{"id":5694,"date":"2021-02-06T04:09:15","date_gmt":"2021-02-06T01:09:15","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-jens-spahn-rechnet-im-sommer-mit-impfstoff-fur-kinder\/"},"modified":"2021-02-06T04:09:15","modified_gmt":"2021-02-06T01:09:15","slug":"corona-news-am-freitag-jens-spahn-rechnet-im-sommer-mit-impfstoff-fur-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-jens-spahn-rechnet-im-sommer-mit-impfstoff-fur-kinder\/","title":{"rendered":"Corona-News am Freitag: Jens Spahn rechnet im Sommer mit Impfstoff f\u00fcr Kinder"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/06c5353a-9d80-4a78-aeaf-3932b7e88a5e_w948_r1.77_fpx55.23_fpy54.98.jpg\" title=\"Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)\" alt=\"Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Felix Zahn \/ photothek \/ imago images  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Spanien will Impfstoff von Astrazeneca nicht an \u00fcber 55-J\u00e4hrige ausgeben<\/h3>\n<p><strong>22.40 Uhr:<\/strong> Der Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca soll in Spanien nur f\u00fcr Menschen genutzt werden, die j\u00fcnger als 55 Jahre sind. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Auch in Italien d\u00fcrfen die Menschen bei Impfungen mit diesem Vakzin nicht \u00e4lter als 55 Jahre sein.<\/p>\n<p>In Griechenland werde die Impfung mit dem Vakzin nur f\u00fcr Menschen von 18 bis 64 Jahre empfohlen, teilte das Gesundheitsministerium in Athen mit. F\u00fcr eine Anwendung bei \u00e4lteren Menschen gebe es nur \u00bbunzureichende\u00ab Daten. Mit \u00e4hnlichen Begr\u00fcndungen hatten in den vergangenen Tagen bereits andere L\u00e4nder wie Deutschland, Frankreich, Belgien, D\u00e4nemark, die Niederlande und Schweden diese Altersbeschr\u00e4nkung festgelegt.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) hatte in ihrer Zulassungs-Empfehlung dagegen keine Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr \u00c4ltere gemacht. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns hatte vor einer Woche die Zulassung in der EU erhalten. An der Entwicklung war die Universit\u00e4t Oxford beteiligt.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich bietet Portugal Aufnahme von zehn Patienten an<\/h3>\n<p><strong>22.12 Uhr: <\/strong>\u00d6sterreich will dem Corona-Hochrisikoland Portugal zehn Patienten aus \u00fcberlasteten Kliniken abnehmen. Das Angebot gelte f\u00fcr f\u00fcnf Covid-19-Patienten und f\u00fcnf Menschen mit schweren Erkrankungen oder bevorstehenden Operationen, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit. Es sei ein Gebot der europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4t, rasch und unb\u00fcrokratisch zu agieren. \u00bbSo wie wir bereits bisher Intensivpatienten aus Frankreich, Italien sowie Montenegro aufgenommen haben, wollen wir nun Portugal in dieser schwierigen Situation helfen\u00ab, sagte Kurz.<\/p>\n<p>Diese Unterst\u00fctzung k\u00f6nne \u00bbin einer Zeit, in der Portugal immer noch einem hohen Druck auf die Krankenh\u00e4user ausgesetzt ist, von grundlegender Bedeutung sein\u00ab, teilte das portugiesische Gesundheitsministerium mit. Das Hilfsangebot aus Wien sei an die Beh\u00f6rde, die die Verteilung der Covid-Intensivpatienten in Portugal organisiert, zur Pr\u00fcfung weitergeleitet worden. Man habe verschiedene Hilfsangebote erhalten, die alle \u00fcberpr\u00fcft w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Bisher hatte Gesundheitsministerin Marta Temido versichert, eine Entsendung von Covid-19- oder anderen Patienten ins Ausland werde vorerst nicht erwogen. Auch \u00c4rzte sagen, es gebe innerhalb Portugals Regionen mit weniger ausgelasteten Kliniken, in die man Patienten aus den inl\u00e4ndischen Hotspots schicken k\u00f6nne. Zudem sollen Privatkliniken st\u00e4rker herangezogen werden. Mehr als 900 Covid-Kranke wurden zuletzt auf Intensivstationen behandelt. Im staatlichen System hat Portugal nach eigenen Angaben 1250 bis 1300 Intensivbetten, die aber auch f\u00fcr andere F\u00e4lle ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<h3>Serbien impft am schnellsten in Kontinentaleuropa<\/h3>\n<p><strong>21.57 Uhr:<\/strong> Serbien ist in Relation zu seiner Einwohnerzahl Spitzenreiter bei Corona-Impfungen auf dem europ\u00e4ischen Festland. Der Balkanstaat habe bereits mehr als 450.000 seiner sieben Millionen B\u00fcrger geimpft, berichtete die wissenschaftliche Zeitschrift \u00bbOur World in Data\u00ab. Das sei mehr als jedes andere Land in Europa mit Ausnahme Gro\u00dfbritanniens.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die EU in den vergangenen Wochen mit Produktionsschwierigkeiten und Lieferengp\u00e4ssen bei Impfstoffherstellern zu k\u00e4mpfen hatte, setzt Serbien besonders auf chinesische, aber auch russische Vakzine. Mitte Januar hatte der Balkanstaat, der selbst nicht zur EU geh\u00f6rt, eine Million Impfdosen aus China erhalten.<\/p>\n<p>Auf die Frage, zu welchem Preis Serbien die chinesischen Impfstoffe gekauft habe, sagte Pr\u00e4sident Aleksandar Vucic laut serbischen Medien, er habe \u00bbeinen guten Deal\u00ab gemacht. Belgrad, das seit einigen Jahren Beitrittsverhandlungen mit der EU f\u00fchrt, ist bereits wegen mehrerer Infrastrukturprojekte bei Peking verschuldet.<\/p>\n<h3>Athen versch\u00e4rft erneut Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>21.11 Uhr:<\/strong> Im Gro\u00dfraum Athen und in der zweitgr\u00f6\u00dften griechischen Stadt Thessaloniki wird das t\u00e4gliche Ausgangsverbot an diesem Wochenende um drei Stunden verl\u00e4ngert. Die Ausgangsperre gilt demnach an diesem Samstag und Sonntag ab 18.00 Uhr und endet um 5.00 des n\u00e4chsten Tages. Nur wer an diesem Wochenende zum Arzt oder f\u00fcr einen kurzen Gang mit seinem Haustier ab 18.00 Uhr auf die Stra\u00dfe muss, darf ausgehen und dies muss per Sms an den Zivilschutz gemeldet werden. Dies teilte die Regierung mit. Diese Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen wird zun\u00e4chst bis 15. Februar gelten, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Zudem d\u00fcrfen alle L\u00e4den, die keine Lebensmittel oder Medikamente verkaufen, nur noch an Wochentagen \u00f6ffnen und zus\u00e4tzlich nur noch mit der Methode \u00bbClick away\u00ab Waren verkaufen \u2013 der Kunde bestellt online oder telefonisch und holt die Ware vor der T\u00fcr ab, teilte der Zivilschutz mit. An Wochentagen bleibt die bislang geltende Ausgangsperre zwischen 21.00 und 5.00 Uhr bestehen, teilte der Zivilschutz weiter mit.<\/p>\n<p>Nach einer leichten Lockerung des Lockdowns vor drei Wochen waren die Fallzahlen in Griechenland konstant nach oben geschnellt. Am Freitag meldete die griechische Gesundheitsbeh\u00f6rde f\u00fcr die rund 11 Millionen Einwohner 1195 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 19 Menschen starben in Verbinding mit Corona. Vergangene Woche wurden im Durchschnitt 625 F\u00e4lle und vor 15 Tagen rund 500 F\u00e4lle in der Woche gemeldet. Griechenland bleibt \u2013 gemessen an seiner Bev\u00f6lkerung \u2013 dennoch eins der L\u00e4nder Europas mit den wenigsten Corona-F\u00e4llen, teilte eine Sprecherin der Gesundheitsbeh\u00f6rde mit.<\/p>\n<h3>Ende des Wildwuchses &#8211; Friseure in Belgien d\u00fcrfen wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>20.52 Uhr: <\/strong>Endlich wieder zum Friseur: Nach dreieinhalb Monaten wuchernden Haarwuchses d\u00fcrfen Friseure in Belgien von kommender Woche Samstag an wieder \u00f6ffnen. Es w\u00fcrden jedoch sehr strenge Hygieneregeln gelten, sagte der belgische Regierungschef Alexander De Croo nach Regierungsberatungen in Br\u00fcssel. Er betonte, dass die Corona-Situation in dem K\u00f6nigreich seit Dezember recht stabil sei. Die Ma\u00dfnahmen gegen das Virus funktionierten gut, weil die Menschen sie ber\u00fccksichtigten. De Croo sagte, man m\u00fcsse weiter vorsichtig sein.<\/p>\n<p>Andere nichtmedizinische Berufe mit K\u00f6rperkontakt &#8211; etwa Kosmetiker &#8211; m\u00fcssen sich noch bis zum 1. M\u00e4rz gedulden. Campingpl\u00e4tze d\u00fcrfen bereits am Montag wieder \u00f6ffnen, die Au\u00dfenbereiche von Tierparks kommende Woche Samstag.<\/p>\n<p>Die Corona-Fallzahlen in Belgien sind zuletzt leicht gestiegen. In der vergangenen Woche wurden t\u00e4glich im Schnitt 2349 Neuinfektionen registriert &#8211; ein Plus um 5 Prozent. Ende Oktober lag der Wert zeitweise teils \u00fcber 20.000. Mit strikten Kontaktbeschr\u00e4nkungen und einer zeitweisen Schlie\u00dfung aller nicht notwendigen Gesch\u00e4fte wurden sie seither gedr\u00fcckt. Seit Anfang Dezember sind die Gesch\u00e4fte wieder ge\u00f6ffnet. Derzeit gilt jedoch ein Verbot aller nicht notwendigen Reisen aus und nach Belgien.<\/p>\n<h3>Lettland verl\u00e4ngert Notstand und beschr\u00e4nkt Einreise<\/h3>\n<p><strong>20.17 Uhr:<\/strong> Lettlands Regierung hat den wegen der Coronavirus-Pandemie verh\u00e4ngten Notstand um zwei weitere Monate verl\u00e4ngert. Das Kabinett in Riga beschloss am Freitag, den bereits im November ausgerufenen Ausnahmezustand in dem baltischen EU-Land bis zum 6. April fortzusetzen. Regierungschef Krisjanis Karins begr\u00fcndete den Schritt damit, dass die Corona-Situation in Lettland weiterhin ernst sei und es in den Krankenh\u00e4usern eine Krisenlage gebe.