{"id":6094,"date":"2021-02-24T05:07:14","date_gmt":"2021-02-24T02:07:14","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-soder-pladiert-fur-anderung-der-impf-priorisierung\/"},"modified":"2021-02-24T05:07:14","modified_gmt":"2021-02-24T02:07:14","slug":"corona-news-am-dienstag-soder-pladiert-fur-anderung-der-impf-priorisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-soder-pladiert-fur-anderung-der-impf-priorisierung\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: S\u00f6der pl\u00e4diert f\u00fcr \u00c4nderung der Impf-Priorisierung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/fa7f6cd1-6f33-42bf-b769-27668ee1dfff_w948_r1.77_fpx64.87_fpy49.98.jpg\" title=\"S\u00f6der kritisiert die mangelnde Impfbereitschaft mit dem AstraZeneca-Impfstoff\" alt=\"S\u00f6der kritisiert die mangelnde Impfbereitschaft mit dem AstraZeneca-Impfstoff\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">S\u00f6der kritisiert die mangelnde Impfbereitschaft mit dem AstraZeneca-Impfstoff<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Peter Kneffel \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das waren die Corona-News vom 23. Februar.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Impfskepsis in Polen nimmt trotz steigender Corona-Fallzahlen zu<\/h3>\n<p><strong>22.48 Uhr:<\/strong> In Polen nimmt die Skepsis gegen\u00fcber den Corona-Impfstoffen zu. Einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CBOS zufolge wollen sich 33 Prozent der Polen nicht gegen Covid-19 impfen lassen \u2013 das waren drei Prozentpunkte mehr als in einer \u00e4hnlichen Befragung vom Januar. Wegen steigender Infektionszahlen hatte die Regierung in Warschau k\u00fcrzlich vor einer dritten Corona-Welle gewarnt.<\/p>\n<p>CBOS befragte zwischen dem 1. und dem 11. Februar 1179 Menschen zu ihrer Haltung zu den Corona-Vakzinen. 55 Prozent gaben an, sich impfen lassen zu wollen, 33 Prozent wollten dies nicht tun. Bei den Unter-45-J\u00e4hrigen lag der Anteil der Impfwilligen laut der Befragung bei weniger als 50 Prozent.<\/p>\n<p>Im Januar hatten noch 56 Prozent der Befragten gegen\u00fcber CBOS angegeben, sich gegen den Covid-19-Erreger impfen lassen zu wollen. 30 Prozent standen den Impfstoffen damals ablehnend gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte Gesundheitsminister Adam Niedzielski die Polen auf eine dritte Infektionswelle eingeschworen. Die dritte Welle sei nicht l\u00e4nger eine Frage des Ob, sondern des Ausma\u00dfes, sagte Niedzielski. Eine Abkehr von den k\u00fcrzlich erfolgten Lockerungen k\u00fcndigte die Regierung in Warschau bisher allerdings nicht an. Seit Jahresbeginn wurden in Polen Gesch\u00e4fte, Museen, Kinos, Theater und Schwimmb\u00e4der wieder ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<h3>Irland bleibt bis April im Lockdown<\/h3>\n<p><strong>22.25 Uhr:<\/strong> In Irland soll bis mindestens zum 5. April die h\u00f6chste Stufe der Corona-Ma\u00dfnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin am Dienstag im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p>Die Infektionszahlen seien zwar r\u00fcckl\u00e4ufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark ver\u00e4ndert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u00bbDie Wahrheit ist, dass dies die Dynamik erheblich ver\u00e4ndert hat, und wir m\u00fcssen sehr vorsichtig sein, wenn wir die n\u00e4chsten Schritte voran machen\u00ab, sagte der irische Premier.<\/p>\n<p>Irland hatte zu Beginn des Jahres einen massiven Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet. Dieser wurde aber von Experten vor allem mit vor\u00fcbergehenden Lockerungen an den Weihnachtstagen in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Inzwischen wird die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner landesweit mit knapp 270 angegeben. In Deutschland liegt der Vergleichswert bei circa 60. Die Zahl wird aber in Irland, anders als in Deutschland, nicht f\u00fcr den Zeitraum von sieben, sondern von 14 Tagen berechnet und bezieht sich auf die ersten beiden Wochen im Februar.<\/p>\n<h3>Neues Epidemiegesetz in D\u00e4nemark erm\u00f6glicht weitreichende Beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>21.57 Uhr: <\/strong>Das d\u00e4nische Parlament hat einem neuen Epidemiegesetz zugestimmt, das neue, weitreichende Beschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung von Infektionskrankheiten erm\u00f6glicht. Das Gesetz wurde am Dienstagabend mit gro\u00dfer Mehrheit verabschiedet. Zum 1. M\u00e4rz ersetzt es die Gesetzes\u00e4nderungen, die im M\u00e4rz 2020 zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im Schnellverfahren abgesegnet worden waren \u2013 kurz nachdem Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen strikte Corona-Ma\u00dfnahmen in ihrem Land eingef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Zugleich verleiht das neue Gesetz dem Folketinget &#8211; dem Parlament in Kopenhagen \u2013 mehr Macht: Der Gesundheitsminister muss sich k\u00fcnftig an die Parlamentarier wenden, um Unterst\u00fctzung f\u00fcr geplante Ma\u00dfnahmen zu erhalten, bevor diese erlassen werden. Das bedeutet letztlich, dass die Regierung das Land nicht ohne Parlamentszustimmung in den Lockdown versetzen oder Ma\u00dfnahmen erlassen kann. Das Folketinget kann jedoch nicht verhindern, wenn ein Minister geltende Bestimmungen aufheben, lockern oder leicht ab\u00e4ndern will.<\/p>\n<p>Nicht alle D\u00e4nen sind mit dem Gesetz einverstanden. Der Entwurf hatte in Kopenhagen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu Demonstrationen vor Schloss Christiansborg gef\u00fchrt, in dem das Parlament sitzt.<\/p>\n<h3>Spahn: Lehrer und Kita-Besch\u00e4ftigte ab Mittwoch impfen<\/h3>\n<p><strong>21.16 Uhr:<\/strong> Lehrkr\u00e4fte sowie Erzieherinnen und Erzieher an Kitas sollen von Mittwoch an gegen Corona geimpft werden k\u00f6nnen. \u00bbBesch\u00e4ftigte in Kitas, in der Kindertagespflege, in Grund- &amp; F\u00f6rderschulen k\u00f6nnen ab morgen von den L\u00e4ndern geimpft werden\u00ab, teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. \u00bbUnsere entsprechende Verordnung tritt dann in Kraft.\u00ab<\/p>\n<p>Nach Angaben aus seinem Ministerium soll die Verordnung am Mittwoch im Bundesanzeiger ver\u00f6ffentlicht werden. Spahn erwartet so \u00bbzus\u00e4tzliche Sicherheit\u00ab in einem Umfeld, in dem Abstand und Maske nicht immer m\u00f6glich seien. Seit Montag sind Grundschulen und Kitas in zehn Bundesl\u00e4ndern teilweise wieder ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Impfungen infrage kommen dann voraussichtlich zun\u00e4chst hunderttausende Impfdosen des Herstellers AstraZeneca, die bisher ungenutzt L\u00e4ndern lagern. Dem Gesundheitsministerium zufolge sind mehr als 1,4 Millionen Dosen an die L\u00e4nder geliefert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden davon aber nur 212.000 Dosen gespritzt.