{"id":5341,"date":"2021-01-21T16:36:08","date_gmt":"2021-01-21T13:36:08","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/us-corona-berater-anthony-fauci-er-ist-wieder-da\/"},"modified":"2021-01-21T16:36:08","modified_gmt":"2021-01-21T13:36:08","slug":"us-corona-berater-anthony-fauci-er-ist-wieder-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/us-corona-berater-anthony-fauci-er-ist-wieder-da\/","title":{"rendered":"US-Corona-Berater Anthony Fauci: Er ist wieder da"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/09de1cd5-7958-433c-b7cc-326969c74884_w948_r1.77_fpx57.43_fpy44.98.jpg\" title=\"Anthony Fauci am 19. November\" alt=\"Anthony Fauci am 19. November\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Anthony Fauci am 19. November<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Tasos Katopodis \/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Corona-Pl\u00e4ne der neuen US-Regierung werden konkreter. Dazu geh\u00f6rt auch, Verantwortung zu \u00fcbernehmen f\u00fcr den Rest der Welt. Nach Angaben des medizinischen Chefberaters Anthony Fauci wollen sich die USA an dem Covax-Programm beteiligen, das einen weltweit gleichm\u00e4\u00dfigen und gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen garantieren soll. Knapp 200 L\u00e4nder geh\u00f6ren Covax an, darunter Deutschland, die anderen EU-L\u00e4nder und China.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Joe Biden werde noch im Laufe des Tages eine entsprechende Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnen, teilte Fauci der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. \u00bbDie Regierung Bidens plant, mit vollem Engagement die globale Gesundheit zu verbessern.\u00ab Er bekr\u00e4ftigte zugleich, dass die USA den Austritt aus der WHO stoppen w\u00fcrden. Biden hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen am Mittwoch den von seinem Vorg\u00e4nger Donald Trump veranlassten R\u00fcckzug der USA aus der UN-Beh\u00f6rde r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht.<\/p>\n<h3>Der Gesundheitsberater gegen Donald Trump<\/h3>\n<p>Anthony Fauci hatte ebenfalls Donald Trump w\u00e4hrend der Coronakrise beraten und dessen Entscheidungen auch \u00f6ffentlich kritisiert. So sagte Fauci etwa, er sei \u00bbabsolut nicht\u00ab \u00fcberrascht gewesen, dass sich Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert habe. In Bezug auf eine Veranstaltung im Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses sprach der Immunologe von einem \u00bbSuperspreader-Event\u00ab.<\/p>\n<p>Trump wiederum bezeichnete Fauci unter anderem als \u00bbPanikmacher\u00ab und warf ihm vor, w\u00e4hrend der Pandemie Fehler gemacht zu haben. \u00bbJedes Mal, wenn er im Fernsehen auftritt, gibt es immer eine Bombe, aber es gibt eine gr\u00f6\u00dfere Bombe, wenn man ihn feuert. Der Typ ist eine Katastrophe\u00ab, sagte Trump nach Angaben der \u00bbNew York Times\u00ab im Oktober in einer Telefonschalte mit seinem Wahlkampfteam. \u00bbDie Leute haben es satt, Fauci und diese Idioten zu h\u00f6ren, all diese Idioten, die Fehler gemacht haben.\u00ab<\/p>\n<p>Joe Biden ist bereits der siebte Pr\u00e4sident, den Fauci ber\u00e4t. \u00bbEiner der Gr\u00fcnde, warum es mir m\u00f6glich war, sechs Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten seit Ronald Reagan effektiv und erfolgreich zu beraten, ist, dass ich v\u00f6llig unpolitisch bin\u00ab, antwortete er im August in einem SPIEGEL-Gespr\u00e4ch auf die Frage, ob er insgeheim auf einen Pr\u00e4sidenten Joe Biden hoffe. \u00bbIch bin Wissenschaftler. Ich bin Mediziner. Ich bin ein Experte des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens.\u00ab<\/p>\n<h3>Bidens Corona-Plan: Pandemie mit Kraftakt eind\u00e4mmen<\/h3>\n<p>Bidens erkl\u00e4rtes Ziel ist es, mit einem Kraftakt zur Eind\u00e4mmung der Pandemie so schnell wie m\u00f6glich einen politischen Kurswechsel in der Krise einzuleiten. Mit Fauci als Delegationsleiter will die neue Regierung schon am Donnerstag wieder an einer WHO-Sitzung teilnehmen.<\/p>\n<p>Trump hatte die WHO-Beitr\u00e4ge im April eingefroren. Die USA waren bislang mit mehr als 100 Millionen Dollar wichtigster Geldgeber der Organisation und sind seit dem 21. Juni 1948 Mitglied der WHO. Ein R\u00fcckzug ist mit einer zw\u00f6lfmonatigen K\u00fcndigungsfrist verbunden.<\/p>\n<p>Trumps Entscheidung, die Zusammenarbeit mit der WHO zu beenden, hatte weltweit Kritik ausgel\u00f6st. Der damalige US-Pr\u00e4sident machte der Organisation schwere Vorw\u00fcrfe in Bezug auf ihren Umgang mit der Pandemie: Er beschuldigte sie, zu sp\u00e4t \u00fcber die Gefahr des Coronavirus informiert und sich notwendigen Reformen verschlossen zu haben und damit mitverantwortlich f\u00fcr die hohe Opferzahl zu sein.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hatte er der WHO vorgeworfen, unter der Kontrolle der chinesischen Regierung zu stehen. Peking h\u00e4tte nach Ansicht Trumps die weltweite Verbreitung des Coronavirus verhindern m\u00fcssen, habe stattdessen aber die Herkunft des Virus verschleiert.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hatte die WHO bereits im Juli angek\u00fcndigt, eine Expertengruppe nach China schicken zu wollen, die den Ursprung des Virus aufkl\u00e4rt. Das Team werde \u00bbin wenigen Wochen\u00ab eintreffen, hie\u00df es damals. Doch offenbar verwehrten die Verantwortlichen in China \u00fcber Monate den Zutritt. Im November startete die WHO einen erneuten Vorsto\u00df. Der Ursprung des Virus ist ein Politikum, weil es dabei auch um die Frage geht, wer Schuld an der weltweiten Virusausbreitung hat.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stie\u00df der Ex-Pr\u00e4sident sich daran, dass die USA mehr Geld an die in Genf ans\u00e4ssige Weltgesundheitsorganisation zahlen als China. Die H\u00f6he der Mitgliedsbeitr\u00e4ge h\u00e4ngt laut WHO von der Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe und dem Wohlstand des Landes ab.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Anthony Fauci am 19. November Foto:\u2002Tasos Katopodis \/ Getty Images Die Corona-Pl\u00e4ne der neuen US-Regierung werden konkreter. 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