{"id":6034,"date":"2021-02-21T14:19:07","date_gmt":"2021-02-21T11:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-21-2-polizei-kontrolliert-ostsee-ausflugler\/"},"modified":"2021-02-21T14:19:07","modified_gmt":"2021-02-21T11:19:07","slug":"corona-news-am-21-2-polizei-kontrolliert-ostsee-ausflugler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-21-2-polizei-kontrolliert-ostsee-ausflugler\/","title":{"rendered":"Corona-News am 21.2.: Polizei kontrolliert Ostsee-Ausfl\u00fcgler"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/86d6321c-8d39-45a8-b755-ec16780f5b78_w948_r1.77_fpx49.52_fpy50.jpg\" title=\"Spazierg\u00e4nger schauen auf die Ostsee\" alt=\"Spazierg\u00e4nger schauen auf die Ostsee\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Spazierg\u00e4nger schauen auf die Ostsee<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Jens B\u00fcttner\/ DPA  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Foodwatch fordert in <strong>Corona<\/strong>krise Zusatzleistungen f\u00fcr gesundes Essen<\/h3>\n<p><strong>11.49 Uhr: <\/strong>Auf finanzielle Mehrkosten f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung in der Coronakrise insbesondere f\u00fcr einkommensschwache Familien hat die Organisation Foodwatch hingewiesen. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin R\u00fccker sagte der Nachrichtenagentur AFP, beispielsweise seien vielerorts kostenlose Essensangebote in Schulen oder Sozialeinrichtungen weggefallen. Vor einer Bundestags-Anh\u00f6rung am Montag zu Sonderzahlungen an Empf\u00e4nger staatlicher Sozialleistungen forderte R\u00fccker daher eine deutliche Aufstockung dieser Hilfen.<\/p>\n<h3>7,5 Millionen Impfdosen in Deutschland ausgeliefert <\/h3>\n<p><strong>11.21 Uhr: <\/strong>Laut Bundesgesundheitsminister Spahn wurden bis heute 7,5 Millionen Impfdosen an die Bundesl\u00e4nder ausgeliefert. Zwei Millionen weitere sollen noch in der kommenden Woche folgen. Das sind deutlich mehr als die bislang f\u00fcnf Millionen in Deutschland verimpften Dosen. \u00bbUnsere Impfkampagne kann also deutlich an Fahrt gewinnen\u00ab, twitterte Spahn.<\/p>\n<p>Damit beginne in vielen Bundesl\u00e4ndern eine neue Phase der Impfungen. Die L\u00e4ndern beg\u00e4nnen nun weitere Besch\u00e4ftigte des Gesundheitswesens, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, Polizistinnen und Polizisten im Einsatz und \u2013 nach einer \u00c4nderung der Impf-Verordnung bis Ende Februar \u2013 bald auch Besch\u00e4ftigte in Kitas und Grundschulen zu impfen. Die ersten Bundesl\u00e4nder beg\u00e4nnen zudem, Arztpraxen in die Impfkampagne mit einzubeziehen.<\/p>\n<h3>Indischer Impfstoff-Riese SII stellt Auslandslieferungen hintan<\/h3>\n<p><strong>11.12 Uhr: <\/strong>Der weltgr\u00f6\u00dfte Impfstoffhersteller Serum Institute of India (SII) stellt bei Lieferungen ausl\u00e4ndische Abnehmer hintan. Das Unternehmen, das das von AstraZeneca und der Universit\u00e4t Oxford entwickelte Vakzin in Lizenz produziert, bittet seine internationalen Kunden um Geduld. Indien habe das Unternehmen angewiesen, vorrangig f\u00fcr den heimischen Bedarf zu produzieren, twittert SII-Chef Adar Poonawalla. Zu den Abnehmern des SII z\u00e4hlen Brasilien, Bangladesch und Kanada. Auch Gro\u00dfbritannien h\u00e4lt sich eine Bestellung beim SII offen.