{"id":5534,"date":"2021-01-30T12:39:21","date_gmt":"2021-01-30T09:39:21","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-mehr-als-12-000-neuinfizierte-und-794-tote\/"},"modified":"2021-01-30T12:39:21","modified_gmt":"2021-01-30T09:39:21","slug":"corona-news-am-samstag-mehr-als-12-000-neuinfizierte-und-794-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-mehr-als-12-000-neuinfizierte-und-794-tote\/","title":{"rendered":"Corona-News am Samstag: Mehr als 12.000 Neuinfizierte und 794 Tote"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/75e678e0-6fd8-4204-8cbb-9098ebf01252_w948_r1.77_fpx33.34_fpy50.jpg\" title=\"FFP2-Maske in einem Corona-Schnelltestzentrum in Berlin\" alt=\"FFP2-Maske in einem Corona-Schnelltestzentrum in Berlin\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">FFP2-Maske in einem Corona-Schnelltestzentrum in Berlin<\/p>\n<p>  Foto:\u2002J\u00f6rg Carstensen \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Gr\u00fctters fordert rasche \u00d6ffnung von Museen bei Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>10.21 Uhr:<\/strong> Wenn die Corona-Ma\u00dfnahmen gelockert werden, will Kulturstaatsministerin Monika Gr\u00fctters (CDU) die Museen schnellstm\u00f6glich \u00f6ffnen. \u00bbDie Kultureinrichtungen waren die Ersten, die geschlossen wurden\u00ab, sagte Gr\u00fctters den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. \u00bbSie d\u00fcrfen nicht die letzten sein, die wieder \u00f6ffnen. Das gilt ganz besonders f\u00fcr die Museen.\u00ab<\/p>\n<p>Mit ihren Hygiene-Konzepten seien Museen \u00bbbestens auf einen Corona-gerechten Publikumsverkehr vorbereitet\u00ab, sagte Gr\u00fctters. Die kulturellen Einrichtungen b\u00f6ten mit ihren Angeboten \u00bbgeistige Anregungen\u00ab und holten so \u00bbviele vereinsamte und verst\u00f6rte Menschen\u00ab wieder ins Leben zur\u00fcck, zeigte sich die Ministerin \u00fcberzeugt. \u00bbDeshalb sollten sie bei den n\u00e4chsten Lockerungen ganz oben auf der Liste stehen.\u00ab<\/p>\n<p>Der derzeitige harte Corona-Lockdown in ganz Deutschland gilt laut Beschluss von Bund und L\u00e4ndern vorerst noch bis zum 14. Februar. Vor allem wegen der Sorge vor mutierten Coronavirus-Varianten ist unklar, ob es bereits danach zu ersten Lockerungen kommt.<\/p>\n<h3>Kanada schr\u00e4nkt Reisen bis zum 30. April ein<\/h3>\n<p><strong>10.02 Uhr: <\/strong>Kanada hat in der Corona-Pandemie aus Sorge vor einer Verbreitung der Virusmutationen weitere Reisebeschr\u00e4nkungen erlassen. Ab Sonntag bis mindestens zum 30. April seien Fl\u00fcge zu Zielen in der Karibik und Mexiko gestrichen, sagte Premierminister Justin Trudeau. Normalerweise fliegen viele Kanadier in den kalten Wintermonaten s\u00fcdw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Alle internationalen Fl\u00fcge k\u00f6nnen ab der kommenden Woche nur noch in den Metropolen Toronto, Vancouver, Montreal und Calgary landen, wie Trudeau weiter bekannt gab. Nach der Landung m\u00fcssten sich Reisende auf das Virus testen lassen und w\u00e4hrenddessen bis zu drei Tage auf eigene Kosten in einem Hotel aufhalten. Im zweitgr\u00f6\u00dften Land der Erde, wo etwa 37 Millionen Menschen leben, haben sich bislang mehr als 765 000 Menschen mit dem Virus infiziert.<\/p>\n<p>Das mexikanische Tourismusministerium warnte nach der Ank\u00fcndigung vor einer \u00bbtiefen Wirtschaftskrise\u00ab in der nordamerikanischen Region. \u00bbDie mexikanische Regierung hofft, dass die j\u00fcngste von Premierminister Justin Trudeau angek\u00fcndigte Ma\u00dfnahme so schnell wie m\u00f6glich zur\u00fcckgenommen werden kann\u00ab, hie\u00df es in einer Mitteilung der Beh\u00f6rde. Der Tourismus tr\u00e4gt 8,7 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt Mexikos bei. Das Land ist ein Mexiko ist ein beliebtes Urlaubsziel f\u00fcr Kanadier.