<\/p>\n<h3>Ausgangssperre in den Niederlanden bis zum 15. M\u00e4rz verl\u00e4ngert<\/h3>\n<p><strong>20.53 Uhr:<\/strong> Die niederl\u00e4ndische Regierung hat eine Verl\u00e4ngerung der Corona-bedingten n\u00e4chtlichen Ausgangssperre bis zum 15. M\u00e4rz bekannt gegeben. \u00dcber eine m\u00f6gliche weitere Verl\u00e4ngerung werde die Regierung am 8. M\u00e4rz entscheiden, sagte Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte am Dienstag. Am 15. M\u00e4rz beginnt in den Niederlanden die vorgezogene Parlamentswahl. Gegen die Einf\u00fchrung der Ausgangssperre zwischen 21.00 und 04.30 hatte es in dem Land heftige Proteste gegeben.<\/p>\n<p>\u00bbWir befinden uns zurzeit noch in einer unglaublich schwierigen Phase\u00ab, sagte Rutte. Nach Einsch\u00e4tzung von Experten sei eine dritte Infektionswelle unvermeidlich, sagte er. W\u00e4hrend Bars, Caf\u00e9s und Restaurants in den Niederlanden weiter geschlossen bleiben m\u00fcssen, k\u00fcndigte Ruttes Regierung leichte Lockerungen in anderen Bereichen an. So d\u00fcrfen unter anderem Friseursalons wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Rutte befindet sich seit Mitte Januar nur noch gesch\u00e4ftsf\u00fchrend im Amt. Seine Regierung war nach einem Skandal um Familienbeihilfen zur\u00fcckgetreten. Mitte M\u00e4rz findet in den Niederlanden eine vorgezogene Parlamentswahl statt. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird der Urnengang \u00fcber drei Tage gestreckt.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der n\u00e4chtlichen Ausgangssperre \u2013 der ersten in den Niederlanden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges \u2013 hatte im Januar zu teils gewaltsamen Protesten gef\u00fchrt, in deren Verlauf mehr als 400 Menschen festgenommen wurden.<\/p>\n<h3>\u00bbCoronavirus-Update\u00ab: Schnelltests k\u00f6nnen Schulen sicherer machen<\/h3>\n<p><strong>20.29 Uhr: <\/strong>Antigen-Schnelltests sind aus Sicht der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen das Coronavirus. Solche Tests h\u00e4tten zwei gro\u00dfe Vorteile, sagte die Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast \u00bbCoronavirus-Update\u00ab: Sie seien schneller als PCR-Tests \u2013 \u00bbdas hei\u00dft, sie k\u00f6nnen viel schneller reagieren\u00ab \u2013 und es seien mehr Tests m\u00f6glich \u2013 \u00bbdas hei\u00dft, sie k\u00f6nnen eine viel gr\u00f6\u00dfere Anzahl durchf\u00fchren.\u00ab<\/p>\n<p>Ciesek sagte weiter: \u00bbDiese Kombination machen sie in bestimmten Bereichen des Lebens wie in der Schule zu einem sinnvollen Tool, um Infektionsketten schnell zu unterbrechen und die Ausbreitung in der Schule zu vermeiden.\u00ab Schnelltests erm\u00f6glichten es nicht nur, dass man schnell erkennt, wenn jemand infiziert ist, \u00bbsondern vor allen Dingen auch infekti\u00f6s (ansteckend) ist\u00ab. Man m\u00fcsse daher die Grenzen solcher Tests gut erkl\u00e4ren. Grunds\u00e4tzlich gelte aber: \u00bbJeder richtig Erkannte z\u00e4hlt.\u00ab<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich werden zweimal w\u00f6chentlich alle Sch\u00fcler und Lehrer getestet. Das habe \u00bbsicherlich einen gro\u00dfen Effekt\u00ab, sagte Ciesek. \u00bbEs gibt Modellierungen, dass eine Testung zweimal pro Woche die Anzahl der Ausbr\u00fcche um ungef\u00e4hr 50 Prozent reduzieren k\u00f6nnen.\u00ab Es k\u00f6nne aber auch zu Problemen f\u00fchren. Bei so vielen Tests gebe es auch falsch positive Befunde. \u00bbWenn das h\u00e4ufiger passiert, dann kann beim Laien auch das Vertrauen in diese Testung verloren gehen.\u00ab<\/p>\n<h3>AstraZeneca will offenbar zugesagte Impfstoff-Menge halbieren<\/h3>\n<p><strong>19.58 Uhr:<\/strong> Der Pharmakonzern AstraZeneca wird einem Insider zufolge wohl auch im zweiten Quartal deutlich weniger Impfstoff in die EU liefern als vereinbart. Das Unternehmen rechne damit, zwischen April und Juni weniger als die H\u00e4lfte der vertraglich zugesagten 180 Millionen Impfdosen in die Staatengemeinschaft zu liefern, sagte ein EU-Vertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Sollte dies so kommen, k\u00f6nnte das EU-Ziel gef\u00e4hrdet sein, bis zum Sommer 70 Prozent der Erwachsenen geimpft zu haben.<\/p>\n<p>Der britisch-schwedische Konzern habe in internen Gespr\u00e4chen erkl\u00e4rt, im zweiten Quartal nur \u00bbweniger als 90 Millionen Einheiten\u00ab zu liefern, sagte der EU-Vertreter, der nach eigenen Angaben in die Gespr\u00e4che eingebunden war. Ein AstraZeneca-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zu konkreten Zahlen \u00e4u\u00dfern. Ein Sprecher der EU-Kommission, die die Gespr\u00e4che mit den Impfstoffherstellern koordiniert, sagte, man k\u00f6nne sich zu den Diskussionen nicht \u00e4u\u00dfern, da diese vertraulich seien. Die EU sollte aber unabh\u00e4ngig von der Situation bei AstraZeneca mehr als gen\u00fcgend Impfstoff zur Erreichung ihrer Impf-Ziele haben, wenn die erwarteten und vereinbarten Lieferungen von anderen Herstellern erf\u00fcllt w\u00fcrden, so der Sprecher.<\/p>\n<p>AstraZeneca hatte Ende Januar erkl\u00e4rt, wegen Engp\u00e4ssen in der Produktion in einem Werk in Belgien die zugesagte Liefermenge in die EU im ersten Quartal nicht einhalten zu k\u00f6nnen. Zun\u00e4chst war erwartet worden, dass die Zahl der Impfdosen dadurch mit 31 Millionen St\u00fcck rund 60 Prozent niedriger ausf\u00e4llt als geplant. Sp\u00e4ter hie\u00df es, es sollen 40 Millionen Einheiten geliefert werden. Sollten im zweiten Quartal etwa 90 Millionen Einheiten hinzukommen, w\u00fcrde sich das f\u00fcr das gesamte erste Halbjahr auf 130 Millionen Dosen von AstraZeneca summieren. Zugesagt waren f\u00fcr den Zeitraum 300 Millionen.<\/p>\n<h3>Italiens Kulturszene protestiert f\u00fcr \u00d6ffnungen<\/h3>\n<p><strong>18.33 Uhr:<\/strong> In Italien mehren sich die Proteste gegen die monatelangen Schlie\u00dfungen von Kultureinrichtungen wie Theatern und Kinos. Kulturbesch\u00e4ftigte gingen in mehreren St\u00e4dten wie Mailand, Rom und Palermo auf die Stra\u00dfen, um eine \u00d6ffnung zu fordern. Gewerkschaften und Verb\u00e4nde hatten nach italienischen Medienangaben beklagt, dass ein Teil der H\u00e4user schon seit rund einem Jahr dicht sei. Au\u00dferdem w\u00fcrden die von der Regierung in Rom zugesagten Hilfen bei vielen Kulturmachern nicht ankommen.