u00e4ne verordnet.<\/p>\n<p>Wenn sich der Verdacht best\u00e4tigt, dass die Fachangestellte keine Maske getragen hat, habe sie gegen die Coronaschutz-Verordnung versto\u00dfen. Strafrechtliche Konsequenzen w\u00fcrden derzeit gepr\u00fcft. Die britische Virus-Mutation B.1.1.7 gilt als deutlich ansteckender als das urspr\u00fcngliche Virus (Eine ausf\u00fchrliche Analyse des aktuellen Infektionsgeschehens lesen Sie hier).<\/p>\n<h3><strong>Oberb\u00fcrgermeister fordern Lockerungen f\u00fcr Kommunen mit niedrigen Inzidenzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.50 Uhr: <\/strong>In T\u00fcbingen liegt die Inzidenz seit Wochen unter 50 \u2013 lockern darf Oberb\u00fcrgermeister Palmer die Corona-Regeln trotzdem nicht. Gemeinsam mit Amtskollegen verlangt er nun einen radikalen Strategiewechsel. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>AstraZeneca-Impfstau droht weiterzuwachsen<\/h3>\n<p><strong>15.40 Uhr:<\/strong> Mit der erwarteten Lieferung von \u00fcber einer Million Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs k\u00f6nnte sich der Impfstau in den Bundesl\u00e4ndern bis Ende der Woche vergr\u00f6\u00dfern. Bis Donnerstag sollen knapp 1,1 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca geliefert werden, insgesamt erh\u00f6ht sich die Liefermenge damit auf fast 3,2 Millionen, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Bis einschlie\u00dflich Sonntag haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts aber nur rund 455.000 Menschen eine Impfung mit AstraZeneca erhalten. Davon sind rund 91.000 Menschen am Samstag und Sonntag geimpft worden.<\/p>\n<p>Trotz gro\u00dfer Mengen zun\u00e4chst ungenutzten Impfstoffs will die Bundesregierung das Pr\u00e4parat von AstraZeneca nicht f\u00fcr Impfungen jenseits der festgelegten Vorranggruppen freigeben. Warum sich die AstraZeneca-Impfstoffe in den K\u00fchlschr\u00e4nken der Impfzentren stapeln, ist seit Tagen unklar.<\/p>\n<h3>Chaos in Indien bei Freigabe der <strong>Corona<\/strong>-Impfungen f\u00fcr alle \u00fcber 60<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr:<\/strong> Indiens Premierminister Narendra Modi ist am Montag gegen Covid-19 geimpft worden. Die medienwirksam in Szene gesetzte Injektion mit dem in Indien entwickelten Impfstoff Covaxin wurde \u00fcberschattet von einem Fehler im Online-Buchungssystem f\u00fcr Termine: Tausende Menschen im ganzen Land wurden an Impfzentren abgewiesen, obwohl sie eigentlich einen Termin hatten.<\/p>\n<p>Die indische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, 300 Millionen Menschen bis Ende Juni zu impfen. Seit Beginn der Impfkampagne im Januar haben allerdings erst 14 Millionen Menschen eine Injektion bekommen, haupts\u00e4chliche Mitarbeiter des Gesundheitswesens und der Sicherheitskr\u00e4fte. Der Covaxin-Impfstoff war als zweites Vakzin im Land zugelassen worden \u2013 obwohl die Daten von klinischen Tests noch nicht vollst\u00e4ndig ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n<h3>Berlins B\u00fcrgermeister fordert neue Impfverordnung<\/h3>\n<p><strong>14.54 Uhr: <\/strong>Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) hat eine umgehende \u00c4nderung der Impfverordnung gefordert. \u00bbGerade vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen d\u00fcrfen wir jetzt keine Zeit mehr verlieren\u00ab, sagte M\u00fcller am Montag dem \u00bbTagesspiegel\u00ab. Der Bund solle m\u00f6glichst \u00bbnoch diese Woche\u00ab die Impfverordnung anpassen, \u00bbdamit Arztpraxen schon fr\u00fcher Impfungen vor allem f\u00fcr chronisch Kranke anbieten k\u00f6nnen\u00ab. Die \u00c4nderung solle bundeseinheitlich gelten.<\/p>\n<h3>Zahl der <strong>Corona<\/strong>-Invensivpatienten steigt wieder leicht<\/h3>\n<p><strong>14.31 Uhr: <\/strong>Die Zahl der in Krankenh\u00e4usern registrierten Corona-Intensivpatienten steigt wieder leicht. Nach Angaben des Divi-Melderegisters waren es am Mittag 2862 Patienten. Am Vortag waren es 2834.<\/p>\n<h3>Bundesregierung lehnt Freigabe von AstraZeneca-Impfstoff f\u00fcr alle ab<\/h3>\n<p><strong>14.26 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung weist die Forderung von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) zur\u00fcck, dass der Impfstoff von AstraZeneca f\u00fcr alle freigegeben werden sollte. Ein Regierungssprecher betont zudem, dass es ganz unterschiedliche Gr\u00fcnde gebe, wieso noch nicht alle Impfdosen verimpft seien. