{"id":5270,"date":"2021-01-18T03:18:17","date_gmt":"2021-01-18T00:18:17","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-markus-soder-denkt-uber-grenzkontrollen-nach\/"},"modified":"2021-01-18T03:18:17","modified_gmt":"2021-01-18T00:18:17","slug":"corona-news-am-sonntag-markus-soder-denkt-uber-grenzkontrollen-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-markus-soder-denkt-uber-grenzkontrollen-nach\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Markus S\u00f6der denkt \u00fcber Grenzkontrollen nach"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/8ab87038-1e58-4290-a88b-1af85f4fa2cf_w948_r1.77_fpx38_fpy55.01.jpg\" title=\"Markus S\u00f6der bringt im Kampf gegen die Corona-Pandemie Grenzkontrollen ins Spiel\" alt=\"Markus S\u00f6der bringt im Kampf gegen die Corona-Pandemie Grenzkontrollen ins Spiel\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Markus S\u00f6der bringt im Kampf gegen die Corona-Pandemie Grenzkontrollen ins Spiel<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Matthias Balk \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Wer in der Slowakei zur Arbeit will, braucht bald einen negativen Corona-Test<\/h3>\n<p><strong>23.55 Uhr:<\/strong> Die Slowakei versch\u00e4rft im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihre Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Wie Ministerpr\u00e4sident Igor Matovic nach einer Sondersitzung der Regierung bekannt gab, werden wieder Corona-Massentests im ganzen Land durchgef\u00fchrt. Danach werde auch der Weg zur Arbeit nur mehr mit einem negativen Corona-Test erlaubt sein. <\/p>\n<p>Gesundheitsminister Marek Krajci konkretisierte, die \u00bbfreiwillige\u00ab Testm\u00f6glichkeit werde bis 26. Januar bestehen. Die Versch\u00e4rfung der Ausgangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Personen ohne negativen Corona-Test trete ab dem 27. Januar in Kraft und gelte vorerst bis 7. Februar.<\/p>\n<p>Ein regierungsinterner Streit \u00fcber die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit landesweiter Massentests war nach Medienberichten der Hauptgrund daf\u00fcr, dass sich die Vier-Parteien-Koalition eine ganze Woche nicht auf das Ma\u00dfnahmenpaket einigen konnte, das sie urspr\u00fcnglich schon am vergangenen Montag verk\u00fcnden wollte.<\/p>\n<h3>Welche Ma\u00dfnahmen beschlie\u00dfen Bund und L\u00e4nder am Dienstag?<\/h3>\n<p><strong>22.25 Uhr:<\/strong> Die Verl\u00e4ngerung des Shutdowns gilt als sicher. Doch ob und wie die Ma\u00dfnahmen versch\u00e4rft werden, ist vor der Corona-Konferenz der L\u00e4nderchefs mit Kanzlerin Merkel umstritten. Nach SPIEGEL-Informationen wird das Kanzleramt am kommenden Dienstag f\u00fcr einen harten Lockdown pl\u00e4dieren. Nicht alle Bundesl\u00e4nder sind von einer Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen \u00fcberzeugt. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Brasilien erteilt Sinovac und AstraZeneca Notfallzulassung<\/h3>\n<p><strong>20.05 Uhr:<\/strong> Mehr als acht Millionen Menschen haben sich in Brasilien bislang mit dem Coronavirus infiziert. Nun hat die Nationale Beh\u00f6rde f\u00fcr Gesundheits\u00fcberwachung (Anvisa) den Corona-Impfstoffen von Sinovac und AstraZeneca jeweils eine Notfallzulassung erteilt.<\/p>\n<p>Von dem Impfstoff Coronavac des chinesischen Unternehmens Sinovac, mit dem die Regierung des Bundesstaates S\u00e3o Paulo ein Abkommen hat, sind sechs Millionen Dosen verf\u00fcgbar. Ein Versuch der brasilianischen Regierung, zwei Millionen Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca aus Indien zu holen, war am Freitag zun\u00e4chst gescheitert.<\/p>\n<p>Brasilien ist eines der am h\u00e4rtesten von der Corona-Pandemie betroffenen L\u00e4nder. Mehr als 209.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Wegen der enormen Zunahme von Krankenhausaufenthalten im Zusammenhang mit Covid-19 brach zuletzt das Gesundheitssystem in der Amazonas-Metropole Manaus zusammen.<\/p>\n<p>Ab kommenden Dienstag gelten in Deutschland auch f\u00fcr Einreisende aus Brasilien strenge Corona-Testpflichten. Wie aus einer am Sonntagabend aktualisierten \u00dcbersicht des Robert Koch-Instituts hervorgeht, gilt Brasilien als ein Gebiet, in dem neue Virus-Varianten mit wohl besonderen Risiken kursieren. Wer in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen Gebiet war, muss schon vor der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis haben und es auch der Fluggesellschaft vorlegen k\u00f6nnen. Als solche Gebiete gelten bisher schon Gro\u00dfbritannien, Irland und S\u00fcdafrika.