{"id":5776,"date":"2021-02-09T20:59:35","date_gmt":"2021-02-09T17:59:35","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-kreuzfahrt-passagiere-auf-gran-canaria-in-quarantane\/"},"modified":"2021-02-09T20:59:35","modified_gmt":"2021-02-09T17:59:35","slug":"corona-news-kreuzfahrt-passagiere-auf-gran-canaria-in-quarantane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-kreuzfahrt-passagiere-auf-gran-canaria-in-quarantane\/","title":{"rendered":"Corona-News: Kreuzfahrt-Passagiere auf Gran Canaria in Quarant\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/83f5274c-ba9e-490d-b18d-5de4ed03f84e_w948_r1.77_fpx33.19_fpy50.jpg\" title=\"Das Tui-Kreuzfahrtschiff \u00bbMein Schiff 2\u00ab\" alt=\"Das Tui-Kreuzfahrtschiff \u00bbMein Schiff 2\u00ab\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Das Tui-Kreuzfahrtschiff \u00bbMein Schiff 2\u00ab<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Daniel Bockwoldt \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Sachsen \u00f6ffnet Schulen ab Montag wieder<\/h3>\n<p><strong>18.36 Uhr: <\/strong>Einen Tag vor dem Bund-L\u00e4nder-Treffen schafft Sachsen Fakten. Das Kabinett in Dresden hat die teilweise Schul\u00f6ffnung bereits ab kommendem Montag beschlossen. Grundschulen und Kitas sollen dann mit einem eingeschr\u00e4nkten Betrieb wieder \u00f6ffnen, k\u00fcndigte die Landesregierung an. <\/p>\n<p>In den meisten Bundesl\u00e4ndern sind die Schulen offiziell geschlossen, sie bieten aber eine Notbetreuung an. Ausnahmen gibt es zudem f\u00fcr Abschlussklassen. In Niedersachsen gibt es seit Januar an Grundschulen einen eingeschr\u00e4nkten Unterricht.<\/p>\n<h3>G\u00fcnther h\u00e4lt Lockerungen noch im Februar f\u00fcr m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>18.25 Uhr: <\/strong>Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) h\u00e4lt erste Lockerungsschritte in seinem Land bereits im Februar f\u00fcr m\u00f6glich. Er erwarte von dem Bund-L\u00e4nder-Treffen am Mittwoch eine \u00d6ffnungsstrategie mit Stufenplan und habe f\u00fcr den entsprechenden Vorschlag seiner Regierung viel Zuspruch im Kreis der Ministerpr\u00e4sidenten bekommen. <\/p>\n<p>Er werde danach f\u00fcr Schleswig-Holstein in Absprache mit den Koalitionspartnern ein Datum f\u00fcr \u00d6ffnungsschritte in dem Land bekanntgeben, sagte G\u00fcnther und verwies auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von 62 in Schleswig-Holstein, Tendenz weiter fallend. Die norddeutschen L\u00e4nder w\u00fcrden sich zudem eng abstimmen bei \u00d6ffnungsschritten.<\/p>\n<h3>DFB ermittelt gegen 1. FC Kaiserslautern<\/h3>\n<p><strong>18.10 Uhr: <\/strong>Der Deutsche Fu\u00dfball-Bund ermittelt gegen den 1. FC Kaiserslautern, weil m\u00f6glicherweise Spieler mit Fans gefeiert haben. \u00bbEs besteht der Verdacht, dass der Verein gegen Vorgaben des wegen der Corona-Pandemie g\u00fcltigen Hygienekonzepts versto\u00dfen haben k\u00f6nnte\u00ab, hei\u00dft es in einer DFB-Mitteilung. Der Spielausschuss hat den Drittligisten zu einer Stellungnahme aufgefordert.<\/p>\n<p>Nach dem Derby-Sieg beim SV Waldhof Mannheim am Samstag war der FCK von etwa 300 Anh\u00e4ngern auf dem Betzenberg empfangen und gefeiert worden. \u00bbDabei wurde die T\u00fcr des Mannschaftsbusses ge\u00f6ffnet. Videoaufnahmen deuten darauf hin, dass Spieler m\u00f6glicherweise ohne Einhalten von Mindestabst\u00e4nden oder Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes mit den Fans gefeiert haben k\u00f6nnten\u00ab, teilte der DFB mit.<\/p>\n<p>Der FCK hatte am Montag angek\u00fcndigt, die Vorkommnisse intern aufarbeiten, dabei aber nicht von der eigenen Mannschaft gesprochen. Auch Polizei und st\u00e4dtische Ordnungsbeh\u00f6rde ermitteln, weil die Fans die Mindestabst\u00e4nde nicht einhielten und teilweise keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen.<\/p>\n<h3>Osnabr\u00fcck plant kostenlose Corona-Tests<\/h3>\n<p><strong>17.52 Uhr: <\/strong>Die Stadt Osnabr\u00fcck will mit einem kostenlosen Testangebot die Pandemie weiter eind\u00e4mmen und gegen die Ausbreitung von Virusmutationen vorgehen. In einem geplanten Testzentrum sollen sich Menschen mit vielen beruflichen Kontakten von kommender Woche an auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen k\u00f6nnen, wie die Stadt mitteilte.<\/p>\n<p>Berechtigt seien etwa Lehrkr\u00e4fte, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von Abschlussklassen, Besch\u00e4ftigte in Kitas sowie Angestellte von Lebensmittelm\u00e4rkten und Imbissen. Auch wer au\u00dferhalb Osnabr\u00fccks lebe, aber in der Stadt arbeite, k\u00f6nne das Angebot wahrnehmen, hie\u00df es. Getestet werden soll mit Antigen-Schnelltests. Pro Woche k\u00f6nnten so laut Stadtverwaltung zwischen 1000 und 1500 Menschen getestet werden. Termine f\u00fcr Abstriche, die an vier Tagen in der Woche genommen werden sollen, werden online angeboten.<\/p>\n<h3><strong>New Yorker Gastronomie darf wieder \u00f6ffnen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.28 Uhr: <\/strong>In New York es weitere Lockerungen geben. Ab Freitag d\u00fcrften Restaurants, Bars und Caf\u00e9s ihre Innenr\u00e4ume eingeschr\u00e4nkt wieder \u00f6ffnen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. Der von den Feiertagen rund um den Jahreswechsel angetriebene Anstieg der Neuinfektionen sei vorbei. Zudem sollen Ende des Monats auch die Klassenstufen sechs bis acht wieder Pr\u00e4senzunterricht bekommen, teilte B\u00fcrgermeister Bill de Blasio mit.<\/p>\n<p>Die Grundschulen sind bereits seit mehreren Wochen wieder teilweise ge\u00f6ffnet, die Oberstufen m\u00fcssten allerdings noch ein bisschen warten, k\u00fcndigte de Blasio an. Mehr als zwei Drittel aller Sch\u00fcler im \u00f6ffentlichen Schulsystem der Stadt haben sich allerdings bereits zu Beginn des Schuljahres freiwillig gegen Pr\u00e4senzunterricht entschieden. Sie lernen von zu Hause aus mit dem Computer. New York war im Fr\u00fchjahr 2020 das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Inzwischen hat sich das Infektionsgeschehen stabilisiert.