{"id":5493,"date":"2021-01-28T12:17:19","date_gmt":"2021-01-28T09:17:19","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-inzidenzwert-laut-rki-erstmals-seit-monaten-unter-100\/"},"modified":"2021-01-28T12:17:19","modified_gmt":"2021-01-28T09:17:19","slug":"corona-news-am-donnerstag-inzidenzwert-laut-rki-erstmals-seit-monaten-unter-100","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-inzidenzwert-laut-rki-erstmals-seit-monaten-unter-100\/","title":{"rendered":"Corona-News am Donnerstag: Inzidenzwert laut RKI erstmals seit Monaten unter 100"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/18f679dd-5512-4491-887d-19067bce754c_w948_r1.77_fpx45.98_fpy48.98.jpg\" title=\"Ein Intensivpfleger ist auf der Covid-19 Intensivstation im St\u00e4dtischen Klinikum Dresden\" alt=\"Ein Intensivpfleger ist auf der Covid-19 Intensivstation im St\u00e4dtischen Klinikum Dresden\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Ein Intensivpfleger ist auf der Covid-19 Intensivstation im St\u00e4dtischen Klinikum Dresden<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Robert Michael \/ picture alliance \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Mehr als 3900 Corona-Tote an einem Tag in den USA<\/h3>\n<p><strong>10.14 Uhr: <\/strong>In den USA sind binnen eines Tages mehr als 3900 Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert worden. Am Mittwoch meldeten die Beh\u00f6rden 3943 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bisherige H\u00f6chstwert wurde am 12. Januar mit 4466 Toten verzeichnet.<\/p>\n<p>Die Anzahl der registrierten Neuinfektionen blieb am selben Tag mit 152.478 vergleichsweise niedrig. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 300.282 neuen F\u00e4llen gemeldet.<\/p>\n<p>In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 25,6 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 429.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.<\/p>\n<h3><strong>Bund<\/strong> <strong>ber\u00e4t<\/strong> \u00fcber Einreisesperre auch f\u00fcr Gro\u00dfbritannien<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr: <\/strong>Das Bundesinnenministerium hat Pl\u00e4ne f\u00fcr die Vorbereitung von Einreisesperren f\u00fcr Gro\u00dfbritannien, Brasilien und S\u00fcdafrika best\u00e4tigt. Eine entsprechende Vorlage werde derzeit in der Bundesregierung abgestimmt, sagte ein Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Hintergrund ist, dass in diesen L\u00e4ndern hochansteckende Virus-Mutationen festgestellt wurden. Die Bundesregierung hatte vor einer Ausbreitung auch in Deutschland gewarnt. Denkbar ist, dass es Einreisesperren f\u00fcr weitere L\u00e4nder geben k\u00f6nnte, in denen sich die Mutationen bereits st\u00e4rker ausgebreitet haben. Dies k\u00f6nnte etwa die Niederlande oder D\u00e4nemark betreffen. \u00bbBild\u00ab schrieb, dass die Einreisesperren bereits kommende Woche in Kraft treten sollten.<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel hatte vor wenigen Tagen gesagt, dass sie den Reiseverkehr nicht komplett stoppen, touristische Reisen aber wegen der Sorge vor einer Ausbreitung der Mutationen m\u00f6glichst stark reduzieren wolle. Zuvor hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer \u00dcberlegungen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen vorgestellt. Als Beispiele hatte er sch\u00e4rfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten und die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf \u00bbnahezu Null\u00ab genannt. Dagegen gab es Kritik aus der Wirtschaft, der Opposition und von Verbrauchersch\u00fctzern.