{"id":6209,"date":"2021-03-01T11:29:13","date_gmt":"2021-03-01T08:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-donald-trump-jens-spahn-angela-merkel-karl-lauterbach-nicolas-sarkozy-jemen\/"},"modified":"2021-03-01T11:29:13","modified_gmt":"2021-03-01T08:29:13","slug":"news-donald-trump-jens-spahn-angela-merkel-karl-lauterbach-nicolas-sarkozy-jemen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/news-donald-trump-jens-spahn-angela-merkel-karl-lauterbach-nicolas-sarkozy-jemen\/","title":{"rendered":"News: Donald Trump, Jens Spahn, Angela Merkel, Karl Lauterbach, Nicolas Sarkozy, Jemen"},"content":{"rendered":"<h3>Sehnsucht nach dem Friseur, Sehnsucht nach dem Impfstoff<\/h3>\n<p class=\"caps\">Heute ist leider nur der Tag, an dem <strong>alle wieder zum Friseur<\/strong> k\u00f6nnen. Heute ist aber nicht der Tag, an dem Deutschland endlich eine \u00fcberzeugende Impfstrategie zu verk\u00fcnden h\u00e4tte, die daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnte, dass die Zahl der Geimpften hierzulande \u00e4hnlich schnell steigt wie in <strong>Gro\u00dfbritannien<\/strong> oder den <strong>USA<\/strong>. Und heute ist auch nicht der Tag, ab dem alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kostenlose Schnelltests bekommen, obwohl Bundesgesundheitsminister <strong>Jens Spahn<\/strong> das eigentlich f\u00fcr heute zugesagt hatte \u2013 was Bundeskanzlerin <strong>Angela Merkel<\/strong> dann aber wieder einkassierte.<\/p>\n<p>Es sind noch zwei Tage bis zur n\u00e4chsten<strong> Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz<\/strong>, bei der Bund und L\u00e4nder wieder vor einer schwierigen Aufgabe stehen: Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger verlangen zunehmend <strong>Lockerungen<\/strong>, aber die<strong> dritte Welle <\/strong>k\u00fcndigt sich schon an. Was also soll ab dem 8. M\u00e4rz gelten?<\/p>\n<p>Ich g\u00f6nne jedem und jeder mit einer unansehnlichen Matte, dass heute in Deutschland die Friseure \u00f6ffnen und den Friseuren g\u00f6nne ich es sowieso. Doch diese um eine Woche vorgezogene \u00d6ffnung der Friseursalons (w\u00e4hrend alle anderen Gesch\u00e4fte weiter geschlossen bleiben) ist auch ein<strong> Symbol f\u00fcr die Hilflosigkeit der deutschen Politik<\/strong>: Damit m\u00f6chte man den Menschen etwas geben \u2013 eine Perspektive ist es nicht.<\/p>\n<p>Im ganzen Land versuchen die Beh\u00f6rden gerade mit lokalen Ma\u00dfnahmen und teilweise einiger H\u00e4rte die Infektionszahlen niedrig zu halten \u2013 in <strong>Hamburg<\/strong>, wo neuerdings teilweise auch <strong>beim Joggen Masken<\/strong> getragen werden m\u00fcssen, verfolgte ein Polizeiauto vergangene Woche einen Jugendlichen, der im Park Freunde umarmt hatte. In <strong>D\u00fcsseldorf<\/strong> hat die Stadt ein <strong>\u00bbVerweilverbot\u00ab<\/strong> bis Mitte M\u00e4rz verh\u00e4ngt \u2013 wer in bestimmten Zonen l\u00e4nger stehen oder sitzen bleibt, muss mit Bu\u00dfgeld rechnen, frei nach Goethe: \u00bbWerd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so sch\u00f6n! Dann magst du mich in Fesseln schlagen \/ Dann will ich gern zugrunde gehn!