{"id":5204,"date":"2021-01-15T01:21:55","date_gmt":"2021-01-14T22:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-weltgesundheitsorganisation-kritisiert-verteilung-der-impfstoffe\/"},"modified":"2021-01-15T01:21:55","modified_gmt":"2021-01-14T22:21:55","slug":"corona-news-am-donnerstag-weltgesundheitsorganisation-kritisiert-verteilung-der-impfstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-weltgesundheitsorganisation-kritisiert-verteilung-der-impfstoffe\/","title":{"rendered":"Corona-News am Donnerstag: Weltgesundheitsorganisation kritisiert Verteilung der Impfstoffe"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/bd76b79c-0a4f-4e95-aac1-b90d6bc80671_w948_r1.77_fpx34.67_fpy54.99.jpg\" title=\"Die WHO \u00fcbt Kritik an der Verteilung der Impfdosen\" alt=\"Die WHO \u00fcbt Kritik an der Verteilung der Impfdosen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Die WHO \u00fcbt Kritik an der Verteilung der Impfdosen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002- \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Staat in Brasilien hat keinen Sauerstoff mehr<\/h3>\n<p><strong>21.55 Uhr: <\/strong>Dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas geht angesichts eines erneuten Anstiegs der COVID-19-Todesf\u00e4lle der Sauerstoff aus. Das teilte die Regierung mit, nachdem Nachrichten berichteten, dass Menschen mit Atemschutzmasken in Krankenh\u00e4usern an Erstickungsgefahr starben. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden in der Landeshauptstadt Manaus sagten, in einigen Krankenh\u00e4usern sei der Sauerstoff ausgegangen und die Intensivstationen seien so voll, dass zahlreiche Patienten in sechs andere Bundesstaaten geflogen w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Gouverneur Nelson Lima k\u00fcndigte landesweite Ausgangssperre zwischen 19 und 6 Uhr an, um die Ausbreitung des Coronavirus in einer verheerenden zweiten Welle zu stoppen. Brasilien ist die Heimat des zweitt\u00f6dlichsten Coronavirus-Ausbruchs der Welt nach den USA. <\/p>\n<h3>Schweden \u00fcberschreitet Schwelle von 10.000 Toten<\/h3>\n<p><strong>21.23 Uhr:<\/strong> In Schweden sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 10.000 Menschen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden meldeten eine H\u00f6chstzahl von 351 Corona-Toten, womit die Gesamtzahl auf 10.185 Todesf\u00e4lle stieg. Die Zahlen belaufen sich jedoch nicht zwingend auf die vergangenen 24 Stunden &#8211; sie k\u00f6nnen auch mehrere Tage alt sein.<\/p>\n<p>Schweden ist derzeit eines der am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder in Europa. Derzeit werden durchschnittlich t\u00e4glich mehr als hundert Todesf\u00e4lle gemeldet &#8211; weit mehr als w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle im Fr\u00fchjahr. Experten bef\u00fcrchten, dass die t\u00e4glichen Todeszahlen noch steigen werden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr blieb die Anzahl der Neuansteckungen zuletzt konstant. Am Donnerstag meldeten die Beh\u00f6rden 6580 neue Infektionen, seit Beginn der Pandemie wurden 518.783 F\u00e4lle registriert.<\/p>\n<p>\u00bbWir sehen keinen Anstieg, aber es gibt immer noch eine gro\u00dfe Anzahl von F\u00e4llen, die in Schweden gemeldet werden\u00ab, sagte Karin Tegmark Wisell, die Leiterin der Abteilung f\u00fcr Mikrobiologie beim schwedischen Gesundheitsamt.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den meisten anderen L\u00e4ndern hatte Schweden im Kampf gegen die Corona-Pandemie lange eine Strategie ohne gro\u00dfe Beschr\u00e4nkungen verfolgt. K\u00f6nig Carl XVI. Gustaf erkl\u00e4rte dieses Vorgehen vor Weihnachten allerdings f\u00fcr \u00bbgescheitert\u00ab. Im Januar erhielt die Regierung Vollmachten, um einen Lockdown zu verh\u00e4ngen und Zwangsma\u00dfnahmen beschlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Zwei Millionen Menschen in Israel haben erste Impfung erhalten<\/h3>\n<p><strong>20.58 Uhr:<\/strong> In Israel haben inzwischen zwei Millionen Menschen eine Impfung gegen das neuartige Coronavirus erhalten. Dies entspricht mehr als einem F\u00fcnftel der Gesamtbev\u00f6lkerung. Eine Kinderkrankenschwester in Ramla nahe Tel Aviv wurde am Donnerstag im Beisein von Regierungschef Benjamin Netanjahu geimpft. \u00bbIch bin die Zweimillionste\u00ab, war auf einem kleinen Schild zu lesen, das sie in der Hand hielt.<\/p>\n<p>Israel werde das erste Land sein, dass die Corona-Krise \u00fcberwinde, sagte Netanjahu, der sich mitten im Wahlkampf befindet. \u00bbWir sehen Licht am Ende des Tunnels.\u00ab<\/p>\n<p>Die Impfkampagne in Israel war am 19. Dezember angelaufen. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Januar zwei Millionen Menschen vollst\u00e4ndig zu immunisieren. Die n\u00f6tige zweite Injektion erhielten bis Donnerstag aber erst rund 150.000 Menschen.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuinfektionen in Israel stieg zuletzt wieder an, derzeit werden t\u00e4glich rund 9000 Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Die Regierung hofft auf eine Besserung der Lage vor der f\u00fcr den 23. M\u00e4rz geplanten Parlamentswahl. Insgesamt infizierten sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher mehr als 523.000 Menschen in Israel. Rund 3850 Erkrankte starben.<\/p>\n<h3>Portugal meldet Rekordzahl an Neuinfizierten<\/h3>\n<p><strong>20.32 Uhr: <\/strong>Unmittelbar vor Beginn eines einmonatigen Lockdowns hat Portugal einen Rekord an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Binnen 24 Stunden seien 10 698 neue Ansteckungen registriert worden, teilten die Gesundheitsbeh\u00f6rden mit. Der bisher h\u00f6chste Wert war erst am Vortag mit 10 556 erreicht worden. 148 Menschen starben innerhalb eines Tages mit Covid-19 &#8211; acht weniger als beim H\u00f6chstwert vom Mittwoch.<\/p>\n<p>Der neue Lockdown ab Freitag \u00e4hnelt dem vom Fr\u00fchjahr 2020. Das Haus darf nur aus triftigem Grund verlassen werden. Man darf unter anderem Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen, zur Arbeit fahren oder einen Arzt aufsuchen. &quot;Denken sie nicht an die Ausnahmen, sondern an die Regel. Und die Regel ist einfach: Jeder von uns muss zu Hause bleiben&quot;, sagte Ministerpr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa.<\/p>\n<p>Homeoffice ist ab Freitag in Portugal \u00fcberall dort, wo m\u00f6glich, obligatorisch. Gastst\u00e4tten und Gesch\u00e4fte &#8211; au\u00dfer f\u00fcr Lebensmittel und den t\u00e4glichen Grundbedarf &#8211; m\u00fcssen schlie\u00dfen. Pr\u00e4senzunterricht, Profifu\u00dfball und Gottesdienste werden unterdessen &#8211; anders als im vergangenen Fr\u00fchjahr &#8211; diesmal nicht verboten.<\/p>\n<p>Immer besorgniserregender wird die Lage in den Krankenh\u00e4usern. Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Covid-Patienten stieg am Donnerstag um 15 und \u00fcbertraf damit den Angaben zufolge mit insgesamt 611 erstmals seit Ausbruch der Pandemie die 600er-Marke.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern Europas war Portugal lange Zeit relativ glimpflich durch die Pandemie gekommen. Seit dem Herbst wird die Lage aber immer schlechter. Insgesamt gibt es in dem Land mit 10,3 Millionen Einwohnern bereits mehr als 517 000 Infektionen und 8384 Corona-Tote. Nach j\u00fcngsten Zahlen der EU-Agentur ECDC steckten sich zuletzt binnen 14 Tagen 901 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Virus an. Nur vier der 30 erfassten L\u00e4nder stehen schlechter da: Tschechien, Irland, Slowenien und Litauen. F\u00fcr Deutschland betrug dieser Wert etwas mehr als 324.<\/p>\n<h3>101-j\u00e4hrige \u00dcberlebende der Spanischen Grippe gegen Corona geimpft<\/h3>\n<p><strong>19.28 Uhr: <\/strong>Eine 101-j\u00e4hrige Schottin hateine Impfung gegen das Coronavirus erhalten, wie der Gesundheitsdienst NHS Greater Glasgow and Clyde mitteilte.<\/p>\n<p>F\u00fcr sie sei es \u00bbnur eine weitere Impfung\u00ab, sagte Emily Lawson aus Kirkintilloch, die 1919 zur Welt kam, als die letzte gro\u00dfe Pandemie grassierte. Als Baby war sie an der Seite ihrer schwer an der Spanischen Grippe erkrankten Mutter gefunden, die sich nicht mehr um sie k\u00fcmmern konnte. Der Spanischen Grippe fielen weltweit sch\u00e4tzungsweise 50 Millionen Menschen zum Opfer.<\/p>\n<p>Die britische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis Mitte Februar die 15 Millionen Angeh\u00f6rigen der am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Bev\u00f6lkerungsgruppen im Land gegen das Coronavirus zu impfen. Bislang haben mehr als 3,2 Millionen Menschen eine erste Dosis erhalten.<\/p>\n<h3>Frankreich verh\u00e4ngt landesweite Ausgangssperre ab 18 Uhr<\/h3>\n<p><strong>19.14 Uhr: <\/strong>Aus Sorge vor einer Ausbreitung der britischen Coronavirus-Mutation versch\u00e4rft Frankreich seine Ma\u00dfnahmen. Das Land will die abendliche und n\u00e4chtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland um zwei Stunden auf 18 Uhr vorziehen.<\/p>\n<p>Die Regelung solle ab Samstag f\u00fcr mindestens 15 Tage gelten, k\u00fcndigte Premierminister Jean Castex in Paris an. \u00bbEs ist nicht m\u00f6glich, das Haus aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden zu verlassen\u00ab, sagte der Politiker. Auch Gesch\u00e4fte sollen demnach ab 18 Uhr schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Landtagswahl in Th\u00fcringen wegen Pandemie verschoben<\/h3>\n<p><strong>19.01 Uhr:<\/strong> Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen haben sich Linke, SPD, Gr\u00fcne und die CDU auf eine Verschiebung der urspr\u00fcnglich f\u00fcr den 25. April geplanten Neuwahl des Th\u00fcringer Landtages verst\u00e4ndigt. Sie soll jetzt zusammen mit der Bundestagswahl am 26. September organisiert werden, teilten die Spitzenpolitiker der vier Parteien in Erfurt mit.<\/p>\n<p>An dem Termin wird auch der Bundestag, der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und das Abgeordnetenhaus in Berlin gew\u00e4hlt. Th\u00fcringens Linke-Fraktions- und Landesparteichefin Susanne Hennig-Wellsow sagte, dies sei angesichts der pandemischen Situation der fr\u00fchestm\u00f6gliche Zeitpunkt.