<\/p>\n<p>Der Warenverkehr soll nicht betroffen sein, sagte eine Regierungssprecherin. Auch auf EU-Ebene sind Versch\u00e4rfungen f\u00fcr sogenannte \u00bbdunkelrote\u00ab Zonen mit hohen Corona-Infektionszahlen in Arbeit. Anders als in Deutschland steigt in etlichen EU-Staaten die Zahl der Ansteckungen wieder.<\/p>\n<h3><strong>Spahn pl\u00e4diert f\u00fcr Gipfeltreffen zur Impfkampagne<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.00 Uhr: <\/strong>Gesundheitsminister Spahn will bei einem Gipfeltreffen mit L\u00e4ndern und Herstellern \u00fcber den schleppenden Impfstart sprechen. Er erwartet wegen der Vakzin-Knappheit noch \u00bbmindestens zehn harte Wochen\u00ab. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Biontech: Impfstoff gegen wichtigste britische und s\u00fcdafrikanische Virus-Mutanten wirksam<\/h3>\n<p><strong>09.43 Uhr: <\/strong>Der Impfstoff von Biontech ist gegen die wichtigsten in Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika aufgetauchten Coronavirus-Mutanten wirksam. In-Vitro-Tests h\u00e4tten gezeigt, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs f\u00fcr diese Varianten des Coronavirus nicht notwendig sei, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Die Virus-Varianten w\u00fcrden jedoch weiterhin auf m\u00f6gliche Resistenzen gegen den Impfstoff beobachtet.<\/p>\n<p>Die Unternehmen untersuchten demnach verschiedene Coronavirus-Varianten mit unterschiedlichen Mutationen. Bei der Neutralisierung der s\u00fcdafrikanischen Variante mit drei Mutationen traten im Vergleich zu den anderen untersuchten Varianten \u00bbgeringe Unterschiede\u00ab auf. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass diese \u00bbzu einer signifikanten Verringerung der Wirksamkeit\u00ab des Impfstoffs f\u00fchrten, teilten die Unternehmen mit.<\/p>\n<p>Die neuen Varianten des Coronavirus breiten sich in immer mehr L\u00e4ndern aus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Mittwoch wurde die zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien registrierte Mutante inzwischen in 70 L\u00e4ndern nachgewiesen. Sie ist Wissenschaftlern zufolge ansteckender als die Ursprungsvariante des Coronavirus. Auch f\u00fcr die zun\u00e4chst in S\u00fcdafrika nachgewiesene Mutante verzeichnete die WHO ein gr\u00f6\u00dferes Verbreitungsgebiet. Die Zahl der betroffenen L\u00e4nder stieg innerhalb von einer Woche um acht auf 31.<\/p>\n<h3>Britische Virus-Variante f\u00fcr zehn Prozent der F\u00e4lle verantwortlich<\/h3>\n<p><strong>09.38 Uhr: <\/strong>In Frankreich gehen nach Regierungsangaben zehn Prozent aller Ansteckungsf\u00e4lle auf die zuerst in England entdeckte Variante des Coronavirus zur\u00fcck. Regierungssprecher Gabriel Attal bekr\u00e4ftigt im H\u00f6rfunksender France Inter, eine Versch\u00e4rfung des Lockdowns bleibe eine Option f\u00fcr die Regierung. Details nennt er nicht. Am Mittwoch verzeichneten die Beh\u00f6rden fast 27.000 best\u00e4tigte Neuinfektionen. Das ist der h\u00f6chste Anstieg binnen 24 Stunden seit Mitte November, als das Land im zweiten vollst\u00e4ndigen Lockdown war. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass die gegenw\u00e4rtigen Ma\u00dfnahmen nicht ausreichen, die Verbreitung der ansteckenderen englische Variante einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<h3>Covid-Patient verl\u00e4sst Krankenhaus und geht einkaufen<\/h3>\n<p><strong>08.17 Uhr:<\/strong> Ein Covid-19-Patient ist trotz seiner Erkrankung mit dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren und dort im Supermarkt einkaufen gegangen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe sich der Mann verbotenerweise aus der station\u00e4ren Behandlung entfernt.