{"id":5892,"date":"2021-02-15T00:47:07","date_gmt":"2021-02-14T21:47:07","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-schleswig-holsteins-ministerprasident-kritisiert-neues-inzidenz-ziel\/"},"modified":"2021-02-15T00:47:07","modified_gmt":"2021-02-14T21:47:07","slug":"corona-news-am-sonntag-schleswig-holsteins-ministerprasident-kritisiert-neues-inzidenz-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-schleswig-holsteins-ministerprasident-kritisiert-neues-inzidenz-ziel\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident kritisiert neues Inzidenz-Ziel"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/945e33b3-2b16-430f-be8d-c616312ab7c7_w948_r1.77_fpx47_fpy43.jpg\" title=\"Daniel G\u00fcnther, Ministerpr\u00e4sident von Schleswig-Holstein, mit Maske im Plenarsaal des Landtags\" alt=\"Daniel G\u00fcnther, Ministerpr\u00e4sident von Schleswig-Holstein, mit Maske im Plenarsaal des Landtags\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Daniel G\u00fcnther, Ministerpr\u00e4sident von Schleswig-Holstein, mit Maske im Plenarsaal des Landtags<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Axel Heimken \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. <\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Studie: Impfstoff von Biontech\/Pfizer \u00bbextrem effektiv\u00ab<\/h3>\n<p><strong>20.45 Uhr:<\/strong> Der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist einer israelischen Studie zufolge \u00bbextrem effektiv\u00ab. Die Gesundheitsorganisation Clalit erkl\u00e4rt, die Corona-Infektionen, bei denen Symptome auftreten, seien nach der der Verabreichung von zwei Impfstoff-Einheiten um 92 Prozent gesunken. Dies habe eine Auswertung unter 600.000 Personen ergeben. Zwar h\u00e4tten schon klinische Studien eine hohe Wirksamkeit des Vakzins gezeigt. Jetzt sehe man aber, dass dies auch \u00bbin der realen Welt\u00ab so sei.<\/p>\n<h3>Tagestourismus nach <strong>Usedom<\/strong> untersagt<\/h3>\n<p><strong>20.16 Uhr: <\/strong>Das sonnige Wetter hat Hunderte Ausfl\u00fcgler an die Ostseek\u00fcste der Insel Usedom gelockt. Knapp 200 Fahrzeuge mussten am Sonntag aber wieder umkehren. Wie ein Polizeisprecher erkl\u00e4rte, hatten die Beamten wegen der immer noch hohen Infektionszahlen in der Region Kontrollen an den Inselzufahrten in Wolgast und bei Anklam eingerichtet. In Vorpommern-Greifswald liegt der Wochen-Wert bei 185 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Usedom, die zweitgr\u00f6\u00dfte Insel Deutschlands, hat nur zwei Zufahrten: An der Bundesstra\u00dfe 110 \u00fcber die Zecheriner Br\u00fccke sowie \u00fcber die B111 bei Wolgast. Die knapp 200 Autofahrer mussten wieder umkehren.<\/p>\n<h3>Italien stoppt \u00d6ffnung der Skigebiete<\/h3>\n<p><strong>19.40 Uhr: <\/strong>Einen Tag vor der geplanten \u00d6ffnung vieler Skiregionen in Italien hat die Regierung in Rom den Start der Aktivit\u00e4ten wieder gestoppt. Gesundheitsminister Roberto Speranza verl\u00e4ngerte am Sonntag das bestehende Wintersport-Verbot f\u00fcr Freizeitsportler. Als Grund nannte Speranza in seiner Anordnung erh\u00f6hte Risiken durch neue Virusvarianten.<\/p>\n<p>Zuvor hatten Virologen die anstehenden \u00d6ffnungen scharf kritisiert. Das Expertengremium, das die Regierung ber\u00e4t, hatte laut der Nachrichtenagentur Ansa gegen den Schritt votiert.<\/p>\n<p>Die Regierung hatte urspr\u00fcnglich festgelegt, dass der Skibetrieb in den sogenannten Gelben Zonen des Landes, wo das Coronarisiko als m\u00e4\u00dfig gilt, ab dem 15. Februar wieder losgehen darf. Gelb sind unter anderem die Lombardei, das Aosta-Tal und Venetien. Diese Erlaubnis ist mit dem nun verl\u00e4ngerten Verbot kassiert worden.<\/p>\n<p>In Roten und Orangen Zonen h\u00e4tten die Lifte auf jeden Fall weiter stillstehen m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6ren Ligurien, das Trentino und S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p>Italiens Skigebiete hatten Anfang des Winters zum Schutz vor dem Coronavirus gar nicht \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Wo der Wintersport jetzt starten k\u00f6nnte, soll es nur eine begrenzte Anzahl von Skip\u00e4ssen geben. Die Lifte sollen mit 30 Prozent ihrer st\u00fcndlichen Kapazit\u00e4t fahren.<\/p>\n<h3>M\u00fcller verspricht Stufenplan<\/h3>\n<p><strong>19.35 Uhr: <\/strong>Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller hat bis zur n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz Anfang M\u00e4rz die Vorlage eines Stufenplans f\u00fcr \u00d6ffnungsschritte versprochen. Ausgehend von den Erfolgen der vergangenen sieben Wochen \u00bbmuss es ein weiteres stufenweises Vorgehen geben, an dem man sich auch langfristig orientieren kann\u00ab, sagte der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung \u00bbBerlin direkt\u00ab. Auf die Frage, ob er versprechen k\u00f6nne, dass bis zum Bund-L\u00e4nder-Treffen am 3. M\u00e4rz ein solcher Plan vorliege, antwortete er: \u00bbDa bin ich mir ganz sicher.\u00ab<\/p>\n<p>Angesprochen auf die Aussage von Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU), dass in diesem kein Osterurlaub m\u00f6glich sein werde, sagte M\u00fcller: \u00bbDas teile ich so pauschal nicht. Und ich glaube, es ist auch verfr\u00fcht, das so festzulegen.\u00ab Man habe es in den letzten sechs, sieben Wochen geschafft, doch um 100 Punkte runterzukommen. \u00bbWarum soll es uns nicht jetzt gelingen, in den n\u00e4chsten sechs, sieben Wochen bis Ostern noch einmal 30 Punkte runterzukommen. Und damit ja doch viel mehr Freiheit und Normalit\u00e4t zur\u00fcckzugewinnen.\u00ab<\/p>\n<h3>Haseloff gegen Verzicht auf Oster-Urlaub<\/h3>\n<p><strong>18.09 Uhr:<\/strong> Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff schlie\u00dft sich der Forderung seines s\u00e4chsischen Amtskollegen Michael Kretschmer (beide CDU) nach einem Verzicht auf Osterurlaub nicht an. Haseloff pl\u00e4dierte in der ARD f\u00fcr ein abgestuftes Vorgehen je nach Inzidenzwert. Man k\u00f6nne zun\u00e4chst Urlaub im eigenen Land in Ferienwohnungen zulassen. \u00bbMan muss nicht gleich die gesamte Branche aufmachen. Man muss auch nicht bundes- und europaweit wieder alles fallen lassen.\u00ab<\/p>\n<h3>K\u00f6ln: Viele Corona-Verst\u00f6\u00dfe im Karneval<\/h3>\n<p><strong>17.59 Uhr:<\/strong> Der Ordnungsdienst in K\u00f6ln hat am Karnevalswochenende viele Verst\u00f6\u00dfe gegen die Coronaschutzverordnung geahndet. \u00bbMan hatte das Gef\u00fchl, es ist Hochsommer, und wir fahren ohne Verschnaufpause von Veranstaltung zu Veranstaltung\u00ab, zitierte die Stadt einen Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Allein am Samstag seien 24 verbotene Zusammenk\u00fcnfte im privaten Raum, darunter auch Partys, aufgel\u00f6st worden. Auf 111 Personen komme ein Bu\u00dfgeldverfahren zu. Auch im \u00f6ffentlichen Raum seien Verst\u00f6\u00dfe gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot geahndet worden. Das Bu\u00dfgeld betrage in beiden F\u00e4llen pro Person 250 Euro.<\/p>\n<p><strong>Wie Corona-konformer Karneval aussehen kann, zeigt dieses Video:<\/strong><\/p>\n<h3>Skivergn\u00fcgen und Schl\u00e4gereien in <strong>Polen<\/strong>s Wintersportgebieten<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr:<\/strong> In Polen haben am Wochenende tausende Menschen die \u00d6ffnung der Wintersportgebiete genutzt. In der Stadt Zakopane und auf den Skipisten in deren Umgebung, dem gr\u00f6\u00dften Wintersportgebiet des Landes, herrschte Hochbetrieb. W\u00e4hrend sich viele begeistert ins Skivergn\u00fcgen st\u00fcrzten, kam es nach Polizeiangaben auch zu Schl\u00e4gereien, zudem wurden Gesch\u00e4fte besch\u00e4digt und ein Auto brannte aus. \u00bbIch kann mich nicht erinnern, dass Situation schon mal so aggressiv war\u00ab, sagte ein Polizeisprecher dem Sender TVN 24.<\/p>\n<p>Das Land hatte am Freitag die Skipisten f\u00fcr eine zweiw\u00f6chige Testphase freigegeben, auch Hotels, Kinos und Theater d\u00fcrfen bis zu einer Auslastung von 50 Prozent wieder \u00f6ffnen. In Zakopane gastiert zudem am Wochenende der Skisprung-Weltcup.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden hatten gewarnt, dass wieder strengere Ma\u00dfnahmen folgen, sollten die Infektionszahlen aufgrund der Missachtung von Abstandsregeln zunehmen. Restaurants d\u00fcrfen weiterhin nur Essen zum Mitnehmen anbieten, es gilt Maskenpflicht.