{"id":5007,"date":"2021-01-06T08:26:11","date_gmt":"2021-01-06T05:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-experten-begrusen-verscharfungen-fordern-aber-ehrgeizigere-ziele\/"},"modified":"2021-01-06T08:26:11","modified_gmt":"2021-01-06T05:26:11","slug":"coronavirus-experten-begrusen-verscharfungen-fordern-aber-ehrgeizigere-ziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-experten-begrusen-verscharfungen-fordern-aber-ehrgeizigere-ziele\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Experten begr\u00fc\u00dfen Versch\u00e4rfungen, fordern aber ehrgeizigere Ziele"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/134cf4f2-c7be-488a-8bcc-2a6ffe439a57_w948_r1.77_fpx49_fpy51.jpg\" title=\"Modelle zur Ausbreitung des Coronavirus zeigen: Die aktuellen Beschr\u00e4nkungen reichten nicht aus\" alt=\"Modelle zur Ausbreitung des Coronavirus zeigen: Die aktuellen Beschr\u00e4nkungen reichten nicht aus\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Modelle zur Ausbreitung des Coronavirus zeigen: Die aktuellen Beschr\u00e4nkungen reichten nicht aus<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Yagi Studio \/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Bund und L\u00e4nder haben die geltenden Corona-Beschr\u00e4nkungen nicht nur bis Ende Januar verl\u00e4ngert, sondern noch weiter versch\u00e4rft. Eine gute Entscheidung, zeigen Modellierungen. Denn beim bisherigen Kurs h\u00e4tte es deutlich l\u00e4nger gedauert, bis die Infektionszahlen signifikant sinken. Allerdings zweifeln Experten, ob der angepeilte Zielwert von 50 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen \u00fcberhaupt ausreichend ist.<\/p>\n<p>Die nun beschlossenen Ma\u00dfnahmen gehen teilweise sogar \u00fcber das hinaus, was w\u00e4hrend des ersten Shutdowns im Fr\u00fchjahr galt. Wie damals sind private Treffen nur noch mit einer weiteren Person erlaubt, mit der man nicht zusammenlebt. Wer in einem Landkreis mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200 lebt, darf sich zudem nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um den Wohnort bewegen. Es sei denn, es gibt einen triftigen Grund, weitere Strecken zur\u00fcckzulegen. Ausfl\u00fcge geh\u00f6ren explizit nicht dazu.<\/p>\n<p>Die 15 Kilometer haben sich laut Kanzlerin Angela Merkel in Sachsen bew\u00e4hrt. Der Radius sei im Allgemeinen ausreichend, um Lebensmittel einzukaufen oder zum Arzt zu gehen. Ziel sei es vor allem, Tagesausfl\u00fcge zu unterbinden. Als Wohnort, machte Merkel noch mal deutlich, gilt nicht die Adresse, sondern der ganze Ort, in dem man lebt. F\u00fcr Berliner hie\u00dfe das, sie d\u00fcrften sich in der ganzen Hauptstadt aufhalten. Aber eben nicht weit \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus.<\/p>\n<p>Laut Beschluss sind aktuell mehr als 70 Kreise davon betroffen. Wie die Situation in Ihrer Region ist, zeigt diese Karte:<\/p>\n<h3>Lage angespannter, als gemeldete Zahlen nahelegen<\/h3>\n<p>\u00bbIch begr\u00fc\u00dfe die neuen Ma\u00dfnahmen, h\u00e4tte mir aber gew\u00fcnscht, dass die 15-Kilometer-Regel schon ab einer Inzidenz von 100 gilt\u00ab, sagte Thorsten Lehr von der Universit\u00e4t des Saarlandes dem SPIEGEL. Sein Forschungsteam hat einen \u00bbCovid-19-Simulator\u00ab entwickelt, der den Verlauf der Pandemie in Deutschland vorherzusagen versucht. Lehr vergleicht die aktuelle Situation mit einem Marathon. \u00bbBei Kilometer 30 tut es h\u00f6llisch weh, aber das Ziel ist in Sicht.\u00ab<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick scheint sich der Shutdown bereits bemerkbar zu machen. Die t\u00e4glich gemeldeten Infektionszahlen gehen zur\u00fcck, der R-Wert wird aktuell auf 0,82 gesch\u00e4tzt. Beim konsequenteren Fr\u00fchlings-Shutdown war der R-Wert in Deutschland allerdings zeitweise auf 0,6 gesunken.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist die tats\u00e4chliche Situation sehr wahrscheinlich angespannter, als die gemeldeten Zahlen nahelegen. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) weist auf die Unsicherheiten in den t\u00e4glichen Lageberichten hin. Denn auch viele \u00c4rztinnen, Labormitarbeiter und Angestellte von Gesundheits\u00e4mtern hatten \u00fcber die Feiertage frei. Die Testkette d\u00fcrfte dadurch vielerorts unterbrochen worden sein. (Mehr dazu lesen Sie hier.) Schon in der Vergangenheit hatte es nach Feiertagen und an Wochenenden auff\u00e4llige Knicks in der Infektionskurve gegeben.