<\/p>\n<p>Der Klassik-Musikverband AIAM hatte am 25. Januar eine Internetaktion gestartet: T\u00e4glich kommt in den sozialen Netzwerken in einem Kurzvideo einer der wenig bekannten Menschen zu Wort, die die Musikszene Italiens tragen. Die M\u00e4nner und Frauen berichten, was das Mittelmeerland ohne Kunst und Kultur riskiert zu verlieren.<\/p>\n<h3>Lockdown-Ende am 21. Juni: Petition f\u00fcr freien Tag in England<\/h3>\n<p><strong>17.31 Uhr:<\/strong> Ein Feiertag gegen Corona: Mit einer Petition wird in England ein freier Tag gefordert, um das erwartete Ende aller Lockdown-Ma\u00dfnahmen am 21. Juni zu feiern. Innerhalb weniger Stunden unterzeichneten im Internet weit mehr als 10.000 Menschen den Antrag. Bei mehr als 10.000 Unterschriften muss die Regierung auf eine Petition reagieren, bei 100.000 muss das Parlament dar\u00fcber diskutieren.<\/p>\n<p>Der 21. Juni ist der fr\u00fchestm\u00f6gliche Termin, an dem alle Restriktionen aufgehoben sein sollen, wie der britische Premierminister Boris Johnson am Montag angek\u00fcndigt hatte.<\/p>\n<h3>Mehrere Bundesl\u00e4nder starten mit Impfung f\u00fcr Polizeibeamte<\/h3>\n<p><strong>16.32 Uhr: <\/strong>In mehreren Bundesl\u00e4ndern k\u00f6nnen sich Polizistinnen und Polizisten bereits jetzt oder in K\u00fcrze gegen das Coronavirus impfen lassen. In Brandenburg haben bis zum Dienstag bereits \u00fcber 1000 Beamte eine Impfung erhalten, wie das Polizeipr\u00e4sidium mitteilte. Dort war vergangene Woche die Impfkampagne f\u00fcr Polizisten gestartet. In Berlin k\u00fcndigte die Gesundheitsverwaltung an, dass sich 12.000 Polizisten schon bald freiwillig impfen lassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Gesundheitsbeh\u00f6rde in Hamburg teilte mit, dass am Wochenende bereits erste Impfungen f\u00fcr Polizisten und niedergelassene \u00c4rzte erfolgt seien. In den genannten Bundesl\u00e4ndern erhalten die Beamten den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca.<\/p>\n<h3><strong>94 Prozent weniger Krankenhausaufenthalte nach einer Dosis AstraZeneca<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.00 Uhr: <\/strong>Die bisher zugelassenen Corona-Impfstoffe wirken: Eine Studie aus Schottland zeigt, dass das Risiko f\u00fcr Krankenhausaufenthalte bereits nach der ersten Dosis stark sinkt \u2013 bei AstraZeneca sogar st\u00e4rker als bei Biontech. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Brandenburger Gartenm\u00e4rkte d\u00fcrfen am Montag \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>15.33 Uhr: <\/strong>In Brandenburg d\u00fcrfen am Montag neben Friseursalons auch Gartenm\u00e4rkte, G\u00e4rtnereien und Blumenl\u00e4den wieder \u00f6ffnen. Das gab Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung bekannt. Diese Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen sind bereits nach der aktuellen Verordnung m\u00f6glich, die noch bis zum 7. M\u00e4rz g\u00fcltig ist. \u00bbDas ist ein kleiner Schritt, das ist mir bewusst\u00ab, sagte Woidke. \u00bbIch wei\u00df, dass die Erwartungen bei den Industrie- und Handelskammern, bei den Handwerkskammern und im Einzelhandel deutlich gr\u00f6\u00dfer sind.\u00ab<\/p>\n<h3>Italien will verst\u00e4rkt <strong>Corona<\/strong>-Impfstoff in eigenen Land produzieren<\/h3>\n<p><strong>15.25 Uhr:<\/strong> Italiens neue Regierung will das Impftempo gegen Corona beschleunigen und pr\u00fcft deshalb die Produktion der Impfstoffe im eigenen Land. Der Pr\u00e4sident des Pharmaverbandes Farmindustria, Massimo Scaccabarozzi, sagte der Zeitung \u00bbLa Stampa\u00ab vom Dienstag, potenziell seien Italiens Firmen in der Lage, die zugelassenen Stoffe ebenfalls herzustellen. Allerdings gebe es dabei vieles zu beachten, und es brauche Monate der Vorbereitung.<\/p>\n<p>Der neue Regierungschef in Rom, Mario Draghi, hatte die Impfkampagne in seiner ersten Regierungserkl\u00e4rung vergangene Woche zu einem Schwerpunkt erkl\u00e4rt. Der Pharma-Pr\u00e4sident ist f\u00fcr Donnerstag zu Gespr\u00e4chen zum Minister f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung, Giancarlo Giorgetti, \u00fcber eine nationale Impfstoff-Produktion eingeladen.<\/p>\n<h3>Weitere Schulen starten im Saarland in Wechselunterricht<\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr: <\/strong>Ab dem 8. M\u00e4rz starten im Saarland auch alle weiteren Schulen zun\u00e4chst in den Wechselunterricht. Dies hat die saarl\u00e4ndische Landesregierung am Dienstag entschieden. Am Montag waren bereits die Grundschulen und Primarstufen der F\u00f6rderschulen in den Wechselbetrieb aus Pr\u00e4senzunterricht und Lernen von zu Hause gestartet.<\/p>\n<p>Ab dem 15. M\u00e4rz soll es nach dem Beschluss f\u00fcr die Sch\u00fcler der Klassenstufe 11 am Gymnasium und der Klassenstufe 12 an der Gemeinschaftsschule t\u00e4glichen Pr\u00e4senzunterricht vor Ort geben. An beruflichen Schulen k\u00f6nne die Beschulung bereits ab dem 8. M\u00e4rz im w\u00f6chentlichen Wechsel erfolgen, hie\u00df es.<\/p>\n<h3><strong>AstraZeneca-Impfstoff wird zum Ladenh\u00fcter<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.15 Uhr:<\/strong> Das Impfen in Deutschland geht nur langsam voran. Wegen kritischer Vorbehalte gegen den AstraZeneca-Impfstoff bleibt die Vakzine liegen \u2013 und das, obwohl am Wochenende erneut 650.000 Dosen erwartet werden. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Auch in Sachsen-Anhalt d\u00fcrfen Baum\u00e4rkte und Floristen ab M\u00e4rz \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>15.06 Uhr: <\/strong>In Sachsen-Anhalt d\u00fcrfen neben den Schulen und Friseuren ab M\u00e4rz auch mehrere Wirtschaftszweige wieder \u00f6ffnen. Gartenm\u00e4rkte, G\u00e4rtnereien, Blumenl\u00e4den sowie Baum\u00e4rkte, Fahr- und Flugschulen k\u00f6nnten ab kommender Woche wieder den Betrieb aufnehmen, k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. \u00bbDas ist notwendig, weil wir auch saisonal bedingt diese Angebote ben\u00f6tigen, auch f\u00fcr das pers\u00f6nliche Bed\u00fcrfnis, sich zu bet\u00e4tigen, wenn das Wetter wieder sch\u00f6ner wird.