{"id":5746,"date":"2021-02-08T13:29:23","date_gmt":"2021-02-08T10:29:23","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-8-2-ethikratsvorsitzende-alena-buyx-gegen-freie-wahl-von-impfstoff\/"},"modified":"2021-02-08T13:29:23","modified_gmt":"2021-02-08T10:29:23","slug":"corona-news-am-8-2-ethikratsvorsitzende-alena-buyx-gegen-freie-wahl-von-impfstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-8-2-ethikratsvorsitzende-alena-buyx-gegen-freie-wahl-von-impfstoff\/","title":{"rendered":"Corona-News am 8.2.: Ethikratsvorsitzende Alena Buyx gegen freie Wahl von Impfstoff"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7ede45a5-a4fe-41b6-a8f0-552fffb42227_w948_r1.77_fpx63_fpy34.jpg\" title=\"Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats\" alt=\"Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcnen-Fraktionschef Hofreiter f\u00fcr weltweite Impfkampagne<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.15 Uhr: <\/strong>Gr\u00fcnen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert eine globale Impfkampagne gegen das Coronavirus. \u00bbEine weltweite Bek\u00e4mpfung ist ein Gebot globaler Gerechtigkeit und liegt im deutschen Interesse\u00ab, sagte Hofreiter der Zeitung \u00bbDie Welt\u00ab (Montag). \u00bbSonst schwappen die Mutanten zur\u00fcck. Das w\u00fcrde zu einem ewigen Zirkel f\u00fchren.\u00ab<\/p>\n<p>Hofreiter sagte: \u00bbWir m\u00fcssen schneller impfen, als das Virus mutiert. Es macht einen Unterschied, ob die Welt bis Ende 2022 durchgeimpft ist oder, wie es jetzt aussieht, erst 2024. Das w\u00e4re zu sp\u00e4t.\u00ab Es gebe weltweit Millionen an Covid-19 erkrankte Menschen. Das bedeute aus biologischer Sicht auch Billionen M\u00f6glichkeiten zur Mutation. \u00bbBisher hatten wir Gl\u00fcck. Der US-Impfstoff sch\u00fctzt auch vor der Variante aus S\u00fcdafrika. Aber das kann sich alles \u00e4ndern. Es k\u00f6nnen sich auch Varianten entwickeln, gegen die uns der bisherige Impfstoff nicht sch\u00fctzt.\u00ab<\/p>\n<p>Die Frage, ob es einen weltweiten Impfplan brauche, bejahte Hofreiter. \u00bbDas w\u00e4re eine Aufgabe f\u00fcr die G20.\u00ab Deutschland solle das mit auf den Weg bringen. \u00bbWir brauchen 6,2 Milliarden Dosen, dann w\u00e4ren 80 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung geimpft.\u00ab Es gebe weltweit die vier gro\u00dfen Impfstoffhersteller: Merck, Serum Institute of India, Sanofi und GSK. Diese m\u00fcssten jetzt stark in die Produktion von Impfstoffen einbezogen werden und rasch umr\u00fcsten. Auch neue Anlagen seien zu finanzieren<\/p>\n<h3><strong>Klingbeil kritisiert Leipzig-Spiel in Budapest<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.33 Uhr: <\/strong>Die Austragung des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League zwischen Fu\u00dfball-Bundesligist RB Leipzig und dem FC Liverpool in Budapest st\u00f6\u00dft in der deutschen Politik auf Kritik. \u00bbEs w\u00e4re ein st\u00e4rkeres Signal gewesen, wenn man gesagt h\u00e4tte, dass dieses Spiel verschoben wird, das f\u00e4llt aus. Das ist auch mal verzichtbar an dieser Stelle. Der Wettbewerb darf da nicht an erster Stelle stehen\u00ab, sagte SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil in der Sendung \u00bbFr\u00fchstart\u00ab von RTL\/ntv.