<\/p>\n<h3>Gesundheits\u00e4mter weiterhin mit alter Software unterwegs<\/h3>\n<p><strong>19.45 Uhr:<\/strong> Bund und L\u00e4nder sind laut einem Medienbericht mit ihrem Vorhaben gescheitert, bis Anfang 2021 90 Prozent der rund 380 Gesundheits\u00e4mter mit moderner Software auszur\u00fcsten. Die daf\u00fcr vorgesehene Software Sormas sei zum Jahreswechsel erst in 111 der Beh\u00f6rden betriebsbereit gewesen, hie\u00df es in den Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Angaben des Bundesgesundheitsministeriums. Der Anteil betrug demnach nicht einmal 30 Prozent.<\/p>\n<p>Die neue Software soll das Nachverfolgen von Corona-Infizierten deutlich vereinfachen, ebenso das Dokumentieren von Symptomen sowie den Datenaustausch mit anderen zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. Bislang arbeiten die \u00c4mter vielerorts noch mit Excel-Listen und mit Software, die keine Weitergabe von Daten \u00fcber Landkreisgrenzen erlauben. Das Nachverfolgen von Infektionsketten wird dadurch erschwert. Auch weichen beispielsweise Meldedaten \u00fcber Infektionszahlen in den Landkreisen auf Landes- und Bundesebene h\u00e4ufig erheblich voneinander ab.<\/p>\n<h3><strong>Bundesrat entscheidet \u00fcber Ausweitung von Kinderkrankengeld<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.27 Uhr: <\/strong>Der Bundesrat entscheidet an diesem Montag in einer Sondersitzung \u00fcber die Ausweitung des Kinderkrankengeldes. Damit soll der Anspruch pro Elternteil f\u00fcr das laufende Jahr r\u00fcckwirkend ab 5. Januar von zehn auf 20 Tage verdoppelt werden, f\u00fcr Alleinerziehende auf 40 Tage. Dies soll es Eltern erleichtern, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.<\/p>\n<p>Der Anspruch soll nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas, Schulen oder Betreuungseinrichtungen pandemiebedingt geschlossen sind. Die Leistung kann auch bei Arbeit im Homeoffice in Anspruch genommen werden.<\/p>\n<h3><strong>Chef droht Mitarbeitern mit K\u00fcndigung bei Corona-Impfung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.14 Uhr:<\/strong> Ein Dachdecker aus Nordrhein-Westfalen hat auf Facebook f\u00fcr Emp\u00f6rung gesorgt: Er k\u00fcndigte an, seine Angestellten zu entlassen, sollten sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Sp\u00e4ter nahm er das wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Auch F\u00fcrth untersagt Corona-Proteste<\/h3>\n<p><strong>17.36 Uhr:<\/strong> In Mittelfranken sind Gegner der Corona-Ma\u00dfnahmen mit ihrem Versuch gescheitert, Ersatzveranstaltungen f\u00fcr verbotene Demonstrationen anzumelden. Wie die Stadt F\u00fcrth meldet, seien in der Nacht von Samstag auf Sonntag knapp 30 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in F\u00fcrth angemeldet worden. Diese seien \u00bboffenkundig\u00ab als Ersatzveranstaltungen geplant gewesen f\u00fcr die zuvor verbotenen Versammlungen in N\u00fcrnberg und Stein. Man gehe daher von einer geplanten Aktion aus. Die angemeldeten Veranstaltungen h\u00e4tten zwar teilweise unterschiedliche Themen und Veranstalter gehabt, aber es habe auff\u00e4llige Gemeinsamkeiten in Layout und Wortwahl gegeben, so die Stadt F\u00fcrth. Die meisten Anmelder k\u00e4men auch nicht aus Mittelfranken und seien teilweise polizeibekannte Corona-Leugner.<\/p>\n<h3>Eltern betreuungspflichtiger Kinder sehen sich am Limit<\/h3>\n<p><strong>17.13 Uhr:<\/strong> In einem offenen Brief haben sich Eltern an die Regierung und den Bundestag gewandt. Die Bundeselternvertretung f\u00fcr Kitas (Bevki) stemmt sich darin weitere Belastungen. \u00bbF\u00fcr Familien mit Kindern ist jetzt eindeutig die Grenze der Belastbarkeit erreicht\u00ab, erkl\u00e4rte Bundeselternsprecher Axel Briege sich zwei Tage vor den neuerlichen Bund-L\u00e4nder-Beratungen. \u00bbWeitergehende Ma\u00dfnahmen zur Pandemie-Eind\u00e4mmung m\u00fcssen nun von anderen, st\u00e4rkeren Partnern mit geschultert werden.\u00ab<\/p>\n<p>Die Elternvertretung verlangte eine bessere Unterst\u00fctzung der arbeitnehmenden Elternteile durch zus\u00e4tzliche, vom Bund finanzierte Urlaubstage, die Neuauflage des Corona-Kinderbonus in H\u00f6he von 1000 Euro pro Kind und Monat und die verbindliche Festlegung auch f\u00fcr Unternehmen, dass die Betreuung von Kindern nicht zeitgleich mit dem Homeoffice zu vereinbaren sei.<\/p>\n<h3>Proteste in Hamburg: \u00bbSolidarit\u00e4t statt Querdenken\u00ab<\/h3>\n<p><strong>16.59 Uhr:<\/strong> Mit Forderungen wie \u00bbMietbefreiung f\u00fcr alle Corona-Gesch\u00e4digten\u00ab oder \u00bbImpfstoff f\u00fcr alle \u2013 Sonst gibt`s Krawalle. Pharmakonzerne enteignen\u00ab sind am Sonntag Hunderte Linke in Hamburg gegen die Corona-Politik und gegen Corona-Leugner auf die Stra\u00dfe gegangen. Nach Angaben der Polizei zogen am Vormittag bis zu 825 Demonstranten \u2013 coronabedingt aufgeteilt in Bl\u00f6cke \u2013 vom linksautonomen Zentrum Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel in Richtung Innenstadt. Au\u00dfer dem Z\u00fcnden von Pyrotechnik sei alles friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.