{"id":5918,"date":"2021-02-16T03:40:51","date_gmt":"2021-02-16T00:40:51","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-neue-wto-chefin-ngozi-okonjo-iweala-warnt-vor-impfstoff-nationalismus\/"},"modified":"2021-02-16T03:40:51","modified_gmt":"2021-02-16T00:40:51","slug":"corona-news-am-montag-neue-wto-chefin-ngozi-okonjo-iweala-warnt-vor-impfstoff-nationalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-neue-wto-chefin-ngozi-okonjo-iweala-warnt-vor-impfstoff-nationalismus\/","title":{"rendered":"Corona-News am Montag: Neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala warnt vor \u00bbImpfstoff-Nationalismus\u00ab"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c0b7ed40-a442-42f6-a51e-b4ec2d92eca5_w948_r1.77_fpx32_fpy46.jpg\" title=\"Die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala (Bild von Juli 2020)\" alt=\"Die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala (Bild von Juli 2020)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala (Bild von Juli 2020)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Martial Trezzini \/ dpa<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Corona-Frisuren: Loblied auf die Lockdown-Locken<\/h3>\n<p><strong>22.00 Uhr: <\/strong>Am 1. M\u00e4rz d\u00fcrfen Friseurgesch\u00e4fte wieder \u00f6ffnen \u2013 und viele Menschen freuen sich auf den bevorstehenden Lock-Down. Unsere Autorin hingegen meint, eine wild gewordene Frisur kann einen viel lehren, nicht nur Demut. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Corona-Regelbruch wegen Spottdrossel: Strafe f\u00fcr englische Vogel-Fans<\/h3>\n<p><strong>21.15 Uhr: <\/strong>Mehrere Vogel-Fans sind in der englischen Grafschaft Devon bei einer verbotenen Reise erwischt worden, auf der sie eine seltene Vogelart fotografieren wollten. F\u00fcnf Menschen mussten am Wochenende Strafe zahlen, nachdem die Polizei \u00fcber den Bruch der Corona-Regeln verst\u00e4ndigt worden war, wie die Devon and Cornwall Police am Montag mitteilte. Im aktuellen Lockdown sind Reisen bis auf wenige Ausnahmen verboten. Die Menschen in England d\u00fcrfen das Haus zwar f\u00fcr Sport oder Spazierg\u00e4nge verlassen, sollen dabei aber im eigenen Viertel bleiben.<\/p>\n<p>Die Vogel-Fans hatten sich auf den Weg in das Seebad Exmouth in Devon gemacht, um einen Blick auf die sogenannte Spottdrossel zu erhaschen. Die Vogelart soll Berichten zufolge zum ersten Mal seit 30 Jahren in der Region aufgetaucht sein. \u00dcblicherweise kommt die Spottdrossel eher in Kanada, Mexiko oder den USA vor. Ein Anwohner in Exmouth hatte Fotos von dem Vogel in seinem Garten auf Twitter geteilt und damit f\u00fcr Begeisterung in der Beobachter-Szene gesorgt.<\/p>\n<h3>Psychologie in der Pandemie: Leben mit dem Scheibchen-Shutdown<\/h3>\n<p><strong>21.28 Uhr: <\/strong>Alle paar Wochen werden Lockerungen auf sp\u00e4ter verschoben. K\u00e4men wir leichter mit der Coronakrise zurecht, wenn der Shutdown weniger zaghaft verl\u00e4ngert w\u00fcrde? Der Zukunftsforscher Andreas Krafft sagt im Interview, was besser wirkt. Lesen Sie hier das gesamte Interview:<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich verl\u00e4ngert Lockdown f\u00fcr Hotels und Gastronomie bis Ostern<\/h3>\n<p><strong>19.54 Uhr:<\/strong> Die \u00f6sterreichische Regierung verl\u00e4ngert den Lockdown f\u00fcr Hotels und Gastronomie bis \u00bbrund um Ostern\u00ab. Dies gelte auch f\u00fcr den Kulturbereich, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag nach Beratungen mit den im Parlament vertretenen Parteien sowie Experten und den L\u00e4ndern. Ein konkretes Datum f\u00fcr die Wieder\u00f6ffnung in diesem Bereich nannte der Regierungschef nach Angaben der Nachrichtenagentur APA nicht. Am 1. M\u00e4rz solle erneut beraten werden.<\/p>\n<p>Das Infektionsgeschehen im Land sei nach der \u00d6ffnung des gesamten Handels nach wie vor stabil, konstatierte Kurz. Allerdings habe in Ost\u00f6sterreich die britische Virusmutation zugenommen, in Tirol die s\u00fcdafrikanische. Deshalb sei weiter gro\u00dfe Vorsicht geboten, private Kontakte sollten m\u00f6glichst vermieden werden.<\/p>\n<p>Erlaubt sind in \u00d6sterreich privat derzeit Treffen zweier Haushalte. \u00bbWenn hier nicht alle vorsichtig sind, sind wir schnell wieder in einem exponentiellen Wachstum\u00ab, warnte Kurz. Er zeigte sich zugleich optimistisch, durch viele Tests das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten.<\/p>\n<h3><strong>Bayern-Attacken in Sachen Corona: \u00bbDie Glaubw\u00fcrdigkeit des Fu\u00dfballs wird mit F\u00fc\u00dfen getreten\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.40 Uhr: <\/strong>Vorstandschef Rummenigge prescht beim Thema Impfen vor, Trainer Flick kritisiert \u00bbsogenannte Experten\u00ab: Die Bayern entfachen die Debatte \u00fcber die Sonderrolle des Fu\u00dfballs in der Pandemie neu. Warum schweigt die Liga? Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Vordr\u00e4ngeln zur Corona-Impfung: <\/strong><strong><em>Falsche Vorbilder<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.30 Uhr: <\/strong>Einer volontierte im Krankenhaus, ein anderer will es f\u00fcr den guten Zweck getan haben: Prominente nutzen Macht und Einfluss, um sich fr\u00fchzeitig impfen zu lassen. Selbst der Bischof von Mallorca wird da kreativ. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Laschet: Gesundheitsschutz st\u00e4rker mit anderen Sch\u00e4den abw\u00e4gen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.05 Uhr<\/strong>: Nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet steht Deutschland in der Pandemie an einem Punkt, an dem Gesundheitsschutz angesichts sinkender Infektionszahlen st\u00e4rker mit anderen gesellschaftlichen Sch\u00e4den durch den Lockdown abgewogen werden muss. \u00bbWir k\u00f6nnen unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen\u00ab, sagt der CDU-Chef bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates Baden-W\u00fcrttemberg. Dar\u00fcber w\u00fcrden Bund und L\u00e4nder bei ihrem n\u00e4chsten Treffen am 3. M\u00e4rz sprechen.<\/p>\n<p>Laschet warnte vor negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft durch Grenzschlie\u00dfungen und setzt sich damit von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ab. Man erlebe momentan, dass Lieferketten vor allem f\u00fcr die deutsche Automobilindustrie wieder gef\u00e4hrdet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u00bbWir m\u00fcssen h\u00f6llisch aufpassen, dass wir nicht mit \u203aErsatzma\u00dfnahmen\u2039 die gesamten Lieferkettenprozesse im Binnenmarkt zerst\u00f6ren.\u00ab Eine Grenzschlie\u00dfung verursache riesige Sch\u00e4den, man sehe die Probleme bereits jetzt an der tschechischen Grenze. \u00bbWir m\u00fcssen aufpassen, dass wir jetzt nicht den gleichen Fehler wieder machen\u00ab, f\u00fcgte er in Anspielung auf das Fr\u00fchjahr 2020 hinzu.<\/p>\n<h3>WHO erteilt Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca die Notfallzulassung<\/h3>\n<p><strong>19.03 Uhr<\/strong>: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erteilt dem Covid-19-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca die Notfallzulassung. Damit k\u00f6nnen mehr Entwicklungsl\u00e4nder auf den vergleichsweise billigen Impfstoff zur\u00fcckgreifen. Die Produktion m\u00fcsse nun erh\u00f6ht werden, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.<\/p>\n<h3>Berlin: Tausende Menschen tanzen in Berlin zu Technomusik auf dem Eis<\/h3>\n<p><strong>19.00 Uhr<\/strong>: Trotz wiederholter Warnungen vor zugefrorenen Gew\u00e4ssern waren in Berlin-Kreuzberg Tausende am Urbanhafen auf dem Eis \u2013 und auch ein DJ. Polizisten haben die nicht genehmigte Veranstaltung am Sonntagnachmittag aufgel\u00f6st. Zwischen 2000 und 2500 Menschen seien bei Musik auf dem Eis unterwegs gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Der Urbanhafen ist ein Binnenhafen des Landwehrkanals, der keine Hafenfunktionen mehr hat.<\/p>\n<p>Polizisten h\u00e4tten die Anwesenden \u00fcber Lautsprecherdurchsagen dazu aufgefordert, das Eis zu verlassen &#8211; daraufhin habe sich die Menschenmenge schnell wieder zerstreut. Weil nur wenige Beamte vor Ort waren, habe man einzelnen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Infektionsschutzgesetz nicht nachgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien: Mehr als 90 Prozent der \u00fcber 70-J\u00e4hrigen sind geimpft<\/h3>\n<p><strong>18.50 Uhr<\/strong>: In Gro\u00dfbritannien haben mehr als 90 Prozent der \u00fcber 70-J\u00e4hrigen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. \u00bbDas ist ein einzigartiger, nationaler Erfolg\u00ab, sagte der britische Premier Boris Johnson am Montagabend in London. Seine Regierung habe mit 15 Millionen Corona-Impfungen ihr Etappenziel f\u00fcr Mitte Februar erreicht. \u00bbDas ist jedoch kein Moment zum Entspannen\u00ab, sagte Johnson. \u00bbDie Gefahr bleibt sehr real.\u00ab<\/p>\n<p>Noch immer w\u00fcrden mehr Menschen mit Covid-19 in britischen Krankenh\u00e4usern behandelt als w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle im April. Bis Ende April wollen die Briten allen \u00fcber 50-J\u00e4hrigen eine erste Impfdosis verpasst haben.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuinfektionen f\u00e4llt im Vereinigten K\u00f6nigreich seit einigen Wochen drastisch ab, ist aber weiter auf hohem Niveau. In den vergangenen sieben Tagen z\u00e4hlte das Land pro 100.000 Einwohner knapp 150 Neuinfektionen.<\/p>\n<h3>EU-Beh\u00f6rde ECDC: Ohne Corona-Ma\u00dfnahmen starker Infektionsanstieg<\/h3>\n<p><strong>17.49 Uhr:<\/strong> Die EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC hat davor gewarnt, Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus und dessen Varianten zum jetzigen Zeitpunkt zu lockern. Die epidemiologische Lage bleibe sehr besorgniserregend, die Belegung der Krankenhaus- und Intensivbetten auf einem hohen Niveau, teilte ECDC-Direktorin Andrea Ammon am Montag mit. Sollten die Ma\u00dfnahmen zur Viruseind\u00e4mmung nicht beibehalten oder gar verst\u00e4rkt werden, m\u00fcsse man Studien zufolge mit einem betr\u00e4chtlichen Anstieg der Infektions- und Todesfallzahlen rechnen.