<\/p>\n<p>Lettland versch\u00e4rft zudem seine Einreiseregeln: Aus Bedenken vor mutierten Coronavirus-Varianten d\u00fcrfen von 11. Februar an f\u00fcr zwei Wochen nur noch Menschen ins Land, die einen triftigen Einreisegrund sowie einen negativen Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen. Ganz ausgesetzt wird der Passagierverkehr mit Gro\u00dfbritannien, Irland und Portugal.<\/p>\n<p>Weiter wurden \u00c4nderungen an den geltenden Corona-Beschr\u00e4nkungen verabschiedet: Von Montag an d\u00fcrfen in dem baltischen EU-Land wieder diejenigen Gesch\u00e4fte aufmachen, deren Sortiment zu mindestens 70 Prozent aus Lebensmitteln oder aus Hygieneprodukten besteht. Auch Buchhandlungen d\u00fcrfen wieder \u00f6ffnen. F\u00fcr den Einzelhandel gelten dabei strengere Regeln: So m\u00fcssen nun in Gesch\u00e4ften f\u00fcr jeden Kunden 25 Quadratmeter Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Lettland mit seinen knapp 1,9 Millionen Einwohnern k\u00e4mpft seit dem Herbst mit einer steigenden Zahl an Neuinfektionen. Angesichts der starken Zunahme hatte die Regierung im Dezember die Beschr\u00e4nkungen versch\u00e4rft und das \u00f6ffentliche Leben zur\u00fcckgefahren &#8211; die meisten Gesch\u00e4fte in Lettland sind seitdem dicht. Dar\u00fcber regte sich in der Bev\u00f6lkerung zuletzt vermehrt Unmut.<\/p>\n<h3>Ex-Football-Profi Vollmer 15 Kilo verloren<\/h3>\n<p><strong>19.43 Uhr:<\/strong> Der fr\u00fchere deutsche NFL-Profi Sebastian Vollmer hat eine Infektion mit dem Coronavirus und eine l\u00e4ngere Covid-19-Erkrankung \u00fcberstanden. \u00bbIch war die letzten zwei Wochen krank mit Covid\u00ab, berichtete der 36-J\u00e4hrige in einer Talkrunde mit aktuellen und fr\u00fcheren Footballspielern von NFL Deutschland. Er habe 15, 16 Kilogramm verloren und Fieber gehabt, sagte Vollmer weiter. Aktuell befinde er sich in Quarant\u00e4ne. Zuvor hatte die \u00bbBild\u00ab-Zeitung dar\u00fcber berichtet. Vollmer war von 2009 bis 2016 in der National Football League f\u00fcr die New England Patriots aktiv und hatte dabei zweimal den Super Bowl gewonnen.<\/p>\n<h3>US-Regierung will Pfizer beim Ausbau der Impfstoffproduktion helfen<\/h3>\n<p><strong>18.22 Uhr: <\/strong>Die US-Regierung wird dem Pharmakonzern Pfizer weitere Unterst\u00fctzung zukommen lassen, um die Produktion des mit Biontech entwickelten Corona-Impfstoffs noch schneller auszubauen. Die Regierung setzt ein Gesetz zur Milit\u00e4rproduktion ein, um sicherzustellen, dass Pfizer den ersten Zugriff auf Komponenten f\u00fcr die Herstellung und Abf\u00fcllung des Impfstoffs bekommt, wie der Corona-Logistik-Koordinator des Wei\u00dfen Hauses, Tim Manning, am Freitag erkl\u00e4rte. Als Beispiel nannte er bestimmte Pumpen und Filter.<\/p>\n<p>Der Schritt der Regierung werde Pfizer erm\u00f6glichen, die Produktion anzukurbeln \u00bbund die Ziele zu erf\u00fcllen, in den kommenden Monaten Hunderte Millionen Dosen auszuliefern\u00ab, sagte Manning. Das Gesetz zur Milit\u00e4rproduktion werde nun auch eingesetzt, um die Produktion von Corona-Schnelltests f\u00fcr zu Hause anzuschieben. Bis zum Sp\u00e4tsommer solle es demnach mindestens 61 Millionen solche Tests geben.<\/p>\n<p>Zudem plane die Regierung, die heimische Produktion von Schutzkleidung, Masken und Handschuhen f\u00fcr das Gesundheitswesen anzuschieben, erkl\u00e4rte Manning. Die Regierung werde in Fabriken investieren, um eine Produktionskapazit\u00e4t von einer Milliarde Handschuhen im Monat aufzubauen. Es handelt sich dabei um Nitril-Gummi-Handschuhe wie sie in Krankenh\u00e4usern genutzt werden.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigungen st\u00fctzen sich auf ein Gesetz aus der Zeit des Korea-Kriegs, den sogenannten Defense Production Act, das den Pr\u00e4sidenten mit weitreichenden Befugnissen ausstattet, im Interesse der nationalen Sicherheit in die Privatwirtschaft einzugreifen.<\/p>\n<h3>WHO-Chef Tedros: \u00bbGebt Impfstoff ab!\u00ab<\/h3>\n<p><strong>18.12 Uhr: <\/strong>Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat an die reichen L\u00e4nder appelliert, Corona-Impfstoffe abzugeben. \u00bbEs ist n\u00f6tig, dass L\u00e4nder Impfstoffdosen abgeben, wenn sie mit der Impfung ihres Pflegepersonals und der \u00e4lteren Menschen durch sind\u00ab, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf.<\/p>\n<p>Er kritisierte, dass in manchen L\u00e4ndern bereits j\u00fcngere Menschen geimpft w\u00fcrden, die keine h\u00f6heren Krankheitsrisiken h\u00e4tten. \u00bbDreiviertel der Impfungen haben in zehn L\u00e4ndern stattgefunden, die zusammen 60 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung ausmachen\u00ab, sagte Tedros. \u00bbIn fast 130 L\u00e4nder mit 2,5 Milliarden Einwohnern ist noch nicht eine einzige Impfdosis verabreicht worden\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger es dauere, alle Menschen weltweit, die gro\u00dfen Ansteckungsrisiken ausgesetzt sind, zu impfen, desto gr\u00f6\u00dfer werde die Gefahr, dass das Virus sich weiter ver\u00e4ndere und die Impfung wom\u00f6glich eines Tages nutzlos mache, sagte Tedros. \u00bbWenn wir das Virus nicht \u00fcberall unterdr\u00fccken, stehen wir vielleicht irgendwann wieder am Anfang\u00ab, warnte er.<\/p>\n<h3>USA setzen Hunderte Soldaten f\u00fcr Impfkampagne ein<\/h3>\n<p><strong>17.44 Uhr:<\/strong> Die US-Streitkr\u00e4fte werden sich mit mehr als 1000 Soldatinnen und Soldaten an der Corona-Impfkampagne beteiligen. Die ersten der zun\u00e4chst 1100 Armeeangeh\u00f6rigen w\u00fcrden Mitte Februar an gro\u00dfen Impfstationen im westlichen Bundesstaat Kalifornien ihre Arbeit aufnehmen, sagte Andy Slavitt, ein ranghoher Corona-Berater von US-Pr\u00e4sident Joe Biden.<\/p>\n<p>\u00bbDie entscheidende Rolle des Milit\u00e4rs wird dabei helfen, jeden Tag Tausende Menschen zu impfen und sicherzustellen, dass jeder Amerikaner, der eine Impfung will, auch eine bekommen kann\u00ab, sagte er. Bislang wurde in den USA im Kampf gegen die Pandemie vor allem die von den Bundesstaaten befehligte Nationalgarde eingesetzt, nicht die Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<h3>K\u00f6ln versch\u00e4rft Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>17.23 Uhr: <\/strong>Nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Inzidenzzahlen innerhalb eines Tages hat die Stadt K\u00f6ln die Pandemieschutzregeln versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Wie die Stadt mitteilte, d\u00fcrfen sich ab Samstag in der Millionenstadt auch im privaten Raum maximal ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Damit \u00fcbertr\u00e4gt K\u00f6ln die in der Coronaschutzverordnung festgeschriebene Regelung zur Kontaktbeschr\u00e4nkung im \u00f6ffentlichen Raum per Allgemeinverf\u00fcgung nun auch auf Privatr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Die Sieben-Tage-Inzidenz war in K\u00f6ln nach Angaben des Robert Koch-Instituts von 75,9 am Donnerstag auf 91,4 am Freitag gestiegen. Der Wert gibt die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche wieder. An den bevorstehenden Karnevalstagen gilt in K\u00f6ln ein Alkoholverbot: Von Weiberfastnacht am kommenden Donnerstag bis zum fr\u00fchen Morgen des Aschermittwochs ist der Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke im gesamten Stadtgebiet verboten.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien meldet Zunahme von Corona-Komplikationen bei Kindern<\/h3>\n<p><strong>17.01 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien steigt die Zahl der Kinder, die wegen einer Corona-Komplikation behandelt werden. W\u00f6chentlich kommen bis zu hundert Kinder mit dem P\u00e4diatrischen Inflammatorischen Multisystem-Syndrom (PIMS) ins Krankenhaus.<\/p>\n<p>Im Schnitt seien die Kinder elf Jahre alt, zwei Drittel der F\u00e4lle betrafen Jungen. Die meisten Kinder seien zuvor gesund gewesen, hatten also keine Vorerkrankungen.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark schlie\u00dft Massenkeulung von Nerzen ab<\/h3>\n<p><strong>16.50 Uhr:<\/strong> Wenige Wochen nach dem Inkrafttreten eines entsprechenden Haltungsverbots bis Ende 2021 sind die letzten \u00fcberlebenden Nerze in Betrieben in D\u00e4nemark get\u00f6tet worden. Das best\u00e4tigte die zust\u00e4ndige Lebensmittelbeh\u00f6rde F\u00f8devarestyrelsen der Nachrichtenagentur dpa. Es kann demnach allerdings noch sein, dass es vereinzelte Pelztiere in Zoos und als Haustiere in Privathaushalten gibt.<\/p>\n<p>D\u00e4nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen hatte Anfang November verk\u00fcndet, dass alle Nerze im Land gekeult werden sollen. Begr\u00fcndet wurde der radikale Schritt damit, dass das Coronavirus in den Tieren mutiert sei und sich auf den Menschen \u00fcbertragen habe.<\/p>\n<p>Die Massenkeulung der mehr als 15 Millionen Nerze hatte zu einer gr\u00f6\u00dferen Debatte im Land gef\u00fchrt, unter anderem, weil f\u00fcr die T\u00f6tung l\u00e4nger die Rechtsgrundlage gefehlt hatte. Die Regierung bekam daf\u00fcr viel Kritik, Lebensmittelminister Mogens Jensen trat zur\u00fcck. Die gesetzliche Grundlage wurde im Nachhinein geschaffen, die Nerzhaltung zudem bis zum 31. Dezember 2021 verboten. Die Z\u00fcchter und weitere von den Pelztieren abh\u00e4ngige Betriebe werden mit einem Milliardenbetrag entsch\u00e4digt.