{"id":5528,"date":"2021-01-30T04:17:54","date_gmt":"2021-01-30T01:17:54","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-restaurants-in-new-york-durfen-ab-valentinstag-wieder-offnen\/"},"modified":"2021-01-30T04:17:54","modified_gmt":"2021-01-30T01:17:54","slug":"corona-news-am-freitag-restaurants-in-new-york-durfen-ab-valentinstag-wieder-offnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-restaurants-in-new-york-durfen-ab-valentinstag-wieder-offnen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Freitag: Restaurants in New York d\u00fcrfen ab Valentinstag wieder \u00f6ffnen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c3c347f2-154d-4aa0-a0e9-d5cb9c8702b2_w948_r1.77_fpx55_fpy81.jpg\" title=\"Ein Restaurant in New York\" alt=\"Ein Restaurant in New York\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Ein Restaurant in New York<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Mark Lennihan \/ AP<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das war das Update am Freitag. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Schwesig und Kretschmer uneins \u00fcber m\u00f6glichen Start von Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>23.27 Uhr:<\/strong> In der Coronakrise widersprechen sich die L\u00e4nderchefs Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens bez\u00fcglich m\u00f6glicher Lockerungen.<\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) erteilte Hoffnungen auf rasche Lockerungen von Corona-Auflagen eine Absage. Sie sehe die Mutationen des Coronavirus mit ganz gro\u00dfer Sorge, sagte sie in einem ARD-\u00bbExtra\u00ab. \u00bbDann, glaube ich, reden wir weniger \u00fcber Lockerungen, sondern eher \u00fcber Versch\u00e4rfungen\u00ab, sagte Schwesig.<\/p>\n<p>Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich hingegen zuversichtlich, dass es bei einem weiteren Absinken der Corona-Zahlen schon ab Mitte Februar Lockerungen geben kann. Man k\u00f6nne aber nicht alle Lockerungen auf einmal starten, weil es dann zu viel Mobilit\u00e4t gebe, sagte er bei einem Online-Forum zur Situation in Sachsen. R\u00fcckblickend w\u00e4re jede Woche Lockdown fr\u00fcher besser gewesen, sagte Kretschmer.<\/p>\n<h3>New Yorker Restaurants d\u00fcrfen ab Valentinstag wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>22.26 Uhr:<\/strong> Die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Restaurants in New York d\u00fcrfen ab dem Valentinstag wieder mit begrenzten Kapazit\u00e4ten \u00f6ffnen. Ab dem 14. Februar k\u00f6nnen Restaurants in der US-Metropole wieder G\u00e4ste im Innenraum empfangen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. Demnach gelte allerdings eine Kapazit\u00e4tsobergrenze von 25 Prozent. Voraussetzung ist au\u00dferdem, dass die Rate positiver Corona-Tests bis zum Valentinstag weiter r\u00fcckl\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p>Der Anteil positiver Ergebnisse an allen Corona-Tests war von 7,1 Prozent Anfang Januar auf zuletzt 4,9 Prozent gesunken, sagte Cuomo. \u00bbAlle Modelle sagen voraus, dass die Zahl weiter sinken wird.\u00ab<\/p>\n<p>New York hatte im Dezember die Innenr\u00e4ume von Restaurants geschlossen und damit auf steigende Infektionszahlen reagiert. Erlaubt waren weiterhin Essen zum Mitnehmen, Auslieferungen und der Betrieb von Au\u00dfenbereichen. Die Schlie\u00dfung der Innenbereiche traf die Branche aber hart. Bereits zwischen dem Fr\u00fchling und September waren sie geschlossen.<\/p>\n<h3>Handelsverkehr zwischen Frankreich und Gro\u00dfbritannien wird fortgesetzt<\/h3>\n<p><strong>22.14 Uhr:<\/strong> Britische Speditionen d\u00fcrfen weiterhin die Grenze zu Frankreich passieren. Das teilte der britische Transportminister, Grant Shapps, mit. Zuvor hatte Frankreich angek\u00fcndigt, seine Grenzen f\u00fcr Nicht-EU-L\u00e4nder zu schlie\u00dfen. Der Warenhandel werde reibungslos fortgesetzt, sagte Shapps. Gro\u00dfbritannien war zum jahreswechsel aus der Euro\u00e4ischen Union ausgeschieden.<\/p>\n<h3>Paris schlie\u00dft Grenzen f\u00fcr Nicht-EU-L\u00e4nder<\/h3>\n<p><strong>21.31 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die weiterhin hohen Corona-Zahlen schlie\u00dft Frankreich seine Grenzen f\u00fcr L\u00e4nder au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union. Die Einreise aus und Ausreise in L\u00e4nder au\u00dferhalb der Staatengemeinschaft sei ab Sonntag verboten, sagte Premierminister Jean Castex in Paris. Ausnahmen solle es nur bei triftigem Grund geben. Immer wieder war ein neuer Lockdown in den vergangenen Tagen ins Spiel gebracht worden. Castex kommentierte: \u00bbWir k\u00f6nnen uns noch eine Chance geben, ihn zu verhindern.\u00ab<\/p>\n<p>Der Premier k\u00fcndigte zudem an, dass Ladenzentren mit mindestens 20.000 Quadratmetern Fl\u00e4che ab Sonntag schlie\u00dfen sollten \u2013 Gesch\u00e4fte f\u00fcr Lebensmittel ausgenommen. Au\u00dferdem solle das mobile Arbeiten verst\u00e4rkt werden. Am Montag wolle man mit Sozialpartnern \u00fcber die genauen Modalit\u00e4ten sprechen. Castex sagte au\u00dferdem, dass Polizei und Gendarmerie st\u00e4rker \u00fcber die Einhaltung der Corona-Regeln wachen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Derzeit gibt es im ganzen Land eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr. Die Menschen d\u00fcrfen dann nicht mehr einkaufen oder spazieren gehen; auch Sport an der frischen Luft ist untersagt. Ausnahmen gelten zum Beispiel f\u00fcr den Arbeitsweg. Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran hatte gesagt, die Regelung sei wirksam, aber reiche nicht aus, um das Virus einzud\u00e4mmen \u2013 vor allem mit Blick auf die Virusmutationen. Gesch\u00e4fte sind momentan ge\u00f6ffnet, Restaurants, Bars und Kulturbetriebe haben zu.<\/p>\n<p>Die Corona-Krise hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern hart getroffen. Mehr als drei Millionen Ansteckungen wurden registriert, etwa 75.600 Menschen starben nach einer Infektion. Zuletzt wurden t\u00e4glich oft mehr als 20.000 neue F\u00e4lle gemeldet. V\u00e9ran zufolge seien darunter pro Tag auch etwa 2000 Infektionen mit einer Virusmutation. Wie Castex sagte, wurden etwa 1,5 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft.<\/p>\n<h3>US-Impfstoffhersteller Moderna r\u00e4umt ebenfalls Lieferengp\u00e4sse ein<\/h3>\n<p><strong>19.22 Uhr: <\/strong>Auch der US-Hersteller Moderna hat vor\u00fcbergehende Lieferengp\u00e4sse bei seinem Corona-Impfstoff einger\u00e4umt. Man habe \u00bbkurzfristig angepasste Liefersch\u00e4tzungen\u00ab herausgegeben, best\u00e4tigte das Unternehmen am Freitagabend. Dennoch w\u00fcrden alle Lieferverpflichtungen im ersten Quartal eingehalten.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Italien bekannt gegeben, im Februar zun\u00e4chst weniger Dosen von Moderna zu bekommen als erwartet. Regierungskommissar Domenico Arcuri sagte in Rom, das US-Unternehmen habe mitgeteilt, dass es eine Reduktion um 20 Prozent geben solle. Eine Moderna-Sprecherin wollte auf Nachfrage keine Details nennen.<\/p>\n<p>Arcuri sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa: \u00bbModerna hat uns gerade dar\u00fcber informiert, dass f\u00fcr die Woche vom 9. Februar von den geplanten 166.000 Dosen 132 000 geliefert werden, 20 Prozent weniger.\u00ab Er f\u00fcgte hinzu: \u00bbUnser Erstaunen, unsere Sorge und unsere Entmutigung wachsen.\u00ab<\/p>\n<p>Das Unternehmen teilte mit, man bleibe in engem Kontakt mit allen Regierungen und erkenne die Bedeutung der Lieferplanung f\u00fcr die Impfkampagne an. Die Produktion werde gerade hochgefahren. So sei man im Plan, um die Lieferziele f\u00fcr das erste Quartal und auch danach zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<h3>St\u00e4ndige Impfkommission empfiehlt AstraZeneca-Impfstoff nur zwischen 18 und 64 Jahren<\/h3>\n<p><strong>18.56 Uhr: <\/strong>F\u00fcr den Einsatz des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca in Deutschland sollte aus Sicht der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko) eine Altersvorgabe gelten. Das Pr\u00e4parat werde \u00bbaktuell aufgrund der derzeit verf\u00fcgbaren Daten nur f\u00fcr Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen\u00ab, hei\u00dft es in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Beschluss des am Robert Koch-Institut (RKI) angesiedelten Gremiums. Zur Beurteilung der Impfeffektivit\u00e4t ab 65 Jahren l\u00e4gen bisher keine ausreichenden Daten vor. \u00bbAbgesehen von dieser Einschr\u00e4nkung wird dieser Impfstoff ebenfalls als geeignet zum Individualschutz und zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie angesehen\u00ab, erl\u00e4uterte die Stiko weiter.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA die europaweite Zulassung des Impfstoffs empfohlen \u2013 und zwar f\u00fcr Erwachsene ab 18 Jahren ohne eine Altersbegrenzung. Auch wenn nur es nur vergleichsweise wenige Testpersonen \u00fcber 55 Jahre gegeben habe, sei dies zu vertreten, erkl\u00e4rte die EMA in Amsterdam. Sie begr\u00fcndete dies mit den guten Test-Resultaten bei den \u00fcbrigen Altersgruppen sowie Erfahrungswerten mit anderen Impfstoffen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angek\u00fcndigt, auf Basis der Stiko-Empfehlung m\u00f6glicherweise eine Verordnung zu \u00e4ndern, die bestimmte Impf-Priorit\u00e4ten festlegt.<\/p>\n<h3>WHO kritisiert m\u00f6gliche Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen von Impfstoffen<\/h3>\n<p><strong>18.42 Uhr: <\/strong>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Corona-Impfstoffe am Freitag kritisiert. \u00bbDas ist ein Besorgnis erregender Trend\u00ab, sagte Mariangela Simao, zust\u00e4ndig f\u00fcr Medikamente und Impfstoffe, am Freitag in Genf. \u00bbDas ist weder der \u00f6ffentlichen Gesundheit noch irgendeinem Land zutr\u00e4glich.\u00ab Vielfach k\u00e4men Bestandteile von Impfstoffen aus mehreren L\u00e4ndern. Solche Beschr\u00e4nkungen k\u00f6nnten am Ende f\u00fcr alle L\u00e4nder Nachteile bringen.