<\/p>\n<h3>Russland l\u00e4sst dritten <strong>Corona<\/strong>-Impfstoff zu<\/h3>\n<p><strong>10.56 Uhr: <\/strong>In Russland ist ein dritter Impfstoff zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie zugelassen worden. Bereits ab Mitte M\u00e4rz sollten die ersten 120.000 Dosen des neuen Vakzins Cowiwac in der Bev\u00f6lkerung verimpft werden, k\u00fcndigte am Samstag Regierungschef Michail Mischustin an. Russland hatte als erstes Land bereits im August Sputnik V zugelassen. Im Oktober teilte Pr\u00e4sident Wladimir Putin mit, dass ein zweites Vakzin, Epivaccorona, zum Einsatz kommen werde.<\/p>\n<p>Russland habe bislang zehn Millionen Dosen des Sputnik-Vakzins und 80.000 Dosen des Epivaccorona-Impfstoffs hergestellt, sagte Mischustin. Nach der Einf\u00fchrung von Cowiwac sei Russland \u00bbdas einzige Land, in dem es bereits drei Impfstoffe zur Verhinderung einer Covid-Infektion gibt\u00ab. Sputnik V wurde inzwischen in mehr als 20 L\u00e4ndern zugelassen. Zun\u00e4chst war dieser Impfstoff international mit Skepsis aufgenommen. K\u00fcrzlich wurde seine Wirksamkeit aber von dem renommierten Wissenschaftsmagazin \u00bbLancet\u00ab best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Leichte Entwarnung nach <strong>Corona<\/strong>-Ausbruch in Husumer Schlachthof<\/h3>\n<p><strong>10.31 Uhr: <\/strong>Nach dem Corona-Ausbruch in einem Husumer Schlachthof hat der Kreis Nordfriesland leichte Entwarnung gegeben. Die Quarant\u00e4ne f\u00fcr 169 Mitarbeiter sei am Freitag aufgehoben worden, teilte der Kreis mit. Am Montag werde die gesamte Belegschaft einschlie\u00dflich externer Mitarbeiter erneut getestet. Es werde angestrebt, den Betrieb am Donnerstag mit einem \u00fcberarbeiteten Hygienekonzept wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p>Bei zwei Reihentestungen seien insgesamt 113 Mitarbeiter und 23 Kontaktpersonen positiv getestet worden. Weitere 178 Tests fielen negativ aus. Hinweise auf Virusvarianten h\u00e4tten die Ergebnisse nicht erbracht, hie\u00df es. \u00bbDie hohe Anzahl an Negativergebnissen aus der zweiten Reihentestung ist beruhigend\u00ab, sagte Landrat Florian Lorenzen. Er appellierte jedoch an das Unternehmen, die Hygienebestimmungen k\u00fcnftig konsequent umzusetzen.<\/p>\n<h3>Heil will Ausbildungspr\u00e4mie in <strong>Corona<\/strong>krise erh\u00f6hen<\/h3>\n<p><strong>10.13 Uhr: <\/strong>Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will im M\u00e4rz einen neuen Schutzschirm f\u00fcr Ausbildungspl\u00e4tze vorlegen und Unternehmen dabei eine erneute, deutlich erh\u00f6hte Ausbildungspr\u00e4mie anbieten. \u00bbViele Betriebe z\u00f6gern, ob sie angesichts der wirtschaftlichen Lage Ausbildungspl\u00e4tze anbieten sollen\u00ab, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. \u00bbAber ein Einbruch bei den Ausbildungsstellen w\u00e4re f\u00fcr alle fatal. Deshalb werde ich im M\u00e4rz einen neuen Schutzschirm f\u00fcr Ausbildungspl\u00e4tze vorlegen\u00ab, so Heil.<\/p>\n<p>\u00bbEs wird eine erneute, noch mal deutlich gro\u00dfz\u00fcgiger als bisher bemessene Ausbildungspr\u00e4mie geben\u00ab, sagte der Bundesarbeitsminister. \u00bbIch will, dass deutlich mehr Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind, diese Pr\u00e4mie in Zukunft nutzen und Ausbildungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen.\u00ab Die Corona-Ausbildungspr\u00e4mie soll daf\u00fcr sorgen, dass Unternehmen trotz der Pandemie nicht in ihren Anstrengungen f\u00fcr Ausbildung nachlassen. Im vergangenen Sommer hatte das Bundeskabinett die \u00bbAzubi-Pr\u00e4mien\u00ab auf den Weg gebracht. Kleine und mittelst\u00e4ndische Firmen, die mit gro\u00dfen Umsatzeinbr\u00fcchen und Kurzarbeit k\u00e4mpfen, aber ihre Ausbildungspl\u00e4tze erhalten oder sogar ausbauen, bekommen demnach staatliche Pr\u00e4mien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz.<\/p>\n<h3>Sonne lockt Ausfl\u00fcgler: Polizei richtet Kontrollpunkte an Ostsee ein<\/h3>\n<p><strong>9.46 Uhr: <\/strong>Angesichts des warmen und sonnigen Wetters hat die Polizei im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern verst\u00e4rkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Insbesondere tagestouristische Ausfl\u00fcge stehen dabei im Fokus. So habe man im Ostseebad Boltenhagen am Samstag einen \u00bblebhaften Personenzulauf\u00ab verzeichnet, teilte die Polizei mit. Da auch viele Autos aus benachbarten Bundesl\u00e4ndern registriert wurden, richtete die Polizei mehrere Kontrollstellen ein.<\/p>\n<p>Insgesamt seien 352 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 59 Ordnungswidrigkeiten geahndet worden. 28 Mal seien Fahrer zur R\u00fcckreise in ihre jeweiligen Bundesl\u00e4nder aufgefordert worden. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald richtete das Polizeipr\u00e4sidium Neubrandenburg an den Zufahrtsstra\u00dfen zur Insel Usedom, in Wolgast und Ueckerm\u00fcnde sowie in Pasewalk Kontrollstellen ein. Die Polizei k\u00fcndigte an, die Einhaltung der Corona-Regeln auch am Sonntag zu kontrollieren.<\/p>\n<h3><strong>RKI<\/strong> registriert 7676 <strong>Corona<\/strong>-Neuinfektionen und 145 neue Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>9.20 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7676 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Au\u00dferdem wurden 145 neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus innerhalb 24 Stunden registriert, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.<\/p>\n<p>Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI innerhalb eines Tages 6114 Neuinfektionen und 218 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Der H\u00f6chststand von 1244 neu gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert erreicht worden. Er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.<\/p>\n<h3>Rummenigge verteidigt Impf-Aussagen: \u00bbWollen uns nicht vordr\u00e4ngeln\u00ab<\/h3>\n<p><strong>8.52 Uhr: <\/strong>Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat Vorw\u00fcrfe, der Fu\u00dfball beanspruche in der Corona-Pandemie eine Sonderrolle, zur\u00fcckgewiesen. \u00bbWir sind \u00fcberhaupt nicht arrogant, wir verlangen \u00fcberhaupt keine Sonderrolle\u201c, sagte der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters Bayern M\u00fcnchen am Samstag im \u00bbAktuellen Sportstudio\u00ab des ZDF. \u00bbDer Fu\u00dfball hat nach wie vor Demut.\u00ab Aber auch der Profi-Fu\u00dfball, der seinen Spielbetrieb derzeit ohne Zuschauer fortsetzen darf, sei von der Pandemie betroffen. \u00bbWir sind alle in unserem Land angespannt\u00ab, sagte Rummenigge. \u00bbEs ist nicht so einfach, auch f\u00fcr den Fu\u00dfball.\u00ab<\/p>\n<p>Anfang Februar hatte Rummenigge angeregt, dass Fu\u00dfball-Profis als Impfvorbilder in der Bev\u00f6lkerung dienen k\u00f6nnten und damit Kritik auf sich gezogen. Es g\u00e4be offensichtlich noch zu wenig Impfstoff, sagte er damals, und ein Teil der Bev\u00f6lkerung betrachte das Impfen aus Sorge vor m\u00f6glichen Nebenwirkungen noch kritisch. Hier k\u00f6nne der Fu\u00dfball mit gutem Vorbild vorangehen. Seine Aussagen zum Impfen seien in Teilen missverstanden worden, betonte Rummenigge nun. \u00bbWir wollen uns in keinster Weise vordr\u00e4ngeln\u00ab, betonte er zur Debatte \u00fcber eine m\u00f6gliche Bevorzugung von Profisportlern beim Impfen, die nach seinen Aussagen entstanden war. Diese gelte selbstverst\u00e4ndlich nur dann, \u00bbwenn es gen\u00fcgend Impfstoff gibt\u00ab, stelle Rummenigge klar.