<\/p>\n<p>Unmittelbare, strikte und entschiedene Ma\u00dfnahmen seien entscheidend, um die Virus\u00fcbertragungen zu kontrollieren und die Kapazit\u00e4ten des Gesundheitswesens zu sch\u00fctzen, erkl\u00e4rte das ECDC in seiner am Montag ver\u00f6ffentlichten neuen Corona-Risikobewertung. W\u00e4hrend die meisten L\u00e4nder im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR) derzeit sinkende Infektionszahlen verzeichneten, habe die Einf\u00fchrung und zunehmende Verbreitung der zuerst in Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdafrika und Brasilien bemerkten Virusvarianten Besorgnis ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Von den Varianten sei die zun\u00e4chst in England nachgewiesene Mutante diejenige, die sich im EWR am umfassendsten verbreitet habe. Irland melde bereits, dass diese Variante (B.1.1.7) die im Land dominierende sei. Mehrere weitere L\u00e4nder k\u00e4men Sch\u00e4tzungen zufolge in den kommenden Wochen in dieselbe Situation.<\/p>\n<p>Den Staaten werde deshalb empfohlen, ihre M\u00f6glichkeiten zur Sequenzierung von Corona-Proben auf- und auszubauen, erkl\u00e4rte Ammon. Auch erg\u00e4nzende Ma\u00dfnahmen wie Tests, Kontaktverfolgung, die Isolation von F\u00e4llen und die Quarant\u00e4ne von Kontakten seien wichtig.<\/p>\n<h3>Nicht genug Impfstoff: Rio de Janeiro stoppt Corona-Impfungen<\/h3>\n<p><strong>17.36 Uhr: <\/strong>Angesichts fehlender Impfstoffdosen setzt die brasilianische Metropole Rio de Janeiro die Impfungen gegen das Coronavirus aus. \u00bbIch habe die Nachricht erhalten, dass neue Dosen nicht angekommen sind\u00ab, schrieb B\u00fcrgermeister Eduardo Paes am Montag bei Twitter. \u00bbWir werden unsere Kampagne morgen unterbrechen m\u00fcssen.\u00ab Demnach soll Rio die neue Charge von Impfstoffen des Instituto Butantan in S\u00e3o Paulo kommende Woche erhalten. Auch andere St\u00e4dte im Bundesstaat Rio de Janeiro und in Brasilien hatten schon einen Impfstoffmangel gemeldet oder die Impfungen gestoppt.<\/p>\n<p>Brasilien ist eines der am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffenen L\u00e4nder und hat erst im Januar mit Impfungen begonnen. Bislang haben sich im gr\u00f6\u00dften Land Lateinamerikas fast 9,9 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert \u2013 nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch h\u00f6her. Zudem sind mehr als 239.000 Patienten in Brasilien im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Brasilien hat 210 Millionen Einwohner und ist 24 Mal so gro\u00df wie Deutschland.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verteilung der Impfstoffdosen ist das Gesundheitsministerium in Bras\u00edlia, das bisher rund zw\u00f6lf Millionen Dosen der Impfstoffe von AstraZeneca und dem chinesischen Sinovac bekommen hat, verantwortlich. Der brasilianische Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro hatte zuerst das Coronavirus verharmlost und zieht mittlerweile auch eine Impfung in Zweifel. Die Impfstofffabrik der Forschungseinrichtung Funda\u00e7\u00e3o Oswaldo Cruz in Rio, die mit dem Gesundheitsministerium verbunden ist, gilt als gr\u00f6\u00dfte Lateinamerikas.<\/p>\n<h3>Fauci erh\u00e4lt mit einer Million Dollar dotierten Preis in Israel<\/h3>\n<p><strong>17.20 Uhr:<\/strong> Der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci ist f\u00fcr seine Rolle w\u00e4hrend der Corona-Krise mit dem israelischen Dan-David-Preis ausgezeichnet worden. Sein Preisgeld bel\u00e4uft sich auf eine Million Dollar (rund 825.000 Euro), wie die Stiftung am Montag in Tel Aviv mitteilte.<\/p>\n<p>Fauci sei auch f\u00fcr seinen Einsatz gegen das Aidsvirus ausgezeichnet worden, aber \u00bbinsbesondere f\u00fcr seinen Kampf um Anerkennung f\u00fcr neue Ans\u00e4tze, wie mRNA-Impfungen, die nun Millionen weltweit verabreicht werden, und f\u00fcr die mutige Verteidigung der Wissenschaft gegen unwissende Opposition w\u00e4hrend der herausfordernden Corona-Krise\u00ab, teilte die Jury mit.<\/p>\n<p>Nach dem Abgang des Ex-US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump im Wei\u00dfen Haus hatte Fauci gesagt, es habe bei Trump Momente gegeben, in denen Dinge kommuniziert wurden, die nicht auf wissenschaftlichen Fakten basierten. Er habe auch nicht das Gef\u00fchl gehabt, dass er Trump ohne negative Folgen widersprechen konnte. Jetzt ber\u00e4t Fauci den neuen Pr\u00e4sidenten, den Demokraten Joe Biden.<\/p>\n<p>Fauci wurde im Bereich \u00d6ffentliche Gesundheit ausgezeichnet. Weitere Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger im Bereich Medizingeschichte sind die Professorinnen Alison Bashford und Katherine Park sowie der Professor Keith Wailoo. Im Bereich der Krebs-Immuntherapie wurden die Professoren Zelig Eshhar und Carl June sowie Dr. Steven Rosenberg gew\u00fcrdigt. Die Gew\u00fcrdigten in beiden Kategorien teilen sich das Preisgeld von jeweils einer Million Dollar. Die W\u00fcrdigung soll im Mai dieses Jahres online erfolgen.<\/p>\n<p>Der nach dem israelischen Gesch\u00e4ftsmann Dan David benannte Preis wird jedes Jahr an Menschen vergeben, die sich im technologischen, wissenschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereich besonders hervorgetan haben. Unter den vergangenen Preistr\u00e4gern sind die Regisseure Ethan und Joel Coen (2011), Aidsforscher Robert Gallo (2009), Schriftstellerin Margaret Atwood (2010) sowie Cellist Yo-Yo Ma (2006).<\/p>\n<h3>\u00d6sterreichische Studie: Corona-Infektion sch\u00fctzt erheblich vor erneuter Ansteckung<\/h3>\n<p><strong>16.47 Uhr: <\/strong>Eine Corona-Infektion sch\u00fctzt einer Studie aus \u00d6sterreich zufolge zumeist vor einer erneuten Ansteckung. Nach einem Abstand von ungef\u00e4hr sieben Monaten zur Erstinfektion h\u00e4tten Menschen mit einer bereits durchgemachten Sars-CoV-2-Infektion ein um 91 Prozent niedrigeres Risiko f\u00fcr eine Ansteckung aufgewiesen, berichten Forscher um Stefan Pilz von der Med Uni Graz im \u00bbEuropean Journal of Clinical Investigation\u00ab. Die Ergebnisse seien aber noch vorsichtig zu interpretieren, hie\u00df es am Montag von der Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u00dcber 400.000 Menschen in \u00d6sterreich wurden bisher positiv auf Sars-CoV-2 getestet. F\u00fcr die Studie wurden in der zweiten Infektionswelle von September bis November vergangenen Jahres Menschen, die sich in der ersten Infektionswelle (Februar bis April 2020) mit dem Virus infiziert hatten, mit der \u00fcbrigen \u00f6sterreichischen Allgemeinbev\u00f6lkerung verglichen.<\/p>\n<p>\u00bbDiese Daten zeigen eine sich aufbauende Immunit\u00e4t gegen Sars-CoV-2 in der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung, wobei wir aktuell noch nicht wissen, inwieweit diese Immunit\u00e4t auch auf diverse Sars-CoV-2-Virusmutationen umzulegen ist, beziehungsweise wie lange und in welcher St\u00e4rke dieser Re-Infektionsschutz \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Zeitr\u00e4ume anh\u00e4lt\u00ab, betonte Franz Allerberger von der \u00d6sterreichische Agentur f\u00fcr Gesundheit und Ern\u00e4hrungssicherheit (Ages). Weitere Auswertungen \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume sowie von Daten aus anderen L\u00e4ndern seien erforderlich.<\/p>\n<h3>Britische Mutation: Corona-Ausbruch in Berliner Klinik<\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr: <\/strong>Im Vivantes Klinikum Spandau ist es zu einer H\u00e4ufung von Corona-F\u00e4llen gekommen, die von der zuerst in Gro\u00dfbritannien festgestellten Virusmutation B.1.1.7. verursacht worden sind. Derzeit seien 60 Infektionen mit dieser Variante des Erregers best\u00e4tigt, davon 21 bei Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen des Hauses. Ins Klinikum eingetragen worden sei das Virus sehr wahrscheinlich durch einen Patienten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus seien bei einer Testreihe unter 1200 Mitarbeitenden neun weitere, asymptomatische Infektionen festgestellt worden. Auch diese positiven Tests sollen nun auf Virusvarianten untersucht werden. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, stoppt das Klinikum bis zum 25. Februar die Aufnahme weiterer Patientinnen und Patienten, einzig f\u00fcr die Psychiatrie besteht eine Ausnahme.<\/p>\n<h3>Habeck fordert staatliche Abnahmegarantien f\u00fcr Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>16.10 Uhr:<\/strong> Um die Produktion von Coronavirus-Schnelltests anzukurbeln, hat Gr\u00fcnenchef Robert Habeck f\u00fcr eine staatliche Abnahmegarantie pl\u00e4diert. Selbst-Schnelltests k\u00f6nnten ein wichtiger Bestandteil einer Lockerungsstrategie sein, sagte Habeck am Montag in Berlin. Es brauche solche Tests f\u00fcr Schulen, Kitas und andere Bereiche des \u00f6ffentlichen Lebens in ausreichender Menge.<\/p>\n<p>Aus der \u00bbnicht gl\u00fccklich gelaufenen\u00ab Impfstoffbeschaffung m\u00fcssten Lehren gezogen werden, verlangte Habeck. Bei den Schnelltests wie auch in fr\u00fcheren Phasen der Pandemie habe die Bundesregierung aber zu sp\u00e4t und wenig vorausschauend agiert.<\/p>\n<p>Derzeit sind solche Tests noch im Pr\u00fcfverfahren f\u00fcr eine Zulassung. Die Idee bei einer Abnahmegarantie: Wenn staatliche Stellen schon zuvor den Einkauf bestimmter Mengen zusichern, k\u00f6nnten Hersteller bereits vor der Zulassung mit der Produktion beginnen und w\u00fcssten, dass sich die Investition lohnt.<\/p>\n<p>Vom f\u00fcr Dienstag geplanten Corona-\u00bbWirtschaftsgipfel\u00ab von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Dutzenden Verb\u00e4nden erwarte er sich allenfalls einen Rundumschlag, aber keine L\u00f6sungen, sagte Habeck mit Verweis auf die vorgesehene Sitzungsdauer von etwa zwei Stunden.