<\/p>\n<p>Nach dem Streit mit der Pharmafirma AstraZeneca \u00fcber den Umfang der Impfstofflieferung hat die EU am Freitag per Verordnung eine strenge Kontrolle von in der EU produzierten Corona-Impfstoffen angeordnet. Sie gilt ab diesem Samstag. Pharmakonzerne, die auch mit der EU Liefervertr\u00e4ge geschlossen haben, m\u00fcssen k\u00fcnftig Ausfuhrgenehmigungen beantragen. Wenn Hersteller die EU bei Liefermengen unrechtm\u00e4\u00dfig benachteiligen, k\u00f6nnten die Genehmigungen dann verweigert werden.<\/p>\n<p>Die Impfstoffe m\u00fcssten weltweit fair verteilt werden, verlangte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. \u00bbImpfstoff-Nationalismus dient vielleicht kurzfristigen politischen Zielen. Aber das ist kurzsichtig und geht nach hinten los.\u00ab Die Pandemie m\u00fcsse \u00fcberall gleichzeitig bek\u00e4mpft werden. \u00bbWenn ein Dorf in Brand steht macht es keinen Sinn, dass eine kleine Gruppe alle Feuerl\u00f6scher hortet, um ihre eigenen H\u00e4user zu sch\u00fctzen. Das Feuer wird schneller gel\u00f6scht, wenn jeder einen Feuerl\u00f6scher hat und alle zusammenarbeiten.\u00ab<\/p>\n<h3>Griechenland nimmt Corona-Lockerungen zum Teil zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>17.55 Uhr: <\/strong>Zwei Wochen nach einer leichten Lockerung des Lockdowns ist die griechische Regierung am Freitag wieder zur\u00fcckgerudert. Bereits von Samstag an m\u00fcssen Gesch\u00e4fte in jenen Regionen wieder f\u00fcr Kundenverkehr schlie\u00dfen, in denen ein starker Anstieg der F\u00e4lle verzeichnet wird. Dazu geh\u00f6rt auch Attika samt der Hauptstadt Athen. Die betroffenen L\u00e4den d\u00fcrfen aber weiterhin mit der Methode \u00bbClick away\u00ab Waren verkaufen \u2013 der Kunde bestellt online oder telefonisch und holt die Ware vor der T\u00fcr ab.<\/p>\n<p>Am Plan, die Schulen vollst\u00e4ndig zu \u00f6ffnen, h\u00e4lt die Regierung fest. Allerdings werden auch hier in stark betroffenen Regionen Abstriche gemacht, wie der Corona-Krisenstab am Freitagabend im Staatsfernsehen mitteilte. In den sogenannten Roten Regionen soll zwar die Mittelstufe wieder zur Schule d\u00fcrfen, Oberstufensch\u00fcler m\u00fcssen aber weiterhin digital unterrichtet werden. Kinderg\u00e4rten und Grundschulen sind bereits seit zwei Wochen ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Insgesamt bleiben die Corona-Zahlen in Griechenland vergleichsweise niedrig; am Freitag wurden f\u00fcr die rund 11 Millionen Einwohner 941 neue F\u00e4lle binnen 24 Stunden gemeldet. Allerdings hat sich diese Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen damit in den vergangenen zwei Wochen verdoppelt. Es gehe bei den Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Gesch\u00e4fte und Schulen vor allem darum, die erh\u00f6hte Mobilit\u00e4t der Menschen einzud\u00e4mmen, die ma\u00dfgeblich zum Anstieg der Zahlen beigetragen habe, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Ema rechnet in K\u00fcrze mit Zulassungsantrag von Johnson &amp; Johnson<\/h3>\n<p><strong>17.27 Uhr: <\/strong>Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) erwartet in K\u00fcrze einen Zulassungsantrag des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson f\u00fcr dessen Corona-Impfstoffkandidaten. Dies teilte die EU-Beh\u00f6rde am Freitag in Amsterdam mit. Das Unternehmen hatte zuvor erkl\u00e4rt, seine Vakzinen erreiche eine durchschnittliche Wirksamkeit von 66 Prozent. Schwere Erkrankungen vermeide der Impfstoff zu 85 Prozent. Johnson &amp; Johnson hat bereits angek\u00fcndigt, Anfang Februar einen Antrag auf eine Notfallzulassung in den USA zu stellen.<\/p>\n<h3><strong>Kabinett beschlie\u00dft drastische Einschr\u00e4nkung des Reiseverkehrs<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.24 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen Corona-Mutationen greift die Bundesregierung zu drastischen Mitteln: Nach SPIEGEL-Informationen ist die Einreise aus Brasilien, S\u00fcdafrika, Gro\u00dfbritannien, Irland oder Portugal ab Samstag weitgehend untersagt. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Ungarn bestellt f\u00fcnf Millionen Dosen Corona-Impfstoff aus China<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.09 Uhr: <\/strong>Ungarn bestellt f\u00fcnf Millionen Dosen des in der EU nicht zugelassenen chinesischen Impfstoffs Sinopharm. Das gab Au\u00dfenminister Peter Szijjarto am Freitag auf seiner Facebook-Seite bekannt. Die Oberste Amts\u00e4rztin Cecilia M\u00fcller hatte zuvor erkl\u00e4rt, dass Sinopharm in Ungarn eine Notzulassung erhalten habe.<\/p>\n<p>Es war nicht klar, ob die ungarische Arzneimittelbeh\u00f6rde OGyEI ein eigenes \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren durchgef\u00fchrt hat. Seit Donnerstag ist ein solches nicht mehr notwendig. An jenem Tag hatte Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n eine Verordnung erlassen, die es erm\u00f6glicht, nicht in der EU zugelassene Impfstoffe gegen das Coronavirus unter bestimmten Bedingungen ohne Pr\u00fcfung durch die eigenen Beh\u00f6rden in Ungarn einzusetzen.<\/p>\n<p>Sinopharm erf\u00fcllt nach Szijjartos Darstellung diese Voraussetzungen. Der Impfstoff wurde bereits mehr als einer Million Menschen gespritzt und kam in mehr als drei L\u00e4ndern, darunter dem EU-Kandidatenland Serbien, zum Einsatz. Im Sinne der Verordnung Orb\u00e1ns stellt der Au\u00dfenminister, das hei\u00dft Szijjarto, das Vorliegen der Voraussetzungen fest.<\/p>\n<p>Ihm zufolge vereinbarte Ungarn mit China die Lieferung der f\u00fcnf Millionen Dosen in vier Etappen, die sich \u00fcber vier Monate erstrecken. Bereits vor einer Woche hatte Budapest in Moskau zwei Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V bestellt. Dieses Mittel soll in drei Etappen in den Monaten Februar bis April geliefert werden. Auch Sputnik V erf\u00fcllt die in Orb\u00e1ns Verordnung enthaltenen Bedingungen. Ungarn hat zehn Millionen Einwohner. Bei beiden Impfstoffen erfolgt die Immunisierung durch jeweils zwei Impfungen.<\/p>\n<h3>F\u00fcnf Corona-Patienten bei Brand in rum\u00e4nischem Krankenhaus gestorben<\/h3>\n<p><strong>16.38 Uhr: <\/strong>Bei einem Brand in einem Krankenhaus der rum\u00e4nischen Hauptstadt Bukarest sind am Freitag f\u00fcnf Corona-Patienten gestorben. Nach Angaben der Katastrophenschutzbeh\u00f6rde war das Feuer in dem speziell f\u00fcr die Behandlung von Corona-Patienten genutzten Matei-Bals-Krankenhaus um 05.00 Uhr (Ortszeit; 04.00 Uhr MEZ) im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich \u00fcber vier Stationen ausgebreitet. Erst Mitte November waren bei einem Brand in einer Klinik im Nordosten Rum\u00e4niens 15 Corona-Patienten gestorben.<\/p>\n<p>Rettungskr\u00e4fte h\u00e4tten am Freitagmorgen zun\u00e4chst drei tote Patienten entdeckt, teilte Gesundheits-Staatssekret\u00e4r Raed Arafat mit. Wiederbelebungsversuche an einem Vierten seien nicht gelungen. Innenminister Lucian Bode teilte sp\u00e4ter mit, dass ein f\u00fcnftes Todesopfer in einem Badezimmer in der Klinik gefunden worden sei. Nach Angaben eines Sprechers der Katastrophenschutzbeh\u00f6rde wurden mehr als hundert weitere Patienten aus dem betroffenen Krankenhaustrakt in Sicherheit gebracht. Die Ursache f\u00fcr das Feuer sei noch unklar.<\/p>\n<p>\u00bbDie Wahrheit ist, dass die Mehrheit unserer Krankenh\u00e4user an chronischer Unterfinanzierung leiden\u00ab, schrieb Gesundheitsminister Vlad Voiculescu am Freitag auf Facebook. Er kritisierte zudem \u00bbintransparente\u00ab Eink\u00e4ufe von Ausr\u00fcstung, die dann immer wieder dazu f\u00fchrten, dass in Notsituationen improvisiert werden m\u00fcsse. Rum\u00e4nien mit seinen 19 Millionen Einwohnern ist eines der \u00e4rmsten Staaten der EU und k\u00e4mpft mit der Bew\u00e4ltigung der Pandemie.<\/p>\n<h3>Positive Corona-Tests beim FC Bayern: Goretzka und Mart\u00ednez fallen aus<\/h3>\n<p><strong>16.31 Uhr: <\/strong>Der deutsche Fu\u00dfball-Rekordmeister Bayern M\u00fcnchen muss auf Nationalspieler Leon Goretzka und Javi Mart\u00ednez verzichten. Die beiden Profis sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. \u00bbLeon und Javi sind in Quarant\u00e4ne und fallen erst einmal aus. Es ist schade, dass es die beiden getroffen hat. Es ist alles mit dem Gesundheitsamt abgestimmt\u00ab, sagte Trainer Hansi Flick vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr\/TV: Sky) gegen die TSG Hoffenheim.<\/p>\n<p>\u00bbCorona ist wie Fu\u00dfball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen. Ich habe mich jederzeit an die Corona-Regeln gehalten. Dennoch bin ich positiv getestet worden. Bitte sch\u00fctzt Euch, Eure Familie und Dritte. Nur gemeinsam schlagen wir Corona!\u00ab, schrieb Goretzka bei Twitter. Der 25-J\u00e4hrige hat zusammen mit Joshua Kimmich die Spendenaktion \u00bbWeKickCorona\u00ab ins Leben gerufen.<\/p>\n<h3>Neue Version der Corona-Warn-App mit mehr Informationen verf\u00fcgbar<\/h3>\n<p><strong>16.27 Uhr: <\/strong>Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes steht in einer neuen Version zum Herunterladen bereit. Die Anwendung enth\u00e4lt nun einen Info-Bereich mit den wichtigsten Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen in Deutschland. Den dort ver\u00f6ffentlichten Zahlen zufolge haben bislang knapp 230.000 Personen, die selbst positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ihre Mitmenschen mithilfe der App vor m\u00f6glichen gef\u00e4hrlichen Begegnungen gewarnt. Der Tageswert liegt hier bei knapp 1500.<\/p>\n<p>Die Nutzerinnen und Nutzer k\u00f6nnten in der App auch auf die aktuellen Zahlen zu den Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Inzidenz und den Sieben-Tage-R-Wert zugreifen. Des Weiteren h\u00e4tten die Entwickler die Nutzerfreundlichkeit verbessert und einige kleinere Fehler beseitigt.<\/p>\n<p>Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen. Experten sch\u00e4tzen, dass sie von rund 23 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Wirksamkeit der App erh\u00f6ht sich, je mehr Menschen die Anwendung auch tats\u00e4chlich einsetzen.<\/p>\n<h3><strong>Ema empfiehlt AstraZeneca-Impfstoff f\u00fcr Altersklassen ab 18 Jahren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr: <\/strong>Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde hat einen dritten Impfstoff f\u00fcr die EU empfohlen: Das Pr\u00e4parat von AstraZeneca. Damit geimpft werden allerdings zun\u00e4chst nur Menschen unter 65 Jahren. