{"id":5650,"date":"2021-02-04T03:46:31","date_gmt":"2021-02-04T00:46:31","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-fauci-warnt-vor-super-bowl-partys\/"},"modified":"2021-02-04T03:46:31","modified_gmt":"2021-02-04T00:46:31","slug":"corona-news-am-mittwoch-fauci-warnt-vor-super-bowl-partys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-fauci-warnt-vor-super-bowl-partys\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: Fauci warnt vor Super-Bowl-Partys"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/07cffa1f-0f8d-4ec2-8700-7d8bb67bf696_w948_r1.77_fpx42_fpy46.jpg\" title=\"NFL-Fans verfolgen den Super Bowl (Archivbild)\" alt=\"NFL-Fans verfolgen den Super Bowl (Archivbild)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">NFL-Fans verfolgen den Super Bowl (Archivbild)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Wayne Parry \/ AP  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Commerzbank-Aufsichtsrat stimmt Sparplan zu \u2013 Milliardenverlust 2020<\/h3>\n<p><strong>22.10 Uhr:<\/strong> Der Vorstand der Commerzbank hat die Details f\u00fcr den Konzernumbau festgezurrt. Die vom Management vorgeschlagene Strategie werde vom Aufsichtsrat inhaltlich und fachlich mitgetragen und die Umsetzung werde \u00bbkonstruktiv\u00ab begleitet, teilte die Bank am Mittwoch nach einer au\u00dferordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums mit. Die zweitgr\u00f6\u00dfte deutsche Privatbank streicht 10.000 Stellen und schlie\u00dft bundesweit 340 Filialen.<\/p>\n<p>\u00bbDie neue Strategie schafft die Voraussetzung f\u00fcr eine nachhaltig profitable Commerzbank\u00ab, sagte der neue Bankchef Manfred Knof. Der Vorstand werde nun eine \u00bbtiefgreifende Restrukturierung\u00ab sowie die umfassende Digitalisierung der Bank einleiten.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr rutschte die Bank wegen der Coronakrise tief in die roten Zahlen. Der Betriebsverlust summierte sich nach vorl\u00e4ufigen Zahlen auf 233 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2019. Unter dem Strich stand ein Verlust von knapp 2,9 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 585 Millionen Euro.<\/p>\n<h3>Slowakei will Schulen schrittweise wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>21.19 Uhr: <\/strong>Unter strengen Auflagen d\u00fcrfen in der Slowakei ab Montag schrittweise wieder Schulen und Kinderg\u00e4rten \u00f6ffnen. Wie die Regierung in Bratislava am Mittwoch bekannt gab, gilt die Lockerung zun\u00e4chst nur f\u00fcr die ersten vier Schulstufen und die Abschlussklassen einiger Schultypen. Bedingung f\u00fcr das Betreten des Schulgeb\u00e4udes ist f\u00fcr die j\u00fcngsten Sch\u00fcler ein h\u00f6chstens sieben Tage alter negativer Corona-Test der Eltern, f\u00fcr die \u00e4lteren ein eigener Testnachweis.<\/p>\n<h3>Spahn stellt Wahlm\u00f6glichkeit bei Corona-Impfstoff in Aussicht<\/h3>\n<p><strong>20.35 Uhr: <\/strong>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass es in einigen Monaten bei der Corona-Impfung auch eine Wahlm\u00f6glichkeit beim Impfstoff geben wird. \u00bbDann wird es auch m\u00f6glich sein, ein St\u00fcck Auswahl m\u00f6glich zu machen\u00ab, so wie bei anderen Impfstoffen auch, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend bei einer Online-Diskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung. Bei absoluter Knappheit gehe das allerdings nicht. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Impfstofflieferungen im zweiten Quartal deutlich anziehen werden.<\/p>\n<p>Der Gesundheitsminister rechnet nach eigener Aussage damit, dass es in Deutschland mittelfristig eine Debatte \u00fcber Impfbereitschaft geben wird. \u00bbDie Debatte wird sich sehr bald sehr \u00e4ndern, da bin ich sicher.\u00ab Dann werde es um die Frage gehen, ob sich \u00fcberhaupt genug Menschen impfen lie\u00dfen in Deutschland.<\/p>\n<h3>Tschechien: Mehr als eine Million Corona-F\u00e4lle seit Pandemiebeginn<\/h3>\n<p><strong>20.05 Uhr:<\/strong> In Tschechien hat die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Corona-Infektionen die Schwelle von einer Million \u00fcberschritten. Das entspricht fast jedem zehnten Einwohner. Innerhalb von 24 Stunden kamen 9057 neue F\u00e4lle hinzu, wie am Mittwoch aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging. Insgesamt starben bislang 16.683 Menschen, die nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert waren. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>Besonders angespannt ist die Lage weiter in der westlichen Verwaltungsregion um Karlsbad (Karlovy Vary). Dort war kein einziges Intensivbett mehr f\u00fcr Covid-19-Patienten frei. Innenminister Jan Hamacek k\u00fcndigte an, dass nun auch Polizeihubschrauber f\u00fcr die Verlegung von Patienten in andere Landesteile genutzt werden sollen. Das Gesundheitssystem sei stark ausgelastet, an Lockerungen oder ein Ende des Notstands sei noch nicht zu denken, sagte der Sozialdemokrat.<\/p>\n<h3>Bremens B\u00fcrgermeister sieht Corona-Stufenpl\u00e4ne kritisch<\/h3>\n<p><strong>19.34 Uhr:<\/strong> Bremens B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte hat in der Corona-Pandemie ein einheitliches Vorgehen der Bundesl\u00e4nder angemahnt. \u00bbAlleing\u00e4nge bringen uns nicht weiter. Weder epidemiologisch noch wirtschaftlich\u00ab, sagte der SPD-Politiker der \u00bbWelt\u00ab. Stufenpl\u00e4ne zur Lockerung des Lockdowns, wie sie Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorgelegt haben, sieht Bovenschulte kritisch: \u00bbSollen wir wirklich alles zum Leben erwecken, wenn eine bestimmte Schwelle unterschritten ist? Nur um dann beim n\u00e4chsten Anstieg wieder alles runterzufahren? Das wird nicht funktionieren\u00ab, meinte der Bremer Regierungschef.<\/p>\n<p>Auf Angebote, Impfstoff in Russland einzukaufen, sollte man nach Bovenschultes Auffassung eingehen: \u00bbOffenbar hat der russische Impfstoff eine sehr hohe Wirksamkeit, keine Nebenwirkungen und ist leicht zu lagern\u00ab, sagte er in dem Interview. \u00bbWenn die europ\u00e4ische Medizinagentur den Impfstoff zul\u00e4sst, h\u00e4tte ich kein Problem damit, ihn auch einzusetzen. Zumal wir ja ohnehin viele verschiedene Impfstoffe ben\u00f6tigen, um Resistenzen zu verhindern.\u00ab<\/p>\n<h3>Spanien: Zahl der Corona-Todesf\u00e4lle auf mehr als 60.000 gestiegen<\/h3>\n<p><strong>18.54 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Corona-Todesf\u00e4lle in Spanien ist am Mittwoch auf mehr als 60.000 gestiegen. Aus Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid ging hervor, dass innerhalb von 24 Stunden 565 weitere Menschen an oder mit dem Virus starben.<\/p>\n<p>Die Zahl der Infektionsf\u00e4lle stieg unterdessen um mehr als 31.500. Damit bel\u00e4uft sich die Zahl der Menschen, die sich in Spanien mit dem neuartigen Coronavirus infizierten, inzwischen auf fast 2,9 Millionen.<\/p>\n<h3><strong>Intensivmediziner emp\u00f6rt sich \u00fcber Corona-Leugner: \u00bbWir konnten nur neue Corona-F\u00e4lle aufnehmen, weil so viele gestorben waren\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>18.19 Uhr: <\/strong>Seit Monaten arbeiten sie an der Belastungsgrenze, daher schlagen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer N\u00fcrnberger Intensivstation Alarm \u2013 per YouTube-Videos. Oberarzt Baumg\u00e4rtel \u00fcber die Hintergr\u00fcnde. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3>EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde sieht nur geringen Mehrwert von FFP2-Masken im Alltag<\/h3>\n<p><strong>18.10 Uhr: <\/strong>Die EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC steht dem zus\u00e4tzlichen Nutzen von FFP2-Masken im Alltag skeptisch gegen\u00fcber. \u00bbDer erwartete Mehrwert der universellen Verwendung von FFP2-Atemschutzmasken in der Gemeinschaft ist sehr gering\u00ab, teilte die in Stockholm ans\u00e4ssige Beh\u00f6rde am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.<\/p>\n<p>Das Auftreten von neuen Varianten des Coronavirus mache keine anderen Maskentypen als diejenigen notwendig, die derzeit im Rahmen von nichtpharmazeutischen Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen Corona verwendet w\u00fcrden, erg\u00e4nzte das ECDC. Die Beh\u00f6rde ist demnach gerade dabei, ein Dokument mit Einsch\u00e4tzungen zum Maskengebrauch im sozialen Umfeld zur Verringerung der Corona-\u00dcbertragung zu aktualisieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es f\u00fcr die einfachen Mund-Nasen-Bedeckungen keine Norm gibt, m\u00fcssen FFP-Masken bestimmte Bedingungen erf\u00fcllen. Sie werden in die drei Kategorien 1 bis 3 eingeteilt, je nachdem, wie viele Aerosole die Masken filtern k\u00f6nnen. FFP2-Masken m\u00fcssen mindestens 94 Prozent zur\u00fcckhalten. Sie haben damit eine h\u00f6here Filterwirkung als die sogenannten OP-Masken aus Kunststoff-Vlies. Allerdings sch\u00fctzen sie nur dann wirksam, wenn sie richtig sitzen und rechtzeitig ausgetauscht werden.<\/p>\n<h3>Weltwirtschaftsforum findet erst im August statt<\/h3>\n<p><strong>17.40 Uhr: <\/strong>Das Weltwirtschaftsforum (WEF) verschiebt sein Jahrestreffen in Singapur erneut. Nach WEF-Angaben soll die Veranstaltung vom 17. bis zum 20. August stattfinden. Die Covid-Ansteckungen in Singapur bewegten sich zwar auf einem geringen Niveau. Mit der Verschiebung ber\u00fccksichtige der Veranstalter aber internationale Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie wie Reisebeschr\u00e4nkungen und unterschiedliche Quarant\u00e4nebestimmungen.