<\/p>\n<h3>Seoul bietet kostenlose Corona-Tests f\u00fcr Haustiere an<\/h3>\n<p><strong>16.04 Uhr:<\/strong> In der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt Seoul ist am Montag eine Hauskatze positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Stadtregierung hatte zuvor die Ausgabe kostenloser Corona-Tests f\u00fcr symptomatische Hunde und Katzen beschlossen.<\/p>\n<p>Ein Stadtvertreter erkl\u00e4rte, die Katze habe sich bei einer bereits mit dem Coronavirus infizierten Familie aufgehalten. Das Tier habe sich \u00fcbergeben m\u00fcssen und sich lethargisch verhalten, derzeit sei es in einer st\u00e4dtischen Quarant\u00e4neeinrichtung untergebracht.<\/p>\n<p>Bisher gehen Wissenschaftler davon aus, dass Katzen und Hunde sich zwar anstecken, das Virus aber nicht an den Menschen weiterreichen k\u00f6nnen. Andere Tiere scheinen gef\u00e4hrlicher zu sein: In D\u00e4nemark waren vergangenes Jahr Millionen Nerze get\u00f6tet worden, weil eine mutierte Sars-CoV-2-Variante von den Tieren auf den Menschen \u00fcbergesprungen war.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark rechnet mit erfolgreicher Impfkampagne bis Ende Juni<\/h3>\n<p><strong>15.41 Uhr:<\/strong> Die Gesundheitsbeh\u00f6rden in D\u00e4nemark gehen davon aus, nahezu alle dazu bereiten Menschen im Land noch vor den Sommerferien gegen das Coronavirus geimpft zu haben. Das geht aus dem w\u00f6chentlich aktualisierten Impfkalender der d\u00e4nischen Gesundheitsverwaltung hervor. Die in Kopenhagen ans\u00e4ssige Beh\u00f6rde rechnet demnach damit, dass D\u00e4nemark vor dem Sommer knapp eine Million Impfdosen mehr als bislang angenommen erh\u00e4lt. Besonders der US-Konzern Pfizer wolle ab April deutlich mehr Dosen liefern, w\u00e4hrend das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca mitgeteilt habe, seine Lieferzahlen nach unten justieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Insgesamt bedeute dies, dass sich D\u00e4nemark darauf freuen k\u00f6nne, rund 900.000 Impfdosen mehr als vorige Woche erwartet zu bekommen, erkl\u00e4rte Beh\u00f6rdendirektor S\u00f8ren Brostr\u00f8m. Seine Beh\u00f6rde rechne deshalb damit, alle, die dies w\u00fcnschten, bis zum 27. Juni gegen Covid-19 geimpft zu haben. Das w\u00e4re noch einmal eine Woche fr\u00fcher als zuvor angedacht. Die Gesundheitsverwaltung unterstrich, dass es sich auch jetzt um Prognosen handele, die sich wieder \u00e4ndern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In dem F\u00fcnf-Millionen-Einwohnerland haben bis zum 9. Februar mehr als 200.000 Menschen ihre erste und fast 150.000 auch ihre zweite Impfdosis erhalten. Im europ\u00e4ischen Vergleich der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC z\u00e4hlt D\u00e4nemark zu den L\u00e4ndern in Europa, in denen bislang am meisten Erwachsene geimpft worden sind.<\/p>\n<h3>500 Besucher: Niederlande testen Konzepte f\u00fcr Corona-sichere Events<\/h3>\n<p><strong>15.29 Uhr:<\/strong> Mit 500 Menschen in einem Saal hat das Beatrix-Theater im niederl\u00e4ndischen Utrecht am Montag ein fast unwirkliches Bild in Corona-Zeiten geboten. Unter dem Motto \u00bbBacktolive\u00ab wurde ein Kongress der Veranstaltungsbranche er\u00f6ffnet. Es war zugleich Auftakt einer Testreihe, wie man Gro\u00dfereignisse auch in Corona-Zeiten sicher organisieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u00bbEs f\u00fchlt sich an wie ein Fest\u00ab, sagte die Staatssekret\u00e4rin im Wirtschaftsministerium, Mona Keizer, bei der Er\u00f6ffnung. \u00bbAber es ist bitterer Ernst.\u00ab Sieben weitere Veranstaltungen sollen in der Testreihe folgen mit jeweils 500 bis 1500 Zuschauern \u2013 dazu geh\u00f6ren Fu\u00dfballspiele, eine Kabarettvorstellung und ein Musikfestival im Freien. \u00bbWir wollen damit als Regierung auch zeigen, dass wir \u00fcber die Zukunft nachdenken\u00ab, sagte die Staatssekret\u00e4rin nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ANP.<\/p>\n<p>Die Initiative \u00bbFieldlab Events\u00ab ist ein gemeinsames Projekt der niederl\u00e4ndischen Veranstaltungsbranche, der Regierung und Universit\u00e4ten. Ziel sei es, Corona-sichere Konzepte f\u00fcr Veranstaltungen mit Publikum zu entwickeln, teilten die Organisatoren mit. Alle Veranstaltungen finden unter strengen Bedingungen statt.<\/p>\n<p>Die 500 Besucher des Fachkongresses mussten \u00fcber einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test verf\u00fcgen. Bei der Ankunft wurden sie zu m\u00f6glichen Symptomen befragt und wurde ihre Temperatur gemessen. Ein Teil des Publikums musste sich auch noch extra einem Schnelltest unterziehen. F\u00fcnf Tage nach dem Event muss sich zudem jeder Teilnehmer erneut testen lassen. W\u00e4hrend der Veranstaltung tr\u00e4gt jeder einen Bewegungssensor, sodass man die Bewegungen im Raum sp\u00e4ter rekonstruieren kann. Einige der Besucher tragen Gesichtsmasken, andere Gesichtsschutzschirme. Forscher werten anschlie\u00dfend die Daten aus.<\/p>\n<h3>Corona-Verst\u00f6\u00dfe in Malaysia: mehr als 1000 Festnahmen an einem Tag<\/h3>\n<p><strong>15.14 Uhr: <\/strong>Mutma\u00dfliche Verst\u00f6\u00dfe gegen den Corona-Lockdown in Malaysia haben nach Regierungsangaben zu 1111 Festnahmen an einem Tag gef\u00fchrt. Ein Drittel davon habe Menschen betroffen, die am Sonntag versucht h\u00e4tten, die Grenzen zwischen den 13 Bundesstaaten zu \u00fcberqueren, teilte Verteidigungsminister Ismail Sabri Yaakob am Montag mit. Viele wurden demnach wegen Regelverst\u00f6\u00dfen zur Wahrung k\u00f6rperlicher Distanz oder zum Tragen von Gesichtsmasken in Gewahrsam genommen.<\/p>\n<p>Die Zahl der t\u00e4glichen Festnahmen wegen Corona-Verst\u00f6\u00dfen bewegt sich in der Regel im dreistelligen Bereich. Die meisten Betroffenen werden meist nach der Zahlung einer Geldstrafe wieder auf freien Fu\u00df gesetzt.<\/p>\n<p>Nach einem deutlichen Anstieg der Fallzahlen seit Dezember hatte die Regierung des s\u00fcdostasiatischen Landes im Januar einen Lockdown verh\u00e4ngt. Anfang Februar wurde dieser um zwei Wochen verl\u00e4ngert und gilt derzeit f\u00fcr weite Teile des Landes au\u00dfer dem Bundesstaat Sarawak auf Borneo. Die Bewohner m\u00fcssen so weit wie m\u00f6glich im Homeoffice arbeiten und d\u00fcrfen sich nur noch in einem Radius von zehn Kilometern von ihren Wohnungen bewegen. Die \u00dcberquerung der Grenzen zwischen den Bundesstaaten ist untersagt.<\/p>\n<p>Am Montag vermeldete das Gesundheitsministerium mit knapp 2200 Neuinfektionen den niedrigsten Tageswert seit Anfang Januar. In dem Land mit seinen knapp 32 Millionen Einwohnern haben sich bislang insgesamt mehr als 266.000 Menschen infiziert, 975 starben in Verbindung mit dem Virus.<\/p>\n<h3>Dehoga: Kretschmers Absage an Osterurlaub \u00bbv\u00f6llig inakzeptabel\u00ab<\/h3>\n<p><strong>14.44 Uhr: <\/strong>Die Diskussion \u00fcber Urlaubsreisen an Ostern in Deutschland ver\u00e4rgert Hoteliers und Gastronomen. \u00bbDie pauschale Absage des Osterurlaubs ist v\u00f6llig inakzeptabel und ein erneuter Schlag ins Gesicht der Branche\u00ab, kritisierte Guido Z\u00f6llick, Pr\u00e4sident des Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbandes (Dehoga) am Montag. Vorst\u00f6\u00dfe wie die des s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer sorgten f\u00fcr massive Emp\u00f6rung.<\/p>\n<p>Der CDU-Politiker sieht keine Chance f\u00fcr Urlaubsreisen zu Ostern. \u00bbIch bin daf\u00fcr, Wahrheiten auszusprechen: Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben\u00ab, hatte Kretschmer der \u00bbBild am Sonntag\u00ab gesagt.<\/p>\n<p>Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband forderte konkrete \u00d6ffnungsperspektiven f\u00fcr die Branche. Sp\u00e4testens bei der n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Pandemie am 3. M\u00e4rz m\u00fcsse es einen Fahrplan geben, wann, wie und unter welchen Voraussetzungen, die Betriebe wieder G\u00e4ste empfangen d\u00fcrften. Einer aktuellen Dehoga-Umfrage zufolge fordern 83,6 Prozent der Betriebe eine \u00d6ffnung vor Ostern.<\/p>\n<p>Die Branche sei Ende Februar schon wieder vier Monate im Lockdown, sagte Z\u00f6llick. Die Verzweiflung und die existenziellen Sorgen \u00absind immens gro\u00df\u00bb. Der Umfrage zufolge brach der Umsatz im Januar gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um 78 Prozent ein. Bislang haben demnach 63,5 Prozent der Betriebe die kompletten Novemberhilfen erhalten. Bei den Dezemberhilfen seien nur 23,3 Prozent. \u00bbDie Antragstellung und die schnelle Auszahlung der noch ausstehenden versprochenen Wirtschaftshilfen m\u00fcssen jetzt absolute Priorit\u00e4t haben\u00ab, forderte Z\u00f6llick.<\/p>\n<h3>S\u00fcdafrika-Mutante in Tirol in mehr als 300 F\u00e4llen nachgewiesen<\/h3>\n<p><strong>14.33 Uhr:<\/strong> Im \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol sind bereits mehr als 300 Corona-F\u00e4lle mit der sogenannten S\u00fcdafrika-Mutante aufgetreten. Zudem gebe es fast 200 Verdachtsf\u00e4lle auf diese besonders ansteckende Variante des Coronavirus, teilte am Montag die Landesregierung laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA mit. Insgesamt ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Tirol den Angaben zufolge zuletzt aber gesunken.<\/p>\n<p>Die Zahl der best\u00e4tigten Infektionsf\u00e4lle mit der S\u00fcdafrika-Mutante sei auf 318 gestiegen, teilte das Bundesland mit. 176 davon seien bereits vollsequenziert und weitere 142 teilsequenziert. Die 187 Verdachtsf\u00e4lle sollten nun auch sequenziert werden. Insgesamt gab es innerhalb von 24 Stunden in Tirol 62 neue positive Corona-Testergebnisse. Das war laut APA der niedrigste Wert seit Anfang Oktober.<\/p>\n<p>Wegen des Auftretens besonders gef\u00e4hrlicher Virusmutanten in Tirol hatte Deutschland am Sonntag mit versch\u00e4rften Grenzkontrollen zu Tirol begonnen. Die bef\u00fcrchteten Staus blieben auf der \u00f6sterreichischen Seite der Grenze aber laut APA zun\u00e4chst aus.