{"id":5984,"date":"2021-02-19T07:47:05","date_gmt":"2021-02-19T04:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/steuereinnahmen-brechen-im-januar-massiv-ein-folge-des-corona-lockdowns\/"},"modified":"2021-02-19T07:47:05","modified_gmt":"2021-02-19T04:47:05","slug":"steuereinnahmen-brechen-im-januar-massiv-ein-folge-des-corona-lockdowns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/steuereinnahmen-brechen-im-januar-massiv-ein-folge-des-corona-lockdowns\/","title":{"rendered":"Steuereinnahmen brechen im Januar massiv ein &#8211; Folge des Corona-Lockdowns"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7cc1c334-0ead-4152-8865-bf246a14193e_w948_r1.77_fpx61.34_fpy50.jpg\" title=\"Containerschiff im Hamburger Hafen\" alt=\"Containerschiff im Hamburger Hafen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Containerschiff im Hamburger Hafen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Markus Scholz\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Deutschland h\u00e4lt im Kampf gegen das Coronavirus noch einmal inne, ganze Branchen stehen still. Das hat nat\u00fcrlich auch erhebliche Auswirkungen auf die Steuereinnahmen. Diese sind bei Bund und L\u00e4ndern wegen des anhaltenden Lockdowns im Januar eingebrochen \u2013 und zwar st\u00e4rker als zuletzt.<\/p>\n<p>Das Minus betrug zum Vorjahr 11,1 Prozent, wie aus dem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Die Einnahmen summierten sich auf knapp 47 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Im Dezember hatte das Minus lediglich bei gut zwei Prozent gelegen, im Gesamtjahr 2020 bei 7,3 Prozent. 2021 rechnen die meisten \u00d6konomen mit einer deutlichen Erholung der Wirtschaft von der Pandemie. Das Steueraufkommen von Bund und L\u00e4ndern soll dadurch um knapp f\u00fcnf Prozent zulegen.<\/p>\n<p>Konjunkturell attestierte das Finanzministerium eine Spaltung \u2013 eine fortgesetzte Erholung der Industrie, aber starke Auswirkungen der Coronakrise auf den Dienstleistungssektor. In den kommenden Wochen sei \u00bbinsgesamt weiterhin mit einer gebremsten konjunkturellen Entwicklung\u00ab zu rechnen.<\/p>\n<p>Den deutlichen Anstieg der Inflation im Januar f\u00fchrte das Finanzministerium auf die wieder h\u00f6here Mehrwertsteuer und h\u00f6here Energiepreise zur\u00fcck. Die Teuerungsrate lag zu Jahresbeginn bei 1,0 Prozent, nachdem sie seit September durchgehend leicht negativ war. In den n\u00e4chsten Monaten sei mit einer \u00e4hnlichen Gr\u00f6\u00dfenordnung wie im Januar zu rechnen, so das Finanzministerium.<\/p>\n<h3>Ifo-Forscher: Lockdown kostet 1,5 Milliarden Euro pro Woche<\/h3>\n<p>Erst vor etwas mehr als einer Woche hatte das M\u00fcnchner Ifo-Institut wegen des andauernden Corona-Lockdowns einen neuerlichen D\u00e4mpfer f\u00fcr die Konjunktur prognostiziert. Einen derart drastischen R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung wie im Fr\u00fchjahr 2020 werde es demnach aber nicht geben. Stattdessen rechnen die Ifo-Konjunkturforscher zum Jahresbeginn mit einem stagnierenden Bruttoinlandsprodukt. Damit w\u00fcrde die Erholung von der Rezession l\u00e4nger auf sich warten lassen. Anders formuliert: Deutschlands Wirtschaft bricht zwar nicht ein, aber sie stagniert, statt zu wachsen.<\/p>\n<p>Jede Woche Lockdown koste Deutschland etwa 1,5 Milliarden Euro an entgangener Wirtschaftskraft, so das Ifo-Institut. Das bedeutet auch: Die deutschen Firmen haben sich deutlich besser auf die Kontaktbeschr\u00e4nkungen eingestellt, als das noch im ersten Shutdown der Fall war. Im Fr\u00fchling hatte das Institut die Wochenverluste noch auf etwa 25 Milliarden Euro taxiert.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Containerschiff im Hamburger Hafen Foto:\u2002Markus Scholz\/ dpa Deutschland h\u00e4lt im Kampf gegen das Coronavirus noch einmal inne, ganze Branchen stehen still. 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