<\/p>\n<h3>Seehofer will Friseursalons \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr: <\/strong>Im Corona-Shutdown hat sich nach Ansicht von Innenminister Seehofer ein \u00bbSchwarzmarkt\u00ab beim Haareschneiden entwickelt. Nun fordert er im SPIEGEL, Friseursalons wieder zu \u00f6ffnen \u2013 mit strengen Hygienekonzepten.<\/p>\n<h3>Polizeigewerkschaft will Corona-Infektionen als Dienstunf\u00e4lle anerkennen lassen<\/h3>\n<p><strong>16.19 Uhr: <\/strong>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) m\u00f6chte, dass Corona-Infektionen w\u00e4hrend der Arbeit als Dienstunfall behandelt werden. Mit einem Brief hat sich die Gewerkschaft deshalb an den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Baden-W\u00fcrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU), gewandt. Darin wird gefordert, diese \u00bbL\u00fccke im Dienstunfallrecht\u00ab zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im t\u00e4glichen Dienst sei es Polizeibeamten h\u00e4ufig unm\u00f6glich, den pandemiebedingt erforderlichen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, teilte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff mit. Auch lasse sich der direkte Kontakt zu anderen Menschen im Polizeivollzug naturgem\u00e4\u00df nicht verhindern.<\/p>\n<p>Die GdP k\u00fcndigte zudem einen bundesweiten Musterprozess zur Anerkennung von Dienstunf\u00e4llen im Falle einer Corona-Infektion an. In den vergangenen Monaten h\u00e4tten sich bundesweit F\u00e4lle geh\u00e4uft, in denen sich Polizisten im Dienst mit dem Coronavirus angesteckt h\u00e4tten. Antr\u00e4ge auf Anerkennung einer Infektion als Dienstunfall seien jedoch reihenweise abgelehnt worden.<\/p>\n<h3>Deutsche Olympioniken wollen nicht bevorzugt geimpft werden<\/h3>\n<p><strong>16.01 Uhr: <\/strong>Deutschlands beste Athleten wollen nicht fr\u00fcher geimpft werden als in der derzeitigen Impfreihenfolge festgelegt. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter rund 1700 potenziellen Olympiateilnehmern hervor.<\/p>\n<p>Von den 676 Athleten, die vollst\u00e4ndig ausgef\u00fcllte Antworten abgaben, bef\u00fcrworten 73 Prozent die bislang festgelegte Impfreihenfolge. Lediglich 18 Prozent w\u00fcnschen sich eine andere Priorisierung.<\/p>\n<p>DOSB-Pr\u00e4sident Alfons H\u00f6rmann zeigte sich angesichts der Befragung erfreut. Das Ergebnis beweise \u00bbein vorbildliches Verantwortungsbewusstsein im Sinne der gesamten Gesellschaft\u00ab unter den Sportlerinnen und Sportlern.<\/p>\n<p>Ins Spiel gebracht worden war die Bevorzugung von Topsportlern vom dienst\u00e4ltesten Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Richard Pound.<\/p>\n<p>Auch in der deutschen Bev\u00f6lkerung gibt es f\u00fcr diesen Plan keine Mehrheit. Laut einer Befragung sind 73 Prozent der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Meinung, der Vorschlag, an nationalen und internationalen Wettk\u00e4mpfen teilnehmende Athleten bevorzugt zu impfen, gehe in die falsche Richtung.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien sichert sich 50 Millionen zuk\u00fcnftige Curevac-Dosen<\/h3>\n<p><strong>15.37 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritannien will sich bereits jetzt gegen weitere Ver\u00e4nderungen des Coronavirus wappnen und hat daf\u00fcr einen Vertrag mit dem deutschen Impfstoffhersteller Curevac abgeschlossen. Insgesamt sicherte sich das Land 50 Millionen Dosen eines zuk\u00fcnftigen Impfstoffs der deutschen Firma. Dieser soll auch gegen Virusvarianten wirken.<\/p>\n<p>Das T\u00fcbinger Unternehmen werde mit der britischen Regierung zusammenarbeiten, um solche Impfstoffkandidaten zu entwickeln, teilte Curevac am Freitag mit. Die zuk\u00fcnftigen Curevac-Vakzinen sollen der Mitteilung zufolge teilweise in Gro\u00dfbritannien hergestellt und vertrieben werden.<\/p>\n<p>Curevac kooperiert zur Herstellung seines aktuellen, noch in klinischen Tests befindlichen mRNA-Impfstoffs mit dem Unternehmen Bayer. Mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline l\u00e4uft derzeit eine Zusammenarbeit zur Entwicklung von Vakzinen der n\u00e4chsten Generation.<\/p>\n<h3>AstraZeneca-Impfstoff offenbar auch bei \u00e4lteren Menschen und gegen britische Mutation wirksam<\/h3>\n<p><strong>15.23 Uhr: <\/strong>Britischen Forschern zufolge ist der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca auch bei \u00fcber 65-J\u00e4hrigen wirksam. Im Vereinigten K\u00f6nigreich war der Impfstoff auch f\u00fcr Senioren zugelassen worden \u2013 in zahlreichen EU-Staaten wird er dagegen trotz einer Freigabe durch die EU-Beh\u00f6rde EMA oft nur j\u00fcngeren Menschen verabreicht, weil f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Zulassung zu wenige Daten f\u00fcr die \u00e4ltere Gruppe vorlagen.<\/p>\n<p>Man habe die kleine Zahl der \u00e4lteren Probanden in der Studie von AstraZeneca bei der Impfstoffzulassung durchaus bemerkt, sagte nun der Vorsitzende einer Expertengruppe f\u00fcr die Zulassung der Corona-Impfstoffe, Munir Pirmohamed.<\/p>\n<p>Seit der Zulassung seien mehr Daten von AstraZeneca eingegangen, da mehr Menschen die Studie abschl\u00f6ssen, und es gebe keinen Hinweis auf eine mangelnde Wirksamkeit bei \u00c4lteren. Zuletzt hatte auch Griechenland angek\u00fcndigt, Menschen \u00fcber 65 Jahren vorerst nicht mit dem Mittel zu impfen (s. Eintrag um 14.45 Uhr).<\/p>\n<p>Forscher der Universit\u00e4t Oxford teilten laut der Nachrichtenagentur Reuters indes mit, dass die Vakzine auch gegen die britische Virusmutation wirke. Sie gilt als ansteckender als die herk\u00f6mmliche Virusvariante. Die Vakzine habe eine \u00e4hnliche Wirksamkeit gegen die derzeit in Gro\u00dfbritannien zirkulierende Variante \u00bbKent\u00ab wie gegen die zuvor in Umlauf befindlichen Varianten, erkl\u00e4rte die Universit\u00e4t. Die Impfung f\u00fchre zudem zu einer verringerten \u00dcbertragung des Virus.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t hatte den Impfstoff gemeinsam mit dem Hersteller AstraZeneca entwickelt.<\/p>\n<h3>Hamburg plant Erleichterungen f\u00fcr Abiturienten<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr:<\/strong> Hamburg will den durch die Corona-Pandemie beeintr\u00e4chtigten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern bei der Abiturpr\u00fcfung unter die Arme greifen. Das berichtet der NDR. Wie Schulsenator Ties Rabe mitteilte, sollen Abitur-Pr\u00fcflinge in diesem Jahr unter anderem 30 Minuten mehr Zeit bekommen. \u00bbDadurch verl\u00e4ngern sich die Pr\u00fcfungen auf viereinhalb bis sechs Stunden\u00ab, sagte Rabe. \u00bbDas entkrampft die Lage sehr.\u00ab<\/p>\n<p>In Mathe-Pr\u00fcfungen soll es zudem erstmals eine Auswahlm\u00f6glichkeit geben. Die jeweilige Lehrkraft k\u00f6nnen Aufgaben danach ausw\u00e4hlen, wo die Vorbereitungen am besten gelaufen sind. Insgesamt werden die Pr\u00fcfungen um eine Woche in Hamburg nach hinten verschoben.<\/p>\n<h3><strong>Griechenland<\/strong> wird nur Menschen bis 65 Jahren mit AstraZeneca-Vakzine impfen<\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr: <\/strong>In Griechenland soll der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nicht an Menschen verabreicht werden, die \u00e4lter als 65 Jahre sind. Dies teilte am Freitag der Chef der zust\u00e4ndigen Gesundheitsbeh\u00f6rde, Marios Themistokleous, im Staatsfernsehen (ERT) mit. Er begr\u00fcndete den Schritt damit, dass es bislang keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege gebe, ob der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns tats\u00e4chlich f\u00fcr \u00e4ltere Menschen wirksam sei. Diese Einsch\u00e4tzung k\u00f6nne sich jedoch \u00e4ndern, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Die ersten AstraZeneca-Impfungen sollen in Griechenland am 12. Februar starten. Zun\u00e4chst w\u00fcrden die 60- bis 64-J\u00e4hrigen geimpft, teilte die Gesundheitsbeh\u00f6rde mit. Auch in Deutschland und in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wurden entsprechende Entscheidungen getroffen. So hatte die am Robert Koch-Institut angesiedelte St\u00e4ndige Impfkommission die Vakzine f\u00fcr Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen.<\/p>\n<h3>Rio verbietet s\u00e4mtliche Karnevalsumz\u00fcge<\/h3>\n<p><strong>14.35 Uhr: <\/strong>Nach der Absage des weltber\u00fchmten Karnevals hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro ein grunds\u00e4tzliches Verbot von Umz\u00fcgen zu der Zeit ausgesprochen.<\/p>\n<p>Ein Dekret mit neuen Regeln sehe vor, dass es keine Umz\u00fcge der Sambaschulen im Sambodrom und von Karnevalsgruppen in den Stra\u00dfen wegen der Corona-Pandemie geben soll, berichtete das Nachrichtenportal \u00bbG1\u00ab. Demnach sollen etwa auch fliegende H\u00e4ndler, die f\u00fcr gew\u00f6hnlich die Karnevalsfans versorgen, vom 12. bis 22. Februar nicht genehmigt werden. Die Stadt wird f\u00fcr Touristenbusse gesperrt.