<\/p>\n<h3>Scholz h\u00e4lt Debatte \u00fcber Osterurlaub f\u00fcr verfr\u00fcht<\/h3>\n<p><strong>14.27 Uhr: <\/strong>Vizekanzler Olaf Scholz h\u00e4lt nichts von einer Debatte \u00fcber Osterurlaub zum jetzigen Zeitpunkt. Der Beginn der Diskussion sei sehr fr\u00fch, sagte der SPD-Politiker und Bundesfinanzminister am Montag im Interview bei \u00bbWelt\u00ab mit Blick auf <strong>Corona<\/strong>. \u00bbIch glaube, es ist wichtig, dass wir alle ein wenig abwarten, wie sich die Dinge entwickeln, und deshalb macht es keinen Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt in die eine oder andere Richtung eine feste Aussage zu treffen.\u00ab<\/p>\n<p>Das Osterwochenende beginnt in diesem Jahr am 2. April (Karfreitag). Das ist Freitag in sechs Wochen. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) hatte in der \u00bbBild am Sonntag\u00ab gesagt: \u00bbIch bin daf\u00fcr, Wahrheiten auszusprechen: Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben.\u00ab Zu gro\u00dfe Mobilit\u00e4t bereits im April sei Gift. \u00bbWir w\u00fcrden alles zerst\u00f6ren, was wir seit Mitte Dezember erreicht haben.\u00ab<\/p>\n<h3>Inzwischen 34 Millionen Euro \u00dcberbr\u00fcckungshilfe an Firmen gezahlt<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr:<\/strong> Die Auszahlung der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III an Firmen wegen der andauernden Corona-Beschr\u00e4nkungen l\u00e4uft weiter an. Nach dem Start in der vergangenen Woche seien nunmehr 34,6 Millionen Euro an Abschlagszahlungen durch den Bund geflossen, wie eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Montag in Berlin mitteilte. Abgeschlossen seien 2619 Antr\u00e4ge von Unternehmen, weitere seien im System bereits angelegt. Firmen, die von Pandemie und Lockdown stark betroffen sind, k\u00f6nnen f\u00fcr die Zeit bis Ende Juni 2021 Hilfen von monatlich bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten. Erstattet werden fixe Betriebskosten.<\/p>\n<p>Angesichts von Kritik an schleppenden Zahlungen und Forderungen nach konkreten Pl\u00e4nen f\u00fcr die Lockerung von Corona-Beschr\u00e4nkungen hat Minister Peter Altmaier (CDU) an diesem Mittwoch einen \u00bbWirtschaftsgipfel\u00ab einberufen. Eingeladen sind Vertreter von mehr als 40 Verb\u00e4nden. Themen sollen die aktuelle Lage der Wirtschaft, die j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse von Bund und L\u00e4ndern, die Hilfen und m\u00f6gliche \u00d6ffnungsperspektiven sein. Die Verl\u00e4ngerung des Lockdowns bis 7. M\u00e4rz war von betroffenen Branchen heftig kritisiert worden. Bei den Hilfen f\u00fcr November und Dezember seien inzwischen sechs Milliarden Euro an Abschlagszahlungen und regul\u00e4ren Zahlungen geflossen, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Bayer will Curevac-Impfstoff im Dezember liefern<\/h3>\n<p><strong>14.05 Uhr:<\/strong> Nach dem Einstieg in die Produktion eines Corona-Impfstoffes rechnet der Pharmakonzern Bayer im Dezember mit ersten Lieferungen. \u00bbWir sind sehr zuversichtlich, dass wir noch vor Jahresende \u2013 wenn alles gut geht \u2013 auch die ersten Impfstoffe sogar ausliefern k\u00f6nnen\u00ab, sagte Bayer-Chef Werner Baumann am Montag in Wuppertal, nachdem er Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) den Standort gezeigt hatte. Vor zwei Wochen hatte der Leverkusener Konzern bekannt gegeben, einen Teil der Herstellung der vom T\u00fcbinger Unternehmen Curevac entwickelten Vakzine zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Wegen der Beschaffung und Validierung von Ger\u00e4ten sowie aufwendiger Qualifizierungsstudien dauert es noch einige Monate, bis die Bayer-Anlage startklar ist &#8211; hergestellt wird in einem \u00bbReinraum\u00ab, in dem selbst kleinste Verschmutzungen verhindert werden m\u00fcssen. Eine zweistellige Zahl von Arbeitspl\u00e4tzen soll neu aufgebaut werden. Es w\u00e4re das erste Mal, dass Bayer einen Impfstoff herstellt.<\/p>\n<p>Laschet betonte die Bedeutung der heimischen Pharmaindustrie und forderte, sie in einem positiveren Licht zu sehen. \u00bbEs hat sich in den letzten Jahre so eingeb\u00fcrgert, dass man immer auf die Pharmaindustrie schimpft\u00ab, sagte er. \u00bbUnser Ziel muss sein, dass Deutschland wieder der Spitzenstandort f\u00fcr Pharmatechnologie wird.\u00ab<\/p>\n<p>F\u00fcr den Curevac-Impfstoff l\u00e4uft derzeit noch die Phase-III-Studie \u2013 die Daten dieser Studie sind n\u00f6tig f\u00fcr gr\u00fcnes Licht von den Beh\u00f6rden. \u00bbAngepeilt wird eine Zulassung im zweiten Quartal\u00ab, sagte Bayer-Pharmavorstand Stefan Oelrich. \u00bbGenaueres k\u00f6nnen wir Ihnen erst sagen, sobald die Daten vorliegen.\u00ab Die ersten Chargen sollen woanders produziert werden, im Dezember k\u00f6nnte Bayer einsteigen \u2013 2022 will der Konzern 160 Millionen Impfdosen herstellen.<\/p>\n<h3>Luftverkehr will weitere finanzielle Unterst\u00fctzung<\/h3>\n<p><strong>14.01 Uhr<\/strong>: Die in der Coronakrise gebeutelte Luftverkehrsbranche verlangt von der Politik mehr finanzielle Hilfen und trotz der abgest\u00fcrzten Nachfrage einen weiteren Ausbau der Infrastruktur. Politisch m\u00fcssten Wettbewerbsnachteile f\u00fcr inl\u00e4ndische Flugh\u00e4fen und Fluggesellschaften verhindert werden, erkl\u00e4rte der Branchenverband BDL am Montag in Berlin.<\/p>\n<p>In den 14 BDL-Kernforderungen f\u00fcr die kommende Legislaturperiode finden sich vielf\u00e4ltige Finanzierungsw\u00fcnsche und Vorschl\u00e4ge zur Kostenentlastung durch die \u00f6ffentliche Hand. So m\u00fcsse der Bund auch im kommenden Jahr das Eigenkapital der bundeseigenen Flugsicherung st\u00e4rken und zudem die Luftsicherheitskosten vollst\u00e4ndig \u00fcbernehmen. Zur Verringerung des CO2-Aussto\u00dfes schl\u00e4gt der BDL Subventionen zur Anschaffung neuer, sparsamer Flugzeuge vor und will die deutsche Ticketsteuer allein zur Finanzierung alternativer Kraftstoff-Technologien nutzen.<\/p>\n<p>Bei der Verlagerung von Inlandsfl\u00fcgen auf die Schiene verlangt der BDL zuvor p\u00fcnktlichere Z\u00fcge und eine bessere Schienenanbindung insbesondere des Flughafens M\u00fcnchen. Beim deutschen Flughafensystem w\u00fcnscht sich die Branche Unterst\u00fctzung bei den geplanten Erweiterungen und keine weiteren Flugverbote. Gleichzeitig warnte der Verband vor \u00bbkurzsichtigen Entscheidungen\u00ab zu m\u00f6glichen Schlie\u00dfungen kleinerer Flugh\u00e4fen aus Kostengr\u00fcnden. Man d\u00fcrfe sich nicht am aktuellen Verkehrsaufkommen in der Covid-19-Pandemie orientieren, sondern sich am k\u00fcnftigen Mobilit\u00e4tsbedarf des Wirtschaftsstandorts ausrichten.<\/p>\n<h3>Reul als erster NRW-Minister positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>13.48 Uhr: <\/strong>Innenminister Herbert Reul (CDU) ist als erster Minister der nordrhein-westf\u00e4lischen Landesregierung bei einem Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestet worden. \u00bbDem Minister geht es den Umst\u00e4nden entsprechend gut, er f\u00fchrt die Amtsgesch\u00e4fte von zu Hause aus\u00ab, teilte eine Ministeriumssprecherin am Montag mit.<\/p>\n<h3>Boris Johnson will kein Zur\u00fcck mehr nach Weg aus dem Lockdown<\/h3>\n<p><strong>13.41 Uhr:<\/strong> Der britische Premier Boris Johnson will beim Lockern des aktuell geltenden Corona-Lockdowns Kehrtwenden unbedingt vermeiden. Die Lockerungen sollten \u00bbvorsichtig, aber irreversibel\u00ab erfolgen, sagte Johnson am Montag zu Journalisten in London. Nach etlichen Kehrtwenden und einem mehrfachen Hin und Her zwischen h\u00e4rteren und weicheren Ma\u00dfnahmen ist die britische Regierung \u00fcberzeugt, dass der aktuelle Lockdown der letzte sein soll.<\/p>\n<p>Aus Furcht vor der schnellen Ausbreitung gef\u00e4hrlicher Corona-Varianten wollen der Premier und seine Minister daher auf schrittweise Lockerungen in gr\u00f6\u00dferen Abst\u00e4nden setzen. Johnson macht allerdings nur f\u00fcr England die Regeln \u2013 in Schottland, Wales und Nordirland sind die Regionalregierungen verantwortlich.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge sollen am 8. M\u00e4rz die ersten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in England wieder vor Ort unterrichtet werden. Die folgenden Schritte k\u00f6nnten etwa erlaubte Outdooraktivit\u00e4ten sein, bevor danach der Einzelhandel und noch sp\u00e4ter die Gastronomie ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnten. Abh\u00e4ngig ist dies jedoch auch von wissenschaftlichen Auswertungen dazu, inwieweit sich der Impffortschritt bereits auf die Infektionslage auswirkt. In Gro\u00dfbritannien haben bereits mehr als 15 Millionen Menschen eine erste Corona-Impfung erhalten.<\/p>\n<h3>Saarl\u00e4ndische Gesundheitsministerin beklagt niedrige AstraZeneca-Impfbereitschaft<\/h3>\n<p><strong>13.32 Uhr: <\/strong>Saarlands Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat eine mangelnde Impfbereitschaft mit der Vakzine des Herstellers AstraZeneca kritisiert. Am Wochenende seien bei einer \u00bbSonderimpfung im medizinischen\u00ab Bereich 54 Prozent von 200 zur Impfung angemeldeten Personen nicht erschienen, ohne den Termin abzusagen. Dies habe offenbar damit zu tun, dass dieser Impfstoff nur einen Wirkungsgrad von 70 Prozent habe, sagte die CDU-Politikerin.<\/p>\n<p>\u00bbIch will sagen, dass das kein Wunschkonzert ist. Dass alle Impfstoffe zugelassen und gut sind\u00ab, sagte die Ministerin. Es sei \u00bbnicht solidarisch\u00ab, wenn die H\u00e4lfte der zur Impfung Angemeldeten nicht erscheine. Der Linken-Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine hingegen sagte, er k\u00f6nne \u00bbzumindest nachvollziehen, dass einige Menschen Bedenken haben\u00ab. Bachmann hatte betont, die Empfehlung, Patienten \u00fcber 65 Jahre nicht mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen, habe ausschlie\u00dflich mit einer nicht ausreichend gro\u00dfen Datengrundlage zu tun.