<\/p>\n<p>Der 21-J\u00e4hrige habe sich sp\u00e4ten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskr\u00e4fte gewandt und erkl\u00e4rt, er habe Corona und ben\u00f6tige medizinische Hilfe. Zuvor hatte er allerdings in einem Rewe eingekauft. Ein Rettungswagen brachte ihn in die Mainzer Uniklinik.<\/p>\n<p>Der Supermarkt, den der Mann besucht hatte, wurde von Beamten abgesperrt, hie\u00df es. Gegen den Mann wurde ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.<\/p>\n<h3>WHO-Experten beginnen in <strong>Wuhan<\/strong> mit Erkundung der Corona-Urspr\u00fcnge<\/h3>\n<p><strong>08.30 Uhr: <\/strong>Mit dem Ende der Quarant\u00e4ne-Zeit nach der Ankunft vor zwei Wochen hat ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seine Erkundung der Urspr\u00fcnge der Corona-Pandemie in China begonnen. Die WHO-Experten verlie\u00dfen am Donnerstag ihr Quarant\u00e4ne-Hotel in der zentralchinesischen Provinzhauptstadt Wuhan, wo das neuartige Coronavirus Ende 2019 erstmals festgestellt worden war. Sie bestiegen einen Bus, um zu ihren ersten Erkundungsorten gebracht zu werden. Fr\u00fcheren Angaben zufolge war zun\u00e4chst geplant, Menschen aus Forschungsinstituten, Krankenh\u00e4usern und von dem Tier- und Fleischmarkt in Wuhan zu befragen, wo der neue Erreger vermutlich erstmals aufgetaucht ist. Es wird vermutet, dass das Virus von einem Tier auf den Menschen \u00fcbertragen wurde.<\/p>\n<p>Geleitet wird die WHO-Delegation von Peter Ben Embarek, einem Experten f\u00fcr Tierkrankheiten, die auf andere Spezies \u00fcbergehen. International wird von der F\u00fchrung in Peking verlangt, eine transparente Untersuchung zu erm\u00f6glichen. Vor allem die USA haben China vorgeworfen, das Ausma\u00df des ersten Ausbruchs vertuscht und damit zu der weltweiten Verbreitung des Virus beigetragen zu haben. Kritisiert wird auch, dass chinesische Experten die erste Phase der Untersuchung durchgef\u00fchrt haben. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Gheybreyesus hatte sich zudem \u00bbsehr entt\u00e4uscht\u00ab gezeigt, weil sich die Einreiseerlaubnis f\u00fcr das Team zu dem lang erwarteten Einsatz verz\u00f6gert hatte.<\/p>\n<h3>Vietnam bef\u00fcrchtet erstmals seit Monaten gr\u00f6\u00dferen Corona-Ausbruch<\/h3>\n<p><strong>08.08 Uhr<\/strong>: Vietnam bef\u00fcrchtet steigende Covid-19-Zahlen. Am Donnerstag seien 82 Neuinfektionen best\u00e4tigt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Es handele sich um die ersten lokalen \u00dcbertragungen des Virus nach 55 Tagen.<\/p>\n<p>70 Infektionen stehen den Angaben zufolge in Verbindung mit einer gro\u00dfen Fabrik in Hai Duong City in der N\u00e4he von Hanoi. Eine der positiv getesteten Personen sei zuvor in der Region herumgereist und habe sich mit rund 200 Menschen getroffen, so die Beh\u00f6rden. Diese sollen nun alle kontaktiert und getestet werden.<\/p>\n<p>Viele sorgen sich um einen der wichtigsten Feiertage in dem s\u00fcdostasiatischen Land: In zwei Wochen feiert Vietnam das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, bei dem die B\u00fcrger traditionell quer durch das Land reisen und Familienfeiern abhalten. Bislang ist Vietnam dank strikter Ma\u00dfnahmen glimpflich durch die Pandemie gekommen. Es wurden nur rund 1600 F\u00e4lle gemeldet, 35 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.