<\/p>\n<p>Er wisse zwar, mit \u00bbwelcher Vorsicht\u00ab die Vereine agierten und dass sehr viel getestet w\u00fcrde. Aber: \u00bbDer Fu\u00dfball muss sich schon fragen, ob man hier den Bezug zur Realit\u00e4t nicht verliert. Alle sind in Einschr\u00e4nkungen und jetzt verlegen wir ein Spiel mal eben quer durch Europa. Die Mannschaften jetten durch Europa. Ich glaube, das ist kein gutes Signal.\u00ab<\/p>\n<p>Die Leipziger k\u00f6nnen das Duell mit Liverpool und Teammanager J\u00fcrgen Klopp wegen der aktuellen Corona-Schutzma\u00dfnahmen des Bundes nicht im heimischen Stadion austragen. Der Gegner darf wegen der in Gro\u00dfbritannien verbreiteten B.117-Mutation des Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen. Das Spiel findet nun am 16. Februar in der Pusk\u00e1s Ar\u00e9na in Budapest statt.<\/p>\n<h3><strong>Bericht: Klinikmitarbeiter bekommen erneut staatliche Corona-Pr\u00e4mie<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.23 Uhr:<\/strong> Als Anerkennung f\u00fcr die besonderen Belastungen in der Corona-Pandemie sollen Klinikmitarbeiter einem Bericht zufolge erneut eine Pr\u00e4mie von jeweils bis zu 1500 Euro bekommen. Insgesamt stellt die Bundesregierung daf\u00fcr 450 Millionen Euro bereit, wie nach Angaben der Funke Mediengruppe aus einer Vorlage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr das Corona-Kabinett am Montag hervorgeht.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4mien sollen von den Krankenh\u00e4usern bis Ende Juni an die Besch\u00e4ftigten ausgezahlt werden. Die Verteilung erfolge wie bereits im vergangenen Jahr durch die Krankenh\u00e4user vor Ort. Sie sollten die coronabedingt besonders belasteten Besch\u00e4ftigten benennen und die konkrete Verteilung der Pr\u00e4mien bestimmen. Dabei k\u00f6nnten nicht nur Pflegekr\u00e4fte, sondern etwa auch Reinigungskr\u00e4fte ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Kliniken mit \u00fcber 500 Betten kommen der Vorlage zufolge zum Zuge, wenn sie mehr als 50 Covid-F\u00e4lle behandelt haben, kleinere H\u00e4user bereits ab 20 Covid-F\u00e4llen. Der jeweils vor Ort zur Verf\u00fcgung stehende Pr\u00e4miengesamtbetrag wird nach der Anzahl der behandelten Covid-19-Patienten sowie der Anzahl der Pflegekr\u00e4fte verteilt.<\/p>\n<h3><strong>Tschentscher gegen automatische Lockerungen bei Inzidenzwerten unter 50<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.08 Uhr:<\/strong> Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich gegen automatische Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen bei einem Inzidenzwert unter 50 ausgesprochen. \u00bbEs darf keinen Automatismus geben\u00ab, sagte Tschentscher der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Zeitung\u00ab. \u00bbWir brauchen eine Einsch\u00e4tzung der Gesamtlage und m\u00fcssen sehr vorsichtig bleiben.\u00ab Ansonsten k\u00f6nnte der Inzidenzwert schnell wieder bis weit \u00fcber 50 steigen.<\/p>\n<p>\u00bbWir m\u00fcssen die Infektionsdynamik beachten und das Risiko durch die Mutationen einbeziehen \u2013 und dann geht es nat\u00fcrlich weiterhin auch um die Auslastung von Krankenh\u00e4usern und Intensivstationen\u00ab, sagte der Regierungschef. Am Mittwoch wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpr\u00e4sidenten auf einem weiteren Gipfel \u00fcber die Entwicklung der Coronalage und die Gegenma\u00dfnahmen beraten.