{"id":612,"date":"2020-06-21T13:37:41","date_gmt":"2020-06-21T10:37:41","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nobert-lammert-die-cdu-hat-sicher-eine-grosere-zukunftsperspektive-als-ich\/"},"modified":"2020-06-21T13:37:41","modified_gmt":"2020-06-21T10:37:41","slug":"nobert-lammert-die-cdu-hat-sicher-eine-grosere-zukunftsperspektive-als-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/nobert-lammert-die-cdu-hat-sicher-eine-grosere-zukunftsperspektive-als-ich\/","title":{"rendered":"Nobert Lammert: &#8220;Die CDU hat sicher eine gr\u00f6\u00dfere Zukunftsperspektive als ich&#8221;"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c59f299e-a1af-4b0a-9f1a-e67f901c5d32_w948_r1.77_fpx42_fpy44.95.jpg\" title=\"CDU-Urgestein Lammert\" alt=\"CDU-Urgestein Lammert\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">CDU-Urgestein Lammert<\/p>\n<p> Andreas Chudowski\/ DER SPIEGEL <\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Herr Lammert, Sie sind drei Jahre j\u00fcnger als die CDU. Wer hat sich besser gehalten?<\/p>\n<p><strong>Lammert:<\/strong> Die Partei hat ganz sicher eine gr\u00f6\u00dfere Zukunftsperspektive als ich.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>1966 sind Sie mit 18 Jahren der CDU beigetreten. K\u00f6nnen Sie sich an den Tag noch erinnern?<\/p>\n<p><strong>Lammert:<\/strong> Ja, weil es mein 18. Geburtstag war. Das war nach der damaligen Parteisatzung der fr\u00fchestm\u00f6gliche Zeitpunkt f\u00fcr den Eintritt.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Warum sind Sie Mitglied geworden?<\/p>\n<p><strong>Lammert:<\/strong> Ich war bereits durch die Schule und meine Familie politisiert und schon drei Jahre lang in der Jungen Union. Vor allem hatte ich das Bed\u00fcrfnis, mich aktiv mit dem damaligen Vorsitzenden der Bochumer CDU auseinanderzusetzen. Daf\u00fcr musste ich in die Partei eintreten.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Ihre Partei wurde vor 75 Jahren im Juni 1945 in der sowjetischen Besatzungszone in Berlin auf dem &quot;Tr\u00fcmmerhaufen sittlicher und moralischer Werte&quot; ins Leben gerufen, wie es im Gr\u00fcndungsaufruf hie\u00df. Kurz zuvor hatte es im Rheinland die &quot;K\u00f6lner Leits\u00e4tze&quot; f\u00fcr eine Parteibildung gegeben. Was ist noch \u00fcbrig von dieser Gr\u00fcndungs-CDU?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Die CDU war damals ja noch lange keine Partei, das muss man immer vorneweg sagen, sondern ein Zusammenschluss von ganz unterschiedlichen Menschen mit sehr verschiedenen Biografien und Erfahrungen, gemeinsam von der \u00dcberzeugung getragen, dass man nach dem Scheitern von Weimar und der Katastrophe des Nationalsozialismus etwas ganz Neues braucht. Daher nannte man sich Union und eben nicht Partei. Dies erkl\u00e4rt vielleicht auch, dass die CDU erst 1978 ihr erstes Grundsatzprogramm vorlegte.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Heute ist die CDU klassische Regierungspartei, keine andere hat das Land l\u00e4nger politisch gestaltet.<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Und in mehr als 50 Jahren in Regierungsverantwortung ist aus meiner Wahrnehmung eine Menge \u00fcbrig geblieben von dem Gr\u00fcndungsgedanken. Das Bewusstsein, eine Klammer zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen zu bilden &#8211; Wirtschaft und Arbeitgeber auf der einen, Arbeitnehmer und Gewerkschaften auf der anderen Seite, den verschiedenen Konfessionen und Altersgruppen -, das ist unser Selbstverst\u00e4ndnis geblieben. Da sind wir als Volkspartei beinahe konkurrenzlos.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Wirklich? Ist die CDU noch eine Volkspartei?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Auch wir tun uns schwer, und das liegt vor allem an gesellschaftlichen Entwicklungen, an Bindungsverlusten. Wenn zu unserem 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um jemand gesagt h\u00e4tte, wir k\u00f6nnten in Umfragen mal dauerhaft unter 30 Prozent rutschen, w\u00e4re das als Panikmache abgetan worden.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Gegenw\u00e4rtig liegen Sie aber wieder bei rund 40 Prozent\u2026<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Dass wir in einer besonderen, krisenhaften Situation auf einmal wieder Umfragezahlen erleben, die scheinbar gro\u00dfe alte Zeiten wiederherstellen, ist eine sch\u00f6ne Best\u00e4tigung der aktuellen Arbeit, aber kein Grund, die gro\u00dfen Herausforderungen aus dem Blick zu verlieren.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Kann sich das C im Parteinamen noch halten vor dem Hintergrund des Bedeutungsverlusts christlicher Kirchen und der zunehmenden Zahl an Deutschen ohne Religionsbekenntnis oder anderen Glaubens?