{"id":5923,"date":"2021-02-16T10:06:51","date_gmt":"2021-02-16T07:06:51","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/texas-millionen-haushalte-ohne-strom-ungewohnliche-kalte-und-heftiger-schneefall\/"},"modified":"2021-02-16T10:06:51","modified_gmt":"2021-02-16T07:06:51","slug":"texas-millionen-haushalte-ohne-strom-ungewohnliche-kalte-und-heftiger-schneefall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/texas-millionen-haushalte-ohne-strom-ungewohnliche-kalte-und-heftiger-schneefall\/","title":{"rendered":"Texas: Millionen Haushalte ohne Strom &#8211; ungew\u00f6hnliche K\u00e4lte und heftiger Schneefall"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/0bc002ab-f0e6-4310-9994-8bc0cc38a137_w948_r1.77_fpx54.6_fpy49.98.jpg\" title=\"Verschneite Stra\u00dfe in Texas: Arktische K\u00e4lte\" alt=\"Verschneite Stra\u00dfe in Texas: Arktische K\u00e4lte\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Verschneite Stra\u00dfe in Texas: Arktische K\u00e4lte<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Brett Coomer \/ AP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Ungew\u00f6hnlich eisiges Winterwetter mit starkem Schneefall hat im s\u00fcdlichen US-Bundesstaat Texas f\u00fcr massive Stromausf\u00e4lle gesorgt. Die Zahl der Haushalte ohne Elektrizit\u00e4t stieg bis zum Montagabend (Ortszeit) nach Angaben der Website poweroutage.us auf knapp 4,4 Millionen an. In etlichen H\u00e4usern und Wohnungen fiel somit die zumeist elektrische Heizung aus.<\/p>\n<p>Die texanische Netzagentur Ercot hatte zuvor rotierende Abschaltungen von Teilen des Netzes angek\u00fcndigt, um einen kompletten Zusammenbruch der Versorgung zu verhindern. Es sollten etwa zwei Millionen Haushalte betroffen sein, hie\u00df es anfangs. Der \u00f6rtliche Stromversorger Oncor warnte Kunden, dass die weitreichenden Stromausf\u00e4lle noch bis Dienstag anhalten d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Gouverneur Greg Abbott teilte mit, die Nationalgarde sei im Einsatz, um dabei zu helfen, frierende Menschen aus ihren H\u00e4usern in eines der 135 eingerichteten W\u00e4rmezentren zu bringen. Es seien rund 3300 Polizisten des Bundesstaats, knapp 600 Angeh\u00f6rige milit\u00e4rischer Einheiten, Allradfahrzeuge der Forstverwaltung und 700 Schneepfl\u00fcge im Einsatz.<\/p>\n<h3>Notstand ausgerufen<\/h3>\n<p>F\u00fcr den Bundesstaat an der Grenze zu Mexiko, der fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig fast doppelt so gro\u00df ist wie Deutschland, wurde der Notstand ausgerufen. US-Pr\u00e4sident Joe Biden bewilligte zudem Unterst\u00fctzung durch die Katastrophenschutzbeh\u00f6rde Fema.<\/p>\n<p>Der Flughafen der Metropole Houston musste wegen des Winterwetters erst einmal bis Dienstagmittag schlie\u00dfen, beim Airport Dallas Fort Worth gab es zahlreiche Annullierungen, in Austin wurden am Montag alle Fl\u00fcge gestrichen. Die Beh\u00f6rden rieten allen B\u00fcrgern, wegen verschneiter und vereister Stra\u00dfen in ihren H\u00e4usern und Wohnungen zu bleiben.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister von Houston, Sylvester Turner, forderte alle Bewohner, die noch Strom haben, auf, ihre Heizungen zu drosseln, um das Netz zu stabilisieren. Der \u00f6rtliche Stromversorger CenterPoint Energy sprach dort von rund 1,2 Millionen Kunden ohne Strom. In Houston fielen die Temperaturen auf minus 9 Grad Celsius. \u00bbAlle Rohre waren zugefroren, und wir hatten kein Wasser im Haus\u00ab, sagte ein Anwohner.<\/p>\n<p>In weiten Teilen des Bundesstaats mussten die Anwohner mit Schnee und Eis zurechtkommen. Die \u00bbNew York Times\u00ab und \u00f6rtliche Medien berichteten, dass ein Teil der Stromausf\u00e4lle auf eingefrorene Windr\u00e4der zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Windkraft ist in dem Bundesstaat eine wichtige Energiequelle. B\u00fcrgermeister Turner forderte die F\u00fchrung des Bundesstaats auf, die Verantwortung f\u00fcr die \u00bbGr\u00f6\u00dfenordnung dieser Stromausf\u00e4lle\u00ab zu \u00fcbernehmen und eine Erkl\u00e4rung vorzulegen.<\/p>\n<p>Die ungew\u00f6hnliche Kaltwetterfront soll noch bis mindestens Dienstag andauern und auch Bundesstaaten bis in den Nordosten des Landes betreffen. Am Montag kam es unter anderem auch in Alabama, Tennessee, Oklahoma, Kansas und Kentucky zu eisigen Wetterverh\u00e4ltnissen. \u00d6rtliche Medien berichteten \u00fcber zahlreiche Verkehrsunf\u00e4lle. In Oregon seien etwa 300.000 Haushalte ohne Strom, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der Nationale Wetterdienst (NWS) sprach von einem \u00bbnoch nie dagewesenen und weitreichenden, gef\u00e4hrlichen Winterwetter\u00ab von einer K\u00fcste zur anderen. Derzeit gelten bereits f\u00fcr \u00fcber 150 Millionen US-B\u00fcrger Warnungen vor Schnee- und Eisst\u00fcrmen. Im Zentrum des Landes hielt sich dem Wetterdienst zufolge \u00bbkalte arktische Luft\u00ab. F\u00fcr die Stadt Lincoln in Nebraska etwa sollten die Temperaturen nach Prognosen \u00fcber Nacht unter minus 30 Grad fallen.<\/p>\n<h3><strong>Auch in Mexiko Hunderttausende ohne Elektrizit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Auch in Mexiko waren in den Bundesstaaten Nuevo Le\u00f3n, Chihuahua, Coahuila, Tamaulipas, Durango und Zacatecas am Montag fast f\u00fcnf Millionen Haushalte zeitweise ohne Strom, wie der staatliche Stromanbieter CFE erkl\u00e4rte. Bei etwa zwei Dritteln der Anschl\u00fcsse sei die Versorgung inzwischen wiederhergestellt, hie\u00df es. Das Einfrieren von Pipelines habe zu einer Unterbrechung der Gaszufuhr gef\u00fchrt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Verschneite Stra\u00dfe in Texas: Arktische K\u00e4lte Foto:\u2002Brett Coomer \/ AP Ungew\u00f6hnlich eisiges Winterwetter mit starkem Schneefall hat im s\u00fcdlichen US-Bundesstaat Texas f\u00fcr massive Stromausf\u00e4lle gesorgt. 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