<\/p>\n<h3><strong>M\u00f6belindustrie fordert Perspektive f\u00fcr <\/strong>\u00bb<strong>abgesicherte \u00d6ffnung<\/strong>\u00ab <strong>ab 1. M\u00e4rz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.36 Uhr:<\/strong> Der Verband der Deutschen M\u00f6belindustrie (VDM) ruft die Bundesregierung eindringlich zu einer \u00bbStrategie f\u00fcr ein abgesichertes Wirtschaften in der Krise\u00ab auf. In einem offenen Brief unter anderem an Bundeskanzlerin Angela Merkel hei\u00dft es, eine \u00bbabgesicherte \u00d6ffnung\u00ab sp\u00e4testens ab 1. M\u00e4rz sei dringend erforderlich. Dazu pr\u00e4sentiert der VDM Eckpunkte eines eigenen Konzepts.<\/p>\n<p>So sagt der Verband etwa eine enge \u00dcberwachung der Besucherzahlen in den M\u00f6belh\u00e4usern sowie eine Entzerrung der \u00d6ffnungszeiten zu. F\u00fcr den Industriezweig mit seinen rund 300.000 Besch\u00e4ftigten zeichnet er ein d\u00fcsteres Bild: \u00bbNach nunmehr zwei Monaten Lockdown und einem drastischen R\u00fcckgang der Auftragseing\u00e4nge von in der Spitze mehr als 80 Prozent ist jetzt auch der industrielle Kern der Branche bedroht \u2013 mit ernsten Folgen f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze und den Produktionsstandort Deutschland.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Langzeitverluste durch Lockdown: Der Schulausfall wird zur Billionen-Bombe<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.15 Uhr: <\/strong>Forscher sind sich einig: Lange Schulausf\u00e4lle sind kaum aufzuholen, die Folgen belasten nicht nur die Betroffenen, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft. Doch die Beh\u00f6rden wollen davon nichts wissen. Lesen Sie hier den Artikel der SPIEGEL-Redakteure Benjamin Bidder und Michael Kr\u00f6ger.<\/p>\n<h3><strong>Russland meldet fast 16.000 Neuinfektionen und 407 weitere Tote<\/strong><\/h3>\n<p><strong>9.05 Uhr:<\/strong> In Russland verzeichnen die Beh\u00f6rden binnen 24 Stunden 15.916 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen F\u00e4lle steigt damit auf \u00fcber 3,98 Millionen. Zudem starben 407 weitere Menschen mit oder an dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 77.068 Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<h3>Altmaier entschuldigt sich f\u00fcr verz\u00f6gerte Auszahlung von Corona-Hilfen<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr:<\/strong> Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich bei den Unternehmen f\u00fcr die schleppende Auszahlung von Hilfsgeldern in der Coronakrise entschuldigt. Altmaier sagte am Sonntagabend im Internetprogramm der \u00bbBild\u00ab-Zeitung: \u00bbErst einmal entschuldige ich mich daf\u00fcr, dass es so lange dauert.\u00ab Er f\u00fcgte allerdings hinzu, wenn er \u00bbirgendeine M\u00f6glichkeit\u00ab gesehen h\u00e4tte, die Hilfen zu beschleunigen, \u00bbich h\u00e4tte es gemacht\u00ab.<\/p>\n<p>Wirtschaftsverb\u00e4nde und die Opposition kritisieren die Regelungen f\u00fcr die Corona-Hilfen als zu kompliziert und b\u00fcrokratisch. Altmaier r\u00e4umte nun ein, dass der Staat bei diesen Hilfen \u00bbzu schwerf\u00e4llig\u00ab agiere und schneller werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Da die Bundesl\u00e4nder sich nicht in der Lage gesehen h\u00e4tten, die November- und Dezemberhilfen zu verwalten, habe sein Ministerium daf\u00fcr eine Plattform \u00bbaus dem Boden stampfen m\u00fcssen\u00ab, sagte Altmaier. F\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen ab Januar habe es dann noch bis vor wenigen Tagen Streit mit dem Bundesfinanzministerium \u00fcber die Bedingungen gegeben, was die Auszahlung verz\u00f6gert habe.