<\/p>\n<p>In Th\u00fcringen regiert derzeit eine rot-rot-gr\u00fcne Minderheitsregierung von Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (Linke). Sie ist auf eine Zusammenarbeit mit der oppositionellen CDU angewiesen. Die vier Parteien hatten sich auf die vorgezogene Landtagswahl verst\u00e4ndigt \u2013 sie hoffen danach auf eindeutige Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Parlament. Regul\u00e4r w\u00fcrde in Th\u00fcringen erst 2024 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>Bundespr\u00e4sident Steinmeier will zu mehr Homeoffice aufrufen<\/h3>\n<p><strong>18.23 Uhr: <\/strong>Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen will Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier zusammen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum h\u00e4ufigeren Arbeiten von zu Hause aus aufrufen.<\/p>\n<p>Einen gemeinsamen Appell zur st\u00e4rkeren Nutzung des Homeoffices will das Staatsoberhaupt mit DGB-Chef Reiner Hoffmann und Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger an diesem Freitag vorstellen, wie das Bundespr\u00e4sidialamt mitteilte.<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder hatten die Wirtschaft bei ihren Beratungen Anfang Januar \u00bbdringend gebeten\u00ab, gro\u00dfz\u00fcgige Homeoffice-M\u00f6glichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz \u00bbWir bleiben zu Hause\u00ab umsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es aber eine Diskussion \u00fcber zus\u00e4tzliche Vorgaben, um dies st\u00e4rker durchzusetzen \u2013 auch, um Gedr\u00e4nge in Bussen und Bahnen im Berufsverkehr zu vermeiden.<\/p>\n<h3>London stoppt Reiseverkehr aus S\u00fcdamerika<\/h3>\n<p><strong>18.01 Uhr:<\/strong> Wegen einer zuerst in Brasilien nachgewiesenen Coronavirus-Mutation verh\u00e4ngt die britische Regierung ein Einreiseverbot f\u00fcr Ank\u00f6mmlinge aus S\u00fcdamerika und Portugal. Das teilte der britische Verkehrsminister Grant Shapps am Donnerstagabend mit. Die neue Regelung soll bereits am fr\u00fchen Freitagmorgen in Kraft treten. Ausgenommen seien britische Staatsangeh\u00f6rige, irische Staatsb\u00fcrger und Menschen mit Aufenthaltsrecht in Gro\u00dfbritannien. Portugal falle wegen seiner engen Beziehungen zu Brasilien ebenfalls unter die Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson hatte sich am Mittwoch in einem Parlamentsausschuss besorgt \u00fcber die neue Virusvariante gezeigt, die \u00c4hnlichkeiten zu der in S\u00fcdafrika auftretenden Mutation haben soll. Beide sollen sich sehr rasch in Gegenden ausbreiten, die von der bisher vorherrschenden Variante bereits stark betroffen waren. Experten wollen nun untersuchen, ob die Immunit\u00e4t von Menschen, die bereits eine Corona-Infektion \u00fcberstanden haben, durch die neuen Mutationen beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<p>Bei Viren treten stetig zuf\u00e4llige Ver\u00e4nderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile &#8211; etwa, indem sie ihn leichter \u00fcbertragbar machen. Im Dezember wurde eine Variante des Coronavirus in Gro\u00dfbritannien nachgewiesen, die Analysen zufolge ansteckender sein k\u00f6nnte als die bisher kursierenden.<\/p>\n<h3>L\u00e4ngere Antragsfristen f\u00fcr Corona-Hilfen des Bundes<\/h3>\n<p><strong>17.49 Uhr:<\/strong> Unternehmen k\u00f6nnen Antr\u00e4ge auf Corona-Hilfszahlungen des Bundes nun l\u00e4nger stellen als bislang geplant. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, wurde die Antragsfrist f\u00fcr die November- und die Dezemberhilfe bis 30. April verl\u00e4ngert. Bislang galt der 31. Januar f\u00fcr die Novemberhilfe als Enddatum, f\u00fcr die Dezemberhilfe war es der 31. M\u00e4rz. Die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe II f\u00fcr den Zeitraum September bis Dezember 2020 kann nun bis 31. M\u00e4rz beantragt werden &#8211; bisher lief die Antragsfrist bis 31. Januar.<\/p>\n<p>Mit der November- und Dezemberhilfe sollen Firmen, Selbstst\u00e4ndige, Vereine und Einrichtungen entsch\u00e4digt werden, die von Schlie\u00dfungen betroffen sind. Der Zuschuss betr\u00e4gt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019 &#8211; anteilig f\u00fcr die jeweilige Dauer der Schlie\u00dfungen. Mit den \u00dcberbr\u00fcckungshilfen werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Pachten erstattet.<\/p>\n<h3>Lockdown in Bergamo zu sp\u00e4t? Untersuchungen in italienischen Beh\u00f6rden<\/h3>\n<p><strong>17.27 Uhr<\/strong>: Die Staatsanwaltschaft in Bergamo pr\u00fcft Vorw\u00fcrfe, ob w\u00e4hrend der ersten Welle der Pandemie der Lockdown in der von der Krankheit besonders betroffenen norditalienischen Stadt zu sp\u00e4t verh\u00e4ngt wurde. Dazu stellte die Polizei bei mehreren Gesundheitsbeh\u00f6rden Dokumente im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Pandemie-Plan der Regierung sicher. Die Dokumente sollen auch Aufschluss geben, warum es so viele Tote in den Altenheimen Bergamos gab. Zeitweise waren in Bergamo so viele Menschen gestorben, dass Milit\u00e4r-Lastwagen die S\u00e4rge aus der Stadt bringen mussten.<\/p>\n<p>Im Zentrum der Ermittlungen steht der Verdacht, dass der nationale Pandemie-Plan nicht auf dem neusten Stand war. Die Staatsanwaltschaft im norditalienischen Bergamo best\u00e4tigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Ansa. In Anh\u00f6rungen h\u00e4tten Experten der Weltgesundheitsorganisation die Ansicht vertreten, dass der seit 2020 geltende Pandemie-Plan nur die Kopie einer Arbeitshypothese aus dem Jahr 2006 gewesen sei, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe kursieren schon l\u00e4nger. Eine Gruppe von Corona-Opfervertretern hatte Ende des vergangenen Jahres eine Klage gegen die Beh\u00f6rden landesweit und in den Regionen eingereicht. Die Gruppe warf den Beh\u00f6rden ebenfalls Vers\u00e4umnisse in Bergamo vor. Italien verzeichnete seit Pandemiebeginn schon mehr als 80.000 Tote mit Sars-Cov-2 und mehr als 2,3 Millionen Corona-Infektionen.<\/p>\n<h3>Erste D\u00e4nen mit Moderna-Impfstoff geimpft<\/h3>\n<p><strong>17.10 Uhr:<\/strong> Die ersten D\u00e4nen sind mit dem Impfstoff von Moderna gegen das Coronavirus geimpft worden. Der 75-j\u00e4hrige Andy Puggaard Thomsen erhielt die erste Dosis am Donnerstag in einem neuen Impfzentrum in Vejle rund 100 Kilometer n\u00f6rdlich von Flensburg, wie der d\u00e4nische Rundfunksender DR berichtete.<\/p>\n<p>\u00bbDas wird ein Vergn\u00fcgen\u00ab, sagte der Mann aus G\u00f8rding demnach, ehe ihm eine Krankenschwester das Mittel in den Oberarm spritzte. Es f\u00fchle sich gut an, geimpft zu werden, weil ihm das dabei helfen werde, ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zu erlangen. Der Senior wird in Vejle wegen einer Krebserkrankung behandelt und z\u00e4hlt damit zur Gruppe derjenigen, die im Falle einer Corona-Ansteckung schwer krank werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bis zum Nachmittag hatten nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau knapp 100 B\u00fcrger die erste von zwei Impfdosen erhalten. Die zweite soll rund vier Wochen sp\u00e4ter verabreicht werden. Die ersten rund 5000 in D\u00e4nemark eingetroffenen Dosen hatte die Region S\u00fcdd\u00e4nemark erhalten, zu der Vejle geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das erste in der EU zugelassene Impfmittel &#8211; dasjenige der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer &#8211; war in D\u00e4nemark erstmals am 27. Dezember gespritzt worden. Seitdem haben mehr als 118.000 Menschen in D\u00e4nemark ihre erste Impfdosis erhalten, was etwas mehr als zwei Prozent der d\u00e4nischen Bev\u00f6lkerung entspricht. Regierungschefin Mette Frederiksen hatte vor wenigen Tagen stolz darauf hingewiesen, dass D\u00e4nemark auf die Einwohnerzahl gerechnet bisher so viele Menschen geimpft habe wie kein anderes EU-Land. Ziel der D\u00e4nen ist, bis Ende Juni 2021 alle B\u00fcrger geimpft zu haben, die dies w\u00fcnschen.<\/p>\n<h3>Kriminalkommissar nach Redeauftritten bei Corona-Demos suspendiert<\/h3>\n<p><strong>17.06 Uhr:<\/strong> Nach Redeauftritten bei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Schutzma\u00dfnahmen hat das Polizeipr\u00e4sidium Schwaben-Nord einen Kriminalhauptkommissar vom Dienst suspendiert. Der zuletzt zur Polizeiinspektion Dillingen abgeordnete ehemalige Angeh\u00f6rige der Kriminalpolizeiinspektion Augsburg trat in den vergangenen Monaten wiederholt bei entsprechenden Demonstrationen als Redner auf und stellte dabei \u00f6ffentlich einen Bezug zu seiner T\u00e4tigkeit als Polizeibeamter her, wie die Polizeibeh\u00f6rde am Donnerstag mitteilte.<\/p>\n<p>Mit seinen Auftritten bei verschiedenen Veranstaltungen habe der Beamte insbesondere auch gegen das beamtenrechtliche Gebot zur politischen M\u00e4\u00dfigung und Zur\u00fcckhaltung versto\u00dfen, erkl\u00e4rte das Polizeipr\u00e4sidium. Deshalb sei bereits Ende August ein Disziplinarverfahren gegen ihn er\u00f6ffnet worden.<\/p>\n<p>Bei einer Versammlung am 3. Januar in N\u00fcrnberg habe der Beamte nun behauptet, dass die Polizei seit M\u00e4rz &quot;zigtausende von rechtswidrigen Ma\u00dfnahmen&quot; treffe und diesen Sachverhalt mit Ma\u00dfnahmen der damaligen DDR-Volkspolizei im Zusammenhang mit den Ereignissen im Wendejahr 1989 verglichen. Unter anderem wegen dieser \u00c4u\u00dferungen sei dem Beamten nun mit sofortiger Wirkung die F\u00fchrung der Dienstgesch\u00e4fte untersagt worden. Mit den Aussagen in N\u00fcrnberg habe der Suspendierte das M\u00e4\u00dfigungsgebot sowie die beamtenrechtliche Neutralit\u00e4tspflicht verletzt und dem Ansehen der bayerischen Polizei in der \u00d6ffentlichkeit geschadet, so die Polizeibeh\u00f6rde.<\/p>\n<h3>Impfauftakt in der T\u00fcrkei \u2013 auch Erdogan bereits geimpft<\/h3>\n<p><strong>16:57 Uhr:<\/strong> In der T\u00fcrkei haben die Impfungen gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac begonnen. Am ersten Tag nach der Notfallzulassung h\u00e4tten \u00fcber 250.