\u00ab<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen Spitzensportler wieder trainieren d\u00fcrfen, sagte der Regierungschef. Damit wolle die Landesregierung die Chancen wahren \u00bbwieder Weltmeisterschafts- und Olympiamedaillen zu erringen\u00ab, sagte Haseloff. Neben den allgemeinbildenden Schulen sollen deshalb auch Sportschulen wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Rheinland-Pfalz macht Anprobe von Brautkleidern eingeschr\u00e4nkt wieder m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>14.57 Uhr: <\/strong>Mit einer Neuregelung will Rheinland-Pfalz unter anderem die Anprobe von Brautkleidern im Gesch\u00e4ft unter Corona-Schutzma\u00dfnahmen ab kommender Woche wieder m\u00f6glich machen. \u00bbNach vorheriger Vereinbarung k\u00f6nnen Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Gesch\u00e4ft betreten\u00ab, sagte Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung ihres Kabinetts in Mainz. Ab dem kommenden Montag werde ein solches \u00bbTerminshopping\u00ab m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p>\u00bbDas ist zum Beispiel f\u00fcr Bekleidungsgesch\u00e4fte und Brautmodel\u00e4den eine Perspektive\u00ab, sagte Dreyer. Bei den Einzelterminen soll die Maskenpflicht gelten. Die Kontaktdaten der Kunden m\u00fcssen erfasst werden. Wenn mehrere Einzeltermine in Folge an einem Tag vergeben werden, m\u00fcssen dazwischen mindestens 15 Minuten f\u00fcr Hygienema\u00dfnahmen und L\u00fcften freigehalten werden.<\/p>\n<h3><strong>Anteil britischer Mutante in Deutschland bei 30 Prozent <\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.36 Uhr: <\/strong>Die zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 breitet sich nach Beobachtung eines gro\u00dfen Laborverbands in Deutschland weiter aus. W\u00e4hrend sich die Rate der positiven Corona-Tests insgesamt in den vergangenen Wochen verringert habe, sei der Anteil der Mutante gewachsen, sagte Michael M\u00fcller, der Vorsitzende des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM), am Dienstag in einer Videoschalte. In untersuchten Stichproben aus der vergangenen Woche habe der Anteil bei ann\u00e4hernd 30 Prozent gelegen. Die Angaben bilden die Ansteckungen von ungef\u00e4hr ein bis zwei Wochen zuvor ab.<\/p>\n<p>M\u00fcller sprach von einer erwartbaren Zunahme. In dieser Woche laufe in den Laboren wieder eine Erhebung f\u00fcr das Robert Koch-Institut (RKI). In dessen Berichten zur Entwicklung der Mutanten sind die ALM-Daten ein Baustein. Zuletzt hatte das RKI von einem Anstieg der britischen Variante von knapp 6 auf rund 22 Prozent in Stichproben binnen zwei Wochen berichtet.<\/p>\n<p>Von den rund 934.000 Labortests in der Woche vom 15. bis 21. Februar waren nach ALM-Daten 6,47 Prozent positiv, die Auslastung habe bei 50 Prozent gelegen. Auf ansteckendere Virusvarianten wird davon allerdings nur ein Bruchteil untersucht. Die ALM-Auswertungen basieren auf Daten von rund 170 Laboren und stellen den Angaben nach rund 90 Prozent des Testgeschehens in Deutschland dar.<\/p>\n<p>Vergangenen Freitag verk\u00fcndete Gesundheitsminister Jens Spahn noch, dass der Anteil der britischen Mutante in Deutschland bei mehr als 20 Prozent liegen w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Stockholm r\u00e4t Einwohnern zum konsequenten Maskentragen<\/h3>\n<p><strong>14.28 Uhr: <\/strong>Die schwedische Hauptstadt Stockholm legt ihren Einwohnern angesichts wieder steigender Neuinfektionszahlen den umfassenden Gebrauch eines Mund-Nasen-Schutzes ans Herz. \u00bbWir wollen, dass man w\u00e4hrend des gesamten Tages Mundschutz im \u00f6ffentlichen Verkehr verwendet\u00ab, sagte die Infektionsschutz\u00e4rztin der Region Stockholm, Maria Rotz\u00e9n \u00d6stlund, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Auch in bestimmten \u00fcberdachten Bereichen \u2013 etwa beim Friseur, in der Apotheke oder im Lebensmittelmarkt \u2013 sowie bei Bedarf am Arbeitsplatz werde zum Mundschutz geraten. Die Empfehlungen gelten mit sofortiger Wirkung und vorl\u00e4ufig bis zum 22. M\u00e4rz.<\/p>\n<h3>Hamburg versch\u00e4rft Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>13.17 Uhr: <\/strong>Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und des vermehrten Auftretens von Virusmutanten wird Hamburg die Maskenpflicht weiter versch\u00e4rfen. Generell m\u00fcsse davon ausgegangen werden, dass sp\u00e4testens ab dem Wochenende an allen Orten der Stadt, an denen Abst\u00e4nde nicht eingehalten werden k\u00f6nnen, Masken getragen werden m\u00fcssen, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Bayern erlaubt k\u00f6rpernahe Dienstleistungen und \u00f6ffnet Baum\u00e4rkte<\/h3>\n<p><strong>13.31 Uhr<\/strong>: In Bayern d\u00fcrfen die zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie vor\u00fcbergehend geschlossenen Baum\u00e4rkte vom kommenden Montag an wieder regul\u00e4r f\u00fcr Kunden \u00f6ffnen. Das hat das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstag in M\u00fcnchen beschlossen. Auch der Einzelunterricht in Musikschulen soll dort wieder m\u00f6glich sein, wo die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei unter 100 liegt, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) bereits angek\u00fcndigt, es w\u00fcrden G\u00e4rtnereien und Gartenm\u00e4rkte ge\u00f6ffnet, um zu vermeiden, dass Kunden die Waren dicht gedr\u00e4ngt bei Lebensmitteldiscountern kaufen. Es handele sich um verderbliche Ware. Auch k\u00f6rpernahe Dienstleistungen, wie die von Friseuren und Fu\u00dfpflegern, d\u00fcrfen von Montag an wieder erbracht werden.<\/p>\n<h3>Mehr als 40 Prozent Mutationen in M\u00fcnchen<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr:<\/strong> In M\u00fcnchen breiten sich nach Einsch\u00e4tzung von Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann die Mutationen immer weiter aus. In der siebten Kalenderwoche seien bei 151 von 365 untersuchten Corona-Proben Ver\u00e4nderungen auf dem Spike-Protein festgestellt worden, sagt Herrmann nach einer Kabinettssitzung. Das entspreche einem Anteil von 41,4 Prozent. Die britische, brasilianische und s\u00fcdafrikanische Corona-Varianten verf\u00fcgen \u00fcber Mutationen auf diesem Protein. \u00bbN\u00fcchtern gesprochen, haben wir es mit einer zweiten Epidemie zu tun.\u00ab<\/p>\n<h3>Laschet sieht Fortschritte bei Corona-Impfungen in NRW<\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>Aus Sicht des nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet (CDU) geht die Impfkampagne gegen das Coronavirus in dem Bundesland \u00bbsehr gut voran\u00ab. Eine Million Impfdosen sei bereits verabreicht worden, sagte Laschet. Knapp 90 Prozent der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen h\u00e4tten inzwischen Impftermine, was etwa 800.000 Menschen entspr\u00e4che.<\/p>\n<p>Eine geringere Impfbereitschaft mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca sieht Laschet indes nicht. Nach Debatten \u00fcber eine m\u00f6glicherweise geringere Wirksamkeit der Vakzine gegen bestimmte Virusmutationen hie\u00df es zuvor unter anderem aus NRW, man habe \u00bbeinzelne Hinweise erhalten\u00ab, wonach \u00bbdie Impfbereitschaft mit Blick auf AstraZeneca bislang tendenziell verhalten\u00ab sei.