{"id":5553,"date":"2021-01-31T09:46:00","date_gmt":"2021-01-31T06:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-peter-altmaier-uber-verlangerung-des-shutdown\/"},"modified":"2021-01-31T09:46:00","modified_gmt":"2021-01-31T06:46:00","slug":"corona-news-am-sonntag-peter-altmaier-uber-verlangerung-des-shutdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-peter-altmaier-uber-verlangerung-des-shutdown\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Peter Altmaier \u00fcber Verl\u00e4ngerung des Shutdown"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/31f291c5-90dc-4a4c-9526-51094cec8d93_w948_r1.77_fpx45.97_fpy50.jpg\" title=\"Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Herbstklausur der CDU im September 2020\" alt=\"Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Herbstklausur der CDU im September 2020\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Herbstklausur der CDU im September 2020<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sven Hoppe \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Altmaier h\u00e4lt Verl\u00e4ngerung des Lockdown auch bei Inzidenzwert unter 50 denkbar<\/h3>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlie\u00dft nicht aus, dass der aktuelle Corona-Lockdown noch einmal verl\u00e4ngert werden muss. \u00bbDie aktuelle Entwicklung n\u00e4hrt die Hoffnung, dass wir uns relativ schnell einer Inzidenz von 50 n\u00e4hern k\u00f6nnen\u00ab, sagte Altmaier der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. \u00bbDie L\u00e4nge des Lockdowns h\u00e4ngt aber auch davon ab, inwieweit sich neue Mutationen des Coronavirus in Deutschland verbreiten.\u00ab<\/p>\n<p>Die geltenden Beschr\u00e4nkungen sind vorerst bis zum 14. Februar befristet. Erkl\u00e4rtes Ziel von Bund und L\u00e4ndern ist es bisher, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, unter 50 zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Ab diesem Wert sollen die Gesundheits\u00e4mter wieder in der Lage sein, Infektionsketten vollst\u00e4ndig nachzuverfolgen und das Infektionsgeschehen so unter Kontrolle zu bringen. Ob diese Einsch\u00e4tzung aus dem vergangenen Jahr jedoch auch angesichts der neuen, ansteckenderen Virus-Varienten gilt, wird sich noch zeigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen ging der Inzidenzwert langsam zur\u00fcck. Experten halten es f\u00fcr m\u00f6glich, dass der Wert rein rechnerisch Mitte Februar bei 50 liegen k\u00f6nnte. Altmaier warnte jedoch, dass man in Gro\u00dfbritannien gesehen habe, dass sich die neue Virus-Variante auch deshalb schnell habe ausbreiten k\u00f6nnen, weil der dortige Lockdown weniger streng gewesen sei als der aktuell in Deutschland geltende.<\/p>\n<p>Altmaier machte zugleich klar, dass die Europ\u00e4ische Union eine Benachteiligung durch Impfstoffhersteller nicht akzeptieren werde. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen habe sehr deutlich gemacht, dass alle Firmen ihre Zusagen erf\u00fcllen m\u00fcssten, sagte er. \u00bbSollte sich herausstellen, dass einzelne Unternehmen ihre Verpflichtungen nicht einhalten, muss \u00fcber rechtliche Konsequenzen entschieden werden\u00ab.<\/p>\n<h3>RKI meldet 11.192 Neuinfektionen und 399 weitere Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen innerhalb eines Tages 11.192 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am vergangenen Sonntag lag der Wert bei 12.257 gemeldete Neuinfektionen. An Sonntagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen jedoch meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Seit Beginn der Pandemie z\u00e4hlt das RKI 2.216 363 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Sieben-Tage-Inzidenz ging leicht zur\u00fcck auf einen Wert von 90,2, am Samstag hatte sie noch bei knapp 91 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Ziel der Bundesregierung ist ein Wert von 50.<\/p>\n<p>Die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 399 auf insgesamt 56 945. Am Sonntag vor einer Woche waren 349 F\u00e4lle gemeldet worden, bei denen Patienten im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 56 945.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 0,92 (Vortag 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Kubas Beh\u00f6rden wollen Corona-Ma\u00dfnahmen versch\u00e4rfen<\/h3>\n<p><strong>21.55 Uhr: <\/strong>Kuba will zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus weitere Ma\u00dfnahmen ergreifen. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, sollen Touristen und andere Besucher des Landes sich f\u00fcr mehrere Tage auf eigene Kosten in Isolation begeben, bis sie einen negativen Corona-Test erhalten.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Kubas Chef-Epidemiologen Francisco Duran, soll die Quarant\u00e4ne mindestens f\u00fcnf Tage dauern. F\u00fcr Diplomaten und Gesch\u00e4ftsleute soll auch eine Isolation zu Hause m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Kuba hatte zuletzt steigende Corona-Fallzahlen registriert, am Freitag wurden 910 Neuinfektionen gemeldet. Bereits zu Monatsbeginn hatte das Land eine aufwendige Teststrategie f\u00fcr Touristen auf den Weg gebracht.<\/p>\n<h3>Italien empfiehlt AstraZeneca-Impfstoff nur bis 55 Jahre<\/h3>\n<p><strong>21.06 Uhr: <\/strong>Die italienische Arzneimittelbeh\u00f6rde empfiehlt den seit Freitag in der EU zugelassenen Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nur f\u00fcr Erwachsene bis zum Alter von 55 Jahren.<\/p>\n<p>In \u00dcbereinstimmung mit den Empfehlungen der EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA sei das Vakzin in Italien zwar zugelassen, erkl\u00e4rte die Beh\u00f6rde am Samstag. Menschen \u00fcber 55 Jahre und besonders anf\u00e4llige Menschen sollten jedoch bevorzugt mit den auf mRNA-Technologie basierenden Impfstoffen von Biontech\/Pfizer und Moderna geimpft werden.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung erkl\u00e4rte die Beh\u00f6rde laut der Nachrichtenagentur AFP, es best\u00fcnden \u00bbgewisse Unsicherheiten\u00ab \u00fcber die Wirksamkeit des Mittels bei \u00e4lteren Menschen, da diese Altersgruppe bei den klinischen Test nur \u00bbschlecht vertreten\u00ab gewesen sei. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfieht den AstraZeneca-Impfstoff f\u00fcr Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren.<\/p>\n<p>           Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Herbstklausur der CDU im September 2020 Foto:\u2002Sven Hoppe \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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