<\/p>\n<h3><strong>Scholz vor Corona-Gipfel: M\u00fcssen \u00d6ffnungskonzept konkretisieren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.50 Uhr: <\/strong>Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will bei den Bund-L\u00e4nder-Beratungen am Mittwoch \u00fcber ein \u00bb\u00d6ffnungskonzept, eine \u00d6ffnungsstrategie\u00ab sprechen. \u00bbDa wird jetzt weiter konkretisiert werden m\u00fcssen\u00ab, sagt er im ZDF. Priorit\u00e4t h\u00e4tten aus seiner Sicht Schulen und Kitas. Man m\u00fcsse aber \u00bbvorsichtig bleiben\u00ab, es m\u00fcsse auf die Mutationen des Virus geachtet werden. Die Impfstoffproduktion m\u00fcsse so weit wie m\u00f6glich angekurbelt werden. Gleichzeitig m\u00fcsse \u00bbdar\u00fcber nachgedacht\u00ab werden, wie das Impfen \u00bbkonkret organisiert wird\u00ab, sobald mehr Impfstoff vorliege. \u00bbSp\u00e4testens im zweiten Quartal wird es Wochen geben, in denen wir Millionen Impfungen vornehmen m\u00fcssen.\u00ab Das m\u00fcsse jetzt genau vorbereitet werden, damit im Sommer dann \u00bbziemlich viele\u00ab B\u00fcrger geimpft seien.<\/p>\n<h3><strong>RKI meldet 4535 Corona-Neuinfektionen und 158 neue Todesf\u00e4lle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.05 Uhr:<\/strong> Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 4535 Corona-Neuinfektionen binnen einem Tag gemeldet. Au\u00dferdem wurden 158 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Montag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 5608 Neuinfektionen und 175 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet. Die erfassten Fallzahlen sind an Montagen in der Regel niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Sieben-Tage-Inzidenzen sinken weiter: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bei 76. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesl\u00e4nder verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Inzidenzen.<\/p>\n<p>Insgesamt z\u00e4hlt das RKI nun seit Beginn der Pandemie 2.288.545 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 8. Februar, 0.00 Uhr). Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte noch deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 61.675. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.041.300 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 0,94 (Vortag 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich lockert seinen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>7.40 Uhr: <\/strong>Nach sechs Wochen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie \u00f6ffnen in \u00d6sterreich am Montag die Gesch\u00e4fte wieder. Auch Kinder und Jugendliche d\u00fcrfen \u2013 teilweise im Schichtbetrieb und mit Corona-Tests \u2013 wieder in die Schule gehen. Friseure k\u00f6nnen Kunden bedienen. Es gelten allerdings versch\u00e4rfte Hygienema\u00dfnahmen. Das Tragen einer besonders sch\u00fctzenden FFP2-Maske wird nahezu \u00fcberall Pflicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr k\u00f6rpernahe Dienstleistungen wie etwa einen Besuch beim Friseur oder eine Massage ist zudem ein negativer Corona-Test n\u00f6tig, der nicht \u00e4lter als 48 Stunden sein darf. Daf\u00fcr wurde das Angebot f\u00fcr kostenlose Testungen auf fast 1000 Stationen ausgebaut. In Betrieben gibt es eine Testoffensive, und schrittweise sollen auch Apotheken fl\u00e4chendeckend gratis testen.