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Altmaier h\u00e4lt Lockerungen auch bei h\u00f6herer Inzidenz f\u00fcr m\u00f6glich <\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.17 Uhr:<\/strong> Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will auch bei h\u00f6heren Infektionszahlen Corona-Einschr\u00e4nkungen zur\u00fccknehmen. \u00bbOberhalb einer Inzidenz von 50 Infektionen je 100.000 Einwohner eines Bundeslandes, eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt sind Lockerungen zul\u00e4ssig, wenn sie in Verbindung mit zus\u00e4tzlichen Schutzma\u00dfnahmen im Einzelfall vertretbar sind\u00ab, hei\u00dft es in einem Papier des CDU-Politikers, das Reuters am Montag vorlag und wor\u00fcber das \u00bbHandelsblatt\u00ab zuerst berichtet hatte.<\/p>\n<p>Schnelltests werden unter anderem als zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahme genannt. \u00bbDas Erreichen einer generellen bundesweiten oder regionalen Inzidenz von 35 oder darunter wird unter der Voraussetzung der zus\u00e4tzlichen Sicherungsma\u00dfnahmen derzeit nicht f\u00fcr erforderlich gehalten.\u00ab<\/p>\n<p>Eigentlich hatten sich Bund und L\u00e4nder darauf verst\u00e4ndigt, dass weitere Lockerungen erst bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 m\u00f6glich sein sollen. Aktuell liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland bei knapp 66 \u2013 es gibt also 66 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche.<\/p>\n<h3>Ghanas Pr\u00e4sident bekommt weltweit erste Covax-Impfung<\/h3>\n<p><strong>13.18 Uhr: <\/strong>Ghanas Pr\u00e4sident Nana Akufo-Addo hat als erster Mensch weltweit von der internationalen Covax-Impfinitiative profitiert. Er wolle mit gutem Beispiel vorangehen und allen Menschen in Ghana zeigen, dass die Impfung gegen das Coronavirus sicher sei, sagte der 76-J\u00e4hrige am Montag, bevor er vor laufenden Kameras eine erste Spritze des AstraZeneca-Impfstoffs erhielt. Anschlie\u00dfend wurde auch Akufo-Addos Frau Rebecca geimpft.<\/p>\n<p>Die Covax-Initiative setzt sich f\u00fcr eine faire weltweite Verteilung der Corona-Vakzine ein. Sie will sicherstellen, dass noch in diesem Jahr in jedem Land \u2013 darunter vor allem in den armen Staaten \u2013 die am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung gegen Covid-19 geimpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Bulgarien \u00f6ffnet Gastronomie<\/h3>\n<p><strong>13:15 Uhr:<\/strong> In Bulgarien haben Caf\u00e9s und Restaurants seit Montag nach dreimonatigem Corona-Lockdown unter Auflagen wieder ge\u00f6ffnet. An einem Tisch d\u00fcrfen h\u00f6chstens sechs Kunden Platz nehmen. Das Personal muss Mund-Nasen-Schutz tragen. Die von Regierungschef Boiko Borissow seit Wochen versprochene \u00d6ffnung der Gastronomie erfolgte trotz steigender Corona-Fallzahlen.<\/p>\n<p>Am Sonntag z\u00e4hlte das 6,9-Millionen-Einwohner-Land mehr als 31.00 Infizierte, etwa 4700 mehr als vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie starben in Bulgarien mehr als 10.000 Menschen mit oder an dem Virus.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>-Selbsttests ab kommender Woche bei Drogeriekette dm erh\u00e4ltlich<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr: <\/strong>Bei der Drogeriemarktkette dm k\u00f6nnen Kundinnen und Kunden ab kommender Woche Corona-Schnelltests zur Selbstanwendung kaufen. Die Tests seien \u00bbvoraussichtlich\u00ab ab dem 9. M\u00e4rz erh\u00e4ltlich, sofern der Hersteller die Lieferzusagen einhalte, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Tests w\u00fcrden \u00bbso g\u00fcnstig wie m\u00f6glich\u00ab angeboten, hie\u00df es. Auf Nachfrage wollte die Kette jedoch noch \u00bbkeine genauen Angaben zum Verkaufspreis\u00ab machen, da dazu noch Gespr\u00e4che liefen.<\/p>\n<h3>Verdi besteht auf Schutz f\u00fcr Besch\u00e4ftigte bei Corona-\u00d6ffnungen<\/h3>\n<p><strong>13.09 Uhr:<\/strong> Vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen zu m\u00f6glichen weiteren \u00d6ffnungen des Corona-Shutdowns pocht die Gewerkschaft Verdi auf Schutz f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Auch wenn jetzt durch eine Reihe von Wirtschaftsverb\u00e4nden massiver Druck aufgebaut werde, m\u00fcsse die Begrenzung des Infektionsgeschehens weiterhin Priorit\u00e4t haben, sagte der Vorsitzende Frank Werneke.<\/p>\n<p>N\u00f6tig sei endlich eine Schutzstrategie etwa f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher sowie Mitarbeiter im Einzelhandel. Es sei gut, dass Besch\u00e4ftigte in Kitas und Schulen nun fr\u00fcher geimpft werden sollten, sagte Werneke. \u00bbJetzt m\u00fcssen die L\u00e4nder aber Tempo machen, damit die Einrichtungen den Kindern wieder ohne unvertretbare Risiken offenstehen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Oberstes Gericht in Israel verbietet Ortung von Infizierten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.59 Uhr:<\/strong> In Israel hat das Oberste Gericht der Regierung die pauschale Nutzung der Handy-Ortung von Coronavirus-Infizierten untersagt. Die Ma\u00dfnahme sei ein schwerer Versto\u00df gegen die b\u00fcrgerlichen Freiheiten, erkl\u00e4rt das Gericht. Es sei zu bef\u00fcrchten, dass die als vor\u00fcbergehende Notma\u00dfnahme eingef\u00fchrte Handyortung allm\u00e4hlich zur Dauereinrichtung werde.