{"id":5237,"date":"2021-01-16T13:13:32","date_gmt":"2021-01-16T10:13:32","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/cdu-friedrich-merz-armin-laschet-oder-norbert-rottgen-der-parteitag-im-newsblog\/"},"modified":"2021-01-16T13:13:32","modified_gmt":"2021-01-16T10:13:32","slug":"cdu-friedrich-merz-armin-laschet-oder-norbert-rottgen-der-parteitag-im-newsblog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/cdu-friedrich-merz-armin-laschet-oder-norbert-rottgen-der-parteitag-im-newsblog\/","title":{"rendered":"CDU: Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert R\u00f6ttgen? Der Parteitag im Newsblog"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/1b4b66da-677c-4f01-b90e-74dc987a4f4e_w948_r1.77_fpx51_fpy56.jpg\" title=\"Merz, R\u00f6ttgen und Laschet stellten sich nach ihren Reden einigen Fragen von Parteimitgliedern\" alt=\"Merz, R\u00f6ttgen und Laschet stellten sich nach ihren Reden einigen Fragen von Parteimitgliedern\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Merz, R\u00f6ttgen und Laschet stellten sich nach ihren Reden einigen Fragen von Parteimitgliedern<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Michael Kappeler \/ dpa<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>Generalsekret\u00e4r Ziemiak sagt, der erste Wahlgang sei beendet. Auf das Ergebnis m\u00fcssen wir noch etwas warten. Ziemiak sagt auch, es habe genau null Anrufe in der Servicehotline gegeben, die Delegierten bei Problemen mit der digitalen Wahl helfen soll.<\/p>\n<p><strong>10.50 Uhr: <\/strong>Jetzt geht es los: Aktuell sind 994 von 1001 Delegierten im digitalen Plenarsaal anwesend, Generalsekret\u00e4r Ziemiak er\u00f6ffnet den ersten Wahlgang.<\/p>\n<p>Etwa eine halbe Stunde nach Schluss des digitalen Wahllokals wird das Ergebnis bekannt gegeben. Wer von den Delegierten daheim kein stabiles Internet hat, kann sich an seine Kreisgesch\u00e4ftsstelle wenden und dort ins Netz.<\/p>\n<p>Bekommt gleich keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit, kommt es zur Stichwahl zwischen den zwei Erstplatzierten.<\/p>\n<p><strong>10.38 Uhr:<\/strong> \u00bbHerr Adam, Ihr Mikro?\u00ab CDU-Politikerin Silvia Breher f\u00fchrt nun durch eine kurze Fragerunde mit den Kandidaten. Der erste Fragesteller blickt zwar freundlich in die Kamera, sagt aber nichts \u2013 vermutlich wegen gro\u00dfer Verz\u00f6gerung in der Leitung. Breher ruft daher den n\u00e4chsten auf. Es ist Falko Liecke, CDU-Stadtrat aus Berlin-Neuk\u00f6lln, der eine Frage zur Clankriminalit\u00e4t stellt. Alle Kandidaten beteuern, dass in dem Bereich mehr getan werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Fragesteller ist nicht erreichbar. Daher darf nun kein Geringerer als <strong>Jens Spahn<\/strong> etwas sagen \u2013 was etwas seltsam wirkt, da er zu Laschets Team geh\u00f6rt. So wirbt er dann auch nur f\u00fcr seinen Tandempartner. Eine Frage stellt er nicht.<\/p>\n<p><strong>10.30 Uhr:<\/strong> Wie haben sich die Kandidaten geschlagen? Erste Einsch\u00e4tzungen der SPIEGEL-Kollegen zu Merz und Laschet:<\/p>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> Nun fordert auch der dritte Mann im Rennen k\u00fcnftig weniger M\u00e4nner bei der CDU. \u00bbWir m\u00fcssen weiblicher werden, wir m\u00fcssen j\u00fcnger werden\u00ab, sagt <strong>Norbert R\u00f6ttgen<\/strong> in seiner Rede. So k\u00f6nne die CDU Volkspartei blieben. Das sei schlie\u00dflich \u00bbmehr als unser Interesse\u00ab, es sei \u00bbdemokratische Pflicht\u00ab.<\/p>\n<p>Auch R\u00f6ttgen ist \u00fcberzeugt, \u00bbdass es in den Parlamenten nie auf die AfD ankommen darf\u00ab. Genauso werde sich die CDU aber Bem\u00fchungen entgegenstellen, die Linkspartei einzubinden. Man werde nicht mit \u00bbPopulisten und Extremisten\u00ab zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Die Strategie der Union bei der Bundestagswahl m\u00fcsse es sein, so stark wie m\u00f6glich zu werden \u2013 \u00bbdanach erst reden wir \u00fcber Koalitionen\u00ab, sagt R\u00f6ttgen.<\/p>\n<p>Zudem beschw\u00f6rt er die Einheit der Partei. Er sei \u00bbkein Lager\u00ab, sagt R\u00f6ttgen auf dem virtuellen Parteitag der Christdemokraten. \u00bbZusammenhalt ist auch f\u00fcr uns das A und O\u00ab, sagt R\u00f6ttgen und betont: \u00bbIch m\u00f6chte integrieren.