<\/p>\n<p>Museen in \u00d6sterreich k\u00f6nnen nun ebenfalls wieder besucht werden. Die n\u00e4chtlichen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen bleiben jedoch bestehen. Hotels und die Gastronomie m\u00fcssen weiter geschlossen bleiben. Die Zahlen der durchschnittlichen t\u00e4glichen Neuansteckungen stagnierten zuletzt. Das Innenministerium meldete am Sonntag 1317 Neuinfektionen.<\/p>\n<h3><strong>\u00dcber 87.000 Neuinfektionen und \u00fcber 1300 weitere Tote in USA<\/strong><\/h3>\n<p><strong>7.18 Uhr:<\/strong> In den USA werden binnen 24 Stunden mindestens 87.344 Neuinfektionen verzeichnet. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt haben sich damit sich 27,07 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 1347 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Die Gesamtzahl steigt damit auf 463.911.<\/p>\n<h3>Verst\u00f6\u00dfe gegen Corona-Regeln beim Super Bowl<\/h3>\n<p><strong>6.22 Uhr:<\/strong> Laut US-Medienberichten haben sich Zuschauer in und um das Super-Bowl-Stadion in Tampa nur unzureichend an die Einhaltung der Corona-Regeln gehalten. Unter Verweis auf Augenzeugen berichtete die US-Nachrichtenagentur AP am Sonntag (Ortszeit) von zahlreichen Menschen ohne Maske rund um den Austragungsort des Finals der National Football League und vielen Regelverst\u00f6\u00dfen im Raymond James Stadium.<\/p>\n<p>Zugelassen in der Arena f\u00fcr das Duell der Tampa Bay Buccaneers und der Kansas City Chiefs waren 25.000 Zuschauer, darunter 7500 bereits geimpfte Menschen aus dem Gesundheitswesen. Figuren aus Pappe auf anderen Pl\u00e4tzen sollten f\u00fcr den notwendigen Abstand zwischen Fangruppen sorgen und den Eindruck eines vollen Stadions vermitteln. Das Fassungsverm\u00f6gen des Stadions betr\u00e4gt normalerweise 75.000 Zuschauer.<\/p>\n<h3>Bundeswehrverband warnt vor Schw\u00e4chung durch Corona-Eins\u00e4tze<\/h3>\n<p><strong>5.55 Uhr: <\/strong>Der Deutsche Bundeswehrverband hat vor einer Schw\u00e4chung der Einsatzf\u00e4higkeit der Truppe durch die Corona-Hilfseins\u00e4tze von Soldaten gewarnt. Verbandschef Andr\u00e9 W\u00fcstner nannte es in der D\u00fcsseldorfer \u00bbRheinischen Post\u00ab einen \u00bbWahnsinn\u00ab, dass die Bundeswehr als nicht zust\u00e4ndige Organisation seit mehr als einem Jahr ununterbrochen innerhalb Deutschlands im Kampf gegen die Pandemie aushelfe, \u00bbweil es andere schlichtweg nicht gebacken kriegen\u00ab.<\/p>\n<p>Daran zeige sich, dass die Strukturen zur Katastrophenbew\u00e4ltigung systematisch vernachl\u00e4ssigt worden seien. W\u00fcstner sprach von einem \u00bbStaatsversagen\u00ab. Es r\u00e4che sich jetzt, dass die Gesundheits\u00e4mter und andere Institutionen personell und materiell \u00bbv\u00f6llig unzureichend\u00ab ausgestattet seien.<\/p>\n<h3>Spahn gegen Langfristplan f\u00fcr Lockdown-Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>5.30 Uhr: <\/strong>Vor dem n\u00e4chsten Corona-Treffen von Bund und L\u00e4ndern hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr eine Fortsetzung des Corona-Lockdowns und f\u00fcr ein weiter schrittweises Vorgehen der Regierung geworben. \u00bbAlle w\u00fcnschen sich einen Sechsmonatsplan, aber den kann es halt in dieser Dynamik, in dieser Pandemie nicht geben\u00ab, sagte Spahn am Sonntag in der ARD-Sendung \u00bbAnne Will\u00ab. Es gehe nur \u00bbZug um Zug\u00ab \u2013 und dabei st\u00fcnden noch einige harte und schwere Wochen bevor.