<\/p>\n<p>Das Gericht gab der Regierung bis zum 14. M\u00e4rz Zeit, den wahllosen Einsatz der \u00dcberwachung zu beenden und ihn auf best\u00e4tigte Coronavirus-Infizierte zu beschr\u00e4nken, die eine epidemiologische Befragung verweigerten.<\/p>\n<p>Zur Pandemie-Eind\u00e4mmung hat der Geheimdienst Schin Bet die \u00dcberwachungstechnologie seit M\u00e4rz 2020 eingesetzt. Dabei wurden zur Kontaktermittlung Standorte von Infizierten mit Handydaten anderer Personen in der N\u00e4he abgeglichen. B\u00fcrgerrechtsgruppen zogen dagegen vor Gericht.<\/p>\n<h3>H\u00e4ndler pochen in Brief an Merkel auf \u00d6ffnung<\/h3>\n<p><strong>12.47 Uhr:<\/strong> Deutschlands Elektronikh\u00e4ndler haben in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Dringlichkeit f\u00fcr ein baldiges \u00d6ffnen ihrer Gesch\u00e4fte untermauert. \u00bbF\u00fcr immer mehr Unternehmer ist die Entwicklung existenzgef\u00e4hrdend\u00ab, hei\u00dft es in dem Schreiben an die Kanzlerin und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder, den die Chefs von Conrad Electronic, Euronics, Media Markt, Saturn und weiteren Firmen unterschrieben haben. Nach ihrer Auffassung besteht im Einzelhandel kein erh\u00f6htes Infektionsrisiko. Ein sicheres Einkaufen sei m\u00f6glich \u2013 auch vor Erreichen des Inzidenzwerts von 50.<\/p>\n<p>Seit Mitte Dezember sind die Elektronikgesch\u00e4fte \u2013 wie weite Teile des Einzelhandels auch \u2013 geschlossen. Seither hat die Branche hierzulande dem Schreiben zufolge etwa zwei Milliarden Euro an Einnahmenverlusten hinnehmen m\u00fcssen. \u00bbWir fordern eine sofortige \u00d6ffnung des station\u00e4ren Technik-Einzelhandels unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Gesundheitsschutzma\u00dfnahmen\u00ab, so die Autoren.<\/p>\n<h3>Impfstart f\u00fcr Erzieher und Lehrer in NRW am 8. M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>12.46 Uhr: <\/strong>Am kommenden Montag soll es losgehen: Lehrkr\u00e4fte und Kita-Personal in Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 8. M\u00e4rz geimpft werden. Die Landesregierung feiert das bereits als \u00bbBefreiungsschlag\u00ab. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Neue Software hilft bei Vermittlung von Rest-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr: <\/strong>Um \u00fcbrig gebliebenen, bereits aufgetauten Biontech-Impfstoff noch an die Leute bringen zu k\u00f6nnen, nutzt das Impfzentrum der Stadt Duisburg eine neu entwickelte Software namens \u00bbImpfbr\u00fccke\u00ab. Aus einer Liste von Impfwilligen aus der jeweils priorisierten Gruppe werden dabei per Zufallsgenerator Personen ausgew\u00e4hlt und per SMS angeschrieben, wie Stadtsprecherin Anja Kopka am Montag berichtete. Wer das Angebot annehme, k\u00f6nne sich noch am selben Tag impfen lassen. \u00bbEs geht um etwa 15 Dosen am Tag.\u00ab Die Erfahrungen seien gut.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der \u00bbK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u00ab \u00fcber die in K\u00f6ln entwickelte Software berichtet. \u00bbF\u00fcr jede Impfdosis verschickt das Programm derzeit SMS an drei Personen gleichzeitig\u00ab, sagte Manuel H\u00fcttel von dem Software-Start-up \u00bbLit labs\u00ab der Zeitung. \u00bbWer zuerst zusagt, bekommt den Termin. Hat nach 30 Minuten keiner reagiert, werden drei neue Personen kontaktiert.\u00ab In Duisburg sei ein Prototyp des Systems im Einsatz.<\/p>\n<h3>Finnland erkl\u00e4rt nach Anstieg von Mutationen den Notstand<\/h3>\n<p><strong>12.21 Uhr: <\/strong>Die finnische Regierung erkl\u00e4rt den Notstand als Folge des starken Anstiegs von Infektionen mit Mutanten des Coronavirus. Damit hat die Regierung das Recht, Restaurants zu schlie\u00dfen und andere Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung des Erregers zu ergreifen. Finnland ist von allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern bislang am geringsten von der Pandemie betroffen. Bislang wurden 58.064 Infektionen gez\u00e4hlt und 742 Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich startet Verteilung von kostenlosen <strong>Corona<\/strong>-Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>11.54 Uhr:<\/strong> In \u00d6sterreich werden seit Montag kostenlose Corona-Schnelltests verteilt. Jeder \u00d6sterreicher \u00fcber 15 Jahre kann sich in den Apotheken des Landes f\u00fcnf Tests pro Monat abholen. Allerdings hat die Regierung dazu aufgerufen, nicht gleich zum Start der Aktion die Apotheken zu st\u00fcrmen.