<\/p>\n<p>Bisher war das Jahrestreffen f\u00fcr den Zeitraum vom 25. bis zum 28. Mai geplant. Das WEF hatte die Veranstaltung, bei der sich \u00fcblicherweise Manager und Spitzenpolitiker im Januar im Schweizer Skiort Davos austauschen, wegen der hohen Coronavirusfallzahlen in der Alpenrepublik in den s\u00fcdostasiatischen Stadtstaat verlegt.<\/p>\n<h3>Impfstoffinitiative <strong>Covax<\/strong> will im ersten Halbjahr mindestens 330 Millionen Dosen ausliefern<\/h3>\n<p><strong>17.22 Uhr: <\/strong>Das von der Weltgesundheitsorganisation WHO angef\u00fchrte Covax-Programm, das einen weltweit gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen sicherstellen soll, will im ersten Halbjahr 2021 mindestens 330 Millionen Impfdosen austeilen. Damit werden im Schnitt 3,3 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung der 145 an dem Programm teilnehmenden L\u00e4nder abgedeckt, teilte die Impfstoffinitiative mit, die auch von den Partnern Biontech und Pfizer beliefert wird. Mit dem indischen Impfstoffproduzenten Serum Institute k\u00fcndigte Covax am Mittwoch zudem eine langfristige Liefervereinbarung \u00fcber 1,1 Milliarden Dosen der Vakzine von AstraZeneca und Novavax an.<\/p>\n<h3><strong>Wie sicher sch\u00fctzt der AstraZeneca-Impfstoff gegen Infektionen?<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.17 Uhr: <\/strong>Neue Daten von AstraZeneca und der Uni Oxford machen Hoffnung, dass ihr Corona-Impfstoff nicht nur schwere Krankheitsverl\u00e4ufe verhindert, sondern auch das Infektionsgeschehen bremst. Es bleiben allerdings noch Fragen offen. Lesen Sie hier mehr zum Thema.<\/p>\n<h3>Mehr als zehn Millionen Erstimpfungen in Gro\u00dfbritannien verabreicht<\/h3>\n<p><strong>17.08 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien haben inzwischen mehr als zehn Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch \u00fcber Twitter mit. Das Vereinigte K\u00f6nigreich liegt damit weit vor allen anderen L\u00e4ndern in Europa.<\/p>\n<p>Anders als die EU musste Gro\u00dfbritannien j\u00fcngst keine Reduzierung seiner Liefermengen beim heimischen AstraZeneca-Impfstoff hinnehmen. Gro\u00dfbritannien verfolgt zudem eine andere Impfstrategie als viele andere L\u00e4nder. Dort wird die zweite Impfdosis erst nach bis zu zw\u00f6lf Monaten verabreicht. Das hat laut neuen Untersuchungen von AstraZeneca aber keine negative Auswirkung auf die Wirksamkeit des Impfstoffs.<\/p>\n<h3>Coronavirus kann auch die Bauchspeicheldr\u00fcse befallen<\/h3>\n<p><strong>16.58 Uhr: <\/strong>Forscher der Uniklinik Ulm haben in einer Studie nachgewiesen, dass bei einer Covid-19-Erkrankung auch die Bauchspeicheldr\u00fcse angegriffen werden kann. Die Studienautoren fanden heraus, dass bei \u00bbgravierenden Krankheitsverl\u00e4ufen\u00ab die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse infiziert werden, wie eine Sprecherin der Universit\u00e4t Ulm mitteilte. Die Untersuchung wurde im Fachblatt \u00bbNature Metabolism\u00ab ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Der Befund der Studie k\u00f6nnte den Autoren zufolge m\u00f6glicherweise auch eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Auftreten von Diabetes-\u00e4hnlichen Symptomen bei Covid-19-Patienten sein und f\u00fcr die Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels bei an Covid-19 erkrankten Diabetikern.<\/p>\n<h3>Mehrheit hat sechs Monate nach Corona-Infektion Antik\u00f6rper<\/h3>\n<p><strong>16.47 Uhr: <\/strong>Fast 90 Prozent der Corona-Infizierten haben sechs Monate nach ihrer Infektion Antik\u00f6rper gegen das Virus im K\u00f6rper. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der UK Biobank, der gr\u00f6\u00dften britischen biomedizinischen Datenbank, die am Mittwoch in London ver\u00f6ffentlicht wurde. Bei 88 Prozent der untersuchten Studienteilnehmer h\u00e4tten nach den vollen sechs Monaten der Untersuchung Antik\u00f6rper nachgewiesen werden k\u00f6nnen, nach drei Monaten war dies sogar bei 99 Prozent der Patienten der Fall.<\/p>\n<p>\u00bbObwohl wir nicht sicher sein k\u00f6nnen, inwieweit dies mit einer Immunit\u00e4t einhergeht, legen die Befunde nahe, dass Menschen f\u00fcr mindestens sechs Monate vor einer erneuten Ansteckung gesch\u00fctzt sein k\u00f6nnten\u00ab, sagte Chef-Forscherin Naomi Allen. In weiteren, noch l\u00e4nger als sechs Monate angelegten Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob Antik\u00f6rper auch noch l\u00e4ngere Zeit sp\u00e4ter bei den Probanden festgestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>350 Senioren in Hausarztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern geimpft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr: <\/strong>In acht Hausarztpraxen im Landkreis Nordwestmecklenburg sind in den vergangenen zehn Tagen im Rahmen eines Pilotprojekts 350 B\u00fcrger gegen das Coronavirus geimpft worden. Das bundesweit derzeit einmalige Modell der Impfversorgung sei \u00bbgut angelaufen\u00ab, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Die Hausarztpraxen fungieren demnach als \u00bbAu\u00dfenstellen\u00ab der beiden Impfzentren des Kreises. Sie sollen helfen, \u00fcber 80-j\u00e4hrigen Einwohnern im Landkreis lange Wege zu den Impfzentren zu ersparen.<\/p>\n<p>Da zwei weitere Praxen kurzfristig ebenfalls Impfungen vornehmen, m\u00fcsse kein Patient mehr als 15 Kilometer Weg zum Impfen zur\u00fccklegen. Die Termine f\u00fcr die Impfungen werden \u00fcber eine landesweite Hotline vergeben. Die Corona-Impfungen finden nach Angaben des Sprechers au\u00dferhalb der Sprechstunden statt. Den Impfstoff liefern die Impfzentren an die Hausarztpraxen.<\/p>\n<h3>Tausende demonstrieren in Zagreb gegen Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>16.20 Uhr: <\/strong>In Zagreb haben am Mittwoch mehrere Tausend Menschen gegen die Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie demonstriert. Die Teilnehmer der Kundgebung forderten die \u00d6ffnung der Gastronomie und anderer Dienstleistungsbereiche, die sich im staatlich verordneten Lockdown befinden. Sie verlangten den R\u00fccktritt von Wirtschaftsminister Tomislav Coric, staatliche Ausfallzahlungen sowie Steuererleichterungen f\u00fcr Unternehmer.<\/p>\n<p>Aufgerufen zu der Demonstration im Zentrum der kroatischen Hauptstadt hatte der Unternehmerverband UGP. Viele Teilnehmer trugen keine Masken, und auch die Mindestabst\u00e4nde wurden nicht eingehalten, berichtete das Portal \u00bbjutarnji.hr\u00ab. Die Polizei, die mit einem gro\u00dfen Aufgebot vor Ort war, schritt nicht ein.<\/p>\n<h3>Schweiz will Corona-Beschr\u00e4nkungen vorerst nicht lockern<\/h3>\n<p><strong>16.08 Uhr: <\/strong>Die Schweiz will viele Beschr\u00e4nkungen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie auch \u00fcber die bisher g\u00fcltige Frist von Ende Februar hinaus fortf\u00fchren. \u00bbEnde Februar ist nicht mit gro\u00dffl\u00e4chigen Lockerungen zu rechnen\u00ab, sagt Gesundheitsminister Alain Berset. Damit wolle die Regierung eine m\u00f6glichste gute Ausgangslage schaffen f\u00fcr den Fr\u00fchling. Eine durch die Virusmutationen ausgel\u00f6ste dritte Welle solle verhindert werden.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>-Fallzahlen in Bulgarien steigen wieder \u2013 Sofia in roter Zone<\/h3>\n<p><strong>16.01 Uhr: <\/strong>In Bulgarien ist die Zahl der Corona-Neuansteckungen seit Wochenbeginn wieder gestiegen. Wie aus dem offiziellen Corona-Portal hervorging, kletterte die Zahl der Neuinfektionen am Dienstag auf 967. Bei einer Bev\u00f6lkerung von 6,9 Millionen Menschen wurden am Montag 832 neue Corona-F\u00e4lle gemeldet. Die Hauptstadt Sofia liegt nun mit mehr als 120 neuen F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen \u00bbwieder in der roten Zone\u00ab, erl\u00e4uterte der Chef des regionalen Gesundheitsamtes, Dantscho Pentschew, im Fernsehsender bTV. \u00bbDie Situation beginnt, beunruhigend und angespannt zu werden\u00ab, meinte er.<\/p>\n<p>Trotz der aktuell zunehmenden Corona-Neuansteckungen ist die Zahl der an Covid-19 Erkrankten am Dienstag landesweit auf insgesamt 20.885 gesunken, da seit Dienstag weitere 1512 Menschen als genesen gelten. Vor einer Woche hatte es noch 26.505 aktive Corona-F\u00e4lle gegeben. Seit Beginn der Pandemie starben in dem Balkanland 9178 mit dem Virus infizierte Menschen.<\/p>\n<p>Bei einer seit 27. Dezember 2020 laufenden Aktion wurden bis Dienstag fast 46.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft.<\/p>\n<h3>Schweden f\u00fchrt Nachweis von negativem Corona-Test bei Einreise ein<\/h3>\n<p><strong>15.47 Uhr: <\/strong>Erwachsene Ausl\u00e4nder m\u00fcssen bei der Einreise nach Schweden ab Samstag an der Grenze einen negativen Coronatest vorweisen. Dieser d\u00fcrfe nicht \u00e4lter als 48 Stunden sein, sagte der schwedische Ministerpr\u00e4sident Stefan L\u00f6fven am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Grund daf\u00fcr seien die neu aufgetretenen Varianten des Coronavirus. Bislang sei schwer einzusch\u00e4tzen, welche L\u00e4nder wie stark von den Virusvarianten betroffen seien. Die Ma\u00dfnahme gilt vorl\u00e4ufig bis zum 31. M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Wer ab Samstag keinen negativen Test vorweisen k\u00f6nne, komme nicht ins Land, machte Innenminister Mikael Damberg klar. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, etwa bei famili\u00e4ren Angelegenheiten oder f\u00fcr Ausl\u00e4nder, die ihren Wohnsitz in Schweden haben. Auch Kinder und Jugendliche sind von der Anforderung ausgenommen.<\/p>\n<h3><strong>Knausern und Zaudern \u2013 <\/strong><strong><em>Der deutsche Geiz ist schuld am Impfdebakel<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.44 Uhr: <\/strong>Zu wenig Impfstoff und zu viele Faxe: In der Pandemie zeigen sich die Folgen der jahrelangen Sparwut in Deutschland. Die schwarze Null wird zum Symbol eines katastrophalen Corona-Versagens. Lesen Sie hier die Kolumne von Sascha Lobo.<\/p>\n<h3>Noch keine Zulassung von AstraZeneca-Impfstoff in der Schweiz<\/h3>\n<p><strong>15.42 Uhr: <\/strong>In der Schweiz wird der Impfstoff von AstraZeneca vorerst nicht zugelassen. \u00bbDie aktuell vorliegenden Daten erlauben noch keinen positiven Nutzen-Risiko-Entscheid\u00ab, teilte die Zulassungsbeh\u00f6rde Swissmedic mit. \u00bbF\u00fcr eine abschlie\u00dfende Bewertung m\u00fcssen von der Gesuchstellerin unter anderem zus\u00e4tzliche Wirksamkeitsdaten aus einer in Nord- und S\u00fcdamerika laufenden Phase-III-Studie eingereicht und ausgewertet werden.\u00ab Sobald die Ergebnisse vorliegen, k\u00f6nne eine befristete Zulassung im rollenden Verfahren sehr rasch erfolgen, wie es hie\u00df. In der Schweiz sind bislang die Impfstoffe der Hersteller Biontech und Pfizer sowie Moderna zugelassen und ausgeliefert worden.<\/p>\n<p>Das Land hat sich zudem weitere Impfstoffe gesichert: Die Regierung habe mit dem deutschen Pharmaunternehmen Curevac einen Vertrag \u00fcber die Lieferung von f\u00fcnf Millionen Impfdosen abgeschlossen. Unter der Voraussetzung, dass die klinischen Tests erfolgreich verliefen und die Beh\u00f6rden die Zulassung erteilten, liefere Curevac voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2021 in die Schweiz. Zudem habe die Schweiz mit Novavax einen Vorvertrag \u00fcber sechs Millionen Impfdosen unterzeichnet. Mit Moderna sei die Lieferung von weiteren sechs Millionen Dosen vereinbart.<\/p>\n<h3>Arbeitslosengeld-II-Empf\u00e4nger m\u00fcssen auf FFP2-Masken noch warten<\/h3>\n<p><strong>15.36 Uhr: <\/strong>Grundsicherungsempf\u00e4nger, die auf die angek\u00fcndigten kostenlosen FFP2-Masken warten, m\u00fcssen sich noch gedulden. Die Berechtigungsscheine zum Abholen in der Apotheke an insgesamt etwa f\u00fcnf Millionen Bed\u00fcrftige wurden von den Krankenkassen bisher nicht verschickt. Dies teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Kassen (GKV) am Mittwoch auf Anfrage mit. \u00bbWann der Versand praktisch starten wird, l\u00e4sst sich noch nicht sagen\u00ab, sagte Verbandssprecher Florian Lanz der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor m\u00fcssten noch wichtige Fragen gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Der Verband verwies darauf, dass die notwendige \u00c4nderung der sogenannten Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung von der Regierung noch beschlossen werden m\u00fcsse. \u00bbBeispielsweise ben\u00f6tigen die Krankenkassen die Druckvorlage f\u00fcr das Schreiben der Bundesregierung, welches als Berechtigungsschein verschickt werden soll\u00ab, sagte Lanz. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Verordnung sei in Arbeit. Zu Details werde man sich sp\u00e4ter \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Sozialminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatten vergangene Woche angek\u00fcndigt, dass etwa f\u00fcnf Millionen Bezieher von Grundsicherung je zehn kostenlose FFP2-Masken erhalten sollen. Mit einem Schreiben ihrer Krankenversicherung und einem Ausweisdokument sollen die Masken in der Apotheke abgeholt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In einem der dpa vorliegenden Brief Spahns und Heils an die Mitglieder der Bundestagsfraktionen von Union und SPD vom Dienstag hei\u00dft es, die Betroffenen w\u00fcrden das Schreiben \u00bbzeitnah\u00ab von ihren Krankenkassen bekommen. Die Verordnung dazu werde bis Ende dieser Woche im Bundesanzeiger ver\u00f6ffentlicht. In der Regel treten Verordnungen dann oder einen Tag sp\u00e4ter in Kraft.<\/p>\n<h3><strong>AstraZeneca-Impfstoff k\u00f6nnte Virusverbreitung verringern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>Der Impfstoff des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca und der Universit\u00e4t Oxford soll ersten Erkenntnissen zufolge auch vor Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 sch\u00fctzen. PCR-Tests bei einer zuf\u00e4lligen Stichprobe aus entsprechend Geimpften in Gro\u00dfbritannien h\u00e4tten gezeigt, dass der Impfstoff das Risiko f\u00fcr eine Infektion um rund 67 Prozent verringere, sagte AstraZeneca-Forschungschef Mene Pangalos am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Zuvor war nur die Wirkung gegen eine Covid-19-Erkrankung festgestellt worden.<\/p>\n<p>Die genannte Zahl bezieht sich auf jene, die zun\u00e4chst mit einer halben Impfdosis und anschlie\u00dfend mit einer vollen geimpft wurden. Unter Getesteten, die zwei volle Dosen erhalten haben, konnte hingegen lediglich eine Verringerung der Wirksamkeit um knapp 50 Prozent festgestellt werden. \u00bbSelbst 50 Prozent sind eine signifikante Verringerung\u00ab, sagte Pangalos.<\/p>\n<p>Laut Andrew Pollard von der Universit\u00e4t Oxford k\u00f6nnte die Differenz an der unterschiedlichen Zusammensetzung der relativ kleinen Stichproben liegen. \u00bbDazu m\u00fcssen wir noch weitere Analysen anstellen\u00ab, r\u00e4umte Pollard ein. Doug Brown von der British Society for Immunology sagte der \u00bbNew York Times\u00ab, obwohl ein guter Infektionsschutz eine \u00bb\u00e4u\u00dferst willkommene Nachricht w\u00e4re, ben\u00f6tigen wir weitere Daten, bevor dies best\u00e4tigt werden kann\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Finanzierung: <\/strong><strong><em>Dieses Tafelsilber k\u00f6nnte Altmaier noch verscherbeln<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.00 Uhr: <\/strong>Soll der Staat Unternehmensbeteiligungen verkaufen, um die hohen Pandemiekosten zu finanzieren? Ein Blick auf Bahn, Post, Telekom und Co. zeigt, dass es sich wohl l\u00e4ngst nicht \u00fcberall lohnt. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Fall im Vorfeld der Australian Open: Bis zu 600 Personen m\u00fcssen in Isolation<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.40 Uhr: <\/strong>Die Australian Open sollten zu einem Turnier ohne Corona werden. Diese Hoffnung ist schon vor dem Turnierstart dahin, ein Hotelmitarbeiter soll sich infiziert haben. Die Anzahl der betroffenen Spieler ist unklar. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Ministerpr\u00e4sident Weil h\u00e4lt Einsatz von Corona-Sp\u00fcrhunden an Flugh\u00e4fen f\u00fcr denkbar<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.11 Uhr: <\/strong>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil kann sich vorstellen, kleinere Veranstaltungen oder Restaurantbesuche mithilfe von speziell trainierten Sp\u00fcrhunden sicherer gegen das Virus zu machen. \u00bbEs ist ein hochinteressantes Mittel, Menschen nach und nach zu kontrollieren\u00ab, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch. Auf Flugh\u00e4fen oder an Grenz\u00fcberg\u00e4ngen sei es vorstellbar, bei Gro\u00dfveranstaltungen aus seiner Sicht weniger. Weil informierte sich an der Tier\u00e4rztlichen Hochschule in Hannover \u00fcber Einsatzm\u00f6glichkeiten von Corona-Sp\u00fcrhunden.<\/p>\n<p>Im Sommer 2020 hatte ein Forscherteam unter Leitung der Hochschule eine Studie ver\u00f6ffentlicht, f\u00fcr die Sp\u00fcrhunde der Bundeswehr auf Sars-CoV-2 trainiert worden waren. Nach achtt\u00e4gigem Training konnten die Hunde demnach von 1012 Speichel- oder Atemwegssekret-Proben 94 Prozent korrekt identifizieren.<\/p>\n<p>Es sei die erste Studie \u00fcberhaupt, weitere seien eingereicht, erkl\u00e4rte Holger Volk, der Leiter der Klinik f\u00fcr Kleintiere. Das Virus gebe keinen Geruch ab, ver\u00e4ndere aber den Stoffwechsel befallener menschlicher Zellen. Die dann abgegebenen Stoffe k\u00f6nne der Hund riechen. Etwa in Helsinki und Dubai kommen Corona-Sp\u00fcrhunde schon am Flughafen zum Einsatz<\/p>\n<h3>Spahn: Gespr\u00e4che \u00fcber Sputnik-V-Produktion in Europa<\/h3>\n<p><strong>13.37 Uhr: <\/strong>Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gibt es \u00dcberlegungen zur Produktion des russischen Impfstoffs Sputnik V in Europa. Bei Gespr\u00e4chen mit der russischen Seite habe es die Bitte gegeben, zu schauen, ob es in Deutschland oder Europa Produktionskapazit\u00e4ten geben k\u00f6nne, sagte Spahn am Mittwoch bei einer Online-Konferenz von \u00bbTagesspiegel\u00ab, \u00bbZeit\u00ab, \u00bbHandelsblatt\u00ab und \u00bbWirtschaftswoche\u00ab. \u00bbWir k\u00f6nnen ja auch Unterst\u00fctzung geben f\u00fcr die Produktion eines Impfstoffs, der in Europa noch gar nicht oder gar nicht zugelassen ist.\u00ab Da sei man vermittelnd t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Der Gesundheitsminister sagte, er freue sich \u00fcber jeden Impfstoff, der Wirksamkeit zeige, sicher sei und einen Unterschied machen k\u00f6nne. \u00bbIn welchem Umfang das bei Sputnik V der Fall ist, muss jetzt einfach auch die Zulassungsbeh\u00f6rde sich anschauen.