{"id":4949,"date":"2021-01-03T16:58:54","date_gmt":"2021-01-03T13:58:54","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfungen-in-deutschland-das-lauft-schief-und-das-macht-hoffnung\/"},"modified":"2021-01-03T16:58:54","modified_gmt":"2021-01-03T13:58:54","slug":"corona-impfungen-in-deutschland-das-lauft-schief-und-das-macht-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfungen-in-deutschland-das-lauft-schief-und-das-macht-hoffnung\/","title":{"rendered":"Corona-Impfungen in Deutschland: Das l\u00e4uft schief \u2013 und das macht Hoffnung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/a51e7f29-d7a5-44a3-81df-f99c8710f4c4_w948_r1.77_fpx33.34_fpy50.jpg\" title=\"Impfzentrum in der Festhalle Frankfurt: Bald sollen hier bis zu 4000 Menschen t\u00e4glich geimpft werden\" alt=\"Impfzentrum in der Festhalle Frankfurt: Bald sollen hier bis zu 4000 Menschen t\u00e4glich geimpft werden\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Impfzentrum in der Festhalle Frankfurt: Bald sollen hier bis zu 4000 Menschen t\u00e4glich geimpft werden<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Boris Roessler \/ picture alliance\/dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon vor dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU): \u00bbEs wird an der einen oder anderen Stelle auch mal ruckeln.\u00ab Als die Impfkampagne angelaufen war, sprach Spahn davon, trotz mancher Ruckler sei der Impfstart insgesamt gelungen.<\/p>\n<p>Teilen wird diese Einsch\u00e4tzung eine Woche nach dem Start kaum jemand. Die Opposition wirft der Bundesregierung vor, bei der Vorbereitung versagt zu haben. Spahn steht wegen der Impf-Priorisierung in der Kritik. Und auch die EU-Kommission kriegt reichlich Schelte.<\/p>\n<p><strong>Worauf richtet sich die Kritik? Und wie ist der aktuelle Stand bei den Impfungen? Der \u00dcberblick.<\/strong><\/p>\n<h3>Wie viel Impfstoff ist da \u2013 und wie viel davon wurde bereits genutzt?<\/h3>\n<p>Bislang wurden 1,3 Millionen Dosen des Impfstoffes der Mainzer Firma Biontech an die Bundesl\u00e4nder geliefert. Damit werden zun\u00e4chst Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Menschen \u00fcber 80 Jahre sowie Pflegekr\u00e4fte und besonders gef\u00e4hrdetes Krankenhauspersonal versorgt. Laut Robert Koch-Institut wurden in Deutschland bislang mehr als 238.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft (Stand Sonntag, 8 Uhr).<\/p>\n<p>Viele B\u00fcrger und auch Experten beschweren sich, dass nicht gen\u00fcgend Impfstoff da sei. Aber selbst wenn man \u2013 wie manche Bundesl\u00e4nder es tun \u2013 die H\u00e4lfte der Dosen f\u00fcr die n\u00f6tige zweite Impfung zur\u00fccklegt, wurde noch l\u00e4ngst nicht die gesamte Menge aufgebraucht.<\/p>\n<h3>Warum geht es so langsam voran?<\/h3>\n<p>Experten sprechen bereits von einem groben \u00bbVersagen der Verantwortlichen\u00ab. Das Gesundheitsministerium verweist auf die Bundesl\u00e4nder, die die Impfungen organisieren. Ein Grund f\u00fcr den schleppenden Fortschritt k\u00f6nnte sein, dass zun\u00e4chst vorrangig in Alten- und Pflegeheimen geimpft wird. Die Bewohner dort sind oft nicht mobil, Impfteams m\u00fcssen in die Heime fahren. Das dauert l\u00e4nger als Massenimpfungen in einem Impfzentrum. Au\u00dferdem sind vor dem Impfen kurze Arztgespr\u00e4che vorgesehen.