<\/p>\n<p>In der ersten Woche sollten rund drei Millionen Tests f\u00fcr 600.000 Personen zur Verf\u00fcgung stehen, erkl\u00e4rte die Apothekerkammer am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA. In der kommenden Woche solle sich die Zahl der bereitstehenden sogenannten \u00bbNasenbohrer-Tests\u00ab verdoppeln. Die Aktion gilt f\u00fcr Menschen \u00fcber 15 Jahren, weil J\u00fcngere in \u00d6sterreich seit einiger Zeit in den Schulen an regelm\u00e4\u00dfigen kostenlosen Schnelltests teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Tschechische Polizei patrouilliert an Bezirksgrenzen <\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.36 Uhr<\/strong>: Das Extrem von der Corona-Pandemie betroffene Tschechien hat die Bewegungsfreiheit seiner B\u00fcrger f\u00fcr mindestens drei Wochen massiv eingeschr\u00e4nkt. Die Menschen d\u00fcrfen ihren Bezirk nur noch in Ausnahmef\u00e4llen verlassen. Am Montagmorgen begann die Polizei mit scharfen Kontrollen auf Stra\u00dfen und in Z\u00fcgen.<\/p>\n<p>In Zweifelsf\u00e4llen wollen die Beamten zu Beginn noch Nachsicht walten lassen. Wenn aber jemand offensichtlich die Regeln missachte, werde das selbstverst\u00e4ndlich bestraft, betonte ein Polizeisprecher. Dazu sei es auch schon gekommen, f\u00fcr eine Bilanz sei es aber noch zu fr\u00fch. Es drohen Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von umgerechnet knapp 400 Euro. Mancherorts kam es wegen der Kontrollen zu Staus.<\/p>\n<h3>DFB-Pokalspiel droht Absage<\/h3>\n<p><strong>11.34 Uhr:<\/strong> Obwohl Trainer Mersad Selimbegovic positiv auf das Coronavirus getestet wurde, spielte Jahn Regensburg am Freitag gegen Paderborn. Nun gibt es weitere Corona-F\u00e4lle \u2013 wom\u00f6glich muss das gesamte Team in Quarant\u00e4ne. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Bayern und Sachsen wollen Impfreihenfolge f\u00fcr Hotspots \u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.10 Uhr: <\/strong>In Tschechien steigen die Inzidenzen, das wirkt sich auch auf Bayern und Sachsen aus. Die L\u00e4nderchefs S\u00f6der und Kretschmer haben nun eine Allianz gebildet \u2013 und neben eigenen Ma\u00dfnahmen auch Hilfen f\u00fcr Tschechien beschlossen. Erfahren Sie hier welche.<\/p>\n<h3>Deutsche Wirtschaft leidet unter <strong>Corona<\/strong> bis mindestens 2025<\/h3>\n<p><strong>11.06 Uhr:<\/strong> Die deutsche Wirtschaft wird einem neuen Forschungsbericht des N\u00fcrnberger Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge bis mindestens 2025 die Folgen der Corona-Pandemie sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Allein das Bruttoinlandsprodukt m\u00fcsse in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren Abstriche um 0,6 Prozentpunkte wegen der Krise hinnehmen, sagte Enzo Weber, einer der Autoren des Berichtes. Auf dem Arbeitsmarkt m\u00fcsse bis 2025 mit einem langfristigen Minus von 200.000 Jobs gerechnet werden.<\/p>\n<h3><strong>Friseure beginnen Shutdown-Ende mit Nachtschicht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr:<\/strong> Nach zweieinhalb Monaten Corona-Shutdown d\u00fcrfen Friseurgesch\u00e4fte wieder \u00f6ffnen. In einigen Salons wurden den Kunden schon mitten in der Nacht die Haare geschnitten. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Braun: Jeden Deutschen einmal pro Woche testen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.41 Uhr:<\/strong> Kanzleramtschef Helge Braun hat eine zweigleisige Teststrategie zur Absicherung von \u00d6ffnungsschritten angek\u00fcndigt. Es gehe zum einen darum, Infektionen in der Fr\u00fchphase zu entdecken \u2013 etwa durch das Angebot, dass sich jeder ein- bis zweimal die Woche testen lassen k\u00f6nne, sagt Braun in der ARD. Zum anderen gehe es um tagesaktuelle Tests etwa bei gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen, um dort das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.<\/p>\n<p>Zudem sollen die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen f\u00fcr die Corona-Schnelltests nichts bezahlen m\u00fcssen. \u00bbDas soll kostenlos sein\u00ab, sagte Braun. Geplant sei, dass die Menschen die Tests in vom Gesundheitsamt beauftragten Testzentren durchf\u00fchren k\u00f6nnten. \u00bbDas kann das kommunale Testzentrum sein, das k\u00f6nnen \u00c4rzte und Apotheker sein\u00ab, so Braun vor den f\u00fcr Mittwoch anstehenden Gespr\u00e4chen von Bund und L\u00e4ndern \u00fcber das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.