<\/p>\n<h3>116-j\u00e4hrige Franz\u00f6sin \u00fcbersteht <strong>Corona<\/strong>-Infektion<\/h3>\n<p><strong>17.02 Uhr: <\/strong>Sie gilt als die \u00e4lteste Frau Europas und hat mit fast 117 Jahren eine Corona-Infektion \u00fcberstanden: die franz\u00f6sische Ordensschwester Andr\u00e9, mit b\u00fcrgerlichem Namen Lucile Randon. \u00bbIch hatte keine Angst\u00ab, sagte sie dem Fernsehsender BFM-TV. Denn der Tod schrecke sie nicht. Schwester Andr\u00e9 feiert am Donnerstag ihren 117. Geburtstag. In ihrem Altenheim im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Toulon war es im Januar zu einem Corona-Ausbruch gekommen, mehr als 80 Hochbetagte wurden positiv auf das Virus getestet \u2013 auch die Ordensfrau.<\/p>\n<p>Allerdings konnte das Virus ihr wenig anhaben. \u00bbIch habe gar nicht bemerkt, dass ich es hatte\u00ab, sagte sie der Lokalzeitung, \u00bbVar-Matin\u00ab. Denn die Nonne des franz\u00f6sischen Vinzentinerinnen-Ordens blieb ohne Symptome. Andere Altenheim-Bewohner erkrankten dagegen, sieben von ihnen starben nach Berichten \u00f6rtlicher Medien.<\/p>\n<h3>Kreuzfahrt-Passagiere auf Gran Canaria in Corona-Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>16.58 Uhr: <\/strong>Nach vier positiven Corona-F\u00e4llen an Bord des Kreuzfahrtschiffes \u00bbMein Schiff 2\u00ab sind mehrere Passagiere und Crewmitglieder auf Gran Canaria in Quarant\u00e4ne. Die G\u00e4ste seien am Ende der Reise in der vergangenen Woche positiv auf Covid-19 getestet worden, sagte eine Sprecherin der Reederei Tui Cruises. Zudem seien neun G\u00e4ste und elf Mitarbeiter als Kontaktpersonen identifiziert, ebenfalls zun\u00e4chst an Bord isoliert und dann auf Gran Canaria entsprechend untergebracht worden \u2013 trotz negativer Testergebnisse.<\/p>\n<p>Alle \u00fcbrigen rund 1000 G\u00e4ste seien negativ auf das Coronavirus getestet worden und konnten wie geplant am Freitag nach Hause reisen. Auch die 800 Mitarbeiter des Schiffes blieben ohne positiven Corona-Test. \u00bbDer Kreuzfahrtbetrieb konnte in Absprache mit den Beh\u00f6rden bereits weitergehen.\u00ab Tui Cruises f\u00e4hrt aktuell zu den Kanarischen Inseln und nimmt maximal rund 60 Prozent der sonst \u00fcblichen G\u00e4ste an Bord.<\/p>\n<h3>Biden m\u00f6chte Lehrkr\u00e4fte vorrangig impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>16.34 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Joe Biden spricht sich daf\u00fcr aus, Lehrer vorrangig impfen zu lassen. Biden wolle sich in der Frage jedoch auf den Rat von Wissenschaftlern f\u00fcr eine umfassende Wiederer\u00f6ffnung der Schulen verlassen, teilt das US-Pr\u00e4sidialamt mit. Es wird damit gerechnet, dass die US-Seuchenbeh\u00f6rde CDC noch im Laufe der Woche Richtlinien f\u00fcr die Wiederaufnahme des Pr\u00e4senzunterrichtes ver\u00f6ffentlichen wird.<\/p>\n<h3>Abruptes Ende einer Geburtstagsparty \u2013 27 <strong>Corona<\/strong>-Verst\u00f6\u00dfe<\/h3>\n<p><strong>16.28 Uhr: <\/strong>Die Geburtstagsparty einer 19 Jahre alten Aachenerin mit 26 G\u00e4sten in einer angemieteten Ferienwohnung in K\u00f6ln hat in der Nacht zu Dienstag anders geendet als geplant \u2013 mit einem Polizeieinsatz. Gegen 1 Uhr hatten Anwohner eine Ruhest\u00f6rung aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses gemeldet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als die Beamten gekommen seien, h\u00e4tten einige Partyg\u00e4ste versucht, wegzurennen, sich hinter T\u00fcren zu verstecken oder sich im Badezimmer einzuschlie\u00dfen. Die Beamten l\u00f6sten die Veranstaltung auf, 26 Personen erhielten einen Platzverweis.<\/p>\n<p>Die 19-J\u00e4hrige und ihre Partyg\u00e4ste erwartet nach Polizeiangaben ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Schutzverordnung. Der Vermieter der Ferienwohnung muss mit einer Anzeige wegen des derzeit bestehenden Beherbergungsverbots rechnen.<\/p>\n<h3><strong>In Israel waren knapp drei Prozent der Corona-Toten geimpft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.50 Uhr: <\/strong>In Israel waren weniger als drei Prozent der Corona-Toten im vergangenen Monat vorher gegen das Coronavirus geimpft. Das teilt Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu mit. Mehr als 97 Prozent der nach einer Infektion gestorbenen Menschen seien nicht gegen das Virus geimpft gewesen.<\/p>\n<h3><strong>Facebook<\/strong> k\u00fcndigt sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen gegen Falschinformationen an<\/h3>\n<p><strong>15.32 Uhr:<\/strong> Facebook will sch\u00e4rfer gegen Falschinformationen \u00fcber die Pandemie und Impfungen vorgehen. Zudem soll es den Nutzern leichter gemacht werden, sich \u00fcber M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Impfung zu informieren, hei\u00dft es in einem Blog-Posting des US-Konzerns.<\/p>\n<h3>Bund plant 1,5 Milliarden Euro mehr f\u00fcr weltweite Corona-Eind\u00e4mmung<\/h3>\n<p><strong>15.32 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung will f\u00fcr die weltweite Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie zus\u00e4tzlich 1,5 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung stellen. Das geht aus einer Vorlage des Finanzministeriums f\u00fcr den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Demnach sind 620 Millionen Euro f\u00fcr Impfdosen f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder und 100 Millionen Euro f\u00fcr Impfstoffe zur Abgabe f\u00fcr humanit\u00e4re Zwecke vorgesehen.<\/p>\n<h3>Mutationen in Tirol: Ausreise zun\u00e4chst nur noch mit Test<\/h3>\n<p><strong>15.26 Uhr:<\/strong> \u00d6sterreich verh\u00e4ngt im Kampf gegen eine Ausbreitung der Corona-Mutationen nun doch sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen in Tirol.<\/p>\n<p>Aus dem Bundesland sei \u2013 von Osttirol abgesehen \u2013 vom kommenden Freitag an f\u00fcr zehn Tage eine Ausreise nur noch mit negativem Corona-Test m\u00f6glich, sagte Kanzler Sebastian Kurz in Wien.<\/p>\n<h3>Schweden will Fernverkehr mit Bus und Bahn einschr\u00e4nken<\/h3>\n<p><strong>14.52 Uhr:<\/strong> Die schwedische Regierung will im Kampf gegen das Coronavirus den Fernverkehr mit Bus und Bahn beschr\u00e4nken. Auf Reisen mit einer Entfernung von \u00fcber 150 Kilometern soll die Anzahl der Passagiere in Bussen und Z\u00fcgen begrenzt werden, wie Sozialministerin Lena Hallengren in Stockholm sagte. Die Ma\u00dfnahme solle nach einer kurzen Pr\u00fcfung durch die Beh\u00f6rden an diesem Sonntag in Kraft treten und voraussichtlich bis Mai gelten. Der \u00f6ffentliche Nahverkehr ist davon nicht betroffen.