{"id":5724,"date":"2021-02-07T14:06:12","date_gmt":"2021-02-07T11:06:12","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-sebastian-kurz-will-impfstoffe-aus-russland-und-china-in-osterreich-herstellen\/"},"modified":"2021-02-07T14:06:12","modified_gmt":"2021-02-07T11:06:12","slug":"corona-news-am-sonntag-sebastian-kurz-will-impfstoffe-aus-russland-und-china-in-osterreich-herstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-sebastian-kurz-will-impfstoffe-aus-russland-und-china-in-osterreich-herstellen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Sebastian Kurz will Impfstoffe aus Russland und China in \u00d6sterreich herstellen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c31cb1a9-14af-42b9-9599-2e24ad15a40c_w948_r1.77_fpx64_fpy36.jpg\" title=\"\u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz\" alt=\"\u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">\u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Helmut Fohringer \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien plant keine speziellen Corona-Ausweise<\/h3>\n<p><strong>12.00 Uhr: <\/strong>Der zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r Nadhim Zahawi hat Ger\u00fcchten widersprochen, dass die britische Regierung spezielle Ausweise f\u00fcr Corona-Geimpfte plane. Er m\u00f6chte, \u00bbdass sich die Menschen freiwillig impfen lassen und sich nicht durch einen Ausweis gezwungen f\u00fchlen w\u00fcrden\u00ab. Zuvor hatten Schweden und D\u00e4nemark eine zentrale Registrierung mit einem entsprechenden Zertifikat beziehungsweise Ausweis f\u00fcr Geimpfte beschlossen.<\/p>\n<p>Sollte eine Reise ein solches Zertifikat n\u00f6tig machen, so Zahawi, k\u00f6nne sich jeder Geimpfte ein solches ausstellen lassen.<\/p>\n<h3><strong>Lehrer formulieren Bedingungen f\u00fcr Schul\u00f6ffnungen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr:<\/strong> Vor dem Shutdown-Gipfel appellieren Lehrerverb\u00e4nde an die Kanzlerin: Schulen d\u00fcrften nur nach festen Kriterien ge\u00f6ffnet werden und nicht gleichzeitig, \u00fcberf\u00fcllte Busse m\u00fcssten vermieden und Lehrer m\u00f6glichst geimpft werden. Lesen Sie hier den ganzen Artikel. <\/p>\n<h3><strong>Corona-Impfungen im Iran beginnen am Dienstag<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.45 Uhr:<\/strong> Der Iran beginnt am Dienstag mit seinem Impfprogramm gegen das Coronavirus. Zun\u00e4chst werden \u00c4rzte und Pflegepersonal geimpft, dann folgen Menschen \u00fcber 65 Jahren, wie Gesundheitsminister Said Nakami nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Isna ank\u00fcndigte. Anschlie\u00dfend werde es \u00bbSchritt f\u00fcr Schritt\u00bb weitergehen, bis alle 83 Millionen Iraner geimpft seien. Verwendet wird zun\u00e4chst der russische Impfstoff Sputnik V, von dem das Land bislang 500 000.Dosen erhalten hat. Der Iran entwickelt aber auch eigene Impfstoffe.<\/p>\n<p>Die Impfungen sollten eigentlich erst Ende Februar oder Anfang M\u00e4rz beginnen. Nun startet das Programm einen Tag vor dem 42. Jahrestag der islamischen Revolution von 1979.<\/p>\n<h3><strong>Sambodrom in Rio de Janeiro wird Drive-thru-Impfzentrum f\u00fcr \u00c4ltere<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr:<\/strong> Das Sambodrom in Rio de Janeiro, in dem im Karneval die ber\u00fchmten Umz\u00fcge der Sambaschulen f\u00fcr Trubel sorgen, hat sich in der Corona-Pandemie in ein Drive-thru-Impfzentrum f\u00fcr \u00c4ltere verwandelt. Senioren, die ihren Impftermin verpasst haben, k\u00f6nnen sich von diesem Wochenende an samstags im Sambodrom gegen das Coronavirus impfen lassen, ohne aus dem Auto auszusteigen, wie das Nachrichtenportal \u00bbG1\u00ab berichtete. Am Samstag waren die \u00fcber 90-J\u00e4hrigen an der Reihe, bis Ende M\u00e4rz hofft die Stadtverwaltung Rios, alle \u00fcber 60-J\u00e4hrigen geimpft zu haben. Auch der Olympiapark im Stadtteil Barra da Tijuca etwa ist zu einem Impf-Drive-thru geworden.