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>EU beschlie\u00dft Exportkontrollen f\u00fcr Corona-Impfstoffe<\/h3>\n<p><strong>16.14 Uhr: <\/strong>Die EU kann k\u00fcnftig die Exporte von Corona-Impfstoffen \u00fcberwachen und gegebenenfalls beschr\u00e4nken. Die EU-Kommission habe am Freitag eine entsprechende \u00bbAusfuhrgenehmigungspflicht\u00ab beschlossen, sagte der f\u00fcr Au\u00dfenhandel zust\u00e4ndige Kommissionsvize Valdis Dombrovskis in Br\u00fcssel. Alle Pharmakonzerne, die mit der EU Liefervertr\u00e4ge \u00fcber Corona-Impfstoffe abgeschlossen haben, m\u00fcssen demnach k\u00fcnftig Lieferungen an Drittstaaten in Br\u00fcssel anmelden. Die Exportkontrollen w\u00fcrden bis Ende M\u00e4rz gelten, teilt die EU-Kommission mit.<\/p>\n<h3>VW-Tochter Audi beendet Kurzarbeit<\/h3>\n<p><strong>16.09 Uhr: <\/strong>Bei Audi in Ingolstadt und Neckarsulm kehren n\u00e4chste Woche ann\u00e4hernd 10.000 Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zur\u00fcck. Lieferengp\u00e4sse bei Chips f\u00fcr die elektronische Steuerung hatten die VW-Tochter gezwungen, die Produktion in der zweiten Januarh\u00e4lfte zu drosseln. Jetzt gingen die beiden deutschen Werke wieder in den regul\u00e4ren Schichtbetrieb, sagte eine Audi-Sprecherin am Freitag.<\/p>\n<p>Auch das Auto- und Motorenwerk im ungarischen Gy\u00f6r, das bis jetzt im Ein-Schicht-Betrieb lief, f\u00e4hrt ab Montag wieder im Drei-Schicht-Betrieb. In Mexiko laufe die Produktion in den n\u00e4chsten zwei Wochen stufenweise wieder zu Normalbetrieb hoch.<\/p>\n<p>Im VW-Stammwerk in Wolfsburg gibt es im Februar noch vier Schlie\u00dftage. Engp\u00e4sse bei Halbleitern hatten in j\u00fcngster Zeit mehrere Autobauer getroffen. Bei den Halbleiter-Produzenten war die Nachfrage aus der Autoindustrie jahrelang gestiegen, brach aber in der Coronakrise regelrecht ein. Die Chiphersteller fanden aber rasch neue Abnehmer, etwa in der Unterhaltungselektronik.<\/p>\n<h3>Polizei verbietet Demonstrationen gegen Corona-Ma\u00dfnahmen in Wien<\/h3>\n<p><strong>16.00 Uhr:<\/strong> Die Polizei in Wien hat zahlreiche f\u00fcr das Wochenende geplante Demonstrationen gegen Corona-Ma\u00dfnahmen verboten. Es sei nach bisherigen Erfahrungen zu bef\u00fcrchten, dass zwingende Hygieneregeln wie das Einhalten des Mindestabstands und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz missachtet w\u00fcrden, hie\u00df es am Freitag zur Begr\u00fcndung. Das w\u00fcrde die gesamtstaatlichen Bem\u00fchungen zur Reduktion der Fallzahlen konterkarieren. Allein am Sonntag waren laut Polizei zu drei Demos gegen insgesamt zwischen 10.000 und 15.000 Menschen erwartet worden.<\/p>\n<p>Bei der Demo unter dem Motto \u00bbF\u00fcr die Freiheit\u00ab am Sonntag wollte unter anderem der Fraktionschef der rechten FP\u00d6, Herbert Kickl, reden. Die FP\u00d6 hatte vor dem Verbot vor einer Beschneidung des Demonstrationsrechts gewarnt.<\/p>\n<h3>NRW nimmt Erstimpfungen in Heimen wieder auf<\/h3>\n<p><strong>15.52 Uhr: <\/strong>Die wegen Lieferengp\u00e4ssen beim Biontech\/Pfizer-Impfstoff vor\u00fcbergehend ausgesetzten Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen werden wieder aufgenommen. Ab Samstag k\u00f6nnten wieder Erstimpfungen in den Heimen verabreicht werden, teilte das Landesgesundheitsministerium am Freitag in D\u00fcsseldorf mit. Die Impfungen in den Krankenh\u00e4usern und Unikliniken sollen dagegen erst in der kommenden Woche wieder anlaufen.<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen hatte die Erstimpfungen in den Pflegeheimen am Dienstag vergangener Woche wegen der Lieferschwierigkeiten bei Biontech ausgesetzt. Die Zweitimpfungen liefen w\u00e4hrenddessen weiter. Auch die Corona-Impfzentren im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland sollen erst am 8. Februar und damit eine Woche sp\u00e4ter als geplant in Betrieb gehen.<\/p>\n<p>Biontech hatte die Lieferverz\u00f6gerungen seiner Vakzine mit Umbauma\u00dfnahmen zur Produktionsaufstockung begr\u00fcndet. Laut Landesgesundheitsministerium wurden in Nordrhein-Westfalen bisher 489.445 Impfungen vorgenommen. Darunter waren 347.177 Erstimpfungen und 142.268 Zweitimpfungen.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Jahr 2020: Keine deutliche \u00dcbersterblichkeit in Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.44 Uhr: <\/strong>39.000 Menschen sind 2020 in Deutschland mit oder an Corona gestorben. Trotzdem sieht das Statistische Bundesamt f\u00fcrs Gesamtjahr bislang h\u00f6chstens eine leichte \u00dcbersterblichkeit. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3><strong>Reich mit Corona-Tests: \u00bbManche Labors verdienen einen Ferrari jeden Tag\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>Unikliniken k\u00f6nnen nicht ausreichend Patienten testen, weil sie bei der Zulieferung von ben\u00f6tigten Chemikalien benachteiligt werden. Die Pharmaindustrie macht lieber Kasse mit Gro\u00dflabors. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3><strong>S\u00fcdafrikanische Virusvariante in Berliner Kliniken nachgewiesen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.01 Uhr: <\/strong>Nachdem das Berliner Humboldt-Klinikum in der vergangenen Woche einen Corona-Ausbruch mit der britischen Mutante B1.1.7 gemeldet hatte, wurden am Freitag auch zwei F\u00e4lle der s\u00fcdafrikanischen Virusvariante B.1.351 nachgewiesen, einer im Humboldt-Klinikum und ein weiterer in einer Spandauer Klinik. Beide F\u00e4lle seien von au\u00dfen ins Krankenhaus eingetragen worden, nur im zweiten Fall sei die Person aus S\u00fcdafrika eingereist, schreibt der Krankenhausbetreiber in einer Mitteilung. Im Falle der britischen Mutation g\u00e4be es derzeit 30 F\u00e4lle, hei\u00dft es dort.<\/p>\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass bisher 150 F\u00e4lle der Corona-Mutationen in Deutschland festgestellt worden seien. Die erstmals in Gro\u00dfbritannien nachgewiesene Mutante B.1.1.7 sei bisher 120-mal festgestellt worden, die mutma\u00dflich in S\u00fcdafrika entstandene Variante B.1.351 wurde im vergangenen Jahr neunmal und dieses Jahr 18-mal nachgewiesen. Bei der zun\u00e4chst in Brasilien aufgetauchten Mutante B.1.1.28 gab es den Angaben zufolge bisher lediglich drei F\u00e4lle, die alle in diesem Jahr entdeckt wurden. Die Daten geben demnach den Stand von Donnerstag wider.<\/p>\n<h3>Grenzschlie\u00dfung <strong>Portugal<\/strong>s in Kraft<\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr:<\/strong> Portugal hat wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus die weitgehende Schlie\u00dfung seiner Grenzen angeordnet. Die B\u00fcrger des Landes d\u00fcrfen seit Freitag f\u00fcr zun\u00e4chst zwei Wochen nicht mehr ausreisen, es sei denn aus besonderem Grund wie zu einer medizinischen Behandlung, hatte die Regierung am Vortag angeordnet. Auch die Einreise solle stark eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Kontrollen vor allem an der Landgrenze zu Spanien sollten jedoch voraussichtlich erst ab Sonntag wieder stattfinden, berichtete die spanische Zeitung \u00bbEl Confidencial\u00ab am Freitag. Eine Journalistin des spanischen TV-Senders Canal Sur konnte am Freitagmorgen bei der Grenzstadt Ayamonte in Andalusien noch keine Kontrollen ausmachen. Auch an anderen Grenz\u00fcbergangsstellen war nur sp\u00e4rlicher Lastwagenverkehr ohne Kontrollen zu beobachten.<\/p>\n<p>Spaniens Au\u00dfenministerin Arancha Gonz\u00e1lez Laya betonte, beide L\u00e4nder, die zum Schengenraum mit offenen Grenzen geh\u00f6ren, w\u00fcrden noch \u00fcber Details sprechen. Es handele sich aber nicht um eine vollst\u00e4ndige Schlie\u00dfung der Grenzen, sondern um eine \u00bbEinschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit\u00ab. Ob auch Arbeitspendler betroffen sein w\u00fcrden, war zun\u00e4chst unklar. Die Ma\u00dfnahmen d\u00fcrften auf jeden Fall auch f\u00fcr Urlauber aus anderen L\u00e4ndern gelten.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Portugal seine Grenzen wegen Corona schlie\u00dft. Schon w\u00e4hrend der ersten Infektionswelle im Fr\u00fchjahr vergangenen Jahres war die Grenze vom 17. M\u00e4rz an monatelang geschlossen. Erst am 1. Juli wurde sie wegen damals stark r\u00fcckl\u00e4ufiger Infektionen wieder ge\u00f6ffnet. Das Land hatte am Donnerstag H\u00f6chstst\u00e4nde bei Neuinfektions- und Todeszahlen gemeldet.<\/p>\n<h3><strong>EU-Kommission schlie\u00dft generelle Exportbeschr\u00e4nkungen aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.40 Uhr: <\/strong>Im Streit mit AstraZeneca um die Lieferung vertraglich zugesicherter Impfstoffmengen war auch von Exportbeschr\u00e4nkungen die Rede. Jetzt gibt die EU Entwarnung: Generelle Exportverbote f\u00fcr Impfstoffe soll es nicht geben. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Impfstoff von Johnson &amp; Johnson zu 66 Prozent wirksam<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.34 Uhr: <\/strong>Die Vakzine von Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson kann laut ersten Studienergebnissen eine Covid-19-Erkrankung in 66 Prozent der F\u00e4lle verhindern. Doch der Konzern macht sich Sorgen um Mutationen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Das steht in den geschw\u00e4rzten Passagen des AstraZeneca-Vertrages<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr: <\/strong>Der EU-Kommission ist bei der Ver\u00f6ffentlichung des Impfstoff-Vertrags mit AstraZeneca offenbar eine schwere Panne unterlaufen: Teile geschw\u00e4rzter Passagen sind lesbar \u2013 und enthalten einige interessante Informationen. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3><strong>Stillhalten, Abblocken, Wegducken beim Impfdesaster: Die Methode von der Leyen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.20 Uhr:<\/strong> Die EU-Kommissionschefin reagiert auf den Mangel und das Chaos beim Impfstoff wie auf die vielen anderen Krisen in ihrer Karriere. Kommt sie wieder damit durch? Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3>Berliner Ensemble stellt Probenbetrieb ein<\/h3>\n<p><strong>14:10 Uhr:<\/strong> Mit dem Berliner Ensemble stellt ein weiteres gro\u00dfes Theater nun auch seinen Probenbetrieb vorerst ein. Das Berliner Ensemble wollte noch eine Neuinszenierung der \u00bbDreigroschenoper\u00ab von Bertolt Brecht (1898-1956) weitgehend fertig proben. Wegen der Pandemie fiel die Premiere aus, ein neues Datum steht noch nicht fest. Die Berliner B\u00fchnen bleiben noch bis Ostern geschlossen.<\/p>\n<h3>Kanzleramt lobt die Deutschen<\/h3>\n<p><strong>13:59 Uhr:<\/strong> Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) lobt die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die aktuell sinkende Zahl der Corona-Neuinfektionen. \u00bbWir k\u00f6nnen in Deutschland alle gemeinsam stolz auf uns sein\u00ab, sagte er am Freitag den Sendern RTL und ntv. Dass der bef\u00fcrchtete Anstieg der Infektionen wegen der Weihnachtsfeiertage ausblieb, sei darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass sich die Deutschen \u00bbganz vorbildlich\u00ab verhalten h\u00e4tten. Die Entwicklung mache Hoffnung, \u00bbdass wir, wenn wir mit den Zahlen unter die 50 kommen, dann auch eine \u00d6ffnungsstrategie starten k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3><strong>\u00d6sterreich will Einreiseregeln auch f\u00fcr Pendler versch\u00e4rfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13:51 Uhr<\/strong> Wegen der Ausbreitung verschiedener Mutationen des Coronavirus will auch \u00d6sterreich die Einreiseregeln versch\u00e4rfen. F\u00fcr Pendler sind nun verpflichtende Tests bei der Einreise vorgesehen, wie aus dem der \u00f6sterreichischen Nachrichtenagentur APA vorliegenden Entwurf des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Sie m\u00fcssten demnach ein \u00e4rztliches Zeugnis oder einen Testnachweis, der nicht \u00e4lter als 72 Stunden ist, an der Grenze vorlegen. Dem Vernehmen nach ist der Rhythmus der Nachweispflicht noch unklar. Eine t\u00e4gliche Attest-Vorlage gilt als unwahrscheinlich. Die Ma\u00dfnahme soll in fr\u00fchestens einer Woche in Kraft treten.<\/p>\n<p>F\u00fcr tschechische Grenzg\u00e4nger Richtung Deutschland gilt seit Sonntag die verpflichtende Vorlage eines negativen Corona-Tests (nicht \u00e4lter als 48 Stunden) bei jeder Fahrt. In Sachsen gen\u00fcgen zwei Tests pro Woche. In \u00d6sterreich m\u00fcssen &#8211; von Ausnahmen wie bisher Pendler abgesehen \u2013 alle Einreisenden eine Selbstverpflichtung zur Quarant\u00e4ne abgeben.<\/p>\n<h3>Regierung d\u00e4mpft Erwartungen an Impfgipfel<\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung hat zu hohe Erwartungen an den Impfgipfel am Montag ged\u00e4mpft. Es sei wichtig, dass Bund und L\u00e4nder an einem Strang z\u00f6gen, deshalb sei der Austausch notwendig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Konkrete Beschl\u00fcsse seien nicht zu erwarten. Genau dies fordern aber vor allem SPD-gef\u00fchrte Bundesl\u00e4nder.<\/p>\n<h3><strong>\u00bbCorona ist vorbei\u00ab: Radio-Satire sorgt f\u00fcr Verwirrung in Berlin<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.38 Uhr: <\/strong>Die Pandemie hat ein Ende! Mit einem fiktiven Ausblick ins Jahr 2022 wollte ein Berliner Radiosender Zuversicht verbreiten. Doch viele Zuh\u00f6rer nahmen die Aktion offenbar ernst und bedr\u00e4ngten offizielle Stellen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Ordnungsamt entdeckt <strong>Friseursalon<\/strong> in Keller<\/h3>\n<p><strong>13.22 Uhr: <\/strong>Frisierstuhl, Spiegel, Warteecke, Haarpflegeprodukte: In einem Keller in Neuwied haben Polizei und Ordnungsamt bei einer Kontrolle von Corona-Regeln einen voll ausgestatteten Ersatz-Friseursalon entdeckt. Es seien mehrere Menschen anwesend gewesen, teilte die Stadt am Rhein am Freitag mit. Gegen sie seien Verfahren wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Verordnung und gewerberechtliche Bestimmungen eingeleitet worden. Dem Einsatz am Donnerstag seien Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung vorausgegangen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzud\u00e4mmen, m\u00fcssen Friseurl\u00e4den wie viele andere Gesch\u00e4fte derzeit geschlossen sein.<\/p>\n<h3><strong>EU-L\u00e4nder<\/strong> einigen sich auf strengere <strong>Reise<\/strong>beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>13.12 Uhr:<\/strong> Die Mitgliedstaaten der EU haben sich auf gemeinsame Empfehlungen f\u00fcr Reisebeschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie verst\u00e4ndigt. Die EU-Staaten nahmen nach Angaben eines Kommissionssprechers am Freitag entsprechende Vorschl\u00e4ge der EU-Kommission an. Demnach sollen Reisen in und aus Hochrisikogebieten nur noch in \u00bbunbedingt notwendigen\u00ab F\u00e4llen und in Verbindung mit strengen Auflagen m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Nach Vorstellung der EU-Kommission sollen Menschen, die dennoch aus Hochrisikogebieten ausreisen m\u00fcssen, sich vorher testen lassen und anschlie\u00dfend einer Quarant\u00e4ne unterziehen. Die Mitgliedstaaten sollen bei ihren Regeln zudem keinen Unterschied zwischen grenz\u00fcberschreitendem und inl\u00e4ndischem Reiseverkehr machen und Ausnahmeregelungen etwa f\u00fcr Grenzpendler schaffen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung geht mit Pl\u00e4nen zu Einreiseverboten f\u00fcr L\u00e4nder mit einem starken Vorkommen von mutierten Coronavirus-Varianten allerdings deutlich dar\u00fcber hinaus. Nach Angaben des Innenministeriums sollen neben Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdafrika, Brasilien auch die EU-L\u00e4nder Portugal und Irland betroffen sein. Weitere L\u00e4nder k\u00f6nnten hinzukommen.<\/p>\n<p>Die portugiesische Ratspr\u00e4sidentschaft habe bei der Debatte der EU-Botschafter \u00bbausdr\u00fccklich darauf hingewiesen, dass erg\u00e4nzende nationale Ma\u00dfnahmen m\u00f6glich sind\u00ab, sagte ein EU-Diplomat.<\/p>\n<h3>Ordnungsamt l\u00f6st Party in D\u00fcsseldorfer Apotheke auf<\/h3>\n<p><strong>13.08 Uhr:<\/strong> Ausgerechnet in einer Apotheke hat das D\u00fcsseldorfer Ordnungsamt eine Party nach Feierabend aufgel\u00f6st. Wie die Stadt am Freitag berichtete, hatte es am Vorabend gegen 20 Uhr Beschwerden von Nachbarn gegeben. Als die Einsatzkr\u00e4fte eintrafen, erwischten sie acht Menschen, die in der Apotheke ohne Masken feierten. \u00bbDie Party wurde aufgel\u00f6st und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet\u00ab, so die Stadt. Der Einsatz sei nach 45 Minuten beendet gewesen, sagte ein Sprecher am Freitag. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt.<\/p>\n<h3>Novartis einigt sich mit Biontech auf Impfstoffproduktion<\/h3>\n<p><strong>13.06 Uhr: <\/strong>Novartis hat sich mit einem ersten Hersteller eines Covid-19-Impfstoffs auf Produktionshilfen geeinigt. Als erster Konzern werde Biontech die Produktionskapazit\u00e4ten von Novartis nutzen, teilte der Basler Konzern am Freitag mit. Vorbehaltlich einer endg\u00fcltigen Vereinbarung plant Novartis laut Mitteilung, die Produktion des Pfizer-\/Biontech-Impfstoffs im zweiten Quartal in Stein aufzunehmen. Die erste Lieferung werde f\u00fcr das dritte Quartal erwartet.<\/p>\n<p>Im schweizerischen Stein verf\u00fcgt Novartis \u00fcber aseptische Produktionsanlagen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Novartis den mRNA-Wirkstoff von Biontech \u00fcbernehmen und unter aseptischen Bedingungen in Fl\u00e4schchen abf\u00fcllen. Diese w\u00fcrden dann an Biontech zur\u00fcckgeschickt, um sie dann an Kunden im Gesundheitswesen auf der ganzen Welt zu verteilen.<\/p>\n<p>Weitere Auftr\u00e4ge k\u00f6nnten folgen. Man befinde sich mit verschiedenen Impfstoffherstellern in \u00e4hnlichen Gespr\u00e4chen, erkl\u00e4rte Novartis. Denkbar seien etwa die Produktion von mRNA, therapeutischen Proteinen oder Rohstoffen f\u00fcr Covid-Impfstoffe und -Therapeutika.<\/p>\n<h3><strong>EU ver\u00f6ffentlicht Vertrag mit AstraZeneca<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.04 Uhr: <\/strong>Die Europ\u00e4ische Union streitet mit dem Pharmakonzern AstraZeneca um Lieferzusagen f\u00fcr den Corona-Impfstoff. Nun hat sie den Vertrag ver\u00f6ffentlicht, mit geschw\u00e4rzten Passagen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>BBC: Fr\u00fchchen aus England \u00fcbersteht Blutvergiftung und Corona-Infektion<\/h3>\n<p><strong>12.57 Uhr:<\/strong> Kolibakterien-Infektion, Blutvergiftung, Corona: Die au\u00dfergew\u00f6hnliche Krankheitsgeschichte eines k\u00e4mpferischen Fr\u00fchchens aus England sorgt im K\u00f6nigreich f\u00fcr Aufsehen. Das Baby kam Medienberichten zufolge 15 Wochen zu fr\u00fch auf die Welt und wog bei seiner Geburt Anfang Dezember lediglich 765 Gramm. Mit f\u00fcnf Wochen infizierte er sich mit dem Darmkeim Escherichia coli und die Infektion f\u00fchrte zu einer Blutvergiftung, wie der Sender BBC online schrieb. Eine Woche sp\u00e4ter erfuhren seine Eltern demnach, dass ihr Sohn positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er sei zehn Tage lang isoliert worden.<\/p>\n<p>Die Corona-Diagnose habe sie sehr erschreckt, sagte die 21-j\u00e4hrige Mutter aus der nordenglischen Grafschaft Lancashire dem Sender. Inzwischen wiege der Junge 1,3 Kilogramm und es gehe ihm besser als jemals zuvor. Wegen der Pandemie d\u00fcrfen ihn seine Eltern nur einzeln im Krankenhaus besuchen.<\/p>\n<h3>Bundesregierung weist zwei neue Corona-Mutationsgebiete in Afrika aus<\/h3>\n<p><strong>12.54 Uhr: <\/strong>Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag zehn weitere L\u00e4nder in Afrika, S\u00fcdamerika und Asien als Hochrisikogebiete eingestuft. Zudem wurden Eswatini und Lesotho im s\u00fcdlichen Afrika zu Gebieten mit besonders gef\u00e4hrlichen Virusmutationen erkl\u00e4rt, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet bekannt gab. F\u00fcr die Mutationsgebiete plant die Bundesregierung eine weitreichende Einreisesperre. Dazu z\u00e4hlen bisher schon Gro\u00dfbritannien, Irland, Portugal, S\u00fcdafrika und Brasilien.<\/p>\n<p>Bereits jetzt m\u00fcssen Einreisende aus Mutationsgebieten bei Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen, sich dann f\u00fcr zehn Tage in Quarant\u00e4ne begeben, von der sie sich nach f\u00fcnf Tagen befreien k\u00f6nnen. Das gilt auch f\u00fcr die Hochrisikogebiete, von denen es jetzt schon mehr als 20 gibt. Bei der Einreise aus \u00bbnormalen\u00ab Risikogebieten \u2013 weitere rund 130 L\u00e4nder \u2013 kann man sich auch erst bis zu 48 Stunden nach Ankunft in Deutschland testen lassen.