<\/p>\n<h3>SPD fordert Plan f\u00fcr schnellere Impfungen<\/h3>\n<p><strong>06.47 Uhr<\/strong>: Die Sozialdemokraten dringen auf eine Beschleunigung der Corona-Impfungen in Deutschland. \u00bbWir brauchen einen klaren Plan, wie wir das Impfen in Deutschland schneller hinbekommen\u00ab, sagte SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur. Daf\u00fcr m\u00fcssten alle Ebenen zusammenkommen.<\/p>\n<p>Hintergrund ist unter anderem der Streit der Europ\u00e4ischen Union mit dem Pharmakonzern AstraZeneca. Der Impfstoff des Herstellers wird voraussichtlich zun\u00e4chst in weit geringeren Mengen nach Deutschland und andere L\u00e4nder geliefert als erwartet. In der EU wird das Vakzin voraussichtlich am Freitag zugelassen.<\/p>\n<p>Bei einem Krisentreffen am Mittwochabend hatte das Unternehmen keine zus\u00e4tzlichen Lieferungen zugesagt. Auch der Hersteller Biontech\/Pfizer, dessen Pr\u00e4parat bereits eingesetzt wird, hatte zwischenzeitlich Produktionsprobleme.<\/p>\n<p>\u00abEs gibt gerade einen R\u00fcckschlag nach dem anderen\u00bb, sagte Klingbeil. Er sagte, man brauche jetzt Transparenz \u00fcber die Vertr\u00e4ge und \u00fcber Nachbestellungen von Impfstoffen.<\/p>\n<h3>Diebst\u00e4hle knapp gewordener Sauerstoffflaschen h\u00e4ufen sich in Mexiko<\/h3>\n<p><strong>05.15 Uhr: <\/strong>In Mexiko h\u00e4ufen sich Diebst\u00e4hle von in der Coronavirus-Pandemie immer knapper werdenden Sauerstoffflaschen. Seit dem 3. Januar seien bereits 14 solcher F\u00e4lle von Diebstahl oder Betrug registriert worden, teilte das Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit mit. Ermittlungen h\u00e4tten bislang zur Beschlagnahmung von 36 gestohlenen Sauerstoffflaschen und zu acht Festnahmen gef\u00fchrt. Zweck der Diebst\u00e4hle der Beh\u00e4ltnisse f\u00fcr medizinischen Sauerstoff war demnach der Weiterverkauf auf dem Schwarzmarkt.<\/p>\n<p>Wegen \u00bbexponentiell\u00ab gestiegener Nachfrage angesichts anhaltend hoher Corona-Zahlen hatte Mexikos Regierung vergangene Woche zur Abgabe nicht ben\u00f6tigter Sauerstoffflaschen aufgerufen. Viele Krankenh\u00e4user in dem nordamerikanischen Land sind derzeit voll. Auch wegen weit verbreitetem Misstrauen vor dem chronisch unterfinanzierten Gesundheitssystem bleiben zahlreiche Covid-19-Kranke zu Hause. Dort werden sie von Angeh\u00f6rigen mit Sauerstoff versorgt. Vielerorts bilden sich lange Schlangen vor Stellen, wo die Flaschen aufgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Mexiko \u2013 mit knapp 130 Millionen Einwohnern an zehnter Stelle der bev\u00f6lkerungsreichsten L\u00e4nder \u2013 hat bislang weltweit die viertmeisten Todesf\u00e4lle infolge einer Covid-19-Erkrankung registriert. Mit 153.639 Toten liegt es nur noch knapp hinter Indien auf dem dritten Platz. Weil in Mexiko \u00e4u\u00dferst wenig getestet wird und die sogenannte \u00dcbersterblichkeit besonders hoch ist, gehen Experten davon aus, dass die wahre Zahl dort noch viel h\u00f6her ist.<\/p>\n<p>In den vergangenen Wochen wurden besonders viele Todesopfer gemeldet \u2013 der bisherige H\u00f6chststand liegt bei 1803 innerhalb von 24 Stunden, zuletzt kamen am Mittwoch 1623 hinzu. Auch Mexikos Staatspr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador wird seit Sonntag nach eigenen Angaben wegen leichter Covid-19-Symptome behandelt.