<\/p>\n<h3>Tschechien verh\u00e4ngt f\u00fcr 14 Tage neuen Notstand<\/h3>\n<p><strong>17.25 Uhr: <\/strong>Tschechien verh\u00e4ngt wegen der dramatisch hohen Corona-Infektionszahlen nun doch erneut einen Notstand. Er gelte von Montag an f\u00fcr 14 Tage, teilte die Minderheitsregierung unter Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis am Sonntag mit. Man entspreche damit einer Bitte der Vertreter aller 14 Verwaltungsregionen, einschlie\u00dflich der Hauptstadt Prag. Seit Beginn der Pandemie gab es in dem Land mit gut zehn Millionen Einwohnern mehr als eine Million best\u00e4tigte Corona-Infektionen und 18.143 Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Der Ausnahmezustand sollte eigentlich in der Nacht zum Montag auslaufen. Mit ihrer Entscheidung stellt sich die Regierung gegen den Willen des Parlaments, das eine Verl\u00e4ngerung des seit Oktober geltenden Notstands am Donnerstag abgelehnt hatte. Die Entscheidung k\u00f6nnte vor dem Verfassungsgericht landen. Der Pr\u00e4sident des Senats, Milos Vystrcil, hatte ausdr\u00fccklich davor gewarnt, \u00bbdie Kontrollt\u00e4tigkeit des Parlaments auszuh\u00f6hlen\u00ab.<\/p>\n<p>An den aktuellen Notstand sind zahlreiche Ma\u00dfnahmen gekn\u00fcpft wie Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Gesch\u00e4fte des nicht-allt\u00e4glichen Bedarfs, Restaurants und Hotels sind geschlossen. F\u00fcr Ausl\u00e4nder gilt ein weitgehender Einreisestopp. Drei Corona-Hotspots im Westen und Norden Tschechiens sind von der Au\u00dfenwelt isoliert. Sorgen bereitet den Beh\u00f6rden die ansteckendere britische Virusvariante. Deutschland hat Tschechien zum sogenannten Virusvariantengebiet erkl\u00e4rt und vor\u00fcbergehend station\u00e4re Grenzkontrollen wieder eingef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Klinik in Rottweil nach H\u00e4ufung von Corona-Infektionen abgeschottet<\/h3>\n<p><strong>17.03 Uhr: <\/strong>In einem Krankenhaus im baden-w\u00fcrttembergischen Rottweil haben sich zahlreiche Besch\u00e4ftigte mit dem Coronavirus infiziert. Das Ordnungsamt ordnete deshalb nach Angaben der Klinik am Freitag die sogenannte Absonderung an. F\u00fcr Mitarbeiter, die selbst nicht infiziert sind, hei\u00dft das: Sie gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1, d\u00fcrfen nur noch zwischen ihrem Wohnort und der Arbeit pendeln und m\u00fcssen sich zu Hause von ihren Familien fernhalten, wie die Helios Klinik erkl\u00e4rte. Auch alle station\u00e4ren Patienten wurden als Kontaktpersonen dieser Kategorie eingestuft.<\/p>\n<p>Externe d\u00fcrfen das Krankenhaus nicht mehr betreten. Ausgenommen sind den Angaben zufolge die eingemieteten Praxen, die Dialyse und medizinische Notf\u00e4lle sowie Schwangere, deren Begleitpersonen zur Geburt und Angeh\u00f6rige von Sterbenden.<\/p>\n<p>Laut Mitteilung sind inzwischen 55 Besch\u00e4ftigte aus verschiedenen Berufsgruppen und zwei Patienten positiv getestet worden. Zuvor hatten mehrere Medien \u00fcber den Corona-Ausbruch in der Klinik berichtet.<\/p>\n<h3>Ethikratsvorsitzende bef\u00fcrwortet Sanktionen gegen Impf-Vordr\u00e4ngler<\/h3>\n<p><strong>17.00 Uhr: <\/strong>Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, bef\u00fcrwortet Sanktionen gegen Impf-Vordr\u00e4ngler. Verst\u00f6\u00dfe gegen die rechtlich festgelegte Reihenfolge beim Impfen gegen das Coronavirus zerst\u00f6rten \u00bbdas Vertrauen in das ganze Vorgehen\u00ab, sagte Buyx der Sendung \u00bbZDF heute\u00ab am Sonntag.<\/p>\n<p>\u00bbDie Priorisierung ist ja keine Bitte. Die Impfverordnung ist geltendes Recht in den L\u00e4ndern\u00ab, betonte sie. \u00bbUnd wenn die eklatant verletzt wird, ist es eine gute Idee, auch \u00fcber Sanktionen nachzudenken.\u00ab<\/p>\n<p>Buyx forderte zugleich einen Mechanismus, der den Umgang mit \u00fcbrig gebliebenen Impfdosen regelt. Es d\u00fcrfe keine Impfdosis verschenkt werden. \u00bbAber es muss wirklich auch nachgewiesen werden k\u00f6nnen, dass man sich sehr bem\u00fcht hat, das innerhalb der Priorisierungsgruppen zu machen.\u00ab F\u00fcr denkbar h\u00e4lt die Ethikratsvorsitzende eine \u00bbTelefonkaskaden-Liste\u00ab, auf der Einrichtungen stehen wie Polizei oder die Feuerwehr. Diese k\u00f6nnten dann angerufen und kurzfristig \u00fcbrig gebliebene Dosen verimpft werden.<\/p>\n<p>Zuletzt hatten sich F\u00e4lle geh\u00e4uft, bei denen Menschen geimpft wurden, die laut der Priorisierungsliste noch gar nicht an der Reihe waren. Dazu z\u00e4hlen Landr\u00e4te, B\u00fcrgermeister, ein Bischof oder Polizisten. Als Grund wurde unter anderem angegeben, der Impfstoff sei \u00fcbrig gewesen oder es habe sich um einen Testlauf gehandelt.<\/p>\n<h3><strong>Bayern-Trainer Flick schimpft \u00fcber Corona-Experten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.38 Uhr: <\/strong>Eigentlich h\u00e4tte Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick nach dem Gewinn der Klub-WM allen Grund zu guter Laune. Doch die Kritik an der Reise nach Katar ist ihm offenbar nahe gegangen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Erster Corona-Todesfall in Vietnam seit f\u00fcnf Monaten<\/h3>\n<p><strong>16.34 Uhr: <\/strong>In Vietnam ist erstmals seit f\u00fcnf Monaten wieder ein Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Ein 53-j\u00e4hriger Japaner, der in einem Wohnblock in Hanoi starb, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilten die Beh\u00f6rden am Sonntag mit. Das Geb\u00e4ude wurde abgeriegelt, Bewohner und Verwaltungspersonal isoliert.<\/p>\n<p>Das s\u00fcdostasiatische Land mit fast 100 Millionen Einwohnern war bisher dank extrem strikter Ma\u00dfnahmen mit sehr niedrigen Fallzahlen durch die Pandemie gekommen. Nach offiziellen Angaben wurden bisher 2228 F\u00e4lle und 36 Tote registriert.<\/p>\n<p>Allerdings gab es Ende Januar einen gr\u00f6\u00dferen Ausbruch mit inzwischen \u00fcber 600 F\u00e4llen. Dabei wurde den Beh\u00f6rden zufolge auch die ansteckendere, zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien festgestellte Variante des Erregers nachgewiesen. Der j\u00fcngste Todesfall f\u00e4llt mit dem Neujahrsfest zusammen, das Vietnam nach dem Mondkalender feiert.<\/p>\n<h3>Spahn zu sch\u00e4rferen Einreiseregeln: \u00bbWir mussten reagieren\u00ab<\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr: <\/strong>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die sch\u00e4rferen Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und \u00d6sterreich verteidigt. \u00bbWir m\u00fcssen unseren Landkreisen in der Grenzregion die M\u00f6glichkeit geben, zur Ruhe zu kommen\u00ab, sagte Spahn der \u00bbS\u00fcddeutschen Zeitung\u00ab. Er selbst sei sechs Kilometer von den Niederlanden entfernt aufgewachsen und wisse ein grenzoffenes Europa zu sch\u00e4tzen. \u00bbAber es gibt Momente in einer Pandemie, in denen man solche Entscheidungen zur Sicherheit und Gesundheit aller treffen muss.\u00ab<\/p>\n<p>Zur Kritik der EU-Kommission an Grenzkontrollen sagte Spahn, es sei richtig, dass der freie Personen- und der freie Warenverkehr \u00bbkonstitutive Elemente der EU\u00ab seien. \u00bbDer Kampf gegen das geh\u00e4ufte Auftreten gef\u00e4hrlicher Mutationen an der Grenze erfordert nun aber vor\u00fcbergehend diese einschneidende Ma\u00dfnahme. Und das EU-Recht sieht genau solche Ausnahmen ja auch vor.\u00ab<\/p>\n<p>Es gehe bei den Einreiseregeln auch nicht darum, Haltungsnoten f\u00fcr Nachbarl\u00e4nder zu verteilen, sondern konstruktiv mit der Situation umzugehen. \u00bbUnd die ist leider in Tschechien, aber auch in der Slowakei und in Tirol aus dem Ruder gelaufen. Wir mussten reagieren\u00ab, sagte Spahn.<\/p>\n<h3>Paarberater \u00fcber Liebe im Lockdown: \u00bbEs ist schwer, in den erotischen Raum zu wechseln\u00ab<\/h3>\n<p><strong>16.23 Uhr: <\/strong>Am Valentinstag ist Romantik angesagt. Therapeut Eric Hegmann sagt, wie man sich die auch in Corona-Zeiten erh\u00e4lt \u2013 und warum die Bedingungen f\u00fcr Singles derzeit gut sind. Lesen Sie hier das gesamte Interview:<\/p>\n<h3><strong>China und USA streiten um Daten zu ersten Corona-F\u00e4llen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.17 Uhr: <\/strong>Um die WHO-Mission in Wuhan ist ein weltweiter Streit entbrannt. H\u00e4lt China wichtige Informationen zum Ursprung des Coronavirus zur\u00fcck \u2013 oder haben Medien Zitate von Forschern falsch wiedergegeben? Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Jede zehnte Neuinfektion in Berlin geht offenbar auf Mutationen zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>16.11 Uhr: <\/strong>Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat bei einer Sondersitzung des Abgeordnetenhauses die Shutdown-Verl\u00e4ngerung bis zum 7. M\u00e4rz mit den zunehmend auftretenden Virusmutationen gerechtfertigt. 405 F\u00e4lle habe man in Berlin mittlerweile gez\u00e4hlt, die Mutationen machten aktuell mehr als zehn Prozent der positiven Tests aus. \u00bbDas k\u00f6nnen wir nicht ignorieren\u00ab, wird Kalayci im Rundfunk Berlin-Brandenburg zitiert. Um welche Varianten in welcher Anzahl es sich genau handle, blieb zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Nach Tagesspiegel-Informationen vom Freitag seien allein in landeseigenen Kliniken bislang 109 F\u00e4lle der britischen Virusvariante B117 registriert worden, der bisher am h\u00e4ufigsten festgestellten Mutation.