<\/p>\n<p>Laut Laschet gibt es derzeit jedoch keine Probleme, das Mittel zu verimpfen. \u00bbAll die Meldungen, die Leute wollen kein AstraZeneca und haben Bedenken, lassen sich f\u00fcr Nordrhein-Westfalen nicht best\u00e4tigen\u00ab, sagte Laschet. \u00bbEin paar nehmen es nicht, die haben Pech gehabt, dann bekommt es der N\u00e4chste\u00ab, sagte der Ministerpr\u00e4sident. In dem Bundesland gebe es gen\u00fcgend Menschen, die den Schutz durch das Mittel in Anspruch n\u00e4hmen.<\/p>\n<h3>Staatsanwaltschaft \u00fcberpr\u00fcft mehr als 1000 \u00c4u\u00dferungen von Hildmann<\/h3>\n<p><strong>12.14 Uhr:<\/strong> Im Berliner Ermittlungsverfahren gegen den Corona-Verschw\u00f6rer Attila Hildmann werden mehr als 1000 \u00c4u\u00dferungen einzeln \u00fcberpr\u00fcft. Es geht dabei um Verdacht auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung. \u00bbDas sind intensive, umfangreiche und zeitaufwendige Ermittlungen\u00ab, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag. \u00bbDie Auswertung der Beweismittel dauert an.\u00ab<\/p>\n<p>Die \u00bbS\u00fcddeutsche Zeitung\u00ab hatte zuvor berichtet, dass die Beweiserhebung nur schleppend vorank\u00e4me. Eine der Festplatten soll demnach so stark besch\u00e4digt sein, dass die Daten nicht ausgelesen werden k\u00f6nnten, eine weitere sei offenbar durch ein Passwort so gesch\u00fctzt, dass Ermittler sie nicht \u00f6ffnen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Hildmann, der fr\u00fcher als veganer Kochbuchautor bekannt war, nennt sich selbst \u00bbultrarechts\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Deutschland verl\u00e4ngert Grenzkontrollen um acht Tage<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.59 Uhr:<\/strong> Die Grenzkontrollen an den \u00dcberg\u00e4ngen zu Tschechien und dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol werden bis zum 3. M\u00e4rz verl\u00e4ngert. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag auf Nachfrage best\u00e4tigte, sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln f\u00fcr Einreisen von dort unver\u00e4ndert beibehalten werden.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols in \u00d6sterreich zu sogenannten Virusvarianten-Gebieten erkl\u00e4rt. Von dort d\u00fcrfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Lastwagenfahrer und Grenzg\u00e4nger mit systemrelevanten Berufen. Sie m\u00fcssen einen negativen Corona-Test mitf\u00fchren, der nicht \u00e4lter als 48 Stunden ist. Die Regeln wurden zun\u00e4chst f\u00fcr zehn Tage eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Bundespolizei kontrolliere die Einhaltung der versch\u00e4rften Einreisebestimmungen an diesen Grenzabschnitten \u00bb\u00f6rtlich und zeitlich flexibel mit eindeutigen Schwerpunkten auf internationalen beziehungsweise \u00fcberregionalen Verkehrsverbindungen, um eine m\u00f6glichst l\u00fcckenlose Kontrolle des grenz\u00fcberschreitenden Verkehrs sicherzustellen\u00ab, hie\u00df es aus dem Bundespolizeipr\u00e4sidium in Potsdam. Die Zahl der Menschen, die an den Grenzen abgewiesen werden, ging den Angaben zufolge in den vergangenen Tagen zur\u00fcck, \u00bbweil sich die Reisenden aufgrund der Kontrollen zunehmend regelkonform verhalten\u00ab.<\/p>\n<h3>Kaum noch freie Intensivbetten in Tschechien<\/h3>\n<p><strong>11.45 Uhr:<\/strong> Wegen der Pandemie k\u00f6nnten die Kapazit\u00e4ten der Intensivstationen in Tschechien schon bald vollst\u00e4ndig ersch\u00f6pft sein. Davor warnte am Dienstag der stellvertretende Gesundheitsminister Vladimir Cerny. In einer solchen Situation sei das Land noch nie gewesen, betonte der Medizinprofessor.<\/p>\n<p>Tschechien habe begonnen, \u00fcber m\u00f6gliche Hilfe aus dem Ausland zu verhandeln. Aus Deutschland liege ein Angebot zur \u00dcbernahme von neun Intensivpatienten vor. Zudem sollen weiter Patienten innerhalb Tschechiens in weniger stark betroffene Gebiete umverteilt werden.<\/p>\n<h3>Ema pr\u00fcft erweiterte Zulassung von Remdesivir<\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr:<\/strong> Die europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde pr\u00fcft einen erweiterten Einsatz des Medikaments Remdesivir bei Corona-Patienten. Der US-Hersteller Gilead habe eine Genehmigung beantragt, das Mittel auch bei Covid-19-Erkrankten anzuwenden, die keine Sauerstoffunterst\u00fctzung ben\u00f6tigen, teilt die Ema mit. Die EU hatte Remdesivir im Juli f\u00fcr die Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen und Jugendlichen zugelassen, die wegen einer Lungenentz\u00fcndung Sauerstoffzufuhr ben\u00f6tigen. Das Mittel wurde urspr\u00fcnglich gegen Ebola entwickelt.<\/p>\n<h3>Ifo-Pr\u00e4sident kritisiert viel zu wenig <strong>Corona<\/strong>-Tests in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>10.43 Uhr:<\/strong> Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest kritisiert, dass in Deutschland weiterhin eine richtige Teststrategie fehle. \u00bbDas ist ein gewaltiges Vers\u00e4umnis.\u00ab Eine Vielzahl zus\u00e4tzlicher Tests k\u00f6nne \u00d6ffnungen der Wirtschaft m\u00f6glich machen. Ein Stufenplan f\u00fcr \u00d6ffnungen, der an eine bestimmte Inzidenz gekn\u00fcpft werde, bringe dagegen nichts. \u00bbDas f\u00fchrt in den n\u00e4chsten Lockdown.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Berliner Senat legt \u00d6ffnungsplan vor<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>In einer Woche will Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpr\u00e4sidenten \u00fcber \u00d6ffnungen sprechen. Der Berliner Senat hat schon einen Plan und einen Inzidenzwert, ab dem eine stufenweise \u00d6ffnung m\u00f6glich sein soll. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Johnsons \u00d6ffnungsplan l\u00e4sst Reisebuchungen sprunghaft steigen<\/h3>\n<p><strong>10.29 Uhr: <\/strong>Nach Bekanntgabe des \u00d6ffnungsplans Gro\u00dfbritanniens vom Corona-Lockdown haben viele Briten Urlaub gebucht. Die Billigairline Easyjet erkl\u00e4rte am Dienstag, die Flugbuchungen h\u00e4tten sich gegen\u00fcber der Vorwoche verdreifacht. Die Airline z\u00e4hlte au\u00dferdem mehr als sechsmal so viele Reisebuchungen. Gefragt waren Ziele in Spanien wie Malaga, Alicante und Palma, Faro in Portugal sowie Ziele in Griechenland wie etwa die Insel Kreta. Auch der weltweit gr\u00f6\u00dfte Reiseveranstalter TUI z\u00e4hlte \u00fcber Nacht einen Buchungsanstieg von 500 Prozent. TUI-Chef Fritz Joussen sagte k\u00fcrzlich einen Reiseboom im Sommer voraus.