<\/p>\n<h3>England: Bu\u00dfgelder und Gef\u00e4ngnis f\u00fcr Falschangaben bei der Einreise<\/h3>\n<p><strong>14.48 Uhr:<\/strong> Die britische Regierung versch\u00e4rft in der Coronavirus-Pandemie erneut ihre Reisevorschriften. Menschen, die nach England einreisen, m\u00fcssen k\u00fcnftig neben einem negativen Corona-Test bei der Ankunft zwei weitere Tests w\u00e4hrend einer zehnt\u00e4gigen Quarant\u00e4ne vorlegen. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock im Unterhaus in London mit. \u00c4hnliche Regelungen sollen auch in den anderen Landesteilen, Schottland, Wales und Nordirland, eingef\u00fchrt werden, so der Minister. Mit der Ma\u00dfnahme will London das Risiko einer Einschleppung von Virus-Mutanten weiter reduzieren. Bereits jetzt gelten strenge Regeln f\u00fcr die Einreise aus 33 vor allem s\u00fcdamerikanischen und afrikanischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wer sich \u00fcber die Regelungen hinwegsetze, m\u00fcsse k\u00fcnftig mit schweren Konsequenzen rechnen, f\u00fchrte Hancock zudem aus. Bu\u00dfgelder von bis zu 2000 Pfund (rund 2280 Euro) drohen demnach, wenn Tests nicht in Anspruch genommen werden. Bis zu 10.000 Pfund m\u00fcssen bezahlt werden, wenn die verordnete Hotelquarant\u00e4ne nicht eingehalten wird. Wer bei seiner Einreise Aufenthalte in Risikogebiete verschweigt, muss sogar mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen, so der Minister.<\/p>\n<h3>Kabinett billigt Corona-Zuschlag f\u00fcr 3,8 Millionen Bed\u00fcrftige<\/h3>\n<p><strong>13.35 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung hat den in der Koalition vereinbarten Corona-Zuschlag von 150 Euro f\u00fcr Bezieher der Grundsicherung f\u00fcr Arbeitslose, \u00c4ltere und Behinderte auf den Weg gebracht. Das Kabinett billigte den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen erfahren hat. Bundestag und Bundesrat m\u00fcssen dem sogenannten Sozialschutzpaket III noch zustimmen. Ausgezahlt wird der Zuschlag erst im Mai, wie aus dem Gesetzentwurf hervorgeht. Rund 3,8 Millionen Erwachsene sollen ihn erhalten. Die Kosten, die der Bund \u00fcbernimmt, werden auf 575 Millionen Euro beziffert.<\/p>\n<h3>Amts<strong>\u00e4rzte<\/strong> warnen vor dritter Pandemiewelle<\/h3>\n<p><strong>13.35 Uhr:<\/strong> Die deutschen Amts\u00e4rzte bef\u00fcrworten eine Lockdown-Verl\u00e4ngerung, weil sonst eine dritte Welle der Corona-Pandemie anrollen k\u00f6nnte. \u00bbWir m\u00fcssen mit den Corona-Infektionszahlen weiter deutlich nach unten. Andernfalls droht uns eine neue dritte Pandemiewelle, die unser Gesundheitssystem \u00fcberfordern k\u00f6nnte\u00ab, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amts\u00e4rzte, Ute Teichert, der \u00bbRheinischen Post\u00ab vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen. Besonders die neuen Varianten des Coronavirus, die wahrscheinlich ansteckender sind, machten Sorgen.<\/p>\n<p>Als Ziel gab Teichert die geringen Corona-Zahlen vom Sommer aus. \u00bbWir m\u00fcssen unter zehn Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in der Woche.\u00ab Am Dienstag war diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit mehr als drei Monaten unter der Schwelle von 75 gesunken, wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtete.<\/p>\n<h3>Dobrindt fordert deutsche Pr\u00fcfungen von chinesischen und russischen Impfstoffen<\/h3>\n<p><strong>13.25 Uhr:<\/strong> CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich angesichts der schleppenden Corona-Impfungen daf\u00fcr ausgesprochen, in Deutschland die Zulassung von Impfstoffen etwa aus Russland und China zu pr\u00fcfen. Man k\u00f6nne auf nationaler Ebene mit Pr\u00fcfungen arbeiten, um solche Beschaffungen zu organisieren, sagte Dobrindt. Dabei gehe es nicht um sogenannten Impfnationalismus. Auf europ\u00e4ischer Ebene habe es offensichtlich bei der Beschaffung von Impfstoff Fehlleistungen gegeben. N\u00f6tig seien deshalb nationale Erg\u00e4nzungen, um Defizite ausgleichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Deutschland gebe es alle M\u00f6glichkeiten der klinischen Pr\u00fcfungen und Tests sowie der wissenschaftlichen Bewertung von Impfstoffen, sagte Dobrindt. \u00bbWir k\u00f6nnten nat\u00fcrlich auch nationale Zulassungen machen.\u00ab Es sei kein Problem und kein Widerspruch zum europ\u00e4ischen Vorgehen, in Pr\u00fcfungen einzusteigen, ob chinesische oder russische Impfstoffe wirkungsgleich mit den in Westeuropa vorhandenen Vakzinen seien.<\/p>\n<p>\u00bbDiese Aufgabe k\u00f6nnen wir in Erg\u00e4nzung zu den Europ\u00e4ern auch wahrnehmen.\u00ab Man k\u00f6nne solche Pr\u00fcfungen in Deutschland auch als Vorarbeiten f\u00fcr sp\u00e4tere europ\u00e4ische Zulassungen verstehen.<\/p>\n<h3>Russland will <strong>Sputnik<\/strong> V nicht vor Mai in EU liefern<\/h3>\n<p><strong>13.05 Uhr:<\/strong> Russland h\u00e4lt eine Lieferung seines selbst entwickelten Impfstoffs Sputnik V in die Europ\u00e4ische Union nicht vor Mai oder Juni f\u00fcr m\u00f6glich. Das sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew, im russischen Staatsfernsehen Rossija 24. \u00bbDie gro\u00dfen Lieferungen in die EU sind erst dann m\u00f6glich, wenn die Massenimpfungen in Russland beendet werden.\u00ab Der RDIF ist f\u00fcr die internationale Vermarktung von Sputnik V zust\u00e4ndig, der bereits in vielen L\u00e4ndern zugelassen und im Einsatz ist. Vor dem Einsatz in der EU muss das Pr\u00e4parat noch von der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur EMA zugelassen werden.<\/p>\n<h3>Vor den Corona-Beratungen: Lockerungen scheinen nicht in Sicht<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr:<\/strong> Trotz sinkender Infektionszahlen zeichnen sich vor den Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4chen am Mittwoch keine nennenswerten Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen ab. \u00bbWir kommen nicht umhin, den Lockdown noch einmal zu verl\u00e4ngern\u00ab, sagte etwa Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) der \u00bbWirtschaftswoche\u00ab. Sein saarl\u00e4ndischer Amtskollege Tobias Hans (CDU) betonte in der \u00bbRheinischen Post\u00ab: \u00bbMomentan sind die Zahlen f\u00fcr gro\u00dfe Lockerungen nach wie vor zu hoch.