\u00ab<\/p>\n<p>Die Akzeptanz neuer <strong>Ma\u00dfnahmen mit seltsamen Bezeichnungen<\/strong> w\u00e4re sicherlich h\u00f6her, wenn der Staat gerade mehr liefern k\u00f6nnte als Friseur\u00f6ffnungen \u2013 zum Beispiel: Impfstoff und ein funktionierendes Testkonzept. Der Unmut vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nimmt zu, weil der Staat sich stark gibt, aber nicht handlungsm\u00e4chtig ist. Es bleibt unklar, warum Gro\u00dfbritannien seit Monaten erfolgreich zun\u00e4chst nur eine Impfdosis verabreicht, um damit mehr Menschen impfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine gute Nachricht gibt es doch noch: In den <strong>USA<\/strong> wird der <strong>Impfstoff von Johnson &amp; Johnson<\/strong> wohl bereits heute zugelassen. Nach den Daten der US-Beh\u00f6rden ist auch er sehr effektiv und hat den Vorteil, dass pro Person nur eine Dosis n\u00f6tig ist. Auch die <strong>Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur<\/strong> k\u00f6nnte den Impfstoff schon in K\u00fcrze zur Zulassung empfehlen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert neues Konzept aus Schnelltests und sp\u00e4ter verabreichter zweiter Impfdosis <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Es ist zu fr\u00fch, um Trump abzuschreiben<\/h3>\n<p>Schafft <strong>Donald Trump<\/strong> das Comeback? Wird er <strong>2024 noch einmal als Pr\u00e4sidentschaftskandidat<\/strong> der Republikaner antreten? Die Frage bleibt offen, auch nach seinem ersten \u00f6ffentlichen Auftritt seit seinem Abtritt. Er hielt gestern Abend eine Rede vor seiner Kernbasis, dem Kongress der rechten Aktivisten von der <strong>\u00bbConservative Political Action Conference\u00ab <\/strong>(CPAC), es war ein bitteres Klagelied gegen <strong>Joe Biden und die Demokraten<\/strong>, weitgehend nach Skript. Er behauptete, die neue Regierung habe binnen einem Monat sein \u00bbAmerica First\u00ab in \u00bbAmerica Last\u00ab umgewandelt, redete wie in seinen alten Tagen \u00fcber Migration und belebte viele seiner alten Hits wieder \u2013 etwa die Behauptung, aus Mexiko k\u00e4men \u00bbRaubtiere\u00ab \u00fcber die US-Grenze.<\/p>\n<p>US-Korrespondent <strong>Marc Pitzke <\/strong>hat sich den Auftritt vor Ort angesehen: \u00bbAlles ist wie fr\u00fcher\u00ab, schreibt er. Trumps Rede sei so abgestanden wie der Kaffee auf dem Flur gewesen \u2013 ein Aufguss <strong>alter Slogans, Affronts, Ressentiments, Verschw\u00f6rungsmythen und L\u00fcgen<\/strong>. Trotzdem: Die gr\u00f6\u00dfte und gef\u00e4hrlichste dieser L\u00fcgen beklatscht das Publikum begeistert: seine Behauptung, die Wahl sei manipuliert worden.<\/p>\n<p>Bei seinem Besuch hatte unser Korrespondent tags davor schon den Eindruck gewonnen, dass die Republikaner mehr und mehr zur radikalen Trump-Sekte mutieren. Es ergibt also durchaus Sinn, dass Trump die Berichte <strong>dementierte, er werde eine neue Partei<\/strong> gr\u00fcnden \u2013 er hat ja bereits eine Partei.<\/p>\n<p>F\u00fcr die republikanische Basis bleibt Trump ihr Held und in ihren Kreisen hat sich die <strong>trumpsche L\u00fcge von der gestohlenen Wahl<\/strong> l\u00e4ngst als Wahrheit durchgesetzt \u2013 sie motiviert und radikalisiert Republikaner im ganzen Land.<\/p>\n<p>Doch es ist <strong>zu fr\u00fch, Trump f\u00fcr 2024 bereits zum Kandidaten auszurufen oder ihn totzusagen<\/strong>. Bei einer Umfrage unter den Konferenzteilnehmern sagten zwar 95 Prozent der Teilnehmer, Trumps Politik solle weitergef\u00fchrt werden. Doch nur 68 Prozent wollten, dass der Ex-Pr\u00e4sident 2024 noch einmal antritt. Das ist kein sehr hoher Wert f\u00fcr eine Umfrage unter seinen gr\u00f6\u00dften Verehrern.