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson hatte am Montag einen Vier-Stufen-Plan vorgestellt. Nach diesem fallen nahezu alle Corona-Beschr\u00e4nkungen ab Ende Juni weg, wenn die Infektionslage es zul\u00e4sst. Gro\u00dfbritannien ist in Europa am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffen, mit der Covid-Impfkampagne aber schon am weitesten.<\/p>\n<h3><strong>70 Prozent der Israelis ab 16 mindestens einmal geimpft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.26 Uhr:<\/strong> Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Knapp 4,5 Millionen Israelis h\u00e4tten die Erstimpfung und mehr als drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, schrieb der israelische Gesundheitsminister Juli Edelstein am Dienstag bei Twitter.<\/p>\n<p>Israel ist ein sehr junges Land und hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Davon sind mit 6,4 Millionen rund 70 Prozent \u00fcber 16 Jahre alt und rund 30 Prozent unter 16. Die J\u00fcngeren k\u00f6nnen bisher noch nicht geimpft werden. Rund 755.000 Israelis gelten nach einer Corona-Erkrankung als genesen.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Deutschland hat etwa neunmal so viele Einwohner wie Israel. Dort erhielten bislang etwa 3,3 Millionen Menschen eine erste und rund 1,7 Millionen auch eine zweite Impfung.<\/p>\n<h3><strong>Ethikrat kritisiert vorgezogene Lehrerimpfung <\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr:<\/strong> Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, sieht das Vorziehen von Besch\u00e4ftigten in Grundschulen und Kindertagesst\u00e4tten bei Corona-Impfungen kritisch. Sie k\u00f6nne das politische Ziel nachvollziehen, die Schulen und Kindertagesst\u00e4tten m\u00f6glichst schnell und sicher wieder zu \u00f6ffnen, sagte Buyx im Deutschlandfunk. Doch diese politische Entscheidung sei eine Abkehr vom Prinzip, zun\u00e4chst die besonders gef\u00e4hrdeten Gruppen zu impfen.<\/p>\n<p>\u00bbMir macht diese Ver\u00e4nderung der Priorisierung Bauchschmerzen, ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, man h\u00e4tte zu alternativen Mitteln gegriffen\u00ab, sagte die Medizinethikerin. Zwar seien Lehrer einem besonderen Infektionsrisiko ausgesetzt, aber nicht so wie Besch\u00e4ftigte zum Beispiel in Teilen des Gesundheitswesens oder Krebskranke, die eine Chemotherapie erhalten. Sie hoffe nun, dass die Zahl der verf\u00fcgbaren Impfdosen kurzfristig so stark steige, dass ein \u00bbharscher Verteilungskampf\u00ab ausbleibe.<\/p>\n<p>In NRW wurde die Impfreihenfolge bereits zugunsten der Lehrer erweitert. Die Impfung von Lehrkr\u00e4ften und Kita-Personal soll in der ersten M\u00e4rzh\u00e4lfte beginnen. Das verz\u00f6gert Impfungen f\u00fcr andere Gruppen wie Polizisten.<\/p>\n<h3>M\u00fcller fordert weitere Perspektiven bei Lockerung<\/h3>\n<p><strong>08.52 Uhr:<\/strong> Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) hat in der Diskussion um weitere Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen konkrete \u00d6ffnungsperspektiven gefordert. \u00bbWas uns schon in der letzten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz wichtig war, muss jetzt miteinander verabredet werden \u2013 n\u00e4mlich die Perspektive \u203aWann passiert was\u2039\u00ab, sagte M\u00fcller am Dienstag im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. Sehr viele Menschen w\u00fcrden es akzeptieren, wenn sie \u00bbwissen, was in drei oder vier Wochen erm\u00f6glicht wird\u00ab.<\/p>\n<p>Insbesondere die Wirtschaft k\u00f6nne sich dann auf die \u00d6ffnung einstellen. \u00bbEs geht darum zu verabreden, ab welchen Zahlen oder Schutzma\u00dfnahmen man sich etwas zutrauen kann\u00ab, sagte M\u00fcller. Dinge von heute auf morgen einfach zu \u00f6ffnen sei ein Risiko, das niemand eingehen k\u00f6nne, \u00bbsolange wir nicht wissen, wie sich die Mutanten verhalten\u00ab, sagte M\u00fcller.<\/p>\n<h3><strong>RKI registriert 3883 Neuinfektionen und 415 neue Todesf\u00e4lle <\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.40 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 3883 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 415 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 3856 Neuinfektionen und 528 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<p>Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.11 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die aktuellen Daten finden Sie hier: Covid-19 Dashboard<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 60,5 \u2013 und damit etwas niedriger als am Vortag (61,0). Vor vier Wochen, am 26. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 107,6 gelegen. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien: Arbeitslosigkeit steigt weiter an<\/h3>\n<p><strong>08.34 Uhr:<\/strong> Die Coronakrise l\u00e4sst die Arbeitslosigkeit in Gro\u00dfbritannien weiter steigen. Im vierten Quartal sei die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag in London mit. Das ist der h\u00f6chste Stand seit fast f\u00fcnf Jahren. Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die Quote 1,3 Punkte niedriger gelegen.<\/p>\n<p>Angesichts der drastischen \u00f6konomischen Verwerfungen, die die Pandemie und deren Bek\u00e4mpfung mit sich bringt, ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit aber immer noch moderat. Begrenzt wird der Anstieg in erster Linie durch Unterst\u00fctzungsprogramme der Regierung, die der in Deutschland praktizierten Kurzarbeit \u00e4hneln. Auch erhalten die Haushalte Unterst\u00fctzungszahlungen.<\/p>\n<h3>Impfungen in Afghanistan starten<\/h3>\n<p><strong>07.22 Uhr: <\/strong>Afghanistan hat am Dienstag mit seinem Impfprogramm gegen das Coronavirus begonnen. Die erste Dosis erhielt die bekannte Journalistin Anisa Schahid, die vergangenes Jahr f\u00fcr ihre Berichterstattung \u00fcber die Corona-Pandemie ausgezeichnet worden war. Danach wurden eine \u00c4rztin sowie zwei Angeh\u00f6rige der Sicherheitskr\u00e4fte geimpft.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung im Beisein von Pr\u00e4sident Aschraf Ghani und seiner Frau Rula wurde im Staatsfernsehen \u00fcbertragen. Ghani bedankte sich bei Soldaten, Journalisten und \u00c4rzten. \u00bbDie Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind unsere Helden\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident bei der Er\u00f6ffnungszeremonie vor G\u00e4sten und Spitzenpolitikern in Kabul.