<\/p>\n<p>Laut der Ministerin gibt es entsprechende Berichte aus allen Bundesl\u00e4ndern. Deswegen habe sie das Thema auf die Tagesordnung der n\u00e4chsten Gesundheitsministerkonferenz setzen lassen.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark f\u00fchrt strengere Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Grenzgebiete ein<\/h3>\n<p><strong>13.06 Uhr: <\/strong>Aus Sorge vor mutierten Varianten des Coronavirus versch\u00e4rft D\u00e4nemark seine Einreisevorschriften f\u00fcr Menschen aus den Grenzgebieten. Wer aus Schleswig-Holstein oder den s\u00fcdschwedischen Grenzregionen nach D\u00e4nemark einreisen m\u00f6chte, muss ab Mittwoch neben einem triftigen Einreisegrund auch einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen. Das gilt unter anderem auch f\u00fcr Grenzg\u00e4nger, die ihren Arbeitsplatz oder Wohnsitz in den Gebieten haben, teilte die d\u00e4nische Regierung am Montag mit. Bislang hatte f\u00fcr die Einwohner der Grenzgebiete ein maximal sieben Tage alter negativer Corona-Test gereicht.<\/p>\n<p>Die d\u00e4nischen Ministerien f\u00fcr Justiz und Gesundheit begr\u00fcndeten den Schritt mit einem in den Grenzgebieten erh\u00f6hten Risiko der Ausbreitung der zun\u00e4chst in S\u00fcdafrika aufgetauchten Variante. \u00bbEs ist wichtig, dass Leute, die im Grenzland wohnen und arbeiten, die Grenze \u00fcberqueren k\u00f6nnen\u00ab, erkl\u00e4rte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. \u00bbEs ist aber auch wichtig, D\u00e4nemark gegen Virusvarianten zu besch\u00fctzen, die eine gr\u00f6\u00dfere Unsicherheit in der Epidemie schaffen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>In D\u00e4nemark sind die Corona-Zahlen nach den H\u00f6chstwerten des Dezembers mittlerweile wieder deutlich zur\u00fcckgegangen. Die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen im Land z\u00e4hlt derzeit zu den niedrigsten in ganz Europa. Dennoch befinden sich die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen weiter weitgehend im Lockdown. Grund daf\u00fcr ist die Sorge vor besagten Virusvarianten. Besonders die zuerst in England aufgetauchte Variante ist mittlerweile stark im Umlauf.<\/p>\n<p>Die d\u00e4nischen Grenzen sind f\u00fcr die meisten Ausl\u00e4nder seit L\u00e4ngerem weitgehend dicht. F\u00fcr Menschen au\u00dferhalb der Grenzgebiete gilt, dass sie nur ins Land kommen, wenn sie einen triftigen Einreisegrund und einen h\u00f6chstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen. Weil die deutsch-d\u00e4nischen und d\u00e4nisch-schwedischen Gebiete eng miteinander verwurzelt sind und viele Pendler auf der jeweils anderen Grenzseite arbeiten, sind die Auflagen f\u00fcr diese Regionen nicht ganz so streng wie f\u00fcr andere.<\/p>\n<h3>Bundesregierung erwartet Zulassung von Schnelltests ab M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>12.45 Uhr:<\/strong> Das Bundesgesundheitsministerium erwartet nach Angaben eines Sprechers eine Zulassung von Schnelltests f\u00fcr Privatpersonen ab M\u00e4rz. Die Bundesregierung wolle sichergehen, dass die Tests die entsprechende Qualit\u00e4t h\u00e4tten, sagte der Sprecher in Berlin.<\/p>\n<p>Die Tests kommen punktuell bereits zum Einsatz und sollen unter anderem zur sicheren \u00d6ffnung von Kitas und Schulen beitragen. \u00bbHier wird etwas versucht, (&#8230;), das eine L\u00f6sung sein kann, um die Zeit bis zum Impfen zu \u00fcberbr\u00fccken\u00ab, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Montag nach einem Besuch in der Potsdamer Kita \u00bbAbenteuerland\u00ab. In der brandenburgischen Landhauptstadt sind die Kitas seit Anfang Februar ge\u00f6ffnet. Die Besch\u00e4ftigten nutzen zwei Mal die Woche einen Corona-Spucktest.<\/p>\n<p>\u00bbDas k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass man in Kitas und Schulen auch mehr Kinder wieder in den Regelbetrieb bringen und gleichzeitig das Personal sch\u00fctzen kann &#8211; und etwas tun f\u00fcr den Kinderschutz\u00ab, meinte die Ministerin zu dem Potsdamer Test-Modell.<\/p>\n<p>Denn die lange Schlie\u00dfung von Kitas und Schulen habe f\u00fcr viele Kinder gravierende Auswirkungen. \u00bbWir sehen Einsamkeit, wir sehen depressive Verstimmungen, Bewegungsmangel und Bildungsl\u00fccken\u00ab, beklagte Giffey. \u00bbWir wollen daher einen Dreischritt gehen aus stufenweiser \u00d6ffnung, dem Testen und dem perspektivisch schnelleren Impfen.\u00ab Dies k\u00f6nne Kindern, Eltern und Erziehern eine echte Perspektive bieten.<\/p>\n<h3>Ungarns Orb\u00e1n fordert Verl\u00e4ngerung der Corona-Sonderrechte<\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr<\/strong>: In Ungarn sollen die Sonderrechte der Regierung zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie verl\u00e4ngert werden. Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n stellt einen entsprechenden Antrag im Parlament. Die Regierung wolle die Wirtschaft und das gesamte Leben wieder \u00f6ffnen, sagte er im Parlament. Der im Herbst verh\u00e4ngte Lockdown k\u00f6nne aber nur gelockert werden, wenn mehr Impfstoff zur Verf\u00fcgung stehe, als derzeit in der Europ\u00e4ischen Union verf\u00fcgbar sei. Deswegen seien f\u00fcr Ungarn die Eink\u00e4ufe von Impfstoffen aus Russland und China n\u00f6tig, die in der EU noch nicht zugelassen sind.<\/p>\n<h3>Ruhiger Verkehr an der Grenze nach Tirol<\/h3>\n<p><strong>12.09 Uhr<\/strong>: Am Tag zwei nach dem Start der sch\u00e4rferen Corona-Einreiseregeln herrschte am Montagmorgen in Kiefersfelden an dem zentralen Grenz\u00fcbergang von Tirol nach Bayern ruhiger Verkehr. Die Bundespolizei habe aber bereits zahlreiche Einreisende zur\u00fcckweisen m\u00fcssen, sagte der Sprecher der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, Rainer Scharf. Zudem h\u00e4tten einige, die zur Einreise nach den neuen Regeln berechtigt waren, nicht das vorgeschriebene negative Testergebnis dabei gehabt. Der Test k\u00f6nne an der Grenze in einem Testzentrum nachgeholt werden, der Betreffende bekomme aber dennoch eine Anzeige wegen Versto\u00dfes gegen die Corona-Einreiseregeln.<\/p>\n<p>Insgesamt warteten am \u00dcbergang Kiefersfelden am Vormittag laut Scharf etwa ein Dutzend Autos und ebenso viele Lastwagen auf ihre Abfertigung. \u00bbDie Verkehrssituation ist recht entspannt.\u00ab<\/p>\n<p>Nach den neuen Vorgaben d\u00fcrfen aus weiten Teilen Tirols in \u00d6sterreich sowie aus Tschechien und nur noch Deutsche, Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, landwirtschaftliche Saisonarbeitskr\u00e4fte und Gesundheitspersonal einreisen. Ausnahmen gibt es auch aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden. Tschechien und Tirol gelten als Virusmutationsgebiete.<\/p>\n<p>Laut Scharf wurden am Montag auch Menschen durchgelassen, die mit ihrem Arbeitsvertrag ihre Besch\u00e4ftigung in einem systemrelevanten Bereich nachweisen konnten. Diese Erweiterung der Regelung hatten Bund und Freistaat am Sonntag bekannt gegeben. Laut Scharf z\u00e4hlten dazu etwa Besch\u00e4ftigte in der Arzneimittel- und Medizinproduktion, Mitarbeiter von Berufsfeuerwehren oder Sicherheitsdiensten oder Besch\u00e4ftigte in \u00f6ffentlichen Einrichtungen. Von Mittwoch an m\u00fcssen diese Berufspendler eine beh\u00f6rdliche Bescheinigung vorlegen.<\/p>\n<h3>Britische Virusmutation in Neuseeland nachgewiesen<\/h3>\n<p><strong>11.55 Uhr:<\/strong> In Neuseeland ist zum ersten Mal die ansteckendere Corona-Variante aus Gro\u00dfbritannien nachgewiesen worden. Zwei von drei in der gr\u00f6\u00dften Stadt Auckland registrierten Infektionen gingen auf die Mutante zur\u00fcck, teilte das neuseel\u00e4ndische Gesundheitsministerium am Montag mit. Das Ergebnis einer Sequenzierung des Erregers bei dem dritten Infektionsfall stehe noch aus. Wegen der Entdeckung der F\u00e4lle am Sonntag hatte Premierministerin Jacinda Ardern einen dreit\u00e4gigen Lockdown f\u00fcr Auckland angeordnet.<\/p>\n<p>Bisher sei kein Zusammenhang zwischen den auf der Mutante basierenden Infektionsf\u00e4llen und anderen Corona-F\u00e4llen in Neuseeland festgestellt worden, erkl\u00e4rte das Gesundheitsministerium. Alle drei Infizierten geh\u00f6ren demnach derselben Familie an. In ihrem direkten Umfeld wurden zun\u00e4chst keine weiteren Ansteckungsf\u00e4lle gefunden.<\/p>\n<p>Wie die Variante nach Neuseeland kam, ist den Beh\u00f6rden zufolge noch unklar. Der Nachweis der Mutante in dem Land untermauere aber die \u00bbEntscheidung, schnell und robust zu handeln\u00ab, um \u00bbdie M\u00f6glichkeit einer weiteren Verbreitung zu verhindern\u00ab, betonte das Ministerium.<\/p>\n<p>In Auckland war um Mitternacht der von Ardern angek\u00fcndigte Lockdown in Kraft getreten. Schulen und fast alle Gesch\u00e4fte mussten f\u00fcr 72 Stunden schlie\u00dfen. Die Einwohner Aucklands d\u00fcrfen die Stadt nur noch in absoluten Ausnahmef\u00e4llen verlassen, auch Einreisen sind stark reglementiert. Die meisten Stra\u00dfen im Stadtzentrum waren am Montag menschenleer. Nur in den Corona-Testzentren herrschte reger Betrieb, auch die Kontaktverfolgung lief auf Hochtouren.<\/p>\n<p>Auch im Rest des Landes gilt wieder eine h\u00f6here Warnstufe, die unter anderem eine Maskenpflicht in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln und bei Versammlungen eine Obergrenze von hundert Teilnehmern vorschreibt. Australien setzte bis zum Ende des Lockdowns in Auckland das quarant\u00e4nefreie Reisen mit Neuseeland aus.<\/p>\n<p>Am Montag erreichten unterdessen die ersten Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer Neuseeland, wie Ardern mitteilte. 60.000 Dosen seien nach Auckland gebracht worden, wo sie von Samstag an Grenzbeamte sowie Mitarbeiter von Quarant\u00e4ne-Einrichtungen verimpft werden sollten.