<\/p>\n<p>Er verteidigte zudem Reisen der Clubs f\u00fcr den Europapokal. \u00bbMan darf dem deutschen Fu\u00dfball da keinen Vorwurf machen. Das sind keine Entscheidungen der Clubs, das ist eine Entscheidung der UEFA\u00ab, sagte er mit Blick auf die Europ\u00e4ische Fu\u00dfball-Union. \u00bbDie Alternative w\u00e4re, nicht mehr an der Champions League teilzunehmen.\u00ab Zuletzt hatte RB Leipzig wegen Reisebeschr\u00e4nkungen sein Achtelfinale gegen den FC Liverpool in Budapest bestritten. Dies sei \u00bbdiskussionsw\u00fcrdig, weil man den Eindruck bekommt, der Fu\u00dfball hat eine Sonderrolle\u00ab.<\/p>\n<h3>Israel gibt <strong>Corona<\/strong>-Geimpften und Genesenen \u00bbGr\u00fcnen Pass\u00ab<\/h3>\n<p><strong>8.35 Uhr: <\/strong>Israel hat am Sonntag Erleichterungen f\u00fcr B\u00fcrger eingef\u00fchrt, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung genesen sind. Mit einem sogenannten \u00bbGr\u00fcnen Pass\u00ab d\u00fcrfen sie unter anderem Fitness-Studios, Hotels, Theater oder Sportereignisse besuchen. Gesundheitsminister Juli Edelstein schrieb auf dem Nachrichtendienst Twitter, mehr als 3,2 Millionen Israelis k\u00f6nnten ab sofort diese Vorteile genie\u00dfen. Ziel sei es, die Wirtschaft im Land wieder anzukurbeln. \u00bbDer Gr\u00fcne Pass \u00f6ffnet das Land schrittweise wieder\u00ab, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu.<\/p>\n<p>Die Impfkampagne in Israel ist im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern sehr weit fortgeschritten. Das Land mit seinen 9,3 Millionen Einwohnern gilt als Vorreiter. Inzwischen kann sich jeder B\u00fcrger ab einem Alter von 16 Jahren impfen lassen. Die Infektionszahlen im Land sind weiterhin vergleichsweise hoch, in den vergangenen Wochen jedoch stetig gesunken.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines zweiten \u00d6ffnungsschritts nach einem wochenlangen Lockdown wurden am Sonntag auch Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken und Gebetsh\u00e4user f\u00fcr Nicht-Geimpfte ge\u00f6ffnet. Dort m\u00fcssen weiter die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und Abstand eingehalten werden. Auch die Schulen wurden f\u00fcr weitere Klassen ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>In Israel kann sich jeder Genesene sowie jeder Geimpfte eine Woche nach der zweiten Impfung einen Impfausweis online erstellen. Pers\u00f6nliche Informationen sind mittels eines einfachen QR-Codes ablesbar. Besitzer eines solchen Impfausweises k\u00f6nnen sich dann einen \u00bbGr\u00fcnen Pass\u00ab ausstellen lassen, unter anderem \u00fcber eine spezielle App.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden in Israel seit dem 19. Dezember rund 4,3 Millionen Erst- und fast drei Millionen Zweitimpfungen verabreicht. Zum Vergleich: Deutschland hat etwa neun mal so viele Einwohner wie Israel und es erhielten bislang knapp 3,2 Millionen Menschen eine erste und knapp 1,7 Millionen auch eine zweite Impfung.<\/p>\n<h3>Verband warnt vor Gesundheitsgefahr f\u00fcr Lehrer durch Schul\u00f6ffnung<\/h3>\n<p><strong>7.30 Uhr: <\/strong>Kurz vor dem Start des Schulbetriebs in zehn Bundesl\u00e4ndern hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vor einem \u00d6ffnungswettkampf zwischen den L\u00e4ndern und Gesundheitsgef\u00e4hrdungen f\u00fcr Lehrer gewarnt. \u00bbDie \u00d6ffnungen sind kein Wettbewerb, bei dem das Bundesland gewinnt, das die weitgehendsten Lockerungen umsetzt und die Gesundheit aller Beteiligten maximal riskiert\u00ab, sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem \u00bbRedaktionsnetzwerk Deutschland\u00ab. Der f\u00f6derale Vergleichsma\u00dfstab m\u00fcsse sein, welches Land am besten Neuinfektionen verhindere, forderte er.