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens den Impfstoff verabreicht bekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag auf seiner Website mit. Auch der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan lie\u00df sich am Donnerstag impfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.<\/p>\n<p>Nach dem Gesundheitspersonal sollen Menschen \u00fcber 65 Jahren geimpft werden, in einer zweiten Phase dann Mitarbeiter einiger Ministerien, Lehrpersonal sowie Gefangene.<\/p>\n<p>F\u00fcr Sinovac war am Mittwochabend eine Notfallzulassung in der T\u00fcrkei erteilt worden. Tests h\u00e4tten ergeben, dass der Impfstoff CoronaVac \u00bbausreichend sicher\u00ab sei, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca, ohne Details zu nennen. Anschlie\u00dfend lie\u00df sich Koca vor laufenden Kameras in einem Krankenhaus impfen.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei hatte Ende Dezember drei Millionen Dosen des chinesischen Impfstoffs erhalten. Das Land mit etwa 83 Millionen Einwohnern hat seit M\u00e4rz rund 2,3 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus und rund 23.000 Todesf\u00e4lle registriert. Am Mittwoch wurden 9554 Neuinfektionen gemeldet.<\/p>\n<h3>Trotz Corona: Tausende Inder baden im Ganges<\/h3>\n<p><strong>16.24 Uhr: <\/strong>Viele Tausend Menschen in Indien haben zum Auftakt eines hinduistischen Pilgerfests im f\u00fcr sie heiligen Fluss Ganges gebadet. Das mehrw\u00f6chige Kumbh Mela (Krugfest) gilt als gr\u00f6\u00dfte friedliche Versammlung und gr\u00f6\u00dftes religi\u00f6ses Fest der Welt. In den kommenden Wochen werden bei dem Fest in der Stadt Haridwar Millionen weitere Menschen erwartet, wie \u00f6rtliche Medien schreiben. Demnach w\u00fcrden Organisatoren zufolge auch Corona-Richtlinien eingehalten. Trotzdem sieht man auf Bildern des Fests am Donnerstag viele Menschen ohne Masken.<\/p>\n<p>Hindus glauben, dass das Waschritual der Pilgerreise ihre Seele von S\u00fcnden reinigt und ihnen den Weg zum Himmel \u00f6ffnet. Das Fest basiert auf einem Mythos, wonach G\u00f6tter und D\u00e4monen um einen Krug (Kumbh) stritten, der mit Unsterblichkeitsnektar gef\u00fcllt war. Bei dem Streit fielen einige Tropfen an vier Orten auf die Erde: In Prayagraj, Haridwar, Ujjain und Nashik, wo das Fest in bestimmten Abst\u00e4nden abgehalten wird. Dieses Jahr findet das Fest in der Stadt Haridwar statt.<\/p>\n<p>In Indien gibt es in absoluten Zahlen am zweitmeisten bekannte Corona-F\u00e4lle nach den USA &#8211; insgesamt mehr als 10,5 Millionen. Mehr als 151.000 Menschen sind mit oder an einer Corona-Infektion gestorben. Indien ist aber auch das zweitbev\u00f6lkerungsreichste Land der Welt mit 1,3 Milliarden Einwohnern.<\/p>\n<h3>Frankreich plant Corona-Massentestungen von Kindern und Lehrkr\u00e4ften<\/h3>\n<p><strong>16.14 Uhr: <\/strong>Angesichts sich h\u00e4ufender F\u00e4lle der in Gro\u00dfbritannien verst\u00e4rkt aufgetretenen Corona-Mutation will Frankreich massenweise Kinder auf das Virus testen lassen. \u00bbWir haben ein Protokoll erstellt, das darauf abzielt, bis zu eine Million Kinder und Lehrkr\u00e4fte im Monat zu testen, was enorm ist\u00ab, sagte Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran am Donnerstag in Metz der franz\u00f6sischen Nachrichtenagentur AFP zufolge. Das Virus scheine bei Kindern ansteckender zu sein. \u00dcberall dort, wo es sinnvoll sei, solle bereits ab einem Alter von sechs Jahren getestet werden.<\/p>\n<p>Zuletzt waren in Frankreich immer wieder F\u00e4lle der Virusvariante aufgetreten \u2013 etwa in Marseille und im Gro\u00dfraum Paris. Beh\u00f6rden hatten sich besorgt gezeigt und zu weiteren Ma\u00dfnahmen aufgerufen.<\/p>\n<p>Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern ist schwer von der Pandemie getroffen. Etwa 69.000 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Bei mehr als 2,8 Millionen Menschen wurde das Virus nachgewiesen.<\/p>\n<h3>Essener Seniorenpaar zieht vor Gericht, um fr\u00fcher geimpft zu werden<\/h3>\n<p><strong>16.01 Uhr:<\/strong> Zwei \u00fcber 80 Jahre alte Eheleute aus Essen, die schnell gegen Corona geimpft werden wollen, haben das Oberverwaltungsgericht (OVG) eingeschaltet. Nach Angaben einer Sprecherin haben die beiden 84-J\u00e4hrigen am Donnerstag Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in der Vorinstanz eingelegt. Dort waren sie mit ihrem Wunsch gescheitert. Die Eheleute hatten argumentiert, dass sie als \u00fcber 80-J\u00e4hrige dem h\u00f6chsten Risiko ausgesetzt seien und dass es rechtswidrig sei, dass zun\u00e4chst alle Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime geimpft w\u00fcrden; auch die, die noch nicht 80 sind.<\/p>\n<p>Das Verwaltungsgericht aber wies das zur\u00fcck. Das Ehepaar m\u00fcsse auf die \u00d6ffnung der Impfzentren und die Terminvergabe warten. Das Schutzbed\u00fcrfnis in den Pflegeheimen sei ungleich h\u00f6her. Dies entspreche den Erkenntnissen und Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission. Die \u00dcber-80-J\u00e4hrigen, die noch in h\u00e4uslicher Umgebung wohnten, seien deutlich weniger Kontakten ausgesetzt als Heimbewohner. Wann das Oberverwaltungsgericht f\u00fcr das Land Nordrhein-Westfalen in M\u00fcnster in der Sache entscheidet, ist offen.<\/p>\n<h3>Tennisprofi Murray positiv getestet \u2013 Australian-Open-Start in Gefahr<\/h3>\n<p><strong>15.40 Uhr:<\/strong> Wegen eines positiven Corona-Tests muss der fr\u00fchere Tennis-Weltranglistenerste Andy Murray aus Schottland um seine Teilnahme an den Australian Open bangen. \u00bbAndy Murray hat uns mitgeteilt, dass er positiv auf Covid-19 getestet worden ist und sich daheim isoliert hat\u00ab, teilten die Veranstalter des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison am Donnerstag mit. Zuvor hatten mehrere britische Medien dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Durch den positiven Test kann der 33-J\u00e4hrige nicht mit einer der von den Organisatoren bereitgestellten Chartermaschinen nach Australien reisen und sich dort wie alle Spielerinnen und Spieler f\u00fcr zwei Wochen in Quarant\u00e4ne begeben. Ob der f\u00fcnfmalige Melbourne-Finalist zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt und nach einem dann negativ ausgefallenen Test nachreisen kann, lie\u00dfen die Organisatoren offen.<\/p>\n<p>Murray, der seine Karriere 2019 in Melbourne eigentlich schon f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt hatte, hatte f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Veranstaltung eine Wildcard erhalten. Die Australian Open sollen am 8. Februar beginnen.<\/p>\n<p>Auch die Amerikanerin Madison Keys informierte am Donnerstag \u00fcber einen positiven Corona-Test. Sie habe sich in h\u00e4usliche Isolation begeben und werde alle erforderlichen gesundheitlichen Ma\u00dfnahmen ergreifen, schrieb die US-Open-Finalistin von 2017 bei Twitter.<\/p>\n<h3>WHO beruft Notfallsitzung wegen Corona-Mutationen ein<\/h3>\n<p><strong>15.25 Uhr: <\/strong>Angesichts der dramatisch schnellen Ausbreitung neuer Corona-Mutationen ist das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorzeitig zu einer \u00bbdringenden\u00ab Sitzung zusammengekommen. W\u00e4hrend das Gremium am Donnerstag in Genf beriet, startete in der chinesischen Metropole Wuhan eine WHO-Mission zur Erkundung der Corona-Urspr\u00fcnge. Aus der Volksrepublik wurde das erste Todesopfer seit acht Monaten gemeldet.<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tte sich das Notfallkomitee erst in zwei Wochen wiedertreffen sollen. Die Sitzung wurde aber nach WHO-Angaben vorgezogen, um \u00bbThemen zu besprechen, die dringender Aufmerksamkeit bed\u00fcrfen\u00ab. Dazu z\u00e4hlten \u00bbdie j\u00fcngsten Virusvarianten sowie \u00dcberlegungen \u00fcber den Umgang mit Impfungen und Testzertifikaten auf internationalen Reisen\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dcber den Verlauf der Beratungen wurde zun\u00e4chst nichts bekannt. \u00dcber Twitter gab die WHO am Donnerstagnachmittag lediglich bekannt, dass die Sitzung begonnen habe. Weitere Details wurden nicht genannt.<\/p>\n<h3>Dresdner Drittligaspiel nach Infektion von Trainer Kauczinski verlegt<\/h3>\n<p><strong>15.01 Uhr:<\/strong> Nach der Corona-Infektion von Trainer Markus Kauczinski und einer weiteren Person ist das n\u00e4chste Spiel von Fu\u00dfball-Drittligist Dynamo Dresden abgesagt worden. Der DFB teilte am Donnerstag mit, dass die f\u00fcr Samstag geplante Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden an einem anderen Termin nachgeholt wird. Damit gab der DFB dem Antrag der Dresdner auf Spielverlegung statt.<\/p>\n<p>Am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich Kauczinski mit dem Coronavirus infiziert hatte. Das zust\u00e4ndige Gesundheitsamt hatte daraufhin das komplette Team bis einschlie\u00dflich 17. Januar in Quarant\u00e4ne geschickt. \u00dcber die weitere Dauer der Quarant\u00e4ne wird das Amt nach weiteren Tests entscheiden.<\/p>\n<h3>Britische Apotheken unterst\u00fctzen die Impfkampagne<\/h3>\n<p><strong>14.52 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien bieten nun auch Apotheken Impfungen gegen das Coronavirus an. Der Schritt soll helfen, das Impftempo zu erh\u00f6hen. Die Regierung will bis Mitte Februar bis zu 15 Millionen Menschen aus den gr\u00f6\u00dften Risikogruppen impfen.<\/p>\n<p>\u00bbApotheken spielen eine zentrale Rolle im Kampf gegen Covid-19\u00ab, sagte Claire Anderson von der Apothekervereinigung Royal Pharmaceutical Society am Donnerstag. Mehrere Ketten wie Boots und Superdrug, aber auch unabh\u00e4ngige Apotheken erhielten die ersten Lieferungen. Ende Februar sollen \u00bbHunderte\u00ab Gesch\u00e4fte in der Lage sein, Menschen zu impfen.