<\/p>\n<p>Brasilien ist eines der am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffenen L\u00e4nder und hat erst k\u00fcrzlich mit Impfungen begonnen. Bislang haben sich im gr\u00f6\u00dften Land Lateinamerikas fast 9,5 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert \u2013 nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch h\u00f6her. Zudem sind mehr als 230.000 Patienten in Brasilien im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.<\/p>\n<h3><strong>Robert Habeck: \u00bbPandemie-Impfstoffe sollten \u00f6ffentliches Gut sein<\/strong>\u00ab<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck mahnt eine weltweite Kraftanstrengung an, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Ein globales Virusgeschehen k\u00f6nne nur global einged\u00e4mmt werden, sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur. \u00bbPandemie-Impfstoffe sollten ein \u00f6ffentliches Gut sein. Nach diesem Ma\u00dfstab sollte die Bundesregierung handeln; und zwar \u00fcber die eigene Landesgrenze hinaus.\u00ab<\/p>\n<p>Habeck forderte die EU und USA auf, sich gemeinsam f\u00fcr eine st\u00e4rkere Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einzusetzen, \u00bbum einen gemeinsamen Vorsto\u00df zu unternehmen, eine globale Covid-19-Impfstoffkampagne ins Leben zu rufen und zu verstetigen\u00ab. Daf\u00fcr brauche es internationale Kooperationen zwischen Pharmaunternehmen, Lizenzvereinbarungen und eine St\u00e4rkung der gesamten Lieferkette. Au\u00dferdem sei eine finanzielle Unterst\u00fctzung der weltweiten Covax-Initiative unter dem Mantel der WHO n\u00f6tig, um die Impf- und Verteilkapazit\u00e4ten weltweit hochzufahren, sagte Habeck.<\/p>\n<p>Die Initiative Covax setzt sich daf\u00fcr ein, dass auch \u00e4rmere L\u00e4nder Impfstoffe gegen das Coronavirus bekommen<\/p>\n<h3><strong>CSU-Generalsekret\u00e4r kritisiert Lockerungen in \u00d6sterreich und Tschechien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>CSU-Generalsekret\u00e4r Markus Blume kritisiert die Lockerungen bei den Kontaktbeschr\u00e4nkungen in \u00d6sterreich und Tschechien. Die beiden L\u00e4nder w\u00fcrden mit ihrer \u00bbunverantwortlichen \u00d6ffnungspolitik\u00ab den Erfolg in Deutschland bei der Eind\u00e4mmung der Pandemie gef\u00e4hrden, schreibt Blume via Twitter. \u00bbWenn Tschechien und Tirol Mutationsgebiete sind, dann muss man dies auch feststellen und die Grenzen abriegeln\u00ab, fordert Blume in seinem Tweet.<\/p>\n<h3><strong>AstraZeneca-Vakzine zeigt begrenzte Wirkung gegen S\u00fcdafrika-Variante<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.35 Uhr:<\/strong> Der AstraZeneca-Impfstoff zeigt neuen Studienergebnissen zufolge wohl lediglich eine recht begrenzte Wirkung gegen die in S\u00fcdafrika entdeckte Coronavirus-Variante. Die vorl\u00e4ufigen Studiendaten der Universit\u00e4ten Oxford und Witwatersrand, die das Unternehmen am Montag ver\u00f6ffentlichen will und \u00fcber die bereits die \u00bbFinancial Times\u00ab berichtete, sollen zeigen, dass die Vakzine bei der Variante B.1.351 wohl weiterhin wirksam gegen schwere Verl\u00e4ufe ist, leichte Erkrankungen aber weniger verhindert. Allerdings ist die Aussagekraft der Daten dem Bericht zufolge begrenzt, da der Gro\u00dfteil der 2000 Probanden der Studie jung und gesund waren.