{"id":5483,"date":"2021-01-28T01:50:21","date_gmt":"2021-01-27T22:50:21","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfstoff-treffen-von-astrazeneca-mit-eu-ohne-losung\/"},"modified":"2021-01-28T01:50:21","modified_gmt":"2021-01-27T22:50:21","slug":"corona-impfstoff-treffen-von-astrazeneca-mit-eu-ohne-losung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfstoff-treffen-von-astrazeneca-mit-eu-ohne-losung\/","title":{"rendered":"Corona-Impfstoff: Treffen von AstraZeneca mit EU ohne L\u00f6sung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/a9f0c208-540f-4dbe-8386-3c96d0c2e867_w948_r1.77_fpx33.34_fpy50.jpg\" title=\"Der Firmensitz des Pharmaunternehmens AstraZenica in Macclesfield, England\" alt=\"Der Firmensitz des Pharmaunternehmens AstraZenica in Macclesfield, England\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Der Firmensitz des Pharmaunternehmens AstraZenica in Macclesfield, England<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Christopher Furlong\/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union und der Pharmakonzern AstraZeneca streiten auf offener B\u00fchne \u00fcber den Corona-Impfstoff. Der Grund: Der Pharmakonzern soll gro\u00dfe Mengen seines Mittels f\u00fcr Deutschland und andere EU-L\u00e4nder voraussichtlich erst Wochen oder Monate sp\u00e4ter liefern k\u00f6nnen. Bei einem Krisengespr\u00e4ch der beiden Seiten am Mittwochabend konnte keine L\u00f6sung gefunden werden. \u00bbWir bedauern den anhaltenden Mangel an Klarheit \u00fcber den Lieferplan\u00ab, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in einem Tweet und f\u00fcgte hinzu, dass die EU von AstraZeneca einen klaren Plan f\u00fcr die schnelle Lieferung der Impfstoffdosen verlange, die sie f\u00fcr das erste Quartal reserviert hatte. Sie lobte aber den konstruktiven Ton des Gespr\u00e4chs mit Unternehmenschef Pascal Soriot, der sich pers\u00f6nlich zugeschaltet habe.<\/p>\n<p>Der Streit begann am Freitag mit der Ank\u00fcndigung des britisch-schwedischen Herstellers, nach der f\u00fcr diese Woche erwarteten Zulassung des Impfstoffs weit weniger an die EU zu liefern als zugesagt. Von EU-Politikern wurden Zahlen genannt: Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal k\u00e4men nur 31 Millionen. Am Mittwoch deutete eine EU-Vertreterin an, dass die Dimension noch gr\u00f6\u00dfer ist. Erwartet worden sei eine \u00bbdreistellige Zahl\u00ab, und geliefert werde davon nur ein Viertel.<\/p>\n<p>Seit Tagen setzen die EU-Kommission und die 27 EU-Staaten das Unternehmen deshalb unter Druck. Die EU hat einen Rahmenvertrag \u00fcber insgesamt 400 Millionen Impfdosen von AstraZeneca. Damit das Mittel schon bei Zulassung geliefert werden kann, wurden der Firma 336 Millionen Euro zur Aufstockung der Produktion zugesagt. Nach EU-Lesart h\u00e4tte sie auf Halde produzieren m\u00fcssen. Nun fragt die EU: Wo ist der Impfstoff? Als Grund nannte AstraZeneca-Chef Pascal Soriot, die EU habe ihren Vertrag sp\u00e4ter abgeschlossen als Gro\u00dfbritannien, wo das AstraZeneca-Mittel bereits genutzt wird (lesen Sie hier mehr dazu).<\/p>\n<p>In Br\u00fcssel gibt es den Verdacht, Engp\u00e4sse bei der Belieferung der Europ\u00e4ischen Union mit dem Impfstoff k\u00f6nnten darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass das Unternehmen Gro\u00dfbritannien und andere Nicht-EU-L\u00e4nder mit ungek\u00fcrzten Mengen des Impfstoffs beliefert. Der britische Premierminister Boris Johnson will sich auf diese Debatte nicht einlassen. Es handle sich um eine Angelegenheit zwischen der EU und AstraZeneca, sagte Johnson in London und f\u00fcgte hinzu: \u00bbWir sind sehr zuversichtlich, was unseren Nachschub und unsere Vertr\u00e4ge betrifft.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Der Firmensitz des Pharmaunternehmens AstraZenica in Macclesfield, England Foto:\u2002Christopher Furlong\/ Getty Images Die Europ\u00e4ische Union und der Pharmakonzern AstraZeneca streiten auf offener B\u00fchne \u00fcber den Corona-Impfstoff. 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