<\/p>\n<p>Die neuen Hochrisikogebeite ab Sonntag sind: Afghanistan, Botsuana, Ecuador, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Sudan und Syrien.<\/p>\n<h3>Regierung: Moderna liefert weniger Impfdosen nach Italien als vereinbart<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>Der US-Konzern Moderna liefert nach Angaben von Italiens Regierung weniger Impfdosen als vereinbart in das besonders stark von der Pandemie betroffene Land. Moderna habe soeben mitgeteilt, dass in der Woche nach dem 7. Februar nur 132.000 Einheiten eintreffen w\u00fcrden \u2013 20 Prozent weniger als verabredet, sagt Corona-Beauftragter Domenico Arcuri. Italien hat bereits mit Lieferverz\u00f6gerungen beim Pfizer\/Biontech-Wirkstoff zu k\u00e4mpfen. Aktuell fehlten Italien 300.000 Dosen, so Arcuri. \u00bbImpfstoffe sind keine Limonaden oder Knabberartikel, sie sind das einzige Gegenmittel f\u00fcr die dunkle Nacht, die seit einem Jahr anh\u00e4lt.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Pharmakonzern widerspricht Berlins Gesundheitssenatorin<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.49 Uhr: <\/strong>Kann Berlin bei der Produktion von Corona-Impfstoff helfen? Das hatte zumindest Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci in Aussicht gestellt. Doch nun widerspricht der Konzern. Er sei dazu technisch gar nicht in der Lage. Lesen Sie hier mehr. <\/p>\n<h3>Eilantrag gegen Schulschlie\u00dfung in Bayern abgelehnt<\/h3>\n<p><strong>12.47 Uhr: <\/strong>Der bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnt den Eilantrag einer Familie gegen die Schulschlie\u00dfung in dem Bundesland ab. Angesichts der weiter angespannten Pandemielage sei die Ma\u00dfnahme angemessen, erkl\u00e4rt der BayVGH. Die Annahme, dass Schulkinder nicht unerheblich zum Infektionsgeschehen beitr\u00fcgen, sei rechtlich nicht zu beanstanden. Es sei zudem angesichts der starken Virusverbreitung nicht erkennbar, wie anstelle von Schulschlie\u00dfungen ein besserer Schutz von Risikogruppen funktionieren solle. Das hatte die Familie verlangt und ihren Antrag unter anderem mit einer Verletzung des Grundrechts auf Bildung begr\u00fcndet.<\/p>\n<h3><strong>Uber wirbt mit Gratisfahrten zu Impfzentren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr: <\/strong>W\u00e4hrend die Taxibranche darauf hofft, mit Fahrten zu Impfzentren einen Teil der Umsatzeinbu\u00dfen der Coronakrise auszugleichen, r\u00fcckt Uber mit einem Gratisangebot vor. Der Fahrdienstvermittler bietet zun\u00e4chst 10.000 Fahrten von bis zu 15 Euro f\u00fcr die erste Gruppe von Berechtigten. Bei einem h\u00f6heren Fahrpreis muss die Differenz dazu bezahlt werden. Uber \u00fcbernehme die Kosten selbst, betonte das Unternehmen am Freitag. Etwa in Berlin k\u00f6nnen sich \u00c4ltere aktuell per Taxi auf Kosten des Landes zum Impfzentrum fahren lassen.<\/p>\n<p>Das Taxigewerbe stehe bereit, nach diesem Modell auch bundesweit zu arbeiten, hatte der Bundesverband Taxi und Mietwagen Anfang des Monats mitgeteilt. Das Gewerbe leidet nach Angaben des Verbands unter Umsatzeinbu\u00dfen von bis zu 90 Prozent. Auch bei Uber dr\u00fcckt die Pandemie deutlich auf das Kerngesch\u00e4ft mit Fahrdiensten, w\u00e4hrend es ein deutliches Plus bei der Essenszustellung im Teildienst Uber Eats gibt. Uber ist in Deutschland in Berlin, Frankfurt, D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln und M\u00fcnchen aktiv. Der Fahrdienst-Vermittler und die Taxibranche streiten bereits seit Jahren um den Wettbewerb im Markt.<\/p>\n<h3><strong>Geschlossene L\u00e4den: H&amp;M macht nur ein Zehntel des Vorjahresgewinns<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr: <\/strong>Die Ladenschlie\u00dfungen in der Coronakrise haben das Jahresergebnis des Modeunternehmens H&amp;M stark gedr\u00fcckt. Immerhin steht am Ende noch ein kleines Plus. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Trotz Shutdown: Deutsche Wirtschaft w\u00e4chst zum Jahresende 2020 \u00fcberraschend<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.27 Uhr: <\/strong>Um f\u00fcnf Prozent ist die deutsche Wirtschaft im Pandemie-Jahr 2020 geschrumpft. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen jetzt: Zum Jahresende ging es langsam wieder aufw\u00e4rts. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Erster Corona-Fall seit sechs Monaten in Vietnams Hauptstadt Hanoi<\/h3>\n<p><strong>12.25 Uhr: <\/strong>Vietnams Gesundheitsbeh\u00f6rden haben zum ersten Mal nach sechs Monaten wieder einen Corona-Fall in der Hauptstadt Hanoi gemeldet. Ein ganzer Wohnblock in der Metropole sei abgeriegelt worden, berichteten lokale Medien. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich in zwei nahe gelegenen Provinzen Dutzende Menschen infiziert hatten. Insgesamt ist die Zahl der Neuinfektionen in verschiedenen Regionen bis Freitag auf knapp 100 gestiegen.<\/p>\n<p>Das Land m\u00fcsse sich darauf einstellen, m\u00f6glicherweise bald 30.000 Infektionsf\u00e4lle zu haben, hatte das vietnamesische Fernsehen zuvor den Chef der Corona-Taskforce, Vu Duc Dam, zitiert. Das w\u00fcrde mit Blick auf den bisherigen Pandemieverlauf einen dramatischen Anstieg darstellen.<\/p>\n<p>Bislang ist das s\u00fcdostasiatische Land dank strikter Ma\u00dfnahmen glimpflich durch die Krise gekommen. Es wurden nur rund 1650 F\u00e4lle gemeldet, 35 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Viele f\u00fcrchten nun um einen der wichtigsten Feiertage in Vietnam: In zwei Wochen feiert das Land das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, bei dem die B\u00fcrger traditionell viel reisen und sich zu Familienfeiern treffen.<\/p>\n<h3>London und Edinburgh streiten \u00fcber Transparenz bei Impflieferungen<\/h3>\n<p><strong>12.11 Uhr: <\/strong>W\u00e4hrend sich die EU-Kommission mit dem Impfstoffhersteller AstraZeneca \u00fcber Lieferengp\u00e4sse streitet, bahnt sich in Gro\u00dfbritannien ein Disput zwischen London und Edinburgh \u00fcber die Ver\u00f6ffentlichung von Daten zur Impfstofflieferung an.<\/p>\n<p>Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte angek\u00fcndigt, von kommender Woche an \u00f6ffentlich Auskunft \u00fcber die erwarteten Liefermengen zu geben. Das stie\u00df dem \u00bbTelegraph\u00ab zufolge auf heftige Kritik bei der Zentralregierung. Premierminister Boris Johnson warnte Sturgeon demzufolge, die Sicherheit der Impfstoffversorgung im Land aufs Spiel zu setzen. Hintergrund ist die Forderung der EU, in Gro\u00dfbritannien hergestellten Impfstoff auch auf den Kontinent zu liefern.<\/p>\n<p>Der britisch-schwedische Hersteller AstraZeneca hatte der Darstellung der EU-Kommission zufolge vor einer Woche sehr \u00fcberraschend und ohne plausible Erkl\u00e4rung eine Lieferk\u00fcrzung angek\u00fcndigt. Gro\u00dfbritannien erh\u00e4lt nach Angaben der Regierung jedoch weiterhin die zugesagte Menge.<\/p>\n<p>Der deutsche Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) hatte sich in einem BBC-Podcast am Donnerstagabend besorgt \u00fcber die britische Vorgehensweise bei der Sicherung von Impfstoffen ge\u00e4u\u00dfert. Sollte sich herausstellen, dass Gro\u00dfbritannien einen Vertrag mit AstraZeneca abgeschlossen habe, der dem Land pr\u00e4ferierten Zugang zu dem im eigenen Land hergestellten Impfstoff garantiere, sei das ein Verhalten wie jenes des Ex-US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. Der habe ein Export-Verbot f\u00fcr die in den Vereinigten Staaten hergestellten Impfstoffe erlassen. Der in der EU produzierte Impfstoff von Pfizer und Biontech werde hingegen sowohl nach Gro\u00dfbritannien als auch in andere L\u00e4nder exportiert.<\/p>\n<h3><strong>Falsche Atteste f\u00fcr Maskenbefreiung? Razzia bei Arzt in Hessen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr: <\/strong>Polizei und Staatsanwaltschaft in Hessen sind mit einer Razzia gegen einen Arzt vorgegangen, der in der Corona-Pandemie mutma\u00dflich falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben soll. Eine Arztpraxis und eine Wohnung in Gersfeld im Landkreis Fulda wurden am Mittwoch durchsucht, wie die Ermittler am Freitag mitteilten. Gegen den Mediziner wird wegen des Verdachts des Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse ermittelt.<\/p>\n<p>Im Zuge von Protesten gegen die Corona-Schutzma\u00dfnahmen in der Innenstadt von Fulda waren der Polizei im November vermehrt \u00e4rztliche Atteste vorgelegt worden, die vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreien sollten. In mehreren F\u00e4llen waren diese von dem Arzt ausgestellt. Bei der Razzia wurden digitale Beweismittel beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden.<\/p>\n<h3>Russland stellt EU Millionen Corona-Impfstoffdosen in Aussicht<\/h3>\n<p><strong>11.28 Uhr: <\/strong>Im Streit um knappen Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union will Russland mit seinem Impfstoff aushelfen. Im zweiten Quartal k\u00f6nnten 100 Millionen Dosen des Impfstoffes Sputnik V geliefert werden, teilte der staatliche Direktinvestmentfonds am Freitag in Moskau mit, der die Vakzine mitfinanziert und im Ausland vermarktet. Damit k\u00f6nnten 50 Millionen Menschen geimpft werden. Voraussetzung sei, dass die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur EMA den Wirkstoff zulasse. Ein entsprechender Antrag war in der vergangenen Woche eingereicht worden.<\/p>\n<p>Eine Lieferung an die EU w\u00e4re dem Fonds zufolge m\u00f6glich, wenn ein Gro\u00dfteil der Massenimpfung in Russland abgeschlossen ist. Die Impfungen laufen bereits seit Dezember. Nach j\u00fcngsten Zahlen haben mehr als 1,5 Millionen Menschen die aus zwei Komponenten bestehende Vakzine erhalten. Sputnik V ist den Angaben zufolge mittlerweile in 15 L\u00e4ndern registriert. Ungarn hatte vergangene Woche als erstes EU-Land zwei Millionen Dosen des russischen Pr\u00e4parats bestellt.