<\/p>\n<p>\u00bbWir werden nicht zulassen, dass die Corona-Krise auf dem R\u00fccken jener abgew\u00e4lzt wird, die im Kapitalismus eh schon die Zeche zahlen: Frauen, Migranten, Arbeiter\u00ab, sagte die Rotfloristin Svenja Lorelai. Vielmehr sollten reiche Menschen f\u00fcr die Krise zahlen. Auch ein weltweit freier Zugang zu Medizin und weniger R\u00fccksicht auf Profit standen im Fokus der Demo.<\/p>\n<h3>Epidemiologe: Lockdown noch mindestens mehrere Wochen n\u00f6tig<\/h3>\n<p><strong>16.43 Uhr:<\/strong> Die Corona-Zahlen sinken zu langsam, als dass schon bald der Lockdown gelockert werden k\u00f6nnte, sagt der Bremer Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut f\u00fcr Pr\u00e4ventionsforschung und Epidemiologie. Seiner Meinung nach werden die Einschr\u00e4nkungen noch mindestens mehrere Wochen n\u00f6tig sein. Entscheidend f\u00fcr die Dauer des Lockdowns sind nach Ansicht Zeebs drei Faktoren: eine Trendwende mit deutlich sinkenden Corona-Zahlen, gleichzeitig intensives Testen und besonders die breite Akzeptanz sowie erfolgreiche Durchf\u00fchrung der Impfung. \u00bbDa gerade der letzte Teil noch dauert nach den letzten Nachrichten, gehe ich von mindestens weiteren sechs bis acht Wochen aus.\u00ab Falls eine Trendwende vorher gelinge, k\u00f6nnte auch vorher schon etwas ge\u00e4ndert werden \u2013 \u00bbaber immer mit vorsichtigen und gut monitorierten Lockerungen.\u00ab<\/p>\n<h3>Mutante grassiert in belgischem Altenheim<\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr:<\/strong> In einem belgischen Altenheim ist es zu einer Massenansteckung mit der zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckten Coronavirus-Mutante gekommen. 75 Menschen h\u00e4tten sich in der Einrichtung in der Stadt Houthulst mit der ansteckenderen Variante des Virus infiziert, sagte B\u00fcrgermeister Joris Hindryckx am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Damit seien zwei Drittel der Bewohner mit dem Virus infiziert. Bislang seien drei Bewohner nach einer Infektion mit dem Virus gestorben.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden in der 10.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Belgiens den Angaben zufolge 128 Menschen positiv auf die Virusmutante getestet. Wie es zu der Ausbreitung der Corona-Variante kam, war zun\u00e4chst offen. Die Infizierten m\u00fcssen zehn Tage in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<h3>Frankreichs Europaminister nennt Vorsto\u00df zu EU-Impfpass \u00bbschockierend\u00ab<\/h3>\n<p><strong>14.58 Uhr:<\/strong> Die franz\u00f6sische Regierung lehnt eine Debatte \u00fcber einen EU-Impfpass derzeit ab. \u00bbWir sind da sehr zur\u00fcckhaltend\u00ab, sagte Europaminister Cl\u00e9ment Beaune am Sonntag dem Sender France Info. Wenn \u00fcber ein \u00bbDokument\u00ab gesprochen werde, mit dem in Zeiten der Corona-Krise Reisen in Europa erm\u00f6glicht werden sollten, so sei dieser Vorschlag \u00bbsehr verfr\u00fcht\u00ab.<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der die Impfkampagnen gerade erst anliefen, dar\u00fcber zu sprechen, ob es mehr Rechte f\u00fcr bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen geben solle, sei \u00bbschockierend\u00ab, sagte Beaune. \u00bbDas ist nicht unsere Vorstellung von Schutz und vom Zugang zu den Impfstoffen.\u00ab Der griechische Ministerpr\u00e4sident Kyriakos Mitsotakis hatte am Dienstag in einem Schreiben an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Einf\u00fchrung eines einheitlichen Impfzertifikats gefordert, damit Corona-Geimpfte wieder frei reisen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Keine Ausnahmen f\u00fcr Geimpfte, solange Virulenz ungekl\u00e4rt ist<\/h3>\n<p><strong>13.50 Uhr:<\/strong> Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Vorsto\u00df von Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) zur\u00fcckgewiesen, geimpften Menschen Ausnahmen von Corona-Beschr\u00e4nkungen zu erm\u00f6glichen. \u00bbEingriffe in Freiheitsrechte m\u00fcssen immer gut begr\u00fcndet sein\u00ab, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Sonntag auf Anfrage in Berlin. \u00bbAber solange nicht klar ist, ob ein Geimpfter das Virus \u00fcbertragen kann, kann es keine Ausnahmen geben.\u00ab<\/p>\n<h3>Hochzeit mit 60 G\u00e4sten gefeiert<\/h3>\n<p><strong>13.19 Uhr:<\/strong> Die Polizisten waren zwar nicht eingeladen, sie erschienen aber trotzdem zu der Hochzeit: 60 Menschen haben dabei am Samstagabend in Berlin-Mitte gegen so ziemlich alle Corona-Regeln versto\u00dfen und werden deswegen nun belangt. Durch einen Anrufer wurden die Beamten auf die Gesellschaft in einer Wohnung aufmerksam, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. \u00bbWir haben die Menschen aufgefordert, sich in ihre Wohnungen zu begeben\u00ab, sagte der Sprecher. Es seien alle Personalien sowie 56 Verst\u00f6\u00dfe gegen den Infektionsschutz notiert worden. \u00bbHier haben sich deutlich mehr Menschen getroffen als nur aus einem fremden Haushalt.