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte der Karneval in Rio im Februar stattfinden. Angesichts der Pandemie hatte die Stadt zun\u00e4chst den Stra\u00dfenkarneval abgesagt. Vor kurzem wurden auch die ber\u00fchmten Umz\u00fcge der Sambaschulen im Sambodrom abgesagt. Dennoch bestand die Sorge, dass der Stra\u00dfenkarneval spontan stattfinden k\u00f6nnte. \u00bbDas wird ein Katz und Maus-Spiel\u00ab, sagte Rios B\u00fcrgermeister Eduardo Paes \u00bbG1\u00ab. \u00bbAlso werden wir hinterher sein m\u00fcssen. \u00dcberwachen, bestrafen.\u00ab<\/p>\n<p>Brasilien ist eines der am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffenen L\u00e4nder der Welt und hat erst k\u00fcrzlich mit Impfungen begonnen. Bislang haben sich im gr\u00f6\u00dften Land Lateinamerikas fast 8,4 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert \u2013 nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch h\u00f6her. Zudem sind rund 229.000 Patienten in Brasilien im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Rio hatte dabei erst am Donnerstag S\u00e3o Paulo als Stadt mit den meisten Todesf\u00e4llen abgel\u00f6st.<\/p>\n<h3>Slowakei meldet dramatische Ausbreitung britischer Corona-Variante<\/h3>\n<p><strong>14.22 Uhr: <\/strong>Gesundheitsbeh\u00f6rden und Experten in der Slowakei schlagen Alarm, dass sich die sogenannte britische Mutation des Coronavirus rasant ausbreite. Regierungschef Igor Matovic meldete am Freitag auf Facebook einen Anteil der Mutation von rund 71 Prozent aller positiven Testergebnisse vom Mittwoch. Regional wurden auch h\u00f6here Werte berichtet.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4tsklinik der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Kosice in der Ostslowakei gab am Freitag bekannt, dass der Anteil der Mutation an ihren zuletzt untersuchten Proben bereits auf mehr als 90 Prozent der positiven Testergebnisse angestiegen sei.<\/p>\n<p>\u00bbEs scheint, dass der Anteil in der Slowakei h\u00f6her als im Rest der Europ\u00e4ischen Union und auch h\u00f6her als in Gro\u00dfbritannien ist\u00ab, erkl\u00e4rte Pavol Jarcuska, der Vorstand der zur Universit\u00e4t Kosice geh\u00f6renden Klinik f\u00fcr Infektiologie und Reisemedizin gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur TASR.<\/p>\n<h3>G\u00fcnther will sich f\u00fcr Lockerungen einsetzen<\/h3>\n<p><strong>13.47 Uhr: <\/strong>Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther will sich angesichts sinkender Infektionszahlen f\u00fcr baldige Lockerungen von Corona-Schutzma\u00dfnahmen einsetzen. Das sagte der CDU-Politiker im ZDF-\u00bbMittagsmagazin\u00ab mit Blick auf die n\u00e4chste Konferenz von Bund und L\u00e4ndern am kommenden Mittwoch.<\/p>\n<p>Schleswig-Holstein hatte neben anderen Bundesl\u00e4ndern zuletzt einen Stufenplan vorgelegt, der unter anderem vorsieht, ab einer sieben Tage lang stabil unter 100 liegenden Sieben-Tage-Inzidenz an Kitas den eingeschr\u00e4nkten Regelbetrieb zu starten und f\u00fcr die Schulklassen 1 bis 6 Wechselunterricht aufzunehmen. Zudem k\u00f6nnen Friseure wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Beim letzten Bund-L\u00e4nder-Gipfel sei das Erarbeiten eines Stufenplans verabredet worden, sagte G\u00fcnther. \u00bbWas wir das letzte Mal beschlossen haben, gilt, und von daher wird ein Stufenplan definitiv auch kommen.\u00ab Der Kieler Planvorschlag sei aus seiner Sicht klug und austariert, sagte G\u00fcnther. Er sei \u00bbsehr optimistisch, dass wir uns darauf auch verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<h3>US-Senat stimmt f\u00fcr Bidens Corona-Hilfspaket<\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr: <\/strong>Der US-Senat hat mit den Stimmen der regierenden Demokraten einen Haushaltsplan gebilligt, mit dem das gro\u00dfe Corona-Konjunkturpaket von Pr\u00e4sident Joe Biden durch den Kongress gebracht werden soll. US-Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris gab mit ihrem Votum den Ausschlag, da sich ein Patt von 50 Stimmen f\u00fcr das Vorhaben und 50 Stimmen dagegen ergab.<\/p>\n<p>Mit dem Senatsvotum ist die Grundlage daf\u00fcr geschaffen, dass das Paket notfalls auch ohne Zustimmung republikanischer Kongressmitglieder in den kommenden Wochen das Parlament passieren kann. Die Vorlage muss noch vom Repr\u00e4sentantenhaus gebilligt werden. Hier sind die Demokraten deutlich in der Mehrheit.<\/p>\n<p>Flankierend m\u00fcssen noch weitere Gesetzesvorhaben durch den Kongress gebracht werden, damit das gro\u00dfe Konjunkturpaket Bidens umgesetzt werden kann. Der US-Pr\u00e4sident strebt ein Programm im Volumen von 1,9 Billionen Dollar an, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern und der Wirtschaft neuen Schub zu verleihen.<\/p>\n<h3>Polen will Hotels und Kinos wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>In Polen sollen Hotels, Kinos und Theater ab kommendem Freitag vorl\u00e4ufig wieder \u00f6ffnen. Das Land habe bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen eine \u00bbfragile Stabilisierung\u00ab erreicht, erkl\u00e4rte Regierungschef Mateusz Morawiecki den Schritt.<\/p>\n<p>Opern und Konzerth\u00e4user sowie Sportanlagen unter freiem Himmel und Schwimmb\u00e4der sollen ebenfalls ab dem 12. Februar wieder ihren Betrieb aufnehmen, sagte Kulturminister Piotr Glinski. Die Hotels und die Kultureinrichtungen d\u00fcrften vorerst aber nur mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent arbeiten.<\/p>\n<p>Die Wiederer\u00f6ffnung soll zwei Wochen lang getestet werden. Weitere Entscheidungen werde man vom Verlauf des Infektionsgeschehens abh\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Wochen sei das Infektionsgeschehen abgeflacht. Damit sei auch der Druck auf das Gesundheitswesen zur\u00fcckgegangen, sagte Morawiecki. Die Zahl der Todesf\u00e4lle sei aber weiterhin beunruhigend. Daher sei eine weitere Lockerung der Corona-Restriktionen vorerst nicht m\u00f6glich. Restaurants und Fitnessstudios bleiben weiterhin geschlossen.<\/p>\n<p>Nach offiziellen Angaben vom Freitag verzeichnete Polen zuletzt 6053 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum starben 368 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.<\/p>\n<h3>Pfizer zieht Zulassungsbewerbung in Indien zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>Der Pharmakonzern Pfizer hat seine Bewerbung f\u00fcr eine Notzulassung des mit dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelten Corona-Impfstoffs in Indien zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung sei nach einem Treffen mit der Arzneimittelaufsichtsbeh\u00f6rde des Landes gefallen, teilte das Unternehmen mit. \u00bbBasierend auf \u00dcberlegungen beim Treffen und unserem Verst\u00e4ndnis, dass die Beh\u00f6rde m\u00f6glicherweise zus\u00e4tzliche Informationen braucht, hat sich die Firma entschieden, ihre Bewerbung zum jetzigen Zeitpunkt zur\u00fcckzuziehen\u00ab, hie\u00df es. Sp\u00e4ter, wenn die Zusatzinformationen zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, wolle sich das Unternehmen erneut um eine Zulassung bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Pfizer hatte seine Bewerbung zum Import und Verkauf des Impfstoffs in Indien Ende 2020 eingereicht, wie die indische Nachrichtenagentur PTI berichtete. Dabei habe sie sich auch f\u00fcr eine Befreiung beworben, um keine kleineren Studien des Impfstoffs an der indischen Bev\u00f6lkerung machen zu m\u00fcssen, die die Beh\u00f6rde verlangt habe.<\/p>\n<p>In Indien, dem Land mit der zweitgr\u00f6\u00dften Bev\u00f6lkerung der Welt, sind bislang zwei Impfstoffe zugelassen \u2013 der vom britisch-schwedischen Konzern AstraZeneca entwickelte sowie eine indische Eigenproduktion. Beide werden in Indien hergestellt. Um den einheimischen Impfstoff gab es eine Kontroverse, weil ihm die Regierung eine Zulassung erteilte, obwohl die klinischen Studien noch nicht abgeschlossen waren.<\/p>\n<h3>Tschechien verlegt Covid-Kranke mit Krankenwagenkolonne<\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr: <\/strong>Die Corona-Lage im tschechischen Grenzgebiet zu Bayern und Sachsen spitzt sich weiter zu. Wie eine Sprecherin des Rettungsdienstes mitteilte, wurden nun erstmals Covid-19-Patienten mit einer Krankenwagenkolonne in weniger betroffene Landesteile gebracht. Zum Einsatz kamen ein Gro\u00dfraumrettungswagen auf Lastwagenbasis mit Platz f\u00fcr bis zu 12 Personen sowie ein Dutzend kleinere Krankenwagen. Die Polizei begleitete die Kolonne.<\/p>\n<p>Ziel ist es, die \u00fcberforderten Krankenh\u00e4user in Cheb und Sokolov zu entlasten. Binnen einem Tag kamen dort 40 neue Patienten hinzu.<\/p>\n<p>Bereits seit L\u00e4ngerem sind Rettungshubschrauber rund um die Uhr unterwegs, um Patienten \u00fcber weite Entfernungen zu verlegen. Hilfsangebote aus Sachsen und Bayern, Corona-Intensivpatienten in Deutschland zu behandeln, hatte der tschechische Gesundheitsminister Jan Blatny am Donnerstag abermals ausgeschlagen.<\/p>\n<p>Am Freitag meldeten die Beh\u00f6rden landesweit 8032 neue Corona-F\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen und 16.976 Todesf\u00e4lle. Tschechien hat rund 10,6 Millionen Einwohner.