<\/p>\n<p>Bisher haben nach Regierungsangaben landesweit mehr als 3,2 Millionen Menschen eine Dosis gegen das Virus erhalten. Angesichts der raschen Ausbreitung einer mutma\u00dflich deutlich ansteckenderen Virusvariante setzt die Regierung auf einen baldigen Effekt der Massenimpfung. Das Gesundheitssystem steht erheblich unter Druck, in den Kliniken werden nach Angaben von Premierminister Boris Johnson etwa 70 Prozent mehr Corona-Patienten behandelt als zum H\u00f6hepunkt der ersten Welle im April.<\/p>\n<h3>Neue Homeoffice-Regeln bei versch\u00e4rfter Corona-Lage m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>14.39 Uhr: <\/strong>Aus der Unionsfraktion kommt ein Vorsto\u00df, bei einer Versch\u00e4rfung der Corona-Pandemie strengere Vorgaben f\u00fcr Unternehmen zu mehr Homeoffice zu machen. Dies sieht ein Stufenplan des in der Unionsfraktion zust\u00e4ndigen Berichterstatters Thomas Heilmann (CDU) vor. Wie Heilmann am Donnerstag sagte, sollte bei einer Versch\u00e4rfung der Corona-Lage je Unternehmen nur noch ein Viertel der Besch\u00e4ftigten in B\u00fcros gehen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst aber solle an Firmen appelliert werden, mehr Homeoffice zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem sei die \u00f6ffentliche Verwaltung gefordert, wo es bisher zu wenig Homeoffice gebe. In Betrieben wie Industriefabriken, in denen Homeoffice nicht m\u00f6glich sei, solle es einen gestaffelten Schichtbeginn geben.<\/p>\n<p>\u00bbWir wollen mehr Schichtdienste, mehr Teststrategien und mehr Homeoffice\u00ab, sagte Heilmann. \u00bbAber mit und nicht gegen die Wirtschaft. Wenn wir die gesamte Wirtschaft \u00fcber Zwangsma\u00dfnahmen abw\u00fcrgen w\u00fcrden, dann w\u00e4ren die Folgen um ein Vielfaches gravierender als die Nachteile der jetzigen Ma\u00dfnahmen.\u00ab Derzeit setzt die Bundesregierung beim Thema Homeoffice auf Freiwilligkeit.<\/p>\n<h3>Hessische Skigebiete sperren Pisten und Parkpl\u00e4tze<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> Angesichts hoher Corona-Zahlen m\u00fcssen Wintersportler und Ausfl\u00fcgler am kommenden Wochenende in den hessischen Mittelgebirgen erneut mit zum Teil deutlichen Einschr\u00e4nkungen rechnen. Im beliebten Skigebiet Willingen werden s\u00e4mtliche Pisten und die dazugeh\u00f6rigen Parkpl\u00e4tze von Freitag bis einschlie\u00dflich Sonntag gesperrt. Bei einem m\u00f6glichen Besucherandrang sei es sonst nicht m\u00f6glich, die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu kontrollieren, begr\u00fcndete die Stadt am Donnerstag die Entscheidung.<\/p>\n<p>Auch Winterberg und Schmallenberg im angrenzenden Nordrhein-Westfalen halten die Betretungsverbote der Pisten und die Sperrung der Parkpl\u00e4tze am Wochenende aufrecht. In der Zeit nach Weihnachten und dem ersten Januarwochenende war es rund um Willingen zu einem hohen Anreiseverkehr in die Schneegebiete gekommen. Erst nach Sperrung der Stra\u00dfen und Pisten am vergangenen Wochenende hatte sich die Situation beruhigt.<\/p>\n<h3>Jeder hundertste Deutsche bereits geimpft<\/h3>\n<p><strong>14.20 Uhr<\/strong>: Ein Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung ist bis Donnerstagmittag einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das teilten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Den RKI-Zahlen zufolge erhielten 842.455 Menschen den Impfstoff. F\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Impfschutz sind allerdings zwei Injektionen im Abstand von etwa drei Wochen erforderlich.<\/p>\n<p>Das RKI gab die Impfquote f\u00fcr die erste Impfung mit 1,01 Prozent an. Im Vergleich zum Vortag kamen demnach 78.116 neue Impfungen hinzu. Der Impfstoff wird bislang in erster Linie von dem deutschen Hersteller Biontech und seinem US-Partner Pfizer geliefert, in geringerem Umfang auch von dem US-Hersteller Moderna.<\/p>\n<p>Um die sogenannte Herdenimmunit\u00e4t zu erreichen, m\u00fcssten Sch\u00e4tzungen zufolge mehr als 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung geimpft werden. Um dieses Ziel wie angestrebt m\u00f6glichst bald in der zweiten Jahresh\u00e4lfte zu erreichen, m\u00fcsste das Impftempo erheblich gesteigert werden. Bislang stehen die Impfstoffe aber nur in sehr begrenzter Menge zur Verf\u00fcgung, zudem gibt es vielerorts noch organisatorische Probleme.<\/p>\n<h3>K\u00f6ln: Kein dienstfrei zum Karneval<\/h3>\n<p><strong>14.12 Uhr:<\/strong> Schicht statt schunkeln: Die Stadt K\u00f6ln hat die Hochphasen des Karnevals 2021 f\u00fcr ihre Mitarbeiter zu regul\u00e4ren Arbeitstagen erkl\u00e4rt. Ein Grund: Wegen der Corona-Pandemie fallen gr\u00f6\u00dfere Feierlichkeiten flach. \u00bbOhne die Brauchtumsfeierlichkeiten an Rosenmontag entf\u00e4llt der Grund f\u00fcr eine Dienstbefreiung bei der Stadtverwaltung\u00ab, erkl\u00e4rte die Kommune am Donnerstag. Als \u00f6ffentliche Arbeitgeberin wolle man zudem den \u00bbRespekt gegen\u00fcber den massiven Einschr\u00e4nkungen, Einschnitten und Sorgen zum Ausdruck bringen, von denen Arbeitnehmende und Unternehmen in K\u00f6ln betroffen sind.\u00ab<\/p>\n<p>Betroffen von den Regelungen sind Weiberfastnacht (11. Februar), Rosenmontag (15. Februar) und Karnevalsdienstag (16. Februar). Um die Leistungen der Mitarbeiter in der Pandemie anzuerkennen, f\u00fchre man aber Gespr\u00e4che \u00fcber einen Ausgleichstag, so die Stadt. Bereits am Dienstag hatte die Landesregierung entschieden, dass es in NRW-Landesbeh\u00f6rden an Rosenmontag kein dienstfrei geben wird.<\/p>\n<h3>\u00bb#ZeroCovid\u00ab-Initiative fordert Herunterfahren der Wirtschaft<\/h3>\n<p><strong>13.55 Uhr: <\/strong>Eine Initiative von Wissenschaftlern, Aktivisten und Gesundheitspersonal fordert angesichts der Coronakrise ein europaweites Herunterfahren auch f\u00fcr die Wirtschaft. \u00bbShutdown hei\u00dft: Wir schr\u00e4nken unsere direkten Kontakte auf ein Minimum ein \u2013 und zwar auch am Arbeitsplatz!\u00ab, hei\u00dft es in dem Aufruf der Initiative \u00bb#ZeroCovid\u00ab. \u00bbWie viele andere Menschen auch wollen wir nicht l\u00e4nger diesen ewigen Lockdown Light oder dieses st\u00e4ndige Hin und Her zwischen Versch\u00e4rfungen und Lockerungen mittragen\u00ab, sagte Sprecher Oliver Kube am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Daher sei ein solidarischer \u00bbShutdown aller nicht lebenswichtiger Bereiche, insbesondere der Wirtschaft\u00ab n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Dabei sei es ihnen besonders wichtig, dass die Schw\u00e4cheren und Schw\u00e4chsten nicht auf der Strecke blieben, sagte Kube. Um das zu gew\u00e4hrleisten, fordert die Initiative europaweite Covid-Solidarit\u00e4tsabgaben auf hohe Verm\u00f6gen oder Unternehmensgewinne. Etwaige Lohnausf\u00e4lle sollen durch ein breit aufgestelltes soziales Rettungspaket aufgefangen werden.<\/p>\n<p>Zu den Erstunterzeichnern geh\u00f6ren nach Angaben der Initiative etwa die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die Autorinnen Margarete Stokowski und Teresa B\u00fccker sowie der Sea-Watch-Aktivist Ruben Neugebauer. Auch viele Wissenschaftler und Angestellte aus dem Gesundheitsbereich h\u00e4tten demnach unterschrieben. Margarete Stokowski schrieb auf Instagram, sie w\u00fcnsche sich, dass der Aufruf \u00bbeinfach zack sofort umgesetzt wird\u00ab. Auch Luisa Neubauer rief auf Twitter dazu auf, unter dem Hashtag #ZeroCovid zu diskutieren.<\/p>\n<p>Die Kritik, ein solidarischer und umfangreicher Shutdown sei in Deutschland nicht m\u00f6glich, h\u00e4lt der Sprecher f\u00fcr unberechtigt. \u00bbWenn es mehrere andere Staaten gibt, die das bereits erfolgreich getan haben, dann ist das keine Frage der prinzipiellen Machbarkeit, sondern der machtpolitischen Durchsetzung.\u00ab<\/p>\n<h3>Bislang kein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Nebenwirkungen bei Corona-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>Das bundeseigene Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bislang keine Hinweise auf m\u00f6glicherweise vermehrt auftretende Nebenwirkungen bei Impfungen gegen das Coronavirus. Bis Sonntag seien ihm 325 Verdachtsf\u00e4lle gemeldet worden, teilte das PEI am Donnerstag im hessischen Langen mit. 51 F\u00e4lle davon seien als schwerwiegend einzusch\u00e4tzen. Die Werte seien konsistent zu den Daten aus den klinischen Zulassungsstudien und zudem statistisch unauff\u00e4llig.<\/p>\n<p>Bis Sonntag waren in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) bereits mehr als 600.000 Impfungen verabreicht worden. \u00bbBisher sehen wir kein neues Risikosignal\u00ab, sagte PEI-Expertin Brigitte Keller-Stanislawski am Donnerstag vor Journalisten. Sie betonte zugleich, dass es sich um Verdachtsf\u00e4lle handle, bei denen ein kausaler Zusammenhang zur Impfung nicht belegt sei. PEI-Pr\u00e4sident Klaus Cichutek betonte, dass die Risiken der beiden zugelassenen Impfstoffe nach bisherigem Stand \u00bbsehr, sehr begrenzt\u00ab seien.<\/p>\n<p>Laut PEI wurden bis Donnerstag zehn Todesf\u00e4lle nach Impfungen gemeldet. Die Fachbeh\u00f6rde ging aber nicht davon aus, dass ein Zusammenhang bestand. Es habe sich um Patienten mit \u00bbgravierenden Grunderkrankungen\u00ab gehandelt, die sich teilweise sogar bereits in Palliativbehandlung befunden h\u00e4tten, sagte Keller-Stanislawski. Das PEI gehe aufgrund aller bislang vorliegenden Informationen davon aus, dass diese Menschen \u00bban ihren Grunderkrankungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung\u00ab verstorben seien.<\/p>\n<h3>Franz\u00f6sische Datensch\u00fctzer kritisieren Drohneneinsatz<\/h3>\n<p><strong>13.20 Uhr: <\/strong>In Frankreich wurden Drohnen eingesetzt, um die Einhaltung der Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie zu \u00fcberwachen. Datensch\u00fctzer kritisierten dieses Vorgehen nun scharf: Auch das Innenministerium habe sich an Gesetze zu halten. Lesen Sie hier mehr zum Thema.<\/p>\n<h3>Papst Franziskus und emeritierter Papst Benedikt XVI. geimpft<\/h3>\n<p><strong>12.55 Uhr: <\/strong>Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt haben ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Das teilte der Heilige Stuhl am Donnerstag mit. Die beiden seien im Vatikan geimpft worden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte bereits angek\u00fcndigt, sich impfen zu lassen. \u00bbMan muss das machen\u00ab, hatte der 84-j\u00e4hrige Franziskus unl\u00e4ngst in einem Fernsehinterview gesagt. Man spiele sonst nicht nur mit seiner Gesundheit und seinem Leben, sondern auch mit dem Leben anderer.