\u00ab<\/p>\n<h3>Japan h\u00e4lt an Olympia fest<\/h3>\n<p><strong>12.57 Uhr: <\/strong>Japans Regierung hat Berichte \u00fcber eine m\u00f6gliche Absage der Olympischen Spiele in Tokio dementiert. \u00bbWir haben die Veranstaltungsorte und den Zeitplan (f\u00fcr die Spiele) festgelegt, und die beteiligten Personen arbeiten an Vorbereitungen einschlie\u00dflich der Infektionskontrolle\u00ab, erkl\u00e4rte Regierungssprecher Katsunobu Kato am Sonntag laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo.<\/p>\n<p>Damit reagierte er auf Medienberichte \u00fcber zitierte \u00c4u\u00dferungen des Ministers f\u00fcr Verwaltungsreform, Taro Kono, wonach das Schicksal der Spiele \u00bbin beide Richtungen gehen k\u00f6nnte\u00ab. Es war das erste Mal, dass ein ranghohes Mitglied der Regierung Zweifel andeutete, ob die Sommerspiele in der Corona-Pandemie tats\u00e4chlich stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Das Corona-Jahr von Miss Germany<\/h3>\n<p><strong>12.36 Uhr:<\/strong> \u00bbIch habe das Gef\u00fchl, dass der Titel \u203aMiss Germany\u2039 f\u00fcr mich dieses Jahr nicht existiert hat\u00ab, schreibt Leonie von Hase in einer E-Mail. Die heute 36-J\u00e4hrige war im Februar zur sch\u00f6nsten Frau Deutschlands gek\u00fcrt worden. Nike Laurenz hat sie \u00fcber die Monate hinweg begleitet und fragt: Was hat eine Frau gedacht, die mit ihrer Selbstinszenierung erfolgreich werden wollte?<\/p>\n<h3>Handball-WM-Spiel gegen Kap Verde f\u00e4llt aus, Deutsche in Hauptrunde<\/h3>\n<p><strong>12.20 Uhr:<\/strong> Das WM-Spiel gegen den coronageplagten Au\u00dfenseiter Kap Verde, das f\u00fcr Sonntagabend angesetzt war, f\u00e4llt aus. Damit stehen die deutschen Handballer kampflos in der Hauptrunde: Am Morgen des Spieltags sagte der Weltverband IHF die zweite Vorrundenpartie des DHB-Teams bei der Weltmeisterschaft in \u00c4gypten ab.<\/p>\n<p>Dem Turnierdeb\u00fctanten Kap Verde standen nach zahlreichen positiven Coronatests nicht mehr gen\u00fcgend Spieler f\u00fcr die Partie am Sonntag zur Verf\u00fcgung \u2013 die Entscheidung war unausweichlich und lie\u00df die Deutschen aufatmen. \u00bbWir sind froh und erleichtert, dass wir nach ungewissen Stunden endlich Klarheit haben. Aus rein sportlicher Sicht fehlt uns diese Partie nat\u00fcrlich, weil wir mit unserer neu formierten Nationalmannschaft eigentlich jede Wettkampfminute ben\u00f6tigen\u00ab, sagte Axel Kromer, Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB).<\/p>\n<p>Es ist die erste Spielabsage in der Geschichte einer Handball-WM der M\u00e4nner. Das Spiel wird mit 10:0 Toren und 2:0 Punkten f\u00fcr Deutschland gewertet. Das DHB-Team bestreitet das n\u00e4chste und letzte Vorrundenspiel in Gizeh am Dienstag (20.30 Uhr\/ZDF) gegen Ungarn. M\u00f6gliche deutsche Gegner in der am Donnerstag beginnenden Hauptrunde sind Europameister Spanien, Polen, Brasilien und Tunesien.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien hofft auf Lockerungen ab M\u00e4rz<\/h3>\n<p><strong>11.21 Uhr:<\/strong> Gro\u00dfbritanniens Au\u00dfenminister Dominic Raab hat im Fernsehen einen Ausblick auf m\u00f6gliche Corona-Lockerungen gegeben. \u00bbWir wollen den Lockdown so schnell wie m\u00f6glich beenden\u00ab, sagte Raab dem TV-Sender Sky News. Bis M\u00e4rz m\u00fcssten sich die Menschen aber wohl noch gedulden. Bis dahin habe sich die Situation hoffentlich so weit beruhigt, dass der Lockdown schrittweise gelockert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Im Sommer plant die britische Regierung dann den G7-Gipfel in Cornwall. Vom 11. bis zum 13. Juni sollen sich die sieben f\u00fchrenden Industrienationen in Carbis Bay an der K\u00fcste von Cornwall treffen. Es werde das erste pers\u00f6nliche Zusammenkommen der G7-Staats- und Regierungschefs nach der Amts\u00fcbernahme des neuen US-Pr\u00e4sidenten sein, hei\u00dft es aus London.<\/p>\n<h3>Weltweite Migration im Zuge von Corona zur\u00fcckgegangen<\/h3>\n<p><strong>11.31 Uhr:<\/strong> Die Corona-Pandemie bremst auch die weltweite Migration: 2020 habe es im Vergleich zum Vorjahr rund zwei Millionen Migranten weniger gegeben, hei\u00dft es in einem am Freitag (Ortszeit) in New York ver\u00f6ffentlichten Uno-Bericht mit dem Titel \u00bbInternationale Migration 2020\u00ab. Im Vergleich zu vorherigen Jahrzehnten leben heute aber deutlich mehr Menschen au\u00dferhalb ihres Herkunftslandes.<\/p>\n<p>Habe es im Jahr 2000 weltweit 173 Millionen und 2010 bereits 221 Millionen Migranten gegeben, belaufe sich ihre Zahl heute auf 281 Millionen, so die Uno. Zwei Drittel von ihnen entfielen auf gerade einmal 20 Aufnahmel\u00e4nder, an der Spitze nach Zahlen vom vergangenen Jahr die USA mit 51 Millionen Migranten. Danach folgen Deutschland mit 16 Millionen Migranten, Saudi-Arabien mit 13 Millionen Einwanderern, Russland mit zw\u00f6lf Millionen und Gro\u00dfbritannien mit neun Millionen Migranten.