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich nimmt Corona-Patienten aus Portugal auf<\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr: <\/strong>\u00d6sterreich will Portugal zehn Patienten aus \u00fcberlasteten Kliniken abnehmen. Das Angebot gelte f\u00fcr f\u00fcnf Covid-19-Patienten und f\u00fcnf Menschen mit schweren Erkrankungen oder bevorstehenden Operationen, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit.<\/p>\n<p>Es sei ein Gebot der europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4t, rasch und unb\u00fcrokratisch zu agieren. \u00bbSo wie wir bereits bisher Intensivpatienten aus Frankreich, Italien sowie Montenegro aufgenommen haben, wollen wir nun Portugal in dieser schwierigen Situation helfen\u00ab, sagte Kurz.<\/p>\n<p>Deutschland unterst\u00fctzt Portugal mit einem Team der Bundeswehr aus \u00c4rzten und Sanit\u00e4tern. Die 26 Soldatinnen und Soldaten sind in einer Klinik in Lissabon im Einsatz. Das Bundeswehrteam hatte unter anderem Beatmungsger\u00e4te und Infusionsger\u00e4te f\u00fcr schwer kranke Corona-Patienten dabei. Portugal ist besonders stark von der als h\u00f6her ansteckend geltenden Virusvariante betroffen, die zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien aufgefallen war.<\/p>\n<h3>Italienische Skigebiete bereiten sich auf \u00d6ffnung vor<\/h3>\n<p><strong>12.06 Uhr:<\/strong> In Italien bereiten sich viele Skiregionen nach der Corona-Sperre auf eine erwartete \u00d6ffnung ihrer Wintersportgebiete ab 15. Februar vor. In S\u00fcdtirol beschloss die Landesregierung am Donnerstagabend allerdings eine Versch\u00e4rfung der Corona-Schutzma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr den italienischen Gesundheitsschutz zust\u00e4ndige Expertenkomitee der Regierung in Rom hatte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa zuletzt daf\u00fcr gestimmt, das Skifahren in allen sogenannten gelben Risikozonen des Landes wieder zu erlauben.<\/p>\n<p>Gelbe Zonen sind Gebiete mit moderatem Corona-Risiko. In roten und orangen Zonen dagegen sollten die Lifte weiter stillstehen. Daraufhin jubelte der Regionalpr\u00e4sident der Lombardei, Attilio Fontana, bereits auf Twitter: \u00bbEin toller erster Schritt f\u00fcr die gesamten Unternehmen in unseren Bergen, die seit fast einem Jahr geschlossen sind.\u00ab<\/p>\n<p>Ob der Skitourismus in Italien tats\u00e4chlich bald wieder Fahrt aufnehmen kann, ist dagegen noch unsicher. Laut Ansa stehen weitere Entscheidungen f\u00fcr den bedingten Neustart aus. Unklar ist etwa, ob ein Verbot f\u00fcr Fahrten \u00fcber Regionalgrenzen hinaus aufgehoben wird. Die meisten Regionen Italiens waren am Freitag gelbe Zonen, auch Venetien und das Gebiet Trentino.<\/p>\n<p>In der Autonomen Provinz S\u00fcdtirol-Bozen, von Rom als Orange Zone eingestuft, gelten nach einem Erlass der Landesregierung ab Montag (8. Februar) f\u00fcr drei Wochen wieder versch\u00e4rfte Corona-Beschr\u00e4nkungen. Die Menschen d\u00fcrfen ihre Gemeinden dann nur noch f\u00fcr die Arbeit oder f\u00fcr andere dringende Dinge verlassen. Bars und Restaurants bleiben weiter geschlossen, Touristen d\u00fcrfen nicht beherbergt werden.<\/p>\n<h3>Bundesregierung einigt sich auf Corona-Hilfe f\u00fcr Schauspielerinnen und Schauspieler<\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr: <\/strong>Nach langem Ringen hat sich die Bundesregierung auf Hilfen f\u00fcr kurzzeitig Besch\u00e4ftigte in der Kulturszene verst\u00e4ndigt. Neben den Soloselbstst\u00e4ndigen und den unselbstst\u00e4ndig Besch\u00e4ftigten sollen auch die \u00bbkurz befristet Besch\u00e4ftigten in den darstellenden K\u00fcnsten\u00ab Hilfen von bis zu 7500 Euro f\u00fcr Januar bis Juni 2021 beantragen k\u00f6nnen, hei\u00dft es in einer Mitteilung.<\/p>\n<p>Damit werden nicht fest angestellte Schauspielerinnen und Schauspieler unterst\u00fctzt. Sie waren bei den Hilfsprogrammen bisher nicht ber\u00fccksichtigt worden, weil sie jeweils nur f\u00fcr Gastspiele an Theatern oder f\u00fcr Filme besch\u00e4ftigt sind. Daraus ergibt sich wegen kurzer Besch\u00e4ftigungszeiten kein Anspruch auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld. Gleichzeitig haben sie in der Pandemie weitgehend keine Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>\u00bbWir d\u00fcrfen in dieser Krise unsere kulturelle Identit\u00e4t nicht preisgeben und m\u00fcssen die Menschen unterst\u00fctzen, die sie verk\u00f6rpern\u00ab, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zeigte sich erfreut, \u00bbdass wir auch f\u00fcr die von der Pandemie hart getroffenen Schauspielerinnen und Schauspieler zielgerichtet finanzielle Hilfe zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Gr\u00fctters (CDU) erhalten nun \u00bbauch diejenigen in der Kulturbranche ein faires und gro\u00dfz\u00fcgiges Angebot, die unter der Pandemie pers\u00f6nlich und wirtschaftlich mit am st\u00e4rksten leiden\u00ab.<\/p>\n<p>Die s\u00e4chsische Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) bringt indes einen Neustart der Kultur ab M\u00e4rz ins Spiel. Bei entsprechend niedrigen Infektionszahlen k\u00f6nnten Kultureinrichtungen schrittweise wieder \u00f6ffnen, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Theater br\u00e4uchten dabei l\u00e4ngeren Planungsvorlauf, sagte Klepsch. Ob der Zugang zur Kultur tats\u00e4chlich ab 1. M\u00e4rz m\u00f6glich ist, entscheide sich n\u00e4chste Woche. Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung f\u00fcr den Freistaat bleiben Museen und Theater bis zum 28. Februar geschlossen.<\/p>\n<h3>Mehrheit gegen bevorzugte Impfungen f\u00fcr Spitzensportler<\/h3>\n<p><strong>11.36 Uhr: <\/strong>Eine m\u00f6gliche Sonderbehandlung f\u00fcr Spitzensportler bei Corona-Impfungen st\u00f6\u00dft laut einer Umfrage auf geringen gesellschaftlichen Zuspruch.<\/p>\n<p>Laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins \u00bbSport inside\u00ab lehnen knapp drei Viertel der Deutschen die Bevorzugung von Spitzensportlern bei den Impfungen ab. 73 Prozent sind demnach der Meinung, der Vorschlag, an nationalen und internationalen Wettk\u00e4mpfen teilnehmende Athleten bevorzugt zu impfen, gehe in die falsche Richtung.<\/p>\n<p>Bei Frauen (78 Prozent) ist diese Ablehnung h\u00f6her als unter M\u00e4nnern (67 Prozent). Etwa ein Viertel (24 Prozent) der Befragten sprach sich daf\u00fcr aus, wie aus den von der ARD-\u00bbSportschau\u00ab am Freitag ver\u00f6ffentlichten Zahlen hervorgeht.<\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st hatte die Diskussion Anfang Januar das dienst\u00e4lteste IOC-Mitglied, der Kanadier Richard Pound. Seiner Meinung nach sollten die Athleten bei der Impfung Vorrang haben. Er glaube nicht, dass die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sehr wenigen f\u00fcr die Sportler ben\u00f6tigten Impfdosen f\u00fcr einen \u00f6ffentlichen Aufschrei sorgen w\u00fcrden, sagte der 78-J\u00e4hrige, der seit 1978 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees ist. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons H\u00f6rmann, sprach sich gegen eine Bevorzugung von Athletinnen und Athleten aus.<\/p>\n<h3>Polizei l\u00f6st Geburtstagsfeier mit 22 Personen auf<\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr:<\/strong> Bei einer illegalen Geburtstagsfeier in Mannheim hat die Polizei 22 Menschen angetroffen. Wie die Polizei mitteilte, wurden in einer Dreizimmerwohnung 19 Erwachsene und drei Kinder aus neun unterschiedlichen Haushalten entdeckt.<\/p>\n<p>Zuvor waren die Beamten wegen Ruhest\u00f6rung zu der Wohnung im Stadtteil Neckarstadt gerufen worden. Die Partyteilnehmer erhielten Platzverweise. Gegen sie seien Bu\u00dfgeldverfahren wegen Versto\u00dfes gegen die Corona-Verordnung eingeleitet worden, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Verb\u00e4nde fordern, B\u00fcrofl\u00e4chen in Wohnraum umzuwandeln<\/h3>\n<p><strong>11.10 Uhr:<\/strong> Ein Verb\u00e4ndeb\u00fcndnis fordert, die wegen der Corona-Pandemie und der verst\u00e4rkten Arbeit aus dem Homeoffice nicht mehr ausgelasteten B\u00fcrofl\u00e4chen anderweitig zu nutzen.<\/p>\n<p>Etwa 235.000 Wohnungen in innerst\u00e4dtischen Bereichen k\u00f6nnten bis 2025 aus bisherigen B\u00fcrofl\u00e4chen entstehen, hat das schleswig-holsteinische Bau-Beratungsinstitut Arge errechnet. Die Ergebnisse stellte das B\u00fcndnis \u00bbSoziales Wohnen\u00ab vor. Es fordert eine Umwidmung von B\u00fcrofl\u00e4chen in Wohnraum.<\/p>\n<p>\u00bbAuch nach dem Ende der Corona-Pandemie werden viele Menschen und Unternehmen zumindest f\u00fcr einen Teil der Arbeitszeit auf das Homeoffice umstellen\u00ab, sagte der Vorstand des Pestel Instituts, Matthias G\u00fcnther, der Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>F\u00fcr neu entstehende Wohnungen m\u00fcsse es dabei aber eine \u00bbSozialquote\u00ab f\u00fcr bezahlbare Wohnungen geben, verlangte das B\u00fcndnis \u00bbSoziales Wohnen\u00ab. Die Umwidmung von B\u00fcrofl\u00e4chen k\u00f6nne helfen, die \u00bbentscheidenden Fehler in der Wohnungsbaupolitik\u00ab von Bund und L\u00e4ndern auszub\u00fcgeln, so das B\u00fcndnis.