<\/p>\n<p>\u00bbWir glauben, dass unser Impfstoff gegen eine schwere Erkrankung sch\u00fctzen kann, da die Aktivit\u00e4t neutralisierender Antik\u00f6rper genauso funktioniert wie bei anderen Covid-19-Vakzinen, die gegen schwerere Erkrankungen funktionieren \u2013 besonders wenn der Abstand zwischen den beiden Dosen auf acht bis zw\u00f6lf Wochen optimiert ist\u00ab, sagte ein Sprecher von AstraZeneca der \u00bbFinancial Times\u00ab.<\/p>\n<p>Zudem arbeiten AstraZeneca und die Universit\u00e4t Oxford bereits daran, ihren Impfstoff den kursierenden Virusvarianten weiter anzupassen. F\u00fcr die in Gro\u00dfbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 hatten die Hersteller zuletzt vielversprechende Daten ver\u00f6ffentlicht: Die Vakzine soll gegen diese Variante eine gute Schutzwirkung bieten. Die in S\u00fcdafrika aufgetauchte Variante B.1.351, die mittlerweile auch in vielen anderen L\u00e4ndern vorkommt, hatte sich auch in den Tests anderer Impfstoffhersteller als resistenter erwiesen.<\/p>\n<h3><strong>Stiko-Mitglied rechnet mit Covid-19-Impfungen f\u00fcr Kinder erst 2022<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr:<\/strong> Einige Hersteller haben damit begonnen, ihre Covid-19-Impfstoffe an Minderj\u00e4hrigen zu testen. Experten erwarten aber fr\u00fchestens Ende dieses Jahres ihren Einsatz. Der Direktor des Zentrums f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin der Universit\u00e4t Mainz und Mitglied der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko), Fred Zepp, rechnet \u00bbfr\u00fchestens Ende des Jahres, eher Anfang n\u00e4chsten Jahres\u00ab damit, dass Kinder in Deutschland geimpft werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der Impfstoff von BioNTech\/Pfizer ist derzeit ab 16 Jahre zugelassen. Geplant ist jedoch bereits, die Impfstoffe an Kindern zwischen 0 und 15 Jahren zu testen. AstraZeneca will \u00bbin den kommenden Monaten\u00ab 6- bis 18-J\u00e4hrige in seine Studien einbeziehen, wie eine Sprecherin der dpa sagte. Moderna hat schon im Dezember eine Studie mit 3000 Minderj\u00e4hrigen in den USA begonnen.<\/p>\n<p>Studien mit Kindern unter 12 Jahren geh\u00f6ren nach Angaben des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller zu den Auflagen der EMA, die an die Bedingte Zulassungen f\u00fcr Erwachsene gekn\u00fcpft sind. Sp\u00e4tester Abgabetermin der Ergebnisse sei Juli beziehungsweise Dezember 2024.<\/p>\n<h3><strong>Rund 107.000 Neuinfektionen in den USA<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.10 Uhr:<\/strong> In den USA wurden binnen 24 Stunden weitere 107.595 Corona-Infektionen registriert. Damit stieg die Gesamtzahl auf 26,98 Millionen F\u00e4lle, wie eine Reuters-Z\u00e4hlung auf Basis offizieller Daten ergab. Die Zahl der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Coronavirus kletterte um mindestens 2692 auf 462.564.<\/p>\n<h3><strong>Debatte \u00fcber \u00bbImpfprivilegien\u00ab: \u00bb<\/strong><strong><em>Die Reichen d\u00fcrfen schon l\u00e4ngst mehr\u00ab<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.00 Uhr:<\/strong> In Deutschland tobt eine Geisterdebatte \u00fcber \u00bbImpfprivilegien\u00ab. Union und SPD erw\u00e4gen, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie zu bedienen haben. Das ist absurd \u2013 und verdeckt, was wirklich auf die Welt zukommt. Lesen Sie hier die Kolumne von Christian St\u00f6cker.<\/p>\n<h3><strong>Russland meldet rund 16.000 neue Corona-F\u00e4lle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr:<\/strong> In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus binnen 24 Stunden um 16.048 gestiegen. Wie die russische Beh\u00f6rde mitteilte, liegt die Gesamtzahl der Ansteckungsf\u00e4lle damit bei 3,967 Millionen. Die Zahl der offiziell an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen erh\u00f6hte sich um 432 auf insgesamt 76.661. Russland liegt damit weltweit auf Platz vier hinter den USA, Indien und Brasilien.