{"id":5049,"date":"2021-01-08T04:16:34","date_gmt":"2021-01-08T01:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/washington-news-im-live-blog-trump-verurteilt-gewalt-und-verspricht-geordnete-machtubergabe\/"},"modified":"2021-01-08T04:16:34","modified_gmt":"2021-01-08T01:16:34","slug":"washington-news-im-live-blog-trump-verurteilt-gewalt-und-verspricht-geordnete-machtubergabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/washington-news-im-live-blog-trump-verurteilt-gewalt-und-verspricht-geordnete-machtubergabe\/","title":{"rendered":"Washington &#8211; News im Live-Blog: Trump verurteilt Gewalt \u2013 und verspricht geordnete Macht\u00fcbergabe"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/ae5aaeb4-6cfd-40cc-bb42-72ac09482985_w948_r1.77_fpx48_fpy65.jpg\" title=\"Donald Trump\" alt=\"Donald Trump\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Donald Trump<\/p>\n<p>  Foto:\u2002MANDEL NGAN \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<h3>Trump verurteilt Gewalt in Twittervideo<\/h3>\n<p><strong>1.20 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat erstmals nach Ablauf seiner Twittersperre wieder einen Tweet ver\u00f6ffentlicht. Trump postete ein Video, in dem er die Gewalt seiner Anh\u00e4nger beim Sturm auf das Kapitol verurteilte. Kurz nach den Ausschreitungen hatte er sie noch verharmlost.<\/p>\n<p>Zudem wiederholte Trump seine Betrugsvorw\u00fcrfe zur Pr\u00e4sidentschaftswahl, erneut ohne Beweise. Trump k\u00fcndigte an, er wolle die Lage beruhigen, er werde die Macht geordnet an Joe Biden \u00fcbergeben. Der neue Pr\u00e4sident soll am 20. Januar vereidigt werden.<\/p>\n<p>Trump machte jedoch deutlich, dass er sich wohl kaum aus der \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcckziehen wird. \u00bbUnd an all meine wunderbaren Unterst\u00fctzer: Ich wei\u00df, ihr seid entt\u00e4uscht\u00ab, sagte Trump: \u00bbAber ich will, dass ihr wisst, dass unsere unglaubliche Reise gerade erst beginnt.\u00ab<\/p>\n<h3>Polizeichef tritt nach Ausschreitungen zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>00.40 Uhr:<\/strong> Der Chef der Polizei, die f\u00fcr das US-Kapitol zust\u00e4ndig ist, hat nach dem Sturm auf das Parlament seinen R\u00fccktritt angek\u00fcndigt. Das berichteten unter anderem NBC und Axios. Capitol Police Chief Steven Sund k\u00fcndigte demnach seinen R\u00fccktritt zum 16. Januar an. Die Polizei hatte die Trump-Anh\u00e4nger nicht daran hindern k\u00f6nnen, das Kapitol zu st\u00fcrmen. Im Geb\u00e4ude schoss ein Polizist auf eine Frau, die kurz darauf starb. Nancy Pelosi, Sprecherin des Repr\u00e4sentantenhaus, hatte Sunds R\u00fccktritt gefordert.<\/p>\n<h3>Vizepr\u00e4sident Pence lehnt Aktivierung des 25. Verfassungszusatzes ab<\/h3>\n<p><strong>00.20 Uhr:<\/strong> US-Vizepr\u00e4sident Mike Pence lehnt es offenbar ab, US-Pr\u00e4sident Donald Trump unter Berufung auf den 25. Verfassungszusatz des Amtes zu entheben. Das berichten die \u00bbNew York Times\u00ab und \u00bbBusiness Insider\u00ab.<\/p>\n<p>Demokraten und einige Republikaner hatten dazu aufgerufen, den Verfassungszusatz zu nutzen. Dieser erm\u00f6glicht eine \u00bbEntfernung\u00ab aus dem Amt wegen geistigen \u00bbUnverm\u00f6gens\u00ab. Dieser Option m\u00fcssten jedoch eine Mehrheit des Kabinetts und Vizepr\u00e4sident Pence zustimmen.<\/p>\n<p>Am 20. Januar wird Joe Biden als Pr\u00e4sident vereidigt.