{"id":563,"date":"2020-06-19T05:19:11","date_gmt":"2020-06-19T02:19:11","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/facebook-loscht-werbung-von-donald-trump-wegen-verwendung-von-nazi-symbol\/"},"modified":"2020-06-19T05:19:11","modified_gmt":"2020-06-19T02:19:11","slug":"facebook-loscht-werbung-von-donald-trump-wegen-verwendung-von-nazi-symbol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/facebook-loscht-werbung-von-donald-trump-wegen-verwendung-von-nazi-symbol\/","title":{"rendered":"Facebook l\u00f6scht Werbung von Donald Trump wegen Verwendung von Nazi-Symbol"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/6dd06c1b-100c-41be-9934-c323207c7496_w948_r1.77_fpx35.25_fpy45.jpg\" title=\"Donald Trump bei Wahlkampfauftritt im Januar\" alt=\"Donald Trump bei Wahlkampfauftritt im Januar\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Donald Trump bei Wahlkampfauftritt im Januar<\/p>\n<p> SAUL LOEB\/ AFP <\/figcaption><\/figure>\n<p>Facebook hat Anzeigen des Wahlkampfteams von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gesperrt, die ein in NS-Konzentrationslagern verwendetes Symbol enthielten. Die Posts h\u00e4tten gegen die Regeln des Online-Netzwerks gegen &quot;organisierten Hass&quot; versto\u00dfen, teilte das Unternehmen mit.<\/p>\n<p>Trumps Wahlkampfteam hatte in mehreren Posts mit einem nach unten gedrehten, roten Dreieck, geworben. Mit dem sogenannten Winkel wurden in den Konzentrationslagern der Nazis politische Gefangene gekennzeichnet. Laut der &quot;Washington Post&quot;, die Facebook nach eigenen Angaben auf den historischen Hintergrund des Symbols in der Wahlkampfwerbung hingewiesen hatte, wurde das Dreieck erstmals in den 1930er-Jahren verwendet, um etwa Kommunisten erkennbar zu machen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Zeitung tauchte das Symbol in mehreren Beitr\u00e4gen von Trumps Wahlkampfteam &quot;Team Trump&quot; aber auch in Anzeigen von Trump und seinem Vizepr\u00e4sidenten Mike Pence auf.<\/p>\n<p>In einem begleitenden Text wurde demnach vor &quot;gef\u00e4hrlichen Mobs linksradikaler Gruppen&quot; gewarnt und zur Unterzeichnung einer Petition gegen die &quot;Antifa&quot; aufgerufen. Trump hat die &quot;Antifa&quot; wiederholt f\u00fcr Ausschreitungen am Rande der Demonstrationen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz verantwortlich gemacht.<\/p>\n<h3>Beitrag wurde fast eine Million Mal abgerufen<\/h3>\n<p>Allerdings gibt es laut der Nachrichtenagentur AFP keine Hinweise darauf, dass Antifa-Aktivsten bei den Protesten eine zentrale Rolle spielen. Vielmehr wurden am Rande der Proteste wiederholt bewaffnete Rechtsextreme festgenommen.<\/p>\n<p>Auch wenn die Beitr\u00e4ge inzwischen entfernt wurden, sollen sie nach Angaben der &quot;Washington Post&quot; allein auf Trumps Account fast eine Million Mal abgerufen worden sein. Mit dem Eingriff Facebooks k\u00f6nnte der Streit zwischen dem Pr\u00e4sidenten und den sozialen Medien erneut aufflammen.<\/p>\n<p>Trump hatte sich im Mai bereits mit dem Kurznachrichtendienst Twitter angelegt, nachdem dieser eine Behauptung Trumps \u00fcber m\u00f6glichen Betrug bei Briefwahlen einem Faktencheck unterzogen hatte. Twitter hatte Trumps Aussage als &quot;unbegr\u00fcndet&quot; zur\u00fcckgewiesen und den Beitrag des Pr\u00e4sidenten mit dem Hinweis &quot;Erfahren Sie die Fakten \u00fcber Briefwahl&quot; versehen.<\/p>\n<p>Trump hatte erbost auf den Schritt reagiert und angek\u00fcndigt, ein Gestz zu kippen, das soziale Netzwerke in den USA vor Haftung f\u00fcr die bei ihnen ver\u00f6ffentlichten Inhalte sch\u00fctzt. <\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Donald Trump bei Wahlkampfauftritt im Januar SAUL LOEB\/ AFP Facebook hat Anzeigen des Wahlkampfteams von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gesperrt, die ein in NS-Konzentrationslagern verwendetes Symbol enthielten. 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