<\/p>\n<h3>L\u00e4ngerer Lockdown und FFP2-Pflicht in \u00d6sterreich<\/h3>\n<p><strong>11 Uhr:<\/strong> \u00d6sterreichs Bundesl\u00e4nder und Kanzler Kurz haben sich auf eine Verl\u00e4ngerung des harten Lockdowns geeinigt. Die urspr\u00fcnglich bis zum 24. Januar geplanten Einschr\u00e4nkungen sollen um zwei weitere Wochen fortgef\u00fchrt werden. Fr\u00fchestens am 8. Februar soll das \u00f6ffentliche Leben wieder hochgefahren werden. Dann d\u00fcrfen H\u00e4ndler, Museen, Friseurbetriebe und \u00e4hnliche Dienstleister wieder \u00f6ffnen. Allerdings m\u00fcssten die t\u00e4glich gemeldeten Neuinfektionen deutlich sinken, sagte Kurz. So lange blieben Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Kraft und Schulen im Fernunterricht. K\u00fcnftig gilt in \u00d6sterreich in Gesch\u00e4ften und \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maskenpflicht wie in Bayern. Auch die Mindestabst\u00e4nde werden vergr\u00f6\u00dfert auf zwei Meter. Das Gastgewerbe und Veranstalter m\u00fcssen demnach noch mindestens sechs Wochen weitere auf einen Betrieb verzichten. Fr\u00fchestens Ende Februar k\u00f6nnten sie ihre Gesch\u00e4fte wieder aufnehmen, Mitte Februar werde die Lage erneut bewertet.<\/p>\n<h3>Russland auf Platz vier der am st\u00e4rksten infizierten L\u00e4nder<\/h3>\n<p><strong>10.49 Uhr:<\/strong> Russland verzeichnet 23.586 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Allein gut 4000 davon entfallen auf die Hauptstadt Moskau, wie die Beh\u00f6rden mitteilen. Die Zahlen bewegen sich seit Anfang des Jahres in etwa auf diesem Niveau. Damit haben sich bislang mehr als 3,56 Millionen Menschen in Russland nachweislich angesteckt. Das ist weltweit die vierth\u00f6chste Zahl. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 481 auf 65.566.<\/p>\n<h3>Illegale Corona-Partys in S\u00fcdhessen und Hamburg gesprengt<\/h3>\n<p><strong>10.42 Uhr:<\/strong> Ohne Abstand, ohne Masken, daf\u00fcr reichlich illegal feierten am Samstagabend 24 Menschen in einer Bar im s\u00fcdhessischen H\u00f6chst. Die Beamten hatten beobachtet, wie mehrere Personen durch einen Hintereingang ein und aus gingen, teilte die Polizei mit. Bei der anschlie\u00dfenden Kontrolle entdeckten sie die Gruppe, die sich trotz der geltenden Corona-Regeln zum Feiern traf. Keiner der Beteiligten trug eine Mund-Nasenbedeckung und auch die coronabedingten Abst\u00e4nde wurden nicht eingehalten. Alle m\u00fcssen nun mit einer Anzeige rechnen. Da sich niemand als Inhaber der Bar zu erkennen gab, wurde das Lokal durch die Polizei geschlossen.<\/p>\n<p>Ebenfalls \u00c4rger mit der Polizei handelten sich rund 30 Feierw\u00fctige in Hamburg-Wilhelmsburg ein. Passanten waren dort am Samstagabend auf eine Menschenmenge in einer Halle aufmerksam geworden und alarmierten die Polizei. Vor Ort trafen die Beamten 33 Menschen an. Einer der Partyg\u00e4ste berichtete, die Feier laufe bereits seit zwei Tagen. Gegen den Veranstalter und alle Partyg\u00e4ste laufen jetzt Ordnungswidrigkeitsverfahren.<\/p>\n<h3>RKI: knapp 14.000 Neuinfektionen und 445 neue Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> Deutschlands Gesundheits\u00e4mter haben f\u00fcr die vergangenen 24 Stunden knapp 14.000 Corona-Neuinfektionen registriert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen 13.882 Ansteckungen und 445 weitere Todesopfer. Insgesamt sind damit f\u00fcr Deutschland 2.033.518 F\u00e4lle bekannt. Die Zahl der Corona-Toten liegt nun bei 46.419 Menschen.<\/p>\n<p>Am Wochenende fallen die Zahlen in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheits\u00e4mter ihre Zahlen an das RKI melden und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 136 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu dr\u00fccken.<\/p>\n<h3>Indiens Gro\u00df-Impfung l\u00e4uft gut an, sagt der Gesundheitsminister<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Mehr als 190.000 Menschen h\u00e4tten bereits ihre erste Impfstoffdosis erhalten, sagte Indiens Gesundheitsminister Harsh Vardhan am Samstagabend. Dass es nicht, wie urspr\u00fcnglich geplant, 300.000 waren, erkl\u00e4rte er mit einem Fehler in der Corona-App. Dadurch seien nicht alle potenziellen Teilnehmer rechtzeitig erreicht worden.<\/p>\n<p>In dem 1,3 Milliarden Einwohner z\u00e4hlenden Land l\u00e4uft seit Samstagmorgen eine ehrgeizige Impfkampagne: In einem ersten Schritt sollen 30 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen und aus anderen Risikobereichen geimpft werden. Danach folgen bis Juli rund 270 Millionen Menschen, die \u00fcber 50 Jahre alt sind, sowie Risikopatienten.