<\/p>\n<h3>RKI-Chef Wieler: \u00bbSituation ist noch lange nicht unter Kontrolle\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.49 Uhr:<\/strong> Trotz sinkender Infektionszahlen sehen Bundesregierung und Robert Koch-Institut (RKI) keinen Anlass zur Entspannung. \u00bbDie Situation ist noch lange nicht unter Kontrolle\u00ab, sagte RKI-Chef Lothar Wieler bei einer Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek. <\/p>\n<p>Besorgniserregend sei vor allem die Virusvariante, die zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckt wurde, sagte Wieler. Sie sei ansteckender und verursache wohl schwerere Krankheitsverl\u00e4ufe. Sie habe eine Verbreitung von etwa sechs Prozent in Deutschland erreicht.<\/p>\n<p>Das bedeute aber, dass sie sich noch erheblich verbreiten k\u00f6nne. \u00bbSars-Cov-2 ist insgesamt gef\u00e4hrlicher geworden\u00ab, sagte Wieler. \u00bbDas Virus ist noch nicht m\u00fcde, es hat gerade erst einen Boost erhalten.\u00ab<\/p>\n<p>Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, erstmals seit drei Monaten gebe es wieder weniger als 200.000 akut Infizierte. \u00bbWir sind auf dem Weg raus aus der Pandemie. Diesen Weg gehen wir entschlossen, aber vorsichtig.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Virologin Brinkmann warnt vor Corona-Lockerungen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.43 Uhr: <\/strong>Die Virologin Melanie Brinkmann beklagt das z\u00f6gerliche Handeln der Politik gegen das mutierte Coronavirus. Die Virologin fordert eine konsequente Eind\u00e4mmungsstrategie, um einen Dauer-Shutdown zu vermeiden.<\/p>\n<h3>Keine weiteren Corona-F\u00e4lle bei der Australian Open<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr:<\/strong> Eigentlich sollten die Australian Open ohne nennenswerte Corona-Einschr\u00e4nkungen stattfinden: Der Kontinent gilt seit Wochen als beinahe komplett Corona-frei. Umso gr\u00f6\u00dfer war der Schock f\u00fcr die Veranstalter nach einem positiven Corona-Testergebnis in einem Hotel in Melbourne: Ein Hotelmitarbeiter war infiziert, 500 bis 600 Personen mussten in Quarant\u00e4ne \u2013 teils erneut. 72 Spielerinnen und Spieler aus dem Ausland hatten sich bereits vor dem Turnier vorsorglich in eine zweiw\u00f6chige Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nun steht fest: Einen gr\u00f6\u00dferen Corona-Ausbruch hat es offenbar nicht gegeben. Wie die Veranstalter auf Twitter mitteilten, habe es bei den Tennisprofis keine weiteren positiven Tests gegeben.<\/p>\n<p>\u00bbAlle Tests, die gestern bei AO-Quarant\u00e4neteilnehmern durchgef\u00fchrt wurden, haben negative Ergebnisse gebracht\u00ab, schrieben sie.<\/p>\n<h3>Fleischproduktion sinkt trotz Schlie\u00dfungen von Schlachth\u00f6fen nur leicht<\/h3>\n<p><strong>10.32 Uhr: <\/strong>Die vor\u00fcbergehende Schlie\u00dfung von Schlachtbetrieben wegen Corona-Ausbr\u00fcchen hat die gesamtdeutsche Fleischproduktion offenbar nur leicht beeintr\u00e4chtigt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden lag die Fleischerzeugung 2020 bei 7,8 Millionen Tonnen. Das entspricht einem R\u00fcckgang um 1,6 Prozent im Vergleich zu 2019.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang sei vergleichbar mit dem Jahr 2019, damals war die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent zur\u00fcckgegangen, teilten die Statistiker am Freitag mit. Die Ergebnisse legten nahe, dass die durch Betriebsschlie\u00dfungen entstandenen Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse \u00bbvon anderen Betrieben aufgefangen werden konnten\u00ab.<\/p>\n<p>Beim Schweine- und beim Rindfleisch ging die Schlachtmenge dem Amt zufolge um 2,4 beziehungsweise um 2,8 Prozent zur\u00fcck, beim Gefl\u00fcgel gab es einen Anstieg um 1,9 Prozent. Mehrere Corona-Ausbr\u00fcche, unter anderem beim Fleischproduzenten T\u00f6nnies hatten im vergangenen Jahr bundesweit f\u00fcr Schlagzeilen gesorgt.<\/p>\n<p>Ursache f\u00fcr die Massenansteckungen in den Betrieben war die Unterbringung von Angestellten in Gemeinschaftsunterk\u00fcnften und mangelnde Abst\u00e4nde in den Fabriken. F\u00fcr das zeitweise geschlossene T\u00f6nnies-Werk in Rheda-Wiedenbr\u00fcck meldete der Konzern bereits im November, dass wieder 100 Prozent der Schlachtkapazit\u00e4ten erreicht worden seien.<\/p>\n<h3>Kinderkrankengeld wird stark nachgefragt<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> Das coronabedingt ausgeweitete Kinderkrankengeld wird nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stark nachgefragt. Wie eine Sprecherin gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur dpa sagte, gab es im Januar mehr als 6000 Antr\u00e4ge wegen Einschr\u00e4nkungen an Kitas und Schulen. Die Zahl der Anrufe von Versicherten wegen des Themas lag bei \u00fcber 30.000. Im Dezember wandten sich demnach noch weniger als 5000 Versicherte mit Fragen zum Kinderkrankengeld an die Kasse.<\/p>\n<p>Die sogenannten Kinderkrankentage waren f\u00fcr das laufende Jahr verdoppelt worden: Pro Elternteil gibt es nun 10 statt 20, Alleinerziehende bekommen 40 statt der \u00fcblichen 20 Tage. Neu ist, dass die Leistung nicht nur genutzt werden kann, wenn ein Kind krank ist, sondern auch, wenn Kita oder Schule wegen Corona-Ma\u00dfnahmen geschlossen oder nur im eingeschr\u00e4nkten Betrieb sind. Das Kinderkrankengeld betr\u00e4gt 90 Prozent des Nettoverdienstes.<\/p>\n<h3>RKI-Chef Wieler und Spahn im Livestream<\/h3>\n<p><strong>10.14 Uhr:<\/strong> Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut RKI am Freitagmorgen bei 79,9. Sehen Sie die Statements von Jens Spahn und Lothar Wieler live.<\/p>\n<h3>CDU-Fraktionsvize Linnemann: Corona \u00bbwie eine Dampfwalze\u00ab f\u00fcr Einzelhandel<\/h3>\n<p><strong>10.08 Uhr: <\/strong>Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Carsten Linnemann (CDU) hat die dramatische Situation des Einzelhandels beklagt \u2013 und nimmt auch die Parteikollegen im Kabinett in die Pflicht.<\/p>\n<p>\u00bbWir haben ein dramatisches Problem im Einzelhandel\u00ab, sagte Linnemann am Freitag im ARD-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. Corona sei \u00bbwie eine Dampfwalze\u00ab, die \u00fcber den deutschen Einzelhandel gekommen sei. \u00dcber die Gro\u00dfen werde geredet \u2013 \u00bbaber die Kleinen, die rufen nicht an. Und die sterben leise.\u00ab<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4fte h\u00e4tten seit Mitte Dezember geschlossen und bis heute keinen Cent gesehen, beklagte Linnemann. \u00bbDas sind acht Wochen \u2013 das geht nicht.\u00ab Linnemann sprach von einem \u00bbVerwaltungsversagen\u00ab.<\/p>\n<p>Der Staat m\u00fcsse schnell handeln und er erwarte, dass am Montag klar sei, wann die Abschlagszahlungen f\u00fcr die Unternehmen kommen. Das sei Aufgabe der Regierung, nicht des Parlaments.<\/p>\n<h3>Impfpanne sorgt in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr \u00c4rger<\/h3>\n<p><strong>09.55 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien sind bereits Lehrer zu Impfterminen eingeladen worden, obwohl sie eigentlich noch gar nicht an der Reihe sind. Hunderte Lehrer h\u00e4tten Links zur Impfterminvergabe weitergeleitet bekommen, die eigentlich f\u00fcr medizinische Besch\u00e4ftigte reserviert gewesen seien, berichtete der Sender BBC. Einige seien daraufhin auch geimpft worden.<\/p>\n<p>Von der Regierung hie\u00df es, es sei \u00bbabsolut entscheidend\u00ab, dass Impfstoffe in der festgelegten Reihenfolge vergeben w\u00fcrden. Der Gesundheitsdienst wollte die Sicherheit seines Buchungssystems \u00fcberpr\u00fcfen. Derzeit werden vor allem \u00fcber 70-J\u00e4hrige sowie Angeh\u00f6rige medizinischer Berufe geimpft. Rund jeder f\u00fcnfte Erwachsene in Gro\u00dfbritannien hat bereits eine erste Impfdosis erhalten.<\/p>\n<p>Der schnelle Fortschritt beim Impfprogramm sowie sinkende Infektionszahlen f\u00fchrten zu Forderungen, die Corona-Beschr\u00e4nkungen bald zu lockern. Berichten zufolge wird in Regierungskreisen mit weitreichenden Lockerungen im Mai gerechnet. Im M\u00e4rz k\u00f6nnten bereits die Schulen wieder \u00f6ffnen, danach k\u00f6nnten private Treffen drau\u00dfen und Outdoor-Sport wieder erlaubt werden. Derzeit gilt in allen Teilen des Landes noch ein Lockdown: Gesch\u00e4fte, Schulen und die Gastronomie sind geschlossen, es gelten harte Kontaktbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>In Deutschland hatte am Donnerstag ebenfalls eine Missachtung der vorgegebenen Impfreihenfolge f\u00fcr \u00c4rger gesorgt. Der Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt hatte au\u00dfer der Reihe mehr als 300 Polizisten geimpft.<\/p>\n<h3>Mexikos Pr\u00e4sident nach Corona-Infektion negativ getestet<\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr: <\/strong>Mexikos Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador hat seine Covid-19-Erkrankung offenbar fast \u00fcberstanden. Laut einer Mitteilung der Regierung fiel ein Corona-Test bei dem 67-J\u00e4hrigen keine zwei Wochen nach seinem ersten positiven Ergebnis nun negativ aus.<\/p>\n<p>\u00bbIch bin bereits bei guter Gesundheit, ich erhole mich\u00ab, teilte L\u00f3pez Obrador in einer Videobotschaft mit. \u00bbWir m\u00fcssen weiter vorankommen in dieser Krise, dieser Gesundheitskrise, der Pandemie und der wirtschaftlichen Krise\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident. \u00bbWir werden das gut schaffen\u00ab, gab sich L\u00f3pez Obrador optimistisch.