<\/p>\n<h3><strong>Altmaier warnt vor \u00dcberbietungswettbewerb bei Lockerungen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.35 Uhr: <\/strong>Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich gegen vorschnelles \u00d6ffnen ausgesprochen: Die Todeszahlen seien noch zu hoch, Mutationen verbreiteten sich. Restaurantbetreiber m\u00fcssen sich wohl bis Ostern gedulden. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3>B\u00fcrgermeister von Gro\u00dfst\u00e4dten: <strong>Kontaktverfolgung auch bei Inzidenz \u00fcber 50 m\u00f6glich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.14 Uhr: <\/strong>Mehrere B\u00fcrgermeister deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte versichern, dass ihre Gesundheits\u00e4mter sehr wohl in der Lage seien, auch bei Inzidenzwerten von \u00fcber 50 Kontakte nachzuverfolgen. In K\u00f6ln etwa seien die Beh\u00f6rden trotz Werten von \u00fcber 50 seit Monaten in der Lage, sowohl die positiv Getesteten als auch die Kontaktpersonen \u00bbinnerhalb von 24 Stunden zu kontaktieren und Quarant\u00e4neanordnungen zu verh\u00e4ngen\u00ab, sagte Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker (parteilos) der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>Auch Bremens Stadtoberhaupt Andreas Bovenschulte (SPD) sagte der Zeitung, in seiner Stadt, wo die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zurzeit bei 71,2 liegt, k\u00f6nnten alle Kontakte nachverfolgt werden. \u00c4hnliche Angaben machten laut \u00bbWelt am Sonntag\u00ab Rath\u00e4user in M\u00fcnchen, Leipzig und D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen St\u00e4dtetags, Helmut Dedy, verwies gegen\u00fcber der Zeitung auf die schnelle Einf\u00fchrung von IT-L\u00f6sungen in Gro\u00dfst\u00e4dten: \u00bbDie dortigen L\u00f6sungen laufen rund und bef\u00e4higen die Gesundheits\u00e4mter dieser St\u00e4dte schon jetzt, auch bei einer Inzidenz weit \u00fcber 50 die Kontaktnachverfolgung zu gew\u00e4hrleisten. Das wird nur in der \u00d6ffentlichkeit kaum wahrgenommen.\u00ab Allerdings k\u00f6nnen laut Dedy bundesweit nicht alle \u00c4mter bei hohen Inzidenzen so umfassend agieren.<\/p>\n<h3><strong>Israel lockert dritten Corona-Lockdown trotz hoher Infektionszahlen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.08 Uhr:<\/strong> Israel hat trotz anhaltend hoher Infektionszahlen mit Lockerungen seines dritten Corona-Lockdowns begonnen. Besch\u00e4ftigte, die keinen Kontakt zu Kunden haben, d\u00fcrfen an ihre Arbeitspl\u00e4tze zur\u00fcck. Besuche im privaten Kreis sind wieder erlaubt, ebenso wie Ausfl\u00fcge in die Natur und \u00dcbernachtungen von Kernfamilien in Ferienwohnungen. Kinderg\u00e4rten und Schulen sollen von Dienstag an in eingeschr\u00e4nktem Umfang wieder ge\u00f6ffnet werden. Der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv bleibt jedoch grunds\u00e4tzlich geschlossen.<\/p>\n<p>Das Neun-Millionen-Einwohner-Land hatte Ende Dezember einen Teil-Lockdown verh\u00e4ngt und vor einem Monat versch\u00e4rft. Trotz einer massiven Impfkampagne bleiben die Infektionsf\u00e4lle aber auf hohem Niveau. Auch die Zahl der Schwerkranken ist kaum gesunken. Das Gesundheitssystem liegt nahe der Belastungsgrenze. Mehr als zwei Millionen Menschen haben bereits zwei Dosen gegen das Virus erhalten. Die Regierung macht f\u00fcr die weiterhin hohen Infektionszahlen vor allem eine Mutation verantwortlich. H\u00e4ufig wurden aber auch Lockdown-Regeln missachtet oder nicht durchgesetzt.