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Comics von Ralf K\u00f6nig: <\/strong><strong><em>Nicht mal mehr Ruhe zur Selbstbefriedigung<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.58 Uhr: <\/strong>Der Karikaturist Ralf K\u00f6nig ist im vergangenen Jahr 60 geworden, aber in seinen Corona-Comics hat er noch immer den Humor eines 16-J\u00e4hrigen: ein bisschen versaut, mit gro\u00dfem Spa\u00df an der kleinen Provokation. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Einreisestopp: Tschechische Protestbewegung fordert \u00bbVergeltung\u00ab<\/h3>\n<p><strong>15.30 Uhr:<\/strong> Nach dem weitgehenden Einreisestopp Deutschlands f\u00fcr B\u00fcrger aus dem Nachbarland hat eine Protestbewegung in Tschechien \u00bbVergeltungsma\u00dfnahmen\u00ab gefordert. Man rufe die Regierung in Prag dazu auf, die Grenzen f\u00fcr Deutsche komplett zu schlie\u00dfen, hie\u00df es am Sonntag in einem auf Facebook verbreiteten Aufruf. Tschechisches Gesundheitspersonal, das in Sachsen und Bayern arbeite, solle am Grenz\u00fcbertritt gehindert und in heimischen Krankenh\u00e4usern eingesetzt werden. \u00bbDie Deutschen verteidigen ihre eigenen nationalen Interessen, und wenn unsere Regierung F\u00fchrungsst\u00e4rke zeigen w\u00fcrde, t\u00e4te sie das auch\u00ab, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Hinter dem Aufruf steht die Bewegung \u00bbChcipl Pes\u00ab (Der Hund ist verreckt), die sich f\u00fcr die Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen einsetzt. Der Name ist eine Anspielung auf das Corona-Warnstufensystem Pes (Hund) der Regierung.<\/p>\n<p>Sowohl Regierungs- als auch Oppositionspolitiker in Prag halten sich bisher mit \u00c4u\u00dferungen zur Einstufung Tschechiens als sogenanntes Virusvariantengebiet zur\u00fcck. Tschechien hatte selbst einen weitgehenden Einreisestopp f\u00fcr Ausl\u00e4nder verh\u00e4ngt \u2013 es gibt aber zahlreiche Ausnahmen unter anderem f\u00fcr Pendler sowie Dienst- und Transitreisende.<\/p>\n<h3>Polizei l\u00f6st illegale Party in Berlin auf<\/h3>\n<p><strong>15.24 Uhr: <\/strong>Eine Party mit 24 Menschen und einer gro\u00dfen Auswahl an Drogen in einem Hochhaus in Berlin-Friedrichshain ist von der Polizei wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Regeln beendet worden. Schon vor der Wohnungst\u00fcr in dem 18-st\u00f6ckigen Haus h\u00e4tten die alarmierten Polizisten laute Musik und viele Stimmen geh\u00f6rt, teilten die Beamten am Sonntag mit.<\/p>\n<p>In einem rund 20 Quadratmeter gro\u00dfen Raum dr\u00e4ngten sich demnach 24 Menschen im Alter von 17 bis 37 Jahren. Niemand trug den Angaben zufolge einen Mund-Nase-Schutz, Abst\u00e4nde wurden nicht eingehalten. Der 24-j\u00e4hrige Wohnungsmieter habe eine bestandene Klausur feiern wollen. Die G\u00e4ste und R\u00e4ume wurden durchsucht, dabei fanden die Beamten verschiedene Drogen.<\/p>\n<p>Ein 22-J\u00e4hriger wurde festgenommen, weil er per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde. Die Party wurde aufgel\u00f6st. Alle Beteiligten erhielten Anzeigen wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen den Infektionsschutz, einige auch wegen Drogenvergehen.<\/p>\n<h3><strong>Missst\u00e4nde in der Coronakrise: <\/strong><strong><em>Der Abiturbetrug geht in die n\u00e4chste Runde<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.22 Uhr: <\/strong>Die Sch\u00fcler geben alles, um m\u00f6glichst erfolgreich zu lernen. Der F\u00f6deralismus hingegen lernt nichts \u2013 und l\u00e4sst es zu, dass das Abitur in Deutschland weder gerecht noch gleichwertig ist. Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Matthias Brodkorb und Katja Koch.<\/p>\n<h3>Autoindustrie rechnet mit Werksschlie\u00dfungen ab Montag<\/h3>\n<p><strong>14.47 Uhr:<\/strong> Die deutsche Autoindustrie bef\u00fcrchtet durch die seit Sonntag geltenden Kontrollen und Corona-Testpflicht an mehreren Grenzen erhebliche Lieferprobleme und bereits an diesem Montag Werksschlie\u00dfungen. Durch die zu erwartenden Probleme an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen werde die Automobilproduktion ab Montagmittag gr\u00f6\u00dftenteils zum Erliegen kommen, teilte ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Berlin mit. \u00bbDie Werke in Ingolstadt, Regensburg, Dingolfing, Zwickau und Leipzig sind als erste betroffen.\u00ab Die Autoindustrie fordert, bis zum Aufbau ausreichender Testkapazit\u00e4ten an den Grenzen, mindestens aber f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Tage, auf eine \u00e4rztliche Testbest\u00e4tigung zu verzichten und ersatzweise Selbstschnelltests f\u00fcr Fahrer zuzulassen.<\/p>\n<p>Nach Versch\u00e4rfung der Regeln sollen Einreisen nach Deutschland nur f\u00fcr wenige Ausnahmen m\u00f6glich sein, darunter f\u00fcr \u00bbPersonal im G\u00fctertransport und sonstiges erforderliches Transportpersonal\u00ab. Den Angaben zufolge fallen Ausnahmeprivilegien f\u00fcr Transportmitarbeiter weg, sodass diese jetzt \u2013 wie jeder normale Einreisende auch \u2013 ein negatives Testergebnis bei der Einreise mit sich f\u00fchren m\u00fcssen. Die Bundesregierung stufte auch die Slowakei als Gebiet mit besonders gef\u00e4hrlichen Virusmutationen ein.<\/p>\n<p>Lkw-Fahrer m\u00fcssen laut VDA ein negatives Coronatestergebnis aus den letzten 48 Stunden vorweisen. Das m\u00fcsse \u00e4rztlich best\u00e4tigt sein und dreisprachig vorliegen. \u00bbWir haben Verst\u00e4ndnis f\u00fcr energische Ma\u00dfnahmen, aber diese neue Testpflicht f\u00fcr Lkw-Fahrer ist so kurzfristig gar nicht umzusetzen\u00ab, sagte der VDA-Sprecher.<\/p>\n<p>Die deutsche Automobilindustrie werde aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, aus Rum\u00e4nien, Ungarn und Norditalien Just-In-Time beliefert, also erst bei tats\u00e4chlichem Bedarf \u2013 aber auch Just-In-Sequence, das sind Lieferungen genau in der f\u00fcr die Produktion ben\u00f6tigten Menge und Reihenfolge. Die Komponenten w\u00fcrden direkt an das Montageband geliefert, hie\u00df es. \u00bbWenn das Bauteil nicht durchkommt, stehen die B\u00e4nder still.\u00ab Durch die kurzfristig angek\u00fcndigten Ma\u00dfnahmen sei es nicht m\u00f6glich gewesen, eine entsprechende Bevorratung zu schaffen.<\/p>\n<h3>Rapide Mutations-Ausbreitung in Frankreichs Grenzregionen<\/h3>\n<p><strong>14.36 Uhr:<\/strong> Zwei an Deutschland und Belgien grenzende franz\u00f6sische Regionen planen trotz der rapiden Ausbreitung ansteckenderer Virus-Varianten keine deutliche Versch\u00e4rfung der Schutzma\u00dfnahmen. Forderungen nach generellen Schulschlie\u00dfungen und einer umfassenden Ausgangssperre erteilte der Pr\u00e4fekt des an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzenden D\u00e9partements Moselle eine Absage. In dem an Belgien grenzenden Gebiet um die Hafenstadt D\u00fcnkirchen soll lediglich der Unterrichtsmodus ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Er halte die derzeit geltenden und bereits strikten Auflagen f\u00fcr ausreichend, sagte der Pr\u00e4fekt der Region Moselle, Laurent Touvet, der Nachrichtenagentur AFP. Dies k\u00f6nnte sich jedoch je nach Entwicklung der Lage in den kommenden Wochen \u00e4ndern. In der Region waren in den vergangenen Tagen hunderte Infektionen mit der s\u00fcdafrikanischen Variante des Virus nachgewiesen worden.<\/p>\n<p>Gesundheitsminister Olivi\u00e9r V\u00e9ran sprach am Freitag von einer \u00bbbeunruhigenden Lage\u00ab. Er k\u00fcndigte mehr Tests und Impfungen sowie sch\u00e4rfere Quarant\u00e4neregeln an. Pr\u00e4fekt Touvet zufolge soll zudem k\u00fcnftig bereits bei einem positiven Fall die gesamte betroffene Klasse geschlossen werden. Auch die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) hatte die Infektionslage in der benachbarten Region als \u00bbsehr besorgniserregend\u00ab bezeichnet.<\/p>\n<p>In der nordfranz\u00f6sischen Hafenstadt D\u00fcnkirchen und Umgebung bereitet den Beh\u00f6rden vor allem die britische Mutante des Virus Sorgen. Dennoch lehnte sie die Bitten der B\u00fcrgermeister der Gemeindeverb\u00e4nde in der Region ab, die Schulen eine Woche vor Ferienbeginn schlie\u00dfen zu d\u00fcrfen. Stattdessen findet der Unterricht ab kommender Woche in den Vor- und Grundschulen zeitversetzt statt, w\u00e4hrend in den weiterf\u00fchrenden Schulen eine Mischung aus Pr\u00e4senz- und Distanzunterricht eingef\u00fchrt werden soll. Gleichzeitig wird die Maskenpflicht in den betroffenen Gemeinden ausgeweitet.