{"id":499,"date":"2020-06-16T04:30:39","date_gmt":"2020-06-16T01:30:39","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-warn-app-des-bundes-steht-zum-download-bereit\/"},"modified":"2020-06-16T04:30:39","modified_gmt":"2020-06-16T01:30:39","slug":"corona-warn-app-des-bundes-steht-zum-download-bereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-warn-app-des-bundes-steht-zum-download-bereit\/","title":{"rendered":"Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7dd9fd54-c3df-4030-9ed5-f119afb25c05_w948_r1.77_fpx39_fpy43.jpg\" title=\"Smartphone-Nutzerin mit Mundschutz (Symbolbild): Ab heute gibt es die Anti-Virus-App auch in Deutschland\" alt=\"Smartphone-Nutzerin mit Mundschutz (Symbolbild): Ab heute gibt es die Anti-Virus-App auch in Deutschland\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Smartphone-Nutzerin mit Mundschutz (Symbolbild): Ab heute gibt es die Anti-Virus-App auch in Deutschland<\/p>\n<p>Kay Nietfeld\/ DPA<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wochenlang liefen die Vorbereitungen, nun ist das Projekt gestartet. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wurde am fr\u00fchen Dienstag zum Download bereitgestellt. Im App-Store von Google konnte sie bereits um kurz nach 2 Uhr morgens heruntergeladen werden, bei Apple dann wenig sp\u00e4ter auch. Die App soll die Kontaktverfolgung von Infizierten erm\u00f6glichen und dadurch die Infektionsketten verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung stellt die neue Anwendung am Dienstag (10.30 Uhr) in Berlin vor. Das Herunterladen der App soll f\u00fcr alle B\u00fcrger freiwillig sein, um mit Hilfe von Smartphones das Nachverfolgen von Infektionen zu erleichtern. Die Regierung wirbt f\u00fcr eine breite Nutzung und verspricht hohen Datenschutz. Forderungen nach einem Gesetz lehnte sie ab. Die \u00c4rzte unterst\u00fctzen die neue App.<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische Version StopCovid hat bereits vier Tage nach ihrem Start in der vorigen Woche die Millionenschwelle bei den Downloads geknackt. Eine massive Werbekampagne, f\u00fcr die der Bund gerade mitgliederstarke Verb\u00e4nde wie den DFB rekrutiert, soll helfen, das zu toppen. Vor Aufrufen und Appellen, sich die App mit dem dicken blau-roten C herunterzuladen, wird es in den n\u00e4chsten Tagen kaum ein Entrinnen geben.<\/p>\n<h3>20 Millionen Euro flossen in die Entwicklung der Anwendung<\/h3>\n<p>Die App verarbeitet keine personenbezogenen Daten und speichert auch den Standort nicht. Es ist somit praktisch ausgeschlossen, dass irgendjemand Bewegungsprofile erstellen oder einsehen kann. Der Programmcode ist quelloffen, wurde inzwischen von zahlreichen Experten gepr\u00fcft und teils schon verbessert.<\/p>\n<p>Die App soll am Vormittag von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), mehreren Ministern, dem Robert Koch-Institut und den beauftragten Unternehmen SAP und Telekom vorgestellt werden. Sie kann messen, ob sich Handynutzer \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeit n\u00e4her als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie in der N\u00e4he eines Infizierten waren.<\/p>\n<p>Kontaktdaten werden nicht &#8211; wie zun\u00e4chst vorgesehen &#8211; zentral gespeichert, sondern nur auf den Smartphones. Die Entwicklungskosten betragen rund 20 Millionen Euro. In Australien gibt es eine \u00e4hnliche App schon l\u00e4nger. Die Downloadzahlen sind dort zwar hoch, die Resultate bisher aber offenbar noch sehr \u00fcberschaubar.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Smartphone-Nutzerin mit Mundschutz (Symbolbild): Ab heute gibt es die Anti-Virus-App auch in Deutschland Kay Nietfeld\/ DPA Wochenlang liefen die Vorbereitungen, nun ist das Projekt gestartet. 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