<\/p>\n<h3><strong>4732 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesf\u00e4lle registriert <\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.39 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 65,8 \u2013 und damit h\u00f6her als am Vortag (63,8). Vor vier Wochen, am 1. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 91 gelegen. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.<\/p>\n<h3>S\u00f6der fordert zus\u00e4tzliche Impfstoffe f\u00fcr <strong>Corona<\/strong>-Hotspots<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der fordert zus\u00e4tzliche Impfstoffdosen von der EU und der Bundesregierung f\u00fcr Corona-Hotspots. Damit k\u00f6nne man die Pandemie effektiver bek\u00e4mpfen, sagt der CSU-Chef. Bayern und Sachsen w\u00fcrden deswegen ihrerseits Tschechien Schnelltests und Impfdosen abgeben. Tschechien wolle damit etwa Pendler impfen, was auch wiederum die Lage in Deutschland verbessern w\u00fcrde.<\/p>\n<h3><strong>Ardern ruft zur Zurechtweisung von Regelbrechern auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.03 Uhr: <\/strong>Angesichts des erneuten Lockdowns in der Metropole Auckland hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ihre Landsleute dazu aufgerufen, Corona-Regelbrecher zurechtzuweisen. \u00bbDiese Individuen m\u00fcssen sich dem Urteil der ganzen Nation stellen, das wird zweifellos Konsequenzen haben\u00ab, sagte Ardern am Montag vor Reportern. Einige Menschen h\u00e4tten klare Anweisungen ignoriert, in Quarant\u00e4ne zu bleiben.<\/p>\n<p>Jeder m\u00fcsse kooperieren, um das Virus in Schach zu halten, sagte Adern. \u00bbWenn das bedeutet, ein Familienmitglied oder einen Kollegen anzusprechen, weil er sich nicht an die Regeln h\u00e4lt, dann sollten wir das tun. Tun Sie es mit Freundlichkeit, aber tun Sie es.\u00ab<\/p>\n<h3>England sucht Patienten mit brasilianischer <strong>Corona<\/strong>-Variante<\/h3>\n<p><strong>9.24 Uhr: <\/strong>Die englischen Beh\u00f6rden suchen mit Hochdruck nach einem Patienten, der positiv auf eine hochansteckende Corona-Variante aus Brasilien getestet worden sein soll. Die gesuchte Person habe bei ihrem Corona-Test nicht ihre Kontaktdaten angegeben und sei deshalb bislang nicht aufgefunden worden, teilte die Beh\u00f6rde Public Health England am Sonntag mit. Auch am Montag ging die Suche weiter.<\/p>\n<p>Insgesamt waren sechs F\u00e4lle der in Nordbrasilien entdeckten Variante P.1, die als ansteckender und resistenter gegen Impfstoffe als die Ursprungsform sein soll, in Gro\u00dfbritannien aufgetaucht, die anderen lie\u00dfen sich jedoch zur\u00fcckverfolgen. Die Beh\u00f6rden riefen alle B\u00fcrger, die am 12. oder 13. Februar einen Test gemacht hatten und kein Ergebnis bekommen oder die Registrierung nicht vollst\u00e4ndig ausgef\u00fcllt hatten, auf, sich zu melden. Zudem sollten die Passagiere eines Fluges aus Brasilien vom 10. Februar kontaktiert werden.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>krise bremst Anstieg der Tarifverdienste<\/h3>\n<p><strong>9.09 Uhr: <\/strong>Die Coronakrise hat den Anstieg der Tarifverdienste in Deutschland 2020 gebremst. Einschlie\u00dflich Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld lagen die Entgelte der Tarifbesch\u00e4ftigten zwar um 2,1 Prozent h\u00f6her als ein Jahr zuvor. Dies ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes aber der geringste Zuwachs seit 2016 mit damals ebenfalls 2,1 Prozent. Die Wiesbadener Beh\u00f6rde best\u00e4tigte am Montag ihre vorl\u00e4ufigen Angaben aus dem Dezember. 2019 waren die Tarifverdienste noch um durchschnittlich 3,2 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Positiv aus Sicht der Besch\u00e4ftigten: Die Tarifverdienste legten im vergangenen Jahr trotz der Lohnzur\u00fcckhaltung vieler Arbeitgeber wegen der Pandemie deutlich st\u00e4rker zu als die Verbraucherpreise mit 0,5 Prozent. Unter dem Strich haben viele Arbeitnehmer damit rechnerisch mehr Geld in der Tasche.<\/p>\n<h3>Giffey lehnt Lockdown bis April ab<\/h3>\n<p><strong>8.29 Uhr:<\/strong> Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erhofft sich von den Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4chen am Mittwoch Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen. \u00bbF\u00fcr mich ist ganz klar, dass es \u00d6ffnungsschritte geben muss\u00ab, sagte Giffey dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. \u00bbDie neuen Entwicklungen bei der Zulassung von Selbsttests und das begonnene Impfen geben R\u00fcckenwind daf\u00fcr.