{"id":5025,"date":"2021-01-07T03:03:35","date_gmt":"2021-01-07T00:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/washington-news-im-live-blog-im-kapitol-angeschossene-frau-gestorben\/"},"modified":"2021-01-07T03:03:35","modified_gmt":"2021-01-07T00:03:35","slug":"washington-news-im-live-blog-im-kapitol-angeschossene-frau-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/washington-news-im-live-blog-im-kapitol-angeschossene-frau-gestorben\/","title":{"rendered":"Washington &#8211; News im Live-Blog: Im Kapitol angeschossene Frau gestorben"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/8d55f91b-354f-495f-a0b6-a1efcdc1e4f5_w948_r1.77_fpx47.38_fpy49.87.jpg\" title=\"Polizisten und Trump-Anh\u00e4nger vor dem Kapitol\" alt=\"Polizisten und Trump-Anh\u00e4nger vor dem Kapitol\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Polizisten und Trump-Anh\u00e4nger vor dem Kapitol<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Ken Cedeno \/ imago images\/UPI Photo  <\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>0.55 Uhr:<\/strong> Jay Pritzker, Gouverneur von Illinois, hat den Kongress aufgefordert, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump einzuleiten. Er habe keine Zweifel, dass Trumps Anstrengungen, einen Putsch anzuzetteln, Hochverrat darstellten, schrieb Pritzker in einer Mitteilung. Trump sei \u00bbeine Gefahr f\u00fcr unsere Nation\u00ab.<\/p>\n<p><strong>0.49 Uhr: <\/strong>Facebook und YouTube nehmen den Videoaufruf von Pr\u00e4sident Donald Trump aus dem Netz. Ein hochrangiger Facebook-Manager erkl\u00e4rt, man sei der Ansicht, dass die Aufnahme eher zur Gewalt beitrage anstatt zu beschwichtigen.<\/p>\n<p><strong>0.43 Uhr: <\/strong>Der US-Kongress will die wegen der Erst\u00fcrmung des Kapitols unterbrochene Zertifizierung des Pr\u00e4sidentschaftswahlergebnisses noch im Laufe des Mittwochabends (Ortszeit) fortsetzen. Man habe beschlossen, mit der Sitzung weiterzumachen, sobald der Kongresssitz wieder daf\u00fcr freigegeben sei, k\u00fcndigte die Demokratin Nancy Pelosi, Mehrheitsf\u00fchrerin im US-Repr\u00e4sentantenhauses, an. Man werde die Sache zu Ende bringen.<\/p>\n<p><strong>0.37 Uhr:<\/strong> Der britische TV-Sender itv zeigt, wie der Sturm des Kapitols ablief \u2013 und was manche der Eindringlinge sagen:<\/p>\n<p><strong>0.31 Uhr: <\/strong>Der ehemalige US-Pr\u00e4sident George W. Bush verurteilt den Sturm auf das Kapitol. \u00bbSo werden Wahlergebnisse in einer Bananenrepublik angefochten \u2013 nicht in unserer demokratischen Republik\u00ab, teilte Bush mit. Er kritisierte der Republikaner den Donald Trump, ohne Namen zu nennen. \u00bbIch bin entsetzt \u00fcber das r\u00fccksichtslose Verhalten einiger politischer Anf\u00fchrer seit der Wahl\u00ab, schrieb Bush. Die Eindringlinge seien Menschen, die durch \u00bbUnwahrheiten und falsche Hoffnung\u00ab aufgestachelt worden seien.<\/p>\n<p><strong>0.18 Uhr: <\/strong>Laut einem Bericht der \u00bbNew York Times\u00ab autorisierte Vizepr\u00e4sident Mike Pence und nicht Pr\u00e4sident Donald Trump den Befehl, die Nationalgarde nach Washington zu entsenden. Dem Bericht zufolge kam der Befehl von Christopher Miller, dem kommissarischen Verteidigungsminister, und Ryan McCarthy, zust\u00e4ndig f\u00fcr administrative Aufgaben bei der US-Armee.<\/p>\n<p>In einem Statement von Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany hatte es gehei\u00dfen, auf Gehei\u00df Trumps sei die Nationalgarde entsandt worden.<\/p>\n<p><strong>0.15 Uhr:<\/strong> Der Gouverneur des Bundesstaates Virginia, Ralph Northam, ruft den Notstand aus. Zudem werde in einigen Landesteilen eine Ausgangssperre verh\u00e4ngt. Virginia grenzt an die Hauptstadt Washington.