<\/p>\n<p>Neuseeland gilt weltweit als eines der Vorbilder im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Seit Beginn der Krise wurden in dem Inselstaat mit f\u00fcnf Millionen Einwohnern rund 2000 Infektionen nachgewiesen, 25 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.<\/p>\n<h3>Narren in Rottweil trotzen der Corona-Verordnung<\/h3>\n<p><strong>11.41 Uhr:<\/strong> Nach dem n\u00e4rrischen Motto \u00bbWir lassen uns von der Obrigkeit nichts sagen\u00ab sind am Montag rund 25 Narren im mittelalterlichen Stadtzentrum von Rottweil durch das Schwarze Tor gesprungen. Punkt 8.00 Uhr wurde es trotz Corona wieder laut: Die Narren johlten und Peitschen knallten. Nach Auskunft der Polizei fanden sich bei klirrender K\u00e4lte rund 450 Zuschauer ein.<\/p>\n<p>Die Abst\u00e4nde wurden gr\u00f6\u00dftenteils eingehalten und die Masken waren sichtbar, wie Polizeisprecher Markus Haug erkl\u00e4rte. Einzelne seien angesprochen worden, alles in allem musste die Polizei aber nicht einschreiten: \u00bbMit Kanonen auf Spatzen zu schie\u00dfen, war nicht verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Wir haben nicht die gro\u00dfe Keule geschwungen\u00ab, sagte Haug. \u00bbWir haben mehrfach mitgeteilt, dass man das nicht tun soll\u00ab, sagte Narrenmeister Christoph Bechthold.<\/p>\n<p>Der Narrensprung gilt als einer der traditionsreichsten H\u00f6hepunkte der schw\u00e4bisch-alemannischen Fastnacht. Etwa 4000 Teilnehmer laufen laut Narrenzunft normalerweise jedes Jahr mit.<\/p>\n<h3>\u00bbHarry Potter\u00ab-Premiere in Hamburg erneut verlegt<\/h3>\n<p><strong>10.54 Uhr: <\/strong>Die wegen der Corona-Pandemie bereits mehrmals verschobene Deutschlandpremiere des Theaterst\u00fccks \u00bbHarry Potter und das verwunschene Kind\u00ab ist nun f\u00fcr den 5. Dezember in Hamburg geplant. \u00bbDie Entwicklung der Corona-Pandemie zwingt uns erneut dazu, die Premiere zu verschieben. Eine Wiederaufnahme vor Ende November 2021 erscheint aus unserer Sicht nicht m\u00f6glich\u00ab, sagte Produzent Maik Klokow am Montag laut Mitteilung. Die Vorauff\u00fchrungen sollen den Angaben zufolge am 23. November im Mehr!-Theater am Gro\u00dfmarkt starten.<\/p>\n<p>Zuletzt war die Premiere der deutschsprachigen Auff\u00fchrung auf April 2021 verschoben worden. Urspr\u00fcnglich sollte das St\u00fcck im M\u00e4rz 2020 seine Deutschlandpremiere feiern. Sie wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Bis dahin waren bereits mehr als 300.000 Tickets f\u00fcr die Vorstellungen verkauft worden. Alle Tickets sollen ihre G\u00fcltigkeit behalten und k\u00f6nnen von Donnerstag an f\u00fcr die ab Ende November geplanten Vorstellungen eingetauscht werden.<\/p>\n<p>\u00bbHarry Potter und das verwunschene Kind\u00ab ist die erste nicht-englischsprachige Inszenierung des Schauspiels aus der Feder von Joanne K. Rowling, die mit ihren Harry-Potter-Romanen eine ganze Generation in ihren Bann schlug. Das Mehr!-Theater am Gro\u00dfmarkt war eigens daf\u00fcr umgebaut worden. Produktion und Umbau des Theaters mit seinen 1673 Pl\u00e4tzen hatten rund 42 Millionen Euro gekostet.<\/p>\n<h3>Zypern: Ab April keine Quarant\u00e4ne mehr f\u00fcr geimpfte Israelis<\/h3>\n<p><strong>10.52 Uhr<\/strong>: Das EU-Mitglied Zypern plant, vom 1. April an alle Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr gegen das Coronavirus geimpfte Touristen aus Israel aufzuheben. Dies berichtete das Nachrichtenportal der zyprischen Zeitung \u00bbFileleftheros\u00ab am Montag.<\/p>\n<p>\u00bbIsraelische B\u00fcrger, die geimpft sind, werden vom 1. April an keinen Test vorweisen und auch nicht in Quarant\u00e4ne gehen m\u00fcssen\u00ab, wenn sie nach Zypern reisen, sagte der zyprische Pr\u00e4sident Nikos Anastasiades demnach bei einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu. Das Treffen Netanyahu-Anastasiades habe am Vortag in Jerusalem stattgefunden, berichtete der staatliche Rundfunk. Der Tourismus z\u00e4hlt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Zyperns.<\/p>\n<p>In der EU wird kontrovers \u00fcber eine m\u00f6gliche Aufhebung von Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Menschen mit Corona-Impfung diskutiert. Als Erster hatte sich der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis f\u00fcr Reisefreiheit von Geimpften eingesetzt. Mit einer EU-Entscheidung wird jedoch vorerst nicht gerechnet. Zwar arbeiten die 27 EU-Staaten an einem gemeinsamen Impfpass. Die Debatte \u00fcber m\u00f6gliche damit verbundene Vorteile wurde jedoch im Januar vertagt. Als ein Grund daf\u00fcr wurde angegeben, es sei noch ungekl\u00e4rt, ob bereits geimpfte Menschen andere anstecken k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Analyse in Israel best\u00e4tigt hohe Wirksamkeit von Biontech\/Pfizer-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>10.32 Uhr: <\/strong>Eine Datenanalyse in Israel zum Einsatz des Biontech\/Pfizer-Impfstoffes gegen Corona bescheinigt dem Pr\u00e4parat eine hohe Wirksamkeit. Die Krankenkasse Clalit hatte 600.000 Menschen in die Untersuchung einbezogen, deren zweite Impfung mindestens eine Woche zur\u00fccklag. Nach Angaben einer Clalit-Sprecherin vom Sonntag gab es in der Gruppe der Geimpften 94 Prozent weniger symptomatische Infektionen als in einer Kontrollgruppe noch nicht geimpfter Menschen. Bei denjenigen, die sich trotz Impfung infizierten, gab es 92 Prozent weniger schwere Verl\u00e4ufe. Von den 600.000 Menschen in jeder Gruppe waren etwa 430.000 zwischen 16 und 59 Jahren alt, die \u00fcbrigen 60 und \u00e4lter.<\/p>\n<p>Eine andere Analyse hatte zuvor bereits ergeben, dass Menschen, die sich nach einer Corona-Impfung mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizieren, anscheinend weniger Viren als Ungeimpfte reproduzieren \u2013 und damit wom\u00f6glich weniger ansteckend sind. Das gelte schon nach einer einzigen Impfdosis, berichteten israelische Forscher \u00fcber die vorl\u00e4ufigen Daten.<\/p>\n<p>Israel ist f\u00fcr Biontech\/Pfizer quasi ein Modellland. Die israelische Regierung stellt den Firmen im Gegenzug f\u00fcr Impfstoff-Lieferungen Daten der Impfkampagne zur Verf\u00fcgung. Clalit-Experte Ran Balicer sagte, es sei nach dem gro\u00dffl\u00e4chigen Test nun eindeutig, dass der Impfstoff von Biontech\/Pfizer eine Woche nach der Verabreichung der zweiten Dosis eine hohe Wirksamkeit habe. Die beiden Unternehmen hatten die Wirksamkeit ihres Pr\u00e4parats eine Woche nach der zweiten Dosis mit 95 Prozent angegeben.<\/p>\n<p>In Israel l\u00e4uft seit dem 19. Dezember eine intensive Impfkampagne. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag erhielten bislang rund 3,9 Millionen B\u00fcrger die erste und rund 2,5 Millionen B\u00fcrger auch die zweite Impfdosis. Insgesamt hat das kleine Mittelmeerland etwas mehr als neun Millionen Einwohner. Die Regierung will bis Ende M\u00e4rz allen Bewohnern des Landes eine Impfung anbieten, die \u00e4lter als 16 Jahre sind.<\/p>\n<h3>China spendet 200.000 Impfstoffdosen an Simbabwe<\/h3>\n<p><strong>10.22 Uhr:<\/strong> Der s\u00fcdafrikanische Krisenstaat Simbabwe hat am Montag 200.000 Dosen des chinesischen Sinopharm-Impfstoffs gegen das Coronavirus erhalten. Die Spende traf am Morgen in Gegenwart von Vizepr\u00e4sident Constantino Chiwenga auf dem Flughafen der Hauptstadt Harare ein und soll vorrangig an das Personal des Gesundheitswesens gehen. Das Land will innerhalb eines Jahres rund zehn Millionen Einwohner impfen. Nach Angaben von Chinas Botschafter Guo Shaochun ist Simbabwe eines der ersten von 58 L\u00e4ndern, die Impfstoffspenden aus China erhalten. Es wolle 1,8 Millionen Impfdosen in seinem Land kaufen \u2013 die ersten 600.000 werden im M\u00e4rz erwartet. \u00bbWir stehen in Gespr\u00e4chen, um mehr Impfstoffe nach Simbabwe zu senden, und wir werden erschwingliche Preise sicherstellen\u00ab, betonte er.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie wurden in dem afrikanischen Land 35.172 Infektionen registriert, 1400 Menschen starben an den Folgen. Die Regierung verlor mehrere Kabinettsmitglieder durch das Coronavirus, darunter den Au\u00dfen- und Verkehrsminister. Die Zahlen stiegen in den vergangenen Wochen an. Als Hintergrund gilt eine Verbreitung der ansteckenderen Variante des Virus aus dem Nachbarland S\u00fcdafrika. Die Bundesregierung stufte Simbabwe daher Anfang Februar als Corona-Risikogebiet mit besonders gef\u00e4hrlichen Virusmutationen ein.<\/p>\n<p>In S\u00fcdafrika werden diese Woche die ersten 80.000 Dosen des Johnson-&amp;-Johnson-Impfstoffs erwartet. Davon hat sich der Kap-Staat laut offiziellen Angaben neun Millionen Dosen gesichert. Eine zuvor geplante Impfaktion mit dem Impfstoff AstraZeneca war wegen Zweifeln an dessen Wirksamkeit gegen die im Lande vorherrschende Coronavirus-Variante kurzfristig ausgesetzt worden.<\/p>\n<h3>Kilometerlange Staus an deutsch-tschechischer Grenze<\/h3>\n<p><strong>10.18 Uhr:<\/strong> An der deutsch-tschechischen Grenze der Autobahn 17 von Prag nach Dresden hat sich am Montagmorgen in Breitenau wegen der Einreisekontrollen ein kilometerlanger Stau gebildet. Wie die Bundespolizeidirektion Pirna auf Anfrage mitteilte, kann die Einreise mehrere Stunden Wartezeit in Anspruch nehmen. Bereits am Sonntag hatten Reisende ein bis zwei Stunden f\u00fcr die Weiterreise gebraucht. Die Kontrollen waren aufgrund der hohen Inzidenzzahlen im Nachbarland Tschechien eingef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>\u00bbWir haben aktuell eine angespannte Verkehrssituation\u00ab, sagte Christian Meinhold, Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna. Man habe aber sofort reagiert. An Hilfsorganisationen sei die Bitte ergangen, sich bei den frostigen Temperaturen um die Betroffenen in ihren Fahrzeugen zu k\u00fcmmern. Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter w\u00fcrden Tee und bei Bedarf auch Decken bereitstellen. F\u00fcr den G\u00fcterverkehr habe man eine vorgelagerte Kontrollstelle eingerichtet, um die Abfertigung zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Man stehe mit den tschechischen Beh\u00f6rden in Verbindung, um den Verkehrsfluss zu organisieren, hie\u00df es. Autofahrer, die aufgrund der Bestimmungen einreisen d\u00fcrfen und \u00fcber alle notwendigen Dokumente verf\u00fcgen, sollen auch auf nahe gelegene Grenz\u00fcberg\u00e4nge ausweichen. \u00bbNach wie vor haben viele Reisende die erforderlichen Dokumente nicht oder nicht vollst\u00e4ndig dabei\u00ab, sagte Meinhold. Das gelte in erster Linie f\u00fcr die digitale Einreiseanmeldung und den Corona-Test. Die Testkapazit\u00e4t an der Grenze in Breitenau sei ausgeweitet worden.<\/p>\n<h3>Paris will \u00bbb\u00f6se \u00dcberraschungen\u00ab an deutscher Grenze vermeiden<\/h3>\n<p><strong>10.16 Uhr:<\/strong> Angesichts versch\u00e4rfter Kontrollen Deutschlands an seinen Grenzen im S\u00fcden und S\u00fcdosten dringt Frankreich auf Absprachen. Europa-Staatssekret\u00e4r Cl\u00e9ment Beaune k\u00fcndigte an, er werde am Montag mit den Regierungschefs der drei benachbarten Bundesl\u00e4nder Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-W\u00fcrttemberg sprechen, damit es keine \u00bbb\u00f6sen \u00dcberraschungen\u00ab an der gemeinsamen Grenze mit Deutschland gebe.<\/p>\n<p>\u00bbWir machen alles im Gespr\u00e4ch\u00ab, sagte Beaune, der als Vertrauter von Staatschef Emmanuel Macron gilt. Eine komplette Schlie\u00dfung der deutsch-franz\u00f6sischen Grenze solle verhindert werden. So m\u00fcsse es m\u00f6glichst weitgehende Ausnahmen f\u00fcr Grenzpendler geben. Auch der Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr m\u00fcsse weiterlaufen.<\/p>\n<p>An den Grenzen Deutschlands zu Tschechien und zum \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol gelten seit Sonntag sch\u00e4rfere Einreiseregeln. Aus Angst vor den dort verbreiteten ansteckenderen Varianten des Coronavirus wird an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen streng kontrolliert. \u00bbDas ist eine harte Entscheidung\u00ab, kommentiert Beaune die versch\u00e4rften Grenzkontrollen Deutschlands.<\/p>\n<p>Die Regierung in Paris hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, es gebe im grenznahen ostfranz\u00f6sischen D\u00e9partement Moselle vergleichsweise viele F\u00e4lle, die auf die brasilianische und s\u00fcdafrikanische Virusvariante zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<h3>Dresdner Filmfest 2021 auf Juli verschoben<\/h3>\n<p><strong>10.07 Uhr:<\/strong> Auch das diesj\u00e4hrige Dresdner Filmfest wird vor dem Hintergrund der Corona-Schutzverordnung verschoben, und zwar vom Fr\u00fchjahr auf den Sommer. Die 33. Ausgabe soll nach Angaben vom Montag nun vom 13. bis 18. Juli stattfinden. Angesichts der Pandemieauswirkungen und der Verantwortung gegen\u00fcber G\u00e4sten und Mitarbeitern sei es \u00bbzu unsicher und riskant\u00ab, weiter mit April zu planen.<\/p>\n<p>Das Filmfest Dresden mit einem internationalen und nationalen Wettbewerb z\u00e4hlt mit Preisen im Gesamtwert von mehr als 67.000 Euro zu den am h\u00f6chsten dotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Wegen der Ausbreitung des damals noch neuartigen Coronavirus war es bereits 2020 verschoben worden und im September \u00fcber die B\u00fchne gegangen.<\/p>\n<h3>\u00dcber 14.000 Neuinfektionen in Russland<\/h3>\n<p>10.01 Uhr: In Russland steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionsf\u00e4lle binnen 24 Stunden um 14.207 auf mehr als 4,08 Millionen. In der Hauptstadt Moskau wurden nach Beh\u00f6rdenangaben mehr als 1800 neue F\u00e4lle registriert. Weltweit liegt Russland bei den Infektionszahlen hinter den USA, Indien und Brasilien auf dem vierten Platz. Binnen 24 Stunden wurden zudem 394 weitere Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Die Gesamtzahl liegt nun bei 80.520.<\/p>\n<h3>Mehr als 1700 Personen bei Partys in Belgrad \u2013 Festnahmen<\/h3>\n<p><strong>09.44 Uhr:<\/strong> Die serbische Polizei ist am Wochenende in mehreren Belgrader Unterhaltungslokalen gegen Partys mit Hunderten Teilnehmern eingeschritten. Grund war die Missachtung von geltenden Corona-Vorschriften, wie serbische Medien am Montag berichteten. Am Samstag l\u00f6ste die Beh\u00f6rde eine Ansammlung von 1000 Menschen in einem Klub am zentralen Tasmajdan-Park auf.<\/p>\n<p>Am Sonntag r\u00e4umte die Polizei eine popul\u00e4re Kneipe am alten Messegel\u00e4nde im Vorort Novi Beograd, in der 600 junge Leute feierten. Bei einer weiteren Razzia in einem Klub im Au\u00dfenbezirk Zvezdara stie\u00dfen Beamte auf 150 Partyg\u00e4ste.<\/p>\n<p>Die Polizei nahm mindestens f\u00fcnf mutma\u00dfliche Organisatoren fest sowie drei M\u00e4nner, die sich den Amtshandlungen widersetzten. In Serbien gilt wegen der Corona-Pandemie ein vergleichsweise milder Lockdown. Gastst\u00e4tten und Unterhaltungslokale d\u00fcrfen bis 20.00 Uhr \u00f6ffnen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen aber Mindestabst\u00e4nde eingehalten werden.<\/p>\n<p>Das Infektionsgeschehen ist in Serbien derzeit gut doppelt so stark wie in Deutschland. Im Zeitraum vom 25. Januar bis zum 7. Februar verzeichnete die EU-Beh\u00f6rde ECDC 24.278 Neuansteckungen. Das entspricht einer Ansteckungsrate von 350 pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land mit knapp sieben Millionen Einwohnern 4230 Tote gemeldet.<\/p>\n<h3>Hans will Grenzkontrollen wie 2020 vermeiden<\/h3>\n<p><strong>09.39 Uhr:<\/strong> Der saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU) hat im Blick auf m\u00f6gliche Corona-Grenzkontrollen eine enge Abstimmung mit den Nachbarl\u00e4ndern versprochen. Strengere Kontrollen der Menschen, die sich \u00fcber die Grenzen bewegten, seien nicht auszuschlie\u00dfen, sagte er am Montag im Landtag in Saarbr\u00fccken. \u00bbWir werden aber alles in unserer Macht Stehende tun, um Grenzkontrollen wie im Fr\u00fchjahr 2020 zu verhindern.\u00ab<\/p>\n<p>Sollten doch \u00bbMa\u00dfnahmen\u00ab n\u00f6tig sein, so sollten diese \u00bbgemeinsam mit unseren Nachbarn\u00ab vorgenommen werden. \u00bbAuf keinen Fall werden wir den grenz\u00fcberschreitenden Berufspendlern neue Erschwernisse zumuten.\u00ab Solche Kontrollen sollten auch nicht \u00bbentlang der ehemaligen Schlagb\u00e4ume\u00ab, sondern etwa durch Nachweise regelm\u00e4\u00dfiger Tests erfolgen. Er verwies auf gef\u00e4hrlichere Mutanten des Covid-19-Virus auch im franz\u00f6sischen Departement Moselle. \u00bbJe nachdem wie sich diese Varianten nun auch bei unseren grenz\u00fcberschreitenden Nachbarn oder bei uns ausbreiten\u00ab, seien Kontrollen nicht auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Hans warnte vor Hoffnungen auf ein rasches Ende der Corona-Pandemie. \u00bbGanz in Sicherheit wiegen k\u00f6nnen wir uns erst dann, wenn das Virus weltweit unter Kontrolle ist\u00ab, sagte er. Wie lange das noch dauere, k\u00f6nne \u00bbnicht die kl\u00fcgste Person unter den Virologen, Epidemiologen und Infektiologen vorhersagen\u00ab. \u00bbWir sind also noch mitten drin\u00ab, sagte der Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<h3>Brinkhaus warnt vor voreiligen Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>09.38 Uhr: <\/strong>Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat vor zu schnellen Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen gewarnt. \u00bbDie \u00d6ffnungsperspektive kommt dann, wenn wir stabil bei sehr, sehr niedrigen Zahlen sind (&#8230;). Und da sind wir noch nicht\u00ab, sagte Brinkhaus am Montag im rbb-Inforadio. Man sei immer noch signifikant \u00fcber 50, geschweige denn bei den 35, die der Deutsche Bundestag im Infektionsschutzgesetz definiert habe. Deshalb d\u00fcrfe man keine falschen Hoffnungen machen.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 58,9. Vor vier Wochen, am 17. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 136 gelegen.<\/p>\n<h3>EU will bis Ende des Sommers allen ein Impfangebot machen<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr:<\/strong> Die Europ\u00e4ische Union will bis Ende des Sommers allen B\u00fcrgern, die das wollen, ein Impfangebot unterbreiten. Das sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton dem franz\u00f6sischen Fernsehsender BFM. Es sei dazu kein Impfstoff zus\u00e4tzlich zu den f\u00fcr die EU bereits geplanten Mitteln n\u00f6tig.<\/p>\n<h3>Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h3>\n<p><strong>08.50 Uhr:<\/strong> In den USA geht die Zahl der t\u00e4glich erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zur\u00fcck. Die Beh\u00f6rden meldeten am Sonntag 64.194 neue F\u00e4lle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore von Montagmorgen (MEZ) hervorging. Am Sonntag der Vorwoche waren noch 89.581 neue Infektionen gemeldet worden. Der bisherige Tagesrekord war am 2. Januar mit 300.282 neuen Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden.<\/p>\n<p>Auch die Zahl der t\u00e4glichen Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich zur\u00fcck. Sie lag laut JHU am Sonntag bei 1084. Am gleichen Tag der Vorwoche wurden 1305 Todesf\u00e4lle gemeldet. Der bisherige H\u00f6chstwert wurde am 13. Februar mit 5443 Toten verzeichnet.<\/p>\n<h3>Spediteure warnen vor Staus an den Grenzen und gest\u00f6rten Lieferketten<\/h3>\n<p><strong>08.30 Uhr:<\/strong> Angesichts von Kontrollen an den Grenzen zu \u00d6sterreich und Tschechien warnen Spediteure vor Folgen f\u00fcr die Wirtschaft. Besch\u00e4ftigte im Transportsektor m\u00fcssten ihre Einreise selbst bei Transitfahrten anmelden und einen zertifizierten Corona-Negativtest vorweisen, teilte der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) mit. Durch diese neuen H\u00fcrden drohten erneut Grenzstaus, weitr\u00e4umige Umfahrungen und gest\u00f6rte Lieferketten.