\u00ab Es gebe Kontakt, und das Verfahren zur Zulassung beginne formal bei der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde Ema. Nach Angaben aus Moskau war dort ein entsprechender Antrag im Januar eingereicht worden.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich am Dienstag in der ARD-Sendung \u00bbFarbe bekennen\u00ab grunds\u00e4tzlich offen f\u00fcr den Einsatz des russischen Impfstoffs auch in Deutschland gezeigt. Jeder Impfstoff sei in der EU willkommen, aber zugelassen werde er nur, wenn er der Ema die notwendigen Daten vorlege. Merkel hat nach eigenen Angaben \u00fcber das Thema auch mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin gesprochen. Auch EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat sich nach Angaben aus Parlamentskreisen offen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs in der EU gezeigt (lesen Sie mehr dazu unter dem Eintrag von 02.35 Uhr).<\/p>\n<h3>Auto-Neuzulassungen brechen im Januar um fast ein Drittel ein<\/h3>\n<p><strong>13.24 Uhr: <\/strong>In Deutschland sind im ersten Monat des neuen Jahres 169.754 Autos neu zugelassen worden. Das waren rund 31 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Zum einen seien die Autoh\u00e4user in der Coronakrise weiterhin geschlossen, hie\u00df es vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zur Begr\u00fcndung. Dar\u00fcber hinaus sei zum Jahreswechsel die f\u00fcr ein halbes Jahr geltende Mehrwertsteuersenkung ausgelaufen, mit der der Bund Kaufanreize setzen wollte. Viele Verbraucher h\u00e4tten deshalb noch im Dezember zum reduzierten Preis ein neues Auto gekauft. Diese K\u00e4ufer fehlten dann im Januar.<\/p>\n<p>Ungebrochen blieb hingegen der Trend zum Elektroauto. Laut KBA wurden im Januar 16 315 Neuwagen mit Elektroantrieb zugelassen. Das waren fast 118 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres. Somit handelte es sich bei fast jeder zehnten Neuzulassung um ein Elektrofahrzeug.<\/p>\n<p>Der deutsche Automarkt war im ersten Jahr der Coronakrise um rund 19 Prozent eingebrochen. VDA-Pr\u00e4sidentin Hildgard M\u00fcller geht f\u00fcr 2021 vor allem ab dem zweiten Halbjahr von einer Verbesserung aus. Um 8 Prozent soll der Markt demnach wachsen mit rund 3,15 Millionen Neuzulassungen. Vom Vorkrisen-Niveau w\u00e4ren solche Zahlen allerdings weit entfernt. Im Jahr 2019 hatte es starke 3,6 Millionen Neuzulassungen gegeben. 2020 waren es hingegen lediglich 2,9 Millionen.<\/p>\n<h3>Bundesregierung: Corona-Impfung wird freiwillig bleiben<\/h3>\n<p><strong>13.20 Uhr: <\/strong>Impfungen gegen das Coronavirus bleiben laut Regierungssprecher Steffen Seibert freiwillig. \u00bbWir hoffen auf eine hohe Beteiligung\u00ab, sagt er. Bislang seien 2,5 Millionen Menschen in Deutschland geimpft worden, bis zum Ende des Sommers solle jeder B\u00fcrger die M\u00f6glichkeit gehabt haben, sich impfen zu lassen. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstagabend in einem Interview gesagt, im Jahresverlauf werde sich die Frage stellen, ob Nicht-Geimpfte bestimmte Dinge nicht machen d\u00fcrften, die f\u00fcr Geimpfte dann wieder m\u00f6glich seien.<\/p>\n<h3>Schlechter Scherz: Coca-Cola \u00bbpositiv\u00ab auf Corona getestet \u2013 Apotheker droht Klage<\/h3>\n<p><strong>13.15 Uhr: <\/strong>Weil er eine Coca-Cola-Probe positiv auf das Coronavirus testete, droht einem franz\u00f6sischen Apotheker ein juristisches Nachspiel: Der Hersteller des Antigen-Schnelltests, das Pariser Unternehmen AAZ, erstattete Anzeige gegen den Mann. Der Apotheker hatte ein Video mit dem positiven Testergebnis in Online-Netzwerken gepostet. Allein auf Facebook wurde der Film mehr als 40.000 Mal geteilt.<\/p>\n<p>\u00bbWir haben uns mit Freunden einen Scherz erlaubt\u00ab, sagte der Apotheker, der seinen Namen nicht nennen will, der Nachrichtenagentur AFP. Er habe nicht mit einer so gro\u00dfen Wirkung gerechnet. \u00bbSogar Verschw\u00f6rungstheoretiker haben mein Video geteilt\u00ab, sagte er. \u00bbDabei bek\u00e4mpfe ich sie, und nun bin ich ihr Kronzeuge, das ist grauenhaft.\u00ab<\/p>\n<p>Die Hersteller solcher Corona-Tests weisen darauf hin, dass sie nicht f\u00fcr Nahrungsmittel ausgelegt sind und falsche positive Ergebnisse deshalb keinerlei Aussagekraft haben. In Europa verbreiten sich seit Wochen \u00e4hnliche Videos, in denen Getr\u00e4nke oder Lebensmittel \u00bbpositiv\u00ab auf Corona getestet werden.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Testhersteller AAZ sieht in dem Scherz \u00bbeine gezielte Gef\u00e4hrdung des Lebens anderer\u00ab, wie es in der Anzeige hei\u00dft. Zudem klagt er wegen der \u00bbVerbreitung von Fake News\u00ab. Die Staatsanwaltschaft des Pariser Vororts Nanterre pr\u00fcft die Klage nach eigenen Angaben noch.<\/p>\n<h3><strong>Bedrohung durch Fluchtmutanten: <\/strong><strong><em>Der Kampf zwischen Mensch und Virus erreicht ein neues Stadium<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr: <\/strong>K\u00f6nnen wir die Pandemie durch Impfungen besiegen? Wissenschaftler warnen: Zunehmende Immunit\u00e4t zwingt das Coronavirus zu Ver\u00e4nderungen \u2013 die Zahl sogenannter Fluchtmutanten wie in S\u00fcdafrika k\u00f6nnte steigen. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3><strong>D\u00e4nemark arbeitet an digitalem Corona-Pass mit Impfnachweis<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.55: <\/strong>D\u00e4nemark will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln. Mit dem sogenannten Corona-Pass sollen die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen auf Dienstreisen und weiteren Reisen im Ausland k\u00fcnftig dokumentieren k\u00f6nnen, dass sie gegen Covid-19 geimpft worden sind. Das teilte das d\u00e4nische Finanzministerium mit.<\/p>\n<p>Ein erster Schritt soll sein, dass man ab Ende Februar erstmals seinen Impfstatus auf der d\u00e4nischen Online-Gesundheitsplattform einsehen kann. Die Entwicklung und vollst\u00e4ndige Umsetzung des Corona-Passes inklusive App wird allerdings noch drei bis vier Monate dauern. Die Hoffnung ist, dass der Pass sp\u00e4ter auch bei der \u00d6ffnung des Kultur- und Gesch\u00e4ftslebens in D\u00e4nemark helfen kann.<\/p>\n<h3><strong>Von der Leyen wirbt f\u00fcr strategisches Vorgehen bei Impfkampagnen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>Der holprige Anlauf der Impfkampagne in der EU hat die Schw\u00e4chen der EU bei der Pandemie-Bek\u00e4mpfung zutage gef\u00f6rdert. Wenn es nach Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen geht, soll das nicht noch einmal passieren. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>England: Hunderte Impfdosen wegen Stromproblemen unbrauchbar<\/h3>\n<p><strong>12.37 Uhr: <\/strong>Wegen Stromproblemen eines K\u00fchlschranks sind in England einem Bericht zufolge mehrere Hundert Dosen des Biontech-Impfstoffes entsorgt worden. Rund 450 Dosen der Vakzine h\u00e4tten im Januar aufgrund von \u00bbstrombedingten Problemen\u00ab in einem Impfzentrum im englischen Rotherham entsorgt werden m\u00fcssen, nachdem der K\u00fchlschrank \u00fcber Nacht keine durchg\u00e4ngige Stromversorgung gehabt habe, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Mitarbeiter h\u00e4tten dies entdeckt, als sie am Morgen die Temperatur des K\u00fchlschranks pr\u00fcfen wollten.<\/p>\n<p>Der Impfstoff von Biontech und Pfizer muss \u2013 anders als etwa das Pr\u00e4parat von AstraZeneca \u2013 in speziellen K\u00fchlschr\u00e4nken bei minus 70 Grad Celsius aufbewahrt werden, um sich l\u00e4nger zu halten. F\u00fcr einige Tage h\u00e4lt er sich jedoch auch bei normalen K\u00fchlschranktemperaturen.<\/p>\n<h3><strong>Finanzminister Scholz<\/strong>: \u00bbWir werden weniger Einnahmen haben auf Dauer\u00ab<\/h3>\n<p><strong>12.12 Uhr: <\/strong>Angesichts der Coronakrise fordert Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz dazu auf, sich Klarheit \u00fcber die finanzielle Situation zu verschaffen. \u00bbEinige haben sich vorgestellt, alles wird wieder, wie es vorher war. Das ist aber nicht der Fall. Wir werden weniger Einnahmen haben auf Dauer\u00ab, sagte Scholz im ARD-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. \u00bbSelbst wenn alles gut l\u00e4uft, und daf\u00fcr spricht einiges in der wirtschaftlichen Entwicklung: Wir werden nicht mehr die Einnahmen haben, die wir 2019 prognostizieren konnten.\u00ab<\/p>\n<p>Scholz wollte sich jedoch nicht festlegen, ob die Schuldenbremse wegen der Coronakrise auch im n\u00e4chsten Jahr noch ausgesetzt werden sollte. Vergangene Woche hatte CDU-Kanzleramtschef Helge Braun eine Debatte in Gang gesetzt, wie es mit der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse weitergehen soll. Lesen Sie hier mehr zum Thema.<\/p>\n<h3><strong>Solidarit\u00e4tsaufruf<\/strong> an reiche L\u00e4nder im Patentstreit \u00fcber Corona-Mittel<\/h3>\n<p><strong>12.05 Uhr: <\/strong>Im Streit \u00fcber Patente auf Corona-Impfstoffe und -medikamente hat die Hilfsorganisation \u00bb\u00c4rzte ohne Grenzen\u00ab einen Appell an reiche L\u00e4nder gerichtet. Sie blockieren einen Vorsto\u00df Indiens und S\u00fcdafrikas in der Welthandelsorganisation (WTO), die Patente vor\u00fcbergehend aufzuheben, damit Fabriken in aller Welt Impfstoffe und Medikamente herstellen k\u00f6nnen. Vertreter der 164 WTO-L\u00e4nder diskutieren am Donnerstag erneut \u00fcber diesen Antrag.