<\/p>\n<p>Der Wirkstoff war Mitte August als weltweit erster f\u00fcr eine breite Anwendung in der Bev\u00f6lkerung freigegeben worden, obwohl bis dahin wichtige Tests ausgestanden hatten. Das l\u00f6ste international Kritik aus. Unabh\u00e4ngige Studien sind bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat mit Produktionsproblemen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<h3>RKI in Sorge wegen Coronavirus-Varianten<\/h3>\n<p><strong>11.14 Uhr: <\/strong>Das Robert Koch-Institut (RKI) ist weiterhin in Sorgen wegen der auch in Deutschland auftretenden Coronavirus-Varianten. \u00bbEs werden immer mehr F\u00e4lle und Ausbr\u00fcche gemeldet\u00ab, sagte RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler am Freitag in Berlin. Die Eigenschaften der Corona-Mutanten seien noch nicht vollst\u00e4ndig bekannt. So sei unklar, ob sich bereits zuvor infizierte Menschen oder Geimpfte durch die neuen, zuerst in Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdafrika und Brasilien aufgetretenen Varianten anstecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es sei davon auszugehen, dass es in kurzer Zeit zu mehr F\u00e4llen f\u00fchren w\u00fcrde, wenn sich die noch ansteckenderen Varianten ausbreiten w\u00fcrden. \u00bbDas m\u00fcssen wir verhindern\u00ab, sagte Wieler. Einen neuen starken Anstieg der Fallzahlen w\u00fcrde die Kliniken an die Grenze bringen. Bisher wurden die Virus-Mutanten laut Bundesgesundheitsministerium 150 Mal in Deutschland nachgewiesen.<\/p>\n<p>Insgesamt sei Deutschland bei der Bek\u00e4mpfung der Coronavirus-Ausbreitung \u00bbauf einem guten Weg\u00ab, sagte Wieler. Dieser m\u00fcsse nun weiter konsequent beschritten werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz gehe vor allem in den besonders hart betroffenen Bundesl\u00e4ndern zur\u00fcck. \u00bbEs infizieren sich insgesamt immer noch zu viele Menschen\u00ab, warnte Wieler aber zugleich.<\/p>\n<p>Er forderte einmal mehr die Menschen auf, sich an die Regeln zu halten und Kontakte und Reisen zu vermeiden, um dem Virus nicht die Gelegenheit zur Ausbreitung zu geben. \u00bbHalten wir uns weiterhin an diesen Plan.\u00ab<\/p>\n<h3>EMA: Impfstoff von Biontech\/Pfizer l\u00f6ste in der EU keine Todesf\u00e4lle aus<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>Gut einen Monat nach Start f\u00fcr den Corona-Impfstoff von Pfizer\/Biontech hat die Europ\u00e4ische Arzneimittel-Beh\u00f6rde (EMA) keine Sicherheitsprobleme festgestellt. Die gemeldeten allergischen Reaktionen und Nebenwirkungen zeigten keine Auff\u00e4lligkeiten, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Gemeldete Todesf\u00e4lle h\u00e4tten nichts mit dem Impfstoff zu tun. Die Daten entspr\u00e4chen dem zuvor bekannten Sicherheitsprofil, so die Beh\u00f6rde. \u00bbNeue Nebenwirkungen wurden nicht identifiziert.\u00ab<\/p>\n<p>Der Impfstoff des US-Herstellers Pfizer und des Mainzer Unternehmens Biontech war am 21. Dezember in der EU zugelassen worden. Allergische Reaktionen und m\u00f6gliche Nebenwirkungen werden aber weiterhin in der EU \u00fcberpr\u00fcft. Auch Verdachtsf\u00e4lle w\u00fcrden weiterhin gemeldet und bewertet, wie die EMA mitteilte. Sicherheitsberichte sollen monatlich ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p>Der Sicherheitsausschuss der Beh\u00f6rde PRAC hatte den Angaben zufolge auch Todesf\u00e4lle \u00fcberpr\u00fcft, die nach der Impfung aufgetreten waren. Dabei seien Vorerkrankungen der Personen sowie das Alter ber\u00fccksichtigt worden. \u00abPRAC stellte fest, dass die Daten keine Verbindung zeigten zur Impfung mit Comirnaty und dass die F\u00e4lle keine Sicherheitsbedenken ausl\u00f6sten.\u00bb Comirnaty ist der offizielle Name des Pr\u00e4parates von Pfizer und Biontech.<\/p>\n<h3><strong>Streit \u00fcber Corona-Impfstoffe: S\u00f6der wirft EU zu sp\u00e4te Bestellung vor<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr: <\/strong>Zu sp\u00e4t geordert, bei zu wenigen Herstellern: CSU-Chef Markus S\u00f6der erhebt wegen des knappen Corona-Impfstoffs Vorw\u00fcrfe gegen die EU. Auch in Deutschland seien Fehler gemacht worden. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>\u00dcbersterblichkeit in Russland 2020 deutlich erh\u00f6ht<\/h3>\n<p><strong>10.44 Uhr: <\/strong>In Russland ist die Einwohnerzahl erstmals seit 15 Jahren wieder geschrumpft. Sie sank nach Angaben der Statistikbeh\u00f6rde Rosstat im vergangenen Jahr um etwa eine halbe Million, wie die Zeitung \u00bbNesawissimaja Gaseta\u00ab am Freitag berichtete. Demnach lebten im fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Land der Erde rund 146,2 Millionen Menschen. Experten sehen den Hauptgrund f\u00fcr den R\u00fcckgang in der Corona-Pandemie. Nach Angaben des Statistikamts starben allein von Januar bis November 2020 rund 229.700 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einer \u00dcbersterblichkeit von mehr als 13 Prozent.<\/p>\n<p>Kremlchef Wladimir Putin verlangt seit Langem mehr Anstrengungen, damit die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst. Er hatte in einer Rede im vergangenen Jahr niedrige Einkommen als ein Hindernis bezeichnet. Als weitere Gr\u00fcnde daf\u00fcr sehen Experten allerdings auch die Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen ins Ausland und die niedrige Geburtenzahl.<\/p>\n<h3><strong>Gesundheitsminister Spahn: \u00bbDer Weg aus der Jahrhundertpandemie hat begonnen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.39 Uhr: <\/strong>Endlich scheint der Lockdown eine Wirkung zu zeigen: Gesundheitsminister Spahn zeigt sich erfreut \u00fcber die Wirkung der Ma\u00dfnahmen. Bei der Impfkampagne m\u00fcsse man jedoch mit weiteren R\u00fcckschl\u00e4gen rechnen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Allein im Gesundheitsbereich \u00fcber eine Milliarde FFP2-Masken bis Fr\u00fchjahr n\u00f6tig<\/h3>\n<p><strong>09.37 Uhr:<\/strong> Deutschland ben\u00f6tigt allein im Gesundheitsbereich bis zum Fr\u00fchjahr mehr als eine Milliarde FFP2-Masken. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, aus der die \u00bbAugsburger allgemeine\u00ab am Freitag zitierte. Demnach w\u00fcrden im Gesundheitssektor 300 Millionen St\u00fcck der medizinischen Masken pro Monat ben\u00f6tigt. Hinzu k\u00e4men Masken f\u00fcr den Privatgebrauch.<\/p>\n<p>Wie hoch der Anteil der Produktionsmengen in Deutschland ist, um diesen Bedarf zu decken, ist laut Bundesregierung jedoch offen. \u00bb\u00dcber die insgesamt in Deutschland vorhandene Produktionskapazit\u00e4t von FFP2-Masken liegen der Bundesregierung derzeit noch keine Informationen vor\u00ab, hei\u00dft es in der Regierungsantwort.<\/p>\n<p>Das Gesundheitsministerium habe im Rahmen der Initiative \u00bbMaskenproduktion in Deutschland\u00ab mit 18 Unternehmen Vertr\u00e4ge abgeschlossen. Ziel sei es, die nationale Produktion in Deutschland zu st\u00e4rken. Die monatliche Abnahmemenge betrage durchschnittlich bis zu 40 Millionen FFP2-Masken. \u00dcber diese Rahmenvertr\u00e4ge seien seit Juli 2020 insgesamt rund 107 Millionen FFP2-Masken an das Ministerium geliefert worden.<\/p>\n<p>Linken-Fraktionsvize Susanne Ferschl forderte, \u00bbin die Wirtschaft einzugreifen und Regelungen zu Vertrieb, zur Abgabe, Preisbildung und -gestaltung vorzunehmen\u00ab. Dies sehe das Infektionsschutzgesetz ausdr\u00fccklich vor. \u00bbDer Staat muss die Masken zentral beschaffen und die Abgabepreise regulieren\u00ab, sagte Ferschl der Zeitung. Am Freitag will die Linksfraktion im Bundestag den Antrag stellen, dass die Regierung \u00fcber eine zentrale Beschaffung die Versorgung mit FFP2-Masken sichert.<\/p>\n<h3>Bisher 150 F\u00e4lle der Corona-Mutationen in Deutschland festgestellt<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr: <\/strong>Von den als deutlich ansteckender eingestuften Varianten des Coronavirus sind in Deutschland bisher 150 F\u00e4lle nachgewiesen worden. Die erstmals in Gro\u00dfbritannien nachgewiesene Mutante B.1.1.7 sei bis bisher 120 Mal festgestellt worden, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit \u2013 18-mal im vergangenen und 102-mal in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Mit deutlichem Abstand folgt die mutma\u00dflich in S\u00fcdafrika entstandene Variante B.1.351. Sie wurde hierzulande im vergangenen Jahr neunmal und dieses Jahr 18-mal nachgewiesen. Bei der zun\u00e4chst in Brasilien aufgetauchten Mutante B.1.1.28 gab es den Angaben zufolge bisher lediglich drei F\u00e4lle, die alle in diesem Jahr entdeckt wurden. Die Daten geben demnach den Stand von Donnerstag wider.<\/p>\n<p>In Deutschland wurde allerdings lange nur sehr vereinzelt nach den Corona-Mutanten gesucht. Seit eineinhalb Wochen gilt eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, mit der die sogenannte Sequenzierung vorangetrieben werden soll.<\/p>\n<p>Bei einer Zahl von mehr als 70.000 gemeldeten Neuinfektionen pro Woche werden demzufolge k\u00fcnftig f\u00fcnf Prozent der Proben auf Mutationen untersucht. Sinkt die Zahl der Neuinfektionen unter diesen Wert, sollen zehn Prozent in den daf\u00fcr vorgesehenen Laboratorien und Einrichtungen sequenziert werden.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Impfung: \u00bbDann kann man die \u00fcbrigen Dosen nur wegwerfen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr: <\/strong>Wer wird wann geimpft? Der Rechtsexperte Thorsten Kingreen fordert dringend eine Regel f\u00fcr H\u00e4rtef\u00e4lle \u2013 und will verhindern, dass \u00fcberz\u00e4hlige Dosen einfach dem N\u00e4chstbesten gegeben werden. Lesen Sie hier mehr dazu:<\/p>\n<h3>Wohnung zu Klub umgebaut \u2013 Polizei l\u00f6st Karaoke-Party in Berlin auf<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> Trotz der Corona-Pandemie haben mehr als 30 Menschen in Berlin eine Party mit Bar und Karaoke-Anlage gefeiert. Als die von einer Nachbarin alarmierte Polizei in der Nacht zu Freitag in der Herzbergstra\u00dfe im Bezirk Lichtenberg erschien, versuchten G\u00e4ste vergeblich \u00fcber ein Dach zu fliehen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Das erste und zweite Stockwerk des Hauses war demnach zu einer Bar und einem Klubbereich umgebaut worden. Dazu geh\u00f6rte auch der Karaoke-Bereich. Die Polizei traf 31 Menschen, die weder Masken trugen, noch Abst\u00e4nde einhielten.