<\/p>\n<h3>Demonstranten in Wien protestierten gegen Ma\u00dfnahmen der Regierung<\/h3>\n<p><strong>13.31 Uhr: <\/strong>In Wien sind trotz eines Demonstrationsverbots zahlreiche Menschen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen der \u00f6sterreichischen Regierung auf die Stra\u00dfe gegangen. Rund 2000 Teilnehmer versammelten sich nach Polizeiangaben am Samstag unter anderem vor der Karlskirche zu einem \u00bbSpaziergang\u00ab und forderten den R\u00fccktritt von Bundeskanzler Sebastian Kurz (\u00d6VP). Die Proteste gegen die Testpflicht an Schulen und die Maskenpflicht verliefen laut Polizeiangaben weitgehend friedlich.<\/p>\n<p>Allerdings erstattete die Polizei laut der \u00f6sterreichischen Nachrichtenagentur APA rund 1600 Anzeigen. Davon waren 18 strafrechtlich, unter anderem wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und t\u00e4tlichen Angriffs auf Beamte. Mehr als 670 Teilnehmer wurden angezeigt, weil sie den Mindestabstand nicht einhielten und mehr als 600, weil sie gegen die Maskenpflicht verstie\u00dfen. Insgesamt waren mehr als 1000 Polizisten im Einsatz.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden hatten sechs f\u00fcr das Wochenende angemeldete Corona-Kundgebungen verboten, nachdem es in der Vergangenheit bei Protesten immer wieder zu massiven Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Regeln gekommen war.<\/p>\n<h3>Mehr als 530 Personen an Einreise nach Bayern gehindert<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>In den ersten zw\u00f6lf Stunden nach Inkrafttreten der Einreisebeschr\u00e4nkungen sind am Sonntag in Bayern an den Grenzen zu Tschechien und zum \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol mehr als 1700 Menschen kontrolliert worden. In mehr als 530 F\u00e4llen sei Personen die Einreise verweigert worden, sagte Karl-Heinz Bl\u00fcmel, Leiter der Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen, vor Journalisten am Grenz\u00fcbergang Schirnding.<\/p>\n<p>An der Grenze zu Tschechien kontrollierten die Bundespolizei und die bayerische Grenzpolizei zwischen Sonntag 0.00 Uhr und 12.00 Uhr 717 Menschen. 288 Personen davon wurden an der Einreise gehindert, weil diese nicht einreiseberechtigt waren. An der Grenze zu Tirol wurden demnach mehr als tausend Menschen kontrolliert. Davon wurde in 247 F\u00e4llen die Einreise verweigert. Zudem seien Personen, die zwar einreiseberechtigt sind, aber keinen g\u00fcltigen Coronatest vorweisen konnten, einer Testung unterzogen worden, sagte Bl\u00fcmel.<\/p>\n<p>F\u00fcr Tschechien, die Slowakei und das \u00f6sterreichische Bundesland Tirol gelten wegen der Ausbreitung von Corona-Mutanten seit Sonntag harte Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Einreise nach Deutschland. An der Grenze zu Tschechien und Tirol wird streng kontrolliert. Dies gilt neben Bayern auch f\u00fcr Sachsen. Am Donnerstag hatte sich die Bundesregierung darauf verst\u00e4ndigt, Tschechien, die Slowakei und das \u00f6sterreichische Bundesland Tirol als &quot;Virusvarianten-Gebiete&quot; einzustufen.<\/p>\n<h3>Bestimmte Pendler d\u00fcrfen weiter aus Tschechien und Tirol einreisen<\/h3>\n<p><strong>13.18 Uhr: <\/strong>Die versch\u00e4rften Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und \u00d6sterreich werden f\u00fcr bestimmte Berufspendler gelockert. Das teilten das Innenministerium und Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) am Sonntag \u00fcbereinstimmend mit. Demnach d\u00fcrfen auch Pendler einreisen, die gebraucht werden, um die Funktionsf\u00e4higkeit ihrer Betriebe in systemrelevanten Branchen aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen daf\u00fcr in den kommenden Tagen ihren Arbeitsvertrag dabeihaben, bis Dienstag sollen die L\u00e4nder Bayern und Sachsen Betriebe als systemrelevant definieren und individuelle Bescheinigungen ausstellen, die an der Grenze vorgezeigt werden sollen.<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcr Grenzpendler in systemrelevanten Berufsbranchen soll die Einreise m\u00f6glich bleiben\u00ab, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). \u00bbWir gehen pragmatisch vor, wo immer das m\u00f6glich ist.\u00ab<\/p>\n<p>Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte in Schirnding bei einem Besuch an der dortigen Kontrollstelle, zu den Ausnahmebranchen z\u00e4hlten etwa Wasser- und Elektrizit\u00e4tswerke oder die Lebensmittelproduktion. Im Einzelnen m\u00fcsse vor Ort dar\u00fcber entschieden werden. Voraussetzung f\u00fcr die Einreise sei dann aber f\u00fcr alle ein maximal 48 Stunden alter negativer Test sowie eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Zudem m\u00fcssten sie sich digital vor der Einreise anmelden.<\/p>\n<h3><strong>Krankenschwester berichtet von Corona-Station: <\/strong><strong><em>\u00bbDer Weg des Sterbens verl\u00e4uft sehr unterschiedlich\u00ab<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr: <\/strong>Carmen Kleiner k\u00fcmmert sich um schwer kranke Covid-19-Patienten. Wie hilft sie den Menschen? Und wie geht sie damit um, wenn sie ihnen nicht mehr helfen kann? Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3>S\u00f6der verteidigt Kontrollen an der Grenze zu Tschechien<\/h3>\n<p><strong>12.37 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der hat an der Grenze zu Tschechien die neuen Kontrollen in der Coronakrise verteidigt. Sie seien richtig und wichtig, um die Ausbreitung der Mutationen einzud\u00e4mmen, sagt der CSU-Chef. \u00bbEs ist ein strenges Einreiseregime.\u00ab Es werde Kontrollen und auch Zur\u00fcckweisungen geben. \u00bbDie Mutationen sind ja schon unterwegs.\u00ab Bis Dienstag will S\u00f6der Ausnahmen f\u00fcr Pendler kl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>Mehr als ein Viertel der Israelis erhielt bereits Corona-Zweitimpfung<\/h3>\n<p><strong>12.33 Uhr:<\/strong> Mehr als ein Viertel der rund 9,3 Millionen Israelis hat bereits eine Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten. \u00dcber 3,8 Millionen Israelis seien geimpft worden, davon fast 2,5 Millionen schon zum zweiten Mal, teilte Gesundheitsminister Juli Edelstein am Sonntag bei Twitter mit. Am Freitag und Samstag h\u00e4tten sich 133.000 Menschen impfen lassen.<\/p>\n<p>Edelstein rief weitere Israelis zur Impfung auf. So k\u00f6nnten sie in K\u00fcrze wieder zum Besuch von Fitness-Studios und Kulturveranstaltungen berechtigt sein, schrieb er. Das Land bem\u00fcht sich, einer am 19. Dezember begonnenen Impfkampagne neuen Schwung zu verleihen. Nach einem erfolgreichen Auftakt ging die Zahl der t\u00e4glichen Impfungen zuletzt deutlich zur\u00fcck. Besonders j\u00fcngere Menschen zeigen sich z\u00f6gerlich.<\/p>\n<p>Vor einer Woche hatte Israel mit dem schrittweisen Ausstieg aus einem mehrw\u00f6chigen Lockdown begonnen. Die hohen Infektionszahlen gehen allm\u00e4hlich wieder zur\u00fcck. Experten sehen dies auch als ein Anzeichen f\u00fcr die Wirksamkeit des Impfstoffes.<\/p>\n<h3>New York Fashion Week wegen Pandemie weitgehend online<\/h3>\n<p><strong>12.08 Uhr: <\/strong>Die New Yorker Fashion Week ist wegen der Corona-Pandemie f\u00fcr die Zuschauer weitgehend ins Internet verlagert worden. Zum Auftakt der Modewoche wollten am Sonntag Star-Designer wie Jason Wu und Prabal Gurung ihre Entw\u00fcrfe zeigen, bis Donnerstag sind dann auch noch unter anderem Rebecca Minkoff oder Proenza Schouler dran.<\/p>\n<p>Zwischen den Modenschauen, die im Internet angesehen werden k\u00f6nnen, sind auch immer wieder Diskussionsrunden mit Designern und Mode-Experten geplant. Zahlreiche gro\u00dfe Namen der Mode-Branche, wie beispielsweise Ralph Lauren oder Marc Jacobs, sind bei der abgewandelten Version der New Yorker Modewoche allerdings nicht dabei.<\/p>\n<h3>Haus der Geschichte sichert sich Ampulle aus erster Charge des Corona-Impfstoffs<\/h3>\n<p><strong>11.52 Uhr: <\/strong>Das Haus der Geschichte in Bonn hat sich eine Ampulle aus der ersten Charge des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer f\u00fcr seine Ausstellung gesichert. Die Impfampulle stehe f\u00fcr das \u00bbLicht am Ende des Tunnels, f\u00fcr den medizinischen Fortschritt\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident der Stiftung Haus der Geschichte, Hans Walter H\u00fctter, der Onlineausgabe der \u00bbRheinischen Post\u00ab vom Sonntag. Insgesamt habe das Museum schon mehr als 400 Objekte zur Pandemie gesammelt.<\/p>\n<p>H\u00fctter bezeichnete die Pandemie \u00bbals epochalen Einschnitt in die j\u00fcngere Geschichte\u00ab. Das sei nur mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergleichbar. \u00bbGenauso hat die Corona-Pandemie das Leben eines jeden Menschen in diesem Land, in Europa, in weiten Teilen der Welt betroffen.\u00ab Medizinhistorisch sei die Pandemie auch ein epochales Ereignis. \u00bbEs gab noch nie eine Pandemie, in deren Verlauf bereits ein Gegenmittel entwickelt wurde\u00ab, f\u00fcgte der Historiker hinzu.<\/p>\n<p>Zur Stiftung Haus der Geschichte geh\u00f6ren vier Museen in drei St\u00e4dten \u2013 das Haus der Geschichte in Bonn, das zeitgeschichtliche Forum in Leipzig sowie der Tr\u00e4nenpalast und das Museum in der Kulturbrauerei in Berlin. An allen Standorten vermittelt die Stiftung deutsche Zeitgeschichte nach 1945 in Dauer- und Wechselausstellungen.