\u00ab Und klar sei, dass mit der Wahl des neuen Vorsitzenden \u00bbder Wettbewerb in der CDU beendet\u00ab sei. Ab jetzt gebe es nur noch den Wettbewerb mit den anderen Parteien.<\/p>\n<p>In der Bildungspolitik wolle er nicht \u00fcber Kompetenzen von Bund und L\u00e4ndern reden, \u00bbsondern dass unser Land besser wird\u00ab. Au\u00dferdem sei auf die CDU \u00bbunbedingter Verlass\u00ab bei innerer, \u00e4u\u00dferer und sozialer Sicherheit. \u00bbAbsolute Priorit\u00e4t\u00ab in der Wirtschaftspolitik h\u00e4tten Investitionen in die digitale Infrastruktur. Er wolle dabei vor allem auf mittelst\u00e4ndische Unternehmen setzen, sagt R\u00f6ttgen \u2013 und lehnt die von der SPD geforderte Verm\u00f6gensteuer ab.<\/p>\n<p><strong>10.15 Uhr:<\/strong> Merz, der einen Sieg bei der Bundestagswahl und die weitere Kontrolle \u00fcber das Kanzleramt zum Ziel ausgerufen hat, spricht auch \u00fcber die anstehenden Landtagswahlen in Baden-W\u00fcrttemberg und Rheinland-Pfalz. Ziel m\u00fcsse es in beiden L\u00e4ndern sein, st\u00e4rkste Kraft im Parlament zu werden.<\/p>\n<p>Dann erw\u00e4hnt er seinen Parteikollegen Volker Bouffier, der in Hessen eine schwarz-gr\u00fcne Koalition anf\u00fchrt \u2013 und Reiner Haseloff, der mit Gr\u00fcnen und SPD zusammenarbeitet. Ein kleiner Wink, dass mit einem CDU-Chef Merz eine schwarz-gr\u00fcne Koalition im Bund denkbar ist.<\/p>\n<p>Dem setzt er eine Absage an die AfD entgegen: \u00bbEs wird mit mir keine Zusammenarbeit mit der AfD geben: in keinem Landtag, in keinem Bundestag, nicht im europ\u00e4ischen Parlament\u00ab, sagt Merz dann. Mit ihm als Parteivorsitzenden werde es eine Regierungskrise wie in Th\u00fcringen nicht geben. Das darf man als kr\u00e4ftiges Nachtreten gegen Kramp-Karrenbauer verstehen, der es im Februar 2020 nicht gelungen war, die Wahl von Thomas Kemmerich mit den Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ministerpr\u00e4sidenten zu verhindern. \u00bbEine Stimme f\u00fcr die AfD ist eine halbe Stimme f\u00fcr Rot-Rot-Gr\u00fcn\u00ab, rechnet er dann vor. Seinen Rechenweg legt er nicht offen.<\/p>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Nun ist <strong>Friedrich Merz<\/strong> an der Reihe. Er spricht angesichts der Coronakrise von einer \u00bbGesellschaft im Ausnahmezustand\u00ab. Er versucht, den Blick nach vorn zu richten und zeigt sich zuversichtlich, dass die deutschen Unternehmen die Krise \u00fcberstehen. Es werde eine gute wirtschaftliche Entwicklung geben. Ziel sei ein modernes und zukunftsf\u00e4higes, aber auch \u00bbsozial gerechtes Land\u00ab sein. Zudem m\u00fcsse man in der Klimapolitik \u00bbnachsteuern\u00ab, sagt Merz, ohne jedoch ins Detail zu gehen.<\/p>\n<p>Die Herausforderung f\u00fcr die CDU sei, \u00bbKonsens und Kompromiss, Ma\u00df und Mitte zu halten\u00ab. Darum m\u00fcsse in einer Demokratie mit Leidenschaft gerungen, \u00bbzur Not gestritten werden\u00ab, sagt Merz. Bei seinem Einstieg in die Politik sei er \u00bbvon dem Gedanken getragen\u00ab gewesen, dass es in Deutschland \u00bbkeine linke Mehrheit\u00ab gebe.<\/p>\n<p><strong>09.55 Uhr: <\/strong>Dann verwendet Laschet mehrere Minuten seiner Rede, um \u00fcber die Coronakrise und ihre Folgen zu sprechen. Weiter erfolgreich sein, bedeute nicht, so weitermachen wie bisher: \u00bbWir werden vieles anders und wir werden vieles neu machen m\u00fcssen nach der Pandemie.\u00ab<\/p>\n<p>Viele W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler f\u00e4nden zwar Angela Merkel gut, aber nicht zwingend die CDU. Laschet fordert, die Partei m\u00fcsse sich das Vertrauen der Menschen neu erarbeiten. \u00bbMarkige Worte\u00ab w\u00fcrden da nicht reichen \u2013 sagt er mit markigen Worten.<\/p>\n<p>Dann ein eindeutiger Seitenhieb auf den Ex-Blackrock-Mann Friedrich Merz: Die CDU brauche keinen CEO an der Spitze, sondern \u00bbeinen Kapit\u00e4n, der f\u00fchrt\u00ab. Laschet sagt, er sei \u00bbvielleicht nicht der Mann der perfekten Inszenierung, aber ich bin Armin Laschet, und darauf k\u00f6nnen Sie sich verlassen\u00ab.