{"id":5800,"date":"2021-02-10T22:35:57","date_gmt":"2021-02-10T19:35:57","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-beratungen-bund-und-lander-verlangern-shutdown-bis-7-marz\/"},"modified":"2021-02-10T22:35:57","modified_gmt":"2021-02-10T19:35:57","slug":"corona-beratungen-bund-und-lander-verlangern-shutdown-bis-7-marz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-beratungen-bund-und-lander-verlangern-shutdown-bis-7-marz\/","title":{"rendered":"Corona-Beratungen: Bund und L\u00e4nder verl\u00e4ngern Shutdown bis 7. M\u00e4rz"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/731ace77-93c2-4714-9784-f3b521d2ee52_w948_r1.77_fpx42_fpy46.jpg\" title=\"Blick auf das Kanzleramt\" alt=\"Blick auf das Kanzleramt\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Blick auf das Kanzleramt<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Gregor Bauernfeind \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Der bis Mitte Februar befristete Shutdown zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll weitgehend bis zum 7. M\u00e4rz verl\u00e4ngert werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die L\u00e4nderregierungschefs am Mittwoch bei ihrer Videokonferenz vereinbart.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>F\u00fcr die \u00d6ffnung der Schulen nach der weitgehenden Schlie\u00dfung wird es keine bundesweit einheitliche Regelung geben. Merkel und die L\u00e4nderregierungschefs vereinbarten vielmehr, dass dar\u00fcber die L\u00e4nder im Rahmen ihrer Kultushoheit selbst entscheiden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zudem wollen Bund und L\u00e4nder das Gesundheitsministerium pr\u00fcfen lassen, ob Personen, die in Kitas oder Grundschulen arbeiten, k\u00fcnftig in der Impfpriorit\u00e4t zwei eingruppiert werden sollen. Damit w\u00e4ren sie fr\u00fcher mit der Impfung an der Reihe als bislang vorgesehen. Merkel sprach sich daf\u00fcr aus. Sie verwies darauf, &quot;dass wir eine besondere Schutzpflicht f\u00fcr diese Besch\u00e4ftigten haben&quot;. Diese Berufsgruppen h\u00e4tten nicht die Chance, in ihrer Berufsaus\u00fcbung die notwendigen Abst\u00e4nde einzuhalten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Friseurbetriebe k\u00f6nnen bei strikter Einhaltung von Hygiene-Auflagen ungeachtet der Lockdown-Verl\u00e4ngerung am 1. M\u00e4rz wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Bund und L\u00e4nder sehen die M\u00f6glichkeit f\u00fcr weitergehende \u00d6ffnungsschritte in der Corona-Pandemie erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von h\u00f6chstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dann sollten der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit k\u00f6rpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00bbManche sagen, das ist so ein niedriger Wert, kann man den \u00fcberhaupt erreichen?\u00ab, sagte Merkel \u00fcber die 35er-Inzidenz. Bei einem weiteren sinkenden Verlauf sei dies \u00bbin Reichweite\u00ab.<\/p>\n<p>Weitere Schritte einer \u00d6ffnungsstrategie sollen die Kontaktbeschr\u00e4nkungen, Kultur, Sport in Gruppen, Freizeitaktivit\u00e4ten, Gastronomie und Hotels umfassen. Die Strategie soll von Bundeskanzleramt und den Staatskanzleien der L\u00e4ndern vorbereitet werden.<\/p>\n<h3>Merkel warnt vor dritter Welle<\/h3>\n<p>Die verh\u00e4ngten Ma\u00dfnahmen zeigten Wirkung. Die Zahl der Neuinfektionen sei gesunken. \u00bbWir k\u00f6nnen auch sehr zufrieden sein\u00ab, sagte die Kanzlerin. Es gebe aber die Virusvarianten. Es deute sich eine dritte Welle an, die bek\u00e4mpft werden m\u00fcsse. Dies k\u00f6nne umso besser geschehen, je mehr die Infektionszahlen weiter heruntergingen und Gesundheits\u00e4mter in der Lage seien, Kontakte von Infizierten nachzuverfolgen. Die Mutation sei eine \u00bbRealit\u00e4t\u00ab. Sie nehme zu, die Frage sei, wie schnell.<\/p>\n<p>Bei allen Lockerungen m\u00fcsse man die Auswirkungen auf die Entwicklung der Fallzahlen beobachten. \u00bbIch habe bestimmte eigene Vorstellungen gehabt \u00fcber das \u00d6ffnen von Kindertagesst\u00e4tten und auch Schulen, die eher auf eine \u00d6ffnung zum 1. M\u00e4rz gingen\u00ab, sagte Merkel. Im Bildungsf\u00f6rderalismus k\u00f6nne sie sich als Bundeskanzlerin nicht so durchsetzen, als habe sie ein Vetorecht. Deshalb habe man beschlossen, dass die L\u00e4nder dies in eigener Verantwortung machen sollten.<\/p>\n<h3>N\u00e4chstes Treffen am 3. M\u00e4rz<\/h3>\n<p>Merkel dankte den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die diese Entwicklung durch ihr Verhalten im Privatbereich, durch Homeoffice und weniger Reisen m\u00f6glich gemacht h\u00e4tten. Es zeige sich, dass die verh\u00e4ngten Ma\u00dfnahmen, die strikt, hart und manchmal m\u00fchselig seien, Wirkung zeigten.<\/p>\n<p>Die Kanzlerin k\u00fcndigte au\u00dferdem an, dass sie sich am 3. M\u00e4rz erneut mit den Ministerpr\u00e4sidenten treffen werde.<\/p>\n<p>Merkel zeigte sich erleichtert dar\u00fcber, dass Firmen nun Antr\u00e4ge auf die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III stellen k\u00f6nnen: \u00bbIch glaube das ist f\u00fcr viele, die echte gro\u00dfe Liquidit\u00e4tsprobleme haben und nat\u00fcrlich auch Sonderopfer bringen jetzt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, eine wichtige und sehnlichst erwartete Mitteilung, die wir heute machen konnten.\u00ab Der Zeitplan sei eingehalten worden.<\/p>\n<p>Wirtschaftsverb\u00e4nde hatten heftig kritisiert, dass die Hilfen noch nicht ausgezahlt werden, und au\u00dferdem das komplexe System kritisiert. Die Bundesregierung hat dieses nun vereinfacht. Zur Umsetzung der Hilfen gab es dem Vernehmen nach \u00fcber einzelne Punkte lange Debatten zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Blick auf das Kanzleramt Foto:\u2002Gregor Bauernfeind \/ dpa Der bis Mitte Februar befristete Shutdown zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll weitgehend bis zum 7. 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