{"id":5738,"date":"2021-02-08T05:08:40","date_gmt":"2021-02-08T02:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wetter-bahnverkehr-wegen-schnee-und-sturm-auch-am-montag-eingeschrankt\/"},"modified":"2021-02-08T05:08:40","modified_gmt":"2021-02-08T02:08:40","slug":"wetter-bahnverkehr-wegen-schnee-und-sturm-auch-am-montag-eingeschrankt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wetter-bahnverkehr-wegen-schnee-und-sturm-auch-am-montag-eingeschrankt\/","title":{"rendered":"Wetter: Bahnverkehr wegen Schnee und Sturm auch am Montag eingeschr\u00e4nkt"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f9a323fb-31fd-4548-b7e5-6596cf171025_w948_r1.77_fpx61.56_fpy50.jpg\" title=\"Verschneit: Bahnhof in Dortmund\" alt=\"Verschneit: Bahnhof in Dortmund\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Verschneit: Bahnhof in Dortmund<\/p>\n<p>  Foto:\u2002INA FASSBENDER \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer auf die Deutsche Bahn angewiesen ist, muss auch zum Wochenbeginn noch mit deutlichen Einschr\u00e4nkungen rechnen. Der Nah- und Fernverkehr ist den Angaben zufolge \u00bbin weiten Teilen des Landes bis einschlie\u00dflich Montag stark beeintr\u00e4chtigt\u00ab, teilt die Bahn auf ihrer Webseite mit und verweist auf den Deutschen Wetterdienst (DWD), der rate \u00bbwenn m\u00f6glich zu Hause zu bleiben\u00ab. In einigen Regionen droht demnach teils extremes Unwetter.<\/p>\n<p>Die Bahn will ihren Kunden in der schwierigen Wetterlage entgegenkommen. Die Kulanzregelung f\u00fcr Reisende im Fernverkehr wird dem Unternehmen zufolge auf Tickets f\u00fcr Fahrten am 8. Februar ausgeweitet. Bereits gebuchte Fahrkarten k\u00f6nnen demnach bis einschlie\u00dflich sieben Tage nach St\u00f6rungsende flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden.<\/p>\n<p>Auf den Autobahnen in Westfalen und im s\u00fcdlichen Niedersachsen wird das unwetterbedingte Lastwagen-Fahrverbot bis Montagmittag um 12 Uhr ausgeweitet. Grund sei der anhaltende Schneefall, teilte die Autobahn Westfalen mit. Zudem seien einige Autobahnen so stark vereist, dass es derzeit unm\u00f6glich sei, die Fahrbahnen komplett eis- und schneefrei zu bekommen.<\/p>\n<p>Das Fahrverbot war in der Nacht von Samstag auf Sonntag zun\u00e4chst in den Regierungsbezirken Detmold und M\u00fcnster, sp\u00e4ter auch im Regierungsbezirk Arnsberg angeordnet worden. Die Winterdienstzentrale der Autobahn Westfalen in Hamm rechnet nach eigenen Angaben nicht vor Montagmittag mit einer wesentlichen Wetterberuhigung.<\/p>\n<p>Am Sonntag hatte ein heftiger Schneesturm in einigen Teilen Deutschlands f\u00fcr Verkehrschaos gesorgt. Mancherorts fielen mehr als 30 Zentimeter Schnee, dazu kamen meterhohe Verwehungen. So waren die Einschr\u00e4nkungen im Bahnverkehr teils massiv: Zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie zwischen Hamburg und Hannover etwa verkehrten keine Z\u00fcge. Der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin war ebenfalls eingeschr\u00e4nkt. F\u00fcr gestrandete Reisende stellte die Bahn an einigen Bahnh\u00f6fen sogenannte Aufenthaltsz\u00fcge auf \u2013 zum Aufw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>Auch im Stra\u00dfenverkehr ging mancherorts nichts mehr. Der heftige Wintereinbruch brachte die R\u00e4umdienste etwa in Nordrhein-Westfalen an ihre Grenzen. Die Polizei musste spiegelglatte Autobahnen sperren, es gab Hunderte Unf\u00e4lle. Busse standen vielerorts still. Autos blieben in tiefen Schneewehen stecken.