{"id":4973,"date":"2021-01-04T18:36:00","date_gmt":"2021-01-04T15:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-kultusminister-wollen-schulen-erst-mal-zulassen\/"},"modified":"2021-01-04T18:36:00","modified_gmt":"2021-01-04T15:36:00","slug":"corona-krise-kultusminister-wollen-schulen-erst-mal-zulassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-krise-kultusminister-wollen-schulen-erst-mal-zulassen\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Kultusminister wollen Schulen erst mal zulassen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/509145ab-b2d9-4110-8e7b-9d22ec5774b2_w948_r1.77_fpx37_fpy67.jpg\" title=\"Pr\u00e4senzunterricht? Erst einmal bleibt es wohl bei geschlossenen Schulen (Symbolbild)\" alt=\"Pr\u00e4senzunterricht? Erst einmal bleibt es wohl bei geschlossenen Schulen (Symbolbild)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Pr\u00e4senzunterricht? Erst einmal bleibt es wohl bei geschlossenen Schulen (Symbolbild)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Hans Punz\/ picture alliance\/dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Willen der Kultusminister sollen die 16 Bundesl\u00e4nder selbst entscheiden k\u00f6nnen, wann sie mit einer Teil\u00f6ffnung der Schulen beginnen. Das geht aus dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, die am Montag \u00fcber ein gemeinsames Vorgehen f\u00fcr die Zeit nach den Weihnachtsferien beriet.<\/p>\n<p>Der Plan der KMK sieht ein dreistufiges Verfahren vor. \u00bbSollte es zu Lockerungen der im Dezember 2020 beschlossenen Ma\u00dfnahmen kommen, m\u00fcssen die Schulen von Anfang an dabei sein\u00ab, fordert die KMK. Noch allerdings sei es nicht so weit, betonen die Ministerinnen und Minister: Sie kamen in ihren Beratungen zu dem Ergebnis, dass die im Dezember beschlossenen Lockdown-Ma\u00dfnahmen \u00bbin Deutschland oder in einzelnen L\u00e4ndern\u00ab zun\u00e4chst noch fortgef\u00fchrt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Deutschlands Schulen bleiben zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie voraussichtlich l\u00e4nger als bislang geplant geschlossen. Der aktuelle Shutdown l\u00e4uft noch bis zum 10. Januar. Die Entscheidung dar\u00fcber, wie es danach grunds\u00e4tzlich weitergeht, f\u00e4llen allerdings nicht die Bildungsministerinnen und -minister, sondern Angela Merkel und die Regierungschefs der L\u00e4nder, die am Dienstag tagen.<\/p>\n<p>Die KMK empfiehlt, f\u00fcr die kommenden Wochen einen mehrstufigen \u00d6ffnungsmechanismus zu vereinbaren. \u00bbSollten es die Situationen in den einzelnen L\u00e4ndern zulassen\u00ab, hei\u00dft es bei der KMK, k\u00f6nne man die Schulen schrittweise wieder \u00f6ffnen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>In <strong>Stufe eins<\/strong> des Plans sollten zun\u00e4chst die Sch\u00fcler der Klassen 1 bis 6 wieder in die Schulen gehen. Die \u00e4lteren Jugendlichen bleiben im Distanzunterricht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>In <strong>Stufe zwei<\/strong> soll es dann erg\u00e4nzenden Wechselunterricht an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterf\u00fchrenden Schulen ab Jahrgangsstufe 7 geben. Ziel ist hier eine deutliche Verringerung der Klassengr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Erst die <strong>dritte Stufe<\/strong> sieht die vollst\u00e4ndige R\u00fcckkehr aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in den Pr\u00e4senzunterricht vor.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ausnahmen soll es bereits vorher f\u00fcr Abschlussklassen geben, damit deren Vorbereitung auf Pr\u00fcfungen \u00bbangemessen\u00ab begleitet werden k\u00f6nne. Dies betrifft Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die den Mittleren Schulabschluss (Klasse 10) oder das Abitur (je nach Schulform und Bundesland Klasse 12 oder 13) anstreben.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten wollen am Dienstag \u00fcber die Fortf\u00fchrung der Corona-Ma\u00dfnahmen entscheiden. \u00bbAusgesetzte Pr\u00e4senzpflicht beziehungsweise der Distanzunterricht in den Schulen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum bleibt nicht ohne negative Folgen f\u00fcr die Bildungsbiografien und die soziale Teilhabe der Kinder und Jugendlichen\u00ab, warnen die Kultusminister schon einmal vorsorglich.<\/p>\n<p>\u00bbDer Pr\u00e4senzunterricht ist und bleibt die beste Option f\u00fcr den Lernerfolg\u00ab, kommentierte Baden-W\u00fcrttembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) den KMK-Plan. Und stichelte sofort in Richtung der Regierungschefs: \u00bbIch hoffe, dass die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin dies ebenfalls ber\u00fccksichtigen.\u00ab<\/p>\n<p>Entt\u00e4uscht zeigte sich Dario Schramm, Generalsekret\u00e4r der Bundessch\u00fclerkonferenz, vom KMK-Beschluss. Das Ergebnis sei \u00bbern\u00fcchternd\u00ab, so Schramm: \u00bbSie waren mal wieder nicht in der Lage, klare, zielf\u00fchrende Aussagen zu treffen. Der Frage, wie wir tats\u00e4chlich n\u00e4chste Woche den Schulbetrieb aufnehmen, wurde konsequent aus dem Weg gegangen.\u00ab<\/p>\n<p>Am Nachmittag \u00e4u\u00dferte sich Familienministerin Franziska Giffey (SPD) zu den Kindertageseinrichtungen. Sie sagte, im Rahmen der Corona-Ma\u00dfnahmen m\u00fcssten Kinderschutz und Bildungsgerechtigkeit ber\u00fccksichtigt werden. Wenn das Infektionsgeschehen es zulasse, sollten die Kindertageseinrichtungen zu den Ersten geh\u00f6ren, in denen Lockerungen realisiert werden. <\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Pr\u00e4senzunterricht? 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