{"id":5013,"date":"2021-01-06T14:37:18","date_gmt":"2021-01-06T11:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-will-alipay-und-andere-chinesische-apps-verbieten-lassen\/"},"modified":"2021-01-06T14:37:18","modified_gmt":"2021-01-06T11:37:18","slug":"donald-trump-will-alipay-und-andere-chinesische-apps-verbieten-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-will-alipay-und-andere-chinesische-apps-verbieten-lassen\/","title":{"rendered":"Donald Trump will Alipay und andere chinesische Apps verbieten lassen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/d8964304-9e96-4184-abd1-4ec6ff833c1a_w948_r1.77_fpx43_fpy53.jpg\" title=\"Alipay-Logo: Verbot soll erst in 45 Tagen in Kraft treten\" alt=\"Alipay-Logo: Verbot soll erst in 45 Tagen in Kraft treten\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Alipay-Logo: Verbot soll erst in 45 Tagen in Kraft treten<\/p>\n<p>  Foto:\u2002THOMAS PETER \/ REUTERS  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit seiner Attacke auf TikTok scheiterte Donald Trump. In den letzten Tagen seiner Amtszeit versucht es der scheidende US-Pr\u00e4sident nun mit Verboten f\u00fcr weitere Apps aus China. Unter den insgesamt acht Anwendungen, die aus dem US-Markt gedr\u00e4ngt werden sollen, sind die Bezahldienste Alipay und WeChat Pay.<\/p>\n<p>Trump untersagte am Dienstag per Erlass Gesch\u00e4fte mit den Apps. Die Trump-Regierung begr\u00fcndete den Schritt damit, dass die Programme f\u00fcr Spionagezwecke missbraucht werden k\u00f6nnten. Nutzerdaten k\u00f6nnten demnach an die Regierung in Peking weitergeleitet werden. Die Trump-Regierung sieht deshalb in diesen Apps eine Gefahr f\u00fcr die \u00bbnationale Sicherheit\u00ab.<\/p>\n<p>Die Apps seien f\u00fcr das Verbot ausgew\u00e4hlt worden, weil sie in hoher Zahl in den USA heruntergeladen w\u00fcrden, sagte ein ranghoher Regierungsmitarbeiter. Dies bringe das Risiko mit sich, dass Dutzende Millionen Nutzerdaten missbraucht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Es ist an Biden, die Order auszuf\u00fchren oder aufzuheben<\/h3>\n<p>Das Verbot soll allerdings erst mit dem \u00fcblichen Aufschub von 45 Tagen in Kraft treten, wenn bereits der neue Pr\u00e4sident Joe Biden im Amt ist. Die Macht\u00fcbergabe in Washington ist f\u00fcr den 20. Januar vorgesehen. Der Regierungsmitarbeiter sagte, das Verbot der Apps sei nicht mit der \u00bbpotenziellen\u00ab Biden-Regierung besprochen worden. Trump erkennt seine Wahlniederlage gegen Biden bislang nicht an. Biden wirft ihm vor, die \u00dcbergabe der Amtsgesch\u00e4fte an die neue Regierung zu behindern.<\/p>\n<p>Trump hatte seit dem Sommer versucht, durch Verbote einen Verkauf zumindest des US-Gesch\u00e4fts der popul\u00e4ren Video-App TikTok an amerikanische Unternehmen zu erzwingen. Doch erst torpedierte die chinesische Regierung die Gespr\u00e4che mit Verkaufsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr entsprechende Software. Und dann befanden auch US-Richter, dass Trumps Regierung keine ausreichende rechtliche Grundlage f\u00fcr ihr Vorgehen gehabt habe, die TikTok-Verbote ruhen.<\/p>\n<p>Zu den weiteren nun betroffenen Apps geh\u00f6ren die Scan-Anwendung CamScanner, der Chatdienst Tencent QQ, die Video-App VMate und die B\u00fcrosoftware WPS Office. US-Handelsminister Wilbur Ross teilte mit, er habe die Umsetzung von Trumps Erlass angeordnet.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Alipay-Logo: Verbot soll erst in 45 Tagen in Kraft treten Foto:\u2002THOMAS PETER \/ REUTERS Mit seiner Attacke auf TikTok scheiterte Donald Trump. 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