<\/p>\n<p>Laut Gesundheitsminister Vardhan musste keiner der bislang Geimpften wegen Nebenwirkungen im Krankenhaus behandelt werden. Indische Medien berichteten hingegen von dem Fall eines Krankenhaus-Wachmanns in Neu-Delhi, der nach der Spritze einen allergischen Schock erlitten habe.<\/p>\n<h3>Vierte Person coronapositiv nach Einreise f\u00fcr Australian Open<\/h3>\n<p><strong>9.54 Uhr:<\/strong> Der Trainingsstart der Tennisprofis f\u00fcr die Australian Open in Melbourne verz\u00f6gert sich nach einem weiteren positiven Corona-Test bei einem Flug-Passagier. Damit erh\u00f6ht sich die Zahl der Corona-F\u00e4lle vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres auf vier, wie die Beh\u00f6rden am Sonntag mitteilten. Alle Mitreisenden m\u00fcssen als Erstkontakt in ihren Hotels in eine strikte 14-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne, darunter 47 Tennisprofis. Zu ihnen geh\u00f6rt auch Angelique Kerber, die das Turnier 2016 gewann.<\/p>\n<h3>Bayer erw\u00e4gt Einstieg in Impfstoffproduktion<\/h3>\n<p><strong>9.15 Uhr:<\/strong> Der Pharmakonzern Bayer pr\u00fcft die Produktion von Corona-Impfstoffen. \u00bbWir diskutieren mit Curevac und auch mit der Politik und den Beh\u00f6rden, was gemacht werden kann\u00ab, sagte Bayer-Chef Werner Baumann der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. Grunds\u00e4tzlich verf\u00fcge Bayer \u00fcber das entsprechende Produktionsnetzwerk in Deutschland und den USA. \u00bbMit dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf w\u00e4ren wir grunds\u00e4tzlich in der Lage, Impfstoff in gr\u00f6\u00dferen Mengen zu produzieren\u00ab, so Baumann. Dabei gehe es nicht in erster Linie um finanzielle \u00dcberlegungen, sondern darum, den Impfstoff so schnell wie m\u00f6glich verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n<p>Bayer und das T\u00fcbinger Biotech-Unternehmen Curevac hatten Anfang Januar einen Kooperations- und Servicevertrag geschlossen. Curevac sitzt schon seit L\u00e4ngerem an der Entwicklung des Corona-Impfstoffs CVnCoV, f\u00fcr den Mitte Dezember die zulassungsrelevante klinische Phase-III-Studie begann. Mit ersten Ergebnissen rechnet Curevac gegen Ende M\u00e4rz. F\u00fcr den Fall einer Zulassung hat sich die EU-Kommission f\u00fcr die EU-Staaten 405 Millionen Dosen gesichert.<\/p>\n<h3>SPD-Gesundheitsexperte glaubt nicht an Fu\u00dfball-Europameisterschaft in 2021<\/h3>\n<p><strong>8.56 Uhr:<\/strong> SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet mit einem Ausfall der Fu\u00dfball-Europameisterschaft in diesem Jahr. \u00bbIch glaube, dass die EM komplett abgesagt wird, weil wir im M\u00e4rz eine Situation haben werden, die in vielen L\u00e4ndern Europas schlechter sein wird als heute\u00ab, sagte der 57-J\u00e4hrige bei \u00bbt-online\u00ab. \u00bbWir k\u00f6nnten im M\u00e4rz eine Situation erleben\u00ab, so Lauterbachs Bef\u00fcrchtung, \u00bbin der kaum jemand \u00fcberhaupt auf die Idee kommen wird, eine Fu\u00dfball-EM auszutragen\u00ab. Am ehesten w\u00fcrden die Spiele vor leeren R\u00e4ngen ausgetragen.<\/p>\n<p>Die EM ist angesetzt vom 11. Juni bis zum 11. Juli. Die Uefa plant mit vier verschiedenen Corona-Szenarien f\u00fcr ihre zw\u00f6lf Spielorte. Diese reichen von Spielen in vollen Stadien bis hin zu einem kompletten Zuschauer-Ausschluss. Am 5. M\u00e4rz soll endg\u00fcltig entschieden werden, wie viele Zuschauer an den Spielst\u00e4tten in die einzelnen EM-Stadien d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Wissenschaftler fordern strikte Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>8.30 Uhr:<\/strong> Inmitten der Meldungen \u00fcber ansteckendere Varianten des Coronavirus und weiterhin hohe Infektionszahlen mahnen Wissenschaftler eindringlich zum Tragen von Gesichtsmasken. Basierend auf einer Auswertung entsprechender Studien betont ein internationales Forscherteam im Fachblatt \u00bbPNAS\u00ab, Regierungen und Beh\u00f6rdenvertreter m\u00fcssten daf\u00fcr sorgen, dass entsprechende Regeln strikt eingehalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Masken sind nach Auffassung der Autoren unter anderem wichtig, weil Erkrankte in der ersten Phase nach einer Infektion am ansteckendsten seien, wenn sie noch wenige oder keine Symptome zeigten. Eine der untersuchten Studien sei zu dem Schluss gekommen, dass 40 bis 45 Prozent der Infektionen von symptomlosen Menschen ausgehen. Mit der Durchsetzung einer m\u00f6glichst breit geltenden Maskenpflicht k\u00f6nnte das Risiko gesenkt werden, dass eben jene Erkrankte, die noch nichts von ihrer Infektion w\u00fcssten, andere ansteckten.