<\/p>\n<p>Immer wieder hat die Berliner Polizei in der zweiten Shutdownphase in den vergangenen Monaten gr\u00f6\u00dfere private Treffen und Partys beendet. Darunter waren Hochzeitsfeiern, gro\u00dfe Pokerrunden und weitere Feste.<\/p>\n<h3>Frankreich tief in die Rezession gerutscht<\/h3>\n<p><strong>10.17 Uhr: <\/strong>Durch die Corona-Pandemie ist Frankreich in die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gerutscht: Die Wirtschaftsleistung brach im Corona-Jahr 2020 um 8,3 Prozent ein, wie das nationale Statistikamt Insee am Freitag aufgrund erster Berechnungen in Paris mitteilte. Der R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) war damit etwas geringer als erwartet.<\/p>\n<p>Die Statistiker und die franz\u00f6sische Nationalbank Banque de France hatten mit einem Minus von bis zu neun Prozent gerechnet, die Regierung sogar mit minus elf Prozent.<\/p>\n<p>Haushaltsminister Olivier Dussopt begr\u00fc\u00dfte die Zahlen deshalb. Sie zeigten die \u00bbWiderstandsf\u00e4higkeit\u00ab der franz\u00f6sischen Wirtschaft, schrieb er bei Twitter. Dazu habe auch das Corona-Hilfspaket im Umfang von 100 Milliarden Euro beigetragen. Experten zufolge halfen auch die weniger strikten Vorgaben im zweiten Lockdown zwischen November und Mitte Dezember.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaftsleistung war im vergangenen Jahr um f\u00fcnf Prozent geschrumpft, die Spaniens um elf Prozent. In diesem Jahr rechnet die franz\u00f6sische Regierung mit einem Wachstum von sechs Prozent. Experten halten dies allerdings f\u00fcr zu optimistisch. Sie verweisen auf den m\u00f6glichen neuen Lockdown, \u00fcber den die Regierung derzeit ber\u00e4t.<\/p>\n<h3><strong>Leipziger Buchmesse erneut abgesagt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr: <\/strong>Die Leipziger Buchmesse wird wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wird stattdessen eine digitale Variante f\u00fcr ein Lesefest vorbereitet. Zuvor hatte der MDR berichtet. Die Buchmesse war auch schon im vorigen Fr\u00fchjahr wegen Corona ausgefallen.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Jahr hatte die Leipziger Messe die Fr\u00fchjahrsschau der Buchbranche eigentlich retten wollen \u2013 und den Termin vom M\u00e4rz auf Ende Mai geschoben. In den w\u00e4rmeren Tagen, so die Hoffnung, k\u00f6nne eine Messe auch mit der Nutzung von Au\u00dfenbereichen wieder m\u00f6glich sein. Doch nun steht fest: Die Pandemielage l\u00e4sst eine gro\u00dfe Publikumsveranstaltung erneut nicht zu.<\/p>\n<p>Bei der letzten Veranstaltung vor Beginn der Pandemie waren im Jahr 2019 auf der Messe und beim Lesefestival 286.000 Besucher gez\u00e4hlt worden. Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Buchmesse in Frankfurt konnte 2020 ebenfalls nicht in normalem Umfang stattfinden. Auch von ihr gab es im vorigen Herbst nur eine digitale Variante.<\/p>\n<h3><strong>Welt\u00e4rztepr\u00e4sident verlangt Exportverbot f\u00fcr AstraZeneca<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.07 Uhr: <\/strong>\u00bbDas Verhalten von AstraZeneca ist unterirdisch\u00ab: Im Impfstoffstreit fordert Welt\u00e4rztepr\u00e4sident Montgomery eine h\u00e4rtere Gangart. EU-Kommissionschefin von der Leyen will nun die Vertr\u00e4ge ver\u00f6ffentlichen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Unbekannte ziehen tageweise in leere Ferienwohnungen auf <strong>Sylt<\/strong> ein<\/h3>\n<p><strong>09.21 Uhr: <\/strong>Trotz Corona-Pandemie und \u00dcbernachtungsverbot mal eben einen Abstecher in einer Ferienwohnung auf Sylt machen? Was derzeit verboten ist, haben sich Unbekannte auf der beliebten Ferieninsel mittlerweile mehrfach geg\u00f6nnt. In mindestens sieben F\u00e4llen haben sie sich gewaltsam Zutritt zu Sylter Ferienwohnungen verschafft und dort mehrere Tage lang gewohnt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dabei seien auch Einrichtungsgegenst\u00e4nde und Fahrr\u00e4der gestohlen worden, die teilweise in den anderen Wohnungen wieder aufgetaucht seien. Die Unbekannten h\u00e4tten in verschiedenen St\u00e4dtchen der Insel ihr Unwesen getrieben. In einem Fall hatte ein Zeuge einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann bemerkt, der daraufhin gefl\u00fcchtet war.<\/p>\n<h3>Mit dem Wohnmobil in den Schnee: Diese Fehler sollten Sie beim Wintercampen vermeiden<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Im Corona-Sommer boomte der Campingurlaub. Auch im Winter kann Campen Spa\u00df machen \u2013 allerdings nicht, wenn die Heizung ausf\u00e4llt oder der Platz geschlossen ist. Sechs Fehler, die Sie nicht machen sollten. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3><strong>Steuereinnahmen brechen 2020 weniger ein als bef\u00fcrchtet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.40 Uhr: <\/strong>Die Corona-Hilfen belasten die Staatsfinanzen stark. Doch das Steuerminus von Bund und L\u00e4ndern fiel 2020 mit sieben Prozent noch halbwegs milde aus. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Verteidigungsministerium verbietet Friseurtermine in Kasernen<\/h3>\n<p><strong>08.30 Uhr:<\/strong> In den Kasernen der Bundeswehr d\u00fcrfen Friseurinnen und Friseure vorerst keine Haare mehr schneiden. \u00bbVerteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat im Laufe des Donnerstags entschieden, dass Friseursalons in Bundeswehrkasernen bis auf Weiteres geschlossen werden\u00ab, sagte eine Ministeriumssprecherin der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. Entsprechende Angebote seien per Erlass untersagt worden.<\/p>\n<p>Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes konnten Soldaten bislang trotz Pandemie die Dienste vonFriseurinnen und Friseuren in milit\u00e4rischen Liegenschaften in Anspruch nehmen, so der Bericht. Dem Ministerium zufolge war dies etwa wegen des geforderten \u00bbkorrekten Erscheinungsbilds\u00ab von Soldatinnen und Soldaten erforderlich. Es diene auch dem korrekten Sitz beispielsweise einer ABC-Maske. Eigenes Personal zum Haareschneiden habe die Bundeswehr nicht, teilte das Ministerium der Zeitung mit.<\/p>\n<p>Die Ausnahmeregelung hatte Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des bayerischen Landesinnungsverbands des Friseurhandwerks, Doris Ortlieb, sagte der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab: \u00bbEs geht nicht an, dass sich Fu\u00dfballer oder eben auch Soldaten professionell die Haare schneiden lassen, alle anderen dies aber nicht d\u00fcrfen und ja meistens auch nicht tun.\u00ab<\/p>\n<h3>Von der Leyen: \u00bbEs gibt verbindliche Bestellungen und der Vertrag ist glasklar\u00ab<\/h3>\n<p><strong>08.19 Uhr:<\/strong> Im Streit mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca pocht EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen auf mehr Impfstofflieferungen. \u00bbEs gibt verbindliche Bestellungen und der Vertrag ist glasklar\u00ab, sagte sie im Deutschlandfunk. Darin w\u00fcrden ganz klare Liefermengen f\u00fcr das erste, zweite und dritte Quartal genannt sowie die Produktionsstandorte daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Das Unternehmen habe f\u00fcr die drastische Reduzierung der Liefermenge keinen nachvollziehbaren Grund angegeben und m\u00fcsse seine Lieferverpflichtungen erf\u00fcllen. Deswegen sei es auch wichtig, dass der Vertrag \u00f6ffentlich gemacht werde. Dies solle noch heute geschehen.<\/p>\n<p>Bei einem solchen Projekt seien Startschwierigkeiten verst\u00e4ndlich, sagte von der Leyen. Sie fordere aber Transparenz und eine plausible Erkl\u00e4rung. Dann k\u00f6nne man auch gemeinsam an der L\u00f6sung dieser Probleme arbeiten.<\/p>\n<p>AstraZeneca hatte zuletzt Produktionsengp\u00e4sse in einem Werk in Belgien einger\u00e4umt und angek\u00fcndigt, die der EU zugesagten Liefermengen bis Ende M\u00e4rz nicht einhalten zu k\u00f6nnen. AstraZeneca-Chef Pascal Soriot hatte erkl\u00e4rt, sein Unternehmen habe eine \u00bbBest effort\u00ab-Vereinbarung mit der EU abgeschlossen. Man habe die zugesagten Mengen liefern wollen, sei dazu aber nicht vertraglich verpflichtet. Dies sieht die EU anders.<\/p>\n<h3>Maskenhersteller setzen auf FFP2 \u2013 keine Engp\u00e4sse<\/h3>\n<p><strong>06.52 Uhr:<\/strong> Noch im Sommer zierten vor allem Stoffmasken, Schals oder T\u00fccher die Gesichter in Superm\u00e4rkten, Bussen und Bahnen. Nun sind sie dort verboten \u2013 und viele Unternehmer setzen auf den Siegeszug der FFP2-Maske.<\/p>\n<p>Nicht nur in vielen Apotheken, sondern auch im Einzelhandel und im Internet sind die Preise in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. \u00bbDer Markt wird geradezu \u00fcberschwemmt mit Masken von chinesischen Herstellern\u00ab, sagt Thomas Vierhaus, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand beim Verband Technischer Handel. Und auch einige deutsche Produzenten mischen demzufolge inzwischen erfolgreich mit.<\/p>\n<p>Versorgungsengp\u00e4sse gibt es dementsprechend bislang kaum: \u00bbWir sehen, dass der Markt nicht nur die Nachfrage nach OP-Masken, sondern auch nach FFP2-Masken gut verkraftet\u00ab, sagt Christian Splett, Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde. \u00bbNat\u00fcrlich k\u00f6nnen die Masken hier und da mal f\u00fcr einen Tag ausverkauft sein, aber das ist normal. Die bundesweite Versorgung ist gew\u00e4hrleistet.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>14.022 Neuinfektionen und 839 neue Todesf\u00e4lle in Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.45 Uhr:<\/strong> Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.022 Corona-Neuinfektionen binnen einem Tag gemeldet. Au\u00dferdem wurden 839 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Freitagmorgen bekannt gab. Vergangenen Freitag hatte das RKI 17.862 Neuinfektionen und 859 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet.<\/p>\n<p>Der H\u00f6chststand von 1244 neuen Todesf\u00e4llen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der h\u00f6chste Wert gemeldet worden \u2013 darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bei 94,4. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder \u2013 am Donnerstag lag sie erstmals seit Ende Oktober unter 100.