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Ich hatte zu keinem Zeitpunkt unserer Geschichte den Eindruck, dass auch nur eine starke Minderheit bei uns ernsthaft mit dem Gedanken spielte, dieses Selbstverst\u00e4ndnis als christlich orientierte Partei aufzugeben. Wir haben dieses Selbstverst\u00e4ndnis schon fr\u00fch mit der Einladung an Menschen anderen Glaubens oder ohne konfessionelle Bindung verbunden. Gerade von bekennenden Muslimen h\u00f6re ich immer wieder: Wir f\u00fchlen uns in der CDU, die sozusagen religi\u00f6s musikalisch ist, eher zu Hause als in einer Partei, der diese Orientierung fehlt. Andersherum kann sich mit unseren Grunds\u00e4tzen schwerlich anfreunden, wer ein k\u00e4mpferisches Islam-Verst\u00e4ndnis hat. F\u00fcr fundamentalistische Christen d\u00fcrfte das allerdings genauso gelten.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Mit der AfD ist Ihnen eine Konkurrenz erwachsen, die dieses Milieu gezielt anspricht.<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Es ist dort wohl auch besser aufgehoben. F\u00fcr meine Partei w\u00fcnsche ich mir Mitglieder, die die vor 250 Jahren stattgefundene Aufkl\u00e4rung auch f\u00fcr sich nachvollzogen haben.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>In der DDR war die CDU eine Blockpartei und damit ein stabilisierender Faktor des SED-Regimes. Stimmen Sie unserem Eindruck zu, dass dies immer noch nicht ausreichend aufgearbeitet wurde?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Abgeschlossen ist das ganz sicher nicht.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Sollte Ihre Parteif\u00fchrung vor dem Hintergrund der Ost-CDU-Geschichte den sogenannten Unvereinbarkeitsbeschluss gegen\u00fcber der Linkspartei, an dem zuletzt in Th\u00fcringen die Regierungsbildung scheiterte, nicht erst recht \u00fcberdenken?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Solche Beschl\u00fcsse haben regelm\u00e4\u00dfig konkrete, mindestens plausible Gr\u00fcnde. Und sie erweisen sich dann genauso regelm\u00e4\u00dfig als wenig hilfreiche, unverr\u00fcckbare Dogmatik. Ich erinnere mich jedenfalls lebhaft an sehr \u00e4hnliche Beschlusslagen im Verh\u00e4ltnis meiner Partei zu den Gr\u00fcnen, die jetzt gerade mal 30 Jahre zur\u00fcckliegen und irgendwann an ver\u00e4nderte Verh\u00e4ltnisse angepasst wurden &#8211; ohne dass sie f\u00f6rmlich aufgehoben sind. All das setzt aber nicht nur eine geistige Beweglichkeit auf der einen Seite voraus, sondern auch auf der anderen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Sehen Sie die bei einem Politiker wie Th\u00fcringens Linken-Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow?<\/p>\n<p> <strong>Lammert: <\/strong>Ja. Aber er steht auch nicht f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit der Linkspartei.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Dem CDU-Mitbegr\u00fcnder und ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer war die Westintegration zweifach wichtig &#8211; gegen\u00fcber Frankreich und im transatlantischen Verh\u00e4ltnis zu den USA. Sehen Sie dieses doppelte Selbstverst\u00e4ndnis Ihrer Partei durch Donald Trump in der Substanz gef\u00e4hrdet?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Substanziell hoffentlich nicht, aber atmosph\u00e4risch heftig und operativ zunehmend. Und ich glaube, das muss man auch in Zukunft sortieren.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Es wird schwierig sein, die Beziehungen nach Trump in den fr\u00fcheren Status quo zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dabei ist die Anbindung sowohl nach Frankreich und damit innerhalb Europas und andererseits nach Washington ja ohne ernsthafte Alternative. Die europ\u00e4ische Integration ist im ureigenen Interesse Deutschlands, gleichzeitig ist Europa im globalen Ma\u00dfstab alleine zu schwach &#8211; und au\u00dfer den USA sehe ich international keine Gro\u00dfmacht, die unseren Wertevorstellungen so nahe kommt.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Von Adenauer zu Helmut Kohl, dem zweiten gro\u00dfen CDU-Kanzler. Was bleibt nach der Spendenaff\u00e4re von der \u00c4ra Kohl f\u00fcr Sie?