<\/p>\n<p>Es werde weiterhin notwendig sein, die konkreten Ma\u00dfnahmen, die konkrete Strategie immer wieder anzupassen. \u00bbIch wei\u00df, alle haben eine Sehnsucht nach irgendetwas, das dann h\u00e4lt f\u00fcr sechs oder zw\u00f6lf Monate. Aber das geht nicht. Das Virus ist zu dynamisch. Die Lage ver\u00e4ndert sich zu sehr\u00ab, sagte Spahn.<\/p>\n<p>Insbesondere die Entwicklung bei den \u00bbbesorgniserregenden Mutationen\u00ab m\u00fcsse genau beobachtet werden. Die hochansteckenden Virusvarianten verbreiteten sich scheinbar schneller als das Virus bisher, sagte Spahn mit Blick auf die j\u00fcngsten Daten des Robert Koch-Instituts. Allein der Anteil der in Gro\u00dfbritannien entdeckten Variante B.1.1.7 lag demnach Ende der Woche bei knapp sechs Prozent. In 13 der 16 Bundesl\u00e4nder wurde sie inzwischen nachgewiesen. Virologen bef\u00fcrchten eine rasante weitere Ausbreitung f\u00fcr den Fall von Lockerungen.<\/p>\n<p>In den Fokus ger\u00fcckt waren am Wochenende Forderungen, nach denen bestimmte Lockerungsschritte f\u00fcr bestimmte Infektionszahlen festgeschrieben werden sollen. Mehrere Ministerpr\u00e4sidenten hatten sich mit Lockerungsszenarien zu Wort gemeldet. Nach SPIEGEL-Informationen sollen konkrete Ma\u00dfnahmen an sechs Inzidenzstufen gekn\u00fcpft werden. Die Details lesen Sie hier.<\/p>\n<h3>Krisenforscher: Merkel ist der Kompass etwas verloren gegangen<\/h3>\n<p><strong>4.00 Uhr: <\/strong>Die Krisenkommunikation von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach Ansicht eines Krisenforschers im Vergleich zum Beginn der Corona-Pandemie verschlechtert. Beim Auftritt in der ARD vergangene Woche habe die Kanzlerin \u00bbwie eine Sch\u00fclerin beim \u203aVerh\u00f6r\u2039 gewirkt, die beim Abschreiben erwischt wurde\u00ab, sagte der Direktor des Instituts f\u00fcr Krisenforschung in Kiel, Frank Roselieb, der Deutschen Presse-Agentur. Im Vergleich sei die \u00bbnahezu perfekt choreografierte\u00ab TV-Ansprache im vergangenen M\u00e4rz \u00bbgrandios\u00ab gewesen. \u00bbMittlerweile scheint der Kompass etwas verloren gegangen zu sein.\u00ab<\/p>\n<p>Roselieb warnte vor Vertrauensverlust in der Bev\u00f6lkerung, sollte es der Politik nicht gelingen, \u00bbihre Entscheidungen im Krisenmanagement wieder nachvollziehbar und glaubw\u00fcrdig zu gestalten.\u00ab Einzelne Aussagen Merkels \u2013 etwa dass bei der Impfkampagne im Gro\u00dfen und Ganzen nichts schiefgelaufen sei \u2013 lie\u00dfen die Menschen mit dem unguten Gef\u00fchl zur\u00fcck, die Politik wolle aus vergangenen Fehlern nichts lernen.<\/p>\n<p>Einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa zufolge ist die Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Pandemie gewachsen. Nur noch 50 Prozent der Befragten bewerteten das Regierungshandeln eher positiv. Im Oktober waren es noch 57 Prozent, w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle im April sogar 67 Prozent.<\/p>\n<h3>Debatte \u00fcber Isolation Tirols wegen S\u00fcdafrika-Mutante geht weiter<\/h3>\n<p><strong>3.31 Uhr: <\/strong>Das \u00f6sterreichische Bundesland Tirol hat sich zun\u00e4chst nicht auf eine Isolierung einzelner Bezirke wegen der dort aufgetretenen S\u00fcdafrika-Variante des Coronavirus festgelegt. Nach einer beinahe ganzt\u00e4gigen Debatte zwischen Bundesgesundheitsminister Rudolf Anschober und Tirols Regierungschef G\u00fcnther Platter wurde eine Entscheidung am sp\u00e4ten Sonntagabend vertagt. Weitere Details seien am Montag zu erwarten, verlautete nach Angaben der Agentur APA aus Teilnehmerkreisen.