<\/p>\n<h3>Umfrage: Zufriedenheit der Bayern mit S\u00f6der sinkt deutlich<\/h3>\n<p><strong>11.46 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat einer Umfrage zufolge den Popularit\u00e4tsbonus durch sein anf\u00e4ngliches Krisenmanagement in der Corona-Pandemie wieder weitgehend eingeb\u00fc\u00dft. Derzeit sind weniger als die H\u00e4lfte der B\u00fcrger im Freistaat mit S\u00f6ders Arbeit zufrieden, wie eine Umfrage des Online-Meinungsforschungsinstituts Civey f\u00fcr die \u00bbAugsburger Allgemeine\u00ab vom Samstag ergab. Der Wert sank demnach von 71 Prozent auf dem H\u00f6hepunkt der ersten Pandemiewelle auf aktuell nur noch 48 Prozent.<\/p>\n<p>Zugleich stieg der Anteil derer, die ausdr\u00fccklich unzufrieden mit S\u00f6ders Arbeit sind, auf 42 Prozent, wie die Umfrage weiter ergab. Auf vergleichbare Werte sei S\u00f6der zuletzt im Februar 2019 knapp ein Jahr vor Ausbruch der Pandemie gekommen. F\u00fcr die Auswertung der Umfrage wurden die Antworten von 5021 Teilnehmern aus Bayern ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<h3>Steigende Corona-Werte in Italien: Versch\u00e4rfungen in mehreren Regionen<\/h3>\n<p><strong>11.31 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Corona-Zahlen hat Italien in mehreren Regionen die Bewegungsfreiheit st\u00e4rker als bisher eingeschr\u00e4nkt, etwa in der <strong>Toskana<\/strong> und in <strong>Ligurien<\/strong>. Au\u00dferdem betroffen sind die Region <strong>Abruzzen<\/strong> in Mittelitalien und die Alpenprovinz <strong>Trentino<\/strong>. Die versch\u00e4rften Regeln gelten seit Sonntag. Die Regierung in Rom hat schon vor Monaten eine Einteilung des Landes in Risikozonen eingef\u00fchrt mit unterschiedlich strengen Sperren.<\/p>\n<p>In den vier jetzt zu sogenannten orangen Zonen hochgestuften Gebieten mussten Restaurants und Bars wieder f\u00fcr G\u00e4ste schlie\u00dfen. Nur Au\u00dfer-Haus-Verkauf ist erlaubt. Au\u00dferdem sollen die B\u00fcrger dort in der Regel ihre St\u00e4dte und Gemeinden nicht verlassen. Die Versch\u00e4rfung gilt zun\u00e4chst f\u00fcr 15 Tage, wie das Gesundheitsministerium in Rom am Samstag mitgeteilt hatte.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Teil des 60-Millionen-Einwohner-Landes geh\u00f6rt weiter zu den gelben Zonen mit moderaten Beschr\u00e4nkungen. Dabei herrscht in ganz Italien eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre ab 22.00 Uhr. Ein Reiseverbot \u00fcber Regionalgrenzen hinweg hatte die Regierung k\u00fcrzlich bis 25. Februar verl\u00e4ngert. Ausnahmen gelten f\u00fcr die Arbeit und in Notf\u00e4llen.<\/p>\n<h3>Umfrage: Psychische Belastung im Shutdown steigt<\/h3>\n<p><strong>11.16 Uhr:<\/strong> Das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit der Menschen in Deutschland leiden einer Befragung zufolge zusehends unter den Shutdown-Auswirkungen \u2013 mehr als im Zuge der Ma\u00dfnahmen im Fr\u00fchjahr. Zu diesem Zwischenergebnis kommen Forscher der Universit\u00e4t des Saarlandes, die seit einem Jahr die psychischen und sozialen Folgen der Pandemie untersuchen. 1500 Frauen und M\u00e4nner beteiligen sich regelm\u00e4\u00dfig an den Befragungen f\u00fcr die Analyse \u00bbAlles anders?\u00ab.<\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung der Gesellschaft habe sich \u00bbdrastisch ver\u00e4ndert\u00ab, sagte Forschungsgruppenleiterin Dorota Reis der Nachrichtenagentur dpa in Saarbr\u00fccken. W\u00e4hrend die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anfangs berichteten, dass die Gesellschaft zusammenr\u00fccke, sch\u00e4tzten sie das Verhalten nun als \u00bbeher egoistisch und auseinanderdriftend\u00ab ein.<\/p>\n<p>\u00bbDie Lebenszufriedenheit ist deutlich zur\u00fcckgegangen, Sorgen, Stress und Depressivit\u00e4t sind gestiegen\u00ab, sagte Reis. Im Fr\u00fchjahr sei nach den Lockerungen recht schnell eine Besserung eingetreten. \u00bbOb das dieses Mal auch so sein wird, wissen wir noch nicht.\u00ab<\/p>\n<p>In der Studie geht es darum, was die Menschen in der Coronakrise besch\u00e4ftigt, wie sie ihren Alltag bew\u00e4ltigen und wie sich die Beziehungen zu Mitmenschen ver\u00e4ndern. In den n\u00e4chsten Monaten soll auch untersucht werden, ob die Pandemie unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Personengruppen hat und wie sich Stimmung und Pers\u00f6nlichkeit langfristig entwickeln.<\/p>\n<h3>Union bringt weitere Ausweitung der <strong>Kinderkrankentage<\/strong> ins Gespr\u00e4ch<\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr:<\/strong> Die Union hat die Forderung von SPD-Fraktionschef Rolf M\u00fctzenich nach Corona-Sonderurlaub zur\u00fcckgewiesen, zugleich aber eine weitere Ausweitung der Kinderkrankentage ins Gespr\u00e4ch gebracht. Weil Eltern und Kinder in der Pandemie besonders belastet seien, habe die Koalition den Anspruch auf Kinderkrankentage verdoppelt, sagte Unionsfraktionsvize Nadine Sch\u00f6n den Zeitungen der Funke Mediengruppe. \u00bb\u00dcber eine weitere Ausweitung k\u00f6nnen wir angesichts des verl\u00e4ngerten Lockdowns durchaus nachdenken.\u00ab<\/p>\n<p>Es sei falsch, \u00bbeinseitig die Unternehmen zu belasten\u00ab, sagte Sch\u00f6n mit Blick auf M\u00fctzenich. Viele Betriebe m\u00fcssten bereits jetzt hart k\u00e4mpfen, manche st\u00fcnden vor existenziellen Herausforderungen.<\/p>\n<p>M\u00fctzenich hatte zus\u00e4tzliche Urlaubstage f\u00fcr Eltern gefordert, die wegen der Corona-Pandemie besonders belastet sind. \u00bbDie Grenzen der Mehrfachbelastung durch Homeoffice und Homeschooling sind \u00fcberschritten\u00ab, sagte er den Funke-Zeitungen vom Wochenende. Der SPD-Politiker verlangte \u00bbeine nennenswerte Zahl\u00ab an Extra-Urlaubstagen, ohne genauere Angaben zu machen.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten Anfang Januar beschlossen, die Kinderkrankentage pro Elternteil in diesem Jahr von zehn auf 20 zu erh\u00f6hen, bei Alleinerziehenden von 20 auf 40 Tage.<\/p>\n<h3>Israel will Restaurants um den 9. M\u00e4rz herum \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr: <\/strong>Angesichts der schnell voranschreitenden Impfkampagne will Israel bei seiner Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen um den 9. M\u00e4rz herum auch wieder Restaurants und andere Gastronomiebetriebe \u00f6ffnen. Dies sagt der nationale Koordinator im Kampf gegen die Pandemie, Nachman Ash, dem Sender Ynet TV. Die Branche solle etwa zwei Wochen nach der teilweisen Wiederer\u00f6ffnung von Hotels und Fitnessstudios folgen, die f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte und Menschen mit Immunit\u00e4t nach einer Covid-19-Genesung am 23. Februar vorgesehen sei. Es solle vorsichtig ge\u00f6ffnet werden, um eine neue Welle und einen neuen Lockdown zu vermeiden.<\/p>\n<p>Israel hatte in der vergangenen Woche damit begonnen, die Corona-Ma\u00dfnahmen zu lockern. Das Land ist auf Kurs, noch im Februar 30 Prozent seiner neun Millionen Einwohner zu impfen und peilt im n\u00e4chsten Monat die Schwelle von 50 Prozent an. Die Impfkampagne steht auch im Zentrum des Wahlkampfes von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu f\u00fcr die Wahl am 23. M\u00e4rz.<\/p>\n<h3><strong>Bundesinstitut: Zulassung f\u00fcr Corona-Selbsttests im M\u00e4rz geplant<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.26 Uhr: <\/strong>Das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte rechnet damit, noch im M\u00e4rz erste Schnelltests f\u00fcr jedermann zuzulassen, wie ein Sprecher der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u00ab sagte. Die bisherigen Schnelltests sollen nur von geschultem Personal gemacht werden, weil sie einen Abstrich mit einem langen St\u00e4bchen tief in der Nase oder im Rachen verlangen. Bei den Selbsttests sind beispielsweise Gurgel- und Spucktests im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Die SPD im Bundestag fordert ein rasches Konzept f\u00fcr die Nutzung von Schnelltests f\u00fcr den Hausgebrauch. \u00bbIch verstehe wirklich nicht, warum die Kanzlerin beim Thema Selbsttests schon wieder so z\u00f6gerlich agiert\u00ab, sagte Fraktionsvize B\u00e4rbel Bas der Nachrichtenagentur dpa. Diese Tests k\u00f6nnten beim Weg aus der Pandemie eine ganz wichtige Rolle spielen. \u00bbSolange wir nicht \u00fcber ausreichend Impfstoff verf\u00fcgen, um das Corona-Virus erfolgreich einzud\u00e4mmen, sind sie die einzige M\u00f6glichkeit, Infektionsketten fr\u00fchzeitig zu unterbrechen\u00ab, sagte Bas. Die B\u00fcrger k\u00f6nnten damit aktiv an einer R\u00fcckkehr in die Normalit\u00e4t mitarbeiten.