<\/p>\n<h3>Mobilit\u00e4tsforscher: 35er-Inzidenz vorerst unrealistisch<\/h3>\n<p><strong>05.25 Uhr:<\/strong> Mit der offenbar raschen Ausbreitung einer ansteckenderen Corona-Mutante in Deutschland r\u00fcckt die Zielmarke von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz aus Expertensicht in die Ferne. Ohne zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen erscheine das Erreichen dieses Werts \u00bbbis auf Weiteres unrealistisch\u00ab, sagte der Leiter des Fachgebiets Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik an der TU Berlin, Kai Nagel, der dpa. Seine Gruppe modelliert das Infektionsgeschehen in Berlin unter anderem mit anonymisierten Mobilfunkdaten. Nagel zufolge sind die Ergebnisse \u00fcbertragbar auf die Lage bundesweit.<\/p>\n<p>Die vor Weihnachten zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Mutante B.1.1.7 breitet sich nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von vergangener Woche auch hierzulande aus: Binnen zwei Wochen wuchs der Anteil in Stichproben von knapp 6 auf 22 Prozent. Ber\u00fccksichtige man die deutlich erh\u00f6hte Ansteckungswahrscheinlichkeit, sei die Situation laut Modell \u00bbdeutlich kritischer als bisher von uns vorhergesagt\u00ab, so Nagel. \u00bbBei reiner Beibehaltung der jetzigen Ma\u00dfnahmen bekommen wir dann laut Modell eine dritte Welle; jede Art von \u00d6ffnungen vergr\u00f6\u00dfert diese Welle.\u00ab<\/p>\n<p>Nagel f\u00fcgte hinzu: \u00bbWir k\u00f6nnen dagegenhalten, indem Kontakte in Innenr\u00e4umen ohne Schutzma\u00dfnahmen generell vermieden werden.\u00ab Zu solchen zu vermeidenden Kontakten geh\u00f6rten neben Schulen auch Mehrpersonenb\u00fcros und gegenseitige Besuche. M\u00f6gliche Schutzma\u00dfnahmen seien Masken, Schnelltests, Impfungen und eine Verlagerung von Veranstaltungen nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>In die Modelle der TU-Wissenschaftler flie\u00dfen auch Kennzahlen zum Virus und Aspekte wie die Temperatur und die davon abh\u00e4ngigen Freizeitaktivit\u00e4ten ein. Zuletzt sei in den Mobilit\u00e4tsdaten kein ver\u00e4ndertes Verhalten der Menschen zu sehen gewesen, schilderte Nagel \u2013 mit Ausnahme der Wochenenden, an denen bei besserem Wetter mehr Leute unterwegs seien. Solange diese zus\u00e4tzlichen Aktivit\u00e4ten allerdings im Freien stattf\u00e4nden, \u00bbentstehen daraus laut unseren Modellen aber keine relevanten zus\u00e4tzlichen Infektionen\u00ab, so Nagel.<\/p>\n<h3>Giffey w\u00fcrde sich demonstrativ impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>05.15 Uhr:<\/strong> Bundesfamilienministerin Franziska Giffey w\u00fcrde sich nach eigener Aussage auch \u00f6ffentlichkeitswirksam gegen Corona impfen lassen, um m\u00f6glicher Impfskepsis entgegenzuwirken. Die SPD-Politikerin sagte der dpa, man habe in der Bundesregierung entschieden, sich einzureihen, so wie alle anderen auch. \u00bbWir lassen uns impfen, wenn wir dran sind.\u00ab F\u00fcr den Fall, dass eine Situation eintreten sollte, in der zwar gen\u00fcgend Impfstoff vorhanden ist, es aber in der Bev\u00f6lkerung eine \u00bbabwartende Haltung\u00ab gibt, pl\u00e4dierte Giffey jedoch daf\u00fcr, dass sich Politiker demonstrativ impfen lassen. \u00bbDann kommt der Punkt, wo wir auch mit gutem Beispiel vorangehen m\u00fcssen. Und ich bin dazu bereit\u00ab, sagte die Ministerin.<\/p>\n<h3><strong>500.000 Corona-Tote in den USA: Biden trauert \u2013 Fauci attackiert<\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.50 Uhr: <\/strong>Mehr als eine halbe Million Covid-Tote sind in den USA registriert. Pr\u00e4sident Joe Biden warb trotz aller Trauer um Optimismus. Virusexperte Anthony Fauci griff Ex-Pr\u00e4sident Donald Trump an. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>EU-Kommission fordert Erkl\u00e4rung zu deutschen Einreiseregeln<\/h3>\n<p><strong>04.45 Uhr:<\/strong> Deutschland ger\u00e4t wegen der versch\u00e4rften Einreiseregeln f\u00fcr Tschechien, die Slowakei und Tirol immer st\u00e4rker unter Druck. Mehrere Vorgaben seien unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig oder unbegr\u00fcndet, hei\u00dft es in einem Beschwerdebrief der EU-Kommission an den deutschen EU-Botschafter Michael Clau\u00df in Br\u00fcssel. \u00bbWir glauben, dass das nachvollziehbare Ziel Deutschlands \u2013 der Schutz der \u00f6ffentlichen Gesundheit in einer Pandemie \u2013 durch weniger restriktive Ma\u00dfnahmen erreicht werden k\u00f6nnte.\u00ab Das Papier vom Montag liegt der dpa vor.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission erwartet nun innerhalb von zehn Werktagen eine Antwort. Theoretisch k\u00f6nnte sie ein rechtliches Verfahren gegen Deutschland einleiten, dies gilt wegen der andauernden Pandemie aber als unwahrscheinlich. \u00c4hnliche Briefe gingen an Belgien, Ungarn, D\u00e4nemark, Schweden und Finnland. Auch mit deren Grenzma\u00dfnahmen ist die EU-Kommission nicht einverstanden. Auf Dr\u00e4ngen der EU-Kommission beraten die Europaminister der EU-Staaten an diesem Dienstag \u00fcber das Vorgehen an den Binnengrenzen.<\/p>\n<p>Tschechien, die Slowakei und Tirol gelten in Deutschland seit dem 14. Februar als Gebiete mit besonders gef\u00e4hrlichen Virusmutationen. Die Einreise ist somit bis auf wenige Ausnahmen verboten. Aus Sicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer sollten die zun\u00e4chst f\u00fcr zehn Tage angesetzten Grenzkontrollen verl\u00e4ngert werden. Der CSU-Politiker hatte Kritik der EU-Kommission an den deutschen Ma\u00dfnahmen zuletzt br\u00fcsk zur\u00fcckgewiesen. Grundlage der Bedenken aus Br\u00fcssel ist, dass die EU-Staaten sich vor einigen Wochen auf gemeinsame Empfehlungen f\u00fcr das Reisen innerhalb der EU geeinigt hatten.<\/p>\n<h3><strong>Homeoffice-Genervte fliehen ins Hotel: Endlich wieder ungest\u00f6rt arbeiten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.35 Uhr:<\/strong> Wer sich zu Hause nicht konzentrieren kann, bucht sich ein Zimmer mit WLAN \u2013 und wird hofiert wie fr\u00fcher nur besonders zahlungskr\u00e4ftige G\u00e4ste. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Intensivmediziner warnen vor Lockerungen der Corona-Auflagen schon im M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>03.25 Uhr:<\/strong> In der Debatte \u00fcber Lockerungen des Corona-Lockdowns in Deutschland warnen Intensivmediziner vor voreiligen Ma\u00dfnahmen. Der Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Internistische Intensiv- und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, wandte sich in der \u00bbRheinischen Post\u00ab vom Dienstag dagegen, die Auflagen bereits im M\u00e4rz stark zu lockern. Bund und L\u00e4nder m\u00fcssten jetzt aufpassen, \u00bbdas Spiel in der Verl\u00e4ngerung nicht zu verlieren\u00ab.