<\/p>\n<p><strong>0.04 Uhr:<\/strong> Der Senator Jeff Merkley aus Oregon hat auf Twitter mitgeteilt, Senatsmitarbeiter h\u00e4tten Wahlunterlagen aus dem Sitzungssaal vor dem Mob gerettet. Wenn nicht, so Merkley, w\u00e4ren die Dokumente \u00bbvom Mob verbrannt worden\u00ab.<\/p>\n<p><strong>23.56 Uhr:<\/strong> Fast vier Stunden nach dem Sturm des Kapitols durch Trump-Anh\u00e4nger gilt das Geb\u00e4ude als gesichert. Das teilten laut den Nachrichtenagenturen Reuters und AP Vertreter des Kapitols mit. Der Komplex sei ger\u00e4umt worden. Schwerbewaffnete Polizisten waren daf\u00fcr vor Ort. Kongressmitglieder reagierten auf die Nachricht von der Sicherung des Geb\u00e4udes mit Applaus.<\/p>\n<p><strong>23.50 Uhr: <\/strong>Die \u00bbWashington Post\u00ab berichtet unter Berufung auf die Polizei, dass eine Frau, die im Kapitol von Sicherheitskr\u00e4ften angeschossen worden war, ihren Verletzungen erlegen ist. Auch der Sender NBC hatte dies zuvor unter Berufung auf Sicherheitskr\u00e4fte gemeldet.<\/p>\n<p><strong>23.40 Uhr:<\/strong> Der Wirtschaftsverband National Association of Manufacturers, der 14.000 Unternehmen vertritt, hat Vizepr\u00e4sident Mike Pence nahegelegt, \u00fcber eine Amtsenthebung Donald Trumps nachzudenken. Der Chef des Verbands, Jay Timmons, sagte, Trump habe Gewalt angestachelt, um an der Macht zu bleiben. Jeder gew\u00e4hlte Vertreter, der das unterst\u00fctze, verletzte seinen Amtseid, die Verfassung zu verteidigen. Vizepr\u00e4sident Pence, so Timmons, solle ernsthaft erw\u00e4gen, mit dem Kabinett auf Basis des 25. Zusatzartikels zur Verfassung Trump des Amtes zu entheben, um die Demokratie zu bewahren. Der Wirtschaftsverband vertritt Unternehmen wie Exxon Mobil, Pfizer und Toyota.<\/p>\n<p>Der 25. Zusatzartikel zur Verfassung gilt seit 1967 und regelt die vorzeitige Amtsnachfolge einer Pr\u00e4sidentschaft. Demnach kann der Vizepr\u00e4sident \u00fcbernehmen, wenn der amtierende Pr\u00e4sident nicht mehr in der Lage ist, sein Amt auszu\u00fcben. Also etwa im Fall des R\u00fccktritts, einer Amtsenthebung oder des Todes, aber auch f\u00fcr den Fall einer dauerhaften oder nur vor\u00fcbergehenden Amtsunf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die Rufe nach einer Entmachtung Trumps auf diesem Wege beziehen sich auf Absatz 4. Er regelt eine \u00dcbertragung der Amtsgesch\u00e4fte f\u00fcr den Fall, dass ein Pr\u00e4sident die Amtsunf\u00e4higkeit nicht selbst erkl\u00e4ren <em>kann<\/em>, weil er z.B. im Koma liegt, oder nicht erkl\u00e4ren <em>will<\/em>, etwa unter dem Einfluss einer psychischen Erkrankung.<\/p>\n<p>Der Vizepr\u00e4sident und die Mehrheit des Kabinetts oder eines anderen vom Kongress bestimmten Gremiums k\u00f6nnen den Spitzen des Kongresses schriftlich erkl\u00e4ren, dass der Pr\u00e4sident sein Amt nicht mehr aus\u00fcben kann. Dann \u00fcbernimmt der Vizepr\u00e4sident die Gesch\u00e4fte. Der Pr\u00e4sident kann seiner Amtsunf\u00e4higkeit aber widersprechen. Bleiben Vize und Kabinett bei ihrer Feststellung, muss der Kongress innerhalb weniger Wochen die Amtsunf\u00e4higkeit mit Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern best\u00e4tigen. Absatz 4 kam noch nie zur Anwendung.<\/p>\n<p>Weitere Hintergrundinformationen zu einer Amtsenthebung finden Sie hier.<\/p>\n<p><strong>23.30 Uhr: <\/strong>Nach Polizeiangaben wurden bislang f\u00fcnf Waffen beschlagnahmt und mindestens 13 Personen festgenommen.<\/p>\n<p><strong>23.25 Uhr: <\/strong>\u00dcbereinstimmenden Augenzeugenberichten zufolge haben Trump-Anh\u00e4nger Medienvertreter in der N\u00e4he des Kapitols angegriffen und den Journalisten Ausr\u00fcstung wie Kameras abgenommen und diese zerst\u00f6rt. Die Medien seien \u00bbder Feind des Volkes\u00ab, sei gerufen worden.