<\/p>\n<p>\u00bbZiel der Aussetzung der Patente ist es, Menschenleben \u00fcber Profite zu stellen\u00ab, sagte Khosi Mavuso von \u00bb\u00c4rzte ohne Grenzen\u00ab. \u00bbWir haben Sorge, dass die Pandemie ohne gleichwertigen und bezahlbaren Zugang zu Corona-Mitteln f\u00fcr alle l\u00e4nger dauern wird.\u00ab Darunter litten nicht nur Covid-19-Kranke, sondern die \u00dcberforderung der Gesundheitssysteme in vielen L\u00e4ndern f\u00fchre zu weiteren, zus\u00e4tzlichen Todesf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Unter anderem haben sich die EU, die USA. Gro\u00dfbritannien und die Schweiz gegen eine Aussetzung der Patente ausgesprochen.<\/p>\n<h3>Junge-Union-Chef <strong>Kuban<\/strong> gegen Sonderrechte f\u00fcr Geimpfte<\/h3>\n<p><strong>12.03 Uhr: <\/strong>Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, hat sich gegen eine fr\u00fchere Aufhebung der Corona-Regeln f\u00fcr Geimpfte ausgesprochen. \u00bbWas nat\u00fcrlich nicht sein kann, um das ein bisschen flapsig zu sagen, ist, dass im Sommer die Rentner am Strand liegen, aber die junge Generation weiterhin zu Hause sitzt und sich noch mit einer Person treffen darf. Da wird man am Ende keine Akzeptanz f\u00fcr bekommen\u00ab, sagte der CDU-Politiker dem Politikjournal \u00bbRundblick Niedersachsen\u00ab. Gerade die jungen Menschen schr\u00e4nkten sich derzeit erheblich ein, obwohl es in dieser Generation weniger schwere Corona-Verl\u00e4ufe gebe. Die gro\u00dfe Mehrheit der J\u00fcngeren halte sich dabei an die Regeln.<\/p>\n<h3>Israel weitet Impfkampagne aus: Jeder \u00fcber 16 kann sich impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>11.53 Uhr: <\/strong>In Israel kann sich von Donnerstag an jeder B\u00fcrger im Alter \u00fcber 16 Jahre gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, die Krankenkassen h\u00e4tten eine entsprechende Anweisung erhalten. Auch B\u00fcrger unter 35, die bisher ausgenommen waren, k\u00f6nnen nun Impftermine ausmachen. Die Krankenkassen seien jedoch weiter angehalten, ihre Bem\u00fchungen auf \u00fcber 50-J\u00e4hrige sowie nicht mobile Menschen zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Zuletzt war die Impfbereitschaft in Israel deutlich gesunken, wie die Krankenkassen Meuhedet und Maccabi best\u00e4tigten. W\u00e4hrend die t\u00e4glichen Impfzahlen im vergangenen Monat h\u00e4ufig \u00fcber 200.000 lagen, waren es in den letzten Tagen nur noch \u00fcber 100.000. Dies wird auch als Grund f\u00fcr die \u00d6ffnung der Impfkampagne f\u00fcr alle B\u00fcrger vermutet.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Impfkampagne in Israel am 19. Dezember haben mehr als 3,2 Millionen Menschen im Land die Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das ist ein Drittel der Bev\u00f6lkerung. Rund 1,8 Millionen Israelis sind bereits zweimal geimpft worden. Gleichzeitig bleiben die Infektionszahlen in dem kleinen Mittelmeerland sehr hoch, auch weil sich Teile der Bev\u00f6lkerung nicht an die Lockdown-Ma\u00dfnahmen und Abstandsregeln halten.<\/p>\n<h3><strong>Eventim will offenbar Impfausweise vor Konzerten \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.46: <\/strong>Der bekannte Ticketverk\u00e4ufer CTS Eventim will die Teilnahme an Konzerten und Veranstaltungen von einer Corona-Impfung abh\u00e4ngig machen. Die Systeme sollen auch Impfausweise lesen k\u00f6nnen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>\u00dcber die H\u00e4lfte der Ukrainer hat <strong>Corona<\/strong>-Antik\u00f6rper<\/h3>\n<p><strong>11.42: <\/strong>Nach Auswertung von Test auf Antik\u00f6rper haben bereits mehr Ukrainer eine Corona-Infektion gehabt als in der offiziellen Statistik angegeben sind. Demnach sollen bereits \u00fcber die H\u00e4lfte der Menschen in dem Land Corona-Antik\u00f6rper haben.<\/p>\n<p>Bei den Tests im Januar 2021 wurde je nach Region bei 44 bis 60 Prozent der Menschen eine gewisse Immunit\u00e4t festgestellt, wie die Laborkette Sinewo mitteilte. Im Oktober habe der Wert noch bei 33 und im Juli bei nur 9 Prozent gelegen. Von Mai 2020 bis Ende Januar 2021 seien mehr als 140.000 Antik\u00f6rpertests gemacht worden. Es ist noch nicht klar, wie lange Antik\u00f6rper in einem Infizierten erhalten bleiben.<\/p>\n<p>In der Ukraine mit etwa 41,5 Millionen Einwohnern haben sich seit vorigem M\u00e4rz nach offiziellen Zahlen mehr als 1,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. \u00dcber 23.000 Menschen starben mit dem Virus.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark arbeitet an digitalem <strong>Corona<\/strong>-Pass mit Impfnachweis<\/h3>\n<p><strong>11.16: <\/strong>D\u00e4nemark will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln. Mit dem sogenannten Corona-Pass sollen die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen auf Dienstreisen und weiteren Reisen im Ausland k\u00fcnftig dokumentieren k\u00f6nnen, dass sie gegen Covid-19 geimpft worden sind. Das teilte das d\u00e4nische Finanzministerium mit.<\/p>\n<p>Ein erster Schritt soll sein, dass man ab Ende Februar erstmals seinen Impfstatus auf der d\u00e4nischen Online-Gesundheitsplattform einsehen kann. Die Entwicklung und vollst\u00e4ndige Umsetzung des Corona-Passes inklusive App wird allerdings noch drei bis vier Monate dauern. Die Hoffnung ist, dass der Pass sp\u00e4ter auch bei der \u00d6ffnung des Kultur- und Gesch\u00e4ftslebens in D\u00e4nemark helfen kann.<\/p>\n<h3>Eisenach: Stadtr\u00e4te der AfD und NPD missachten Corona-Regeln \u2013 Sitzung vertagt<\/h3>\n<p><strong>11.10 Uhr: <\/strong>Die Sitzung des Eisenacher Stadtrats am Dienstag musste abgebrochen werden, nachdem sich die acht Stadtratsmitglieder der AfD und NPD an ihrem Sitzplatz den Mund-Nasen-Schutz abgenommen und sich geweigert hatten, diesen wieder aufzusetzen. Das berichtet der MDR. Auch auf der Zuschauertrib\u00fcne trugen demnach gut zehn Personen keine Maske.<\/p>\n<p>Die Stadtratsvorsitzende Susanne K\u00f6hler (SPD) und Oberb\u00fcrgermeisterin Katja Wolf (Linke) hatten die acht Stadtratsmitglieder dazu aufgefordert, sich an die geltende Corona-Verordnung zu halten. Schlie\u00dflich habe der Stadtrat mehrheitlich beschlossen, die acht Mitglieder von der Sitzung auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die AfD-Fraktion verlie\u00df daraufhin mit einigen Zuschauern die Sporthalle, in der der Stadtrat aufgrund der Pandemie derzeit tagt. Die NPD-Fraktion blieb sitzen, ebenso der Gro\u00dfteil der G\u00e4ste. Der Stadtrat lie\u00df die Sitzung vertagen.<\/p>\n<p>Wolf sprach von einem \u00bbpolitischen Schmierentheater\u00ab. Der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Th\u00fcringen, Raymond Walk, schrieb auf Twitter von der Gef\u00e4hrdung der Demokratie. Die Stadt erw\u00e4gt laut MDR eine Anzeige gegen die NPD-Stadtr\u00e4te.<\/p>\n<h3>Gericht untersagt Abschiebung nach Afghanistan wegen Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>11.00: <\/strong>Aufgrund der Verelendung durch die Corona-Pandemie d\u00fcrfen auch gesunde M\u00e4nner im arbeitsf\u00e4higen Alter laut einer Gerichtsentscheidung nur unter besonderen Umst\u00e4nden nach Afghanistan abgeschoben werden. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-W\u00fcrttemberg. Er gab der Klage eines abgelehnten Asylbewerbers recht.<\/p>\n<p>Laut Gericht darf auch ein arbeitsf\u00e4higer, alleinstehender und v\u00f6llig gesunder erwachsener Mann derzeit nicht nach Afghanistan abgeschoben werden, \u00bbweil es ihm dort angesichts der gravierenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Covid-19-Pandemie voraussichtlich nicht gelingen wird, auf legalem Wege seine elementarsten Bed\u00fcrfnisse nach Nahrung, Unterkunft und Hygiene zu befriedigen\u00ab. Insofern gelte ein nationales Abschiebeverbot f\u00fcr das Land. Eine Revision lie\u00df das Gericht nicht zu. Dagegen k\u00f6nnen die Beteiligten aber noch beim Bundesverwaltungsgericht vorgehen.<\/p>\n<h3><strong>Bundeswehr<\/strong> startet Hilfe f\u00fcr Portugal in zweiter Coronawelle<\/h3>\n<p><strong>10.57 Uhr: <\/strong>Die Bundeswehr startet ihren Hilfseinsatz f\u00fcr das derzeit besonders stark von der Corona-Pandemie betroffene Portugal. Vor dem Abflug des 26-k\u00f6pfigen Hilfsteams vom Fliegerhorst Wunstorf aus nach Lissabon am Mittwochvormittag bezeichnete der Inspekteur des Sanit\u00e4tsdienstes, Generaloberstabsarzt Ulrich Baumg\u00e4rtner, den Einsatz als \u00bbZeichen f\u00fcr die europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t\u00ab. \u00bbEin Volk allein kann das nicht bew\u00e4ltigen, wir m\u00fcssen zusammenstehen\u00ab, sagte Baumg\u00e4rtner.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Ausbreitung der Pandemie in Portugal sprach Baumg\u00e4rtner von einer \u00bbunvergleichlich schwierigeren\u00ab Lage als in Deutschland. \u00bbDie Krankenh\u00e4user laufen \u00fcber. Deshalb werden wir dort gebraucht.\u00ab Deshalb entsende die Bundeswehr neben einem achtk\u00f6pfigen \u00c4rzteteam insbesondere Pflegefachkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Der Airbus A400M der Luftwaffe wird nach Ministeriumsangaben zahlreiche Medizinger\u00e4te und Medizinprodukte transportieren, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsministerium zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Hierzu z\u00e4hlen bislang unter anderem 40 mobile sowie zehn station\u00e4re Beatmungsger\u00e4te, einschlie\u00dflich erforderlichem Verbrauchsmaterial, 150 Infusionsger\u00e4te sowie 150 Krankenbetten.