<\/p>\n<h3>Verantwortlicher f\u00fcr Pisa-Studien pl\u00e4diert f\u00fcr \u00d6ffnung von Grundschulen<\/h3>\n<p><strong>8.25 Uhr:<\/strong> Der Verantwortliche f\u00fcr die internationalen Pisa-Studien, Andreas Schleicher, hat f\u00fcr die \u00d6ffnung von Grundschulen und Kinderg\u00e4rten pl\u00e4diert. \u00bbSelbst in der gegenw\u00e4rtigen Infektionslage habe ich wenig Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass Grundschulen und Kinderg\u00e4rten fl\u00e4chendeckend geschlossen werden, sagte Schleicher der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Schulschlie\u00dfungen h\u00e4tten &quot;langfristig schwerwiegende Folgen, vor allem in den ersten Schuljahren und vor allem f\u00fcr Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld\u00ab.<\/p>\n<p>Auch den Vorschlag, das Sitzenbleiben auszusetzen, lehnt Schleicher ab. \u00bbEntscheidend ist, dass Schulen Lerndefizite fr\u00fch erkennen und gezielt ausgleichen. Dann er\u00fcbrigt sich das Sitzenbleiben. Sch\u00fcler mit Lerndefiziten einfach durchzuwinken, bringt ja erst mal gar nichts.\u00ab<\/p>\n<h3>Tokyo meldet hohen Stand an Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>8.15 Uhr:<\/strong> Die japanische Hauptstadt Tokyo hat am Sonntag 1592 Neuinfektionen gemeldet. Damit erreicht das Land einen neuen H\u00f6chststand. Erst in der vergangenen Woche hatte Japan den Ausnahmezustand im Land ausgeweitet, der zuvor nur f\u00fcr die Hauptstadt galt.<\/p>\n<p>Lange galt Japan als Vorzeigeland, was die Kontrolle des Coronavirus betraf. Inzwischen steigen aber auch dort die Infektionen drastisch an.<\/p>\n<h3>FDP fordert Bundestagssondersitzung noch vor Corona-Gipfel am Dienstag<\/h3>\n<p><strong>7.30 Uhr:<\/strong> Noch vor der Corona-Schalte von Bund und L\u00e4ndern am Dienstag fordert die FDP eine Sondersitzung des Bundestags dazu. \u00bbDie Bundeskanzlerin sollte das Parlament und die \u00d6ffentlichkeit vor den Gespr\u00e4chen mit den Ministerpr\u00e4sidenten umgehend informieren\u00ab, sagte FDP-Chef Christian Lindner der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. \u00bbDer Deutsche Bundestag muss umgehend zu einer Sondersitzung zusammentreten. Die parlamentarische Beratung der Corona-Ma\u00dfnahmen muss ein Anliegen aller Fraktionen sein; egal, ob Regierung oder Opposition.\u00ab<\/p>\n<p>Lindner h\u00e4lt besonders n\u00e4chtliche Ausgangssperren f\u00fcr unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig: \u00bbAuf keinen Fall d\u00fcrften sie ohne Befassung des Bundestags beschlossen werden\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Angesichts der angespannten Lage haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der L\u00e4nder ihre urspr\u00fcnglich f\u00fcr den 25. Januar geplanten Beratungen um knapp eine Woche auf den kommenden Dienstag vorgezogen. Diskutiert wird auch \u00fcber eine weitere Einengung des teils bestehenden 15-Kilometer-Ausgangsradius, eine Pflicht zum Tragen besser sch\u00fctzender FFP2-Masken sowie M\u00f6glichkeiten, die Betriebe zu mehr Homeoffice-Angeboten zu bewegen.<\/p>\n<h3>Biden plant gleich am ersten Amtstag Dekrete gegen <strong>Corona<\/strong><\/h3>\n<p><strong>6.45 Uhr:<\/strong> Der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat die ersten Weichen f\u00fcr den Kampf gegen das Coronavirus gestellt. Noch an seinem ersten Amtstag will Biden ein Dutzend Dekrete zum Kampf gegen die Corona-Krise, den Klimawandel und Diskriminierung unterzeichnen, wie sein designierter Stabschef Ron Klain am Samstag ank\u00fcndigte. Bei den \u00bbvier Krisen\u00ab Corona-Pandemie, Erderw\u00e4rmung, kriselnde US-Wirtschaft und Ungleichbehandlung von Menschen bestehe \u00bbdringender Handlungsbedarf\u00ab, schrieb Klain in einem Memo an hochrangige Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses. Daher werde Biden bereits an seinem ersten Amtstag mit rund einem Dutzend Dekreten Ma\u00dfnahmen dagegen auf den Weg bringen.<\/p>\n<p>Die USA sind mit 400.000 Todesopfern das zahlenm\u00e4\u00dfig am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Seit Beginn der Pandemie gingen rund zehn Millionen Jobs im Land verloren. Bidens oberster wissenschaftlichen Berater wird der Biologe Eric Lander. Er soll Kabinettsrang erhalten \u2013ein klares Signal f\u00fcr einen wissenschaftsbasierten Ansatz bei den Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>St\u00e4dte- und Gemeindebund warnt vor zu striktem Corona-Lockdown<\/h3>\n<p><strong>5.00 Uhr: <\/strong>Der Deutsche St\u00e4dte- und Gemeindebund hat vor \u00fcberzogenen Corona-Ma\u00dfnahmen gewarnt. Zwar sei eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns angesichts der Infektionslage notwendig, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der vielfach geforderte \u00bbMega-Lockdown\u00ab sei allerdings \u00bbkeine L\u00f6sung und k\u00f6nnte die unverzichtbare Akzeptanz der Menschen f\u00fcr die zahlreichen Ma\u00dfnahmen gef\u00e4hrden\u00ab.