<\/p>\n<p><strong>23.18 Uhr:<\/strong> Wie ist die Lage vor Ort? SPIEGEL-Reporter <strong>Roland Nelles<\/strong> ist in Washington und schildert seine Eindr\u00fccke:<\/p>\n<p><strong>23.12 Uhr: <\/strong>Laut Washingtons Polizeichef Robert Contee haben die Trump-Anh\u00e4nger Chemikalien gegen Polizisten eingesetzt, um ins Kapitol eindringen zu k\u00f6nnen. B\u00fcrgermeisterin Muriel Bowser sagte, das Verhalten der Trump-Anh\u00e4nger sei \u00bbsch\u00e4ndlich, unpatriotisch und vor allem gesetzeswidrig\u00ab. Man werde dies nicht tolerieren.<\/p>\n<p><strong>23.07 Uhr:<\/strong> Nicht nur in Washington gibt es offenbar Proteste. Auch vor den Parlamentsgeb\u00e4uden in Hauptst\u00e4dten mehrerer US-Bundesstaaten haben sich nach Angaben der Nachrichtenagentur AP Anh\u00e4nger Trumps versammelt, etwa in Georgia, Utah, Minnesota und New Mexico. Sie schwenkten Plakate, auf denen von Wahlbetrug und vier weiteren Jahren f\u00fcr Donald Trump als Pr\u00e4sident die Rede war.<\/p>\n<p><strong>22.58 Uhr: <\/strong>Die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar hat via Twitter mitgeteilt, dass sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump einleiten will. Sie bereite entsprechende Dokumente vor. \u00bbWir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass er im Amt bleibt\u00ab, schrieb sie. Es gehe darum, die Republik zu bewahren. Mehrere andere Abgeordnete haben ebenfalls gefordert, Trump des Amtes zu entheben.<\/p>\n<p>Trumps Amtszeit endet offiziell am 20. Januar, also in zwei Wochen. Es mehren sich aber die Stimmen, die f\u00fcrchten, er k\u00f6nne in der verbleibenden Zeit noch gr\u00f6\u00dferen Schaden anrichten. Ein Amtsenthebungsverfahren w\u00e4re das zweite gegen Trump. Beim ersten Versuch scheiterte es an den Republikanern im Senat.<\/p>\n<p><strong>22.50 Uhr:<\/strong> Der CNN-Reporter Jim Acosta will von einer Quelle, die mit den Personen im Kapitol in Verbindung steht, erfahren haben, dass es das Ziel der Eindringlinge sei, \u00fcber Nacht dort zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>22.47 Uhr:<\/strong> Donald Trumps Tocher Ivanka, eine Beraterin des Pr\u00e4sidenten, hat die Eindringlinge im Kapitol auf Twitter als \u00bbPatrioten\u00ab angesprochen und zum Gewaltverzicht aufgerufen. Nach kritischen Kommentaren l\u00f6schte die Tochter den Tweet und konkretisierte: \u00bbFriedlicher Protest ist patriotisch. Gewalt ist inakzeptabel und muss aufs Sch\u00e4rfste verurteilt werden.\u00ab<\/p>\n<p><strong>22.30 Uhr:<\/strong> Laut Sicherheitskr\u00e4ften wurde in der N\u00e4he des Kapitols ein Sprengsatz gefunden. Gefahr bestehe nicht mehr.<\/p>\n<p><strong>22.25 Uhr:<\/strong> Donald Trump hat sich in einem auf Twitter verbreiteten Video ge\u00e4u\u00dfert. Darin wiederholte er seine falschen Behauptungen \u00fcber eine angebliche Wahlf\u00e4lschung und zeigte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Proteste. Zugleich bezeichnete er die Kapitol-Eindringlinge als \u00bbganz besonders\u00ab. Er verstehe den \u00c4rger \u00fcber den Ausgang der Wahl, aber \u00bbwir m\u00fcssen Frieden haben, wir m\u00fcssen Recht und Ordnung haben\u00ab und die Sicherheitskr\u00e4fte respektieren, sagte Trump. Niemand d\u00fcrfe verletzt werden, mahnte er. Die Protestierenden sollten friedlich nach Hause gehen.<\/p>\n<p><strong>22.22 Uhr:<\/strong> Was die Demokraten an diesem Tag hoffen l\u00e4sst: Sie haben beide Senatssitze in Georgia erobert. Damit haben sie 50 der 100 Sitze in der Kammer inne \u2013 und die designierte Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris hat bei einem Patt die entscheidende Stimme.<\/p>\n<p><strong>22.14 Uhr: <\/strong>Joe Biden \u00e4u\u00dfert sich zu den Ereignissen in Washington: Der designierte Pr\u00e4sident rief Amtsinhaber Donald Trump auf, ein Ende der \u00bbBelagerung\u00ab des Kapitols zu fordern. Trump m\u00fcsse sich in einer Fernsehansprache an die Nation wenden, um seinem Eid nachzukommen und die Verfassung zu verteidigen, sagte Biden. Der Sturm auf das Kapitol sei ein \u00bbbeispielloser Angriff\u00ab auf die Demokratie.