<\/p>\n<p>Nach Hilfseins\u00e4tzen in Italien, Frankreich und Tschechien w\u00e4hrend der ersten Coronawelle folgt nun Hilfe f\u00fcr Portugal, dem aktuell am schwersten von der Pandemie betroffenen Land in Europa.<\/p>\n<h3><strong>Bundeswehr<\/strong>-Kontingent f\u00fcr Corona-Einsatz wird auf 25.000 vergr\u00f6\u00dfert<\/h3>\n<p><strong>10.52 Uhr: <\/strong>Die Bundeswehr h\u00e4lt nun 25.000 Soldaten f\u00fcr Hilfseins\u00e4tze in der Corona-Pandemie bereit. Damit seien zus\u00e4tzlich 5000 M\u00e4nner und Frauen bereit zur Unterst\u00fctzung von L\u00e4ndern und Kommunen, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer habe das Bundeskabinett \u00fcber den Schritt berichtet. Es w\u00fcrden auch mehr Reservisten einberufen. Bisher habe es mehr als 3.900 Anfragen wegen Amtshilfe gegeben. Aktuell seien 17.600 Soldaten im Einsatz. \u00bbEs fordern jetzt mehr Landkreise und Kommunen die Hilfe der Bundeswehr besonders f\u00fcr Tests in Alten- und Pflegeheimen an\u00ab, erkl\u00e4rte die Ministerin dazu.<\/p>\n<h3>K\u00f6lner CSD auf September verschoben<\/h3>\n<p><strong>10.51: <\/strong>Wegen der Corona-Pandemie sind die diesj\u00e4hrige Cologne Pride und der K\u00f6lner Christopher Street Day (CSD) um zwei Monate nach hinten verschoben worden. Aufgrund der \u00bbnur sehr schwer einzusch\u00e4tzenden Lage\u00ab solle das zweiw\u00f6chige Programm f\u00fcr die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transmenschen nun vom 21. August bis zum 5. September stattfinden, teilte der Veranstalter am Mittwoch mit. Der CSD als H\u00f6hepunkt der Cologne Pride wurde auf den 5. September verschoben.<\/p>\n<p>Der Rahmen f\u00fcr die Cologne Pride werde in \u00bbengem Kontakt\u00ab zu den Beh\u00f6rden und unter Ber\u00fccksichtigung \u00bballer dann geltenden\u00ab Auflagen festgelegt. Urspr\u00fcnglich war die Veranstaltung f\u00fcr Anfang Juli geplant.<\/p>\n<h3>Erneut massive technische Probleme bei Impfterminvergabe in Hessen<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>Auch das zweite Anmeldeverfahren f\u00fcr die Vergabe von Corona-Impfterminen f\u00fcr Senioren \u00fcber 80 Jahre in Hessen wird von massiven technischen Problemen begleitet. Die Internetseite f\u00fcr die Terminbuchung lie\u00df sich am Mittwochmorgen nicht \u00f6ffnen. Laut Mitarbeitern der Telefon-Hotline k\u00f6nnten derzeit keine Termine vergeben werden.<\/p>\n<p>Bereits bei der ersten Impfanmeldung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerungsgruppe der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen, bei der zun\u00e4chst nur 60.000 Termine f\u00fcr die Corona-Schutzimpfung vergeben wurden, hatte es in Hessen wegen hoher Nachfrage massive technische St\u00f6rungen gegeben. Bis zum Schluss mussten die Senioren und ihre Angeh\u00f6rigen teils \u00fcber Stunden warten, bis sie sich registrieren oder f\u00fcr einen Termin anmelden konnten. Nun soll die Terminvergabe f\u00fcr die Menschen im Alter von \u00fcber 80 Jahren nicht limitiert sein.<\/p>\n<p>Das hessische Innenministerium schreibt in einer Stellungnahme, die Systeme f\u00fcr die Vergabe der Impftermine liefen stabil. Nur bei etwa f\u00fcnf Prozent der Anrufer habe es Fehlermeldungen gegeben. Die Probleme seien aber mittlerweile behoben.<\/p>\n<h3><strong>Pr\u00fcfungsphase in der Corona-Pandemie: <\/strong><strong><em>Tastaturen raus, Onlineklausur<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr: <\/strong>Als ob die Pr\u00fcfungsphase nicht anstrengend genug w\u00e4re, m\u00fcssen sich Studierende jetzt auch noch an Onlineklausuren gew\u00f6hnen. Doch keine Panik: Mit der richtigen Vorbereitung k\u00f6nnen die sogar Vorteile haben. Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Tim Reichel. <\/p>\n<h3>Mexiko erteilt Notfallzulassung f\u00fcr russischen Corona-Impfstoff Sputnik V<\/h3>\n<p><strong>10.04 Uhr:<\/strong> Mexiko hat eine Notfallzulassung f\u00fcr den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V erteilt. Mexikos Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador hatte bereits vergangene Woche in einem Telefongespr\u00e4ch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin die Lieferung von 24 Millionen Dosen des Vakzins vereinbart. Mexiko ist eines der weltweit am st\u00e4rksten von der Pandemie getroffenen L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die Notfallzulassung von Sputnik V erfolgte kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung einer neuen Studie zur Wirksamkeit des Mittels. Laut der von der britischen Fachzeitschrift \u00bbThe Lancet\u00ab ver\u00f6ffentlichten Untersuchung sch\u00fctzte das Vakzin in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien 91,6 Prozent der Probanden vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Nach Angaben der Autoren wurde der Impfstoff von den Studienteilnehmern zudem gut vertragen.<\/p>\n<h3>Drosten warnt vor zu fr\u00fchen Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>10.04 Uhr:<\/strong> Eine Woche vor den n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Beratungen \u00fcber das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie hat der Virologe Christian Drosten erneut eindringlich vor zu fr\u00fchen Lockerungen der geltenden Beschr\u00e4nkungen gewarnt. \u00bbF\u00fcr die Zeit bis Ostern k\u00f6nnen wir noch nicht viel an Bev\u00f6lkerungsschutz durch die Impfung erwarten\u00ab, sagte der Charit\u00e9-Wissenschaftler im Podcast \u00bbCoronavirus-Update\u00ab bei NDR-Info.<\/p>\n<p>Drosten sagte, auch wenn durch die Impfungen die Sterblichkeit sinke, bleibe das Verringern der Fallzahlen f\u00fcr ihn essenziell. Wo und wie schnell man lockere, m\u00fcsse man genau pr\u00fcfen. Am 10. Februar wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpr\u00e4sidenten dar\u00fcber entscheiden, ob der zun\u00e4chst bis 14. Februar befristete Lockdown verl\u00e4ngert wird.<\/p>\n<h3>Polizei schlie\u00dft Fake-Marken-Shop<\/h3>\n<p><strong>09.56 Uhr:<\/strong> Ein illegal betriebenes Bekleidungsgesch\u00e4ft mit gef\u00e4lschter Markenware, das im Lockdown ge\u00f6ffnet hatte, ist von der Polizei in Dortmund dicht gemacht worden. Wie die Beh\u00f6rde berichtete, hatten die Beamten am Montag den Hinweis auf den Laden mit \u00bbregem Publikumsverkehr\u00ab bekommen.<\/p>\n<p>Vor der verschlossenen T\u00fcr lagen bereits \u00bbdiverse Etiketten von Bekleidungsartikeln bekannter Designer\u00ab. Der Mieter war nicht da \u2013 daf\u00fcr aber drinnen zw\u00f6lf Kunden. \u00bbIn ihren H\u00e4nden Einkaufst\u00fcten mit bereits bezahlter Ware sowie Kleidung, die sie soeben anprobierten\u00ab, so die Polizei.<\/p>\n<p>Wie sich herausstellte, waren die Anziehsachen in dem 50-Quadratmeter-Laden alle Plagiate. Die Polizei stellte alles sicher und ermittelt gegen den Betreiber des Gesch\u00e4ftes jetzt wegen des Verdachts der Steuerhehlerei und des Versto\u00dfes gegen das Markenschutzgesetz.<\/p>\n<h3>Rund 16.500 Neuinfektionen in Russland \u2013 Abw\u00e4rtstrend h\u00e4lt an<\/h3>\n<p><strong>09.49 Uhr:<\/strong> Russland verzeichnet mit 16.474 neuen Corona-F\u00e4llen eine Fortdauer des Abw\u00e4rtstrends. Am 25. Januar war die Zahl der t\u00e4glich gemeldeten Neuinfektionen erstmals seit mehr als zwei Monaten unter die Schwelle von 20.000 gefallen. Zudem melden die Beh\u00f6rden 526 weitere Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus. Insgesamt sind nun in Russland mehr als 3,901 Millionen Ansteckungen best\u00e4tigt \u2013 die viertmeisten weltweit \u2013 und 74.684 Todesf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<h3>Mehr als 110.000 neue Corona-F\u00e4lle an einem Tag in den <strong>USA<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.31 Uhr:<\/strong> In den USA geht die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zur\u00fcck. Mit 110.679 neuen F\u00e4llen am Dienstag meldeten die Beh\u00f6rden rund 36.000 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 300.282 neuen F\u00e4llen gemeldet.<\/p>\n<p>Angesichts der Ausbreitung von mutierten Varianten des Coronavirus im Land warnen einige Experten wie der Epidemiologe Michael Osterholm jedoch vor einer m\u00f6glichen neuen Welle. Am Dienstag verzeichneten die Beh\u00f6rden zudem 3389 Tote mit einer best\u00e4tigten Coronavirus-Infektion. Der bisherige H\u00f6chstwert wurde am 12. Januar mit 4466 Toten registriert.<\/p>\n<p>Nach einem zun\u00e4chst schleppenden Start der Corona-Impfkampagne vermeldete die neue Regierung unter Pr\u00e4sident Joe Biden zuletzt Fortschritte. Bislang wurden landesweit rund 52,6 Millionen Dosen ausgeliefert, von denen mehr als 32,7 Millionen verabreicht wurden, wie Zahlen der Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC zeigen. Darunter sind demnach sechs Millionen Menschen, die inzwischen schon die beiden n\u00f6tigen Impfungen bekommen haben.<\/p>\n<h3><strong>Kampf gegen Coronakrise: Der wahre Wumms kommt vom Kinderbonus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.27 Uhr: <\/strong>Zwanzig Milliarden kostete es den Staat, die Mehrwertsteuer zu senken. Doch im Kampf gegen die Coronakrise war eine andere Ma\u00dfnahme viel effektiver: zus\u00e4tzliches Kindergeld.