<\/p>\n<p>\u00bbDurch Feiern an Weihnachten und Silvester k\u00f6nnten die Infektionszahlen weiter steigen\u00ab, sagte Lehr. \u00bbUnd selbst wenn der R-Wert im Moment tats\u00e4chlich bei 0,82 liegt, ist die Absenkung geringer als erhofft.\u00ab Das kann mehrere Gr\u00fcnde haben. Etwa, weil die Menschen nicht mehr auf so viele Kontakte verzichten wie noch im Fr\u00fchjahr. Die Einschr\u00e4nkungen vom Shutdown light gelten nun schon seit Wochen, ohne dass sie den gew\u00fcnschten Erfolg gebracht h\u00e4tten. \u00bbEs w\u00e4re besser gewesen, kurzzeitig h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, dann h\u00e4tten wir jetzt nicht so Infektionszahlen\u00ab, sagte Lehr.<\/p>\n<p>Zudem hat es das Virus in den Wintermonaten leichter, sich auszubreiten und die gemeldeten Infektionszahlen waren zum Beginn des aktuellen Shutdowns viel h\u00f6her als noch Anfang vergangenen Jahres. \u00bbUnsere Simulationen zeigen, dass die aktuelle Absenkung nicht ausreicht, um das Infektionsgeschehen zeitnah unter Kontrolle zu bekommen. Weitere Versch\u00e4rfungen waren aus unserer Sicht dringend notwendig\u00ab, so Lehr.<\/p>\n<h3>Einsch\u00e4tzung der Entwicklung erst ab 11. Januar m\u00f6glich<\/h3>\n<p>Die Situation in Krankenh\u00e4usern gibt ihm recht. \u00bbEinen Effekt des Lockdowns sp\u00fcren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verz\u00f6gerung von 14 Tagen bis drei Wochen \u2013 aber derzeit ist noch gar nichts zu sp\u00fcren\u00ab, sagt der neue Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx vom Universit\u00e4tsklinikum Aachen. \u00bbEine Lockerung von Ma\u00dfnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die \u00d6ffnung von Gesch\u00e4ften k\u00f6nnen wir uns aus medizinischer Sicht deshalb absolut noch nicht leisten!\u00ab, so Marx.<\/p>\n<p>Er rechnet damit, dass sich die weitere Entwicklung fr\u00fchestens ab dem 11. Januar einsch\u00e4tzen l\u00e4sst, wenn die Meldezahlen wieder zuverl\u00e4ssiger sind. \u00bbWir k\u00f6nnen, werden und wollen jeden Patienten behandeln \u2013 aber dies ist in einigen Regionen Deutschlands nicht mehr in Wohnortn\u00e4he m\u00f6glich\u00ab, sagte Marx. \u00bbAuch deshalb ist eine Fortsetzung des Lockdowns unumg\u00e4nglich: Die Stationen sind voll.\u00ab<\/p>\n<p>Auch Bund und L\u00e4nder waren sich schnell einig, dass eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns n\u00f6tig ist. Dass nun weitere Beschr\u00e4nkungen kommen, liegt auch an den vor Kurzem in Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika entdeckten Mutationen, die das Virus offenbar deutlich ansteckender machen. Sie k\u00f6nnten die Situation weiter versch\u00e4rfen, wie ein Blick nach Gro\u00dfbritannien zeigt. Dort steigen die Fallzahlen rasant, nachdem sich die Corona-Mutante durchgesetzt hatte.<\/p>\n<p>Inzwischen ist die Variante aus anderen L\u00e4ndern bekannt. In Deutschland ist sie in einer Patientenprobe vom November entdeckt worden. Verbreitet sie sich hierzulande, k\u00f6nnte der R-Wert zus\u00e4tzlich um 0,4 bis 0,7 steigen \u2013 je nach verwendetem Modell. (Mehr dazu lesen Sie hier.)<\/p>\n<p>Umso wichtiger ist es laut Lehr, die Infektionszahlen rasch zu senken. \u00bbAngenommen, die Mutation l\u00e4sst den R-Wert um 0,5 nach oben schnellen, dann w\u00e4ren wir aktuell bei einem R-Wert von 1,3 \u2013 trotz Beschr\u00e4nkungen. Die Infektionszahlen w\u00fcrden wieder rasant steigen.\u00ab Was w\u00e4re dann? Viel mehr lie\u00dfe sich das \u00f6ffentliche Leben nicht einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet bereits an einem Beschluss, gezielter nach Genver\u00e4nderungen beim Coronavirus zu suchen. Im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern wie Gro\u00dfbritannien f\u00fchrt Deutschland bisher nur wenige solcher Gensequenzierungen durch. Auch, weil der Gro\u00dfteil der Tests in Privatlabors abgewickelt wird. Dadurch sind die Testkapazit\u00e4ten hoch. F\u00fcr umfangreiche Erbgutanalysen sind die Privatlabors allerdings oft nicht ausger\u00fcstet. Universit\u00e4tskliniken mit Biobanken sind deutlich besser ausgestattet.