<\/p>\n<p>\u00bbDas ist kein Protest, das ist ein Aufstand\u00ab, sagte Biden. Er appellierte an die Welt, die USA nicht nur als Hort der Unruhe zu sehen. \u00bbDas sind nicht alle von uns.\u00ab<\/p>\n<p><strong>22.05 Uhr:<\/strong> Nach Virginia entsendet auch der Bundesstaat Maryland Einsatzkr\u00e4fte der Landespolizei nach Washington. Das hat Gouverneur Larry Hogan bekanntgegeben.<\/p>\n<p><strong>22.03 Uhr:<\/strong> Die f\u00fchrenden Vertreter der Demokraten im Repr\u00e4sentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, haben in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von US-Pr\u00e4sident Trump gefordert, er solle die Eindringlinge dazu auffordern, das Kapitol sofort zu verlassen.<\/p>\n<p><strong>22.01 Uhr:<\/strong> Schock, Entsetzen, Kopfsch\u00fctteln \u2013 die internationalen Reaktionen auf die Ereignisse in Washington sind einhellig:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Au\u00dfenminister <strong>Heiko Maas<\/strong> twitterte: \u00bbTrump und seine Unterst\u00fctzer sollten endlich die Entscheidung der amerikanischen W\u00e4hler*Innen akzeptieren und aufh\u00f6ren, die Demokratie mit F\u00fc\u00dfen zu treten.\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>EU-Parlamentspr\u00e4sident <strong>David Sassoli<\/strong> zeigte sich besorgt. \u00bbTief beunruhigende Szenen vom US-Kapitol heute Abend\u00ab, schrieb er auf Twitter. Demokratische Wahlen m\u00fcssten respektiert werden. \u00bbWir sind sicher, dass die USA sicherstellen werden, dass die Regeln der Demokratie gesch\u00fctzt werden.\u00ab<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r <strong>Jens Stoltenberg<\/strong> nannte die Vorg\u00e4nge in Washington schockierend. Das Ergebnis der demokratischen Wahl in den USA m\u00fcsse respektiert werden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Der britische Premierminister <strong>Boris Johnson<\/strong> forderte ein Ende der \u00bbsch\u00e4ndlichen Szenen\u00ab in Washington. Die USA st\u00fcnden in aller Welt f\u00fcr Demokratie, nun sei es elementar, dass es einen friedlichen und ordentlichen Machtwechsel gebe.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>21.56 Uhr:<\/strong> Der Sender CNN berichtet, mehrere Sicherheitskr\u00e4fte seien bei den Auseinandersetzungen im Kapitol verletzt worden, mindestens eine Person habe ins Krankenhaus gebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>21.52 Uhr:<\/strong> Die \u00bbNew York Times\u00ab berichtet, dass Trump-Anh\u00e4nger auch in Nancy Pelosis B\u00fcro eingedrungen sind und die R\u00e4ume verw\u00fcsten: Unter anderem h\u00e4tten sie Tische umgeworfen und Bilder von den W\u00e4nden gesto\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>21.50 Uhr:<\/strong> Laut dem Abgeordneten Hakeem Jeffries soll das Repr\u00e4sentantenhaus noch am Mittwoch wieder zusammentreten, um Bidens Wahlsieg zu zertifizieren.<\/p>\n<p><strong>21.47 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Trump setzt nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses die Nationalgarde ein. \u00bbAuf Anweisung von Pr\u00e4sident Donald Trump ist die Nationalgarde zusammen mit anderen Bundesschutzdiensten unterwegs\u00ab, schrieb Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany bei Twitter. So solle die Besetzung des Kapitols beendet werden.<\/p>\n<p><strong>21.44 Uhr:<\/strong> Vizepr\u00e4sident Mike Pence ruft zu einem Ende der gewaltsamen Proteste auf. Alle, die beteiligt seien, sollten sofort das Kapitol verlassen.<\/p>\n<p><strong>21.42 Uhr: <\/strong>Abgeordnete werten die Ereignisse im Kapitol als Putschversuch. Das twitterte etwa der Republikaner Adam Kinziger.