<\/p>\n<p><strong>09.48 Uhr: <\/strong>Gerade jetzt w\u00e4re es wichtig, sich pers\u00f6nlich zu sehen, sagt <strong>Armin Laschet<\/strong> zum Start. Und nutzt die Er\u00f6ffnung f\u00fcr einen Dank an Annegret Kramp-Karrenbauer, die in der fast leeren Messehalle als eine der wenigen ebenfalls vor Ort ist.<\/p>\n<p>Laschet spricht davon, dass sein Vater Bergmann war und unter Tage \u00bbVertrauen gelernt\u00ab habe. Dann die \u00dcberleitung zum Sturm auf das Kapitol in Washington, ein Ereignis, mit dem US-Pr\u00e4sident Donald Trump solches Vertrauen zerst\u00f6rt habe. Im Kapitol habe man einen \u00bbB\u00fcffelmann mit H\u00f6rnern in der Herzkammer der Demokratie\u00ab gesehen, erinnert Laschet. \u00bbViele glauben, bei uns k\u00f6nnte das nicht passieren.\u00ab Dabei habe man erst selbst Reichskriegsflaggen auf den Treppen des Parlaments gesehen.<\/p>\n<p>Laschet spricht auch \u00fcber den mutma\u00dflich rechtsextrem motivierten Mord am Kasseler Regierungspr\u00e4sidenten Walter L\u00fcbcke und die Anfeindungen, denen viele andere Politikerinnen und Politiker ausgesetzt sind. \u00bbWir lassen uns unser Land von Rechtsterroristen und geistigen Brandstiftern nicht kaputt machen.\u00ab<\/p>\n<p>Polarisieren ist einfach, das k\u00f6nne jeder, sagt Laschet. \u00bbWir m\u00fcssen Klartext sprechen, aber nicht polarisieren.\u00ab<\/p>\n<p><strong>09.40 Uhr: <\/strong>N\u00e4chster Tagesordnungspunkt ist die Bewerbungsrede von Armin Laschet. Er hat im Alphabet knapp die Nase vor Friedrich Merz. Ob das auch f\u00fcr den Parteivorsitz gilt, wissen wir sp\u00e4testens heute Nachmittag. Sehen Sie hier die Reden im Livestream:<\/p>\n<p><strong>09.35 Uhr:<\/strong> Generalsekret\u00e4r Ziemiak spricht von einem \u00bbgelungenen Auftakt\u00ab des Parteitags am Freitagabend. Mit seinen Moderationsk\u00e4rtchen hat der Auftritt etwas von \u00bbWetten, dass\u2026?\u00ab. Die CDU sei \u00bbeine Partei, die die gesellschaftliche Mitte im Blick hat\u00ab, sagt Ziemiak, der noch etwas nerv\u00f6s wirkt.<\/p>\n<p>Dann kommt auch schon der n\u00e4chste Imagefilm. \u00bbKeiner hier ist unfehlbar, und erst recht nicht unverwundbar\u00ab, sagt eine Stimme aus dem Off. Die CDU stehe f\u00fcr \u00bbVer\u00e4nderung, aber eben nicht Knall auf Fall\u00ab.<\/p>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Guten Morgen und willkommen beim Newsblog zum Parteitag der CDU. Fast ein Jahr nach der R\u00fcckzugsank\u00fcndigung von Annegret Kramp-Karrenbauer will die CDU heute ihren neuen Vorsitzenden w\u00e4hlen. Zur Wahl stehen Armin Laschet, Friedrich Merz oder doch Norbert R\u00f6ttgen. Auf dem Programm steht zun\u00e4chst eine Begr\u00fc\u00dfung durch Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak, dann folgen kurze Vorstellungsreden der Kandidaten. Anschlie\u00dfend ist schon die erste Abstimmung geplant. Da sich wahrscheinlich keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit sichern kann, d\u00fcrfte es zu einer Stichwahl zwischen den zwei Bestplatzierten kommen.<\/p>\n<p>Wie die Er\u00f6ffnung des Parteitags gestern Abend ablief, lesen Sie hier:<\/p>\n<p>Wegen der Coronakrise findet der CDU-Wahlparteitag erstmals rein digital statt. In Deutschland hat es zwar bereits digitale Parteitage gegeben, etwa bei den Gr\u00fcnen und der CSU, dort fanden aber keine Personalwahlen statt. Die 1001 CDU-Delegierten betreten damit also in jedem Fall Neuland. Nach der Wahl des neuen Vorsitzenden wird bis auf Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak auch die komplette CDU-F\u00fchrungsspitze online neu gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Merz, R\u00f6ttgen und Laschet stellten sich nach ihren Reden einigen Fragen von Parteimitgliedern Foto:\u2002 Michael Kappeler \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 11.05 Uhr: Generalsekret\u00e4r Ziemiak sagt,<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5238,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5237","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5237\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5238"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}