<\/p>\n<p>Dass Schulen weiter geschlossen bleiben, ist f\u00fcr Sch\u00fcler und Eltern schmerzlich, aus Sicht von Epidemiologen aber sinnvoll. Zun\u00e4chst war die Rolle von Kindern bei der Ausbreitung des Virus untersch\u00e4tzt worden, weil sie seltener Symptome haben und dadurch auch seltener getestet wurden. Neuere Untersuchungen zeigen nun, dass sie sich wahrscheinlich \u00e4hnlich h\u00e4ufig anstecken wie Erwachsene und das Virus im Schnitt sogar h\u00e4ufiger weitergeben. (Mehr dazu lesen Sie hier.)<\/p>\n<p>Seit Herbst waren die Infektionszahlen bei Kindern in Deutschland deutlich gestiegen, hinzu kamen immer mehr Ausbr\u00fcche an Schulen.<\/p>\n<p>Laut einer gro\u00df angelegten Untersuchung in Gro\u00dfbritannien grassierte das Virus unter den 11- bis 16-J\u00e4hrigen zwischen November und Anfang Dezember so stark wie sonst in keiner Altersgruppe. Zudem hatten sie eine siebenmal h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, das Virus in einen Haushalt zu tragen. \u00bbWenn wir Schulen wieder \u00f6ffnen wird es unm\u00f6glich sein, die Fallzahlen weiter zu senken\u00ab, schrieb SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach auf Twitter. \u00bbMit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit hat aus dem gleichen Grund auch der Wellenbrecher Shutdown die Lage nur stabilisiert, aber nicht verbessert.\u00ab<\/p>\n<p>Fraglich bleibt nun, wie lange der Shutdown durchgehalten werden sollte. Im Beschluss ist die Zielmarke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angepeilt. Bleibt es bei der aktuellen Entwicklung, wird der Wert aber erst um den 10. Februar erreicht werden, zeigen Berechnungen von Lehrs Forschungsteam. L\u00e4sst sich der R-Wert dagegen wie im Fr\u00fchjahr erneut auf 0,6 dr\u00fccken, w\u00e4re die Marke schon etwa bis zum 26. Januar erreichbar.<\/p>\n<p>Ende Oktober wurde eine Inzidenz von 50 allerdings noch als Alarmsignal gehandelt, ab dem dringend gehandelt werden sollte. Der Wert galt als Kipppunkt, ab dem Gesundheits\u00e4mter \u00fcberlastet sind. Warum sollte das nun anders sein? \u00bbEs w\u00e4re viel besser gewesen, sich auf einen Zielwert von 25 zu einigen, und den Lockdown bis dahin fortzusetzen\u00ab, schrieb Lauterbach auf Twitter.<\/p>\n<p>F\u00fchrende Wissenschaftlerinnen um Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Dynamik und Selbstorganisation gingen in einem Positionspapier noch weiter. Ihr Vorschlag: ein Richtwert von zehn Neuinfektionen pro eine Million Einwohner pro Tag \u2013 und zwar in ganz Europa.<\/p>\n<p>F\u00fcr Deutschland w\u00e4ren das maximal etwa 830 Neuinfektionen pro Tag. So niedrige Fallzahlen hatte es hierzulande zuletzt im Sommer gegeben. Zu den mehr als 300 Unterzeichnern des Positionspapiers geh\u00f6ren auch Christian Drosten von der Berliner Charit\u00e9, RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler und Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie an der Uniklinik Frankfurt.<\/p>\n<p>Laut Lehrs Berechnungen k\u00f6nnte Deutschland eine Inzidenz von 25 Neuinfektionen schon bis zum 7. Februar erreichen, wenn der R-Faktor auf 0,6 sinkt. L\u00e4nder mit niedrigen Infektionszahlen wie Mecklenburg-Vorpommern k\u00f6nnten die Marke schon Mitte Januar knacken. Besonders stark betroffene Regionen wie Sachsen br\u00e4uchten dagegen bis zu vier Wochen l\u00e4nger, um auf vergleichbare Werte zu kommen.<\/p>\n<p>Ob die nun zus\u00e4tzlich beschlossenen Ma\u00dfnahmen ausreichen, um den R-Wert auf 0,6 zu dr\u00fccken, muss sich jedoch zeigen. Lockerungen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 h\u00e4lt Lehr in jedem Fall f\u00fcr unsinnig. \u00bbWir sollten die 7-Tages-Inzidenz auf mindestens 20 absenken, besser sogar noch zehn.\u00ab Und auch dann m\u00fcsste der R-Wert weiterhin auf unter 1 gedr\u00fcckt werden, um eine dritte Welle zu verhindern \u2013 notfalls mit weiteren Einschr\u00e4nkungen wie beim Shutdown light. \u00bbDie Politik muss Ziele klar kommunizieren\u00ab, mahnt Lehr. \u00bbAnsonsten hei\u00dft es: Durchhalten! Und so schnell impfen wie es geht.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Modelle zur Ausbreitung des Coronavirus zeigen: Die aktuellen Beschr\u00e4nkungen reichten nicht aus Foto:\u2002Yagi Studio \/ Getty Images Bund und L\u00e4nder haben die geltenden Corona-Beschr\u00e4nkungen nicht nur bis Ende<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5008,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5007","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5007\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5008"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}