<\/p>\n<h3><strong>\u00d6sterreichs Kanzler Kurz: Die kommenden Monate werden extrem heftig<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.55 Uhr:<\/strong> \u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt trotz der am Montag beginnenden Lockerungen der Kontaktbeschr\u00e4nkungen noch keine Entwarnung. \u00bbIch gehe davon aus, dass die Situation im Sommer aufgrund der Impfungen deutlich besser sein wird und wir in weiten Bereichen zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Aber ich bin auch sicher, dass die kommenden Monate noch extrem heftig werden\u00ab, sagte Kurz der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. Die Lockerungen nach einem sechsw\u00f6chigen Lockdown trotzt weiterhin hoher Corona-Fallzahlen begr\u00fcndete Kurz mit der sinkenden Bereitschaft der Bev\u00f6lkerung mitzumachen. \u00bbSollten die Zahlen demn\u00e4chst stark ansteigen, m\u00fcssen wir wieder mit sch\u00e4rferen Ma\u00dfnahmen reagieren\u00ab, sagte Kurz.<\/p>\n<h3>\u00bb\u00c4rzte sind erster Schutzwall bei Corona-Bek\u00e4mpfung\u00ab<\/h3>\n<p><strong>7.45 Uhr: <\/strong>Deutschlands Kassen\u00e4rzte fordern, dass sie schneller als geplant bei der Corona-Impfung zum Zug kommen. \u00bbDiejenigen, die andere jeden Tag behandeln, medizinisch versorgen und sch\u00fctzen, m\u00fcssen auch selbst gesch\u00fctzt sein\u00ab, sagte der Vorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen.<\/p>\n<p>\u00bbNat\u00fcrlich muss wegen des knappen Impfstoffes priorisiert werden\u00ab, sagte Gassen. \u00bbAber die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen mit ihren Teams geh\u00f6ren unbedingt zum Kreis der vorrangig zu Impfenden.\u00ab In der geltenden Impfverordnung z\u00e4hlen \u00c4rzte zur zweiten von drei priorit\u00e4r zu impfenden Gruppen in Deutschland. Nach einem Entwurf soll auch eine f\u00fcr kommende Woche erwartete Neufassung der Verordnung daran nichts \u00e4ndern. Noch bis Ende M\u00e4rz herum sollen die Impfungen der ersten Gruppe dauern.<\/p>\n<p>KBV-Vize Stephan Hofmeister sagte: \u00bbDie Haus- und Fach\u00e4rzte bilden den ersten Schutzwall bei der Corona-Bek\u00e4mpfung.\u00ab Neun von zehn Covid-Patienten w\u00fcrden ambulant behandelt. Es w\u00e4re fatal, wenn die Niedergelassenen diese Aufgabe nicht mehr im erforderlichen Umfang erf\u00fcllen k\u00f6nnten, weil sie selbst infiziert werden.<\/p>\n<h3>R\u00fcckgang der Neuinfektionen setzt sich fort<\/h3>\n<p><strong>7.30 Uhr: <\/strong>Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 8.616 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Au\u00dferdem wurden 231 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 11.192 Neuinfektionen und 399 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch auch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 75,6. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesl\u00e4nder verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.<\/p>\n<p>Der vom RKI gesch\u00e4tzte bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag Samstagabend bei 0,95 (Vortag 0,93). Das RKI geht davon aus, dass 100 Infizierte zuletzt rechnerisch 95 weitere Menschen ansteckten, hei\u00dft das. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<p>Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland ist auf unter 4000 gesunken. Wie aus der Zeitreihe der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorgeht, wurden am Samstag 3958 Covid-19-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt (Stand 12.17 Uhr). Das waren 108 weniger als am Vortag. \u00dcber die H\u00e4lfte der Patienten wurde invasiv beatmet. Zuletzt lag die Zahl der Corona-Intensivpatienten am 3. Dezember unter 4000, danach war sie bis Anfang Januar auf \u00fcber 5700 Behandelte gestiegen.