{"id":5009,"date":"2021-01-06T10:29:28","date_gmt":"2021-01-06T07:29:28","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-21-237-corona-neuinfektionen-und-wieder-mehr-als-1000-tote\/"},"modified":"2021-01-06T10:29:28","modified_gmt":"2021-01-06T07:29:28","slug":"corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-21-237-corona-neuinfektionen-und-wieder-mehr-als-1000-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-21-237-corona-neuinfektionen-und-wieder-mehr-als-1000-tote\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: RKI meldet 21.237 Corona-Neuinfektionen und wieder mehr als 1000 Tote"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c1483f24-d6ed-49b5-b0d0-9aaed867d1ff_w948_r1.77_fpx48_fpy50.jpg\" title=\"Corona-Test in Berlin: Die gemeldeten Infektionszahlen d\u00fcrften in den kommenden Tagen weiter ansteigen\" alt=\"Corona-Test in Berlin: Die gemeldeten Infektionszahlen d\u00fcrften in den kommenden Tagen weiter ansteigen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Corona-Test in Berlin: Die gemeldeten Infektionszahlen d\u00fcrften in den kommenden Tagen weiter ansteigen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002J\u00f6rg Carstensen \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Polizeigewerkschaft: Einhaltung der 15-Kilometer-Regel schwer zu kontrollieren<\/h3>\n<p><strong>8:05 Uhr<\/strong>: Die neuen Einschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit in der Corona-Krise sind laut Einsch\u00e4tzung der Deutschen Polizeigewerkschaft allenfalls stichpunktartig kontrollierbar. \u00bbDie Polizei kann nur schwerpunktm\u00e4\u00dfig kontrollieren, nicht fl\u00e4chendeckend\u00ab, sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt in Berlin. Die Menschen hielten sich bereits an viele Regeln. \u00bbAber damit das funktioniert, braucht es auch abschreckende Bu\u00dfgelder.\u00ab<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten am Dienstag vereinbart, dass Menschen in Landkreisen, in denen binnen sieben Tagen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden, sich ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen d\u00fcrfen. \u00bbTagestouristische Ausfl\u00fcge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbMit der Zunahme von Regelungen nimmt die Kontrolldichte ab, weil die Polizei nicht beliebig vermehrbar ist\u00ab, so Wendt weiter. Es sei illusorisch zu glauben, dass die Polizei einzelne St\u00e4dte oder Landkreise auf l\u00e4ngere Zeit abriegeln k\u00f6nne. Die Beschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit nannte er eine \u00bbsehr, sehr freiheitsbeschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahme\u00ab.<\/p>\n<h3>Tokio meldet Rekord bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>07.31 Uhr: <\/strong>In Japans Hauptstadt Tokio ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erstmals \u00fcber die Marke von 1500 F\u00e4llen gestiegen. Binnen eines Tages wurden 1591 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch bekanntgab. Am Donnerstag wollte Japans Regierungschef Yoshihide Suga \u00fcber die erneute Ausrufung des Ausnahmezustands f\u00fcr den Gro\u00dfraum Tokio entscheiden. Es wird erwartet, dass er voraussichtlich einen Monat dauern wird. Die Vorbereitung f\u00fcr die Olympischen Spiele im Sommer sollen aber fortgesetzt werden, hatte Suga zu Wochenbeginn erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Japan hatte zuletzt im April vergangenen Jahres f\u00fcr Tokio den Ausnahmezustand aufgerufen, der sp\u00e4ter auf das ganze Land ausgeweitet und Ende Mai wieder aufgehoben worden war. In j\u00fcngster Zeit sind die Infektionszahlen jedoch wieder stark angestiegen, vor allem im Gro\u00dfraum Tokio. Es besteht zunehmend die Sorge vor einer \u00dcberlastung des Gesundheitssystems. <\/p>\n<h3>US-Fu\u00dfball-Kapit\u00e4nin Morgan positiv auf Corona getestet<\/h3>\n<p><strong>07.24 Uhr:<\/strong> Fu\u00dfball-Star Alex Morgan ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte die zweimalige Weltmeisterin am Dienstag selbst bei Twitter mit. \u00bbUngl\u00fccklicherweise haben meine Familie und ich zum Ende von 2020 herausgefunden, dass wir uns mit Covid-19 angesteckt haben, als wir \u00fcber die Feiertage in Kalifornien waren\u00ab, schrieb die Kapit\u00e4nin der amerikanischen Nationalmannschaft.