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,90 (Vortag 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>BDI-Pr\u00e4sident Russwurm warnt vor Ausweitung des Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>04.40 Uhr:<\/strong> BDI-Pr\u00e4sident Siegfried Russwurm h\u00e4lt Forderungen nach einer Ausweitung des Lockdowns f\u00fcr falsch. \u00bbWas das komplette Runterfahren bringen w\u00fcrde, ist v\u00f6llig unklar. Keiner wei\u00df, ob es \u00fcberhaupt dazu beitr\u00e4gt, das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Doch der Schaden w\u00e4re gewaltig\u00ab, sagte Russwurm dem \u00bbHandelsblatt\u00ab.<\/p>\n<p>Wenn die Produktion f\u00fcr drei oder vier Wochen stillgelegt w\u00fcrde, m\u00fcsste man die gleiche Zeit f\u00fcr das Hochfahren verwenden. \u00bbDann reden wir ganz schnell \u00fcber eine negative Wachstumszahl des BIP f\u00fcr das Gesamtjahr\u00ab, so Russwurm. Solche Strategien seien nicht sehr realit\u00e4tsnah und w\u00fcrden \u00bberhebliche Kettenreaktionen in ganz Europa ausl\u00f6sen\u00ab, sagte Russwurm.<\/p>\n<h3>Heil fordert Corona-Zuschuss f\u00fcr Hilfsbed\u00fcrftige<\/h3>\n<p><strong>04.25 Uhr:<\/strong> Hilfsbed\u00fcrftige wie Hartz-IV-Empf\u00e4nger sollten nach Ansicht von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil neben kostenlosen FFP2-Masken auch einen finanziellen Zuschuss erhalten. Der SPD-Politiker wies in der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab darauf hin, dass mit der Schlie\u00dfung sozialer Einrichtungen oder B\u00fcchereien viele Alltagshilfen wegfielen, die hilfsbed\u00fcrftige Menschen sonst nutzen k\u00f6nnen. Hinzu k\u00e4men steigende Kosten etwa f\u00fcr Strom oder die F\u00f6rderung der Kinder.<\/p>\n<p>\u00bbHilfsbed\u00fcrftige Menschen treffen die lang andauernden Ma\u00dfnahmen besonders hart\u00ab, so Heil. \u00bbIch will deshalb einen Corona-Zuschuss f\u00fcr hilfsbed\u00fcrftige Menschen, mit dem die gr\u00f6\u00dften Belastungen ausgeglichen werden k\u00f6nnen. Corona darf nicht zur sozialen Spaltung unserer Gesellschaft f\u00fchren.\u00ab<\/p>\n<p>Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich f\u00fcr eine finanzielle Kompensation f\u00fcr Bed\u00fcrftige ausgesprochen.<\/p>\n<h3>WHO-Experten beginnen Untersuchung zum Virus-Ursprung in Wuhan<\/h3>\n<p><strong>03.30 Uhr:<\/strong> Die WHO-Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus in China beginnt. Zwei Wochen nach ihrer Ankunft in der Stadt Wuhan haben die Forscher ihre Quarant\u00e4ne beendet. Die Experten wollen sich der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge nun sowohl mit chinesischen Wissenschaftlern treffen als auch M\u00e4rkte und Krankenh\u00e4user in Wuhan besuchen. Die internationalen Experten sollen herausfinden, wo das Virus erstmals aufgetreten ist und woher es stammt.<\/p>\n<h3>Welt\u00e4rztepr\u00e4sident Montgomery fordert Exportverbot f\u00fcr AstraZeneca<\/h3>\n<p><strong>02.40 Uhr:<\/strong> Welt\u00e4rztepr\u00e4sident Frank Ulrich Montgomery hat den Impfstoffhersteller AstraZeneca wegen seiner Lieferpolitik scharf kritisiert und ein Exportverbot des Impfstoffes gefordert. \u00bbDas Verhalten von AstraZeneca ist unterirdisch\u00ab, sagte Montgomery dem \u00bbRedaktionsnetzwerk Deutschland\u00ab (RND). \u00bbEs kann nicht sein, dass das Unternehmen seine Lieferzusagen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien genau einh\u00e4lt, f\u00fcr die EU aber nur einen Bruchteil der zugesagten Impfdosen liefert\u00ab, kritisierte Montgomery und forderte eine \u00bbharte\u00ab Reaktion der EU. \u00bbWenn der Impfstoff auf kontinentaleurop\u00e4ischem Boden produziert wird, muss man dem Unternehmen verbieten, ihn au\u00dferhalb der EU auszuliefern.\u00ab<\/p>\n<h3>DGB warnt vor hoher Durchfallquote unter Lehrlingen wegen Corona<\/h3>\n<p><strong>02.20 Uhr:<\/strong> Der DGB warnt davor, dass in diesem Jahr wegen des Corona-Lockdowns deutlich mehr Lehrlinge durch ihre Abschlusspr\u00fcfung fallen k\u00f6nnten als gew\u00f6hnlich. Die Bundesregierung solle deshalb \u00bbschnellstens\u00ab ein F\u00f6rderprogramm f\u00fcr die Pr\u00fcfungsvorbereitungen von Auszubildenden auflegen, forderte die Vizechefin des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Elke Hannack, in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland.<\/p>\n<p>Die Azubis br\u00e4uchten einen Anspruch auf eine kostenfreie zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfungsvorbereitung, sagte die Gewerkschafterin. Diese k\u00f6nne von den Kammern, aber auch mithilfe der Gewerkschaften und der Berufsschulen angeboten werden. Zudem sollten die Lehrlinge vor ihrer Pr\u00fcfung f\u00fcr zus\u00e4tzliche Lerntage von ihren Betrieben freigestellt werden. Es sei auch im Interesse der Unternehmen, \u00bbwenn ihre Auszubildenden die Pr\u00fcfungen gut bestehen\u00ab.<\/p>\n<p>Hannack verwies darauf, dass seit M\u00e4rz 2020 die Berufsschulen immer wieder geschlossen worden seien, sich viele Betriebe derzeit im Lockdown bef\u00e4nden und Jugendliche oft im Homeoffice und nicht im Unternehmen ausgebildet w\u00fcrden. \u00bbViele Auszubildende, die in diesem Sommer ihre Abschlusspr\u00fcfung machen, haben gut die H\u00e4lfte ihrer Ausbildungszeit in einem Ausnahmezustand gelernt.\u00ab<\/p>\n<p>Im Schnitt best\u00fcnden jedes Jahr mehr als 90 Prozent der Azubis ihre Abschlusspr\u00fcfungen, sagte die DGB-Vizechefin. \u00bbWir m\u00fcssen aufpassen, dass es in diesem Corona-Jahr nicht zu deutlichen Einbr\u00fcchen kommt, weil die Qualit\u00e4t der Ausbildung im Lockdown gelitten hat\u00ab, warnte sie.<\/p>\n<h3>Esken und Kubicki: Medizinpersonal priorit\u00e4r mit AstraZeneca impfen<\/h3>\n<p><strong>01.55 Uhr: <\/strong>Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat Konsequenzen aus der Empfehlung der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko) gefordert, den Impfstoff von AstraZeneca nur Erwachsenen unter 65 Jahren zu spritzen. \u00bbWir m\u00fcssen zum einen umgehend alternative Impfstoffe f\u00fcr \u00fcber 65-J\u00e4hrige beschaffen und zum anderen die Impfreihenfolge f\u00fcr den in K\u00fcrze eintreffenden AstraZeneca-Impfstoff neu koordinieren\u00ab, sagte Esken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. \u00bbVor allem Klinik- und Pflegepersonal sollten als Erste von den nun freien Ressourcen profitieren.\u00ab Auch FDP-Vize Wolfgang Kubicki sagte den Funke-Zeitungen, \u00c4rzte und Pflegepersonal sollte priorit\u00e4r mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden.<\/p>\n<p>Bislang sind in der EU nur die Pr\u00e4parate von Biontech\/Pfizer und Moderna zugelassen. Die EU-Arzneimittelagentur EMA wird voraussichtlich an diesem Freitag eine Empfehlung zur Zulassung des Mittels von AstraZeneca geben. Doch hat der schwedisch-britische Hersteller der EU inzwischen Lieferk\u00fcrzungen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Den f\u00fcr Montag geplanten Impf-Gipfel nannte Esken dringlich. \u00bbDie Impfstoffbeschaffung und -verteilung muss endlich zur Chefsache gemacht werden\u00ab, forderte die SPD-Chefin. Bislang laufen die Massenimpfungen in Deutschland wegen fehlender Impfstoffmengen schleppend.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus waren solche R\u00fcckschl\u00e4ge \u00bbdurchaus erwartbar\u00ab. Dass es St\u00f6rungen in den Abl\u00e4ufen geben werde, sei aber \u00bbbei einer so sensationell schnellen Entwicklung des Impfstoffes\u00ab absehbar gewesen, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Freitag).<\/p>\n<h3>Neun indigene Kinder in Brasiliens Amazonasregion mutma\u00dflich an Corona gestorben<\/h3>\n<p><strong>01.05 Uhr: <\/strong>Seit Anfang Januar sollen in der nordbrasilianischen Amazonasregion Roraima mindestens neun Kinder indigener V\u00f6lker an Covid-19 gestorben sein. Vertreter der Yanomami und Yekuana \u00fcberreichten den Beh\u00f6rden am Donnerstag entsprechende Unterlagen. Demnach starben in der Gemeinde Waphuta vier Kinder im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion, 25 weitere befanden sich in Lebensgefahr. Aus Kataroa wurden f\u00fcnf tote Kinder gemeldet, die mutma\u00dflich an Covid-19 gelitten hatten.<\/p>\n<p>Die Kinder im Alter zwischen einem und f\u00fcnf Jahren hatten den Angaben zufolge alle hohes Fieber und Atemprobleme gehabt. In Waphuta leben 816 Menschen, in Kataroa 412. Die Nichtregierungsorganisation Survival International hatte bereits zuvor von einem drohenden \u00bbV\u00f6lkermord\u00ab an den Yanomami durch das Coronavirus gesprochen.<\/p>\n<p>Brasilien ist nach den USA das am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Es verzeichnet mehr als 220.000 Tote und knapp neun Millionen Infektionen. Die indigene Bev\u00f6lkerung ist aufgrund geringerer Abwehrkr\u00e4fte besonders gef\u00e4hrdet: Rund 40.000 Indigene wurden nach Sch\u00e4tzungen der Dachorganisation der indigenen V\u00f6lker Brasiliens bisher mit dem neuartigen Virus infiziert, fast 800 starben.<\/p>\n<h3>Britische Virusvariante bei weiteren Airbus-Mitarbeitern nachgewiesen<\/h3>\n<p><strong>0.30 Uhr: <\/strong>Bei f\u00fcnf weiteren Corona-positiven Mitarbeitern des Airbus-Werks in Hamburg ist die britische Virusvariante nachgewiesen worden. Das sagte der Sprecher der Gesundheitsbeh\u00f6rde, Martin Helfirch, am Donnerstagabend der dpa. Damit sei die nach Angaben von Wissenschaftlern infekti\u00f6sere Mutation nun bei sieben Airbus-Mitarbeitern nachgewiesen worden.<\/p>\n<p>Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. F\u00fcr rund 500 Mitarbeiter wurde Quarant\u00e4ne angeordnet.<\/p>\n<p>Insgesamt sind in Hamburg seit Dezember zw\u00f6lf Infektionen mit der britischen Virusmutation festgestellt worden, darunter auch bei f\u00fcnf Reiser\u00fcckkehrern. Zudem wurde den Angaben zufolge bei einem weiteren Reiser\u00fcckkehrer auch die s\u00fcdafrikanische Variante nachgewiesen. Eine in Hamburg erfolgte Ansteckung mit einer der Virusmutationen sei bisher noch nicht bekannt geworden, sagte Helfrich.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Ein Restaurant in New York Foto:\u2002 Mark Lennihan \/ AP Das war das Update am Freitag. 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