\u00ab<\/p>\n<p>Allerdings sei es sicherlich nicht verantwortbar, alles zeitgleich wieder zu \u00f6ffnen. \u00bbDas \u00d6ffnen muss stufenweise geschehen und verantwortlich sein\u00ab, mahnte Giffey. \u00bbWir d\u00fcrfen nicht riskieren, Erfolge wieder zu verlieren.\u00ab<\/p>\n<p>Eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns bis April, wie ihn die Intensiv- und Notfallmediziner fordern, lehnte Giffey ab. Der Einzelhandel ringe bereits mit gro\u00dfen Existenz\u00e4ngsten, und die Politik m\u00fcsse auch die Zeit nach Corona im Blick behalten: \u00bbWir d\u00fcrfen nicht in eine Situation kommen, in der unsere Innenst\u00e4dte ver\u00f6den, weil die Gesch\u00e4fte den Lockdown nicht \u00fcberlebt haben.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcnenchef fordert Alternative zu Shutdown<\/strong><\/h3>\n<p><strong>7.50 Uhr: <\/strong>Gr\u00fcnenchef Robert Habeck fordert, jedem B\u00fcrger zwei Schnelltests pro Woche zu erm\u00f6glichen. Er regt an, diese Schnelltests mit Impfungen und dem Nachweis von Immunit\u00e4t gleichzustellen. Damit k\u00f6nnte die Ungleichbehandlung von Geimpften und Nichtgeimpften vermieden werden, hei\u00dft es in einem von Habeck und Janosch Dahmen, Bundestagsabgeordneter der Partei und Arzt, erarbeiteten Konzept f\u00fcr Alternativen zum Lockdown. Dem SPIEGEL liegt das Papier vor. Die beiden Politiker skizzieren darin sechs Punkte f\u00fcr ihre alternativen Corona-Kurs.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich unsicher \u00fcber weitere \u00d6ffnungsschritte<\/h3>\n<p><strong>7.10 Uhr:<\/strong> In \u00d6sterreich entscheidet die Regierung drei Wochen nach der \u00d6ffnung aller Gesch\u00e4fte, wie es nun weitergeht. Im Raum stand zuletzt der Neustart der Gastronomie und Hotellerie noch vor Ostern. Allerdings hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Gr\u00fcne) am Sonntag die Entwicklung bei der Zahl der Neuinfektionen als \u00bbbesorgniserregende Trendwende\u00ab bezeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in \u00d6sterreich aktuell bei etwa 160. Zuletzt war gerade die Zahl der Neuinfektionen unter den J\u00fcngeren deutlich gestiegen. Am Wochenende wurde in Wien unter anderem eine Party mit 100 G\u00e4sten in einem Studentenwohnheim von der Polizei aufgel\u00f6st.<\/p>\n<h3>Impfbereitschaft steigt weltweit<\/h3>\n<p><strong>6.40 Uhr: <\/strong>Die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist einer Studie zufolge in mehreren L\u00e4ndern gestiegen. Bei Umfragen unter anderem in Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich h\u00e4tten im Februar deutlich mehr Menschen als noch im Dezember angegeben, sich eine Corona-Impfung vorstellen zu k\u00f6nnen, hie\u00df es in einer am Montag ver\u00f6ffentlichten Studie der Beratungsfirma KekstCNC. Insgesamt wurden Menschen in sechs Industrienationen befragt.<\/p>\n<p>Am gr\u00f6\u00dften war der Anstieg bei der Impfbereitschaft in Gro\u00dfbritannien: Dort gaben laut KekstCNC 89 Prozent der Befragten an, sich gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen \u2013 das waren 19 Prozentpunkte mehr als im Dezember. Auch in Deutschland verzeichnete die Beratungsfirma eine deutlich st\u00e4rkere Zustimmung zu Corona-Impfungen: Hatten im Dezember noch 63 Prozent der befragten Deutschen erkl\u00e4rt, einer Corona-Impfung offen gegen\u00fcberzustehen, waren es im Februar bereits 73 Prozent.<\/p>\n<p>In Schweden stieg die Impfbereitschaft von 53 Prozent auf 76 Prozent, in den USA betrug der Sprung sechs Prozentpunkte auf 64 Prozent. In Japan gaben 64 Prozent der Umfrageteilnehmer an, positiv gegen\u00fcber einer Corona-Impfung eingestellt zu sein, w\u00e4hrend es dort im Dezember nur 50 Prozent gewesen waren. Am geringsten ist die Impfbereitschaft laut der Studie in den sechs Staaten in Frankreich. Dort gaben 59 Prozent der Befragten an, sich gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen \u2013 aber immerhin 19 Prozentpunkte mehr als im Dezember.<\/p>\n<p>Kritisch \u00e4u\u00dferten sich zahlreiche der Befragten zum Verlauf der Impfkampagne in ihren L\u00e4ndern. Am zufriedensten zeigten sich die Briten. 76 Prozent der im Vereinigten K\u00f6nigreich Befragten gaben an, das Tempo, in dem ihre Regierung die Impfkampagne gestartet habe, sei \u00bbgenau richtig\u00ab gewesen. In Deutschland bezeichneten nur 28 Prozent den Verlauf der Impfkampagne als \u00bbgenau richtig\u00ab. In den USA waren es 32 Prozent, in Frankreich 22 Prozent und in Schweden 20 Prozent.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen f\u00fcr Lockerung des Corona-Lockdowns<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.05 Uhr:<\/strong> Zweieinhalb Monate nach Beginn des harten Corona-Lockdowns ist es nach Auffassung einer gro\u00dfen Mehrheit der Deutschen Zeit f\u00fcr Lockerungen. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa zufolge sind nur noch gut ein Drittel f\u00fcr eine Beibehaltung (26 Prozent) oder Versch\u00e4rfung (9 Prozent) der geltenden Einschr\u00e4nkungen. 43 Prozent meinen dagegen, der Lockdown sollte bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder an diesem Mittwoch weiter gelockert werden. 17 Prozent sind sogar f\u00fcr eine komplette R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. 5 Prozent machten keine Angaben.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal seit Beginn des harten Lockdowns Mitte Dezember gibt es damit in den alle zwei bis vier Wochen durchgef\u00fchrten YouGov-Umfragen eine Mehrheit f\u00fcr Lockerungen. Anfangs standen noch fast drei Viertel (73 Prozent) hinter den Ma\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3><strong>Tschechien versch\u00e4rft Lockdown \u2013 Kontrollen an Bezirksgrenzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>5.44 Uhr: <\/strong>In Tschechien gilt von Montag an ein deutlich h\u00e4rterer Corona-Lockdown. Die Menschen d\u00fcrfen ihren jeweiligen Bezirk f\u00fcr drei Wochen nur noch in Ausnahmef\u00e4llen verlassen. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Beh\u00f6rden, wenn schriftliche Nachweise erbracht werden. Die 77 Bezirke entsprechen in ihrer Gr\u00f6\u00dfe den Landkreisen in Deutschland. Mehr als 25.000 Polizisten und bis zu 5000 Soldaten sollen die Einhaltung der strikten Ma\u00dfnahmen kontrollieren. Bei Missachtung drohen Geldstrafen von umgerechnet mehr als 400 Euro.<\/p>\n<p>Spazierg\u00e4nge und Sport sind sogar nur noch in der eigenen Stadt oder Gemeinde erlaubt. Verwandtschaftsbesuche sind verboten. Nur absolut notwendige Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen noch \u00f6ffnen. Hintergrund ist, dass Tschechien unter allen EU-Staaten die h\u00f6chste Corona-Neuinfektionsrate aufweist. Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis warnte eindringlich vor einem Kollaps des Gesundheitssystems und einem \u00bbBergamo in Tschechien\u00ab. Die italienische Provinz war im Fr\u00fchjahr 2020 zum tragischen Symbol der Coronakrise geworden.<\/p>\n<h3>Friseurgesch\u00e4fte k\u00f6nnen nach elf Wochen wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>4.10 Uhr:<\/strong> Nach zweieinhalb Monaten Schlie\u00dfung k\u00f6nnen Friseurbetriebe in Deutschland nun wieder \u00f6ffnen. Dabei gelten Hygieneauflagen, etwa eine Pflicht zum Tragen von Masken. Die Salons waren wegen der Corona-Pandemie seit Mitte Dezember rund elf Wochen lang geschlossen.<\/p>\n<p>Die nun bevorstehende \u00d6ffnung begr\u00fcndeten Bund und L\u00e4nder mit der \u00bbBedeutung von Friseuren f\u00fcr die K\u00f6rperhygiene\u00ab und der langen Schlie\u00dfzeit. \u00bbErhebliche Teile der Bev\u00f6lkerung, insbesondere \u00e4ltere Menschen\u00ab, seien auf die Dienstleistung angewiesen, hie\u00df es in den Corona-Beschl\u00fcssen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder vom 10. Februar.<\/p>\n<h3>Bereits mehr als 20 Millionen Menschen in Gro\u00dfbritannien geimpft<\/h3>\n<p><strong>3.50 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien haben inzwischen mehr als 20 Millionen der 66 Millionen Einwohner mindestens eine Impfdosis zum Schutz vor Covid-19 erhalten. Dies sei \u00bbeine riesige nationale Leistung\u00ab, sagte Premierminister Boris Johnson. Er dankte den an der Impfkampagne beteiligten Mitarbeitern im Gesundheitsbereich f\u00fcr ihre \u00bbunerm\u00fcdliche Arbeit\u00ab. Experten bereitet derweil die Entdeckung der brasilianischen Corona-Mutante im Vereinigten K\u00f6nigreich Sorge.<\/p>\n<p>Gesundheitsminister Matt Hancock sagte zu den Fortschritten der Impfkampagne: \u00bbWir haben einen langen Weg vor uns, aber wir machen gro\u00dfe Schritte.\u00ab Er wolle \u00bbjeder einzelnen Person danken\u00ab, die sich die Spritze habe geben lassen. Die Impfung sei der Weg, der \u00bbuns alle\u00ab aus der Pandemie f\u00fchren werde.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Regierung erhielten bis Sonntag 20.089.551 Menschen im Vereinigten K\u00f6nigreich mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffs. Bereits Mitte Februar hatte das Land sein Zwischenziel erreicht, 15 Millionen Menschen im Land zu impfen, die am anf\u00e4lligsten f\u00fcr schwere Covid-19-Erkrankungen sind. Bis Ende Juli sollen alle Erwachsenen im Land ein Impfangebot erhalten.<\/p>\n<p>Weltweit ist die Impfrate nur in Israel und in den Vereinigten Arabischen Emiraten h\u00f6her als in Gro\u00dfbritannien. In Deutschland haben bislang rund 5,01 Millionen der 83 Millionen Einwohner mindestens eine Corona-Impfspritze erhalten.