<\/p>\n<p><strong>Lammert:<\/strong> Helmut Kohl hat mit v\u00f6lligem Unverst\u00e4ndnis die internen Kritiker abgeb\u00fcrstet, die sein Verhalten in der Spendenaff\u00e4re indiskutabel fanden. So nach dem Motto: Im Lichte meiner historischen Bedeutung ist das schlicht unerheblich. Das habe ich, wie viele in der Partei und in der \u00d6ffentlichkeit, nie akzeptiert. Dennoch ist das aus historischer Perspektive wohl korrekt. Kohl war in einer \u00e4hnlichen Weise ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr Deutschland in einer konkreten zeitgeschichtlichen Situation, wie es Adenauer nach dem Zweiten Weltkrieg war. Kohls gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke war, Vertrauen in seine Person zu stiften.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Das m\u00fcssen Sie erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Lammert:<\/strong> Erinnern Sie sich an den Zehn-Punkte-Plan, mit dem Kohl schon bald nach dem Mauerfall 1989 im Bundestag ein Szenario f\u00fcr eine gesamtdeutsche Zukunft entwickelt hat. Damit \u00fcberraschte er alle. Der damalige US-Pr\u00e4sident George Bush soll seinen Sicherheitsberater sp\u00e4ter gefragt haben, ob er davon Kenntnis gehabt h\u00e4tte. Nein, \u00fcberhaupt nicht, soll dieser gesagt haben &#8211; aber es war eben von Kohl, dem konnte man trauen. Dieser Kanzler hatte durch seine herausragende, nicht selten gro\u00dfz\u00fcgige Rolle im europ\u00e4ischen Integrationsprozess ein immenses Vertrauenspotenzial in den Nachbarstaaten und in der Welt erworben. Deshalb war es m\u00f6glich, dass es wieder ein starkes, vereinigtes Deutschland im Zentrum Europas geben konnte.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Adenauer, Kohl, Merkel &#8211; wer ist die pr\u00e4gendste Figur f\u00fcr die CDU gewesen?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Jeder von ihnen hat rund zwanzig Jahre deutsche Geschichte gepr\u00e4gt. Adenauer war f\u00fcr mich eine Art Lichtgestalt &#8211; aber ganz weit weg. Kohl habe ich aus der N\u00e4he erlebt, ich war im Bundestag, als er Kanzler wurde. Aber mit keinem der drei Kanzler hatte ich eine so enge Beziehung wie zu Angela Merkel.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Welchen Platz wird sie einnehmen, wenn man auf ihre Kanzlerschaft zur\u00fcckblickt?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Da kann ich nur spekulieren, weil man ja vermutete Entwicklungen vorwegnimmt, die noch gar nicht stattgefunden haben. Ich vermute jedenfalls, dass ihre Popularit\u00e4t die ihrer Vorg\u00e4nger noch einmal in den Schatten stellen wird. Weil Merkel weniger als alle ihre Vorg\u00e4nger polarisiert hat.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Weil sie sich politisch auch weniger getraut hat?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Nein, denken Sie mal an die Fl\u00fcchtlingskrise! Aber sie hat Menschen imponiert, die sonst niemals nur in die N\u00e4he der Stimmabgabe f\u00fcr die CDU gekommen w\u00e4ren, auch Intellektuelle und K\u00fcnstler. Wegen ihrer unpr\u00e4tenti\u00f6sen, an der Aufgabe orientierten Art der Amtsf\u00fchrung, so uneitel wie nur m\u00f6glich; keinerlei Interesse an irgendwelchen Vorteilen, an protokollarischer Inszenierung. Das wird mit ihr in Verbindung bleiben, mehr als ein einzelnes Thema.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Merkels Kanzlerschaft endet wohl kommenden Herbst. Wer aus der Union hat das Zeug zum Nachfolger?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Wir haben drei erkl\u00e4rte Kandidaten, ich erwarte nicht, dass es weitere gibt. Und der Zusammenhang zwischen Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur ist evident.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Neben den drei Bewerbern f\u00fcr den CDU-Vorsitz gibt es auch noch CSU-Chef Markus S\u00f6der, der als Kanzlerkandidat infrage k\u00e4me. Oder nicht?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Jeder der Kandidaten hat das Zeug zum Kanzler. Ich erinnere gerne an Debatten, auch im SPIEGEL, die vor dem Amtsantritt von Merkel angestellt wurden: Kann die das? Niemand h\u00e4tte damals geglaubt, dass sie so lange und erfolgreich Kanzlerin bleiben w\u00fcrde. Sie ist ein besonders gutes Beispiel daf\u00fcr, dass Begabungen auch Gelegenheiten brauchen, in denen sie sich entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL: <\/strong>Ist Deutschland bereit f\u00fcr den ersten CSU-Kanzler?<\/p>\n<p><strong>Lammert: <\/strong>Ja, wenn Markus S\u00f6der erstens will, zweitens sich beide Parteien auf ihn einigen und er drittens \u2013 im Unterschied zu den beiden erfolglosen CSU-Kanzlerkandidaten zuvor &#8211; eine Mehrheit der Stimmen im Bundestag erreicht.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern CDU-Urgestein Lammert Andreas Chudowski\/ DER SPIEGEL SPIEGEL: Herr Lammert, Sie sind drei Jahre j\u00fcnger als die CDU. Wer hat sich besser gehalten? 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