<\/p>\n<p>Bislang war jedoch unklar, wann der Papst die Impfung erhalten sollte. Am Mittwoch hatte der Vatikan mit Corona-Impfungen begonnen. In dem katholischen Kirchenstaat wurden laut einem Bericht der Medienplattform \u00bbVatican News\u00ab zun\u00e4chst die Mitarbeiter der Gesundheitsdienste und das Sicherheitspersonal sowie \u00e4ltere Menschen und Personal geimpft, das viel Kontakt mit der \u00d6ffentlichkeit hat. Auch weitere Mitarbeiter sowie Familienangeh\u00f6rige k\u00f6nnten die Spritzen bekommen.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich verzeichnet 2020 deutlich mehr Todesf\u00e4lle als in den Vorjahen<\/h3>\n<p><strong>12.21 Uhr:<\/strong> In \u00d6sterreich sind im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Menschen gestorben als in den Vorjahren. Nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen der Statistikbeh\u00f6rde Statistik Austria vom Donnerstag gab es rund 90.000 Todesf\u00e4lle \u2013 ein Anstieg von knapp elf Prozent im Vergleich zu den Durchschnittswerten der vorigen f\u00fcnf Jahre. Die sogenannte \u00dcbersterblichkeit sei deutlich ausgepr\u00e4gter als in Jahren mit starken Grippewellen. Ein besonders starkes Plus \u2013 aufgrund einer Grippewelle im Winter und zugleich eines hei\u00dfen Sommers \u2013 sei 2015 mit 6,3 Prozent verzeichnet worden.<\/p>\n<p>Zugleich sank die Lebenserwartung gegen\u00fcber 2019 um ein halbes Jahr: F\u00fcr M\u00e4nner liegt sie nun bei 78,9 und f\u00fcr Frauen bei 83,7 Jahren. \u00bbMit einer starken Verbreitung der Impfungen und nach Bew\u00e4ltigung der Pandemie ist anzunehmen, dass die Lebenserwartung mittelfristig wieder auf den Wachstumstrend einschwenken wird. \u00c4hnliches zeigen die Erfahrungen aus st\u00e4rkeren Grippejahren\u00ab, sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.<\/p>\n<h3>RKI: Rechenmodelle sprechen f\u00fcr h\u00e4rteren Lockdown<\/h3>\n<p><strong>12.12 Uhr: <\/strong>Das Robert Koch-Institut h\u00e4lt eine weitere Versch\u00e4rfung der Lockdown-Regelungen in Deutschland auf Basis von Rechenmodellen f\u00fcr sinnvoll. Aus der Modellierung ergebe sich, dass die Regeln, die zu weniger Kontakten f\u00fchren, versch\u00e4rft werden m\u00fcssten, sagte Dirk Brockmann, Epidemiologe am RKI, am Donnerstag in Berlin. \u00bbAlle Modelle sind sich einig, dass das massiver und effektiver passieren muss\u00ab, erg\u00e4nzte er. \u00bbDamit wir in eine Phase kommen, dass die Inzidenz substanziell und schnell runtergeht. Das ist das Fazit, das man aus den Fakten ziehen muss.\u00ab RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler sprach mit Blick auf strengere Ausgangsbeschr\u00e4nkungen von einer \u00bbOption\u00ab.<\/p>\n<h3>\u00c4rzte: H\u00f6hepunkt auf Intensivstationen vielleicht \u00fcberschritten<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr:<\/strong> Die deutschen Intensiv- und Notfallmediziner blicken mit vorsichtigem Optimismus auf die Entwicklung der Corona-Patientenzahlen auf den Intensivstationen. \u00bbEs sieht also so aus, als h\u00e4tten wir den H\u00f6hepunkt bei den intensivpflichtigen Patienten \u00fcberschritten\u00ab, sagte Gernot Marx, neuer Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), am Donnerstag der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Momentan sehe es so aus, als ob der bef\u00fcrchtete \u00bbZusatz-Peak\u00ab durch die Feiertage ausbleibe, sagte Marx. \u00bbMeine Hoffnung ist, dass wir den tats\u00e4chlich nicht mehr sehen \u2013 es sei denn, die neue Mutation des Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung.\u00ab Wenn das so weitergehe, deute das darauf hin, dass der Lockdown eine gewisse Effizienz zeige. Der Zeitpunkt der kommenden Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpr\u00e4sidenten am 25. Januar sei klug gew\u00e4hlt, sagte Marx. \u00bbDann kann man tats\u00e4chlich gut beurteilen, was die richtigen Ma\u00dfnahmen sind.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>55 Corona-F\u00e4lle in Frechener Fleischbetrieb<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.27 Uhr: <\/strong>In einem Fleisch verarbeitenden Betrieb in Frechen bei K\u00f6ln haben sich 55 Besch\u00e4ftigte mit Corona infiziert. Am 28. Dezember sei bei einer der Mitarbeiterinnen eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen worden, teilte der Rhein-Erft-Kreis am Donnerstag mit. Daraufhin seien die Mitbewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft ebenfalls getestet worden. Bisher sei bei 55 Besch\u00e4ftigten eine Infizierung mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, sagte eine Sprecherin.<\/p>\n<p>Vor der Infektion seien die \u00fcberwiegend ausl\u00e4ndischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in Risikogebiete gereist. Der Betrieb sei nach der Corona-Fleischwirtschaftsverordnung an strenge Hygienevorgaben gebunden. Das Gesundheitsamt habe f\u00fcr alle in der Produktion arbeitenden Besch\u00e4ftigten eine Quarant\u00e4ne angeordnet.<\/p>\n<h3>Kretschmann geht von Verl\u00e4ngerung des Lockdowns in Baden-W\u00fcrttemberg aus<\/h3>\n<p><strong>11.12 Uhr:<\/strong> Der Corona-Lockdown muss nach den Worten von Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann voraussichtlich \u00fcber Januar hinaus verl\u00e4ngert werden. \u00bbWir m\u00fcssen davon ausgehen, dass wir den Lockdown verl\u00e4ngern m\u00fcssen\u00ab, sagte der Gr\u00fcnenpolitiker am Donnerstag in Stuttgart. Er werde sich f\u00fcr \u00bbweitere und sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen\u00ab einsetzen. Dabei pl\u00e4dierte Kretschmann, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr den 25. Januar angesetzten Bund-L\u00e4nder-Beratungen auf die kommende Woche vorzuziehen.<\/p>\n<h3>Marburger Bund spricht sich gegen Lockerungen aus<\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr:<\/strong> Die \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund lehnt Lockerungen der Corona-Regeln zum jetzigen Zeitpunkt strikt ab. \u00bbIch halte Lockerungsszenarien im Moment f\u00fcr \u00fcberhaupt nicht denkbar\u00ab, sagte die Vorsitzende Susanne Johna am Donnerstag im SWR2-\u00bbTagesgespr\u00e4ch\u00ab. Es schockiere sie als \u00c4rztin, wie manche dar\u00fcber diskutierten \u2013 als gehe es nur darum, die \u00e4lteren Mitb\u00fcrger richtig zu sch\u00fctzen, und alles andere k\u00f6nne so weitergehen. \u00bbIch gebe zu bedenken, dass wir schon mehr als 11.000 Tote in der Altersgruppe zwischen 60 und 79 zu betrauern haben.\u00ab<\/p>\n<p>Die neue Virusvariante mache ihr erhebliche Sorgen, weil sie sich schneller ausbreite, sagte Johna. \u00bbDas bedingt, dass wir uns noch besser sch\u00fctzen m\u00fcssen und die Ma\u00dfnahmen damit noch strikter sein m\u00fcssten.\u00ab In Deutschland w\u00fcrden positive Corona-Abstriche derzeit zu selten genau untersucht. Es sei m\u00f6glich, dass die Virusmutation aus Gro\u00dfbritannien auch hier schon viel weiter verbreitet sei. \u00bbDeswegen ist es gut, dass Herr Spahn einen Verordnungsentwurf auf den Weg gebracht hat, der zumindest die Finanzierung dieser Sequenzierung sicherstellt.\u00ab<\/p>\n<h3>Britische Studie: Erneute Infektion binnen f\u00fcnf Monaten unwahrscheinlich<\/h3>\n<p><strong>10.51 Uhr:<\/strong> Die Wahrscheinlichkeit, sich nach einer Coronavirus-Infektion erneut anzustecken, ist laut einer neuen Studie aus Gro\u00dfbritannien zumindest binnen f\u00fcnf Monaten \u00e4u\u00dferst gering. F\u00fcr die Studie untersuchten Wissenschaftler der Gesundheitsbeh\u00f6rde Public Health England 6614 Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen, die zwischen Juni und November positiv auf Corona-Antik\u00f6rper getestet worden waren. Nur bei 44 Probanden wurde innerhalb dieses F\u00fcnf-Monats-Zeitraums eine Neuinfektion festgestellt. 83 Prozent der Studienteilnehmer waren also f\u00fcr mindestens f\u00fcnf Monate immun.<\/p>\n<p>Die Studie wurde bisher nur in vorl\u00e4ufiger Form ver\u00f6ffentlicht und noch nicht von Fachkollegen begutachtet. Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass erste Ergebnisse aus der n\u00e4chsten Studienphase darauf hindeuten, dass einige der erneut Infizierten wieder eine hohe Viruslast aufweisen und auch andere anstecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00bbWir wissen jetzt, dass die meisten, die sich mit dem Virus infiziert und Antik\u00f6rper entwickelt haben, vor einer Reinfektion gesch\u00fctzt sind\u00ab, erkl\u00e4rte die Hauptautorin Susan Hopkins. Der Schutz sei aber nicht vollst\u00e4ndig und es sei auch noch unklar, wie lange die Immunit\u00e4t nach einer \u00fcberstandenen Corona-Infektion insgesamt anh\u00e4lt. Auch die Erkenntnis, dass erneut Infizierte das Virus wieder \u00fcbertragen k\u00f6nnten, sei \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n<p>Eine im Dezember im Fachmagazin \u00bbNew England Journal of Medicine\u00ab ver\u00f6ffentlichte Studie der Universit\u00e4t Oxford, die ebenfalls Besch\u00e4ftigte des Gesundheitswesens untersuchte, hatte eine Immunit\u00e4t von mindestens sechs Monate bei den meisten Probanden ermittelt.<\/p>\n<h3>Pandemie laut Robert Koch-Institut wohl \u00bbam Ende des Jahres\u00ab unter Kontrolle<\/h3>\n<p><strong>10.35 Uhr: <\/strong>Das Robert Koch-Institut h\u00e4lt eine massive Verringerung der Corona-Fallzahlen f\u00fcr geboten. Zurzeit m\u00fcssten die Ma\u00dfnahmen zur Kontaktreduktion \u00bbmit aller Konsequenz\u00ab genutzt werden, um die Infektionszahlen zu dr\u00fccken, sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Danach m\u00fcssten die Zahlen auf einem niedrigen Niveau gehalten werden \u2013 es gebe keinen anderen Weg. \u00bbAm Ende dieses Jahres werden wir diese Pandemie kontrolliert haben\u00ab, stellte Wieler in Aussicht.