<\/p>\n<h3>Australien setzt quarant\u00e4nefreie Einreise aus Neuseeland weiter aus<\/h3>\n<p><strong>04.30 Uhr: <\/strong>Australien setzt die Regelung zur quarant\u00e4nefreien Einreise aus Neuseeland f\u00fcr weitere 72 Stunden aus. Es handle sich um eine Ma\u00dfnahme zum Schutz der australischen Bev\u00f6lkerung, begr\u00fcnden die Beh\u00f6rden den Schritt. In Neuseeland waren k\u00fcrzlich zwei Menschen positiv auf die s\u00fcdarikanische Variante des Coronavirus getestet worden.<\/p>\n<h3>Friseursalons und Fitnessstudios fordern klare Perspektive f\u00fcr Wiederer\u00f6ffnung<\/h3>\n<p><strong>03.05 Uhr:<\/strong> Angesichts der in den vergangenen Wochen gesunkenen Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland fordern das Friseurhandwerk und die Fitnessbranche klare Perspektiven f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung ihrer Betriebe. \u00bbIn einer ersten Stufe sollten Kitas und Schulen wieder \u00f6ffnen. In der n\u00e4chsten Stufe sollten die Friseure wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Harald Esser, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.<\/p>\n<p>Als Voraussetzung nannte Esser, dass die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liege und sich die Reproduktionszahl ebenfalls stabil unter der kritischen Marke von 1,0 bewege. Zum Infektionsschutz in den Friseursalons pl\u00e4dierte Esser daf\u00fcr, dass Mitarbeiter wie Kunden zum Tragen medizinischer Masken verpflichtet werden.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin des Arbeitgeberverbands deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen, Birgit Schwarze, forderte in den Funke-Zeitungen einen Stufenplan f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung der Betriebe ihrer Branche. Sobald sich die Situation entspanne, m\u00fcsse die Politik \u00bbeine Strategie zu schrittweisen Lockerungen vorlegen\u00ab. Die Fitnessstudios h\u00e4tten im vergangenen Jahr umfassende Hygienekonzepte erarbeitet, die \u00bbgut funktioniert\u00ab h\u00e4tten, so Schwarze. Vielen Betrieben drohe nun der Ruin, nachdem sie erst in Hygienema\u00dfnahmen investiert h\u00e4tten, danach schlie\u00dfen mussten \u00bbund jetzt die versprochenen Hilfszahlungen nicht erhalten\u00ab, kritisierte sie.<\/p>\n<p>Der St\u00e4dte- und Gemeindebund warnte allerdings davor, falsche Schl\u00fcsse aus den sinkenden Corona-Infektionszahlen zu ziehen. Lockerungen sollten erst vorgesehen werden, wenn \u00bbdie Zahl der Gesundheits\u00e4mter mit niedrigen Inzidenzen weiter deutlich zunimmt und zu einer fl\u00e4chendeckenden Entwicklung f\u00fchrt\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg den Funke-Zeitungen. Bisher h\u00e4tten von 412 Gesundheitsamtsbezirken weniger als 30 eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreicht.<\/p>\n<h3><strong>Warum Kinder die Herdenimmunit\u00e4t erschweren<\/strong><\/h3>\n<p><strong>02.15 Uhr:<\/strong> F\u00fcr unter 16-J\u00e4hrige sind die Corona-Impfstoffe nicht zugelassen. Was bedeutet das f\u00fcr den weiteren Verlauf der Pandemie? Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Erneut heftige Ausschreitungen im Libanon bei Protesten gegen Corona-Auflagen<\/h3>\n<p><strong>01.30 Uhr:<\/strong> Im Libanon ist es am dritten Abend in Folge bei Protesten gegen die Corona-Beschr\u00e4nkungen zu schweren Ausschreitungen gekommen. In der Hafenstadt Tripoli im Norden des Landes lieferten sich Demonstranten am Mittwoch Stra\u00dfenschlachten mit der Polizei. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden dabei 226 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>Demonstranten bewarfen die Sicherheitskr\u00e4fte mit Molotowcocktails und Steinen, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Einige der Protestierenden versuchten, in den Sitz der Regionalregierung einzudringen. Die Sicherheitskr\u00e4fte setzten Tr\u00e4nengas ein. Mindestens 66 der Verletzten wurden laut NNA in Krankenh\u00e4user eingeliefert. Die Sicherheitskr\u00e4fte teilten \u00fcber den Onlinedienst Twitter mit, in ihren Reihen habe es neun Verletzte gegeben.<\/p>\n<p>Bereits an den vorherigen Abenden waren bei den Konfrontationen Dutzende Menschen verletzt worden. Tripoli geh\u00f6rte bereits vor der Corona-Pandemie und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen zu den \u00e4rmsten Gegenden des Landes. Seit die Regierung Anfang des Monats einen landesweiten Lockdown verh\u00e4ngt hat, haben viele Einwohner der Stadt kein Einkommen mehr. \u00bbWir sind hier, um Nahrungsmittel zu verlangen. Die Menschen haben Hunger\u00ab, sagte der 20-j\u00e4hrige Demonstrant Mohamad Essedin.<\/p>\n<p>Ein urspr\u00fcnglich bis zum 25. Januar angesetzter Lockdown im Libanon war zuletzt bis zum 8. Februar verl\u00e4ngert worden. In dem Mittelmeerstaat mit sechs Millionen Einwohnern breitet sich das Coronavirus derzeit stark aus. Seit Pandemie-Beginn wurden mehr als 285.000 Infektionen nachgewiesen, mehr als 2400 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Der Libanon steckt in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Das libanesische Pfund befindet sich seit dem Sommer im freien Fall. Fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung lebt nach Angaben der Uno unter der Armutsgrenze.<\/p>\n<h3>Niedersachsen hat offenbar einen Lockerungsplan<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr:<\/strong> Die nieders\u00e4chsische Landesregierung hat einem Medienbericht zufolge einen Plan zur Lockerung der Corona-Beschr\u00e4nkungen erarbeitet \u2013 allerdings nur als grobe Leitlinie und f\u00fcr den Fall weiter sinkender Infektionszahlen. Der Plan reicht von Stufe 1 (geringes Infektionsgeschehen), wo fast alles wieder m\u00f6glich ist, bis zur Stufe 6 (eskalierendes Infektionsgeschehen), in der so gut wie gar nichts mehr geht, wie die \u00bbNeue Osnabr\u00fccker Zeitung\u00ab berichtete.<\/p>\n<p>\u00d6ffentliche und private Zusammenk\u00fcnfte ohne Personenbegrenzungen, Abstand und Masken w\u00e4ren demnach erst wieder m\u00f6glich, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche \u2013 also die sogenannte 7-Tage-Inzidenz \u2013 unter zehn liegt.<\/p>\n<p>Eine endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber das weitere Vorgehen will das Land dem Bericht zufolge aber erst nach der n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidenten-Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Anfang Februar treffen.<\/p>\n<h3>Dreyer fordert einheitliche Regeln f\u00fcr Lockerung des Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>0.40 Uhr:<\/strong> Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) hat einheitliche Regeln f\u00fcr eine Lockerung des Corona-Lockdowns gefordert: \u00bbIch glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns in Deutschland auf die gleichen \u203aWenn-dann-Regeln\u2039 einigen\u00ab, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00bbWir brauchen ein Einvernehmen dar\u00fcber, in welchen Inzidenz-Korridoren bestimmte Bereiche gelockert werden k\u00f6nnen oder wieder versch\u00e4rft werden m\u00fcssen.