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte die 31-J\u00e4hrige beim ersten Lehrgang der US-Auswahl im Januar dabei sein, worauf sie nun verzichten muss. \u00bbWir sind alle guter Dinge und erholen uns gut\u00ab, schrieb Morgan weiter. Genaue Angaben zu m\u00f6glichen Symptomen machte sie nicht. Nach der Isolation wolle Morgan in \u00dcbereinstimmung mit den Verbandsregularien wieder in den Spiel- und Trainingsalltag einsteigen.<\/p>\n<h3>China sperrt Stra\u00dfen in Provinz um Peking<\/h3>\n<p><strong>06.11 Uhr: <\/strong>Die chinesischen Beh\u00f6rden sperren Stra\u00dfenabschnitte in der Provinz Hebei, die die Hauptstadt Peking umfasst. Zudem wird ein zentraler Busbahnhof f\u00fcr Langstrecken in der Provinzhauptstadt Shijiazhuang geschlossen. Am Dienstag wurden 20 der 23 neuen, nicht aus dem Ausland eingeschleppten F\u00e4lle in China in Hebei nachgewiesen.<\/p>\n<h3>Dehoga fordert schnelle Auszahlung der Hilfsgelder<\/h3>\n<p><strong>05.51 Uhr: <\/strong>Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) fordert nach der Ank\u00fcndigung eines l\u00e4ngeren Lockdowns eine schnelle Auszahlung der bereits angek\u00fcndigten Gelder. \u00bbDie zugesagten Hilfen f\u00fcr die Unternehmen f\u00fcr November und Dezember m\u00fcssen jetzt endlich flie\u00dfen \u2013 und zwar schnell\u00ab, sagt Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ingrid Hartges der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. \u00bbViele Betriebe haben bislang noch keinen Cent erhalten, noch nicht einmal Abschlagszahlungen.\u00ab<\/p>\n<h3>\u00c4rztekammer-Pr\u00e4sident begr\u00fc\u00dft Einschr\u00e4nkung des Bewegungsradius<\/h3>\n<p><strong>05.48 Uhr: <\/strong>Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Einschr\u00e4nkung des Bewegungsradius an Orten mit vielen Corona-Neuinfektionen als \u00bbsinnvolle Vorsichtsma\u00dfnahme\u00ab bezeichnet. \u00bbWir m\u00fcssen die Infektionsdynamik verringern, um unser Gesundheitswesen vor \u00dcberlastung zu sch\u00fctzen\u00ab, sagte Reinhardt der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.<\/p>\n<p>Die Versorgung in den deutschen Kliniken und Praxen m\u00fcsse voll aufrechterhalten werden. Das sei nicht nur f\u00fcr die vielen schwer an Covid-19 erkrankten Menschen essenziell \u2013 \u00bbsondern auch f\u00fcr alle anderen behandlungsbed\u00fcrftigen Patientinnen und Patienten in Deutschland\u00ab, so Reinhardt.<\/p>\n<h3>USA melden fast 4000 Corona-Tote binnen eines Tages<\/h3>\n<p><strong>04.06 Uhr:<\/strong> In den Vereinigten Staaten sind binnen eines Tages so viele Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie seit Beginn der Pandemie.<\/p>\n<p>Wie die Johns-Hopkins-Universit\u00e4t mitteilte, wurden binnen 24 Stunden weitere 3936 Verstorbene gez\u00e4hlt. Der vorherige H\u00f6chststand hatte bei 3920 Toten gelegen und war sechs Tage zuvor registriert worden.<\/p>\n<p>Die USA sind von den absoluten Zahlen her das mit Abstand am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Seit Beginn der Pandemie starben 357.067 Menschen an oder mit einer Infektion, die Gesamtzahl der registrierten F\u00e4lle liegt inzwischen bei mehr als 21 Millionen, zuletzt kamen t\u00e4glich rund 250.000 neue hinzu.<\/p>\n<p>Derzeit sind besonders der Westen und S\u00fcden des Landes betroffen. In der kalifornischen Millionenmetropole Los Angeles wurden Mitarbeiter von Rettungsdiensten zuletzt angewiesen, Patienten mit sehr niedrigen \u00dcberlebenschancen nicht mehr in die Krankenh\u00e4user zu bringen. Die dortigen Kliniken sind wegen der hohen Zahl von Corona-Patienten v\u00f6llig \u00fcberlastet.<\/p>\n<h3>St\u00e4dte- und Gemeindebund bezweifelt Umsetzbarkeit von eingeschr\u00e4nktem Bewegungsradius<\/h3>\n<p><strong>02.06 Uhr:<\/strong> Beim Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebund ist man skeptisch, ob der geplante eingeschr\u00e4nkte Bewegungsradius f\u00fcr Menschen aus Corona-Hotspots in der Realit\u00e4t umsetzbar ist. \u00bbKlar ist, dass in Gebieten mit sehr hohen Inzidenzen zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen ergriffen werden m\u00fcssen\u00ab, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Ein solch eingeschr\u00e4nkter Bewegungsradius sei allerdings kaum kontrollierbar und es sei fraglich, ob er letztlich durch die vielen Ausnahmen Wirkung entfalten werde, sagte Landsberg.