<\/p>\n<p>Der RKI-Chef verwies auf die hohe Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen, insbesondere auf den Intensivstationen. Dort liege das Durchschnittsalter der Patienten teilweise unter 60 Jahren. Wegen der hohen Infektionszahlen seien immer mehr J\u00fcngere betroffen. Die bestm\u00f6gliche Versorgung der Erkrankten k\u00f6nne aber nicht mehr fl\u00e4chendeckend gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>\u00bbBitte bleiben Sie zu Hause, wenn immer m\u00f6glich\u00ab, appellierte Wieler. Es gelte, sich immer und \u00fcberall an die Regeln zu Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und L\u00fcften zu halten.<\/p>\n<h3>RKI-Pr\u00e4sident Wieler nimmt Arbeitgeber in die Pflicht<\/h3>\n<p><strong>10.22 Uhr:<\/strong> Angesichts weiterhin hoher Corona-Zahlen hat das Robert Koch-Institut (RKI) an Arbeitgeber appelliert, Besch\u00e4ftigten mehr Homeoffice zu erm\u00f6glichen. \u00bbJetzt sch\u00fctzt die Heimarbeit die Gesundheit von uns allen \u2013 dazu brauchen wir noch mehr verantwortungsvolle Arbeitgeber\u00ab, sagte RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Heimarbeit brauche Digitalisierung und Vertrauen \u2013 beides bleibe auch nach der Pandemie zentral.<\/p>\n<p>Neben vorbildlichen Arbeitgebern, die Homeoffice erm\u00f6glicht h\u00e4tten, gebe es Betriebe, deren Mitarbeiter noch ins B\u00fcro fahren oder in denen sogar pers\u00f6nliche Treffen mit mehreren Teilnehmern abgehalten werden, obwohl Arbeit von zu Hause dort grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich w\u00e4re. Wieler betonte, jede Infektion sei eine zu viel. \u00bbDie intensivmedizinische Versorgung in Deutschland war wahrscheinlich noch nie so ausgelastet wie heute.\u00ab<\/p>\n<p>Bei den gemeldeten Corona-Todesf\u00e4llen ist nach den RKI-Zahlen von Donnerstag erneut ein Tagesh\u00f6chststand von 1244 erreicht worden. Zudem wurden innerhalb eines Tages weitere 25.164 Neuinfektionen erfasst. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheits\u00e4mter gemeldeten F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner liegt bei 151,2 (22. Dezember: 197,6). Die Meldedaten gelten derzeit noch als schwer zu interpretieren, weil Corona-F\u00e4lle \u00fcber Weihnachten und den Jahreswechsel laut RKI verz\u00f6gert entdeckt, erfasst und \u00fcbermittelt wurden.<\/p>\n<h3>Pandemiebilanz 2020: Konjunktur bricht ein, Staatshaushalt rutscht ins Minus<\/h3>\n<p><strong>10.06 Uhr:<\/strong> Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Corona-Krisenjahr 2020 massiv eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte gegen\u00fcber dem Vorjahr um 5,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Sch\u00e4tzung mitteilte. In der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 war das BIP um 5,7 Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Der deutsche Staat hat 2020 deutlich weniger Geld eingenommen als ausgegeben. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit von Bund, L\u00e4ndern, Gemeinden und Sozialversicherungen im vergangenen Jahr bei 4,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.<\/p>\n<h3>\u00bbWei\u00dfe Zonen\u00ab: Italien legt Bedingungen f\u00fcr Lockerungen fest<\/h3>\n<p><strong>09.40 Uhr: <\/strong>Italiens Regierung will im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiterhin auf strenge Regeln setzen \u2013 mit einer m\u00f6glichen Aussicht auf mehr Normalit\u00e4t. Bis zum 15. Februar seien Reisen zwischen den Regionen weiter untersagt, teilte die Regierung in der Nacht zu Donnerstag nach einer Sitzung des Ministerrates mit. Ausnahmen gelten wie zuvor etwa in Zusammenhang mit dem Beruf, der Gesundheit oder einem Notfall. Der Ministerrat beschloss zudem, den Corona-Notstand bis zum 30. April zu verl\u00e4ngern. Auch die n\u00e4chtliche Ausgangssperre bleibt bestehen.<\/p>\n<p>Vom 16. Januar an d\u00fcrfen die Menschen in Italien bis zum 5. M\u00e4rz nur noch einmal am Tag zu zweit einen anderen Haushalt besuchen. Kinder bis 14 Jahre oder Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, werden nicht mit eingerechnet. Dar\u00fcber hinaus gelten im Corona-Farbsystem verschiedene Regeln f\u00fcr die Bewegungsfreiheit. In der Gelben Zone mit den lockersten Beschr\u00e4nkungen k\u00f6nnen die Menschen innerhalb der Region frei unterwegs sein. In den Orangen und Roten Zonen ist das nur auf die Kommune beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Ein Lichtblick ist die neue Wei\u00dfe Zone. Viele Beschr\u00e4nkungen w\u00fcrden dann entfallen. Das bedeutet, dass dann Theater, Kinos und Fitnessstudios wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnten. Die Regierung behielt es sich jedoch vor, gewisse Ma\u00dfnahmen aus den Dekreten anzuwenden. Die Wei\u00dfe Zone gilt, wenn in einer Region in drei aufeinanderfolgenden Wochen maximal 50 Corona-F\u00e4lle je 100.000 Einwohner auftreten.<\/p>\n<p>Italien verzeichnete bislang mehr als 80.000 Tote mit Sars-CoV-2 und mehr als 2,319 Millionen Corona-Infektionen. Stand Mittwochnacht wurden bislang knapp 886.000 Corona-Impfungen verabreicht.<\/p>\n<h3>S\u00fcdafrikanische Corona-Mutante in Hamburg nachgewiesen<\/h3>\n<p><strong>09.39 Uhr:<\/strong> Erstmals ist in Hamburg die s\u00fcdafrikanische Sars-CoV-2-Mutante nachgewiesen worden. Das Virus mit der Bezeichnung Sars-CoV-2-Variante Y501.V2 sei bei einer Person festgestellt worden, die Mitte Dezember aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt sei, sagte der Sprecher der Gesundheitsbeh\u00f6rde, Martin Helfrich, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Person sei am 17. Dezember nach Hamburg zur\u00fcckgekehrt und in Quarant\u00e4ne geschickt worden. Drei Tage sp\u00e4ter h\u00e4tten sich Symptome eingestellt. \u00bbVor Anordnung der Quarant\u00e4ne bestanden offenbar keine engen Kontakte\u00ab, sagte Helfrich.<\/p>\n<p>\u00bbDie s\u00fcdafrikanische Mutante wurde im Rahmen einer Genomsequenzanalyse im Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf nachgewiesen, deren Ergebnis nun vorliegt.\u00ab Hamburg plane, k\u00fcnftig bei etwa f\u00fcnf Prozent aller positiv auf Corona Getesteten eine solche Sequenzierung durchzuf\u00fchren, um m\u00f6gliche Varianten des Virus festzustellen. Auch das in Gro\u00dfbritannien grassierende Virus wurde in Hamburg bereits nachgewiesen. \u00bbWir gehen bisher von Einzelf\u00e4llen aus\u00ab, sagte Helfrich.<\/p>\n<h3>Epidemiologe fordert weitere Einschr\u00e4nkungen der Kontakt<strong>e<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.04 Uhr:<\/strong> Der Epidemiologe Dirk Brockmann vom Robert Koch-Institut (RKI) hat eine weitere Kontaktreduzierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt. \u00bbAn allen Stellschrauben, die Kontakte reduzieren, m\u00fcssen wir noch st\u00e4rker drehen\u00ab, sagte Brockmann am Donnerstag im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. Die aktuellen Kontaktbeschr\u00e4nkungen wirkten nicht so gut wie der Lockdown im vergangenen Fr\u00fchjahr, das sehe man auch an den Mobilit\u00e4tsdaten.<\/p>\n<p>Damals sei die Mobilit\u00e4t innerhalb einer Woche um 40 Prozent zur\u00fcckgegangen. Auch seit Dezember seien weniger Menschen unterwegs, allerdings seien die Zahlen langsamer gesunken. \u00bbDas h\u00e4ngt auch viel mit Pandemiem\u00fcdigkeit zusammen\u00ab, sagte Brockmann. Es sei wichtig, die weiterhin hohen Corona-Zahlen zu senken. \u00bbEines ist klar, das Impfen hilft uns nicht, auf diesem Niveau rauskommen, wo jeden Tag mindestens 1000 Menschen sterben\u00ab, sagte er. Impfen sei eine wichtige Komponente gegen die Pandemie, helfe aber erst mittelfristig, wenn viele Menschen den Schutz erhalten h\u00e4tten.<\/p>\n<h3>CNN: Neues US-Corona-Hilfspaket im Volumen von 2 Billionen Dollar<\/h3>\n<p><strong>08.57 Uhr:<\/strong> Der designierte US-Pr\u00e4sident Joe Biden will einem Bericht zufolge weitere Billionen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise einsetzen. Berater von Biden h\u00e4tten Mitgliedern des Kongresses mitgeteilt, dass sie Ma\u00dfnahmen im Volumen von rund zwei Billionen US-Dollar erwarten k\u00f6nnten, berichtete der Nachrichtensender CNN. Biden werde die Einzelheiten des Plans an diesem Donnerstag bekannt geben, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>CNN berichtet, dass der Plan von Biden betr\u00e4chtliche Direktzahlungen an Familien vorsieht. Die staatlichen Ma\u00dfnahmen sollen demnach auch Geld f\u00fcr Beh\u00f6rden f\u00fcr die Verteilung von Corona-Impfstoffen vorsehen.<\/p>\n<p>Ende Dezember hatten sich Demokraten und Republikaner im US-Kongress nach monatelangem Streit auf ein Corona-Konjunkturpaket verst\u00e4ndigt. Es hat einen Umfang von rund 900 Milliarden Dollar (rund 738,74 Mrd. Euro). Es soll etwa finanziell strauchelnden B\u00fcrgern helfen, Impulse f\u00fcr die geplagte Wirtschaft geben und Geld f\u00fcr den Kampf gegen das Coronavirus bereitstellen.<\/p>\n<h3>\u00c4rzteverband: Debatte \u00fcber Lockerungen derzeit fehl am Platz<\/h3>\n<p><strong>08.44 Uhr: <\/strong>Die Vorsitzende der \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, h\u00e4lt Debatten \u00fcber m\u00f6gliche Lockerungen der Corona-Schutzma\u00dfnahmen derzeit nicht f\u00fcr angemessen. Lockerungsszenarien seien im Moment \u00fcberhaupt nicht denkbar, sagte Johna am Donnerstag dem Sender SWR2. Sie forderte zudem mehr Tests \u2013 vor allem auch auf die neuen mutierten Varianten des Coronavirus.<\/p>\n<p>Es schockiere sie als \u00c4rztin, wie manche \u00fcber Lockerungen diskutierten, so als ob es nur darum gehen m\u00fcsste, die \u00e4lteren Mitb\u00fcrger richtig zu sch\u00fctzen und dann k\u00f6nne alles so weitergehen wie vor Corona, sagte Johna. In der Altersgruppe zwischen 60 und 79 Jahren seien bereits 11.000 Menschen gestorben. Als \u00c4rztin tue es ihr weh, diese Schicksale in Kauf zu nehmen. Au\u00dferdem werde viel zu wenig \u00fcber die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion gesprochen.