<\/p>\n<h3>Trump-Sprecherin: \u00bbDie Gewalt war entsetzlich\u00ab<\/h3>\n<p><strong>23.55 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump ermutigte seine Anh\u00e4nger, zum Kapitol zu ziehen. Sp\u00e4ter verharmloste er die Gewalt seiner Unterst\u00fctzer. Nun, etwa 24 Stunden nach dem Sturm auf das Kapitol, hat Trump seine Sprecherin die Gewalt verurteilen lassen. Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte am Donnerstag: \u00bbDie Gewalt, die wir gestern in der Hauptstadt unserer Nation gesehen haben, war entsetzlich, verwerflich und widerspricht dem amerikanischen Weg. Wir \u2013 der Pr\u00e4sident und diese Regierung \u2013 verurteilen sie in sch\u00e4rfster Form.\u00ab McEnany sagte weiter: \u00bbDiejenigen, die unser Kapitol gewaltsam belagert haben, sind das Gegenteil von allem, wof\u00fcr diese Regierung steht.\u00ab<\/p>\n<p>Zahlreiche Kritiker hatten Trump vorgeworfen, den Mob zuvor bei einer Kundgebung angeheizt und die anschlie\u00dfende Erst\u00fcrmung des Parlaments nicht verurteilt zu haben. Erst lange nach Beginn der Zusammenst\u00f6\u00dfe hatte der Republikaner seine Anh\u00e4nger in einer Videobotschaft aufgefordert, nach Hause zu gehen. Zugleich lobte er die Demonstranten. \u00bbWir lieben euch, ihr seid sehr besonders\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Michelle Obama: Trump bereit, die Demokratie f\u00fcr sein Ego zu opfern<\/h3>\n<p><strong>23.24 Uhr: <\/strong>Die fr\u00fchere First Lady der USA, Michelle Obama, hat den amtierenden Pr\u00e4sidenten Donald Trump wegen der Krawalle seiner Anh\u00e4nger in Washington scharf angegriffen. In einer langen Stellungnahme, die Obama auf Twitter ver\u00f6ffentlichte, bezeichnete Obama den Republikaner als \u00bbMann, der offensichtlich bereit ist, die Demokratie f\u00fcr sein eigenes Ego niederzubrennen\u00ab. Sie nannte Trump dabei nicht beim Namen. Mit Blick auf die Unruhen am Mittwoch schrieb sie weiter: \u00bbDer Tag war die Erf\u00fcllung eines Traums f\u00fcr einen infantilen und unpatriotischen Pr\u00e4sidenten, der nicht mit der Wahrheit seiner eigenen Misserfolge umgehen kann\u00ab.<\/p>\n<p>Die Ehefrau von Trumps Amtsvorg\u00e4nger Barack Obama beklagte auch eine aus ihrer Sicht vergleichsweise sanfte Behandlung der randalierenden Trump-Anh\u00e4nger am Kapitol gegen\u00fcber friedlichen Demonstranten, die im Sommer gegen Rassismus im Land protestiert hatten.<\/p>\n<h3>68 Festnahmen bei Unruhen am US-Kapitol &#8211; 56 Polizisten verletzt<\/h3>\n<p><strong>22.55 Uhr: <\/strong>Bei den Ausschreitungen von Anh\u00e4ngern des abgew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump am Kapitol in Washington sind mindestens 68 Menschen festgenommen worden. Die Polizei in der US-Hauptstadt teilte mit, 56 Polizisten seien verletzt worden, zwei davon w\u00fcrden im Krankenhaus behandelt. Zwei Rohrbomben und sechs Schusswaffen seien sichergestellt worden.<\/p>\n<p>Die Polizei identifizierte am Donnerstag die vier Toten, die bereits am Vortag gemeldet worden waren. Bei der Frau, die infolge einer Schussverletzung starb, handelte es sich demnach um eine 35-J\u00e4hrige aus Maryland. Die drei Menschen, die bei nicht n\u00e4her definierten \u00bbmedizinischen Notf\u00e4llen\u00ab ums Leben kamen, waren im Alter von 34 bis 55 Jahren. Sie kamen aus Georgia, Alabama und Pennsylvania.<\/p>\n<p>Staatsanwalt Mike Sherwin sagte in einer Telefonschalte mit Journalisten, im Zusammenhang mit den Vorf\u00e4llen am Kapitol seien binnen 36 Stunden in insgesamt 55 F\u00e4llen Strafanzeigen gestellt worden. In den meisten F\u00e4llen laute der Vorwurf auf unerlaubtes Betreten bestimmter Bereiche, in manchen F\u00e4llen gehe es aber auch um K\u00f6rperverletzung oder unerlaubten Waffenbesitz. Bei den Vorw\u00fcrfen seien aber \u00aballe Optionen auf dem Tisch\u00bb, darunter auch Aufruhr.