\u00ab<\/p>\n<p>Am Dienstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit \u00fcber drei Monaten unter der Schwelle von 75. Mehrere Regierungschefs pl\u00e4dierten daher f\u00fcr Lockerungsperspektiven, darunter Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD): \u00bbIch erwarte (&#8230;) von der Bund-L\u00e4nder-Schalte am Mittwoch, dass wir uns trotz der Unsicherheiten mindestens auf einen gemeinsamen Rahmenplan einigen k\u00f6nnen, m\u00f6glichst gekoppelt an Inzidenzen und der Auslastung unserer Intensivmedizin\u00ab, sagte der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz (MPK) der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<h3>Urteil: Keine Ferienwohnungen f\u00fcr Geimpfte in Mecklenburg-Vorpommern<\/h3>\n<p><strong>12.46 Uhr:<\/strong> Besitzer von Ferienwohnungen in Mecklenburg-Vorpommern d\u00fcrfen laut einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Greifswald G\u00e4ste auch dann nicht beherbergen, wenn diese gegen Covid-19 geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Das Gericht begr\u00fcndete das Urteil am Dienstag unter anderem damit, dass es derzeit keine hinreichend gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse dahin gehend gebe, dass durch Geimpfte oder Genesene keine \u00dcbertragung des Coronavirus mehr erfolgen k\u00f6nne.<\/p>\n<h3>Bundesregierung plant weitere 6,2 Milliarden Euro f\u00fcr Impfstoff ein<\/h3>\n<p><strong>12.36 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung plant weitere rund 6,2 Milliarden Euro zur Beschaffung von Impfstoff ein. Dies sieht eine Vorlage des Finanzministeriums f\u00fcr den Haushaltsausschuss des Bundestages vor. Zusammen mit bereits bewilligten Mitteln st\u00fcnden damit in diesem Jahr knapp 8,9 Milliarden Euro f\u00fcr die zentrale Beschaffung von Impfstoff zur Verf\u00fcgung. Das Bundesgesundheitsministerium \u00bbbeabsichtigt, damit insgesamt bis zu 635,1 Mio. Impfdosen zu beschaffen\u00ab, hei\u00dft es in der Vorlage f\u00fcr den Ausschuss, der zustimmen muss.<\/p>\n<h3>Laschet \u2013 Kitas und Schulen Kernthema bei <strong>Corona<\/strong>-Beratungen<\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr:<\/strong> Bei den Beratungen der Ministerpr\u00e4sidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel wird es am Mittwoch nach Einsch\u00e4tzung von Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet vor allem um das Thema Kita und Schulen gehen. \u00bbDenn das ist genau die Frage, wo wir heute auch Sch\u00e4den anrichten\u00ab, sagt der CDU-Politiker. Dies sei zwar zu verantworten, weil sonst der Gesundheitsschaden gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re. Ihm k\u00f6nne aber niemand erkl\u00e4ren, dass ein Distanzunterricht, ein Homeoffice f\u00fcr Kinder, ein guter Lernort sei. Wegen des mutierten Virus m\u00fcsse man aber vorsichtig sein. \u00bbIn dieser Abw\u00e4gung stehen wir jetzt. Kann man da am 15. Februar die Schulen \u00f6ffnen? M\u00fcssen wir nur eine Woche warten?\u00ab<\/p>\n<h3>WHO-Experten: Tier als Ausl\u00f6ser von <strong>Corona<\/strong>-Pandemie weiter nicht identifiziert<\/h3>\n<p><strong>11.52 Uhr:<\/strong> Die Expertenmission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat w\u00e4hrend ihres mehrw\u00f6chigen Aufenthalts in China nicht kl\u00e4ren k\u00f6nnen, wie das neuartige Coronavirus auf den Menschen \u00fcbergegangen ist. Das Tier, auf das die \u00dcbertragung auf den Menschen vermutlich zur\u00fcckzuf\u00fchren sei, sei noch nicht gefunden worden, teilten die WHO-Experten und ihre ebenfalls an der Untersuchung beteiligten chinesischen Kollegen bei einer Abschlusspressekonferenz in Wuhan mit.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbertragung von Tieren auf den Menschen sei wahrscheinlich, aber \u00bbdas Erregerreservoir muss noch identifiziert werden\u00ab, sagte der Leiter des chinesischen Wissenschaftlerteams, Liang Wannian. Hinweise, dass es bereits vor Dezember 2019 Infektionen mit Sars-CoV-2 beim Menschen gab, wurden demnach ebenfalls nicht gefunden.<\/p>\n<h3><strong>Landrat<\/strong> des Saalekreises lie\u00df sich bereits im Dezember impfen<\/h3>\n<p><strong>11.45 Uhr:<\/strong> Der Landrat des Saalekreises, Hartmut Handschak (parteilos), hat sich bereits im Dezember vergangenen Jahres impfen lassen. Handschak habe bereits am 31. Dezember eine Spritze erhalten, kurz nach Beginn der bundesweiten Impfkampagne. Zun\u00e4chst hatte die \u00bbMitteldeutsche Zeitung\u00ab davon berichtet. Der 59-J\u00e4hrige rechtfertigte sich in der Zeitung damit, er sei zu einem Beratungstermin in einer Klinik gewesen, die bereits damit begonnen hatte, ihre Besch\u00e4ftigten zu impfen. Dabei sei eine Dosis \u00fcbrig geblieben, f\u00fcr die es weder impfwillige Besch\u00e4ftigte noch geeignete Patienten gegeben habe. Deshalb habe er das \u00bbImpfangebot\u00ab angenommen. Handschak f\u00fcgte hinzu: \u00bbAus der heutigen Situation w\u00fcrde ich es nicht mehr annehmen.\u00ab<\/p>\n<p>Seit mehreren Tagen herrscht Emp\u00f6rung \u00fcber die vorzeitige Impfung einiger Kommunalpolitiker, obwohl diese gem\u00e4\u00df Impfverordnung und den darin definierten Gruppen noch nicht an der Reihe gewesen w\u00e4ren. In Halle an der Saale hatte sich unter anderem der 63-j\u00e4hrige Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand (parteilos) im Januar impfen lassen.<\/p>\n<h3>Norwegen r\u00e4t bis Mitte April von Reisen in alle Welt ab<\/h3>\n<p><strong>11.16 Uhr:<\/strong> Den Menschen in Norwegen wird auch \u00fcber Ostern hinaus von Reisen au\u00dferhalb des Landes abgeraten. Das Au\u00dfenministerium in Oslo hat beschlossen, seine Empfehlung gegen nicht dringend notwendige Reisen in alle L\u00e4nder der Erde vorzeitig zu verl\u00e4ngern. Wie das Ministerium mitteilte, gilt der urspr\u00fcnglich bis zum 1. M\u00e4rz vorgesehene globale Reiserat nun bis zum 15. April.