<\/p>\n<h3>Ifo-Institut will Pr\u00e4mie f\u00fcr Pharmakonzerne<\/h3>\n<p><strong>8.46 Uhr:<\/strong> Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest schl\u00e4gt eine Pr\u00e4mie der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Pharmaunternehmen vor, die fr\u00fcher Impfstoffe liefern. Die zus\u00e4tzlichen Kosten k\u00f6nnten sich auf einige Milliarden Euro belaufen, schreibt er in einem gemeinsam mit Daniel Gros vom Br\u00fcsseler CEPS-Institut verfassten Papier. \u00bbDie Pr\u00e4mien rechnen sich dennoch, denn sie w\u00e4ren immer noch sehr viel g\u00fcnstiger als ein l\u00e4ngerer Lockdown wichtiger Teile der EU\u00ab, erl\u00e4utert Fuest. Die Pr\u00e4mie sollte zu Beginn ein Vielfaches des bislang vereinbarten Preises betragen und im Laufe der Zeit sinken. Auf diese Weise h\u00e4tten die Unternehmen einen starken Anreiz, die Produktion hochzufahren.<\/p>\n<h3>US-Seuchenbeh\u00f6rde ordnet das Tragen von Masken im \u00f6ffentlichen Verkehr an<\/h3>\n<p><strong>07.30 Uhr: <\/strong>Die US-Seuchenbeh\u00f6rde CDC hat das Tragen von Masken in \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel angeordnet. Das gelte ab Montag f\u00fcr Flugzeuge, Schiffe, U-Bahnen, Busse, Z\u00fcge, Taxis und Mitfahrdienste, teilte die CDC mit. Auch an Verkehrsknotenpunkten wie Flugh\u00e4fen, Bahnh\u00f6fen, Haltestellen und Schiffterminals sei ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht. F\u00fcr kurze Zeit, etwa zum Trinken oder Essen, k\u00f6nne der dieser abgenommen werden. Die Verordnung gelte nicht f\u00fcr Kinder unter zwei Jahren oder bei bestimmten medizinischen Indikationen.<\/p>\n<p>Der neue US-Pr\u00e4sident Joe Biden hatte in der vergangenen Woche die Bundesbeh\u00f6rden angewiesen, Ma\u00dfnahmen zur Maskenpflicht in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu ergreifen. Unter seinem Vorg\u00e4nger Donald Trump war ein solcher Vorsto\u00df der CDC abgewiesen worden und die Beh\u00f6rde hatte lediglich eine dringende Empfehlung zum Tragen einer Maske abgegeben. Fluggesellschaften und andere Transportmittelbetreiber hatten von ihren Kunden allerdings bereits den Schutz verlangt. Weigert sich ein Passagier, verst\u00f6\u00dft er nach der Verordnung der Seuchenbeh\u00f6rde nun aber gegen Bundesgesetze, so dass etwa Flugbegleiter oder Schaffner die Pflicht besser durchsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Impfkampagne gegen Coronavirus in Bolivien angelaufen<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr:<\/strong> In Bolivien ist die Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus angelaufen. Die Krankenschwester Sandra R\u00edos Villarte erhielt am Freitag in einer Klinik in Santa Cruz als erste Bolivianerin eine Spritze mit dem russischen Vakzin Sputnik V. Nach ihr wurden Dutzende weitere Mitarbeiter des Krankenhauses geimpft.<\/p>\n<p>Bolivien hatte am Donnerstag die ersten Chargen des russischen Impfstoffs erhalten. Insgesamt hat das s\u00fcdamerikanische Land 5,2 Millionen Dosen des Mittels bestellt. Bolivien hat au\u00dferdem einen Vertrag \u00fcber die Lieferung von f\u00fcnf Millionen Dosen des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca geschlossen und soll f\u00fcnf Millionen weitere Dosen des Vakzins \u00fcber das internationale Covax-Programm erhalten.