<\/p>\n<h3>Uni Oxford: Impfstoffe sch\u00fctzen wohl auch bei Mutanten vor schweren Erkrankungen<\/h3>\n<p><strong>09.21 Uhr: <\/strong>Corona-Vakzine d\u00fcrften dem Impfstoffchef der Universit\u00e4t Oxford zufolge wohl auch bei infekti\u00f6seren Virusmutationen vor schweren Erkrankungen sch\u00fctzen. Das Virus k\u00f6nne durch Ver\u00e4nderungen wom\u00f6glich menschliche Immunreaktionen umgehen, sodass es weiterhin \u00fcbertragen werden k\u00f6nne, sagt Experte Andrew Pollard auf die Frage nach der Wirksamkeit des Impfstoffes, der von der Universit\u00e4t Oxford gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca entwickelt wurde, gegen Virusmutanten. \u00bbDas bedeutet also, dass es wahrscheinlich ist, dass das Virus im Laufe der Zeit Wege finden wird, sich so anzupassen, dass es weiterhin zwischen Menschen \u00fcbertragen werden kann\u00ab, sagt er BBC TV. \u00bbAber das bedeutet nicht, dass wir nicht immer noch einen Schutz gegen schwere Krankheiten haben werden.\u00ab Es gehe viel mehr darum, dass das Virus in der Lage sei, weiterhin zu \u00fcberleben, als dass es Schaden zuf\u00fcgen k\u00f6nne.<\/p>\n<h3>Impfstart im <strong>Westjordanland<\/strong> \u2013 Infektionszahlen in Israel weiter hoch<\/h3>\n<p><strong>09.15 Uhr: <\/strong>Nach einer Lieferung von Corona-Impfstoff aus Israel hat die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde (PA) mit der Impfung von medizinischem Personal begonnen. Als Erste bekam Gesundheitsministerin Mai Al-Kaileh am Dienstagabend eine Spritze verabreicht. Israel hatte der Beh\u00f6rde am Montag in einem ersten Schritt 2000 Dosen des Impfstoffs des Herstellers Moderna \u00fcbergeben. Am Mittwoch sollte ein Teil davon in den Gazastreifen geliefert werden.<\/p>\n<p>Die Infektions- und Totenzahlen waren zuletzt im Westjordanland und im Gazastreifen zur\u00fcckgegangen, auch dank harter Restriktionen. Im Westjordanland leben etwa vier Millionen Menschen, im Gazastreifen rund 2,3 Millionen.<\/p>\n<p>In Israel erhielten bereits mehr als 3,2 Millionen Menschen die erste und fast 1,9 Millionen auch die zweite Impfdosis. Die Infektionszahlen sind dennoch sehr hoch. Binnen 24 Stunden wurden 7919 Neuinfektionen verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Auch die Lage in den Krankenh\u00e4usern blieb mit 1074 Schwerkranken sehr angespannt. Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neunmal so viele Menschen wie in Israel. Hier wurden zuletzt 9705 Neuinfektionen registriert.<\/p>\n<p>Bis Freitag gilt in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land ein Lockdown. Die Regierung macht f\u00fcr die hohen Infektionszahlen vor allem Mutationen verantwortlich, vielfach werden aber auch Lockdown-Regeln nicht befolgt und durchgesetzt. Am Mittwoch wollte die Regierung \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung von Ma\u00dfnahmen, aber auch \u00fcber teilweise Lockerungen beraten.<\/p>\n<h3>150-Millionen-Kooperation von Curevac und GSK<\/h3>\n<p><strong>08.45 Uhr: <\/strong>Erst Anfang der Woche verk\u00fcndete Curevac eine umfassende Kooperation mit Bayer, nun will das T\u00fcbinger Biotech-Unternehmen bei der Entwicklung der Corona-Vakzine auch umfassender mit Glaxo-Smith-Kline (GSK) zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Die beiden Firmen wollen laut einer Mitteilung einen Impfstoff-Kandidaten entwickeln, der auch gegen aufkommende Virus-Mutationen helfen soll. Er k\u00f6nnte 2022 entwickelt sein. GSK habe sich zudem bereit erkl\u00e4rt, Curevac bei der Herstellung von bis zu 100 Millionen Dosen des Impfstoffs der ersten Generation zu unterst\u00fctzen, der sich ebenfalls noch in der Entwicklung befindet. Insgesamt soll die Kooperation 150 Millionen Euro ausmachen.<\/p>\n<p>Bayer-Vorstand Stefan Oelrich und Curevac-Chef Franz-Werner Haas hatten erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass Bayer in einem Werk in Wuppertal schon bald ebenfalls in gro\u00dfem Stil Curevac-Impfstoff produzieren wolle.<\/p>\n<h3>WHO-Experten besuchen Labor in Wuhan<\/h3>\n<p><strong>08.00 Uhr: <\/strong>Internationale Experten haben in der chinesischen Stadt Wuhan ein Forschungszentrum besucht, das im Mittelpunkt von Spekulationen \u00fcber den Ursprung des Coronavirus steht. Ex-US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte gemutma\u00dft, dass das Virus aus diesem Labor stammen k\u00f6nnte. Es forscht mit Coronaviren von Flederm\u00e4usen, die als Ursprung f\u00fcr die Pandemie verd\u00e4chtigt werden. So war spekuliert worden, dass das Virus vielleicht auch aus dem Labor entwichen sein k\u00f6nnte, was die chinesische Seite jedoch bestritt. In Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des Coronavirus festgestellt worden, an dem inzwischen mehr als 2,2 Millionen weltweit starben. Die Experten der internationalen Gesundheitsorganisation WHO waren vor zwei Wochen in Wuhan gelandet, mussten aber zun\u00e4chst in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<h3>FDP und AfD kritisieren Impfaussagen von Merkel<\/h3>\n<p><strong>07.55 Uhr: <\/strong>Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bei der Impfstoff-Bestellung durch die EU \u00bbim Gro\u00dfen und Ganzen nichts schiefgelaufen\u00ab. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sagte dem Sender RTL daraufhin: Merkel hole mit ihren Aussagen den Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung nicht ab. \u00bbEs gibt gro\u00dfe Emp\u00f6rung, weil es beim Impfen nicht weitergeht, es gab gro\u00dfe Erwartungen. Und es gibt eine wachsende Ungeduld der Menschen, die das \u00f6ffentliche Leben wiederhaben wollen.\u00ab AfD-Chef J\u00f6rg Meuthen teilte zu Merkels Satz mit: \u00bbOffensichtlich ist sie nach \u00fcber 15 Jahren im Kanzleramt vollkommen entkoppelt von der Realit\u00e4t in unserem Land!\u00ab<\/p>\n<h3>Toni Kroos ist der eigene Corona-Look unangenehm<\/h3>\n<p><strong>07.45 Uhr:<\/strong> Fu\u00dfballstar Toni Kroos hat seine Kleidung w\u00e4hrend des Lockdowns vernachl\u00e4ssigt. \u00bbIch muss sagen, dass der Lockdown-Effekt seine Kreise zieht. Ich bin jetzt wirklich seit acht Monaten nur noch in irgendwelchen Trainingsanz\u00fcgen unterwegs, egal wohin\u00ab, gestand der 31-J\u00e4hrige in der neuesten Ausgabe des mit seinem Bruder Felix gemeinsam aufgenommenen Podcasts \u00bbEinfach mal Luppen\u00ab. Vor Kurzem habe er sich aber auf dem Weg zum Training bei seinem Club Real Madrid in einer Glasscheibe am Eingang zum Vereinsgeb\u00e4ude gesehen. \u00bbDa habe ich mich echt gefragt: Sag mal, wie rennst du denn eigentlich hier rum?\u00ab Da habe farblich nichts zusammengepasst. \u00bbDas war mir selbst unangenehm.\u00ab<\/p>\n<h3>9705 Neuinfektionen und 975 neue Todesf\u00e4lle gemeldet<\/h3>\n<p><strong>05.25 Uhr: <\/strong>Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 9705 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Au\u00dferdem wurden 975 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 13.198 Neuinfektionen und 982 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen gemeldeten Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bei 82,9. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlt seit Beginn der Pandemie 2.237.790 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 3.02., 0 Uhr). Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte noch deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 58.956. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.973.200 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,85 (Vortag 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Neuseeland genehmigt Pfizer\/BioNTech-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>03.40 Uhr: <\/strong>Die neuseel\u00e4ndische Arzneimittelbeh\u00f6rde Medsafe erteilt dem Corona-Impfstoff aus dem Hause Pfizer\/BioNTech eine vorl\u00e4ufige Zulassung. \u00bbDie vorl\u00e4ufige Zulassung des Impfstoffs ist ein positiver Schritt im Kampf gegen Covid-19\u00ab, sagt Regierungschefin Jacinda Ardern. Die Impf-Einheiten werden voraussichtlich Ende des ersten Quartals in Neuseeland eintreffen.<\/p>\n<h3>Internationale Politiker sehen Corona als Chance f\u00fcr globale Neuordnung<\/h3>\n<p><strong>03.30 Uhr: <\/strong>Die Corona-Pandemie bietet nach Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und anderen internationalen Spitzenpolitikern die Chance f\u00fcr eine Neuordnung der Weltpolitik. \u00bbDie Welt wird nach Corona eine andere sein\u00ab, hei\u00dft es in einem Gastbeitrag f\u00fcr die \u00bbFrankfurter Allgemeine Zeitung\u00ab und andere europ\u00e4ische Bl\u00e4tter. Die jetzige Krise biete auch Gelegenheit, \u00bbdurch effiziente Zusammenarbeit, Solidarit\u00e4t und Koordination wieder einen Konsens \u00fcber eine internationale Ordnung zu erzielen \u2013 eine Ordnung, die auf Multilateralismus und Rechtsstaatlichkeit beruht\u00ab. Auch das Problem des Klimawandels k\u00f6nne nur global gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Der Beitrag wurde auch von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Senegals Staatschef Macky Sall unterschrieben. Vonseiten internationaler Organisationen waren Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel beteiligt. Die Gruppe schl\u00e4gt auch eine wieder engere Zusammenarbeit im Rahmen internationaler Foren wie der Gruppe der G7 und der G20 vor.<\/p>\n<p>Die Covid-19-Krise sei \u00bbdie seit Generationen gr\u00f6\u00dfte Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr die weltweite Solidarit\u00e4t\u00ab, hei\u00dft es weiter in dem Text. \u00bbIst auch nur ein Ort in der Welt von Covid-19 betroffen, sind Menschen und Volkswirtschaften allerorten gef\u00e4hrdet.