<\/p>\n<p>Sherwin betonte, man stehe bei der Strafverfolgung erst am Anfang. Ermittler sichteten Videomaterial. Hunderte Mitarbeiter durchsuchten soziale Medien, um potenzielle Straft\u00e4ter zu identifizieren.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Polizei kamen nur zw\u00f6lf der Festgenommenen aus Washington oder den angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virgina. 50 weitere kamen aus weiter entfernten Bundesstaaten, sechs Personen hatten keine Meldeadresse.<\/p>\n<h3>US-Senator Graham spricht sich gegen Amtsenthebungsverfahren aus<\/h3>\n<p><strong>22.29 Uhr: <\/strong>Der wichtige republikanische US-Senator Lindsey Graham lehnt ein Amtsenthebungsverfahren von Pr\u00e4sident Donald Trump nach Zusatz 25 der US-Verfassung ab. \u00bbIch finde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen\u00ab, sagte der Senator aus South Carolina.<\/p>\n<p>Graham, der lange Zeit besonders loyal zu Trump stand, hatte nach den Krawallen am Mittwoch mit ihm gebrochen und wiederholte am Donnerstag seine Kritik. \u00bbDer Pr\u00e4sident muss verstehen, dass sein Handeln das Problem war, nicht die L\u00f6sung\u00ab, sagte er. Es habe st\u00e4ndige Versuche von Trumps Anw\u00e4lten gegeben, L\u00fcgen zum Ablauf der Wahl zu streuen. Er verteidigte aber auch seine Entscheidung, \u00fcber Wochen den Wahlsieg von Joe Biden nicht anzuerkennen. Er begr\u00fcndete dies damit, dass es offene Gerichtsverfahren gegeben habe.<\/p>\n<p>Graham lobte Vizepr\u00e4sident Mike Pence, der am Mittwoch die zeremonielle Ausz\u00e4hlung der Wahlleutestimmen leitete &#8211; trotz Kritik des Pr\u00e4sidenten und Einspr\u00fcchen einiger Kongressmitglieder. \u00bbDie Dinge, die von ihm im Namen von Loyalit\u00e4t verlangt wurden, gingen \u00fcbers Ziel hinaus, waren gegen die Verfassung, illegal und w\u00e4ren falsch f\u00fcr das Land gewesen\u00ab, sagte Graham.<\/p>\n<h3>Laut \u00bbNYT\u00ab spricht Trump \u00fcber eigene Begnadigung<\/h3>\n<p><strong>22.12 Uhr: <\/strong>Donald Trump soll gegen\u00fcber Unterst\u00fctzern vorgeschlagen haben, sich in den letzten Tagen seiner Pr\u00e4sidentschaft selbst zu begnadigen. Das ver\u00f6ffentlichte die \u00bbNew York Times\u00ab in einem Artikel. In mehreren Gespr\u00e4chen seit dem Wahltag soll der 74-J\u00e4hrige seine Beraten au\u00dferdem gefragt haben, ob er dies tun solle und wie sich dies rechtlich und politisch auf ihn auswirken k\u00f6nne. Es sei nicht klar gewesen, ob er das Thema angesprochen habe, nachdem er seine Anh\u00e4nger am Mittwoch dazu aufrief zum Kapitol zu marschieren.<\/p>\n<p>Trump hat bereits eine Reihe von Begnadigungen f\u00fcr seine Familie in Betracht gezogen, einschlie\u00dflich seiner drei \u00e4ltesten Kinder &#8211; Donald Trump Jr., Eric Trump und Ivanka Trump. Auch enge Mitarbeiter wie der pers\u00f6nliche Anwalt des Pr\u00e4sidenten Rudolph W. Giuliani sollen Strafffreiheit erhalten. Trump soll laut  \u00bbNew York Times\u00ab gegen\u00fcber Beratern Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, dass ein Justizministerium unter Pr\u00e4sident Biden gegen alle ermitteln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Donald Trump Foto:\u2002MANDEL NGAN \/ AFP Trump verurteilt Gewalt in Twittervideo 1.20 Uhr: US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat erstmals nach Ablauf seiner Twittersperre wieder einen Tweet ver\u00f6ffentlicht. 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