<\/p>\n<p>Boliviens Nachbarland Peru erwartet Anfang Februar die ersten Impfstoff-Lieferungen. Am 9. Februar sollen eine Million Dosen des vom chinesischen Hersteller Sinopharm produzierten Wirkstoffs in Lima eintreffen, wie die Regierung am Freitag ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>In Kolumbien soll die Impfkampagne am 20. Februar anlaufen. Pr\u00e4sident Iv\u00e1n Duque gab am Freitag als Ziel aus, im ersten Qurtal eine Million B\u00fcrger zu impfen.<\/p>\n<h3>Seehofer warnt Bundesb\u00fcrger vor Auslandsreisen<\/h3>\n<p>4.00 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die von der Bundesregierung beschlossenen Einreiseverbote als zwingend notwendig verteidigt und an die Bev\u00f6lkerung appelliert, auf s\u00e4mtliche Reisen ins Ausland zu verzichten. \u00bbDas Bef\u00f6rderungsverbot ist eine drastische Ma\u00dfnahme, aber es ist zum Schutz unserer Bev\u00f6lkerung absolut notwendig\u00ab, sagte der CSU-Politiker der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. \u00bbEs geht um die Abwehr von hochinfekti\u00f6sen, mutierten Viren\u00ab, sagte er. Die Bundesb\u00fcrger sollten derzeit auf Auslandsreisen generell verzichten: \u00bbIm Moment kann ich nur dringend an die Bev\u00f6lkerung appellieren, jede nicht zwingend notwendige Reise ins Ausland unbedingt zu unterlassen\u00ab, sagte der Innenminister. \u00bbIch sehe das in dieser schwierigen Zeit sogar als B\u00fcrgerpflicht\u00ab, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<h3>FDP kritisiert neue Einreisebeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>03.50 Uhr: <\/strong>FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff hat die nationalen Einreisebeschr\u00e4nkungen zum Schutz vor besonders ansteckenden Coronavirus-Varianten kritisiert. \u00bbDie Ausbreitung der neuen Corona-Mutanten muss gebremst werden, aber pauschale Einreiseverbote sind nicht der richtige Weg\u00ab, sagte Lambsdorff der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Mutationsgebiete m\u00fcssten ausgewiesen und klar benannt werden. \u00bbDann muss die Einreise von dort so reduziert werden, dass verbindlich alle Einreisenden noch am Flughafen getestet werden k\u00f6nnen\u00ab, sagte Lambsdorff.<\/p>\n<p>Noch sinnvoller w\u00e4ren nach Ansicht des FDP-Politikers Testungen vor Abflug. \u00bbDass all das bisher trotz zahlreicher Ank\u00fcndigungen nicht sichergestellt wurde, muss sich die Bundesregierung ankreiden lassen.\u00ab<\/p>\n<p>Verl\u00e4ssliche Tests, mehr Sequenzierung und das weitere Hochfahren der Impfkapazit\u00e4ten seien der Schl\u00fcssel, \u00bbum die Mutanten auszubremsen und zwingend notwendig f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t\u00ab, sagte Lambsdorff. \u00bbGanz wichtig ist, dass wir diese Ma\u00dfnahmen mit unseren Nachbarn in der EU besprechen, denn wenn es erneut zu einem deutschen Alleingang k\u00e4me, w\u00e4re das kontraproduktiv.\u00ab<\/p>\n<p>Aus Sorge vor den Gefahren durch mutierte Coronavirus-Varianten gelten seit Samstag weitreichende Einreisesperren nach Deutschland aus Staaten, in denen diese Varianten stark verbreitet sind. Nach einem Kabinettsbeschluss vom Freitag gilt bei Reisen aus diesen L\u00e4ndern bis zum 17. Februar ein grunds\u00e4tzliches Bef\u00f6rderungsverbot f\u00fcr Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schifffahrtsunternehmen.<\/p>\n<p>Betroffen sind zun\u00e4chst Reisende aus Gro\u00dfbritannien, Irland, Portugal, Brasilien und S\u00fcdafrika. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Menschen, die in Deutschland wohnen. Das Verbot soll auch nicht f\u00fcr Transitpassagiere an Flugh\u00e4fen sowie den Frachtverkehr gelten.<\/p>\n<h3>US-Beh\u00f6rden sagen Coachella-Festival erneut ab<\/h3>\n<p><strong>03.15 Uhr: <\/strong>Wegen der Corona-Pandemie wird das legend\u00e4re Coachella-Festival in Kalifornien erneut abgesagt. Die zust\u00e4ndige Gesundheitsbeh\u00f6rde im Bezirk Riverside County teilte am Freitag mit, dass das f\u00fcr April geplante Festival nicht abgehalten werden k\u00f6nne. Ein m\u00f6glicher neuer Termin wurde nicht genannt.