<\/p>\n<p>Ein Teil der Republikaner w\u00fcnscht sich offensichtlich eine Fortsetzung des <strong>Trumpismus ohne Donald Trump<\/strong>. Gro\u00dfen Applaus erntete er trotzdem, als er in seiner Rede sagte: \u00bbVielleicht entscheide ich mich ja, sie ein drittes Mal zu besiegen.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Trumps erster Auftritt als Ex-Pr\u00e4sident: Vorw\u00e4rts nimmer, r\u00fcckw\u00e4rts immer<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Muss Sarkozy ins Gef\u00e4ngnis?<\/h3>\n<p><strong>Nicolas Sarkozy<\/strong> ist der erste franz\u00f6sische Ex-Pr\u00e4sident, dem eine jahrelange Freiheitsstrafe wegen Korruption droht: Heute ergeht das Urteil gegen den Mann, der von 2007 bis 2012 im Amt war. Es ist nicht der einzige Prozess im Aff\u00e4rengeflecht des schillernden Ex-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Im Raum steht der Vorwurf, dass der libysche Ex-Diktator <strong>Muammar al-Gaddafi<\/strong> rund 50 Millionen Dollar illegal in Sarkozys Wahlkampf investiert haben soll \u2013 auch dazu l\u00e4uft ein Prozess. Doch heute geht es um einen anderen Vorwurf: Sarkozy soll versucht haben, einen <strong>Staatsanwalt zu bestechen<\/strong> \u2013 mit einem Posten im F\u00fcrstentum Monaco. Sarkozy wollte angeblich von ihm Informationen \u00fcber die Libyen-Ermittlungen und soll sich f\u00fcr dieses Angebot ein Wegwerfhandy gekauft haben \u2013 weil er wusste, dass seine Telefone abgeh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Wenn man Sarkozy glaubt, handelt es sich um eine politische Verschw\u00f6rung gegen ihn. In jedem Fall aber handelt es sich um Filmstoff. Wen wundert es da noch, dass Sarkozy als einziger <strong>Ex-Pr\u00e4sident bereits im Januar geimpft<\/strong> wurde, obwohl er erst 66 ist und damit als Impfdr\u00e4ngler dasteht?<\/p>\n<p>Dass Sarkozy im Falle seiner Schuld wirklich hinter Gitter wandert, kann man sich noch kaum vorstellen. In einem Land, in dem Pr\u00e4sidenten <strong>lange die Rolle der K\u00f6nige<\/strong> einnahmen und sich entsprechend unantastbar f\u00fchlten, w\u00e4re das eine Zeitenwende.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Nicolas Sarkozy: Was wurde aus Frankreichs Ex-Pr\u00e4sident?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Story des Tages: Die Kinder in der Pandemie<\/h3>\n<p>Wir haben auf Spiegel.de einen Schwerpunkt <strong>den gr\u00f6\u00dften Verlierern der Pandemie gewidmet: den Kindern und Jugendlichen<\/strong>. Vor allem in armen L\u00e4ndern sind die meisten seit einem Jahr nicht zur Schule gegangen \u2013 mehr als 24 Millionen Kinder weltweit k\u00f6nnten nach der Pandemie auch gar nicht mehr in die Schule zur\u00fcckkehren. Dreimal so viele Kinder werden wegen der Pandemie nicht genug Bildung erhalten, um nicht in die Armut zu rutschen. Es ist die gr\u00f6\u00dfte Bildungskrise seit 100 Jahren.<\/p>\n<p>Lesen Sie die Recherche unserer Korrespondentinnen in Bangalore, Kapstadt und Rio de Janeiro hier. Auf den Philippinen sind Kinder und Jugendliche seit einem Jahr zu Hause eingesperrt. Aber auch in Deutschland warnen Experten, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien in der Krise vergessen werden.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Generation Corona in Deutschland: Was die Pandemie mit unseren Kindern macht \u2013 und was ihnen hilft<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Verlierer des Tages\u2026<\/h3>\n<p>\u2026 sind <strong>die Hunger leidenden Menschen im Jemen<\/strong>. Die Lage in diesem Krieg ist katastrophal, sie eskaliert seit Wochen, die K\u00e4mpfe sind so erbittert wie seit Jahren nicht und die Gefahr einer Hungersnot steigt. Doch das Interesse der Welt\u00f6ffentlichkeit bleibt gering. Sieben Jahre dauert der Krieg im Jemen schon zwischen <strong>mit Riad verb\u00fcndeten Regierungstruppen<\/strong> und von<strong> Iran unterst\u00fctzten Huthi-Milizen<\/strong>.