<\/p>\n<p>Platter hatte zuvor die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Ma\u00dfnahmen angemahnt. Zuletzt meldeten sich viele Vertreter des politischen Tirols zu Wort, die sich mit gr\u00f6\u00dfter Vehemenz gegen eine m\u00f6gliche Isolierung aussprachen.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne fordern besseres Monitoring der Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>2.15 Uhr: <\/strong>Mehrere Gr\u00fcnenpolitiker fordern vor den n\u00e4chsten Beratungen von Bund und L\u00e4ndern zur Corona-Pandemie eine bessere Datengrundlage zur Wirksamkeit der Lockdown-Ma\u00dfnahmen. \u00bbEs findet kein systematisches, wissenschaftliches Monitoring zur Wirksamkeit einzelner Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen statt. Diese Vers\u00e4umnisse machen einen l\u00e4ngeren, allgemeineren Lockdown n\u00f6tig\u00ab, hei\u00dft es in einem Papier der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Maria Klein-Schmeink, des forschungspolitischen Sprechers Kai Gehring und der Sprecherin f\u00fcr Pflegepolitik, Kordula Schulz-Asche, das der \u00bbNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00ab vorliegt.<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcr eine differenzierte und verantwortungsvolle \u00d6ffnung m\u00fcssen diese Forschungsfragen schleunigst adressiert werden\u00ab, hei\u00dft es weiter. Aus Sicht von Kai Gehring hat die Bundesregierung es vers\u00e4umt, \u00bbdie Virus\u00fcbertragung in speziellen Umfeldern wie dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr oder der Schule gezielt und systematisch erforschen zu lassen.\u00ab<\/p>\n<h3>Lehrerverband warnt vor zu rascher \u00d6ffnung von Schulen<\/h3>\n<p><strong>0.20 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Lehrerverband hat vor einer schnellen Wiederer\u00f6ffnung der Schulen gewarnt. Eine \u00d6ffnung sei nur \u00bbsehr behutsam und vorsichtig\u00ab und \u00bbauf keinen Fall fl\u00e4chendeckend in allen Regionen m\u00f6glich\u00ab, sagte Verbandspr\u00e4sident Hans-Peter Meidinger der Zeitung \u00bbDie Welt\u00ab. Auch in St\u00e4dten und Landkreisen mit geringem Infektionsgeschehen sollten Bildungseinrichtungen nur stufenweise in den Wechselbetrieb zwischen Pr\u00e4senz- und Fernunterricht zur\u00fcckkehren und in halbierten Gruppen mit Mindestabstand unterrichten, forderte er.<\/p>\n<p>Meidinger pl\u00e4dierte zudem daf\u00fcr, eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und mindestens von Operationsmasken f\u00fcr Sch\u00fcler einzuf\u00fchren. Diese Arten von Masken bieten effektiveren Schutz vor dem Coronavirus als die Alltagsmasken. Der Deutsche Lehrerverband tritt zudem f\u00fcr die fr\u00fchestm\u00f6gliche Impfung von Lehrkr\u00e4ften sowie regelm\u00e4\u00dfige Schnelltests im Wochentakt bei Sch\u00fclern und Lehrkr\u00e4ften ein.<\/p>\n<p>Der derzeitige harte Lockdown in Deutschland einschlie\u00dflich weitgehender Schlie\u00dfung der Schulen und Kitas ist bis kommenden Sonntag befristet. Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder dar\u00fcber beraten, wie es mit den Corona-Ma\u00dfnahmen weitergeht. Zuletzt haben sich die Forderungen nach einer baldigen stufenweisen \u00d6ffnung von Kitas und Schulen gemehrt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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