<\/p>\n<p>Schon zu Beginn der Pandemie \u2013 im April 2020 \u2013 hatte es einen coronabedingten Aufschub gegeben. Die Veranstalter schoben die Veranstaltung zun\u00e4chst auf Oktober, aber auch dieser Termin platzte.<\/p>\n<p>Mehr als 125.000 Konzertg\u00e4nger waren 2020 auf dem Festivalgel\u00e4nde in Indio erwartet worden. Als Hauptacts an sechs Tagen sollten Gruppen und K\u00fcnstler wie Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten.<\/p>\n<p>Im Zuge der Corona-Pandemie sind seit M\u00e4rz 2020 zahlreiche Gro\u00dfveranstaltungen in den USA abgesagt oder verschoben worden, darunter das W\u00fcstenfestival Burning Man im vorigen September.<\/p>\n<h3>Dreyer beklagt fehlende Klarheit bei Impflieferungen<\/h3>\n<p><strong>02.45 Uhr:<\/strong> Vor dem Impfgipfel von Bund und L\u00e4ndern an diesem Montag hat die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) den Bund aufgefordert, verl\u00e4ssliche Lieferangaben f\u00fcr Corona-Impfstoffe zu machen.<\/p>\n<p>\u00bbDie Menschen brauchen Klarheit, wann sie geimpft werden k\u00f6nnen, und die L\u00e4nder brauchen Planungssicherheit durch verl\u00e4ssliche Lieferangaben des Bundes, um Impftermine anbieten zu k\u00f6nnen\u00ab, sagte Dreyer der \u00bbRheinischen Post\u00ab. \u00bbBeides ist aktuell nicht gegeben. Bund und L\u00e4nder m\u00fcssen hier zusammenarbeiten.\u00ab Die L\u00e4nder seien bereit, m\u00f6gliche neue Produktionsst\u00e4tten mit schnellen Genehmigungsverfahren zu unterst\u00fctzen, so Dreyer.<\/p>\n<p>Mit Blick auf das geplante Treffen f\u00fcgte sie hinzu: \u00bbDeswegen sollten am Montag auch die Verb\u00e4nde der Arzneimittelhersteller, forschende Unternehmen wie Biontech, Curevac und Zulieferer wie Schott dabei sein. Wir brauchen verl\u00e4ssliche Lieferpl\u00e4ne und eine Erh\u00f6hung der Impfstoffproduktion.\u00ab Die Ministerpr\u00e4sidentin erneuerte ihre Forderung nach einem \u00bbnationalen Impf-Plan\u00ab, \u00bbdamit bis Ende September jeder Impfwillige sein Impfangebot hat\u00ab.<\/p>\n<h3>Habeck fordert Impfstoff-Allianz mit den USA<\/h3>\n<p><strong>02.30 Uhr:<\/strong> Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck hat die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit dem neuen US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden eine Allianz f\u00fcr h\u00f6here Impfstoffproduktionen zu schmieden. \u00bbMit der Regierung des neuen US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden ist der Moment f\u00fcr eine vertiefte transatlantische Kooperation gekommen\u00ab, sagte Habeck der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Europa und die USA sollten jetzt gemeinsam eine Initiative starten und auf G20-Ebene die Kapazit\u00e4ten der Pharmaindustrie weltweit zusammenbringen, sagte der Gr\u00fcnen-Chef. \u00bbPfizer ist ein US-amerikanisches Unternehmen. Joe Biden ist ein Transatlantiker, jemand, der in globalen Zusammenh\u00e4ngen denkt. Mit der Biden-Administration kann eine Erh\u00f6hung der Impfstoffproduktion gelingen.\u00ab<\/p>\n<h3>Unionsfraktionschef Brinkhaus pl\u00e4diert f\u00fcr Verl\u00e4ngerung des Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>02.15 Uhr: <\/strong>Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) fordert angesichts der Ausbreitung neuer Coronavirus-Varianten eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns \u00fcber den 14. Februar hinaus. \u00bbBesser jetzt noch ein wenig l\u00e4nger etwas h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen als ein Raus-Rein-Raus-Rein, was letztlich alle zerm\u00fcrbt\u00ab, sagte Brinkhaus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Viele Lockdown-Ma\u00dfnahmen m\u00fcssten im Kern vermutlich noch einmal verl\u00e4ngert werden. \u00bbWir m\u00fcssen die Zahlen jetzt weit herunterbekommen\u00ab, so der CDU-Politiker.