<\/p>\n<p>Laut Berechnungen verliefen die Impfungen noch nicht schnell genug, um eine dritte Ausbreitungswelle des Coronavirus zu verhindern, wenn es vor April eine R\u00fcckkehr zu einem nur leichten Lockdown wie im November gebe, sagte Karagiannidis.<\/p>\n<p>Der Deutsche Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) forderte indessen von Bund und L\u00e4ndern die rasche Entwicklung von \u00d6ffnungsszenarien f\u00fcr die Branche. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder d\u00fcrften bei ihrer f\u00fcr den 3. M\u00e4rz geplanten n\u00e4chsten Konferenz die Lage des Gastgewerbes \u00bbnicht einfach weiter totschweigen\u00ab, sagte Dehoga-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ingrid Hartges der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Die Branche habe jetzt \u00bbeinen Anspruch auf eine realistische \u00d6ffnungsperspektive in den kommenden Wochen\u00ab.<\/p>\n<p>Die Politik m\u00fcsse darauf hinarbeiten, dass das Gastgewerbe keinen Tag l\u00e4nger geschlossen bleibe als \u00bbunbedingt notwendig\u00ab, verlangte Hartges. Die Branche habe seit Ausbruch der Pandemie \u00bbein Quasiberufsverbot von insgesamt schon sechs Monaten\u00ab.<\/p>\n<p>Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hatte sich am Montag allerdings angesichts zuletzt wieder gestiegener Infektionszahlen skeptisch zu m\u00f6glichen Lockerungen ge\u00e4u\u00dfert. Zwar solle weiterhin mit den L\u00e4ndern \u00fcber eine \u00bbvern\u00fcnftige \u00d6ffnungsstrategie\u00ab beraten werden, sagte Seibert. Es m\u00fcsse aber ber\u00fccksichtigt werden, dass derzeit bereits \u00bbdie erste \u00d6ffnungswelle rollt\u00ab. Seibert verwies unter anderem auf die \u00d6ffnung von Kitas und Schulen sowie auch von Gartencentern und Baum\u00e4rkten in mehreren Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Merkel fasst allerdings einen Stufenplan f\u00fcr den allm\u00e4hlichen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown ins Auge. Nach Angaben von Teilnehmern einer CDU-Pr\u00e4sidiumssitzung am Montag schlug die Kanzlerin Paketl\u00f6sungen f\u00fcr drei gesellschaftliche Bereiche in Kombination mit vermehrten Corona-Tests vor. Merkel nannte demnach die pers\u00f6nlichen Kontakte, Schulen sowie Sport, Restaurants und Kultur.<\/p>\n<p>Angesichts steigender Infektionszahlen und der Ausbreitung der britischen Virusmutation mahnte die Kanzlerin den Angaben zufolge in der Sitzung allerdings auch zu gro\u00dfer Vorsicht. \u00bb\u00d6ffnungsschritte mit vermehrten Tests m\u00fcssen klug eingef\u00fchrt werden\u00ab, wurde sie von Teilnehmern zitiert.<\/p>\n<h3><strong>Variante B.1.1.7: Ansteckender \u2013 oder nur l\u00e4nger ansteckend?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.05 Uhr: <\/strong>Die Infektionszahlen in Deutschland scheinen ein Plateau zu erreichen. Liegt das an der Mutante? Eine Analyse gibt Hinweise, warum sie zu mehr Infektionen f\u00fchrt. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Dreyer fordert konkreten Stufenplan f\u00fcr Weg aus Corona-Lockdown<\/h3>\n<p><strong>02.55 Uhr: <\/strong>Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) hat vor Beratungen von Bund und L\u00e4ndern einen konkreten Stufenplan f\u00fcr den Weg aus den Corona-Beschr\u00e4nkungen gefordert. Ein solcher Plan m\u00fcsse an \u00bbklare Inzidenzwerte, Testm\u00f6glichkeiten und die Impfquote\u00ab gekoppelt werden, sagte Dreyer der \u00bbRheinischen Post\u00ab. An diesem Dienstag beginnt eine Arbeitsgruppe mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) und den Chefs der Staatskanzleien dazu mit Beratungen. Das n\u00e4chste Treffen der Regierungschefs von Bund und L\u00e4ndern ist f\u00fcr den 3. M\u00e4rz geplant.<\/p>\n<p>Dreyer sagte, ein \u00bbPerspektivplan\u00ab sei nicht gleichbedeutend mit einer raschen R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. \u00bbAber wir brauchen konkrete und verbindliche Zielmarken, an denen die Menschen sich orientieren k\u00f6nnen. Das steigert auch die Akzeptanz, wenn wir die Ma\u00dfnahmen noch verl\u00e4ngern m\u00fcssen.\u00ab Zudem m\u00fcssten die Unternehmen dringend \u00bbPlanungsm\u00f6glichkeiten\u00ab bekommen. Das Wirtschaftsministerium unter Ressortchef Peter Altmaier (CDU) machte sie daf\u00fcr verantwortlich, dass Finanzhilfen nicht schnell genug verteilt worden seien.<\/p>\n<h3>Gastronomenpaar im Shutdown: Diese Krise kann ihre Liebe st\u00e4rker machen \u2013 oder zerst\u00f6ren<\/h3>\n<p><strong>02.45 Uhr: <\/strong>Terry Krug und Jan-Ole Bauer f\u00fchren zwei Szenelokale \u2013 und eine Beziehung. Statt Sinnfragen geht es f\u00fcr sie in der Coronakrise um die Existenz: Von welchem Geld leben wir, wenn keines mehr da ist? Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Venezuela kehrt zu Corona-Wechselstrategie zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>01.15 Uhr: <\/strong>Venezuela kehrt im Kampf gegen das Coronavirus zu einer Wechselstrategie zur\u00fcck, in der auf je eine Woche mit hartem Lockdown eine Woche mit weniger Ma\u00dfnahmen folgt. Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro r\u00fchmte die Strategie am Montag bei Twitter als \u00bbdie beste Methode\u00ab.<\/p>\n<p>In einer Woche mit \u00bbradikalem\u00ab Lockdown d\u00fcrfen \u00e4hnlich wie in Deutschland nur Apotheken, Superm\u00e4rkte und andere essenziell wichtige Gesch\u00e4fte \u00f6ffnen. In einer Woche mit weniger Ma\u00dfnahmen d\u00fcrfen dagegen zahlreiche Betriebe und Gesch\u00e4fte zu bestimmten Zeiten Kunden empfangen, darunter auch Restaurants und Caf\u00e9s.<\/p>\n<p>Venezuela hat diese Corona-Strategie bereits fr\u00fcher verfolgt, f\u00fcr die Karnevalswoche (11. bis 16. Februar) wurde die Zeit mit weniger Ma\u00dfnahmen aber ausgedehnt. W\u00e4hrend etwa in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro der Karneval abgesagt worden war, regte die Regierung in Caracas damit zum Feiern an.<\/p>\n<p>In Venezuela haben sich nach offiziellen Angaben bisher mehr als 136.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 1300 Patienten sind gestorben. Die tats\u00e4chlichen Zahlen d\u00fcrften nicht zuletzt wegen fehlender Tests weit h\u00f6her liegen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern S\u00f6der kritisiert die mangelnde Impfbereitschaft mit dem AstraZeneca-Impfstoff Foto:\u2002Peter Kneffel \/ dpa Das waren die Corona-News vom 23. Februar. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6095,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6094","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6095"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}