<\/p>\n<p>Zwei Drittel aller Jemeniten sind f\u00fcr ihr \u00dcberleben von internationaler Hilfe abh\u00e4ngig, doch laut Uno-Nothilfechef <strong>Mark Lowcock<\/strong> haben die reichen L\u00e4nder ihre Unterst\u00fctzung reduziert. Im SPIEGEL-Interview erkl\u00e4rt er die Lage so: \u00bbSie war nie schlechter. Die Menschen haben keine Arbeit und kein Geld. Ihre H\u00f6fe sind bombardiert, ihre Fischerboote zerst\u00f6rt. Sie verhungern, und auch wir haben kein Geld mehr, um die Menschen zu ern\u00e4hren.\u00ab<\/p>\n<p>Heute findet eine <strong>internationale Geberkonferenz<\/strong> statt, die von der Uno zusammen mit der <strong>Schweiz<\/strong> und <strong>Schweden <\/strong>organisiert wird \u2013 auch Bundesau\u00dfenminister <strong>Heiko Maas<\/strong> nimmt daran teil. Damit soll wenigstens genug Geld zusammenkommen, um wieder mehr Menschen zu ern\u00e4hren. Eine Friedensperspektive f\u00fcr die Menschen kann auch sie nicht bieten.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Uno-Nothilfe im Jemen: \u00bbWir haben kein Geld mehr, um die Menschen zu ern\u00e4hren\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die j\u00fcngsten Meldungen aus der Nacht<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Syrische Luftabwehr f\u00e4ngt israelische Raketen ab: <\/strong>Israelische Luftangriffe auf Ziele in Syrien sind nicht selten. Jetzt berichtet die Regierung in Damaskus, Raketen des Nachbarstaates abgewehrt zu haben<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Iran lehnt informelles Treffen ab: <\/strong>Kein Gespr\u00e4ch, solange die US-Sanktionen Bestand haben: Teheran will ein Angebot f\u00fcr ein informelles Treffen durch die Vertragspartner des Atomabkommens vorerst nicht annehmen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Besitzer des chinesischen Meisters will nur noch Elektroger\u00e4te verkaufen: <\/strong>Noch 2019 wollte man Gareth Bale in den Osten Chinas locken, nun k\u00fcndigte der Besitzerkonzern von Jiangsu FC an, den Spielbetrieb ab sofort einzustellen. Man wolle sich auf das Kerngesch\u00e4ft fokussieren<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die SPIEGEL+-Empfehlungen f\u00fcr heute<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p>Corona-Statistik: Russlands verheimlichte Katastrophe<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Boom der US-Lieferdienste:Der Pizza-Krieg<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Brexit torpediert britische Exporte:\u00bbMindestens 50 Prozent der Lkw fahren leer\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Corona-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz:In Malu Dreyers YouTube-Studio<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Warum man nicht an allen Pl\u00e4nen festhalten sollte: Archiv der ungelebten Leben<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in den Tag.<\/p>\n<p><em>Ihr Mathieu von Rohr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehnsucht nach dem Friseur, Sehnsucht nach dem Impfstoff Heute ist leider nur der Tag, an dem alle wieder zum Friseur k\u00f6nnen. 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