<\/p>\n<p><strong>21.35 Uhr:<\/strong> Laut der Nachrichtenagentur AP wurde bei Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskr\u00e4ften und Trump-Anh\u00e4ngern eine Person angeschossen. Laut CNN wurde eine Person in den Brustkorb geschossen, sie sei lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden.<\/p>\n<p><strong>21.25 Uhr:<\/strong> Virginias Gouverneur best\u00e4tigt, dass er die Nationalgarde und weitere Einsatzkr\u00e4fte nach Washington schickt. Dies sei mit B\u00fcrgermeisterin Bowser, Nancy Pelosi, der Mehrheitsf\u00fchrerin im Repr\u00e4sentantenhaus, und dem demokratischen Senator Chuck Schumer besprochen worden.<\/p>\n<p><strong>21.18 Uhr:<\/strong> Der Minderheitenf\u00fchrer der Republikaner im Repr\u00e4sentantenhaus, Kevin McCarthy, nennt die gewaltt\u00e4tigen Proteste auf Fox News \u00bbunamerikanisch\u00ab. Sie m\u00fcssten sofort aufh\u00f6ren. Seinen Angaben zufolge wurden vor zehn oder 15 Minuten Sch\u00fcsse abgegeben.<\/p>\n<p><strong>21.15 Uhr: <\/strong>Trump-Anh\u00e4nger haben den Senats-Sitzungssaal erreicht. Einer ging zum Rednerpult und rief \u00bbTrump hat diese Wahl gewohnen\u00ab.<\/p>\n<p><strong>21.10 Uhr: <\/strong>Die Polizei hat Kongressmitglieder aufgefordert, Gasmasken aufzusetzen. Zuvor war in der Rotunde des Kapitols Tr\u00e4nengas verspr\u00fcht worden.<\/p>\n<p><strong>21.04 Uhr:<\/strong> Die designierte Vize-Pr\u00e4sidentin Kamala Harris ist einem Mitarbeiter zufolge in Sicherheit gebracht worden. Der Ort werde geheim gehalten.<\/p>\n<p><strong>21.01 Uhr:<\/strong> Die Pr\u00e4sidentin des Repr\u00e4sentantenhauses, Nancy Pelosi, und die B\u00fcrgermeisterin von Washington haben dem Sender MSNBC zufolge die Nationalgarde zu Hilfe gerufen. Ein Reporter der \u00bbWashington Post\u00ab berichtet auf Twitter, das Verteidigungsministerium habe die Bitte zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p><strong>20.50 Uhr:<\/strong> Vizepr\u00e4sident Mike Pence, der die Senatssitzung leitete, wurde laut dem Sender NBC an einen sicheren Ort gebracht.<\/p>\n<p><strong>20.43 Uhr: <\/strong>Nachdem er erneut seine haltlosen Wahlbetrugsvorw\u00fcrfe verbreitet hatte, forderte Noch-Pr\u00e4sident Donald Trump die Demonstranten auf, friedlich zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>20.35 Uhr: <\/strong>Angesichts der Ereignisse in Washington wurde eine Ausgangssperre von 18 bis 6 Uhr verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><strong>20.30 Uhr:<\/strong> W\u00e4hrend der Kongresssitzung zur Best\u00e4tigung des Wahlsiegs von Joe Biden sind die Proteste Tausender Anh\u00e4nger des abgew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump in Washington eskaliert. W\u00fctende Demonstranten st\u00fcrmten das Kapitol, die Sitzung wurde unterbrochen. Zuvor hatte sich Trumps Stellvertreter Mike Pence gegen einen Aufruf seines Chefs gestellt, die formelle Best\u00e4tigung von Bidens Sieg bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl durch den Kongress zu blockieren.<\/p>\n<p>Die chaotischen Szenen ereigneten sich, nachdem Trump bei einer Kundgebung vor Tausenden Anh\u00e4ngern erneut seine falsche Behauptung wiederholt hatte, er habe die Wahl gewonnen und der Sieg sei ihm wegen massiver Wahlf\u00e4lschungen gestohlen worden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Polizisten und Trump-Anh\u00e4nger vor dem Kapitol Foto:\u2002Ken Cedeno \/ imago images\/UPI Photo 0.55 Uhr: Jay Pritzker, Gouverneur von Illinois, hat den Kongress aufgefordert, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5026,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5025","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5025"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5025\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}