<\/p>\n<p>Die EU-Mitgliedstaaten m\u00fcssten auf die dynamische Pandemieentwicklung entschieden reagieren, aber als Gemeinschaft. \u00bbWir d\u00fcrfen jetzt nicht wieder zu einer einzelstaatlichen Politik geschlossener Grenzen wie im M\u00e4rz 2020 zur\u00fcckkehren\u00ab, mahnte DSLV-Pr\u00e4sident Axel Pla\u00df.<\/p>\n<h3>S\u00fcdkorea droht Impfchaos<\/h3>\n<p><strong>08.00 Uhr:<\/strong> S\u00fcdkorea impft mit der Vakzine des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca zun\u00e4chst nicht Menschen, die \u00fcber 65 Jahre als sind. Als Grund nennt die Gesundheitsbeh\u00f6rde KDCA mangelnde Daten \u00fcber die Wirksamkeit bei \u00c4lteren. Nun droht der Impfplan des Landes durcheinanderzugeraten. Denn \u00e4ltere Menschen und Besch\u00e4ftigte des Gesundheitssystems sollten eigentlich unter den Ersten sein, die ab dem 26. Februar geimpft werden. Die Beh\u00f6rde h\u00e4lt zudem den russischen Impfstoff Sputnik V f\u00fcr eine Option. Man sei aber noch nicht im Gespr\u00e4ch \u00fcber einen Kauf von Impfdosen.<\/p>\n<h3>Perus Au\u00dfenministerin tritt zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>06.55 Uhr: <\/strong>Nach \u00c4rger um vorzeitige Corona-Impfungen f\u00fcr Politiker in Peru ist die Au\u00dfenministerin der \u00dcbergangsregierung zur\u00fcckgetreten. Sie habe am 22. Januar eine erste Dosis des Impfstoffs des chinesischen Konzerns Sinopharm bekommen, teilte Ministerin Elizabeth Astete mit. Das sei ihr angeboten worden, nachdem sie Kontakt mit mehreren Menschen gehabt habe, die positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.<\/p>\n<p>Die Reaktionen auf die Enth\u00fcllung, dass der fr\u00fchere Pr\u00e4sident Mart\u00edn Vizcarra und seine Ehefrau sich hatten impfen lassen, h\u00e4tten ihr gezeigt, dass sie einen schweren Fehler begangen habe, erkl\u00e4rte die 68-J\u00e4hrige. Sie habe daher auch entschieden, sich die zweite Spritze nicht geben zu lassen.<\/p>\n<h3>Karnevalsfeier ohne Hygiene-Regeln in Sachsen<\/h3>\n<p><strong>06.26 Uhr:<\/strong> In einem Ortsteil der Stadt Marienberg im s\u00e4chsischen Erzgebirgskreis haben sich mehrere Personen ohne Beachtung von Hygienema\u00dfnahmen zum Ski-Fasching versammelt. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es Hinweise, dass es sich dabei um etwa 100 Personen gehandelt habe. Die Feier am Sonntagnachmittag sei ohne Mund-Nasen-Bedeckungen und ohne Einhalten der Abstandsregeln abgehalten worden. Mit dem Eintreffen der Polizei konnte ein Gro\u00dfteil der Feiernden die Veranstaltung z\u00fcgig auf ihren Skiern verlassen. Die genaue Personenanzahl k\u00f6nne deshalb nicht best\u00e4tigt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Nichteinhaltung der s\u00e4chsischen Corona-Schutzverordnung.<\/p>\n<h3>Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter<\/h3>\n<p><strong>06.15 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 4426 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 116 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Montag hervorgeht. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 4535 Neuinfektionen und 158 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen jedoch meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende in Deutschland weniger getestet wird.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 58,9. Vor vier Wochen, am 17. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 136 gelegen.<\/p>\n<h3>Todesf\u00e4lle \u00fcber der Grenze von zweieinhalb Millionen<\/h3>\n<p><strong>05.30 Uhr:<\/strong> Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind Reuters-Berechnungen zufolge weltweit bisher im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Demnach haben sich knapp 109 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die meisten Todesf\u00e4lle und Infektionen gab es in absoluten Zahlen in den USA. Bei den Todesf\u00e4llen rangiert Brasilien auf Platz zwei, bei den Ansteckungen folgt Indien auf die USA.<\/p>\n<h3>Impfungen in Australien k\u00f6nnen starten<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr: <\/strong>Australien kann Regierungsangaben zufolge mit den Impfungen gegen das Corona-Virus beginnen. \u00bbDer Adler ist gelandet (\u00bbThe eagle has landed\u00ab)\u00ab, so teilt Gesundheitsminister Greg Hunt mit dem seit der ersten Mondlandung gefl\u00fcgelten Wort die Ankunft des Impfstoffs mit. Die Impfkampagne werde kommende Woche mit den ersten 142.000 Dosen des Biontech\/Pfizer-Vakzins starten.<\/p>\n<h3>SPD-Fraktionsvize wirft Seehofer bei Grenzkontrollen \u00bbfalschen Ton\u00ab vor<\/h3>\n<p><strong>04.25 Uhr: <\/strong>Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Achim Post, hat die Kritik von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an der EU im Zusammenhang mit den Grenzkontrollen nach \u00d6sterreich und Tschechien als unangebracht zur\u00fcckgewiesen. \u00bbPauschales Europa-Bashing hilft nicht nur nicht weiter, sondern ist auch der falsche Ton in der jetzigen akuten Krisenlage\u00ab, sagte Post der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Er erwarte von Seehofer, dass er schwierige Entscheidungen wie diese \u00bboffen und transparent gegen\u00fcber unseren europ\u00e4ischen Partnern und der EU kommuniziert\u00ab, statt auf \u00bbsachliche Einw\u00e4nde mit polemischen Attacken gegen die EU zu reagieren\u00ab.<\/p>\n<p>Grenzkontrollen einerseits und die \u00bbberechtigte Kritik am Impfversagen von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen\u00ab (CDU) andererseits seien zwei verschiedene Sachverhalte und sollten nicht vermischt werden, sagte Post der Zeitung. Die Grenzkontrollen selbst h\u00e4lt der SPD-Fraktionsvize f\u00fcr angemessen.<\/p>\n<h3>Leere Stra\u00dfen zu Karnevalsh\u00f6hepunkt am Rosenmontag<\/h3>\n<p><strong>04.05 Uhr: <\/strong>Karnevalisten m\u00fcssen in diesem Jahr ganz stark sein. Wie nur wenige Male in der deutschen Nachkriegsgeschichte bleiben die Stra\u00dfen am diesj\u00e4hrigen Rosenmontag leer. Wegen der Pandemie sagten die Narren- und Jeckenhochburgen im Rheinland und in Rheinhessen ihre traditionellen Umz\u00fcge zum H\u00f6hepunkt der Karnevalszeit fr\u00fchzeitig ab. In K\u00f6ln rollt stattdessen ein Puppenzug mit Persiflagewagen im Kleinformat durch das Karnevalsmuseum. \u00bbDer ausgefallenste Zoch\u00ab wird ab 14.00 Uhr im Westdeutschen Rundfunk \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>In Mainz wird ab 19.11 Uhr eine digitale Fastnachtssitzung unter dem Motto \u00bbVierfarbbunt mit B\u00fctt un Byte\u00ab gestreamt. Darin pr\u00e4sentieren sich in elf mal elf Minuten die Vereine und Garden der Stadt. In D\u00fcsseldorf f\u00e4llt die offizielle Karnevalssession diesmal aus, stattdessen werden im Fernsehen Zusammenschnitte vergangener Rosenmontagsz\u00fcge gezeigt.<\/p>\n<h3>Einreisende von \u00bbRoter Liste\u00ab m\u00fcssen in England in <strong>Hotel-Quarant\u00e4ne<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.30 Uhr: <\/strong>Wer aus 33 L\u00e4ndern einer \u00bbRoten Liste\u00ab nach England einreist, muss sofort f\u00fcr zehn Tage in ein Hotel in Quarant\u00e4ne. Die Ma\u00dfnahme soll das Land vor einer Verbreitung von Corona-Varianten sch\u00fctzen und tritt an diesem Montag in Kraft. Aus Europa ist nur Portugal betroffen, dazu kommen alle s\u00fcdamerikanischen L\u00e4nder sowie Staaten des s\u00fcdlichen Afrikas und die Vereinigten Arabischen Emirate.<\/p>\n<p>Alle anderen Einreisenden, also auch die aus Deutschland, m\u00fcssen sich weiterhin zehn Tage nach Ankunft selbst isolieren. Neu ist f\u00fcr alle, dass sie zus\u00e4tzlich zu einem Corona-Test vor der Abreise nach Gro\u00dfbritannien nun auch zwei Tests im Land machen m\u00fcssen \u2013 sp\u00e4testens am 2. und fr\u00fchestens am 8. Tag nach Einreise. Daf\u00fcr werden 210 Pfund (240 Euro) f\u00fcr jeden f\u00e4llig, der Nachweis \u00fcber die Terminbuchung muss bei Ankunft vorgezeigt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Liste hat die Regierung zun\u00e4chst 4600 Zimmer in 16 Hotels in Flughafenn\u00e4he reserviert. Der Aufenthalt kostet pro Person 1750 Pfund. Bei Versto\u00df drohen empfindliche Strafen von bis zu 10.000 Pfund. F\u00fcr falsche Angaben auf dem verpflichtenden Einreiseformular sind sogar bis zu zehn Jahre Haft m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Zahl der Beratungsgespr\u00e4che bei der <strong>Telefonseelsorge laut Medienbericht<\/strong> gestiegen<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr:<\/strong> Mehr Menschen wenden sich im Lockdown an die Telefonseelsorge. Im ersten Monat dieses Jahres seien mehr als 6200 Seelsorge- und Beratungsgespr\u00e4che mehr gef\u00fchrt worden als im Vorjahreszeitraum, berichtete die \u00bbBild\u00ab in ihrer Montagsausgabe. Demnach h\u00e4tten sich im Januar 87.144 Menschen an die Krisenhelfer gewandt.<\/p>\n<p>Besonders gro\u00df war die Zunahme dem Bericht zufolge im November des vergangenen Jahres mit einem Plus von 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sowie in der Osterwoche mit einem Plus von 25 Prozent. Der Anteil der Menschen, die wegen Einsamkeit anriefen, habe sich um 20 Prozent erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>\u00bbDie gesamte Gesellschaft steht zunehmend unter Druck\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident des Sozialverbands Deutschland, Alfred Bauer, der Zeitung. Der Lockdown isoliere auch Gruppen, die unter normalen Umst\u00e4nden kaum Probleme mit Einsamkeit h\u00e4tten: Sch\u00fcler, Studenten, Azubis, Gastronomen und Alleinerziehende.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala (Bild von Juli 2020) Foto:\u2002 Martial Trezzini \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5919,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5918","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5918"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5918\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}