<\/p>\n<p>In diesen Entschluss spielten verschiedene Faktoren hinein, darunter die weltweite Infektionslage, neue Ma\u00dfnahmen gegen mutierte Virusvarianten, Reisebeschr\u00e4nkungen und die Kapazit\u00e4ten des jeweiligen Gesundheitswesens in den L\u00e4ndern, hie\u00df es aus Oslo. Ausnahmen von dem Rat gibt es nur f\u00fcr L\u00e4nder und Regionen im Schengen- und Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum mit geringen Infektionszahlen \u2013 das sind demnach lediglich Island, die F\u00e4r\u00f6erinseln, Gr\u00f6nland und einige wenige Gebiete in Finnland.<\/p>\n<h3>Russland: Nachfrage nach Sputnik V aus dem Ausland sehr gro\u00df<\/h3>\n<p><strong>11.11 Uhr:<\/strong> Der Kreml erkl\u00e4rt, die ausl\u00e4ndische Nachfrage nach dem russischen Impfstoff Sputnik V sei derart gro\u00df, dass nicht schnell an alle Interessenten geliefert werden k\u00f6nne. Russland werde aber alles Notwendige tun, den Impfstoff dem Ausland zur Verf\u00fcgung zu stellen, sobald die heimische Nachfrage erf\u00fcllt sei, sagt Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitry Peskow in Moskau.<\/p>\n<h3>Anti-Lockdown-Demos trugen zur Verbreitung des Virus bei<\/h3>\n<p><strong>10.58 Uhr:<\/strong> Demonstrationen von Gegnern der Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie haben nach einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW und der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin im November zu einer starken Verbreitung des Virus beigetragen. Die Untersuchung st\u00fctzt sich auf das Infektionsgeschehen in den Landkreisen, in denen auf die Kundgebungen spezialisierte Busunternehmen Fahrten zu den gro\u00dfen Demonstrationsorten Berlin und Leipzig angeboten hatten. Den Angaben nach stieg in diesen Kreisen die Sieben-Tage-Inzidenz st\u00e4rker an als in Kreisen, in denen die Busunternehmen keine Reisen anboten.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien versch\u00e4rft Testpflicht bei Einreisen<\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr: <\/strong>Personen, die nach Gro\u00dfbritannien einreisen, m\u00fcssen k\u00fcnftig neben einem negativen Corona-Test bei der Ankunft zwei weitere Tests w\u00e4hrend einer zehnt\u00e4gigen Quarant\u00e4ne vorlegen. Die Tests sollen demnach an Tag zwei und Tag acht der Quarant\u00e4ne durchgef\u00fchrt werden. F\u00fcr die Kosten m\u00fcssen Reisende selbst aufkommen. Bereits jetzt muss jeder, der einreist, bei seiner Ankunft ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht \u00e4lter als 72 Stunden ist.<\/p>\n<h3>Tel Aviv beginnt Corona-Impfungen f\u00fcr Asylsuchende<\/h3>\n<p><strong>10.31 Uhr: <\/strong>Asylsuchende k\u00f6nnen sich seit heute in der israelischen K\u00fcstenmetropole Tel Aviv kostenfrei gegen das Coronavirus impfen lassen. Vor einem neuen Impfzentrum f\u00fcr Ausl\u00e4nder, in dem 600 Impfungen pro Tag vorgenommen sollen, bildete sich nach Angaben der Stadtverwaltung eine lange Schlange. Die Leistung wird zun\u00e4chst Asylsuchenden und Migranten \u00fcber 16 Jahren angeboten. Um sie in Anspruch zu nehmen, reicht ein Visum oder ein Personalausweis.<\/p>\n<p>Das Neun-Millionen-Einwohner-Land bem\u00fcht sich, einer am 19. Dezember begonnenen Impfkampagne neuen Schwung zu verleihen. Nach einem erfolgreichen Auftakt ging die Zahl der t\u00e4glichen Impfungen zuletzt deutlich zur\u00fcck. Eine Erstimpfung erhielten bislang rund 3,5 Millionen Menschen, davon bekamen etwa 2,2 Millionen auch die zweite Dosis. Dies f\u00e4llt zusammen mit Neuinfektionszahlen, die trotz eines mehrw\u00f6chigen Lockdowns auf sehr hohem Niveau verharren. Auch die Zahl der Schwerkranken bleibt hoch und lastet auf dem Gesundheitssystem. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag wurden binnen 24 Stunden 7761 neue F\u00e4lle verzeichnet. Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neunmal so viele Menschen. Hier wurden zuletzt 3379 Neuinfektionen ausgewiesen.<\/p>\n<h3>Industrie fordert klare Perspektiven f\u00fcr Wirtschaft<\/h3>\n<p><strong>10.26 Uhr: <\/strong>Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat Bund und L\u00e4nder aufgefordert, bei ihren morgigen Beratungen \u00bbKurzfristma\u00dfnahmen und Kleinstaaterei in der Pandemiebek\u00e4mpfung\u00ab zu beenden. Stattdessen m\u00fcssten sie einen verl\u00e4sslichen Fahrplan mit einheitlichen Kriterien \u00bbf\u00fcr eine sichere und faire \u00d6ffnung der Wirtschaft, wo immer dies epidemiologisch verantwortbar ist\u00ab, vorlegen. Es sei nicht nachzuvollziehen, warum Bundesl\u00e4nder mit vergleichbarer Inzidenz verschiedene Ma\u00dfnahmen treffen w\u00fcrden \u2013 etwa bei Impforganisation, Schulschlie\u00dfungen oder Tests.<\/p>\n<h3>MV startet Verteilung von FFP2-Masken<\/h3>\n<p><strong>09.59 Uhr: <\/strong>In Mecklenburg-Vorpommern werden heute die ersten von rund 5,2 Millionen FFP2-Masken verteilt. Die Masken sollen laut Landesregierung zuerst im Landkreis Vorpommern-Greifswald ausgegeben werden, dann an der Mecklenburgischen Seenplatte, in Ludwigslust-Parchim und in der Landeshauptstadt Schwerin. Innerhalb von zehn Tagen soll jeder Haushalt sechs FFP2-Masken erhalten. Die Zustellung erfolgt \u00fcber das Logistiknetz der Tageszeitungen in die Briefk\u00e4sten.<\/p>\n<h3>Zahl der <strong>Corona<\/strong>-Neuinfektionen in den USA weiter r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h3>\n<p><strong>09.42 Uhr: <\/strong>In den USA geht die Zahl der t\u00e4glich erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zur\u00fcck. Die Beh\u00f6rden meldeten am Montag 86.646 neue F\u00e4lle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) hervorging. Das sind fast 48.000 weniger als am Montag der Vorwoche. Der bisherige Tagesrekord war am 2. Januar mit 300.282 neuen Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden.<\/p>\n<p>Auch die Zahl der t\u00e4glichen Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich zur\u00fcck. Sie lag laut JHU am Montag bei 1465. Am gleichen Tag der Vorwoche waren 2031 Todesf\u00e4lle gemeldet worden. Der bisherige H\u00f6chstwert wurde am 4. Februar mit 5085 Toten verzeichnet.<\/p>\n<h3>Giffey warnt vor \u00bbdepressiven Verstimmungen und Vereinsamung\u00ab bei Kindern<\/h3>\n<p><strong>09.31 Uhr: <\/strong>Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat erneut auf eine schnellstm\u00f6gliche \u00d6ffnung von Schulen und Kitas gedr\u00e4ngt. \u00bbWir haben noch etwa zehn Wochen, die wir \u00fcberbr\u00fccken m\u00fcssen. Da kann man nicht die Antwort geben: Es bleibt alles zu\u00ab, sagte sie im Interview mit dem NDR.