<\/p>\n<h3>Wann kommt die n\u00e4chste Impfstoff-Lieferung in den L\u00e4ndern an?<\/h3>\n<p>Die n\u00e4chste Charge des Biontech-Impfstoffs kommt am Freitag, dem 8. Januar. Bis Anfang Februar sind jeweils montags drei weitere Liefertermine vorgesehen. Bis einschlie\u00dflich 1. Februar sollen weitere 2,68 Millionen Impfdosen an die L\u00e4nder verteilt werden.<\/p>\n<p>Noch im Januar k\u00f6nnte Impfstoff eines anderen Herstellers dazukommen: Die Bundesregierung rechnet f\u00fcr den 6. Januar mit der EU-Zulassung des Impfstoffs von Moderna. Spahn hat als Ziel ausgegeben, dass im Laufe des Januars alle Pflegeheimbewohner geimpft werden.<\/p>\n<h3>Wie bekommt man einen Impftermin?<\/h3>\n<p>Wie \u00fcber 80-J\u00e4hrige, die nicht in Altenheimen leben, an ihre Impfung kommen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Baden-W\u00fcrttemberg etwa k\u00f6nnen sie bereits telefonisch Termine f\u00fcr die Impfzentren buchen, in Nordrhein-Westfalen geht das noch nicht. Wie das Gros der B\u00fcrger sp\u00e4ter informiert wird \u2013 ob etwa alle \u00fcber 70-J\u00e4hrigen von den Kommunen oder Versicherungen angeschrieben werden \u2013 ist noch nicht klar. Au\u00dferdem gibt es technische Probleme bei der Impfhotline.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass nach Ansicht mancher Experten die genaue Reihenfolge der zu Impfenden deutlich detaillierter festgelegt werden m\u00fcsste. \u00bbDie Bundeskanzlerin sowie die Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten sind gefordert, dem Impf-Wirrwarr am Dienstag ein Ende zu setzen\u00ab, sagte Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Dann treffen sich die L\u00e4nderchefs mit Angela Merkel, um \u00fcber das weitere Vorgehen in der Coronakrise zu beraten, unter anderem \u00fcber eine m\u00f6gliche Verl\u00e4ngerung des Shutdowns.<\/p>\n<p>Spahn habe bei der Impf-Priorisierung versagt, sagte Brysch. \u00bbEr kannte die logistischen Herausforderungen des Impfstoffes und seine begrenzte Verf\u00fcgbarkeit. Es war sein Fehler, in der ersten Phase gleichberechtigt acht Millionen Menschen auf eine Stufe zu stellen.\u00ab<\/p>\n<h3>Welche Impfstoffe hat die EU-Kommission geordert?<\/h3>\n<p>Im November wurden bis zu 300 Millionen Dosen des Biontech-Impfstoffs bestellt, die nach Bev\u00f6lkerungszahl auf die 27 EU-Staaten verteilt werden. Daneben gibt es Rahmenvertr\u00e4ge mit f\u00fcnf weiteren Herstellern.<\/p>\n<p>Insgesamt hat die EU Bezugsrechte f\u00fcr knapp zwei Milliarden Impfdosen, mehr als genug f\u00fcr die 450 Millionen Menschen in der EU. Das Problem: Bisher hat nur Biontech\/Pfizer die EU-Zulassung, der Moderna-Wirkstoff, von dem 160 Millionen Dosen gekauft wurden, k\u00f6nnte bald folgen. Die Vielfalt n\u00fctzt also vorerst nur wenig.