<\/p>\n<p>Der Staatschef kann nach Angaben der Nachrichtenagentur AP durchaus als Corona-Risikopatient angesehen werden. Bis zu einem Herzinfarkt im Jahr 2013 war der Politiker starker Raucher. Seit seiner nachgewiesenen Corona-Infektion am 24. Januar hatte L\u00f3pez Obrador aber nur leichte Covid-19-Symptome gezeigt.<\/p>\n<h3>Streit um Abschottung Tirols geht weiter<\/h3>\n<p><strong>09.25 Uhr: <\/strong>Die Debatte \u00fcber die Isolation des \u00f6sterreichischen Bundeslandes Tirol wegen der vermehrt aufgetretenen s\u00fcdafrikanischen Mutation des Coronavirus dauert an. Die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universit\u00e4t Innsbruck bekr\u00e4ftigte ihre Forderung nach einer Quarant\u00e4ne zumindest f\u00fcr die wohl besonders betroffenen Teile Tirols zwischen Innsbruck und der deutschen Grenze.<\/p>\n<p>Das Bundesland hatte bereits am Donnerstag heftig gegen die geplante Abschottung protestiert. Einen solchen gravierenden Schritt gebe die Datenlage nicht her, sagte Landeschef G\u00fcnther Platter.<\/p>\n<p>Die Regierung in Wien verzichtete am Donnerstag zun\u00e4chst auf direkte Ma\u00dfnahmen. Die Situation sei zwar \u00bbakut und ernst\u00ab \u2013 nach Angaben von Gesundheitsminister Rudolf Anschober soll eine Entscheidung jedoch erst am Sonntag getroffen werden. Dann sei \u00bbTag der Bilanz\u00ab, so Anschober.<\/p>\n<p>Die Virologin von Laer forderte dagegen im ORF, es m\u00fcsse intensiv daran gearbeitet werden, die Verbreitung der Variante auf fast null zu bringen. \u00bbVor einem Jahr hat die Quarant\u00e4ne wahnsinnig gut geholfen\u00ab, erinnerte sie an die Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr alle 279 Tiroler Gemeinden im Fr\u00fchjahr 2020.<\/p>\n<p>Ein solch rigides Vorgehen ist auch unter anderen Experten nicht unumstritten. Der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Innere Medizin, G\u00fcnter Weiss, sprach sich dagegen aus. Die Mutation habe sich bereits ausgebreitet, sagte Weiss.<\/p>\n<h3>Corona-Kinderbonus laut Familienverband zu niedrig<\/h3>\n<p><strong>09.17 Uhr:<\/strong> Der Deutsche Familienverband h\u00e4lt den f\u00fcr dieses Jahr geplanten Corona-Kinderbonus f\u00fcr zu niedrig. \u00bbBeim ersten Lockdown betrug der Kinderbonus 300 Euro. Es ist schwer einzusehen, weshalb es jetzt nur noch die H\u00e4lfte sein soll\u00ab, sagte Verbandspr\u00e4sident Klaus Zeh der \u00bbPassauer Neuen Presse\u00ab. Es w\u00e4re gut, \u00bbwenn die L\u00e4nder zusagen w\u00fcrden, den geplanten Kinderbonus aus ihren Mitteln auf eine angemessene H\u00f6he von 300 Euro aufzustocken.\u00ab<\/p>\n<p>Au\u00dferdem forderte Zeh von der n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Runde am kommenden Mittwoch einen nachvollziehbaren Plan, ab wann Schulen und Kitas wieder aufmachen d\u00fcrfen. Es m\u00fcsse \u00bbmit klaren Regeln ein Signal ausgesendet\u00ab werden, ab wann \u00bbeine \u00d6ffnung von Kitas und Schulen m\u00f6glich sein k\u00f6nnte\u00ab. Familien br\u00e4uchten eine gewisse Planbarkeit. \u00bbUnd diese Regeln m\u00fcssten landesweit gelten, denn das Virus verh\u00e4lt sich \u00fcberall immer gleich\u00ab, forderte Zeh.<\/p>\n<h3>Merck will Biontech schneller mit Lipiden f\u00fcr Corona-Vakzin beliefern<\/h3>\n<p><strong>08.59 Uhr:<\/strong> Der deutsche Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck und der Corona-Impfstoffhersteller Biontech erweitern ihre Zusammenarbeit. Merck will die Lieferung der von Biontech dringend ben\u00f6tigten Lipide erheblich beschleunigen und die Liefermengen bis Jahresende steigern, wie das Dax-Unternehmen mitteilte.<\/p>\n<p>Lipide kommen bei der Herstellung des Covid-19-Impfstoffes BNT162b2 zum Einsatz, den Biontech zusammen mit seinem US-Partner Pfizer unter dem Namen Comirnaty vertreibt. Dabei wird der Botenstoff des mRNA-Vakzins in eine Art H\u00fclle verpackt, die aus Lipiden besteht. Diese fettartigen Molek\u00fcle sind wichtig, damit die Wirkstoffe des mRNA-Vakzins freigesetzt werden und die Impfung ihre Wirkung entfalten kann.<\/p>\n<h3>Bundesregierung erwartet Reiseboom ab Sommer<\/h3>\n<p><strong>08.15 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung geht ab Sommer von einem deutlich verbesserten Gesch\u00e4ft der krisengebeutelten Tourismusbranche aus. Ostern werde vermutlich noch schwach ausfallen, aber Pfingsten d\u00fcrfte es wieder gr\u00f6\u00dfere Freiheiten geben, sagte der Tourismusbeauftragte der Regierung, Thomas Barei\u00df, der Nachrichtenagentur Reuters. \u00bbIch glaube aber, dass im Sommer schon ein Boom entstehen wird.\u00ab<\/p>\n<p>Teilweise k\u00f6nne die Branche dann Einbu\u00dfen aus dem Winter und Fr\u00fchjahr aufholen, so Barei\u00df. Eine Pleitewelle bef\u00fcrchtet er nach eigener Aussage wegen der umfangreichen staatlichen Corona-Hilfen nicht. Mit zunehmenden Impfungen und mehr Schnelltests k\u00f6nne Reisen Schritt f\u00fcr Schritt wieder m\u00f6glich werden.<\/p>\n<h3>Ungarn will kommende Woche erstmals russisches Vakzin verimpfen<\/h3>\n<p><strong>08.02 Uhr:<\/strong> In Ungarn kann wom\u00f6glich in der kommenden Woche damit begonnen werden, den russischen Impfstoff Sputnik V zu verabreichen. Das k\u00fcndigt Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n im staatlichen H\u00f6rfunk an. Ungarn hat anders als die EU-Kommission dem russischen Impfstoff die Notfallzulassung erteilt und ist damit das erste EU-Land.<\/p>\n<p>Russland liefert laut Vereinbarung in den kommenden drei Monaten zwei Millionen Impfdosen an Ungarn. Die ersten 40.000 Sputnik-V-Dosen hat Ungarn bereits vergangene Woche erhalten.<\/p>\n<h3>Australien will trotz Impfungen vorerst an Corona-Quarant\u00e4ne festhalten<\/h3>\n<p><strong>07.38 Uhr:<\/strong> Trotz Impfungen gegen das Coronavirus h\u00e4lt Australien an seiner zweiw\u00f6chigen Quarant\u00e4ne bei der Einreise ins Land fest. Die Grenzkontrollen k\u00f6nnten noch nicht abgeschafft werden, da unklar sei, ob sich das Virus auch mit Impfung \u00fcbertr\u00e4gt, sagte Australiens leitender Mediziner Paul Kelly. Die verpflichtende Quarant\u00e4ne in Hotels bleibe daher \u00bbunabh\u00e4ngig von der Impfung bestehen\u00ab.<\/p>\n<p>Australien hat sich seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr durch eine strikte Einreisepolitik de facto von der Welt abgeschottet. Jeder der ins Land einreist, muss sich einer zweiw\u00f6chigen, selbst bezahlten Hotelquarant\u00e4ne unterziehen. Der Impfstart soll noch diesen Monat erfolgen.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung ist ein Schlag f\u00fcr die Tourismusindustrie, die praktisch zum Erliegen gekommen ist. Australien hat es dank seiner strikten Regelungen bislang geschafft, die Corona-Fallzahlen vergleichsweise sehr niedrig zu halten. Das Land registrierte knapp 29.000 Infektionsf\u00e4lle und weniger als tausend Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus.<\/p>\n<h3>Fast 123.000 Neuinfektionen und mehr als 3600 Tote in USA<\/h3>\n<p><strong>06.45 Uhr:<\/strong> In den USA steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um mindestens 122.809 auf \u00fcber 26,75 Millionen. Das ergibt eine Reuters-Z\u00e4hlung auf Basis offizieller Daten. Demnach wurden binnen 24 Stunden 3628 weitere Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Insgesamt starben bislang 456.280 Menschen. Die USA sind das mit Abstand am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffene Land weltweit.<\/p>\n<h3>Fast 13.000 Neuinfektionen und 855 Todesf\u00e4lle in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>05.30 Uhr: <\/strong>Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.908 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Au\u00dferdem wurden 855 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Freitag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 14.022 Neuinfektionen und 839 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bei 79,9. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesl\u00e4nder verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tage-Inzidenzen.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlt seit Beginn der Pandemie 2.264.909 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 05.02., 0 Uhr). Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte noch deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 60.597. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.008.200 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,89 (Vortag 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3><strong>\u00bbMaybrit Illner\u00ab zu Corona-Impfungen: \u00bbAlle Gewehr bei Fu\u00df, und dann ging es sehr, sehr sp\u00e4rlich los\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.50 Uhr:<\/strong> Maybrit Illner l\u00e4sst \u00fcber die verz\u00f6gerte Lieferung des Impfstoffs diskutieren \u2013 und moderiert den alten Streit dar\u00fcber, ob und wann denn die Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie gelockert werden k\u00f6nnen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Gewerkschaften: \u00bbGeneration Corona\u00ab in der Ausbildung verhindern <\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.45 Uhr: <\/strong>Verb\u00e4nde und Gewerkschaften machen sich angesichts der Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt Sorgen um die Zukunft der Jugendlichen und Betriebe. Wenn nicht weiter konsequent etwas getan werde, habe das in Zukunft massive Auswirkungen, sagte die zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, der dpa. \u00bbAm Ausbildungsmarkt muss eine Corona-Generation unbedingt verhindert werden. Junge Menschen brauchen eine Chance.