<\/p>\n<p>Landsberg lehnte unter anderem eine generelle Schlie\u00dfung von Schulen und Kitas ab. Da der Lockdown nun schon Wochen anhalte, solle \u00bbzumindest eine Notbetreuung\u00ab sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Zudem mahnte der kommunale Spitzenverband bessere Schutzkonzepte f\u00fcr Alten- und Pflegeheime an. Nur Besucher mit einem negativen Schnelltest sollten ein Zutrittsrecht bekommen, forderte Landsberg. \u00bbDaf\u00fcr brauchen in diesen Einrichtungen zus\u00e4tzliche Freiwillige, die vor Ort die Testverfahren f\u00fcr Besucher, aber auch f\u00fcr die Bewohnerinnen und Bewohner und das Pflegepersonal durchf\u00fchren.\u00ab<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollten Heimbesucher grunds\u00e4tzlich verpflichtet werden, eine FFP2-Maske zu tragen, sagte Landsberg den Funke-Medien. Menschen mit niedrigem Einkommen sollten diese Masken unentgeltlich zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen.<\/p>\n<p>Landsberg forderte, alles zu unternehmen, um die Impfungen gegen das Coronavirus zu beschleunigen. \u00bbHier sollte ein Schwerpunkt darauf gelegt werden, dass m\u00f6glichst bald auch die Haus\u00e4rzte ihre Patienten impfen k\u00f6nnen\u00ab, sagte er. \u00bbDamit k\u00f6nnten die Zahlen deutlich gesteigert werden.\u00ab Dar\u00fcber hinaus solle eine Kampagne von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen die Impfbereitschaft in der Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hen. Dies gelte insbesondere f\u00fcr das Pflegepersonal in Altenheimen und Krankenh\u00e4usern.<\/p>\n<h3>Bayer-Konzern will bei Produktion von Corona-Impfstoffen helfen<\/h3>\n<p><strong>3.30 Uhr:<\/strong> Vor dem Hintergrund der Knappheit an Corona-Impfstoffen in Deutschland und weiteren L\u00e4ndern hat der Pharmakonzern Bayer Unterst\u00fctzung zugesagt. \u00bbWir sind bereit, daf\u00fcr alle Hebel in Bewegung zu setzen\u00ab, sagte Bayer-Chef Werner Baumann der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. \u00bbWir pr\u00fcfen intensiv, ob wir neben der bereits vereinbarten Entwicklung und Bereitstellung des Impfstoffs auch bei der Produktion helfen k\u00f6nnen\u00ab, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Es gehe dem Bayer-Konzern dabei nicht prim\u00e4r um finanzielle \u00dcberlegungen, versicherte der Konzernchef. Vielmehr wolle sein Unternehmen dazu beitragen, den Impfstoff so schnell wie m\u00f6glich verf\u00fcgbar zu machen. \u00bbMit unserem Produktionsnetzwerk in Deutschland und den USA sowie dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf w\u00e4ren wir grunds\u00e4tzlich in der Lage, Impfstoff in gr\u00f6\u00dferen Mengen zu produzieren\u00ab, sagte Baumann.<\/p>\n<p>Anfang Januar hatte der Pharmakonzern bereits eine gemeinsame Vertriebs- und Entwicklungsallianz mit dem T\u00fcbinger Impfstoffhersteller Curevac angek\u00fcndigt. Der Corona-Impfstoff von Curevac ist allerdings noch nicht marktreif.<\/p>\n<p>Curevac arbeitet wie der deutsche Konkurrent Biontech mit einem Wirkstoff auf Basis von messenger-Ribonukleins\u00e4ure (mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Im Gegensatz zum Biontech-Impfstoff, der l\u00e4ngerfristig bei minus 70 Grad gelagert werden muss, bleibt der Curevac-Impfstoff nach Unternehmensangaben auch bei K\u00fchlschrank-Temperaturen mindestens drei Monate stabil.<\/p>\n<h3>Zahl der Corona-Infektionen in China sinkt nach 10-Monats-Hoch erneut<\/h3>\n<p><strong>2.20 Uhr:<\/strong> In China ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge gesunken. Binnen 24 Stunden wurden 109 neue Covid-19-F\u00e4lle bekannt, wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde am Sonntag in Peking mitteilte. Tags zuvor waren es 130, nachdem am Freitag noch mit 138 der h\u00f6chste Wert seit dem 1. M\u00e4rz 2020 gemeldet wurde. Die Gesamtzahl der best\u00e4tigten Corona-F\u00e4lle liegt den offiziellen Angaben zufolge nunmehr bei 88.227. Die Zahl der Todesf\u00e4lle blieb mit 4635 unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden haben im Januar mehr als 28 Millionen Menschen unter h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne gestellt, um die Ausbreitung der Krankheit einzud\u00e4mmen. Die Regierung f\u00fcrchtet, dass im Zuge des traditionellen Neujahrsfestes die Corona-Epidemie wiederauflebt. Wenn die Kontrollen und die Vorsorgema\u00dfnahmen ordnungsgem\u00e4\u00df umgesetzt w\u00fcrden, sei ein massives Wiederaufleben aber unwahrscheinlich, erkl\u00e4rte die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC zuletzt. Die Neujahrsfeiertage beginnen am 11. Februar und sind \u00fcblicherweise eine Hauptreisezeit in China. Allein 296 Millionen Bahnreisende werden erwartet.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Markus S\u00f6der bringt im Kampf gegen die Corona-Pandemie Grenzkontrollen ins Spiel Foto:\u2002Matthias Balk \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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