\u00ab Ein Zukunftsplan, der den Familien, der Wirtschaft und der Kultur Perspektiven vermittelt, sei \u00bbabsolut notwendig\u00ab.<\/p>\n<p>Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke (SPD) \u00e4u\u00dferte sich zur\u00fcckhaltender. Er forderte, sich bei den Szenarien f\u00fcr Lockerungen nicht allein an der Zahl der Neuinfektionen zu orientieren. \u00bbDer Inzidenzwert ist eine wichtige Ma\u00dfzahl \u2013 aber nicht der einzige. Wir m\u00fcssen auch andere Aspekte, wie die Ausbreitung der Mutationen und die Auslastung in den Intensivstationen, im Blick haben\u00ab, sagte der SPD-Politiker. Schule und Kitas m\u00fcssten bei der Lockerung ganz vorn stehen. Die Inzidenz beziffert die Zahl der neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.<\/p>\n<h3>Fast drei Millionen Menschen bei slowakischen Massentests<\/h3>\n<p><strong>0.30 Uhr: <\/strong>Die Slowakei hat erneut einen gro\u00dfen Teil der \u00fcber zehn Jahre alten Bev\u00f6lkerung einem Corona-Massentest unterzogen. Wie der populistisch-konservative Ministerpr\u00e4sident Igor Matovic am Mittwoch bilanzierte, nahmen 2,95 Millionen der insgesamt 5,5 Millionen Einwohner an den Antigen-Schnelltests teil. Von den Testergebnissen seien 1,24 Prozent positiv gewesen.<\/p>\n<p>Die innerhalb von neun Tagen vom 18. bis 26. Januar im ganzen Land durchgef\u00fchrten Testungen waren zwar formell freiwillig. Wer aber kein negatives Testergebnis vorweisen kann, darf bis 7. Februar nicht einmal mehr zur Arbeit gehen. Sogar f\u00fcr Spazierg\u00e4nge in der Natur ist ein negativer Test nachzuweisen. Die Polizei hatte schon im Voraus strenge Kontrollen ab Mittwoch angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Matovic rechtfertigte die Massentests vor Journalisten als einzige objektive M\u00f6glichkeit, die reale Verbreitung der Pandemie festzustellen. Der St\u00e4dte- und Gemeindeverband kritisierte hingegen, den Kommunen sei ohne angemessene Entsch\u00e4digung die Hauptlast der Organisation aufgeb\u00fcrdet worden. Vor weiteren Massentests sollten erst Experten befragt werden, ob der enorme Aufwand an personellen und materiellen Ressourcen nicht zu gro\u00df sei im Vergleich zum tats\u00e4chlichen Nutzen.<\/p>\n<p>Davor hatten bereits die \u00c4rztekammer und andere Gesundheitsorganisationen kritisiert, durch landesweite Tests an gr\u00f6\u00dftenteils gesunden Menschen w\u00fcrden Kapazit\u00e4ten des kurz vor dem Kollaps stehenden Gesundheitssystems ineffizient eingesetzt. Besser w\u00e4re es, nur Risikogruppen und Hotspots zu testen, sich daf\u00fcr aber st\u00e4rker auf die Vorbereitung von Corona-Impfungen zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Die Slowakei hatte schon im Oktober\/November 2020 mit Massentests f\u00fcr internationales Aufsehen gesorgt. W\u00e4hrend \u00d6sterreich und andere L\u00e4nder dieses Experiment nachahmten, war es in der Slowakei selbst stets umstritten.<\/p>\n<h3><strong>Portugal ruft die Bundeswehr zu Hilfe<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr:<\/strong> Die Infektionsraten in Portugal sind dramatisch, das Gesundheitssystem an ersten Stellen zusammengebrochen. Deutschland hat ein Expertenteam geschickt. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Ein Intensivpfleger ist auf der Covid-19 Intensivstation im St\u00e4dtischen Klinikum Dresden Foto:\u2002Robert Michael \/ picture alliance \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5494,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5493","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}