<\/p>\n<p>Die Belastung f\u00fcr manche Familien sei inzwischen so hoch, dass es Richtung Kindeswohlgef\u00e4hrdung gehe. Gerade in sozialen Brennpunkten zeigten sich bei Sch\u00fclern teils \u00bbdepressive Verstimmungen und Vereinsamung\u00ab. \u00bbDem m\u00fcssen wir entgegentreten\u00ab, forderte Giffey.<\/p>\n<h3>Iran hat mit dem Impfen begonnen<\/h3>\n<p><strong>09.15 Uhr: <\/strong>Iran hat mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Pr\u00e4sident Hassan Ruhani nahm per Videoschalte an einer im Staatsfernsehen \u00fcbertragenen Zeremonie anl\u00e4sslich des Beginns der Impfkampagne in einem Krankenhaus in Teheran teil. Er erinnerte dabei an die an Covid-19 gestorbenen Mitarbeiter im Gesundheitswesen.<\/p>\n<p>In Iran wurden bisher mehr als 58.500 Corona-Tote und 1,4 Millionen Infektionen gemeldet. Das am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffenen Land der Region setzt f\u00fcr die Impfungen die russische Vakzine Sputnik V ein. Zudem soll Iran im Februar 4,2 Millionen Dosen des Impfstoffs des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca erhalten. Dar\u00fcber hinaus arbeitet Teheran an zwei eigenen Impfstoffen gegen das Coronavirus.<\/p>\n<h3>Niedersachsens Regierungschef Weil f\u00fcr l\u00e4ngeren Lockdown<\/h3>\n<p><strong>08.23 Uhr: <\/strong>Vor der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin spricht sich Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns aus. Bei dem Treffen an diesem Mittwoch rechne er mit Einigkeit in einer Schl\u00fcsselfrage: \u00bbWir kommen nicht umhin, den Lockdown noch einmal zu verl\u00e4ngern. Das ist angesichts des immer noch hohen Infektionsgeschehens und der Mutationen zwingend\u00ab, sagte Weil der Zeitschrift \u00bbWirtschaftswoche\u00ab.<\/p>\n<p>Angela Merkel und die Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten wollen am Mittwoch \u00fcber weitere Coronama\u00dfnahmen nach dem 15. Februar beraten. Dann sollen auch erstmals belastbare Daten \u00fcber die Verbreitung der Virusmutationen in Deutschland vorliegen.<\/p>\n<p>Weil sagte, er wolle in der Runde auch Einigkeit \u00fcber den weiteren Fahrplan f\u00fcr Lockerungen oder Versch\u00e4rfungen erzielen. Er w\u00fcnsche sich, dass \u00bbwir uns m\u00f6glichst bis Ende Februar dar\u00fcber verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, von welchen Kennziffern und Kriterien dann sp\u00e4tere Entscheidungen abh\u00e4ngig gemacht werden k\u00f6nnen.\u00ab \u00bbDabei m\u00fcssen wir auch die Mutationen bedenken, die deutlich ansteckender sind als das Original.\u00ab N\u00f6tig sei ein gemeinsames Konzept. \u00bbAn den Lockerungswettbewerb im vergangenen Jahr habe ich sehr unsch\u00f6ne Erinnerungen \u2013 eine Wiederholung w\u00e4re \u00fcberaus sch\u00e4dlich\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Deutschlands Exporte brechen 2020 um 9,3 Prozent ein<\/h3>\n<p><strong>08.22 Uhr: <\/strong>Der deutsche Au\u00dfenhandel ist im Corona-Jahr 2020 so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gingen die Exporte um 9,3 Prozent und die Importe um 7,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcck. In der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 waren die Exporte um 18,4 Prozent und die Importe um 17,5 Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2020 wurden von Deutschland nach Angaben des Bundesamtes Waren im Wert von knapp 1,205 Billionen Euro exportiert und Waren im Wert von rund 1,026 Billionen Euro importiert. Im Dezember stiegen die Exporte gegen\u00fcber dem Vormonat November 2020 kalender- und saisonbereinigt um 0,1 Prozent, die Importe sanken um 0,1 Prozent.<\/p>\n<p>Den vorl\u00e4ufigen Ergebnissen zufolge lagen die Exporte damit noch 4,6 Prozent und die Importe 0,1 Prozent unter dem Niveau vom Februar \u2013 dem Monat vor dem Beginn der Corona-bedingten Einschr\u00e4nkungen in Deutschland.<\/p>\n<h3>Coronakrise brockt TUI erneut hohen Verlust ein<\/h3>\n<p><strong>08.08 Uhr:<\/strong> Die Beschr\u00e4nkungen wegen der Corona-Pandemie haben den weltgr\u00f6\u00dften Reisekonzern TUI auch Ende 2020 tief in die roten Zahlen gerissen. Im ersten Gesch\u00e4ftsquartal bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein <strong>Verlust von rund 803 Millionen Euro<\/strong>, wie das Unternehmen am Dienstag in Hannover mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte TUI hier ein saisontypisches Minus von 129 Millionen Euro verbucht. Wegen des Einbruchs im Reisegesch\u00e4ft brach der Umsatz nun um fast 88 Prozent auf 468 Millionen Euro ein. Der deutsche Staat hat TUI seit vergangenem Fr\u00fchjahr mit Milliardensummen vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den bevorstehenden Sommer zeigte sich TUI-Chef Fritz Joussen vor allem mit Blick auf den Fortschritt der Impfungen in Gro\u00dfbritannien weiterhin zuversichtlich. Bisher z\u00e4hlt TUI f\u00fcr die warme Jahreszeit nach eigenen Angaben konzernweit 2,8 Millionen Buchungen. Die Preise l\u00e4gen im Schnitt 20 Prozent h\u00f6her als im Vorkrisensommer 2019. Das Reiseangebot von TUI soll weiterhin 80 Prozent des Sommerprogramms von 2019 erreichen.<\/p>\n<h3>Kinobetreiber: \u00d6ffnung zu Ostern w\u00e4re wichtig<\/h3>\n<p><strong>07.13 Uhr:<\/strong> Die Kinobetreiber in Deutschland hoffen auf eine baldige Perspektive f\u00fcr ihre Filmtheater. Die H\u00e4user sind wegen der Pandemie seit rund drei Monaten wieder geschlossen. In einem Brief appellierten mehrere Filmverb\u00e4nde an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr\u00e4sidenten, die sich am Mittwoch erneut zu Beratungen zusammenschalten wollen.<\/p>\n<p>\u00bbSofern sich die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens fortsetzt und die Pandemie auch mit Mutationen beherrschbar bleibt, w\u00e4re f\u00fcr uns eine \u00d6ffnung zu Ostern sehr wichtig\u00ab, hei\u00dft es in dem Schreiben mehrerer Kino- und Verleihverb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Filmwirtschaft brauche \u2013 wie die gesamte Kultur \u2013 dringend ein Signal, wann es wieder losgehen k\u00f6nnte. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Lockerungen m\u00f6glich seien, ben\u00f6tige der Markt \u00bbdringend Planungsparameter\u00ab, fordern die Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p>\u00bbWir verstehen die Notwendigkeit, Schulen und Kitas trotz aller damit verbundenen Gefahren als Erstes zu \u00f6ffnen\u00ab, hei\u00dft es in dem Brief. Sollten Handel und Gastronomie aber vor Kulturorten mit ihren bew\u00e4hrten Hygienekonzepten \u00f6ffnen d\u00fcrfen, sei das aus ihrer Sicht \u00bbnicht begreiflich und auch rechtlich \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig\u00ab.<\/p>\n<h3>Neuer Kinderbonus wird im Mai gezahlt<\/h3>\n<p><strong>06.20 Uhr: <\/strong>Der neue Kinderbonus in H\u00f6he von 150 Euro soll laut einem Zeitungsbericht im Mai ausgezahlt werden. Die Zahlung der Unterst\u00fctzungsleistung f\u00fcr Familien in der Coronakrise ist in einem Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums f\u00fcr Mai vorgesehen, wie das \u00bbHandelsblatt\u00ab am Dienstag berichtete. Die Kosten der Einmalzahlung belaufen sich demnach auf rund 2,1 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Die Spitzen der Gro\u00dfen Koalition hatten den Bonus von 150 Euro pro Kind am Mittwoch beschlossen. Bereits im vergangenen Jahr war als Hilfe in der Coronakrise ein Kinderbonus von 300 Euro pro Kind an Kindergeldempf\u00e4nger gezahlt worden.<\/p>\n<h3>St\u00e4dte- und Gemeindebund r\u00e4t zur Einhaltung der Impfreihenfolge<\/h3>\n<p><strong>06.07 Uhr: <\/strong>Nach mehreren Verst\u00f6\u00dfen gegen die Impfverordnung hat der St\u00e4dte- und Gemeindebund Kommunalpolitiker aufgerufen, sich an die bundesweit festgelegte Reihenfolge bei den Corona-Impfungen zu halten. \u00bbF\u00fcr die B\u00fcrgermeister ist es sicher ratsam, sich zur\u00fcckzuhalten, wenn sie nicht zur ersten Gruppe geh\u00f6ren\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag).<\/p>\n<p>Am Wochenende war unter anderem bekannt geworden, dass in Halle bereits Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand (parteilos) und zehn Stadtr\u00e4te geimpft worden waren, obwohl sie nicht zur ersten Priorit\u00e4tsgruppe geh\u00f6ren. Wiegand hatte angegeben, mit einer \u00fcbrig gebliebenen Impfdosis geimpft worden zu sein, nachdem niemand sonst f\u00fcr eine Impfung zur Verf\u00fcgung gestanden und ein \u00bbZufallsgenerator\u00ab ihn ausgew\u00e4hlt habe. Auch in mindestens zwei weiteren Kreisen Sachsen-Anhalts gab es Verst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Landsberg rechnet damit, dass solche Impfstoffreste k\u00fcnftig kaum noch anfallen: \u00bbDie Impfbereitschaft beim Personal in den Pflegeheimen und Krankenh\u00e4usern nimmt gerade enorm zu\u00ab, sagte er. \u00bbDer Grundsatz muss aber lauten: Auf jeden Fall verimpfen, auf keinen Fall wegschmei\u00dfen.\u00ab Viele Kreise h\u00e4tten f\u00fcr diesen Fall verbindliche Listen erstellt, wer f\u00fcr eine Impfung mit \u00fcbrig gebliebenen Dosen infrage kommt.<\/p>\n<h3><strong>Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erstmals seit drei Monaten unter 75<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.58 Uhr: <\/strong>Erstmals seit mehr als drei Monaten liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) unter der Schwelle von 75. So wurden binnen einer Woche <strong>72,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner <\/strong>an die Gesundheits\u00e4mter \u00fcbermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen meldete. Die Zahl sinkt seit mehreren Wochen. Ihren H\u00f6chstwert hatte die Sieben-Tage-Inzidenz am 22. Dezember mit 197,6 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner. Unter die Schwelle von 100 war sie vor zw\u00f6lf Tagen gerutscht. Das politische Ziel ist eine Sieben-Tage-Inzidenz von langfristig unter 50.<\/p>\n<p>Binnen einem Tag meldeten die deutschen Gesundheits\u00e4mter dem RKI <strong>3379 Corona-Neuinfektionen<\/strong>. Au\u00dferdem wurden <strong>481 neue Todesf\u00e4lle<\/strong> innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI 6114 Neuinfektionen und 861 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.291.924 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 09.02., 00.00 Uhr). Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte noch deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg um 481 auf 62.156. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.057.300 an.<\/p>\n<h3>Innenministerium in Stuttgart ruft zu Disziplin \u00fcber Fastnacht auf<\/h3>\n<p><strong>05.10 Uhr:<\/strong> Das Innenministerium in Baden-W\u00fcrttemberg hat zu Abstand und Disziplin auch w\u00e4hrend der n\u00e4rrischen Tage im S\u00fcdwesten aufgerufen. \u00bbAngesichts der Lage kann freilich auch bei der Fastnacht kein Auge zugedr\u00fcckt werden\u00ab, erkl\u00e4rte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Die Polizei \u00fcberwache die Corona-bedingte Ausgangsbeschr\u00e4nkung. \u00bbEs gibt keine besonderen Corona-Regeln f\u00fcr die Fastnacht.\u00ab Man habe zwar gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Narren und N\u00e4rrinnen, Ausnahmen bei den Kontaktbeschr\u00e4nkungen gebe es aber nicht. \u00bbWenn wir die n\u00e4chste Fastnacht wieder unbeschwert gemeinsam begehen m\u00f6chten, dann sind in diesem Jahr Abstand und Disziplin angesagt.\u00ab<\/p>\n<p>Normalerweise starten die Narren im S\u00fcdwesten in dieser Woche in die hei\u00dfe Phase. Als einer der H\u00f6hepunkte der schw\u00e4bisch-alemannischen Fastnacht gilt der Donnerstag, der \u00bbSchmotzige Dunschtig\u00ab. Am darauffolgenden Aschermittwoch ist dann normalerweise Schluss mit lustig. Corona hat den Narren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Umz\u00fcge und Feste wurden abgesagt. Narrenz\u00fcnfte feiern vielerorts dagegen online.<\/p>\n<h3>Experten: Kein Nachweis f\u00fcr Anti-Corona-Wirkung von Vitamin D<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr: <\/strong>F\u00fcr einen Corona-Schutz durch Vitamin-D-Erg\u00e4nzungsmittel gibt es nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) keinen zuverl\u00e4ssigen Beleg. Auch eine eindeutige Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einem schweren Krankheitsverlauf sei nach bisheriger Studienlage nicht nachgewiesen, hei\u00dft es in der j\u00fcngsten DGE-Fachinformation zum Thema (Stand: 11. Januar 2021).