{"id":568,"date":"2020-06-19T11:50:03","date_gmt":"2020-06-19T08:50:03","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-twitter-kennzeichnet-erneut-trump-tweet-mit-warnhinweis\/"},"modified":"2020-06-19T11:50:03","modified_gmt":"2020-06-19T08:50:03","slug":"donald-trump-twitter-kennzeichnet-erneut-trump-tweet-mit-warnhinweis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-twitter-kennzeichnet-erneut-trump-tweet-mit-warnhinweis\/","title":{"rendered":"Donald Trump: Twitter kennzeichnet erneut Trump-Tweet mit Warnhinweis"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">F\u00fcr Donald Trump ist Twitter der wohl wichtigste Kommunikationskanal. Mehrfach am Tag setzt der US-Pr\u00e4sident \u00fcber seinen Account Nachrichten ab und hat damit schon f\u00fcr so manchen Eklat gesorgt. Seit einigen Wochen tobt jedoch ein Streit zwischen Trump und dem Kurznachrichtendienst. Dieser k\u00f6nnte nun in eine neue Runde gehen, denn das Unternehmen hat erneut einen Tweet des US-Pr\u00e4sidenten mit einem Warnhinweis gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Unter dem am Donnerstagabend (Ortszeit) von Trump geteilten Video waren ein blaues Ausrufezeichen und die W\u00f6rter &quot;Manipulierte Medien&quot; zu sehen. Bei dem einmin\u00fctigen Video handelte es ich um einen Zusammenschnitt einer Darstellung zweier Kleinkinder. Ein schwarzes Kind scheint dabei zun\u00e4chst vor einem wei\u00dfen Kind wegzulaufen. Dazu eingeblendet war das Logo des von Trump verabscheuten TV-Senders CNN sowie unter anderem der Schriftzug &quot;Rassistisches Baby wahrscheinlich Trump-W\u00e4hler&quot;.<\/p>\n<p>Dann erscheinen die Worte: &quot;Was eigentlich passiert ist&quot;, und das Video zeigt, dass beide Kinder sich zuvor umarmt haben und in der Folge miteinander laufen. &quot;Amerika ist nicht das Problem. Fake News sind es&quot;, hei\u00dft es zur Erkl\u00e4rung. Der &quot;Washington Post&quot; zufolge handelt es sich bei dem Clip um ein umgewidmetes und manipuliertes Video, das sich 2019 viral verbreitet hatte.<\/p>\n<h3>CNN antwortet mit Link zu Originalbeitrag<\/h3>\n<p>Auch CNN hat mittlerweile auf den Tweet reagiert. Unter dem Post von Trump ver\u00f6ffentlichte der Sender einen Link zu dem urspr\u00fcnglichen Beitrag. &quot;Wir haben \u00fcber die Geschichte so berichtet, wie sie sich zugetragen hat&quot;, hei\u00dft es in dem Tweet. Der CNN-Beitrag ist mit der \u00dcberschrift &quot;Zwei Kleinkinder zeigen uns, wie echte beste Freunde aussehen&quot; \u00fcberschrieben.<\/p>\n<p>Trump beschwert sich immer wieder \u00fcber ungerechte Behandlung durch die Medien. Bei seinen Tiraden gegen Journalisten stand auch mehrfach der Sender CNN im Mittelpunkt. Auf Twitter konnte sich der US-Pr\u00e4sident hingegen lange verlassen. Im Mai entbrannte jedoch ein Streit.<\/p>\n<p>Die Plattform unterzog einen Tweet von Trump einem Faktencheck und zog damit den Zorn des US-Pr\u00e4sidenten auf sich. Er hatte behauptet, dass Briefwahl die Gefahr von Wahlf\u00e4lschung erh\u00f6he. Im Faktencheck wurde das als falsch eingeordnet. Trump reagierte mit einer Verf\u00fcgung, die den Spielraum von Onlineplattformen einschr\u00e4nken soll, gegen einzelne Inhalte und Nutzer vorzugehen.<\/p>\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter versteckte Twitter einen Trump-Tweet hinter einem Warnhinweis, weil dieser gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung auf der Plattform versto\u00dfen habe. Der Pr\u00e4sident schrieb nach Ausschreitungen, man werde die Kontrolle wiederherstellen, und f\u00fcgte hinzu: &quot;Wenn Pl\u00fcnderungen beginnen, wird geschossen&quot; &#8211; &quot;when the looting starts, the shooting starts&quot;. Mit diesen Worten hatte 1967 der damalige Polizeichef von Miami ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bev\u00f6lkerung angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Zuletzt sperrte Twitter ein Video von Trumps Wahlkampfteam unter Hinweis auf eine Urheberrechtsverletzung. J\u00fcngst hat auch Facebook Werbung von Trumps Wahlkampfteam gel\u00f6scht. Grund daf\u00fcr war die Verwendung von Nazisymbolen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Donald Trump ist Twitter der wohl wichtigste Kommunikationskanal. Mehrfach am Tag setzt der US-Pr\u00e4sident \u00fcber seinen Account Nachrichten ab und hat damit schon f\u00fcr so manchen Eklat gesorgt. 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