<\/p>\n<p>Deutschland m\u00fcsse wegen der Mutation des Virus bei Lockerungen der Ma\u00dfnahmen sehr vorsichtig sein. \u00bbDas, was wir zum Beispiel in Gro\u00dfbritannien und Irland gesehen haben, ist sehr besorgniserregend\u00ab, sagte Brinkhaus.<\/p>\n<p>Zugleich k\u00fcndigte er eine Aufarbeitung der Fehler in Altenheimen w\u00e4hrend der Coronakrise an. \u00bbWo wir aber eine sehr harte Fehleranalyse bei uns machen m\u00fcssen, ist im Bereich der Altenheime. Es ist nicht akzeptabel, dass dort so viele Menschen an einer Covid-Infektion gestorben sind.\u00ab Zudem sei die Vergabe von Impfterminen f\u00fcr die \u00fcber 80-J\u00e4hrigen \u00bbzu oft auch nicht gut organisiert gewesen\u00ab. Dies habe zu viel Verunsicherung gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Deutschland steht nach Ansicht von Brinkhaus mit den geltenden Freiheitsbeschr\u00e4nkungen und Eingriffen wie Schlie\u00dfung von Schulen und Gesch\u00e4ften im internationalen Vergleich gut da. \u00bbViele L\u00e4nder in Europa sind auch noch in Lockdown-Ma\u00dfnahmen \u2013 teilweise h\u00e4rter als bei uns. Wir sind in vielen Bereichen immer noch gut aufgestellt.\u00ab<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten am 19. Januar beschlossen, den Corona-Lockdown in ganz Deutschland bis zum 14. Februar zu verl\u00e4ngern und zugleich in einigen Bereichen zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<h3>Stiko-Vorsitzender verteidigt Altersvorgabe f\u00fcr AstraZeneca-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>01.40 Uhr:<\/strong> Nach der europ\u00e4ischen Zulassung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca hat der Vorsitzende der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko) die von seinem Gremium empfohlene Altersvorgabe verteidigt. Die Daten von AstraZeneca seien nicht ausreichend, um die Wirksamkeit der Impfung in der Altersgruppe ab 65 Jahre beurteilen zu k\u00f6nnen, sagte Thomas Mertens am Freitagabend bei einer Videoschalte des Science Media Center. Man brauche weitere Informationen dazu, wie gut der Impfstoff auch \u00e4ltere Menschen vor Covid-19 sch\u00fctze.<\/p>\n<p>Das Pr\u00e4parat von AstraZeneca werde \u00bbaktuell aufgrund der derzeit verf\u00fcgbaren Daten nur f\u00fcr Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen\u00ab, hatte die am Robert Koch-Institut (RKI) angesiedelte Impfkommission. \u00bbWir haben nicht die Qualit\u00e4t des Impfstoffs bewertet, sondern die Qualit\u00e4t der Daten\u00ab, so Mertens. Der Virologe f\u00fcgte hinzu, dass die Stiko ihre Empfehlungen nach dem Einreichen weiterer Daten zur Effizienz bei \u00e4lteren Menschen aktualisieren werde. Gleichzeitig sagte er, dass die Sicherheit des Impfstoffs au\u00dfer Zweifel stehe.<\/p>\n<p>Clemens Wendtner, Chefarzt an der M\u00fcnchen Klinik Schwabing, sprach in der Videoschalte angesichts der Zulassung von einem guten Tag f\u00fcr die Impfkampagne. Nun stehe \u2013 neben den bereits zuvor zugelassenen Pr\u00e4paraten von Pfizer\/Biontech und Moderna \u2013 ein dritter Impfstoff zur Verf\u00fcgung, der effizient und sicher sei. Zudem sei das Pr\u00e4parat von AstraZeneca massentauglich, weil es von Haus\u00e4rzten verabreicht werden k\u00f6nne. F\u00fcr die beiden anderen Impfstoffe sind dagegen K\u00fchlketten erforderlich.