<\/p>\n<p>In Wuppertal befreiten Einsatzkr\u00e4fte sechs Menschen aus einer Schwebebahn. Die Bahn konnte nach Angaben der Feuerwehr durch das eisige Wetter nicht mehr fahren und blieb stehen. Die Fahrg\u00e4ste wurden mit Drehleitern aus luftiger H\u00f6he befreit und blieben unverletzt. Wegen der gro\u00dfen Schneemassen st\u00fcrzte au\u00dferdem in Hagen ein Zirkuszelt ein. 13 Tiere wurden gerettet.<\/p>\n<p>Der Lastwagenverkehr kam in Osthessen schon in der Nacht zum Sonntag zeitweise zum Erliegen. Mehr als 55 Sattelz\u00fcge konnten dort aufgrund der glatten Fahrbahn und ihres Gewichts die Steigungen nicht \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Auch der Fu\u00dfball war betroffen: Das f\u00fcr Sonntagabend geplante Spiel der Fu\u00dfball-Bundesliga zwischen Arminia Bielefeld und Werder Bremen wurde abgesagt. Der Platz sei nicht bespielbar, hie\u00df es von der Deutschen Fu\u00dfball Liga. Auch die Zweitliga-Partie Paderborn gegen Heidenheim wurde nicht gespielt.<\/p>\n<h3>Meteorologen sagen strengen Frost voraus<\/h3>\n<p>Laut Vorhersagen des DWD war es das noch nicht, das winterliche Wetter k\u00f6nnte auch zum Wochenstart weiter f\u00fcr Probleme sorgen: Tief \u00bbTristan\u00ab bringe \u00fcber Mitteleuropa und dem zentralen Mittelmeer im Zusammenspiel mit Hoch \u00bbGisela\u00ab \u00fcber Skandinavien weiter eisige Luft. \u00bbNach dem schnee- und windreichen Wochenende kommt nun aus Osten die gro\u00dfe K\u00e4lte auf uns zu\u00ab, sagte DWD-Meteorologe Simon Trippler. Im Osten ist den Angaben zufolge strenger Frost bis minus 15 Grad zu erwarten.<\/p>\n<p>Mit Schnee m\u00fcsse weiter gerechnet werden, allerdings falle dieser nicht mehr so intensiv wie am Wochenende. An den K\u00fcsten soll ein starker Ostwind mit Sturmb\u00f6en wehen, dort wird es den Vorhersagen zufolge zum Teil Schneeschauer mit Verwehungen geben. Am Dienstag lassen die Schneef\u00e4lle dann gr\u00f6\u00dftenteils nach, au\u00dfer an der K\u00fcste.<\/p>\n<p>Von dem massiven Wintereinbruch sind auch die Niederlande, Belgien und Gro\u00dfbritannien betroffen. Die britischen Beh\u00f6rden gaben die Warnstufe Gelb f\u00fcr den S\u00fcdosten Englands heraus. In zwei Grafschaften im Osten des Landes mussten Corona-Testzentren geschlossen werden, wie die BBC berichtete.<\/p>\n<p>Der niederl\u00e4ndische Wetterdienst KNMI rief am Wochenende wegen der Windb\u00f6en mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometern landesweit die Warnstufe Rot aus. Vorsorglich schlossen die Beh\u00f6rden s\u00e4mtliche Corona-Testzentren. Die niederl\u00e4ndische Bahn stellte ihren Verkehr ein, dutzende Fl\u00fcge auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden gestrichen oder hatten Versp\u00e4tungen. Der Flughafen von Eindhoven im S\u00fcden des Landes wurde vollst\u00e4ndig gesperrt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Verschneit: Bahnhof in Dortmund Foto:\u2002INA FASSBENDER \/ AFP Wer auf die Deutsche Bahn angewiesen ist, muss auch zum Wochenbeginn noch mit deutlichen Einschr\u00e4nkungen rechnen. 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