<\/p>\n<p>Johna reagierte damit unter anderem auf \u00c4u\u00dferungen des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner. Dieser hatte am Mittwoch im Bundestag gefordert, \u00fcber Lockerungsszenarien nachzudenken, denn der derzeitige Lockdown k\u00f6nne schlie\u00dflich nicht ewig dauern.<\/p>\n<p>Sehr besorgt \u00e4u\u00dferte sich Johna \u00fcber das Auftreten der neuen Virusmutationen. Da in Deutschland zu wenige Viren sequenziert, also genauer analysiert w\u00fcrden, wisse man bislang \u00fcberhaupt nicht, wie stark sich die aus Gro\u00dfbritannien kommende Virusvariante hierzulande bereits ausbreite. Die Gesundheits\u00e4mter k\u00f6nnten aber erst dann Infektionsketten gezielt durchbrechen, wenn sie w\u00fcssten, wo die neue Virusvariante sei. Auch generell seien wieder mehr Corona-Tests erforderlich.<\/p>\n<h3>Linkenchef fordert langfristige Corona-Strategie<\/h3>\n<p><strong>08.31 Uhr: <\/strong>Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat von der Bundesregierung eine langfristige Strategie gegen das Coronavirus gefordert. \u00bbIch w\u00fcnsche mir, dass in der Bundesregierung nicht so viel geredet wird\u00ab, sagte Bartsch im Deutschlandfunk. Gesundheitsminister Jens Spahn habe in seiner Regierungserkl\u00e4rung am Mittwoch im Bundestag viel Wichtiges gesagt, aber auch viele Allgemeinpl\u00e4tze. Danach habe es eine Auseinandersetzung mit der SPD gegeben, kritisierte Bartsch.<\/p>\n<p>\u00bbDazu kommt das Problem, dass in der CDU bei einigen nicht das Bek\u00e4mpfen der Pandemie dominiert, sondern das Rennen um die Kanzlerkandidatur\u00ab, sagte Bartsch. Einige Ministerpr\u00e4sidenten der Union wie Daniel G\u00fcnther in Schleswig-Holstein w\u00fcrden zwar durchaus durch Zur\u00fcckhaltung und Engagement auffallen. \u00bbMich st\u00f6rt, dass jetzt vor allem diejenigen aktiv sind, die beim Thema Kanzlerkandidatur unterwegs sind.\u00ab Vorst\u00f6\u00dfe wie die des bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der (CSU) f\u00fcr eine Impfpflicht f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte in Heimen sorgten vor allem f\u00fcr Verunsicherung.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 25.000 Neuinfektionen in Deutschland \u2013 1244 Tote<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.12 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut binnen 24 Stunden 25.164 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 1244 Menschen sind nach RKI-Angaben an dem Virus gestorben. Der bisherige H\u00f6chststand von 1188 neuen Todesf\u00e4llen war am Freitag gemeldet worden. Die Interpretation der Daten ist momentan noch schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-F\u00e4lle laut RKI verz\u00f6gert entdeckt, erfasst und \u00fcbermittelt wurden.<\/p>\n<p>Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 151,2 an. Die Kenngr\u00f6\u00dfe liegt deutlich \u00fcber der Zielmarke von Bund und L\u00e4ndern, die 50 betr\u00e4gt. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen positiv getestet wurden.<\/p>\n<h3>Mehr als 9000 Neuinfektionen in Israel<\/h3>\n<p><strong>08.07 Uhr:<\/strong> In Israel sind den dritten Tag in Folge mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 9388 F\u00e4lle gemeldet. Dies ist der zweith\u00f6chste Wert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Israel hat etwas mehr als neun Millionen Einwohner, Deutschland etwa neunmal so viele.<\/p>\n<p>Experten rechnen mit baldigen Effekten der vor knapp einem Monat angelaufenen Impfkampagne. Bislang wurden in Israel mehr als 1,9 Millionen Menschen geimpft. Die Regierung will bis Ende M\u00e4rz allen Bewohnern, die \u00e4lter als 16 Jahre sind, eine Impfung anbieten. F\u00fcr den 23. M\u00e4rz ist eine Neuwahl geplant.<\/p>\n<h3>Motel-One-Chef \u00e4u\u00dfert scharfe Kritik an Hilfen f\u00fcr Mittelst\u00e4ndler<\/h3>\n<p><strong>07.38 Uhr:<\/strong> Der Chef und Gr\u00fcnder der Hotelgruppe Motel One, Dieter M\u00fcller, zeigt sich entt\u00e4uscht von den Novemberhilfen der Politik. \u00bbWir haben bislang 50.000 Euro als Abschlagszahlung erhalten. F\u00fcr die gesamte Gruppe mit 75 Hotels. Das ist ein Witz\u00ab, sagt er dem Magazin \u00bbWirtschaftsWoche\u00ab. Besonders bitter sto\u00dfe ihm auf, dass in der \u00d6ffentlichkeit suggeriert werde, dass seine Branche gro\u00dfz\u00fcgig mit Staatsmilliarden beschenkt werde. \u00bbMan hat den Eindruck, dass die Bundesregierung die Mittelst\u00e4ndler um ihre Existenz bringen will\u00ab, kritisiert M\u00fcller. Als \u00bbWettbewerbsverzerrung\u00ab bezeichnet er, dass die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen bis zum vergangenen Herbst nur f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen gegolten h\u00e4tten.<\/p>\n<h3>Bildungsgewerkschaft: Kein Sitzenbleiben im Corona-Schuljahr<\/h3>\n<p><strong>07.12 Uhr: <\/strong>Schulzeugnisse und Abschlusspr\u00fcfungen sollten in diesem Jahr aus Sicht von Lehrerverb\u00e4nden die erschwerten Umst\u00e4nde der Corona-Pandemie ber\u00fccksichtigen. \u00bbEine Ausnahmesituation wie die Coronakrise verlangt besondere Regelungen: In diesem Schuljahr darf niemand sitzen bleiben\u00ab, sagte die Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Abitur und Mittlerer Abschluss m\u00fcssten auch ohne Pr\u00fcfung auf Basis von Vorleistungen abgelegt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>So sieht der Schwarzmarkt f\u00fcr Covid-19-Impfstoffe aus<\/strong><\/h3>\n<p><strong>06.01 Uhr: <\/strong>750 Dollar pro Person \u2013 so viel verlangen Betr\u00fcger im Darknet f\u00fcr angebliche Covid-19-Impfstoffe. Das Sicherheitsunternehmen Check Point hat es auf einen Versuch ankommen lassen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<h3>Habeck kritisiert S\u00f6ders Rolle in ersten Monaten der Pandemie<\/h3>\n<p><strong>05.55 Uhr:<\/strong> In seinem neuen Buch kritisiert Gr\u00fcnenchef Robert Habeck Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) f\u00fcr dessen Rolle in den ersten Monaten der Corona-Pandemie. \u00bbVorsitz hei\u00dft, sich zur\u00fcckzunehmen und zusammenzuf\u00fchren\u00ab, schreibt Habeck in seinem an diesem Donnerstag erscheinenden Buch \u00bbVon hier an anders. Eine politische Skizze\u00ab. Bis zum 30. September hatte Bayern den Vorsitz der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz der L\u00e4nder inne.<\/p>\n<p>Wenn man wolle, dass \u00bblauter vor Selbstbewusstsein strotzende Ministerpr\u00e4sident*innen\u00ab zu einer gemeinsamen Linie f\u00e4nden, m\u00fcsse man mit gutem Beispiel vorangehen und sich zur\u00fcckhalten, so Habeck. \u00bbMarkus S\u00f6der hingegen preschte permanent mit eigenen Teststrategien, eigenen Verboten, eigenen Regeln vor \u2013 freilich ohne damit die hohen Infektionszahlen in Bayern in den Griff zu bekommen.\u00ab Er habe seine Kolleginnen und Kollegen regelm\u00e4\u00dfig vorgef\u00fchrt, sodass diese sich auf eigene Strategien verlegt h\u00e4tten. Die Konsequenz: \u00bbDie Beschl\u00fcsse der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenzen reichten an die Dramatik des Infektionsgeschehens nicht heran.\u00ab<\/p>\n<p>Zugleich warnte Habeck vor einer \u00fcberzogenen Sparpolitik nach dem Ende der Pandemie. \u00bbDie \u00f6konomische Krise darf nicht verl\u00e4ngert und versch\u00e4rft werden, indem man mitten in der Krise zu einer einseitigen Sparpolitik zur\u00fcckgekehrt.\u00ab<\/p>\n<h3>Studie: Anteil von Paketretouren sinkt in Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>05.33 Uhr: <\/strong>Obwohl Onlineh\u00e4ndler in der Coronakrise deutlich mehr Bestellungen verschickt haben, kamen nach einer Studie der Universit\u00e4t Bamberg verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig weniger Pakete wieder zur\u00fcck. Bundesweit stieg die Zahl der online bestellten und versendeten Pakete 2020 um mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie eine erste Sch\u00e4tzung der Forscher nach Befragung von 103 Onlineh\u00e4ndlern in Deutschland ergab. Allein von M\u00e4rz bis August 2020 wurden demnach 17,4 Prozent mehr Sendungen verschickt als noch im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig habe sich die Retourenquote von 17,8 auf 15,9 Prozent reduziert. Absolut gesehen bleibt die Zahl der Retouren aber hoch.<\/p>\n<p>Die Kunden h\u00e4tten sich vorab besser informiert und nach Bedarf bestellt, sagte der Leiter der Forschungsgruppe, Bj\u00f6rn Asdecker. Gerade \u00e4ltere Kunden, die normalerweise lieber vor Ort einkauften, h\u00e4tten au\u00dferdem selten ein Paket zur\u00fcckgeschickt. Weil die Zahl der Bestellungen laut der Studie aber so stark stieg, waren es absolut gesehen trotzdem mehr Retouren: 315 Millionen Pakete schickten die Kunden nach vorl\u00e4ufiger Sch\u00e4tzung in Deutschland vergangenes Jahr zur\u00fcck, 2019 waren es noch 301 Millionen. Die f\u00fcr die Studie befragten Onlineh\u00e4ndler decken nur ein Teil des Branchenumsatzes ab.<\/p>\n<h3><strong>WHO<\/strong>-Mission zur Erkundung der Corona-Urspr\u00fcnge in Wuhan eingetroffen<\/h3>\n<p><strong>05.26 Uhr:<\/strong> Nach tagelanger Verz\u00f6gerung ist ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der chinesischen Stadt Wuhan eingetroffen, um die Urspr\u00fcnge des neuartigen Coronavirus zu erforschen. Aufnahmen des staatlichen chinesischen Fernsehsenders CGTN zeigten am Donnerstag, wie die aus Singapur kommende Maschine mit den WHO-Experten in Wuhan landete.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war der Beginn der Mission bereits f\u00fcr vergangene Woche geplant gewesen. Fehlende Genehmigungen von chinesischer Seite verz\u00f6gerten den Start jedoch. Die zehn WHO-Experten, darunter Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin, m\u00fcssen sich wegen der strikten chinesischen Einreisebestimmungen zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Wochen in Quarant\u00e4ne begeben.<\/p>\n<p>In der zentral chinesischen Millionenmetropole Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des neuartigen Erregers festgestellt worden. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Flederm\u00e4use die urspr\u00fcnglichen Wirte der Coronaviren waren. Ungekl\u00e4rt ist aber, welches Tier bei der \u00dcbertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente.<\/p>\n<h3>Klinikbetreiber: Weniger Krebsbehandlungen im und nach erstem Shutdown 2020<\/h3>\n<p><strong>04.19 Uhr: <\/strong>Im und nach dem ersten Shutdown 2020 hat es nach Daten eines gro\u00dfen deutschen Klinikbetreibers weniger Krebsbehandlungen gegeben als in der gleichen Zeit 2019. Der R\u00fcckgang der station\u00e4ren Aufnahmen f\u00fcr Diagnostik und\/oder Therapien betrage im Schnitt zehn bis 20 Prozent, hei\u00dft es in einer Studie von Autoren um den Mediziner Peter Reichardt vom Helios-Klinikum Berlin-Buch. Besonders betroffen seien Patienten \u00fcber 75 Jahre, bei denen im Schnitt ein F\u00fcnftel weniger Behandlungen durchgef\u00fchrt worden seien.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Studie wurden rund 69.000 F\u00e4lle von 75 Helios-Kliniken in 13 Bundesl\u00e4ndern analysiert. Die Autoren halten die Ergebnisse f\u00fcr repr\u00e4sentativ f\u00fcr Deutschland. Betrachtet wurden Krankenhausaufnahmen zwischen Mitte M\u00e4rz und Ende April sowie der Zeit unmittelbar danach bis Mitte Juni 2020 \u2013 im Vergleich zu den entsprechenden Zeitr\u00e4umen 2019. Helios ist nach eigenen Angaben Europas gr\u00f6\u00dfter privater Klinikbetreiber.<\/p>\n<h3><strong>Wie der Ex-Chef des Technischen Hilfswerks Impfzentren plante: \u00bb<\/strong><strong><em>Ich habe zu Hause erst mal ein Modell gebaut, aus Lego\u00ab <\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr: <\/strong>Eigentlich wollte ich meine Rente genie\u00dfen. Doch als die Gesundheitssenatorin anrief, war es mit dem Ruhestand vorbei. Lesen Sie hier den ganzen Text von Albrecht Broemme:<\/p>\n<h3><strong>Neuinfektionen in China mit h\u00f6chstem Anstieg seit zehn Monaten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>02.25 Uhr: <\/strong>In China ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen so stark gestiegen wie seit \u00fcber zehn Monaten nicht mehr. Binnen 24 Stunden wurden 138 neue Covid-19-F\u00e4lle bekannt, wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde am Donnerstag in Peking mitteilte. Tags zuvor waren es noch 115, es ist der gr\u00f6\u00dfte Anstieg an Neuinfektionen seit dem 5. M\u00e4rz 2020. Der Nationale Gesundheitskommission zufolge handelt es sich bei 124 der neuen F\u00e4lle um lokale Infektionen, von denen 81 in der Provinz Hebei rund um die Hauptstadt Peking und 43 in der nord\u00f6stlichen Provinz Heilongjiang gemeldet wurden.<\/p>\n<p>Die Gesamtzahl der best\u00e4tigten Corona-F\u00e4lle liegt offiziellen Angaben zufolge nunmehr bei 87.844. Die Zahl der Todesf\u00e4lle legte um einen auf 4635 zu. Zuletzt war in China nach offiziellen Angaben ein Mensch Mitte Mai an dem Coronavirus verstorben. Die Beh\u00f6rden haben im Januar mehr als 28 Millionen Menschen unter h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne gestellt, um die Ausbreitung der Krankheit einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Die Regierung rechnet bislang nicht damit, dass die Infektionen im Zuge des traditionellen Neujahrsfestes stark zunehmen. Wenn die Kontrollen und die Vorsorgema\u00dfnahmen ordnungsgem\u00e4\u00df umgesetzt w\u00fcrden, sei ein massives Wiederaufleben der Pandemie unwahrscheinlich, erkl\u00e4rte die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC zuletzt. Die Neujahrsfeiertage beginnen am 11. Februar und sind \u00fcblicherweise eine Hauptreisezeit in China.<\/p>\n<h3>Deutsche Tourismuswirtschaft lehnt Bevorzugung von Corona-Geimpften ab<\/h3>\n<p><strong>02.19 Uhr: <\/strong>Die deutsche Tourismuswirtschaft lehnt Reiseprivilegien f\u00fcr gegen das Coronavirus geimpfte Menschen derzeit ab. Das Reisen generell zu einem Privileg f\u00fcr Geimpfte zu machen, sei der \u00bbfalsche politische Weg \u2013 insbesondere, solange Impfungen nicht f\u00fcr alle verf\u00fcgbar sind\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Frenzel, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).<\/p>\n<p>Im schlimmsten Fall w\u00fcrde ein \u00bbFreifahrtschein per Gesundheitspass f\u00fcr Geimpfte ein Reiseverbot f\u00fcr Nicht-Geimpfte nach sich ziehen\u00ab, warnte Frenzel.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, bezeichnete die Frage nach m\u00f6glichen Vorteilen f\u00fcr bereits Geimpfte zum jetzigen Zeitpunkt als \u00bbsehr theoretisch\u00ab. Zum einen werde es noch dauern, bis alle Impfwilligen auch geimpft werden konnten. Zum anderen sei noch nicht gekl\u00e4rt, ob Geimpfte nicht eventuell andere Menschen anstecken k\u00f6nnten, sagte Fiebig den Funke-Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>In Deutschland waren die Corona-Impfungen kurz nach Weihnachten angelaufen. Inzwischen wurde hierzulande nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mehr als eine halbe Million Menschen geimpft.<\/p>\n<h3>Laschet schlie\u00dft l\u00e4ngeren Lockdown nicht aus<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr:<\/strong> Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) stimmt die Bev\u00f6lkerung auf einen l\u00e4ngeren Corona-Lockdown ein. \u00bbV\u00f6llig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es w\u00e4re falsch, jetzt etwas auszuschlie\u00dfen\u00ab, sagte der Bewerber f\u00fcr den CDU-Bundesvorsitz dem \u00bbK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u00ab (Donnerstag) auf die Frage, ob die Einschr\u00e4nkungen schlimmstenfalls bis Ostern gelten. Fr\u00fchestens ab Sonntag (17. Januar) werde es ein \u00bbrealistisches Bild\u00ab von den Corona-Infektionszahlen geben, womit auch das Geschehen der Feiertage abgebildet werde. Derzeit sei auch noch nicht bekannt, wie sich das mutierte Virus aus Gro\u00dfbritannien auf die Infektionslage auswirke.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten Schulschlie\u00dfungen und strengeren Kontaktbeschr\u00e4nkungen bis zun\u00e4chst 31. Januar beschlossen. Am 25. Januar wollen die Ministerpr\u00e4sidenten erneut beraten.<\/p>\n<p>Laschet appellierte zugleich an das Personal von Kliniken und Pflegeheimen, sich impfen zu lassen. \u00bbDie Impfbereitschaft gerade bei Pflegekr\u00e4ften ist noch zu niedrig. Das muss deutlich besser werden.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Sieben Menschen berichten \u00fcber ihre Arbeit im Homeoffice: \u00bbMir geht es gerade so gut wie lange nicht\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.37 Uhr: <\/strong>Die einen fluchen, dass sie nicht konzentriert arbeiten k\u00f6nnen, die anderen wollen nicht mehr ins B\u00fcro. Lesen Sie hier sieben Protokolle \u00fcber Schwierigkeiten, Chancen und unerwartete Erkenntnisse:<\/p>\n<h3>Spahn k\u00fcndigt verst\u00e4rkte \u00dcberwachung von Corona-Mutationen an<\/h3>\n<p><strong>00.21 Uhr:<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einger\u00e4umt, dass in Deutschland zu wenige Laboruntersuchungen auf neue Coronavirus-Varianten \u00fcberpr\u00fcft werden. Es sei tats\u00e4chlich so, dass in zu vielen L\u00e4ndern in Europa nicht ausreichend sequenziert werde, sagte Spahn am Mittwochabend in der ARD-Sendung \u00bbMaischberger\u00ab: \u00bbAuch Deutschland geh\u00f6rt dazu\u00ab. In anderen L\u00e4ndern, etwa in Gro\u00dfbritannien oder D\u00e4nemark, werde traditionell mehr sequenziert.<\/p>\n<p>Nach aktuellem Kenntnisstand scheine die zuerst in Gro\u00dfbritannien nachgewiesene Corona-Mutation B.1.1.7 in Deutschland noch nicht allzu stark verbreitet zu sein, sagte Spahn. Um das zu \u00fcberpr\u00fcfen, w\u00fcrden die Genomsequenzen nun nachtr\u00e4glich ausgewertet. \u00bbWir werden auch r\u00fcckwirkend \u2013 die Proben sind ja noch da \u2013 sequenzieren\u00ab, sagte Spahn. Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass die Mutation deutlich ansteckungsf\u00e4higer sei, \u00bbdann w\u00fcrde das nat\u00fcrlich einen Riesenunterschied machen f\u00fcr uns im Umgang mit diesem Virus\u00ab.<\/p>\n<h3>Mehr als zehn Millionen Menschen in den USA gegen Corona geimpft<\/h3>\n<p><strong>00.03 Uhr:<\/strong> In den USA sind seit dem Start der Impfkampagne mehr als zehn Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft worden. Wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC am Mittwoch mitteilte, wurden rund 10,3 Millionen Dosen der Vakzine von Biontech\/Pfizer und Moderna verabreicht. Damit erhielten rund 3,1 Prozent aller 330 Millionen Menschen in den USA bislang ihre erste Impfdosis. Insgesamt wurden den Angaben zufolge rund 29,4 Millionen Dosen der beiden Impfstoffe an die Bundesstaaten verteilt.<\/p>\n<p>New Yorks B\u00fcrgermeister Bill de Blasio forderte dringend weitere Impfstofflieferungen von den Bundesbeh\u00f6rden. Andernfalls k\u00f6nne in der Metropole bereits Ende n\u00e4chster Woche der Impfstoff knapp werden, schrieb de Blasio bei Twitter. Die USA sind weltweit das am schwersten von der Pandemie getroffene Land. Die Zahl der Corona-Toten lag zuletzt bei 382.000.<\/p>\n<p>Weltweit wurden binnen 36 Tagen rund 28 Millionen Impfdosen verabreicht, wie der Direktor f\u00fcr medizinische Notf\u00e4lle bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan, am Mittwoch mitteilte. Impfungen erfolgten demnach zun\u00e4chst in 46 L\u00e4ndern. Angesichts der in einigen L\u00e4ndern zuletzt massiv beschleunigten Ausbreitung des Coronavirus warnte Ryan vor einem \u00bbnoch h\u00e4rteren\u00ab zweiten Jahr der Pandemie.<\/p>\n<h3><strong>Schweiz schlie\u00dft Gesch\u00e4fte und macht Homeoffice verpflichtend<\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.02 Uhr: <\/strong>Neue Corona-Mutationen machen der Schweizer Regierung sorgen. Um eine dritte Welle zu verhindern, werden die Gegenma\u00dfnahmen nun noch einmal versch\u00e4rft. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Die WHO \u00fcbt Kritik an der Verteilung der Impfdosen Foto:\u2002- \/ AFP Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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