<\/p>\n<p>Wendtner sagte, im Kampf gegen die Corona-Pandemie gehe es nun darum, m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viele Menschen zu impfen. Die EU-Kommission hatte den AstraZeneca-Impfstoff am Freitagabend f\u00fcr Personen ab 18 Jahren ohne Altersbeschr\u00e4nkung zugelassen.<\/p>\n<h3>Moderna bittet US-Beh\u00f6rde um Erh\u00f6hung der Vakzindosen pro Ampulle<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr:<\/strong> Der US-Pharmakonzern Moderna bittet einem Medienbericht zufolge die Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA darum, zus\u00e4tzlich bis zu f\u00fcnf Vakzindosen in einer Ampulle abf\u00fcllen zu d\u00fcrfen. Damit wolle das Unternehmen einen Engpass bei der Herstellung abfedern, berichtet \u00bbCNBC\u00ab unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Person. In dem Fall einer Genehmigung k\u00f6nnte Moderna 15 Impfstoffdosen in einer Ampulle liefern. Bislang hat das Unternehmen eine Erlaubnis f\u00fcr zehn Dosen.<\/p>\n<h3>WHO-Experten treffen Beh\u00f6rdenmitarbeiter und besuchen Krankenhaus in Wuhan<\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr:<\/strong> Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan im Rahmen ihrer Untersuchungen zu den Urspr\u00fcngen der Corona-Pandemie mehrere Treffen absolviert. Nach Gespr\u00e4chen mit Beh\u00f6rdenvertretern besuchten sie am Freitag unter anderem ein Krankenhaus, in dem die ersten Covid-19-Patienten behandelt worden waren.<\/p>\n<p>In Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des damals neuartigen Erregers festgestellt worden, an dem inzwischen mehr als 2,1 Millionen weltweit starben.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind in dem Krankenhaus, in dem einige der ersten bekannten F\u00e4lle von Covid-19 behandelt wurden, und treffen uns mit den \u00c4rzten und Mitarbeitern, die diese Arbeit geleistet haben, und f\u00fchren eine offene Diskussion \u00fcber die Details ihrer Arbeit\u00ab, twitterte WHO-Teammitglied Peter Daszak, der Pr\u00e4sident der EcoHealth Alliance ist \u2013 einer globalen Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Pr\u00e4vention von Infektionskrankheiten konzentriert.<\/p>\n<p>Der genaue Ablauf der WHO-Forschungsarbeit in Wuhan wird von den chinesischen Beh\u00f6rden nicht kommuniziert. Laut WHO plant das internationale Expertenteam auch Besuche des Wuhan-Instituts f\u00fcr Virologie sowie des Huanan-Markts. Dieser weiterhin geschlossene Markt gilt als Ursprungsort der Pandemie.<\/p>\n<p>Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Flederm\u00e4use die urspr\u00fcnglichen Wirte des neuartigen Coronavirus waren und dieses auf dem Huanan-Markt auf den Menschen \u00fcbertragen wurde. Ungekl\u00e4rt ist aber, welches Tier bei der \u00dcbertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente.<\/p>\n<p>Die WHO-Experten waren vor zwei Wochen in Wuhan gelandet, mussten aber zun\u00e4chst in Quarant\u00e4ne. Ihre 14-t\u00e4gige Isolation endete am Donnerstag.<\/p>\n<p>Die WHO-Mission ist hochbrisant, weil dabei m\u00f6gliche Vers\u00e4umnisse der chinesischen Beh\u00f6rden in den Anf\u00e4ngen der Pandemie in den Fokus r\u00fccken k\u00f6nnten. Zun\u00e4chst hatte Peking eine unabh\u00e4ngige internationale Untersuchung der Urspr\u00fcnge des Virus verweigert. Sp\u00e4ter schwenkte die chinesische Regierung um und verbreitete Thesen, dass das Virus seinen Ursprung in anderen L\u00e4ndern habe.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern FFP2-Maske in einem Corona-Schnelltestzentrum in Berlin Foto:\u2002J\u00f6rg Carstensen \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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