<\/p>\n<p>Getr\u00fcbt wurden die positiven Nachrichten zum Impffortschritt in Gro\u00dfbritannien am Sonntag vom Nachweis der zuerst in Brasilien entdeckten Corona-Variante, die als gef\u00e4hrlicher als das Wildvirus gilt. Wie die Gesundheitsbeh\u00f6rden am Sonntag mitteilten, wurde die Mutante bei insgesamt sechs Menschen im Vereinigten K\u00f6nigreich nachgewiesen. Der Wohnort eines der Infizierten sei unklar, da wichtige Kontaktinformationen fehlten, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Die zuerst im nordbrasilianischen Manaus entdeckte Mutante gilt als besonders ansteckend. Unklar ist au\u00dferdem, ob bestehende Corona-Impfstoffe gegen sie wirken.<\/p>\n<p>Mit mehr als 122.000 Corona-Toten geh\u00f6rt Gro\u00dfbritannien zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen L\u00e4ndern weltweit. Seit Ende Januar sind die t\u00e4glichen Neuinfektionen und Todesf\u00e4lle aber deutlich zur\u00fcckgegangen. Am Sonntag meldeten die Beh\u00f6rden 6035 Neuinfektionen und 144 Todesf\u00e4lle durch das Coronavirus. Der aktuelle Lockdown soll ab M\u00e4rz bis Ende Juni schrittweise aufgehoben werden.<\/p>\n<h3>S\u00fcdafrika lockert Corona-Ma\u00dfnahmen aus Sorge um Wirtschaft<\/h3>\n<p><strong>3.15 Uhr: <\/strong>S\u00fcdafrika lockert angesichts weniger neu gemeldeter Corona-F\u00e4lle seine Lockdown-Ma\u00dfnahmen. Das k\u00fcndigte S\u00fcdafrikas Pr\u00e4sident Cyril Ramaphosa am Sonntag an. Unter anderem werden die Ausgangssperre verk\u00fcrzt und die Einschr\u00e4nkungen bei Treffen und dem Verkauf von Alkohol gelockert, sagte Ramaphosa in einer Fernsehansprache an die B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Von den Lockerungen erwarte man h\u00f6here Konsumausgaben und eine stetige Erholung des Arbeitsmarkts, sagte Ramaphosa. \u00bbUnsere ganze Anstrengung muss dem Wachstum der Wirtschaft gelten.\u00ab 33 der 53 Grenz\u00fcberg\u00e4nge ins Land bleiben geschlossen, zudem sind nur f\u00fcnf Flugh\u00e4fen f\u00fcr internationale Reisen ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>S\u00fcdafrika gilt mit mehr als 1,5 Millionen registrierten Infektionen und fast 50.000 Toten als das zahlenm\u00e4\u00dfig am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Auch die Wirtschaft ist schwer getroffen: Die Arbeitslosenquote lag Ende vergangenen Jahres bei 32,5 Prozent. Finanzminister Tito Mboweni hatte zuletzt angek\u00fcndigt, dass S\u00fcdafrika wegen ausgefallener Steuern in Rekordh\u00f6he absehbar j\u00e4hrlich neue Schulden in H\u00f6he von \u00fcber 500 Milliarden Rand (mehr als 27 Milliarden Euro) machen m\u00fcsse.<\/p>\n<h3>Bericht: Bundeswahlleiter bringt bevorzugte Impfung von Wahlhelfern ins Spiel<\/h3>\n<p><strong>2.20 Uhr:<\/strong> Bundeswahlleiter Georg Thiel bringt eine bevorzugte Impfung der ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer f\u00fcr die Bundestagswahl ins Spiel. Er habe sich damit an das Bundesinnenministerium gewandt, zu dessen Gesch\u00e4ftsbereich seine Beh\u00f6rde geh\u00f6rt, berichteten die Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Das Ministerium habe sich bisher nicht zu der Frage ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>\u00bbOhne den Einsatz der ehrenamtlich t\u00e4tigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer w\u00e4re eine Wahl nicht durchf\u00fchrbar\u00ab, sagte Thiel den Zeitungen. \u00bbDa aufgrund der Pandemie ein h\u00f6herer Briefwahlanteil erwartet werden kann, werden voraussichtlich auch mehr Wahlhelferinnen und Wahlhelfern gebraucht.\u00ab<\/p>\n<h3>Scholz dringt auf Strategiewechsel bei Corona-Politik<\/h3>\n<p><strong>0.55 Uhr:<\/strong> Angesichts k\u00fcnftiger Schnelltest-M\u00f6glichkeiten fordert Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) einen Strategiewechsel in der deutschen Corona-Politik. \u00bbIch bestehe darauf, dass wir am Mittwoch eine \u00d6ffnungsperspektive konkret formulieren\u00ab, sagt der Kanzlerkandidat der SPD im Politiktalk der Zeitung \u00bbBild\u00ab. Die M\u00f6glichkeiten von Schnelltests m\u00fcssten \u00bbaktiv f\u00fcr eine \u00d6ffnungsstrategie\u00ab genutzt werden. Testen sei \u00bbein Teil des Wegs aus dem Lockdown.\u00ab Mit den Testm\u00f6glichkeiten seien seiner Meinung nach die Inzidenzwerte von 35 und 50 k\u00fcnftig nicht mehr als alleiniger Ma\u00dfstab f\u00fcr Lockerungen zu sehen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Drive-in-Impfung in Los Angeles: Zuletzt wurden in den USA t\u00e4glich 1,7 Millionen Menschen vakziniert Foto:\u2002ETIENNE LAURENT \/ EPA Das war das Corona-Update am Montag. 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