{"id":5210,"date":"2021-01-15T07:27:40","date_gmt":"2021-01-15T04:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-fbi-chef-christopher-wray-warnt-mogliche-unruhestifter-wir-wissen-wer-ihr-seid\/"},"modified":"2021-01-15T07:27:40","modified_gmt":"2021-01-15T04:27:40","slug":"usa-fbi-chef-christopher-wray-warnt-mogliche-unruhestifter-wir-wissen-wer-ihr-seid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/usa-fbi-chef-christopher-wray-warnt-mogliche-unruhestifter-wir-wissen-wer-ihr-seid\/","title":{"rendered":"USA: FBI-Chef Christopher Wray warnt m\u00f6gliche Unruhestifter: \u00bbWir wissen, wer ihr seid&lt;&lt;&lt;"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/9a95ea8c-f3d1-4de2-a282-3ba69065fdc2_w948_r1.77_fpx63.34_fpy55.01.jpg\" title=\"Die Nationalgarde sichert das Gebiet um das US-Kapitol in Washington\" alt=\"Die Nationalgarde sichert das Gebiet um das US-Kapitol in Washington\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Die Nationalgarde sichert das Gebiet um das US-Kapitol in Washington<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Andrew Harnik \/ AP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach den Ausschreitungen im US-Kapitol warnt die US-Bundespolizei FBI vor potenziellen Gewaltakten rund um die Vereidigung des k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten Joe Biden in der kommenden Woche. Wray sagte, dass rund um die Amtseinf\u00fchrung online ein ausgedehnter Austausch \u00fcber m\u00f6gliche Aktionen zu beobachten sei. Darunter seien Aufrufe zu bewaffneten Protesten. Die \u00c4u\u00dferungen w\u00fcrden analysiert und auf ihr tats\u00e4chliches Bedrohungspotenzial hin untersucht.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind besorgt \u00fcber das Gewaltpotenzial bei mehreren Protesten und Kundgebungen, die in den kommenden Tagen hier in DC und vor Parlamentsgeb\u00e4uden in den Bundesstaaten geplant sind\u00ab, so Wray. Mehr als 200 Verd\u00e4chtige seien bereits identifiziert worden, die m\u00f6glicherweise Handlungen nach dem Vorbild der Krawalle vom Kapitol planten.<\/p>\n<p>Aus Recherchen der \u00bbWashington Post\u00ab geht hervor, dass Dutzende der Menschen, die am 6. Januar nach Washington kamen, bereits auf einer Terroristenbeobachtungsliste des FBI standen. Wie Informanten der Zeitung mitteilten, handle es sich bei der Mehrheit der Personen um mutma\u00dfliche \u00bbWhite Supremacists\u00ab \u2013 also Rechtsextremisten, die von einer Vorherrschaft von Wei\u00dfen \u00fcberzeugt sind.<\/p>\n<p>Auf der Terrorist Screening Database (TSDB) werden laut \u00bbWashington Post\u00ab in den USA Namen von Personen gesammelt, die als potenzielle Sicherheitsrisiken gelten. Der Zeitung zufolge gibt es Kritik an dem Geheimdienst, da sich so viele Personen von der FBI-\u00dcberwachungsliste an einem Ort versammeln konnten.<\/p>\n<p>Diese Fehler will das FBI bei Bidens Amtseinf\u00fchrung offenbar vermeiden. M\u00f6gliche Unruhestifter und Gewaltt\u00e4ter warnte FBI-Direktor Christopher Wray: \u00bbWir wissen, wer ihr seid.\u00ab Wer Gewaltakte in den n\u00e4chsten Tagen plane, m\u00fcsse damit rechnen, Besuch vom FBI zu bekommen.<\/p>\n<p>Anh\u00e4nger des scheidenden US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump hatten am 6. Januar den Kongresssitz in der Hauptstadt Washington gest\u00fcrmt. Die Sicherheitskr\u00e4fte waren dem Ansturm der teils gewaltt\u00e4tigen Demonstranten nicht gewachsen. F\u00fcnf Menschen kamen ums Leben.<\/p>\n<h3>100 Menschen festgenommen<\/h3>\n<p>Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen seien in der vergangenen Woche mehr als 100 Personen festgenommen worden, so der FBI-Chef. Zahllose Ermittlungen liefen noch. Es sei unklar, ob einige der verhafteten Personen bereits auf der Beobachtungsliste stehen. Von ihnen gehe zun\u00e4chst jedoch keine Gefahr mehr aus. Die Festnahmen seien eine Warnung an andere, die \u00fcber Gewaltakte nachd\u00e4chten.<\/p>\n<p>Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte vor wenigen Tagen ebenfalls gewarnt, auf seiner Plattform und anderswo w\u00fcrden bereits konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr weitere bewaffnete Proteste verbreitet. Unter anderem sei dort die Rede von einer weiteren Attacke auf das Kapitol und auf Parlamentsgeb\u00e4ude in Bundesstaaten am kommenden Sonntag.<\/p>\n<p>Das Gebiet rund um das Kapitol ist inzwischen weitr\u00e4umig abgesperrt, ein Sicherheitszaun wurde errichtet. Au\u00dferdem wurden mehrere Tausend Mitglieder der Nationalgarde \u2013 die zur Reserve der US-Armee geh\u00f6rt \u2013 abgestellt, um den Kongresssitz zu sch\u00fctzen. Der Chef der Truppe, General Daniel Hokanson, sagte am Donnerstag, momentan seien rund 7000 Soldaten im Einsatz. Bis zu 21.000 k\u00f6nnten es am Ende werden, um bei der Absicherung der Vereidigung am 20. Januar zu helfen. Bislang war von bis zu 20.000 Nationalgardisten die Rede gewesen.<\/p>\n<p>Bei der Amtseinf\u00fchrung hat der f\u00fcr den Schutz des Pr\u00e4sidenten zust\u00e4ndige Secret Service die Federf\u00fchrung \u00fcber die Sicherheitsvorkehrungen. Der Chef des Secret Service, James Murray, sagte, die Vorbereitungen f\u00fcr die Vereidigung liefen seit vielen Monaten. Seine Truppe sei fest \u00fcberzeugt von dem erarbeiteten Sicherheitskonzept, bleibe aber h\u00f6chst wachsam.<\/p>\n<p>Joe Biden soll am kommenden Mittwoch vor dem Kapitol in Washington als 46. Pr\u00e4sident der USA vereidigt werden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Die Nationalgarde sichert das Gebiet um das US-Kapitol in Washington Foto:\u2002Andrew Harnik \/ AP Nach den Ausschreitungen im US-Kapitol warnt die US-Bundespolizei FBI vor potenziellen Gewaltakten rund um<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5211,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5210","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5210"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5210\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5211"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}