<\/p>\n<p>Mit AstraZeneca vereinbarte die EU-Kommission schon im August den Kauf von bis zu 400 Millionen Dosen und hoffte auf Lieferung vor Jahresende. Dann gab es in Tests R\u00fcckschl\u00e4ge. In Gro\u00dfbritannien hat der sogenannte Oxford-Impfstoff nun die Notfallzulassung geschafft. In der EU k\u00f6nnte das Mittel m\u00f6glicherweise einige Wochen nach Moderna auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Der Virologe Christian Drosten bef\u00fcrwortet eine schnelle EU-Zulassung f\u00fcr den Impfstoff von AstraZeneca. Dieser k\u00f6nne in normalen Arztpraxen geimpft werden, weil man nicht die besondere K\u00fchlpflicht habe. Der Impfstoff von Biontech etwa muss bei minus 70 Grad gek\u00fchlt werden und stellt damit die Hersteller vor logistische Herausforderungen (mehr dazu lesen Sie hier). Der Impfstoff von AstraZeneca hingegen ist nicht nur einfacher herzustellen, sondern kann weniger aufwendig bei K\u00fchlschranktemperaturen gelagert werden.<\/p>\n<h3>Warum ist die EU-Kommission so vorgegangen?<\/h3>\n<p>Lange war unklar, welcher Impfstoff zuerst bereitstehen w\u00fcrde. Mit ihrer Bestell- und Einkaufsstrategie wollte die EU-Kommission das Risiko streuen. Im SPIEGEL-Gespr\u00e4ch \u00e4u\u00dferte sich Biontech-Chef U\u011fur \u015eahin kritisch \u00fcber die europ\u00e4ische Bestellstrategie. \u00bbEs gab die Annahme, dass noch viele andere Firmen mit Impfstoffen kommen. Offenbar herrschte der Eindruck: Wir kriegen genug, es wird alles nicht so schlimm, und wir haben das unter Kontrolle.\u00ab<\/p>\n<p>Warum zu welchem Zeitpunkt welche Mengen bei bestimmten Firmen bestellt wurden, ist nicht transparent, die Vertr\u00e4ge sind geheim. Aus Br\u00fcssel ist aber zu h\u00f6ren, Biontech und Moderna seien f\u00fcr einige EU-Staaten zun\u00e4chst nicht erste Wahl gewesen, wegen der neuartigen Technologie und wegen der Preise.<\/p>\n<p>Diese sollten eigentlich geheim bleiben, doch eine belgische Staatssekret\u00e4rin gab k\u00fcrzlich auf Twitter zeitweise Einblick: Demnach ist das Mittel von AstraZeneca mit Abstand am g\u00fcnstigsten: Nur 1,78 Euro kostet eine Dosis. Zum Vergleich: Der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna w\u00fcrde umgerechnet rund 14,60 Euro pro Dosis kosten. Der US-Konzern Johnson &amp; Johnson w\u00fcrde rund sieben Euro verlangen. Der Biontech\/Pfizer-Impfstoff liegt demnach bei zw\u00f6lf Euro pro Dosis. Die T\u00fcbinger Firma Curevac verlangt offenbar zehn Euro, die Franzosen von Sanofi 7,56 Euro.<\/p>\n<h3>Hat die EU auf die falschen Impfstoffe gesetzt?<\/h3>\n<p>Dieser Meinung ist etwa Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der. Er kritisiert, die EU habe zu wenig Impfstoff bestellt und auf die falschen Hersteller gesetzt. Konkret meint er das Biontech-Pr\u00e4parat: \u00bbEs ist schwer zu erkl\u00e4ren, dass ein sehr guter Impfstoff in Deutschland entwickelt, aber woanders schneller verimpft wird.\u00ab Die SPD kritisiert, die EU habe nur 60 Prozent der angebotenen Impfdosen von Biontech\/Pfizer bestellt.<\/p>\n<p>Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert, Europa habe nur wenig von dem Moderna-Impfstoff gekauft. \u00bbSchon sehr fr\u00fch war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden k\u00f6nnte\u00ab, sagte Lauterbach der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Wegen der geringen Menge werde der Moderna-Impfstoff wohl keine gro\u00dfe Rolle spielen.<\/p>\n<p>EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides weist Kritik zur\u00fcck. \u00bbDas Nadel\u00f6hr ist derzeit nicht die Zahl der Bestellungen, sondern der weltweite Engpass an Produktionskapazit\u00e4ten.