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbEine gute Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, die Coronakrise geht jetzt ins zweite Jahr\u00ab, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Elke Hannack. Viele Jugendliche h\u00e4tten deshalb bereits jetzt gut die H\u00e4lfte ihrer Ausbildung im Ausnahmezustand gelernt. Dazu kommt zeitweiser Distanzunterricht in den Berufsschulen.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der DGB-Vize sollten die Auszubildenden vor ihrer Pr\u00fcfung f\u00fcr zus\u00e4tzliche Lerntage von ihren Betrieben freigestellt werden. \u00bbEs ist auch im Interesse der Unternehmen, wenn ihre Auszubildenden die Pr\u00fcfungen gut bestehen.\u00ab<\/p>\n<p>Ende Januar hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) einen neuen Schutzschirm f\u00fcr Auszubildende ins Spiel gebracht. Danach sollen etwa Ausbildungspr\u00e4mien Anreize schaffen, einen hohen Ausbildungsstand in Betrieben zu halten \u2013 oder auch zus\u00e4tzliche junge Leute auszubilden.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Genesene sollen nun auch geimpft werden<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.05 Uhr: <\/strong>Bislang galt: Wer Covid-19 \u00fcberstanden hat, braucht keine Impfung mehr. Nun pl\u00e4dieren Experten allerdings doch daf\u00fcr. Lesen Sie hier, warum.<\/p>\n<h3>London: Einreisende aus Hochrisikogebieten m\u00fcssen in Hotelquarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>02.45 Uhr: <\/strong>Um die Verbreitung neuer Coronavirus-Varianten zu verhindern, verpflichtet Gro\u00dfbritannien Einreisende aus mehr als 30 L\u00e4ndern vom 15. Februar an zu zehn Tagen Quarant\u00e4ne in Hotels. Es handele sich um Ank\u00fcnfte aus Staaten, die als Hochrisikogebiete eingestuft werden, teilte das Gesundheitsministerium in London mit.<\/p>\n<p>Deutschland ist nicht betroffen, daf\u00fcr Portugal, alle Staaten S\u00fcdamerikas und des s\u00fcdlichen Afrikas sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Alle anderen Einreisenden m\u00fcssen sich wie bisher f\u00fcr zehn Tage selbst isolieren.<\/p>\n<p>Die neue Ma\u00dfnahme zielt vor allem auf britische Reiser\u00fcckkehrer. F\u00fcr Menschen ohne Wohnsitz in Gro\u00dfbritannien ist die Einreise aus diesen L\u00e4ndern bereits verboten.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson hatte den Schritt bereits seit L\u00e4ngerem angek\u00fcndigt. Ein konkretes Datum war bisher aber nicht genannt worden. Die gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei Labour nannte es \u00bbv\u00f6llig unverst\u00e4ndlich\u00ab, dass die Regierung noch so lange warte und den Schritt nicht sofort vollziehe.<\/p>\n<p>Das Ministerium nannte organisatorische Gr\u00fcnde. Es werde mit Macht daran gearbeitet, die ben\u00f6tigten Einrichtungen zu sichern. Die Hotelbranche hatte sich zur Zusammenarbeit bereit erkl\u00e4rt, die Luftfahrtindustrie hatte das Vorhaben scharf kritisiert. In der kommenden Woche soll bekannt gegeben werden, wie Reisende die Unterk\u00fcnfte buchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Johnson &amp; Johnson beantragt US-Notfallzulassung f\u00fcr Corona-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>01.50 Uhr:<\/strong> Der US-Konzern Johnson &amp; Johnson hat bei der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA eine Notfallzulassung f\u00fcr den von seiner Pharmasparte entwickelten Corona-Impfstoff beantragt. Die entsprechenden Dokumente seien der FDA \u00fcbergeben worden, teilte der Konzern mit. Der Antrag auf Notfallzulassung bei der EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA solle \u00bbin den kommenden Wochen\u00ab folgen. Es w\u00e4re der Erste in den USA und der EU zugelassene Impfstoff, der nur einmal gespritzt werden muss.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche hatte Johnson &amp; Johnson ein Zwischenergebnis seiner Phase-III-Studie mit rund 44.000 Probanden bekannt gegeben, demzufolge der Impfstoff vier Wochen nach Verabreichung einen 66-prozentigen Schutz vor mittleren oder schweren Covid-19- Krankheitsverl\u00e4ufen biete. Die Wirksamkeit gegen\u00fcber schweren Erkrankungen wurde mit 85 Prozent angegeben. Die Prozentzahlen bedeuten, dass es in der geimpften Probandengruppe entsprechend weniger F\u00e4lle gab als in der Placebo-Probandengruppe.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den Impfstoffen von Biontech\/Pfizer und von Moderna handelt es sich um einen Vektorimpfstoff, der bei K\u00fchlschranktemperatur transportiert und gelagert werden kann. Bei den Konkurrenzprodukten, die in der EU bereits eingesetzt werden und im Abstand von mehreren Wochen zweimal gespritzt werden, ist die Wirksamkeit nach Studienergebnissen allerdings deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<h3>Nach weiteren Coronaf\u00e4llen: NHL versch\u00e4rft Corona-Protokoll<\/h3>\n<p><strong>01.15 Uhr: <\/strong>Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat auf die steigende Zahl der Corona-F\u00e4lle reagiert und das Protokoll versch\u00e4rft. Zu den neuen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6rt die Entfernung von Glas hinter den Mannschaftsb\u00e4nken in den Arenen, um eine bessere Luftzirkulation zu schaffen. Die Klubs wurden zudem aufgefordert, tragbare Luftreiniger hinter den B\u00e4nken zu installieren. Neuester positiver Corona-Fall ist Ralph Krueger, deutsch-kanadischer Coach der Buffalo Sabres.<\/p>\n<p>Die NHL teilte au\u00dferdem mit, dass Spieler und Staff nicht fr\u00fcher als eine Stunde und 45 Minuten vor Bully in die Arenen d\u00fcrfen, ausgenommen sind Behandlungen von Verletzungen. In den Kabinen m\u00fcssen die Spieler mindestens einen Abstand von sechs Fu\u00df (1,82 Meter) zwischen ihrem Platz und Teamkollegen einhalten. Alle Team-Meetings an Spieltagen und spielfreien Tagen werden virtuell durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Spielzeit am 13. Januar wurden fast zwei Dutzend Spiele verlegt und fast 90 Spieler auf die Covid-19-Liste gesetzt. Insgesamt befinden sich derzeit 40 Spieler auf der Covid-19-Liste. Die Saison der New Jersey Devils, Minnesota Wild, Sabres und Vegas Golden Knights ist momentan aufgrund von Coronaf\u00e4llen unterbrochen. Vegas soll am Freitag auf das Eis zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<h3>Frankreichs Regierungschef will keinen weiteren Lockdown<\/h3>\n<p><strong>0.40 Uhr:<\/strong> Die franz\u00f6sische Regierung will angesichts stabiler Neuinfektionszahlen und Fortschritten bei den Impfungen zun\u00e4chst keinen weiteren Lockdown. Die Zahl der Toten w\u00e4hrend der zweiten Infektionswelle sei wegen der Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen im vergangenen Monat eine der niedrigsten in Europa, sagte Regierungschef Jean Castex. Nach Corona-Mutanten aus Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika wurden nun auch erste F\u00e4lle einer brasilianischen Variante in Frankreich entdeckt.<\/p>\n<p>Vor einem dritten Lockdown m\u00fcssten die m\u00f6glichen Vorteile genau den \u00bbwirtschaftlichen, sozialen, menschlichen und manchmal sogar gesundheitlichen\u00ab Folgen gegen\u00fcbergestellt werden, sagte Castex. \u00bbEine neue Ausgangssperre darf daher nur als letztes Mittel gelten.\u00ab Sollte sich die Situation jedoch verschlechtern, werde die Regierung \u00bbtun, was n\u00f6tig ist\u00ab.<\/p>\n<p>Es sei jedoch auch nicht die Zeit, geltende Beschr\u00e4nkungen aufzuheben, etwa f\u00fcr Restaurants und Caf\u00e9s oder bei der Einreise. Castex zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt der Impfkampagne. Frankreich habe sp\u00e4ter begonnen als andere L\u00e4nder, bis Ende der Woche sollten aber alle Bewohner von Alten- und Pflegeheimen ein Impfangebot bekommen haben.<\/p>\n<p>Auch in Frankreich breiten sich derweil Corona-Mutanten aus Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika weiter aus, die als ansteckender als die bekannte Variante gelten. So wurden bei den positiven F\u00e4llen Anfang Januar noch rund drei Prozent der britischen Mutante zugeschrieben, Ende Januar waren es bereits 14 Prozent, sagte der Virologe Bruno Lina. Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran teilte mit, dass nun auch vier F\u00e4lle einer brasilianischen Variante entdeckt worden seien, die mit einer aus dem brasilianischen Manaus eingereisten Frau in Verbindung st\u00fcnden.<\/p>\n<p>   Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Foto:\u2002Felix Zahn \/ photothek \/ imago images Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Spanien will Impfstoff<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5695,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5694","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5694"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5694\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}