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten am Dienstag unter anderem vereinbart, dass Menschen in Landkreisen, in denen binnen sieben Tagen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden, sich ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Generell halte der St\u00e4dte- und Gemeindebund die Verl\u00e4ngerung des Shutdowns f\u00fcr eine richtige Entscheidung, sagte Landsberg. \u00bbDas ist f\u00fcr die Menschen und die Wirtschaft zwar hart, aber im Hinblick auf die nach wie vor viel zu hohen Infektionszahlen und die starke Beanspruchung des Gesundheitswesens leider unvermeidbar\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Grammy-Verleihung in den M\u00e4rz verschoben<\/h3>\n<p><strong>01 Uhr: <\/strong>Die Verleihung der Grammy-Musikpreise ist wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Die Grammy-Akademie setzte in einer aktualisierten Fassung des Terminkalenders auf ihrer Website die Gala jetzt f\u00fcr den 21. M\u00e4rz an. Bislang war sie f\u00fcr den 31. Januar geplant.<\/p>\n<p>Wegen der Corona-Pandemie hatte die Grammy-Akademie vor der jetzigen Verschiebung noch angek\u00fcndigt, die Gala gr\u00f6\u00dftenteils virtuell abhalten zu wollen. Die Grammys sind die begehrtesten Musikpreise der Welt.<\/p>\n<p>Der US-Bundesstaat Kalifornien, in dessen Metropole Los Angeles die Preisverleihung stattfinden sollte, ist eine der am heftigsten von dem Coronavirus betroffenen Regionen der USA.<\/p>\n<h3>Senegal verh\u00e4ngt Ausnahmezustand und n\u00e4chtliche Ausgangssperre<\/h3>\n<p><strong>0.45 Uhr:<\/strong> Auch im Westen Afrikas bringt die rasche Ausbreitung des Coronavirus Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens mit sich. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Senegal wegen massiv steigender Infektionszahlen nun den Ausnahmezustand ausgerufen. Zur Weihnachtszeit waren in dem Land Rekordwerte sowohl bei der Zahl der Neuinfektionen als auch bei den Todesopfern vermeldet worden.<\/p>\n<p>Von Mittwoch an soll nun unter anderem in der Hauptstadtregion Dakar eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre gelten, das Maskentragen ist \u00fcberall Pflicht, gr\u00f6\u00dfere Versammlungen werden verboten.<\/p>\n<p>Mit bislang 19.964 gemeldeten Corona-F\u00e4llen und 428 Toten bei rund 16 Millionen Einwohnern sind der Senegal und andere westafrikanische Staaten bislang relativ glimpflich durch die Pandemie gekommen. Wissenschaftler f\u00fchren dies laut Reuters unter anderem auf die vergleichsweise jungen Bev\u00f6lkerungen und die z\u00fcgigen Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen der Regierungen zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>WHO-Chef ruft wegen Virus-Mutation zu vermehrten Proben auf<\/h3>\n<p><strong>0.35 Uhr: <\/strong>Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich angesichts der weltweiten Corona-Lage besorgt. \u00bbDie Fallzahlen sind in einigen L\u00e4ndern so hoch, dass die Auslastung von Krankenh\u00e4usern und Intensivstationen ein gef\u00e4hrliches Niveau erreicht\u00ab, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus.<\/p>\n<p>\u00bbDie neuen Mutationen, die noch ansteckender sind, verschlimmern die Lage weiter.\u00ab Kontakte m\u00fcssten so weit wie m\u00f6glich reduziert und Menschen in Quarant\u00e4ne unterst\u00fctzt werden. Er appellierte an die L\u00e4nder, mehr Corona-Tests zu machen und Virusproben zu analysieren, um zu sehen, ob Infizierte die neuen Virusvarianten in sich tragen.<\/p>\n<p>Gut sei, dass bereits in mehr als 30 L\u00e4ndern geimpft werde, sagte Tedros. Nun m\u00fcsse die internationale Gemeinschaft neue Standards f\u00fcr den Zugang zu Impfstoffen setzen. Viele L\u00e4nder mit niedrigen und mittleren Einkommen rechnen fr\u00fchestens im Fr\u00fchling mit den ersten Impfdosen.<\/p>\n<p>Tedros appellierte an die reicheren L\u00e4nder, die sich Impfstoff gesichert haben, solidarisch zu sein. \u00bbEs ist im Eigeninteresse der L\u00e4nder, Impf-Nationalismus eine Absage zu erteilen\u00ab, sagte Tedros. \u00bbIm moralischen, wirtschaftlichen, sozialen Interesse und im Interesse der globalen Sicherheit m\u00fcssen wir gemeinsam handeln, um eine gerechte Verteilung zu erreichen.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Corona-Test in Berlin: Die gemeldeten Infektionszahlen d\u00fcrften in den kommenden Tagen weiter ansteigen Foto:\u2002J\u00f6rg Carstensen \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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