\u00ab Das gelte auch f\u00fcr Biontech. Tats\u00e4chlich sagte Biontech-Chef \u015eahin im SPIEGEL-Interview: \u00bbAber es ist ja nicht so, als st\u00fcnden \u00fcberall in der Welt spezialisierte Fabriken ungenutzt herum, die von heute auf morgen Impfstoff in der n\u00f6tigen Qualit\u00e4t herstellen k\u00f6nnten.\u00ab Erst Ende Januar werde klar sein, ob und wie viel zus\u00e4tzlich produziert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Auch der Virologe Christian Drosten ist zur\u00fcckhaltend mit einer Bewertung des Vorgehens bei der Bestellung von Impfstoffen. \u00bbDas ist so eine komplexe Angelegenheit. Man musste den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen \u2013 und wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren w\u00fcrde\u00ab, sagte er der \u00bbBerliner Morgenpost\u00ab. \u00bbEs ist jetzt praktisch unm\u00f6glich, das im Nachhinein zu bewerten.\u00ab<\/p>\n<h3>Kann die EU noch mehr Impfstoff von Biontech bekommen?<\/h3>\n<p>Voraussichtlich ja. Man sei \u00bbin fortgeschrittenen Diskussionen\u00ab \u00fcber zus\u00e4tzliche Lieferungen, sagte \u015eahin \u2013 also mehr als die bestellten 300 Millionen Dosen. Man arbeite mit der EU am Ausbau der Produktionskapazit\u00e4ten.<\/p>\n<h3>Wann wird genug Impfstoff f\u00fcr alle da sein, die sich impfen lassen wollen?<\/h3>\n<p>Rechnerisch reicht die von der EU bestellte Menge der drei Mittel von Biontech\/Pfizer, Moderna und AstraZeneca \u2013 insgesamt 860 Millionen Dosen \u2013 f\u00fcr alle erwarteten Impfungen in Europa: 60 bis 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung mit jeweils zwei Spritzen. Sobald alle drei Pr\u00e4parate die EU-Zulassung haben, d\u00fcrfte es mit dem Nachschub schneller gehen. Dennoch wird die Impfkampagne Monate dauern, weil nur in Etappen geliefert wird.<\/p>\n<p>Allein in Deutschland werden mindestens 100 bis 120 Millionen Impfstoffdosen ben\u00f6tigt, denn bis auf eine Ausnahme m\u00fcssen bei allen Produkten zwei Dosen pro Patient geimpft werden, damit der Impfstoff ausreichenden Schutz bietet.<\/p>\n<h3>Warum setzt Deutschland auf Beschaffung \u00fcber die EU und kauft nicht selbst ein?<\/h3>\n<p>Gesundheitsminister Spahn betont, Deutschland habe bewusst den europ\u00e4ischen Weg gew\u00e4hlt. Ein Wettrennen der 27 Mitgliedsl\u00e4nder um den knappen Impfstoff h\u00e4tte die Staatengemeinschaft vor eine Zerrei\u00dfprobe gestellt. Deutschland h\u00e4tte sich der Kritik stellen m\u00fcssen, kleine und weniger wohlhabende Staaten auszubooten.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die Marktmacht der EU-Kommission. Sie d\u00fcrfte deshalb gute Preise bekommen. Laut Medienberichten sollen die USA f\u00fcr die ersten 100 Millionen Dosen Biontech-Impfstoff 19,50 Dollar pro St\u00fcck bezahlt haben, umgerechnet rund 16 Euro. In der EU waren es den belgischen Informationen zufolge 12 Euro.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Impfzentrum in der Festhalle Frankfurt: Bald sollen hier bis zu 4000 Menschen t\u00e4glich geimpft werden Foto:\u2002Boris Roessler \/ picture alliance\/dpa Schon vor dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4950,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4949","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}