<\/p>\n<p>Nach der Zulassung m\u00fcsse der Bund Geld in die Hand nehmen, um als erstes Schulen und Kitas mit den Selbsttests auszustatten, forderte Bas. Au\u00dferdem m\u00fcsse Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unverz\u00fcglich eine breit angelegte Teststrategie planen. \u00bbWir d\u00fcrfen nicht erneut wie beim Impfen Schlusslicht einer Entwicklung werden, die uns aus der Krise helfen k\u00f6nnte\u00ab, sagte die SPD-Politikerin.<\/p>\n<h3><strong>Kretschmer schlie\u00dft Osterurlaub in Deutschland aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr: <\/strong>Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) hat Osterurlaub in Deutschland sowie Restaurantbesuchen eine klare Absage erteilt. \u00bbIch bin daf\u00fcr, Wahrheiten auszusprechen. Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben\u00ab, sagte Kretschmer der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. \u00bbZu gro\u00dfe Mobilit\u00e4t etwa durch Reiseverkehr und Tourismus bereits im April ist Gift. Wir w\u00fcrden alles zerst\u00f6ren, was wir seit Mitte Dezember erreicht haben\u00ab, sagte der Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Eine verfr\u00fchte \u00bbR\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t wie im Herbst\u00ab f\u00fchre zu einer \u00bbExplosion der Infektionszahlen wie im November und Dezember. Die Folge w\u00e4re ein harter Lockdown im Fr\u00fchjahr. Das m\u00fcssen wir unbedingt vermeiden.\u00ab Lockerungen m\u00fcssten vorsichtig und Schritt f\u00fcr Schritt erfolgen, sagte Kretschmer. \u00bbGastst\u00e4tten und Hotels werden in Sachsen auch \u00fcber Ostern geschlossen sein m\u00fcssen. Auch der Spielbetrieb in Opernh\u00e4usern und Theatern kann fr\u00fchestens erst nach Ostern wieder aufgenommen werden.\u00ab<\/p>\n<p>Zugleich verteidigte Kretschmer die Grenzschlie\u00dfungen, selbst wenn diese zu kilometerlangen Staus f\u00fchren sollten: \u00bbF\u00fcr einen wirksamen Schutz m\u00fcssen wir auch Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Wir haben in Deutschland mit massiven Ma\u00dfnahmen und enormen Kosten die Infektionszahlen senken k\u00f6nnen. Das d\u00fcrfen wir nicht verspielen. Klar ist: Ohne Negativ-Test darf keiner mehr \u00fcber die Grenze.\u00ab Auf absehbare Zeit d\u00fcrften nur noch Pendler einreisen, die f\u00fcr die medizinische Versorgung wichtig sind.<\/p>\n<p>Kritik \u00fcbte Kretschmer an den schleppend ausgezahlten Hilfen f\u00fcr Unternehmen: \u00bbDie Auszahlungen kommen einfach zu sp\u00e4t. Wenn kleine Unternehmen zwei Monate auf ihr Geld warten m\u00fcssen, ist das nicht okay.\u00ab Bei einigen Firmen gehe es \u00bbums blanke \u00dcberleben.\u00ab<\/p>\n<h3>Kasse: Pflegekr\u00e4fte am h\u00e4ufigsten wegen Corona krankgeschrieben<\/h3>\n<p><strong>10.10 Uhr:<\/strong> Besch\u00e4ftigte in der Altenpflege sind laut einer Auswertung der Barmer-Krankenkasse am h\u00e4ufigsten wegen Infektionen mit dem Coronavirus krankgeschrieben worden. Im vierten Quartal 2020 betraf dies 7,6 von je 1000 Erwerbst\u00e4tigen dieser Branche, wie die Kasse nach eigenen Versichertendaten ermittelte. Verglichen wurden 20 besonders von Corona-F\u00e4llen betroffene Berufsgruppen.<\/p>\n<p>Es folgten demnach unter anderem Krankenpflegekr\u00e4fte mit 7,3 Corona-Krankgeschriebenen pro 1000 Erwerbst\u00e4tige. Bei Personal in Arztpraxen lag dieser Wert bei 5,5. Am niedrigsten war der Anteil dagegen in Werbung und Marketing mit 2,5 gemessen an je 1000 Erwerbst\u00e4tigen dieser Berufsgruppe.<\/p>\n<p>Mit Blick auf Ansteckungsrisiken am Arbeitsplatz sagte Barmer-Chef Christoph Straub, Corona-F\u00e4lle seien in Branchen geringer, in denen sich Abstands- und Hygieneregeln tendenziell leichter einhalten lie\u00dfen oder verst\u00e4rkt Homeoffice m\u00f6glich sei. In Sozialberufen sei es dringend erforderlich, dass sich Besch\u00e4ftigte impfen lie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Seehofer zu Kontrollen: Polizei winkt Verkehr nicht einfach durch<\/h3>\n<p><strong>09.58 Uhr: <\/strong>Bundesinnenminister Horst Seehofer hat bekr\u00e4ftigt, dass die ab Sonntag geltenden Einreiseregeln streng kontrolliert werden. \u00bbWer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen geh\u00f6rt, kann nicht einreisen\u00ab, sagte der CSU-Politiker der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. Er rechne mit Verz\u00f6gerungen. \u00bbDurch die Kontrollen kann es hier und da zu Wartezeiten kommen. Die Bundespolizei wird den Verkehr nicht einfach durchwinken.\u00ab<\/p>\n<p>Mit der Bundespolizei sei aber besprochen, die Kontrollen der Lage angepasst durchzuf\u00fchren, um gr\u00f6\u00dfere R\u00fcckstaus zu vermeiden. Einreisende m\u00fcssten einen negativen Corona-Test vorlegen. Das gelte auch f\u00fcr alle Lastwagenfahrer, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Japan l\u00e4sst Biontech-Impfstoff zu<\/h3>\n<p><strong>09.48 Uhr: <\/strong>Japan hat als ersten Impfstoff die Vakzine von Biontech\/Pfizer zugelassen. Das teilt das Gesundheitsministerium am Sonntag mit, nachdem ein Regierungsgremium am Freitag die Zulassung empfohlen hatte. Mit dem Impfstoff, den das Mainzer Biotech-Unternehmen gemeinsam mit seinem US-Partner Pfizer entwickelt hat und vertreibt, will Japan seinen Kampf zur Eind\u00e4mmung einer dritten Infektionswelle im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele verst\u00e4rken.<\/p>\n<h3>Corona-Ausgabe bringt \u00bbMainz bleibt Mainz\u00ab neues Zuschauertief<\/h3>\n<p><strong>09.41 Uhr: <\/strong>Trotz der Corona-Pandemie mussten Fastnacht-Fans in diesem Jahr nicht auf den Fernsehklassiker \u00bbMainz bleibt Mainz\u00ab verzichten \u2013 jedoch schalteten so wenige Menschen ein wie nie zuvor. Im Schnitt 5,07 Millionen Zuschauer verfolgten am Freitagabend die fast dreist\u00fcndige Sendung, was dem Ersten einen Marktanteil von 16,4 Prozent einbrachte. Der f\u00fcr die ARD federf\u00fchrende S\u00fcdwestrundfunk (SWR) zeigte sich dennoch \u00bbangesichts der besonderen Bedingungen sehr zufrieden\u00ab.<\/p>\n<p>Schon im vergangenen Jahr war mit 5,46 Millionen Zuschauern ein Tiefpunkt erreicht worden. Der Marktanteil lag damals jedoch bei 20,5 Prozent, was dem ZDF zur besten Sendezeit den Quotensieg bescherte. ARD und ZDF strahlen die Sitzung abwechselnd aus \u2013 immer am Freitag vor Rosenmontag. Die Quoten sind \u00fcber die Jahrzehnte stark gesunken.<\/p>\n<p>Gestrichen wurde bei \u00bbMainz bleibt Mainz\u00ab diesmal der sonst \u00fcbliche Zusatz \u00bbwie es singt und lacht\u00ab \u2013 wegen der Einschr\u00e4nkungen und N\u00f6te, die mit der Coronakrise verbunden sind. Die Sendung wurde nicht wie sonst live \u00fcbertragen, sondern war im Kurf\u00fcrstlichen Schloss zu Mainz ohne Publikum aufgezeichnet worden \u2013 und k\u00fcrzer. Live-Gesang im Saal gab es nicht, Videos zu den Musikbeitr\u00e4gen waren vorher im Freien gedreht worden. Im Saal sa\u00dfen nur wenige Menschen, Lacher wurden vom Band eingespielt.<\/p>\n<h3>Grenzkontrollen f\u00fcr Fl\u00fcge aus Wien und Prag in Frankfurt<\/h3>\n<p><strong>09.38 Uhr:<\/strong> Seit der Nacht zu Sonntag kontrolliert die Bundespolizei auch am gr\u00f6\u00dften deutschen Verkehrsflughafen in Frankfurt am Main Flugreisende aus \u00d6sterreich und Tschechien. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, die Beamten \u00fcberpr\u00fcften, ob es sich bei den \u00fcber Frankfurt einreisenden Menschen um deutsche Staatsangeh\u00f6rige, EU-B\u00fcrger oder Angeh\u00f6rige aus Drittstaaten mit einem g\u00fcltigen Aufenthaltstitel in Deutschland handelt. Au\u00dferdem werde gepr\u00fcft, ob die Reisenden einen negativen Coronatest und eine digitale Einreiseanmeldung vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am Sonntag sind vier Fl\u00fcge von diesen Grenzkontrollen betroffen \u2013 drei aus Wien und einer aus Prag. Die erste Maschine landete p\u00fcnktlich am Morgen in Frankfurt. Tschechien und Tirol gelten als Gebiete, in denen die ansteckenderen Virusvarianten besonders verbreitet sind.<\/p>\n<h3>EU-Kommissarin \u00e4u\u00dfert sich skeptisch \u00fcber sch\u00e4rfere Einreiseregeln<\/h3>\n<p><strong>09.28 Uhr: <\/strong>EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides h\u00e4lt nicht viel von den versch\u00e4rften deutschen Einreiseregeln, die seit diesem Sonntag an den Grenzen zu Tschechien und dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol gelten. \u00bbDie Furcht vor den Mutationen des Coronavirus ist verst\u00e4ndlich. Aber trotzdem gilt die Wahrheit, dass sich das Virus nicht von geschlossenen Grenzen aufhalten l\u00e4sst\u00ab, sagte die 64-j\u00e4hrige christdemokratische Politikerin aus Zypern der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. \u00bbGegen die Mutationen helfen nur konsequentes Impfen sowie die Einhaltung der Hygiene-Regeln. Ich halte es f\u00fcr falsch, dass wir wieder zu einem Europa mit geschlossenen Grenzen wie im M\u00e4rz 2020 zur\u00fcckkehren.