<\/p>\n<p>\u00bbLehrkr\u00e4fte m\u00fcssen sich bei der von Montag an breitfl\u00e4chigen \u00d6ffnung der Schulen zum Teil ungesch\u00fctzt ausgeliefert in Situationen begeben, denen sich kaum jemand anders stellen muss: n\u00e4mlich dass viele Haushalte \u00fcber mehrere Stunden zusammen in einem Raum sind &#8211; im Klassenraum\u00ab, sagte Beckmann. Die Lehrkr\u00e4fte seien nicht geimpft, es sei unklar, wer sich wann wo testen lassen k\u00f6nne und teilweise bek\u00e4men sie keine oder nicht ausreichend Masken gestellt.<\/p>\n<p>Beckmann forderte, dass mit den Schul\u00f6ffnungen Impfangebote verbunden sein m\u00fcssten. Dass eine Priorisierung von Lehrkr\u00e4ften beim Impfen im Bundesgesundheitsministerium gepr\u00fcft werde, sei zwar gut. \u00bbDie Frage ist nur, wann eine Entscheidung getroffen wird &#8211; und warum die Schul\u00f6ffnungen davor stattfinden sollen.\u00ab<\/p>\n<p>Der VBE-Vorsitzende forderte einen bundesweit einheitlichen Stufenplan, in dem geregelt sein m\u00fcsse, bei welcher Inzidenz welcher Schritt in Sachen Schul\u00f6ffnungen gegangen werde. Es gebe eine F\u00fclle unterschiedlicher Regelungen, die f\u00fcr Unmut bei Lehrern wie Eltern sorgten. Ein Stufenplan, der sich an klaren Inzidenzen orientiere, w\u00fcrde deutschlandweit f\u00fcr Vergleichbarkeit und Transparenz sorgen.<\/p>\n<p>Priorisierte Impfungen von Lehrpersonal mit einer entsprechenden \u00c4nderung der Corona-Impfverordnung werden inzwischen immer wahrscheinlicher. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bef\u00fcrwortet Pl\u00e4ne f\u00fcr eine fr\u00fchere Impfung von Lehrkr\u00e4ften und Kita-Personal. \u00abBeide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die f\u00fcr unsere ganze Gesellschaft von ganz gro\u00dfer Bedeutung sind, was sich auch in der Impfpriorisierung zeigen sollte\u00bb, sagte die CDU-Politikerin. Vertreter mehrerer Bundesl\u00e4nder haben sich ebenfalls daf\u00fcr ausgesprochen, genauso wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Eine Grundsatzentscheidung wird bereits Anfang der Woche erwartet.<\/p>\n<h3>Corona-F\u00e4lle in Frankreich steigen weiter<\/h3>\n<p><strong>21.09 Uhr: <\/strong>Die Corona-Neuinfektionen in Frankreich steigen weiter. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, lagen am Samstag die Fallzahlen am dritten Wochentag infolge \u00fcber dem Wert der Vorwoche. Am Samstag wurden demnach 22.371 neue F\u00e4lle gemeldet, in der Vorwoche waren es noch 21.231 gewesen.<\/p>\n<p>Bereits vor der Bekanntgabe der neuen Zahlen hatte Gesundheitsminister Olivier Veran gesagt, dass der Trend der vergangenen Tage nicht gut sei. Demnach werde die franz\u00f6sische Regierung \u00fcber eine Versch\u00e4rfung der Ausgangssperre entscheiden. Aber auch ein Lockdown in Regionen, in denen sich das Virus am schnellsten ausbreitet, werde diskutiert.<\/p>\n<h3>Mexikos oberster Corona-Experte L\u00f3pez-Gatell hat Covid-19<\/h3>\n<p><strong>19.18 Uhr: <\/strong>Der Corona-Experte der mexikanischen Regierung ist an Covid-19 erkrankt. \u00bbIch teile \u00f6ffentlich mit, dass ich Covid-19 habe. Ich hatte in der Nacht erste Symptome, zum Gl\u00fcck sind sie leicht\u00ab, schrieb der Staatssekret\u00e4r im Gesundheitsministerium, Hugo L\u00f3pez-Gatell, auf Twitter. \u00bbDer Antigen-Test war positiv, jetzt warte ich auf den PCR-Test. Ich arbeite von zu Hause aus und k\u00fcmmere mich um die Impfstrategie.