\u00ab Daraus m\u00fcssten auch Lehren f\u00fcr k\u00fcnftige Krisen gezogen werden. \u00bbStatt Kulturen und Werte gegeneinander auszuspielen, m\u00fcssen wir einen integrativeren Multilateralismus aufbauen. Dabei haben wir unsere Unterschiede genauso zu achten wie unsere gemeinsamen Werte, die in der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte verankert sind.\u00ab<\/p>\n<h3>Esken fordert weiteren Kinderbonus in Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>03.25 Uhr:<\/strong> Vor der Sitzung des Koalitionsausschusses am Mittwochabend hat SPD-Chefin Saskia Esken einen weiteren Kinderbonus f\u00fcr Familien mit geringen Einkommen gefordert. Sie habe \u00bbdie klare Erwartung\u00ab, dass die Spitzen der Gro\u00dfen Koalition \u00fcber eine Neuauflage dieser Leistung in der Coronakrise sprechen werden, sagte Esken der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Der Kinderbonus von 300 Euro pro Kind war im vergangenen Jahr gezahlt worden, um Familien in der Krise zu unterst\u00fctzen. Er wurde in zwei Raten von zuerst 200 und dann 100 Euro \u00fcberwiesen. Mit der Bonuszahlung seien sehr gute Erfahrungen gemacht worden, sagte Esken nun. Geringverdiener h\u00e4tten es in der Coronakrise ganz besonders schwer. Daher sei der Kinderbonus \u00bbgenau das, was wir brauchen\u00ab.<\/p>\n<p>Esken und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) fordern auch einen Corona-Zuschlag f\u00fcr Hartz-IV-Bezieher. Die SPD-Chefin hatte dies am Montag im \u00bbTagesspiegel\u00ab mit der \u00bboffenkundigen Not von Erwachsenen und Kindern in Grundsicherung\u00ab begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Heil sagte nun der \u00bbRheinischen Post\u00ab, durch die lange andauernden Corona-Restriktionen fielen viele Hilfsangebote weg, \u00bbdie hilfsbed\u00fcrftigen Menschen sonst zur Verf\u00fcgung stehen\u00ab. Er verwies auf die Schlie\u00dfungen von Schulen, Jugendklubs, Sozialkaufh\u00e4usern oder B\u00fcchereien. Er wolle den Corona-Zuschlag f\u00fcr Menschen in der Grundsicherung und f\u00fcr Geringverdiener, damit deren gr\u00f6\u00dfte Belastungen ausgeglichen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Spitzen von CDU, CSU und SPD kommen am Mittwoch um 18 Uhr im Berliner Bundeskanzleramt zusammen. An dem Treffen nimmt erstmals der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet teil, der im Januar zum CDU-Bundesvorsitzenden gew\u00e4hlt worden war.<\/p>\n<h3>Parlamentskreise: Von der Leyen offen f\u00fcr Zulassung von russischem Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>02.35 Uhr:<\/strong> EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat sich nach Angaben aus Parlamentskreisen offen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs in der Europ\u00e4ischen Union gezeigt. Wenn die russischen ebenso wie die chinesischen Hersteller Transparenz zeigten und \u00bballe Daten\u00ab zu ihren Vakzinen offenlegten, k\u00f6nnten sie m\u00f6glicherweise Zulassungen erhalten, wurde von der Leyen am Dienstag von EU-Parlamentariern zitiert.<\/p>\n<p>Die Kommissionschefin hatte mit den Abgeordneten \u00fcber die Corona-Lage gesprochen. Sie steht wegen Verz\u00f6gerungen bei der Lieferung von Impfdosen an die EU-Staaten derzeit stark in der Kritik.<\/p>\n<p>Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich offen f\u00fcr eine Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V. Jedes Vakzin sei in der EU \u00bbherzlich willkommen\u00ab, sofern die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA dies empfehle, sagte sie in der ARD-Sendung \u00bbFarbe bekennen\u00ab.<\/p>\n<p>Eine am Dienstag ver\u00f6ffentlichte Studie hatte ergeben, dass Sputnik V zu mehr als 90 Prozent wirksam ist. Laut der von der britischen Fachzeitschrift \u00bbThe Lancet\u00ab ver\u00f6ffentlichten Untersuchung sch\u00fctzte das Vakzin in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien 91,6 Prozent der Probanden vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Nach Angaben der Autoren wurde der Impfstoff von den Studienteilnehmern zudem gut vertragen.<\/p>\n<p>Russland hatte bereits im Dezember damit begonnen, Risikogruppen mit Sputnik V zu impfen, und im Januar seine gro\u00df angelegte Impfkampagne gestartet. Zugelassen worden war das vom Gamaleja-Forschungszentrum entwickelte und nach einem sowjetischen Satelliten benannte Vakzin in Russland schon im August \u2013 noch vor Abschluss der finalen Studien. Dieses Vorgehen war international auf scharfe Kritik und Vorbehalte gesto\u00dfen.<\/p>\n<h3>Niederlande verl\u00e4ngern Lockdown bis zum 2. M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>01.15 Uhr:<\/strong> In den Niederlanden wird der Corona-Lockdown bis zum 2. M\u00e4rz verl\u00e4ngert. Dies beschloss am Dienstag das Regierungskabinett, wie Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte mitteilte. Er begr\u00fcndete dies mit der Ausbreitung der zuerst in Gro\u00dfbritannien festgestellten Virus-Variante, die ansteckender ist als fr\u00fchere Formen des Erregers.<\/p>\n<p>Der Lockdown in den Niederlanden war bislang bis zum 9. Februar befristet. Die jetzt beschlossene Verl\u00e4ngerung ist allerdings mit Lockerungen in einzelnen Bereichen verkn\u00fcpft. So d\u00fcrfen nach Angaben Ruttes die Grundschulen am kommenden Montag wieder \u00f6ffnen. Auch manche Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen wieder aufmachen \u2013 aber nur, um Bestellungen entgegenzunehmen.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der bislang bis zum 10. Februar geltenden n\u00e4chtlichen Ausgangssperre wartet die Regierung noch auf die Empfehlung eines Wissenschaftlergremiums. Gegen die seit dem 23. Januar geltende n\u00e4chtliche Ausgangssperre hatte es zeitweise gewaltt\u00e4tige Proteste in mehreren St\u00e4dten gegeben.<\/p>\n<p>Die Niederlande d\u00fcrften die rasche Verbreitung der britischen Virus-Mutante, nicht ignorieren, warnte Rutte nun. Wenn das Land zum jetzigen Zeitpunkt zu optimistisch w\u00e4re, w\u00fcrde es daf\u00fcr \u00bbbald die Rechnung pr\u00e4sentiert bekommen\u00ab. Nach Angaben der niederl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden gehen die Infektionszahlen zwar zur\u00fcck. Doch sind zwei Drittel der Neuansteckungen auf die britische Variante des Coronavirus zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Rahmen des allgemeinen Lockdowns sind in den Niederlanden derzeit Schulen, Restaurants und die meisten Gesch\u00e4fte geschlossen. Zudem darf sich nicht mehr als ein Gast bei einem anderen Haushalt aufhalten. Die Ausgangssperre gilt zwischen 21 Uhr und 4.30 Uhr.<\/p>\n<p>Bei den Krawallen in den ersten N\u00e4chten nach Inkrafttreten der Ausgangssperre waren Wagen verbrannt und Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert worden. Hunderte Menschen wurden festgenommen. Polizeigewerkschaften sprachen von den heftigsten Ausschreitungen in den Niederlanden seit vier Jahrzehnten. Damals waren schwere Krawalle durch Zwangsr\u00e4umungen besetzter H\u00e4user entfacht worden.<\/p>\n<h3>Linnemann fordert SPD zur Aufgabe der Blockadehaltung bei Steuerentlastungen auf<\/h3>\n<p><strong>0.55 Uhr: <\/strong>Kurz vor dem Koalitionsausschuss von Union und SPD ruft der CDU\/CSU-Fraktionsvizevorsitzende Carsten Linnemann die Sozialdemokraten auf, ihren Widerstand gegen zus\u00e4tzliche Steuerentlastungen f\u00fcr Unternehmen in der Coronakrise aufzugeben. \u00bbDie bessere steuerliche Verrechnung der aktuellen Verluste wegen Corona mit Gewinnen aus den Vorjahren, w\u00e4re der einfachste und schnellste Weg, um im Kern gesunden Unternehmen durch die Krise zu helfen\u00ab, sagt Linnemann dem \u00bbRedaktionsnetzwerk Deutschland\u00ab. Er forderte, dass die SPD ihr Veto bei der Verlustverrechnung endlich aufgebe. Mit der Verlustverrechnung bek\u00e4men die Unternehmen schnell und gezielt Liquidit\u00e4t. \u00bbNicht aus den Taschen von anderen, sondern aus dem, was sie selbst erwirtschaftet haben und in Zukunft wieder erwirtschaften werden\u00ab, so der Vertreter des Wirtschaftsfl\u00fcgels der Union.<\/p>\n<h3>Macron will Impfangebot f\u00fcr alle Franzosen bis Ende des Sommers<\/h3>\n<p><strong>0.25 Uhr:<\/strong> Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron will allen Franzosen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot machen. Bis Ende Februar oder Anfang M\u00e4rz sollte die Produktion von Impfstoff in Frankreich starten, sagt Macron in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1. Er geht von schlie\u00dflich vier Werken aus. Pharmafirmen m\u00fcssten schon jetzt mit den Vorbereitung f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter und den Anfang des n\u00e4chsten Jahres beginnen.<\/p>\n<p>Derzeit werden Daten des Gesundheitsministeriums zufolge so viele Menschen in Krankenh\u00e4usern in Zusammenhang mit dem Virus behandelt wie zuletzt Ende November. Insgesamt sind gut 28.000 Patienten in Kliniken, davon liegen 3270 auf Intensivstationen. Das Land meldet 23.337 Neuinfektionen und 726 weitere Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p>   Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern NFL-Fans verfolgen den Super Bowl (Archivbild) Foto:\u2002Wayne Parry \/ AP Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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