<\/p>\n<h3>Lauterbach kritisiert Fu\u00dfball-Europapokal-Spiele<\/h3>\n<p><strong>6.40 Uhr<\/strong>: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der aktuellen Lage w\u00e4hrend der Corona-Pandemie kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Spiele der Champions League und sieht auch eine m\u00f6gliche Austragung von Fu\u00dfball-EM und Olympia \u00bbkritisch\u00ab. Dieser Wettbewerb setze das \u00bbfalsche Signal\u00ab, sagte Lauterbach in der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u00ab mit Blick auf die anstehenden K.o.-Spiele in der Fu\u00dfball-K\u00f6nigsklasse. \u00bbWir sollen derzeit alle auf Reisen verzichten, diesen Appell hat auch die Bundeskanzlerin gesetzt, und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum wir da f\u00fcr einen Profizirkus eine Ausnahme machen sollten.\u00ab Die Gefahr, das Virus einzuschleppen, sei gegeben.<\/p>\n<p>Nicht nachvollziehen kann der SPD-Politiker, dass EM und Olympia in einigen Monaten ausgetragen werden sollen. \u00bbIm Sommer wird es so sein, dass wir in vielen Pl\u00e4tzen Europas noch gro\u00dfe Probleme, noch hohe Fallzahlen, haben werden. Im Sommer steht uns in Deutschland das letzte Gefecht dieser ersten Impfrunde bevor\u00ab, sagte Lauterbach und gab mit Blick auf Olympia zu bedenken, dass dort Athleten aus L\u00e4ndern anreisen, \u00bbdenen das Schlimmste noch bevorsteht \u2013 Afrika oder Lateinamerika\u00ab.<\/p>\n<p>An IOC-Pr\u00e4sident Thomas Bach st\u00f6rt Lauterbach, dass der keinen Plan B entwickele. \u00bbEr sagt einfach: Wir machen das \u2013 und damit setzt er sich \u00fcber die internationale Notlage hinweg. Diese Haltung ist nicht gerade dem\u00fctig und passt nicht in die Attit\u00fcde, die der Sport vorleben sollte\u00ab, erkl\u00e4rte der Politiker, der auch gegen eine Impf-Bevorzugung von Sportlern ist. \u00bbNat\u00fcrlich kann man es trotzdem machen, es w\u00e4re allerdings nicht sehr vorbildlich.\u00ab<\/p>\n<h3>R\u00fcckhalt f\u00fcr Lockdown sinkt<\/h3>\n<p><strong>6.05 Uhr:<\/strong> Jeder zweite B\u00fcrger ist gegen eine Lockerung des Lockdowns. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag sind 37 Prozent f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der bisherigen Einschr\u00e4nkungen \u00fcber den 14. Februar hinaus, weitere 13 Prozent sind sogar f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung. Dagegen sind 30 Prozent f\u00fcr eine Lockerung und 13 Prozent f\u00fcr eine komplette R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. 7 Prozent machten keine Angaben.<\/p>\n<p>Die Akzeptanz der ergriffenen Ma\u00dfnahmen schwindet: Anfang Januar \u2013 vor der letzten Verl\u00e4ngerung des Lockdowns \u2013 waren noch fast zwei Drittel (65 Prozent) f\u00fcr eine Beibehaltung oder Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Bei den W\u00e4hlern der Gr\u00fcnen ist die Akzeptanz der geltenden Einschr\u00e4nkungen am gr\u00f6\u00dften. 64 Prozent von ihnen sind f\u00fcr eine Beibehaltung oder Versch\u00e4rfung. Dahinter folgen die Anh\u00e4nger von SPD (57 Prozent), CDU\/CSU (56) und FDP (51). Nur von den W\u00e4hlern der Linken (49 Prozent) und der AfD (33) sind weniger als die H\u00e4lfte f\u00fcr eine unver\u00e4nderte Verl\u00e4ngerung oder Versch\u00e4rfung des Lockdowns.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern \u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz Foto:\u2002Helmut Fohringer \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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