<\/p>\n<p>Die Experten hatten Dutzende Studien und Beobachtungen aus verschiedenen L\u00e4ndern unter die Lupe genommen. Zwar wurde vielfach von positiven Wirkungen einer Vitamin-D-Gabe im Verlauf einer Covid-19-Erkrankung berichtet. Die Studien wiesen aber meist fachliche M\u00e4ngel auf, etwa weil der Vitaminstatus der Probanden vor ihrer Erkrankung nicht bekannt war, die Vergleichsgruppen sehr unterschiedlich oder durch Risikofaktoren wie Adipositas oder Diabetes vorbelastet waren.<\/p>\n<p>Das Fazit der Ern\u00e4hrungswissenschaftler: \u00bbDerzeit liegen keine Argumente vor, die eine Supplementation von Vitamin D bei Personen mit ad\u00e4quatem Vitamin-D-Status mit dem Ziel der Pr\u00e4vention einer Sars-CoV-2-Infektion oder der Verringerung des Schweregrades einer Covid-19-Erkrankung begr\u00fcnden k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<h3>Eishockey-Arzt: Wissen noch zu wenig \u00fcber m\u00f6gliche Corona-Folgen<\/h3>\n<p><strong>04.40 Uhr: <\/strong>Im deutschen Leistungssport wei\u00df man nach wie vor zu wenig \u00fcber die m\u00f6glichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion f\u00fcr Profisportler. \u00bbWas uns fehlt, ist eine einheitliche Dokumentation. Eine Datenbank, in der F\u00e4lle von positiv getesteten Leistungssportlern gesammelt werden\u00ab, sagte Axel G\u00e4nsslen, der Mannschaftsarzt des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg, der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe in den verschiedenen Sportarten zwar St\u00fctzpunkte, \u00bban denen viele Daten zusammenkommen. Aber wir sind weit davon entfernt, generelle Aussagen machen zu k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>Der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist mit dem Thema besonders vertraut, weil bei seinem Abwehrspieler Janik M\u00f6ser im November eine Herzmuskelentz\u00fcndung als Folge einer Corona-Infektion festgestellt wurde. G\u00e4nsslen arbeitete daraufhin f\u00fcr alle Klubs der DEL einen Leitfaden aus, wie man positiv getestete Spieler sp\u00e4ter wieder in den Trainings- und Spielbetrieb integrieren soll und dabei m\u00f6glichst keine Folgeerkrankung \u00fcbersieht. \u00bbDas Feedback aus den Vereinen ist positiv, weil alle erst einmal froh sind, dass wir \u00fcberhaupt etwas in der Hand haben\u00ab, sagte der Mediziner.<\/p>\n<h3>Wirtschaft fordert \u00d6ffnungsperspektive im Corona-Lockdown<\/h3>\n<p><strong>03.43 Uhr:<\/strong> Vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen am Mittwoch \u00fcber den Corona-Lockdown mehren sich die Forderungen aus der Wirtschaft nach einer Perspektive f\u00fcr die Lockerung der Beschr\u00e4nkungen. Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger sagte: Bei Fortf\u00fchrung der Restriktionen m\u00fcsse es zugleich auch \u00bbendlich ein klares und regelbasiertes \u00d6ffnungsszenario\u00ab geben. Vielen Unternehmen in Deutschland fehle \u00bbjeglicher Planungshorizont\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA) dem RND. \u00bbUnd viele Unternehmen haben den Punkt bereits erreicht, an dem sie Besch\u00e4ftigung abbauen m\u00fcssen, viele stehen kurz davor.\u00ab<\/p>\n<p>In der deutschen Wirtschaft sei es \u00bbkurz vor zw\u00f6lf\u00ab, warnte Dulger. Das Land stehe vor \u00bbentscheidenden Wochen, die unsere Zukunft und wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit bestimmen werden\u00ab.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Meldung finden Sie hier: Wirtschaft fordert \u00d6ffnungsperspektive<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Masken k\u00f6nnten wie Warnwesten in Autos Pflicht werden<\/h3>\n<p><strong>03.01 Uhr: <\/strong>Autofahrer k\u00f6nnten k\u00fcnftig dazu verpflichtet werden, zwei Masken in ihrem Fahrzeug dabei zu haben. Wie die \u00bbSaarbr\u00fccker Zeitung\u00ab berichtet, plant das Bundesverkehrsministerium eine \u00bbMitf\u00fchrpflicht\u00ab von Mund-Nase-Bedeckungen auch f\u00fcr die Zeit nach der Corona-Pandemie. Das gehe aus einer Stellungnahme des Ressorts an den Petitionsausschuss des Bundestages hervor, die der Zeitung vorliege.<\/p>\n<p>Das Verkehrsministerium erkl\u00e4rte auf dpa-Anfrage, es pr\u00fcfe, bei der n\u00e4chsten \u00c4nderungsverordnung der Stra\u00dfenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eine Mitf\u00fchrpflicht von zwei Mund-Nasen-Bedeckungen vorzuschlagen.<\/p>\n<p>Laut Zeitung will sich das Ministerium an den Regelungen f\u00fcr Warnwesten orientieren. Auch f\u00fcr sie gilt eine \u00bbMitf\u00fchrpflicht\u00ab, Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen dann mit einem Bu\u00dfgeld von 15 Euro geahndet werden. In der Stellungnahme hei\u00dft es, eine solche Vorgabe sei schneller umzusetzen, als Masken f\u00fcr den Verbandskasten vorzuschreiben.<\/p>\n<h3>Lufthansa bereitet Piloten auf Neustart nach Coronakrise vor<\/h3>\n<p><strong>01.01 Uhr: <\/strong>Mit einem umfangreichen Schulungsprogramm bereitet die Lufthansa ihre Pilotinnen und Piloten auf den Neustart nach der Corona-Pandemie vor. \u00bbBei einer Abwesenheit von einem Jahr \u00fcben wir in mindestens f\u00fcnf bis sechs Simulatorschichten den kompletten Betrieb \u2013 Checklisten, Handgriffe, manuelles Fliegen und Notverfahren wie bei zum Beispiel einem Triebwerksausfall\u00ab, sagt Konzernsicherheitspilot Andreas Flaig den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben). Das Training k\u00f6nne sich auf bis zu zw\u00f6lf Schichten ausweiten \u2013 \u00bbdas w\u00e4re dann die komplette Grundausbildung im Simulator.\u00ab In der Pandemie mit einem deutlich reduziertem Flugangebot sind etliche Piloten der Lufthansa zurzeit gar nicht im Einsatz, zum Beispiel alle 350 Piloten die den Superjumbo Airbus A380 steuern. Der Lufthansa-Konzern habe in der Corona-Pandemie 400 seiner 700 Flugzeuge geparkt oder l\u00e4ngerfristig abgestellt, so Flaig. Diese gingen erst nach einem umfangreichen Testprogramm wieder in den Flugbetrieb.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Das Tui-Kreuzfahrtschiff \u00bbMein Schiff 2\u00ab Foto:\u2002Daniel Bockwoldt \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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