\u00ab Der Epidemiologe ist das \u00f6ffentliche Gesicht der mexikanischen Corona-Politik. An seiner Strategie wird aber auch immer wieder Kritik laut, beispielsweise wird in Mexiko sehr wenig getestet. Zuletzt sorgten Bilder von L\u00f3pez-Gatell beim Strandurlaub f\u00fcr Emp\u00f6rung.<\/p>\n<p>Mexiko ist eines der von der Corona-Pandemie am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder der Welt. Bislang haben sich \u00fcber zwei Millionen Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Rund 179.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben \u2013 damit liegt Mexiko nach Brasilien und den USA an dritter Stelle. Weil in Mexiko \u00e4u\u00dferst wenig auf das Virus getestet wird und die sogenannte \u00dcbersterblichkeit sehr hoch ist, d\u00fcrfte die wahre Zahl allerdings noch weit h\u00f6her liegen.<\/p>\n<h3>Dreyer fordert \u00d6ffnungsperspektive und Beratergremium<\/h3>\n<p><strong>17.25 Uhr: <\/strong>Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer fordert, bei den n\u00e4chsten Corona-Beratungen von Bund und L\u00e4ndern einen Plan f\u00fcr \u00d6ffnungen vorzulegen. Man brauche \u00bbklare Aussichten f\u00fcr die Menschen, wie es weitergeht\u00ab, sagte die SPD-Politikerin der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u00ab (FAS).<\/p>\n<p>Dreyer kritisierte den Ablauf der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenzen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU): \u00bbIn dieser gro\u00dfen Runde ist eigentlich gar keine abschlie\u00dfende und offene Diskussion m\u00f6glich, weil alles, jeder Satz, sofort nach au\u00dfen dringt. Es ist eine absolut nicht vertrauliche Runde. Das hat das Beratungsklima zerst\u00f6rt\u00ab, sagte Dreyer. Die Konsequenz sei, dass sich viele Teilnehmer vorher in kleineren Gruppen abzustimmen versuchten. Das sei aber \u00bbnicht Sinn und Zweck der Sache\u00ab.<\/p>\n<p>Dreyer verlangte zudem eine andere Vermittlung der Beschl\u00fcsse: \u00bbIch halte es f\u00fcr falsch, mit Angst f\u00fcr Akzeptanz sorgen zu wollen.\u00ab Man m\u00fcsse immer auch Zuversicht verbreiten und Perspektiven entwickeln. Dreyer sprach sich zudem f\u00fcr ein Beratungsgremium auf Bundesebene aus, das \u00bbnicht nur aus Virologen und Epidemiologen besteht\u00ab. Auch die Wissenschaft vertrete unterschiedliche Meinungen.<\/p>\n<h3>R-Wert so hoch wie seit Wochen nicht mehr<\/h3>\n<p><strong>17.40 Uhr: <\/strong>Die sogenannte Reproduktionszahl, eine wichtige Kennzahl f\u00fcr die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland, steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter an. Das RKI gab den 7-Tage-R-Wert in seinem Lagebericht am Samstagnachmittag mit 1,07 an \u2013 das ist so hoch wie seit Wochen nicht mehr. Der Wert habe zuletzt wieder eine steigende Tendenz, hie\u00df es. Am Vortag war der R-Wert mit 1,01 angegeben worden.<\/p>\n<p>Ein R-Wert von 1,07 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 107 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er \u00fcber 1, gewinnt das Infektionsgeschehen an Dynamik. Laut den RKI-Lageberichten lag der R-Wert zuletzt \u00fcber mehrere Wochen teils deutlich unter 1. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab.<\/p>\n<p>Experten hatten bef\u00fcrchtet, dass sich aufgrund der weiten Verbreitung von ansteckenderen Corona-Varianten wieder mehr Menschen mit dem Virus infizieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Spazierg\u00e4nger schauen auf die Ostsee Foto:\u2002Jens B\u00fcttner\/ DPA Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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