\u00ab<\/p>\n<p>\u00dcber kritische Bemerkungen seitens der EU-Kommission hatte sich Bundesinnenminister Horst Seehofer schon tags zuvor emp\u00f6rt.<\/p>\n<p>An den Grenzen zu Tschechien und dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol gelten ab diesem Sonntag sch\u00e4rfere Einreiseregeln. Aus Angst vor den dort verbreiteten, ansteckenderen Varianten des Coronavirus wird an den entsprechenden Grenz\u00fcberg\u00e4ngen in Bayern und Sachsen scharf kontrolliert. Laut einer Verordnung des Bundesinnenministeriums d\u00fcrfen aus den betroffenen Gebieten nur noch Deutsche sowie Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es f\u00fcr \u00c4rzte, Kranken- und Altenpfleger sowie f\u00fcr Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Auch wer zur Beerdigung eines Elternteils, Ehepartners oder Kindes will, darf einreisen, genauso V\u00e4ter f\u00fcr die Geburt ihres Kindes. F\u00fcr alle Einreisenden gilt: Sie m\u00fcssen einen negativen Coronatest vorweisen und in Deutschland zun\u00e4chst in Quarant\u00e4ne gehen.<\/p>\n<h3>Merkels Auftritte in der Coronakrise: <strong><em>Mal Sprechkonserve, mal mitrei\u00dfend<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Pressekonferenzen, Regierungserkl\u00e4rungen \u2013 Sprechtrainerin Annalena Schmidt hat die Auftritte der Kanzlerin in der Corona-Zeit analysiert. Merkels Ansprachen \u00fcberzeugen sie nicht. Aber andere Momente. Sehen Sie hier das Video.<\/p>\n<h3>Neuseeland verh\u00e4ngt Lockdown \u00fcber Millionenstadt Auckland<\/h3>\n<p><strong>07.40 Uhr:<\/strong> Die neuseel\u00e4ndische Regierung verh\u00e4ngt nach den ersten lokal \u00fcbertragenen Corona-Neuinfektionen seit Ende Januar einen neuen Lockdown \u00fcber Auckland. Die Menschen in der gr\u00f6\u00dften Stadt des Landes m\u00fcssten f\u00fcr drei Tage zu Hause bleiben, erkl\u00e4rte <strong>Ministerpr\u00e4sidentin <\/strong><strong>Jacinda Ardern<\/strong>. Nur f\u00fcr Ausnahmen wie Eink\u00e4ufe und den Weg zur Arbeit d\u00fcrften sie raus.<\/p>\n<p>Neuseeland hatte zuvor mit drei lokal \u00fcbertragenen F\u00e4llen die ersten Corona-Neuinfektionen seit Ende Januar gemeldet. Laut Chris Hipkins, dem Minister f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen, handelt es sich bei den Betroffenen um ein Paar samt Tochter in der Millionenstadt Auckland. Es wird nun getestet, ob die Infektionen von einer der neuen und besonders ansteckenden Corona-Varianten ausgel\u00f6st wurden. Vor den F\u00e4llen im Januar hatte Neuseeland \u00fcber Monate keine lokal \u00fcbertragenen Corona-Infektionen verzeichnet.<\/p>\n<h3>RKI registriert 6114 Ansteckungsf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>05.42 Uhr:<\/strong> In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 6100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheits\u00e4mter mitteilte, wurden weitere <strong>6114 Ansteckungsf\u00e4lle<\/strong> registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.334.561.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Nach Angaben des RKI wurden innerhalb von 24 Stunden zudem <strong>218 Todesf\u00e4lle<\/strong> im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die <strong>Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten <\/strong>in Deutschland erh\u00f6hte sich damit auf <strong>64.960<\/strong>.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die <strong>Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen<\/strong> bezifferte das RKI auf rund <strong>2,119 Millionen<\/strong>.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheits\u00e4mter ihre Zahlen an das RKI melden und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden.<\/p>\n<p>Die sogenannte <strong>Sieben-Tage-Inzidenz <\/strong>ging weiter zur\u00fcck und lag bei<strong> 57,4<\/strong>. Am Vortag hatte sie bei 60,1 gelegen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu dr\u00fccken.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Alle aktuellen Daten des RKI finden Sie hier: Covid-19 Dashboard<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Studie: Grenzschlie\u00dfungen Anfang 2020 gegen Corona kamen zu sp\u00e4t<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr: <\/strong>Die Grenzschlie\u00dfungen in Europa vor rund einem Jahr kamen einer Studie zufolge zu sp\u00e4t, um das Coronavirus nachhaltig aufzuhalten. Bereits am 8. M\u00e4rz 2020 habe es in Europa etwa genauso viele lokale Ansteckungen mit dem Virus gegeben wie durch Reisende aus dem Ausland eingeschleppt wurden, berichten Forscher um die Mathematikerin und Biostatistikerin Tanja Stadler von der ETH Z\u00fcrich im Fachmagazin \u00bbPNAS\u00ab. Die EU schloss die Grenzen erst am 17. M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Die Forscher hatten die Ausbreitung des Erregers anhand sequenzierter Virus-Genome nachvollzogen. \u00bbWenn man die Grenzen mit dem Ziel geschlossen hat, das Virus nicht reinzulassen: Daf\u00fcr war es zu sp\u00e4t\u00ab, sagte Stadler der Deutschen Presse-Agentur. Bei Infektionsgeschehen, wie es am 8. M\u00e4rz bereits vorhanden war, sei eine Grenzschlie\u00dfung nur noch verbunden mit einer drastischen Einschr\u00e4nkung der Kontakte im Land sinnvoll. Dann trage die Reduzierung der Kontakte aus dem Ausland etwas dazu bei, die Ausbreitung zu bremsen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Meldung finden Sie hier.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Grenzkontrollen in Kraft \u2013 Kritik rei\u00dft nicht ab<\/h3>\n<p><strong>04.15 Uhr:<\/strong> Die versch\u00e4rften deutschen Einreiseregeln <strong>an den Grenzen zu Tschechien und zum \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol <\/strong>sind in der Nacht zu Sonntag in Kraft getreten \u2013 und sorgen f\u00fcr Unmut in den betroffenen Nachbarstaaten und der EU. Bundesinnenminister Horst Seehofer bekr\u00e4ftigte, an den entsprechenden \u00dcberg\u00e4ngen in Bayern und Sachsen werde scharf kontrolliert. \u00bbWer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen geh\u00f6rt, kann nicht einreisen\u00ab, sagte der CSU-Politiker der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. Ziel der Bundesregierung ist es, dass Einschleppen von wohl ansteckenderen Coronavirus-Mutationen \u00fcber die Grenze einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Meldung finden Sie hier: Grenzkontrollen in Kraft<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seehofer sagte, mit Verz\u00f6gerungen sei zu rechnen. \u00bbDurch die Kontrollen kann es hier und da zu Wartezeiten kommen. Die Bundespolizei wird den Verkehr nicht einfach durchwinken.\u00ab Einreisende m\u00fcssten einen negativen Corona-Test vorlegen. Das gelte auch f\u00fcr alle Lastwagenfahrer, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>EU-Gesundheitskommissarin will Schnellverfahren f\u00fcr Mutations-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>04.00 Uhr:<\/strong> EU-Gesundheitskommissarin <strong>Stella Kyriakides <\/strong>hat ein Schnellverfahren f\u00fcr die Anpassung bereits zugelassener Corona-Impfstoffe an Virus-Mutationen angek\u00fcndigt. \u00bbWir haben nun entschieden, dass ein Impfstoff, der vom Hersteller auf der Basis des bisherigen Vakzins zur Bek\u00e4mpfung neuer Mutationen nachgebessert wurde, nicht mehr den ganzen Zulassungsprozess durchlaufen muss\u00ab, sagte Kyriakides der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. <strong>\u00bbEs wird also schneller gehen, geeignete Impfstoffe verf\u00fcgbar zu haben, ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen.\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Der Kommissarin zufolge sollen bis Ende September mindestens 700 Millionen Dosen f\u00fcr die doppelte Impfung zur Verf\u00fcgung stehen. Das sei mehr als genug f\u00fcr 70 Prozent der EU-Bev\u00f6lkerung. Bis Ende Juni st\u00fcnden 300 Millionen Dosen der bislang drei zugelassenen Impfstoffe f\u00fcr mehr als ein Drittel der EU-B\u00fcrger bereit. \u00bbDiese Zahl k\u00f6nnte sich sogar noch erh\u00f6hen, wenn der Impfstoff von Johnson&amp;Johnson hinzukommt\u00ab, sagte Kyriakides. Die europ\u00e4ische Impfstrategie sei ein Erfolg. Diese war in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten, da L\u00e4nder wie die USA, Gro\u00dfbritannien und Israel deutlich schneller bei der Immunisierung ihrer Bev\u00f6lkerung vorankommen.<\/p>\n<p>Die EU will nun die Zulassung von Medikamenten gegen Corona-Erkrankungen beschleunigen. \u00bbParallel zum Impfstoff-Management treiben wir mit den Herstellern die Entwicklung von geeigneten Arzneimitteln voran\u00ab, sagte Kyriakides. Sie k\u00f6nne aber keinen genauen Zeitpunkt sagen, wann gen\u00fcgend zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden.<\/p>\n<h3>Studie: 700.000 britische Selbstst\u00e4ndige geben in Lockdown auf<\/h3>\n<p><strong>03.45 Uhr: <\/strong>Wegen des derzeitigen Lockdowns haben in Gro\u00dfbritannien einer Studie zufolge etwa 700.000 Selbstst\u00e4ndige aufgegeben. Das entspreche etwa jedem Siebten und sei ein Anstieg von 50 Prozent im Vergleich zum ersten Lockdown im Fr\u00fchling, teilte die Denkfabrik Resolution Foundation am Sonntag mit. Die Corona-Pandemie habe die Lebensstandards stark beeintr\u00e4chtigt: Mehr als zwei von f\u00fcnf Selbstst\u00e4ndigen h\u00e4tten <strong>Einnahmeeinbu\u00dfen von mehr als 25 Prozent<\/strong> zu verzeichnen, Hilfsma\u00dfnahmen der Regierung erreichten viele nicht.<\/p>\n<p>\u00bbDie Regierung sollte die Zulassungskriterien f\u00fcr die Unterst\u00fctzung erweitern, um denjenigen zu helfen, die bisher ausgeschlossen wurden\u00ab, forderte die Finanzexpertin des Thinktanks, Hannah Slaughter. Zur Gegenfinanzierung k\u00f6nne die Regierung unter anderem zu hohe Zusch\u00fcsse f\u00fcr Arbeitnehmer in der Pandemie zur\u00fcckfordern.<\/p>\n<p>Resolution Foundation setzt sich vor allem f\u00fcr eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ein. Seit Wochen gilt in Gro\u00dfbritannien zum wiederholten Mal ein Lockdown mit weitreichenenden Ausgangs- und Kontaktbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<h3>Neuseeland meldet erste neue Corona-F\u00e4lle seit Januar<\/h3>\n<p><strong>03.18 Uhr: <\/strong>Neuseeland meldete am Sonntag mit drei lokal \u00fcbertragenen F\u00e4llen die ersten Corona-Neuinfektionen seit Januar. Laut Chris Hipkins, dem Minister f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen, handele es sich bei den Betroffenen um ein Paar und dessen Tochter in der Millionenstadt Auckland. Derzeit liefen Tests, um herauszufinden, ob die Infektionen von einer der neuen und besonders ansteckenden Corona-Varianten ausgel\u00f6st wurden.<\/p>\n<p>\u00bbUnser System hat reagiert. Wir sammeln so schnell wie m\u00f6glich alle Daten\u00ab, sagte Hipkins auf einer hastig einberufenen Pressekonferenz in der Hauptstadt Wellington. \u00bbUnd das System, das in der Vergangenheit so gut f\u00fcr uns funktioniert hat, macht sich nun erneut daf\u00fcr bereit.\u00ab<\/p>\n<p>Es sind die ersten F\u00e4lle seit 24. Januar, als bei einer aus Europa eingereisten Person nach Entlassung aus der obligatorischen zweiw\u00f6chigen Quarant\u00e4ne Symptome auftraten und sie positiv getestet wurde. Zuvor hatte Neuseeland zwei Monate lang keine lokal \u00fcbertragenen F\u00e4lle verzeichnet. Regierungschefin Jacinda Ardern, die am Sonntagnachmittag eine Gay-Pride-Veranstaltung in Auckland besuchen wollte, kehrte nach der Nachricht von den drei lokal \u00fcbertragenen F\u00e4llen umgehend nach Wellington zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Auckland auf der Nordinsel ist mit rund 1,47 Millionen Einwohnern die gr\u00f6\u00dfte Stadt des Pazifikstaates von f\u00fcnf Millionen Menschen. Dieser gilt mit weniger als 2000 Infektionen und 26 Toten im Jahr 2020 als Musterbeispiel f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie. Am 20. Februar laufen dort die Corona-Impfungen an, nachdem sich das Land fr\u00fcher als erwartet Impfdosen von Pfizer\/Biontech sichern konnte.<\/p>\n<h3>Mehr als 25.000 Verdachtsf\u00e4lle wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen<\/h3>\n<p><strong>02.06 Uhr: <\/strong>Einem Medienbericht zufolge gibt es bundesweit mehr Verdachtsf\u00e4lle wegen Betrugs bei den Corona-Soforthilfen als bisher angenommen. Den 16 Landeskriminal\u00e4mtern sowie der beim Zoll angesiedelten Financial Intelligence Unit l\u00e4gen derzeit rund 25.400 konkrete Verdachtsf\u00e4lle vor, berichtete die \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. Demnach h\u00e4tten sich Betr\u00fcger nach derzeitigem Ermittlungsstand auf Basis falscher Angaben Hilfen in \u00bbsignifikanter dreistelliger Millionenh\u00f6he\u00ab erschlichen.<\/p>\n<p>Mehr als ein Viertel der Verdachtsf\u00e4lle sind dem Bericht zufolge in Nordrhein-Westfalen und Berlin anh\u00e4ngig. In D\u00fcsseldorf seien es 4619 Vorg\u00e4nge, in der Bundeshauptstadt 2600. In den \u00fcbrigen Bundesl\u00e4ndern sei die Zahl der Verdachtsf\u00e4lle niedriger. Th\u00fcringen weise mit 70 die geringste Zahl auf.<\/p>\n<p>Die Zahlen k\u00f6nnten noch weiter steigen. Bei der Abteilung Wirtschaftskriminalit\u00e4t des LKA Berlin liegen laut der Zeitung mehr als 10.000 noch nicht bearbeitete Anzeigen zu Subventionsbetrug bei den Corona-Soforthilfen vor.<\/p>\n<h3>US-Gesundheitsbeh\u00f6rde meldet \u00fcber 50 Millionen Corona-Impfungen<\/h3>\n<p><strong>01.35 Uhr: <\/strong>Die Corona-Impfungen in den USA haben die Marke von 50 Millionen \u00fcberschritten. Das teilte die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC am Samstag mit. Die Angaben beziehen sich sowohl auf den Impfstoff von <strong>Moderna<\/strong>als auch auf den von <strong>Pfizer\/Biontech<\/strong>. Knapp 70 Millionen Dosen seien landesweit ausgeliefert worden. Nach CDC-Angaben haben<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>rund 37 Millionen Menschen mindestens eine Dosis erhalten,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\u00fcber 13 Millionen bereits die Zweite.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Rund 5,7 Millionen Impfungen wurden demnach in Pflegeeinrichtungen verabreicht.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die USA sind das am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffene Land. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen erh\u00f6hte sich zuletzt um fast 100.000 auf 27,56 Millionen. Das geht aus einer Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten hervor. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus erh\u00f6hte sich um mindestens 5444 auf 481.258.<\/p>\n<h3>Sanofi mit erneutem Impfstoff-R\u00fcckschlag \u2013 \u00bbWird 2021 nicht fertig\u00ab<\/h3>\n<p><strong>01.07 Uhr:<\/strong> Bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff muss der franz\u00f6sische Pharmakonzern Sanofi einen erneuten R\u00fcckschlag einstecken. Das mit dem US-Partner Translate Bio entwickelte Vakzin werde in diesem Jahr nicht zur Verf\u00fcgung stehen, sagte der Chef des Arzneimittelherstellers, Paul Hudson, der Zeitung \u00bbLe Journal du Dimanche\u00ab. Bislang war Sanofi davon ausgegangen, dass eine Zulassung schon in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2021 m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Der Kandidat basiert auf der neuartigen mRNA-Technologie, die auch Pfizer und Biontech sowie Moderna f\u00fcr ihre bereits zugelassenen Impfstoffe nutzen. Klinische Studien sollten noch in diesem Quartal beginnen. \u00bbDieser Impfstoff wird nicht in diesem Jahr fertig sein, aber er k\u00f6nnte zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt von Nutzen sein \u2013 umso mehr, wenn der Kampf gegen Mutationen weitergeht\u00ab, sagte Hudson. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Erneut Corona-Proteste in Wien<\/h3>\n<p><strong>00.21 Uhr:<\/strong> Trotz eines Demonstrationsverbots sind nach Polizeiangaben bis zu 2000 Menschen in Wien gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen der \u00f6sterreichischen Regierung auf die Stra\u00dfe gegangen. Sie versammelten sich am Samstag unter anderem vor der Karlskirche zu einem \u00bbSpaziergang\u00ab und forderten den R\u00fccktritt von Bundeskanzler Sebastian Kurz (\u00d6VP).<\/p>\n<p>Die Polizei erstattete nach eigenen Angaben <strong>mehrere hundert Anzeigen<\/strong>, weil Teilnehmer die vorgeschriebenen Mindestabst\u00e4nde nicht einhielten oder sich weigerten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Beh\u00f6rden hatten sechs f\u00fcr das Wochenende angemeldete Corona-Kundgebungen verboten, nachdem es in der Vergangenheit bei Protesten immer wieder zu massiven Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Regeln gekommen war.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden gaben am Samstag <strong>mehr als 1400 neue Infektionsf\u00e4lle<\/strong> in dem 8,9 Millionen Einwohner z\u00e4hlenden Land bekannt. Im Bundesland Tirol hat sich die offenbar ansteckendere s\u00fcdafrikanische Corona-Variante ausgebreitet. Deutschland f\u00fchrte daher am Sonntag Grenzkontrollen zu Tirol ein.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich hatte am Montag seinen strikten Corona-Lockdown gelockert. Gesch\u00e4fte, Friseursalons und Kosmetikstudios durften wieder \u00f6ffnen \u2013 allerdings unter versch\u00e4rften Abstandsregeln.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Daniel G\u00fcnther, Ministerpr\u00e4sident von Schleswig-Holstein, mit Maske im Plenarsaal des Landtags Foto:\u2002Axel Heimken \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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